ChatGPT – brauchen wir nun eine neue Fachdidaktik für Französisch?

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> Die Einführung der KI in den Schulen in Frankreich – 2. Januar 2024


Sur notre blog

> L’utilisation d’un iPad et d’un portable présente-t-elle des avantages pour l’enseignement des langues ? – 16. Januar 2023

> Schule und Internet: Une didactique nouvelle à un monde nouveau – 10. Dezember 2014

> Schreiben Sie mit der Hand oder tippen Sie? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 12. August 2017


Zum Weitermitmachen:

> KI im Fremdspachenunterricht – Taskcards von @NinaBuecker
und > Chatgpt:KI und AI in Schule und Unterricht


> « Nous proposons l’appellation “quasi-texte” pour les séquences de mots produites par ChatGPT » – Tribune – Collectif – LE MONDE- 30 janvier 2023

> Intelligence artificielle. ChatGPT ouvre-t-il une nouvelle ère ? – LE MONDE, 21 janvier 2023

> ChatGPT im Fremdsprachenunterricht – TaskCards vom Landesinsitut für Lehrerbildung Hamburg

> Erkennungssoftware für ChatGPT Wer schreibt hier: Mensch oder Ma

Alexander Besner, Matthias Gerstner, Alexandra Strasser
Erste Einschätzungen zum Umgang mit ChatGPT in Fernprüfungen an bayerischen Univeristäten
Bayerisches Kompetenzzentrum für Fernprüfungen, Technische Universität München, Arcisstr. 21 80333 München

Jan Vedder, > ChatGPT: Hype vs Realität – 26. Februar 2023 *** Ausführlich

Yann Houry, Directeur de l’innovation pédagogique & technologique | Hong Kong > https://publish.obsidian.md/yannhoury/Accueil et > 15 exemples concrets d’utilisation en classe de l’IA

> « Attention, l’intelligence artificielle ChatGPT est une menteuse pathologique » – Les Échos -Tribune

> Voici ce à quoi ressemble « un escargot fait en tomate », d’après un logiciel d’intelligence artificielle – Par David Larousserie – LE MONDE, 11.Januar 2021

Die Konzeption unsere Blogs: Pädagogik, Fachdidaktik und auch Journalismus

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> Argumente für Französisch

> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend

> 22. Januar 2019: Der Aachener Vertrag. Le Traité d’Aix-la-Chapelle

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte

> 29 mai 2016 : Les commémorations de la bataille de Verdun. 4 vidéos, 250 photos

> Il y 50 ans : Le 9 septembre 1962: Le discours du Général de Gaulle à la jeunesse allemande

> Französisch-Lektüre für Sek I : Nicolas Sconza : Sous le ciel de Marseille

> Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera: Mon premier échange

Übersicht über diese Serie: | Online #Französischlernen I | Online #Französischlernen II | Online #Französischlernen III Literatur | Online #Französischlernen IV : Geschichte | Online #Französischlernen V : Frankophonie | Online #Französischlernen VI mit Aufgaben | Online #Französischlernen VII – Angebote im Internet | Online – #Franzoesischlernen VIII – #Coronavirus : Frankreich organisiert sich II | Liste aller Themen dieser Serie |

Lesebericht: Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französisch. Das Handbuch für Theorie und Praxis

Fachdidaktik FranzösischDies ist ein Lesebericht, so wie unsere Redaktion sie auch für den > Blog von Klett-Cotta verfasst, (Rezensionen stehen woanders) denn unsere Redaktion rezensiert keine Bücher aus unseren Verlagen: Das gilt auch für den vorliegenden Band, den Andreas Nieweler herausgegeben hat > Fachdidaktik Französisch. Das Handbuch für Theorie und Praxis, – > Im Buch blättern – und den wir hier vorstellen: Eine lange Liste erfahrener Autoren (s. S. 380-382) mit Andreas Grünewald, Veit R. J. Husemann, Ulrike C. Lange und Marcus Reinfried bürgt für die Qualität dieses Bandes.

Zuerst werden die neuen Herausforderungen des Französischunterrichts präsentiert. Dann geht es um grundlegende theoretische Trends. Danach finden Sie hier die „didaktisch-methodischen Prinzipien und die Kompetenzorientierung im Französischunterricht gestern und heute“. Im Hauptteil steht eine Methodik des Faches Französisch mit dem Aufbau funktionaler kommunikativer Kompetenzen, der Umgang mit Texten und Medien*** und die Themen Wortschatz*** (sehr lehrreich), Grammatik (muss sein) und interkulturelles Lernen (ausführlich und gut gelungen). Unterrichtsplanung und Leistungsmessung haben eigene Kapitel bekommen.

