Das Fest der Frankophonie 2024 in Berlin

Die Botschaften Frankreichs und der Republik Kongo, die in diesem Jahr den Ko-Vorsitz der Frankophonie in Deutschland innehaben, das CFB, die Maison des francophonies de Berlin – Müllerstrasse 74 – 13349 Berlin – und ihre Partner möchten Sie hiermit herzlich zu unserer diesjährigen Fête des francophonies einladen:

Am 20. April ab 16 Uhr in der Maison des Francophonies im CFB

La Francophonie sur notre blog :

> Journée internationale de la Francophonie 2024 – 11. März 2024

> Les 140 ans de l’Alliance française : Les discours d’Emmanuel Macron – 23. Juli 2023

> La Francophonie à travers le monde – 1. September 2021
PONS vous soutient toujours :

Mehr als 20 Vertretungen frankophoner Länder werden an diesem Tag anwesend sein, um Ihnen einen Einblick in die kulturelle Fülle ihrer Länder und die Vielfalt des frankophonen Raums zu geben.

Ein buntes, kostenloses Programm, das Freude macht: Workshops, Performances, Begegnungen, Konzerte, Ausstellungen und Filmvorführungen erwarten Sie von 16 Uhr bis Mitternacht und sind offen für Frankophone, Frankophile und Neugierige aus Berlin – unterstützt vom DFJW, Klett und den frankophonen Botschaften.


Rappel : > Fête de la Francophonie 2017 au Centre français de Berlin. Nachgefragt: Les interviews


Das Programm wird regelmäßig auf der eigens dafür eingerichteten Webseite aktualisiert:

https://www.francophonies.de/fete-des-francophonies-2024/

Ab 16h gibt es ein tolles Programm für die ganze Familie. Die offizielle Eröffnungszeremonie findet um 18:30 Uhr statt. Nach den Eröffnungsreden erwartet Sie ein besonderes Konzert von der Band Black X, Christian Bakotessa. Danach wird im Foyer getanzt bis in die Morgenstunden.

Frankophonie: Festival Komidi, le théâtre pour tous dans le sud de La Réunion

Heute machen wir mal einen Ausflug nach La Réunion, nach Saint-Joseph, 9056 km von Stuttgart entfernt, mitten im Indischen Ozean, 700 km östlich von Madagascar.

La Francophonie sur notre blog

> Internationaler Tag der Frankophonie am 20. März 2021

> Francophonie: Bibliographie et sitographie

> Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme

Hier gab es im Mai das Festival Komidi, le théâtre pour tous dans le sud de La Réunion (12 mai 2022), über das Marie-Céline Nivière so ausführlich auf der Website www.loeildolivier.fr berichtet hat.

Das Theaterfestival Komidi > www.komidi.re (mit dem Progamm) wurde von Philippe Guirado, einem Erdkunde und Geschichtslehrer vor 14 Jahren gegründet und es hat sich von einer Utopie zu einem wahrhaftigen Erfolg entwickelt. Jetzt fand nach einer Covid-Zwangspause das Theaterfestival zum 14. Mal statt. 60 ständige und viele ehrenamtliche Helfer unterstützen die Organisation des Festivals.

Das Festival lebt durch seine Seele Philippe Guirado, dessen mitreißender Art sich kein(e) der Beteiligten entziehen kann. Er hatte eine Antwort auf die Frage, wie kann man dem Stellenwert der Kultur in dieser Region zu neuem Leben verhelfen? Alles ist low budget, die Eintrittspreise sind für alle erschwinglich: 2-3 Euro. Und wie erreicht man die Schüler/innen? „Die Idee war, dass ein Schüler ein gefangenes Publikum ist, auch wenn er sich nicht entschieden hat zu kommen, da es die Lehrer sind, die ihn mitbringen. Wir dachten, dass eine gewisse Anzahl von ihnen feststellen würde, dass das Theater toll ist, und dass sie danach von selbst wiederkommen würden“ zitiert Nivière. Die Idee gab allen recht und da ist auch die junge Schülerin, die zum ersten Mal in Komidi Theater sah und ihre Berufung fand: Mathilde Hasemann, die inzwischen die ESAD absolviert hat und zum Kollektiv La maison sans porte gehört.

