VDF-Kongress in Jena:
Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools

27. März 2009 von H. Wittmann

Heute mittag ein Interview mit Thibaut Triqueneaux über > www.cidu.de. Demnächst hier auf dem Blog.

Lifebloggen: Jetzt am Freitag, 27. März 2009, um 16 h sitze ich im Atelier von Michael Kratky und Johannes Guttenberger auf dem VdF-Kongress in Jena (Der Vortrag von Hans-Ludwig Krechel fällt leider aus.) Es geht um Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools der Einsatz von Wikis in der Oberstufe.. Ein Thema, das auch künftig auf diesem Blog bestimmt wieder mal erscheinen wird.

Mit der Erläuterung verschiedener Begriffe wird der Vortrag begonnen: Wissensgesellschaft, Kollektive Wissenskonstruktion, Empathie, Ressource und Emergenz. Jetzt wird zuerst der (traditionelle) Wissenskonstruktionsprozess mit einem 10 min. Filmausschnitt mit einer Unterrichtssequenz erläutert. Die Schüler setzten sich im Kreis zusammen. Die Schüler haben ihre Bücher und einen Artikel vor sich. Es geht um die Aufgaben der UNO. Die Schüler sammeln ihre Beobachtungen. Erstaunlich wie gut manche von ihnen argumentieren. Allerdings entwickelte sich die Unterrichtssequenz anders als geplant. Aber Unterricht entwickelt sich oft immer anders als geplant. Jeder der Schüler steuert Wissen bei. Emergenz…

Nebenbei notiert: Mit dem Begriff Emergnez bin ich nicht so sehr einverstanden: > Kollektive Intelligenz. Die französische Fassung von WIkipedia des Artikel Intelligence collective ist ungleich besser.

Jezt wird dieses Prinzip auf Web 2.0 übertragen. (Das ist eine prima Idee für diesen Vortrag.) Jetzt wird erkllärt, was ein Wiki ist. Mir gefällt diese präzise Vorgehensweise. Jezt ein kurzer Film über das Prinzip einer Wiki-Website: Hier ist eine Beispiel: > WIKIversity. Edit, write and save.

Hier ist das Abstract zu diesem Vortrag:

„Das praxisorientierte Atelier gliedert sich in drei Abschnitte: Zunächst werden die Teilnehmer mit den relevanten Begriffen und Definitionen für gemeinsame Wissenskonstruktion und für partizipatives Arbeiten mit Web 2.0-Tools vertraut gemacht („kollektive“ Wissenskonstruktion, Open Source, Emergenz, Wikis etc.). In einer zweiten Phase werden die technischen Potentiale von Wikis anhand von fremdsprachendidaktischen Beispielen aus Wikipedia sowie von unterrichtspraktischen Projekten aus Wikiversity exemplifiziert. Im dritten Teil des Ateliers legen die Teilnehmer eigene Benutzerseiten an und erstellen gemeinsam Wiki.“

Jetzt wird die Erstellung dieses Artikelsn > Handlungsorientierung (Fremdsprachenunterricht) mit seinen > Versionen erläutert. – Hhm… wenn in diesem Zusammenhang, das Wort Demokratisierung des Wissens fällt, könnte man lange über diesen Begriff diskutieren, aber darum geht es jetzt hier nicht. Die Art und Weise, die präzise Darstellung anhand eines Beispiels, wie mit einem Wiki gearbeitet wird, ist klasse.

Also jetzt geht zum den LK FRZ und seine Arbeit mit Wikis: > Schulprojekt:Französisch in der gymnasialen Oberstufe:UNO und > Schulprojekt:Französisch in der gymnasialen Oberstufe:UNO:Israel. Danach suchte die Klasse nach einem Kontakt mit dem Senegal.

> WIKIversity

Jetzt wird geübt! > Konto anlegen.

Und hier ist > der Vortrag.

6 Kommentare zu “VDF-Kongress in Jena:
Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools”

  1. VdF-Congrès à Jena : une grande réussite - Das Frankreich-Blog - France blog
    28. März 2009 23:18
    1

    […] avec un wiki. J’avais d’abord pensé, je connais cela… mais leur atelier Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools était magnifique, très bien préparé et aussi très bien presenté. > Atelier DELF: la photo de […]

  2. Was ist wo durch wen vorne? « Jeanpol’s Weblog
    29. März 2009 08:03
    2

    […] Kollektive Wissenskonstruktion, Neuron, Gehirn, exploratives Verhalten, LdL, IPK, Inhalte im LK-Französisch, Menschenbild, Weltverbesserung, UNO und anderes mehr… Das ganze Paket wurde von Michael Kratky und Johannes Guttenberger auf dem Bundeskongress der Französischlehrer in Jena am letzten Freitag in einem Workshop vorgetragen. Ein Mitarbeiter des Klett-Verlages saß im Saal und hat mitgebloggt: Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools. Von H.Wittmann […]

  3. Guttenberger in Jena: “niemand war hingerissen” « Jeanpol’s Weblog
    30. März 2009 11:13
    3

    […] VdF in Jena: Wissenkonstruktion mit partizipativen Tools (…)Die Art und Weise, die präzise Darstellung anhand eines Beispiels, wie mit einem Wiki gearbeitet wird, ist klasse.(…) […]

  4. Jean-Pol Martin
    30. März 2009 11:27
    4

    Hier ein Feed-Back von Johannes Guttenberger über die Art und Weise, wie sein eigener Workshop (zusammen mit Michael Kratky) aus seiner Sicht ankam:
    http://jeanpol.wordpress.com/2009/03/30/guttenberger-in-jena-niemand-war-hingerissen/

  5. Jean-Pol Martin
    31. März 2009 06:57
    5

    Vielfach wird die Oberflächlichkeit des Web2.0-Mediums beklagt. Es liegt wohl daran, dass man sich nicht daran gewöhnt hat, die fabelhaften Möglichkeiten einer Vertiefung zu erkennen und aufzugreifen. Zum Beispiel hier: a) Heinz Wittmann besucht den Workshop von Kratky/Guttenberger in Jena und er bloggt aus diesem Workshop, den er sogar positiv bewertet. b) Jean-Pol Martin macht in seinem Blog auf Heinz Wittmanns Einträge aufmerksam. c) Johannes Guttenberger ergreift die Gelegenheit und gibt aus seiner Sicht als Referent wiederum ein Feed-Back über den Workshop.
    Wäre es nicht sinnvoll, wenn Heinz Wittmann auf Johannes Guttenberger eingehen würde? Das wäre doch eine hervorragende Möglichkeit, in die Tiefe zu gehen!
    http://jeanpol.wordpress.com/2009/03/30/guttenberger-in-jena-niemand-war-hingerissen/

  6. Diagnostizieren und Fördern - Das Frankreich-Blog - France blog
    21. April 2009 11:13
    6

    […] (blogs et wikis inclus) pourront ouvrir de nouvelles possibilités aux cours de français: > VDF-Kongress in Jena: Wissenskonstruktion mit partizipativen Tools. Sie erinnern sich noch bestimmt an den Beitrag > Französischunterricht 1.0 => 2.0 zur […]

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