Das erste Kapitel ist eine Bestandsaufnahme des Französischunterrichts, über dessen Veränderungen in der Welt von Web 2.0 unsere Redaktion schon mehrmals berichtet hat: > Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011. Sehr wohltuend: Die Bedenken der Autoren gegenüber den Tendenzen, „Kompetenzen gegen Inhalte auszuspielen“. (S. 13) Das erinnert mich an meine Referendarzeit, in der meine literaturwissenschaftlichen Kenntnisse im Seminar auf Maupassant reduziert wurden. Ganz anders die 14 Monate als nebenamtlicher Lehrer im Beethoven-Gymnasium in Bonn, wo der Literaturkurs in der Oberstufe und die Begeisterung der Schüler/innen das schönste Lehrererlebnis war. Die Autoren denken auch an die Jungen, die es wieder zu fördern gilt (S. 16 f.). Französisch und Mehrsprachigkeit, das Kapitel würde Emmanuel Macron auch gut gefallen: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf, 28. September 2017. Die Geschichte des Faches Französisch wird ausführlich erläutert. „1.6. Sprachenwahl“, „1.7. Französisch für den Beruf“, diese Kapitel sind Pflichtlektüre für die Schüler/innen die ihre künftige Arbeitsversicherung einfach so aufgeben, weil der letzte Vokabeltest sie genervt oder ihr Lehrer nicht nett zu ihnen war.


Französisch lernen?
> Die Botschafterin Frankreichs in Deutschland S. E. Madame Anne-Marie Descôtes antwortet auf unsere Fragen – 22. Dezember 2017


Fachdidaktik FranzösischIm Kapitel „2.1. Fachdidaktik Französisch und ihre Bezugswissenschaften“ wird auf vier Seiten der Literatur(wissenschaft) nur ein kurzer Absatz gewidmet. Der gleiche Verlag, der diese Fachdidaktik veröffentlicht hat, bietet dafür aber ein bedeutsames Gegengewicht: der Katalog > Lektüren Romanische Sprachen 2018 bietet eine große Auswahl sehr vielfältiger Lektüren für den Französischunterricht an. Ohne Zweifel geht es im Französischunterricht um Spracherwerb, aber viele Französischlehrer/innen werden uns zustimmen, dass der Literaturunterricht im FU seit 20 Jahren kontinuierlich abgenommen hat. – N. B. Der > Prix des lycéens allemands ist ein großartige Initiative, um die Lektüre wieder in den Vordergrund zu rücken. – Die Notwendigkeit angesichts der geringen Aufmerksamkeit für die Literatur immer wieder an die notwendige Motivation zugunsten der Lektüre zu erinnern, zeigt sich auch im folgenden Kapitel „2.3. Didaktisch-methodische Prinzipien heute“ (S. 74-84) das einen präzisen Überblick über die aktuellen didaktischen und methodischen Fragen liefert und im Rahmen der „2.3.3. Inhaltsorientierung“ zu Recht auf eine „Gefahr der Vernachlässigung der Inhalte in den Zeiten einer verabsolutierten Kompetenzorientierung“ hinweist. (Manchmal wird in der Lehrerausbildung die Praxisferne der Hochschulausbildung beklagt, aber 2-3 besuchte Veranstaltungen in der Literaturwissenschaft sind aber doch eine recht schmale Basis für den künftigen Literaturunterricht in der Schule.) Die hier erkennbare Kritik an der Kompetenzorientierung wird durch das folgende Kapitel „2.4. Kompetenzorientierung im Französischunterricht“ illustriert, in dem das Wort Literatur oder gar Text nicht vorkommt – stattdessen „alltagsbezogene Kommunikationssituationen“ (S. 91). Das ist den Autoren nicht anzulasten, sie beschreiben hier präzise den Stand der Dinge.