Dieses Festival wurde in Saint-Joseph eingerichtet, eine Stadt, von der der Bürgermeister Patrick Lebreton sagt, sie sei die südlichste Stadt Europas. In den Jahren nach der Gründung kamen schnell andere Städte wie St-Philippe und St-Pierre dazu. Heute wird der Kartenverkauf angekündigt und nach zwei Stunden sind alle Karten ausverkauft, auf Kreolisch heißt das Komidi Zeop Ensemb.

Am Anfang kamen 3.000 Zuschauer, 2019, vor der Covid-Episode, kamen 34.000 Zuschauer. 2022 gab es 155 Aufführungen von 36 Theatergruppen, darunter 13 von der Insel Réunion und 23 aus Großstädten, Belgien, Spanien und Italien.

Frénésies von Florent Jousse, inspiriert von Kerouacs Sur la route war eine echte einheimische Kreation.. Ein junges Publikum mit Musik: L’enfant de l’orchestre von Morgane Raoux. Auf der internationalen und visuellen Seite war es Globe story der spanischen Kompanie El Perro Azul.Thé sur la banquise von Eric Bouvron war auch mit dabei. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein Komidi-Stück uraufgeführt: Danlor, l’insolent Roland Garros von Eric Bouvron und Vincent Roca, das im Juni in Paris beim Festival Phénix und anschließend beim Off-Festival in Avignon zu sehen sein wird.

Internationaler Tag der Frankophonie am 20. März 2021

> 58 Artikel zur Frankophonie auf unserm Blog


Internationaler Tag der Frankophonie

Anlässlich der Internationalen Woche der Frankophonie möchte das Institut français auf die kulturellen Angebote seines Netzwerks und seiner Partner aufmerksam machen:

  • Wie im Kino: Das IF cinéma à la carte bietet Ihnen für den Monat der Frankophonie bis zum 30. März die Produktionen von vier Regisseur*innen – „Corniche Kennedy“ von Dominique Cabrera, „Les Malheurs de Sophie“ von Christophe Honoré, „Caméra d’Afrique“ von Férid Boughedir und „Lulu femme nue“ von Solveig Anspach – im kostenlosen Streaming.
  • Trauen Sie sich, Ihre poetische Seite zu zeigen: Das Institut français Deutschland und das Théâtre de la Ville de Paris bieten Ihnen einen Moment des Entschwebens, der Wärme und der positiven Gedanken in Form einer Poetischen Sprechstunde – 16. und 19. März. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
  • Die Vernetzung der Vielfalt: Die afrofeministische Slam-Künstlerin Lisette Lombé (Kongo/Belgien), die Schriftstellerin und studierte Anthropologin Hemley Boum (Kamerun/Frankreich) und die Dichterin, Romanautorin und Essayistin Louise Dupré (Kanada) kommen am 18. März zusammen, um ihre Visionen von der heutigen französischsprachigen Welt durch ihre Lebens- und Schreiberfahrungen zu teilen.
  • Trauen Sie sich zu diktieren: Das Institut français und das tunesische Konsulat in Hamburg veranstalten am 20. März ein virtuelles Diktat. Der tunesische Autor Yamen Manaï liest einen Auszug aus seinem Roman „La Marche de l’Incertitude“. Es liegt an Ihnen, ihn richtig zu transkribieren!

Hier finden Sie alle Aktionen der Internationalen Frankophonen Woche in der Welt: https://semainelanguefrancaise.culture.gouv.fr/programme

https://twitter.com/IF_FilmMedien/status/1369322084111892489

https://twitter.com/francediplo/status/1370645811110019080

Didacta 2019: Frankophonie trifft Soul

Gastbeitrag von Gilles Floret:: MFA Kera, la grande dame de la pan-african-sphere a délaissé pour un instant son groupe Black-Heritage de Berlin pour offrir au public de la Didacta à Cologne une lecture particulièrement vivante.
Vendredi, 22 mars 2019,
MFA Kera a endossé son manteau de grillotte pour nous raconter quelques tranches de sa vie entre Madagascar et le Sénégal. Kera a ponctué sa lecture « Fatou Rama » (Klett Nr 591814) de chansons et illustrations musicales telles que « Fatou Rama » (en hommage à sa nounou), ou quelques extraits de chansons d’Oum Kalthoum et James Brown. Le public a pu ainsi voyager entre Antananarivo et Thiès et se délecter de mangues au pied de l’arbre aux palabres.

Stephan Schweitzer: Das Saarland und die Frankophonie

Die Fête de la Francophonie am 1. April 2017 im Centre français de Berlin wurde in diesem Jahr von der Botschaft von Belgien, der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie sowie der Vertretung des Saarlandes beim Bund organisiert.

Natürlich darf man fragen, wieso gerade das Saarland im Kreis der frankophonen Länder als Mitorganisator eine Frankophonie-Festes auftritt? Der Dienststellenleiter der Landesvertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin, Stephan Schweitzer, hat die Gründe für diese Teilnahme sehr einleuchtend, klar und präzise erläutert:

> Frankreichstrategie Saarland *.pdf

Ein Interview mit Stephan Schweitzer folgt hier auf unserem Blog.

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes – 22. März 2015

> Interviewvorbereitung. Termin bei Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer – 11. März 2015

> Die Frankreich-Strategie des Saarlandes – 18. Januar 2017

Frankreichstudien und Frankophonie an der TU Dresden: Das Ende für einen Lehrstuhl

„Auf Facebook haben wir für Dich gekämpft. Wir haben Briefe geschrieben und die Politik kritisiert. Du warst einmalig in Deutschland. Wir werden Dich nie vergessen. Deine Studenten,“ steht in der Traueranzeige in CAMPUS, (November/Dezember 2011), in der die Dresdner Studenten das Ende des Lehrstuhls für Frankreichstudien und Frankophonie an der TU Dresden betrauern, der abgeschafft wird, nachdem sein aktueller Inhaber Prof. Dr. Ingo Kolboom (64) nächstes Jahr emeritiert wird. 18 Jahre lang hat er den Lehrstuhl aufgebaut.

Vgl. P. Ufer, „Einheit ist Schwachsinn“. Dresdner Denker. Der Frankreich-Experte Inog Kolboom wird international für seine Forschungen mit Preisen überhäuft. Doch an der TU wird sein Lehrstuhl gerade abgeschafft, in: Säschsische Zeitung, 24. Oktober 2011, S. 18.

Susanne Kailitz, > Bildungsfinanzierung Schnitt nach vorn Sachsen erlebt den größten Studenten-Ansturm aller Zeiten. Ausgerechnet jetzt sollen die Unis bluten, in: DIE ZEIT, 27. Oktober 2011.

Il y a quelque chose d’universel – Die Grenzen der Frankophonie

Diskussionsveranstaltung im Stuttgarter Literaturhaus
mit Sami Tchak, Thorsten Schüller
Moderation: Francoise Joly
Donnerstag, 03.02.11, 20.00 Uhr > Fotos

Zu Gast sind der frankophone Schriftsteller Sami Tchak sowie der Literaturwissenschaftler und Spezialist für die frankophone Literatur Afrikas Dr. Thorsten Schüller. Sami Tchak (Lomé, Togo/Paris) studierte Soziologie an der Universität Lomé und promovierte 1993 an der Sorbonne. Seine Forschung zur weiblichen Sexualität und Prostitution führte ihn mehrfach nach Südamerika. Nach seinem ersten Roman „Place des Fêtes“, 2001, in dem der in Frankreich geborene Sohn togolesischer Eltern seine Umwelt schildert und kommentiert (dt. „Scheiß Leben“, 2004), publizierte er zahlreiche Romane, die in einem fiktiven („Le paradis des chiots“, 2006) oder realen („Les filles de Mexiko“, 2008) Lateinamerika verortet sind. Der Abend schließt an die Workshops und Lesungen der „Interkulturellen Dialoge I und II“ an, die im Juni und Dezember 2009 mit Lesungen von Prof. Prinz Kum’ a Ndumbes III., Wilfried N’Sondé sowie Patrick Deville und Hans Christoph Buch im Literaturhaus Stuttgart stattfanden.
Im Rahmen der Tagung „Dealing with the Universal. Between History, Theory and Practice of Arts“, Universität Stuttgart und Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe

Mit Unterstützung durch die DVA-Stiftung und das Institut français de Stuttgart
Eintritt: Euro 9,- / 7,- / 4,50

La langue française dans le monde 2026

Die Ausgabe 2026 von La Langue française dans le monde *.pdf zeigt den französischen Sprachraum als lebendiges Beobachtungsfeld für Vitalität, Wandel und Zukunft der Frankophonie. Französisch wird weltweit auf allen Kontinenten gesprochen und dient Millionen Menschen als Sprache des Austauschs, der Bildung und der Kreativität. Der bericht analysiert, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, frankophon zu sein, und beleuchtet demografische Entwicklungen, neue Sprechergruppen sowie vielfältige kulturelle und sprachliche Kontexte. Es untersucht außerdem Bildungssysteme und die Rolle von Französisch als Instrument für Inklusion und Entwicklung in einer sich wandelnden Welt. Vor dem Hintergrund von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz betont die Publikation die Bedeutung des Französischen für internationale Zusammenarbeit, Wirtschaft und Wissenschaft und zeichnet das Bild einer innovativen, solidarischen und zukunftsorientierten Frankophonie.

Französisch ist mit 396 Millionen Sprechern die viertmeistgesprochene Sprache der Welt (nach Englisch, Mandarin und Spanisch). Mit rund 170 Millionen Lernenden die am zweithäufigsten gelernte Fremdsprache weltweit. Französisch ist außerdem die drittwichtigste Sprache in Wirtschaft und Geschäftsleben und stellt einen Vorteil beim Aufbau von Geschäftsbeziehungen dar. 65 % der französischsprachigen Menschen leben in Afrika. Basierend auf aktuellen Trends wird Französisch im Jahr 2050 voraussichtlich von 590 Millionen Menschen gesprochen werden, von denen 9 von 10 in Afrika leben werden. und Französisch ist die viertgrößte Sprache im Internet.

S. 58: Hier werden die Zukunftsaussichten der französischen Sprache untersucht: Französisch besitzt weiterhin hohe Bedeutung in der Diplomatie, im internationalem Recht, in den Kulturbeziehungen sowie in Teilen von Wissenschaft und Bildung. Seine Stärke zeigt sich besonders in Literatur, Philosophie, Kunst, Gastronomie, Mode und Autorenfilm, während es in Naturwissenschaften, Technologie und Hochschulen durch die Dominanz des Englischen an Einfluss verliert. Im digitalen Raum ist die Präsenz französischsprachiger Inhalte vergleichsweise gering, da viele wissenschaftliche Publikationen, Algorithmen und Online-Anwendungen auf Englisch basieren. Für die Zukunft ist entscheidend, mehr frankophone Inhalte etwa in Film, Musik, Videospielen und besonders in KI und automatischer Übersetzung zu schaffen, da die Anpassung an digitale Technologien über das Fortbestehen einer Sprache mitentscheidet. In Afrika könnte Französisch bei ausreichenden Investitionen in Bildung zur wichtigsten regionalen Kommunikationssprache werden, andernfalls droht Englisch zur bevorzugten Arbeitssprache der Eliten aufzusteigen.

> L’Organisation internationale de la Francophonie

Auf unserem Blog: Francophonie 80 Artikel

> Promotion de la langue française : 22 conseils pour renforcer sa stratégie marketing – 2. August 2025

> 10. Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) in Bonn – 6. Dezember 2023

> L’ouverture de la Cité internationale de la langue française – 30. Oktober 2023

> Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur – 2. Juni 2023

> Strategien zur Förderung der Partnersprache: Förderung der französischen Sprache in Deutschland und Förderung der deutschen Sprache in Frankreich – 18. Januar 2023

> Den Französischunterricht stärken: 222 Argumente für Französisch – 26. September 2021

> #monmars20 Journée de la Francophonie. Präsident Macron : Lancement de la stratégie internationale pour la langue française et le plurilinguisme – 21 mars 2018

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