> Was können Sie mit Französisch machen ? Die Antworten von Bernd Schmidt – 21. März 2016


Dritter Tel „Unterrichtliche Handlungsfelder – Französischunterricht gestalten“. Eine gewinnbringende Lektüre „3.1. Schulung der funktionalen kommunikativen Kompetenz“ für Neulinge und erfahrene Lehrer/innen (vgl. > #silenceonlit => #silenceonecrit) über das Leseverständnis (S. 123) bis zum „3.1.5. Schreiben“, das ist her der Kern des guten Französischunterrichts. Für den Kooperativen Unterricht hätten wir als Beispiel auch eine Aufgabe: > Twittern für die deutsch-französische Kooperation. Dann kommt die Schülerperspektive mit ihren Lernstrategien (S. 142 ff.), hier werden auch die klassischen und die digitalen Medien mit ihren jeweiligen Vorteilen vorgestellt. Die Didaktik der Neuen Medien, (rund > 80 Videos auf unserem Blog) deren Fehlen unsere Redaktion im Zusammenhang mit ihren > Artikeln zu Web 2.0 im Unterricht vorgeschlagen hatte > Schule und Internet: Une didactique nouvelle à un monde nouveau 10. Dezember, 2014, wird hier von den Autoren dieses Bandes viel ausführlicher als nur in Umrissen vorgestellt: S. 147-157. Richtig gut: Die Übersicht über „Web 2.0 Anwendungen“, S. 164 f. Dazu gehört das Kapitel „3.6 Wortschatzarbeit“, die in jeder nur denkbaren Weise durch Medien gestützt werden kann: Beispiel: Erstellung von Wortlisten als Teil einer Twitter-Aufgabe: „4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire autour de la coopération franco-allemande:“ > Französisch-deutsches Twittern: Wörter finden, lernen und anwenden. „3.7. Grammatik“ muss sein.

Fachdidaktik FranzösischJetzt kommen die weitere wichtige Inhalte: „3.8. Umgang mit Texten und Medien“ (S. 209-233). Dieses Kapitel sie allen Lehrer/innen empfohlen, die ihre Klasse für den FU wieder einen nachhaltigen Motivationsschub verleihen wollen: > Lektüren Romanische Sprachen 2018. Oder selber > Interviews imaginaires verfassen und herstellen. Meine Schüler/innen würden in der Oberstufe Sartre, Qu’est-ce que la littérature?, Paris 1947, als Lektüre zumindest in Auszügen lesen und darüber schreiben: „Produktionsorientierte Verfahren im Umgang mit (literarischen) Texten.“ (S. 215 f.) Zum letzten Kapitel dieses 3. Teil „3.9. Von der Landeskunde zum interkulturellen Lernen“ gibt es auf unserem Block viele Beispiele: z. B. die Reihe > Vergleich I-XIII.

Im 4. Teil dieser Fachdidaktik geht es an die praktische Umsetzung „4.0 Planung von Unterricht“ einschließlich „4.5 Das Vermeiden von Pleiten, Pech und Pannen“. Was gelernt wird, will behalten und überprüft werden: Teil 5: „Evaluieren, diagnostizieren, beurteilen und fördern.“

Definitionen von Fachbegriffen, ein Methodenglossar, eine Bibliographie und ein Register helfen, den Reichtum dieses Bandes zu erschließen.

Andreas Nieweler (Hrsg.),
Autoren: Andreas Grünewald, Veit R. J. Husemann, Ulrike C. Lange, Andreas Nieweler, Marcus Reinfried,
> Fachdidaktik Französisch.
Das Handbuch für Theorie und Praxis
Lehrerbuch
382 Seiten
ISBN 978-3-12-920373-6

Fachdidaktik Französisch: Lernaufgaben im Sprachunterricht

LernaufgabenDer > Vortrag von Eynar Leupold auf der Didacta in Hannover hat mich daran erinnert, dass ich hier sein Heft über > Lernaufgaben, das er als Gastherausgeber der Zeitschrift Der fremdsprachliche Unterricht Französisch verfasst hat, gar nicht erwähnt habe.

Der Gemeinsame europäische Referenzrahmen zusammen mit den länderübergreifenden Bildungsstandards sowie neue Rahmenpläne sind eine gute Gelegenheit, die Aufgaben zur Ausbildung der Sprachkompetenz theoretisch und praktisch zu überdenken. Das vorliegende Heft, eigentlich ein Buch in Kurzform, denn alle Beiträge stammen von Eynar Leupold, stellt die Auswahl, die Gestaltung und die fachdidaktische Begründung von Lernaufgaben vor. Viele einzelne Aspekte wie PISA, überprüfbare Kompetenzen, Evaluation, GeR, Task-based Language learning beeinflussen die Gestaltung von Lernaufgaben, deren Formulierung auch Fragen der Progression berücksichtigen muss. Leupold stellt Beispiele von Lernaufgaben zu verschiedenen Kompetenzbereichen vor und erklärt, wie mit ihnen die Mediationskompetenz der Schüler gefördert werden kann.

Viele Lehrer klagen immer wieder darüer, dass ihre Schüler im unterricht nicht genug selber sprechen. Der Beitrag „Blog oder nicht Blog – voilà la question. Mit Lernaufgaben die Sprechkompetenz fördern“ ermuntert die Leser, diese Beispiele auszuprobieren. „Prendre d’abord un texte…“ enthält eine Checkliste zur Konzeption von Lernaufgaben. Diese können auch interkulturelle Kompetenzen fördern, genauso wie ihr zielgenauer Einsatz auch eine Differenzierung der Aufgaben erleichtert. Aber Lern- und Testaufgaben dürfen nicht miteinander verwechselt werden.

Die Vielfalt dieses Heftes ist auch ein Hinweis auf die Bewegung, die in die Fachdidaktik dieses Faches geraten ist. Im Sinne seines oben genannten Vortrags darf daran erinnert werden, dass der Autor mit einem bloßen Akzeptieren der neuen Richtlinien sich keinesfalls zufriedengibt. Er hat die Besucher seines Vortrags explizit aufgefordert, sich an den den theoretischen und praktischen Überlegungen seines Vortrags zu beteiligen. Im Grunde genommen zeigt dieses Heft verschiedene Bausteine zur Entwicklung einer modernen Fachdidaktik und fordert zum Dialog unter den Lehrern auf.

> Mark Bechtel (Didaktik der Romanischen Sprachen, Universität Bremen) wird auf dem VdF-Kongresses in Jena (26.-28. März 2009) am Freitag, 27. März 2009, zwischen 11:00 bis 11:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Kompetenz- und Aufgabenorientierung. Ein Schulbegleitforschungsprojekt zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Lernaufgaben im Französischunterricht“ halten.

Am 9. Mai ist Europatag

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Aus gegebenem Anlass zeigt unsere Redaktion unseren – etwas ergänzten – Artikel vom 9. Mai 2023 hier noch einmal an erster Stelle an.

| Die Europawahlen am 9. Juni 2024Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? | Le discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe à la Sorbonne (2) | Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler > Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur222 Argumente für Französisch | NEU: Apprendre le français – faire des exercices |

> www.europeana.eu Europas digitales Kulturerbe entdecken

Ausstellung online: Der 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung, 9. Mai 1950

> Exposition célébrant le 70e anniversaire de la déclaration Schuman ***

[de]

9. Mai. Heute ist Europatag.

Am 9. Mai 1950 legte Robert Schuman den Vorschlag, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen, vor. Der Schuman-Plan ist der Grundstein der heutigen EU.

Am 9. Mai 1950 wurden die Pressevertreter in Paris zu einer Pressekonferenz kurzfristig in das Außenministerium am Quai d’Orsay eingeladen. Was war passiert? Es gab schon Gerüchte.

Dann trat der französische Außenminister Robert Schuman (1886-1963) ein und hielt eine Rede, mit der er die Schaffung einer

Und was bedeutet Europa für die Jugendlichen? Der frühere Außenminister Stéphane Séjourné brachte es auf den Punkt:


Robert Schuman: > Déclaration du 9 mai 1950


> www.europe-day.lu/


> Nachgefragt: 9 mai 1950. Etienne Deschamps répond à nos questions


… aus diesem Anlass zitieren wir hier Tweets und dann folgt ein Artikel über die Erklärung des französischen Außenministers von Robert Schuman vom 9. Mai 1950:


Am 9. Mai 1950 hat der französische Außenminister Robert Schuman in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Journalisten mit einer Erklärung die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) und der > Geburtsstunde der künftigen EWG überrascht:


Vorweg um hier die Gelegenheit zu nutzen und gleich einiges zurechtzurücken, und wieder vorzubeugen, damit die weil die AfD in Hessen nicht wieder wieder vom Europa der Vaterländer“ spricht: > Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018


Trotz aller Kritik an der Europäischen Union darf man ihren Beitrag zum Frieden in Europa nicht übersehen. In diesem Sinne ist die EU ein Erfolgsmodell, um das uns viele Krisenregionen in der Welt sehr beneiden.


Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: “L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.”Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris -18. Dezember 2017


Die spätere EU hatte am 9. Mai 1950 mit einem außergewöhnlichen Paukenschlag begonnen. Die EGKS-Gründungsmitglieder: Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg standen so am Beginn der einer Reihe supranationaler europäischer Institutionen, die sich zur Europäischen Union wweiterentwickelten.

Am > Europatag eines jeden Jahres, am 9. Mai, wird dieser Rede gedacht: > Schuman-Erklärung – 9. Mai 1950: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung : Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muss in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen.“

> Robert Schuman (1886-1963) Site de la Fondation Robert Schuman

> Die EU – eine Folienpräsentation

> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique – 26. September 2017

Szenarien im KI-gestützten Französischunterricht (I)

Siehe auch: > Sinn und Unsinn der KI – 11. Dezember2025


Die Rezension: Johanna Lea Korell*, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II brachte unsere Redaktion auf die Idee, hier eine Serie zu Szenarien im KI-gestützten Französischunterricht zu beginnen, die sich auf ihre Unterrichtserfahrungen in zwei Internatsgymnasien berufen kann. Im Vordergrund steht dabei die Anleitung zum selbstgesteuerten Lernen, das durch bestimmte Szenarien im Unterricht befördert werden kann.

1. Konjunktionen lernen und anwenden

Prompt: Erstelle eine Tabelle mit 15 Konjunktionen: Konjunktion, Umschreibung, französischer Beispielsatz, (Deutsch)

Lettre ÉduNum Ressources n°20 – février 2026 >>>

Die Tabelle kopieren sich die Schüler in Ihr (digitales) Französischheft – war ganz einfach auf Schloss Bieberstein, da alle Schüler nahezu ausschließlich mit dem IPad arbeiten.

Prompt: Erstelle mit diesen Konjunktionen einen Text, der die Frage: „Warum soll ich Literatur lesen?“ oder „Soll das Smartphone in der Schule verboten werden?“ beantwortet.

Der Text wird dann projiziert und alle Konjunktionen werden gelb markiert, die Wörter, die den Sinn tragen: Roman, lesen, Leser, etc. werden mit einer anderen Farbe markiert.

Sind die Konjunktionen und die sinntragenden Wörter markiert, ist es leicht, die sinntragenden Wörter durch andere Wortfelder zu ersetzen und schon können die Schüler dans une forme raisonnée Stellung beziehen.

2. Neue Vokabeln lernen

Die Schüler schrieben die neuen Vokabeln in ihr digitales Vokabelheft und ließen ChatGPT dann mit diesen Vokabeln einen kurzen Text herstellen, der möglichst nur diese neuen Vokabeln enthält. Oder ihr Prompt lautet: Erstelle ein Tabelle zu jedem dieser Wörter [Liste kopieren] + Umschreibung + französischer Beispielsatz + Synonym + Antonym… (Deutsch). Schüler können sich dann auch ganz leicht eigene Vokabeltests erstellen

3. Nachhilfe zu zweit

Prompt: Schreibe einen Dialog auf Französisch zwischen Martine und Bertrand. Beide sitzen im Luxemburggarten. Martine erklärt Bertrand den Unterschied zwischen Passé composé und imparfait.

4. Wortfelder erstellen

Prompt: Erstelle eine Tabelle mit 30 Wörtern (Substantive, Verben und Adjektive) [evtl auch Redewendungen] zum Thema Soziale Netzwerke mit diesen Spalten: Französisch, Umschreibung, Beispielsatz.

Aber… 5. ChatGPT: Résume L’étranger d’Albert Camus

6. Weitere > Beispiele für den Einsatz von ChatGPT – einschließlich der hier vorgestellten Nr. 1.

7. > KI im Französischunterricht

s. auch > Rezension: Johanna Lea Korell, Maximilian Irion und Roland Ißler ChatGPT zur Textproduktion und -korrektur im Französischunterricht der Sekundarstufe II, in: Lebende Sprachen. Zeitschrift für Interlinguale und interkulturelle Kommunikation. Themenheft /Special issue: „Kulturelle Missverständnisse im Spannungsfeld von Literatur und Linguistik“, 2025, Band 70, Heft 2, S. 538-563. – www.romanistik.info

Ernst Klett Verlag: > KI clever nutzen – Die besten Tipps, Tools und Tricks für Unterricht und Planung (Teil 1)

Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heute

Französisch heute 3/2025: Demokratiebildung heuteDie Fachzeitschrift „Französisch heute“ der > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) ist das zentrale Forum für den Austausch zwischen Theorie und Praxis im Französischunterricht. „Französisch heute“ veröffentlicht regelmäßig relevante und aktuelle Ergebnisse aus verschiedenen Bereichen: Dazu zählen die Fachdidaktik, die Sprachwissenschaft, die Literaturwissenschaft, landeskundliche und interkulturelle Forschung sowie konkrete Praxisbeispiele aus dem Unterricht. Durch diese breite inhaltliche Ausrichtung unterstützt „Französisch heute“ sowohl die fachliche Weiterbildung als auch die praktische Qualifikation von Lehrenden im Bereich Französisch. Die Zeitschrift richtet sich vor allem an Lehrerinnen und Lehrer, die sich für neue Erkenntnisse und Trends in der Vermittlung der französischen Sprache interessieren. Der Bezug der Fachzeitschrift ist im Mitgliedsbeitrag der VdF enthalten, sodass alle Mitglieder regelmäßig Zugang zu den neuesten Ausgaben erhalten. „französisch heute“ erscheint viermal pro Jahr und bietet damit eine kontinuierliche Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Unterrichtspraxis zu informieren. Insgesamt trägt die Zeitschrift maßgeblich zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Französischunterrichts bei.

Das Heft 3/2025 mit dem Titel „Demokratiebildung im Französischunterricht“ ist eine besondere Ausgabe, weil sie bestens demonstriert, das Französischunterricht sich keinesfalls auf neue Vokabeln und Grammatik beschränken darf. Nach einer Einleitung von Ulrike C. Lange und Frank Reza Links steht ein Aufsatz mit dem Titel „La démocratie en croisement – Methoden für eine intersektionale Dmokratiebildung im Französischunterricht „, in dem Frank Reza Links auf spannende Weise auch Spiele einsetzt. Unterrichtsbeispielen zeigen, wie nicht nicht diskriminierendes Einverständnis als Beitrag zur Demokratielehre geübt und erlernt werdne kann

In mehrfacher Hinsicht (Aktualität, Unterrichtspraxis – und vorschläge) ist der Beitrag von Jennifer Wengler „Social bots – porte-voix des fake news : Wahlmanipulation mit KI durchschauen und Demokratiebildung fördern“ ganz besonders gut gelungen.

Ulrike C. Lange erläutert die „“Repräsentation“ interkulturelle und politische Bildung am Beispiel des Projekts Montréal, ville des femmes“ mit einem Interview mit Chantal Ringuet um soziokulturelles Orientierungswissen über eine frankophone Stadt wie Montréal zu vermitteln. Her wird auch gezeigt, wie mit verschiedenen Textsorten gearbeitet wird und die Schüler zur zielgerichteten Recherche angeleitet werden.

Jens Unterberg berichtet über das „Erzählen als Überlebensstrategie: La carte postale von Anne Berest zur Demokratiebildung gegen das Vergessen.“

Der Titel des Aufsatzes von Katron Pfadenhauer und Silke Jansen „Performativer Umgang mit critical incidents zur Demokratiebildung und Rassismussensibilisierung im Französischunterricht“. Mit dem Einsatz der critical incidents aus dem VIOLON-Korpous erläutert der Autor, wie damit ein Beitrag zu gesellschaftlichen Transformation und aktiver Demokratiebildung geleistet werden kann. Das Forumtheater trägt seinen Anteil dazu bei und ein Perspektivwechsel vermittelt den Jugendlichen neue Einsichten.

Le ministère de l’Éducation nationale, de l’Enseignement supérieur et de la Recherche : L’IA en éducation. Cadre d’usage

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KI auf unserem Blog:

> IA/KI – L’intelligence artificielle au lycée / Künstliche Intelligenz in der Schule

> IA / KI : Verlieren wir unsere Identität? 26. Dezember 2024

> Der Vergleich XV: IA dans les écoles en France – KI in deutschen Schulen – 14. Oktober 2024

> Die zweite Rentrée mit der KI steht bevor – 29. August 2024

> Commission de l’intelligence artificielle : Le rapport “IA : Notre ambition pour la France” – 16. März 2024

> Die künstliche Intelligenz ist ein Oxymoron – 14. April 2024

> Die Einführung der KI in den Schulen in Frankreich – 2. Januar 2024

> Kann man ChatGPT für wissenschaftliches Arbeiten nutzen? – 22. April 2023

> ChatGPT – brauchen wir nun eine neue Fachdidaktik für Französisch? – 2. Februar 2023

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