EU-Gipfel in Paris gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Sorgen darf man sich immer machen > Hans-Werner Sinn (IFO), sagte in einem Interview am 12.11.2013 der Zeitung LES ÉCHOS « J’ai de gros soucis pour le tandem franco-allemand » und meinte damit die Folgen des zunehmenden wirtschaftlichen Ungleichgewichts zwischen Frankreich und Deutschland. Sicher einige Kennzahlen der französischen Wirtschaft geben Anlass zur Sorge, die aber auch in einem Kontrast zur Entschlossenheit der französischen Regierung steht, gegenzusteuern. Es ist aber richtig, dass die ausufernde Staatsverschuldung und der mächtige öffentliche Apparat die Handlungsspielräume der Regierung einschränken. Dennoch oder gerade wegen dieser Beurteilung der Lage muss auch ein Blick auf die Initiativen gerichtet werden, mit denen die Regierung in Paris versucht gegenzusteuern. Die Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit gehören dazu. Im übrigen zeigen die Pläne der Regierung in Paris ganz eindeutig die Erkenntnis, dass nationale Programme in diesem Punkt nur wenig Erfolg bringen werden. Schade, dass diese Bemühungen auf dieser Seite des Rheins z. Zt. auch weil die Parteien mit den Koalitionsverhandlungen beschäftigt sind, kaum gewürdigt werden. Immerhin hat gestern in Paris ein Gipfel der Staats-und Regierungschefs der EU zur Jugendarbeitslosigkeit in Paris stattgefunden, der aber z. B. in der FAZ es nicht auf die Titelseite geschafft hat. Positive Ansätze der Politik haben es oft schwer, von den Medien aufgegriffen und gewürdigt zu werden: Immerhin spricht Hollande von einer Jugendgarantie, deren Maßnahmen innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden sollen, ein Wortlaut, den auch die Bundesregierung auf ihrer Website wiedergibt.

Stattdessen berichtet die FAZ zuerst über die neuen demoskopischen Tiefpunkte von Hollande und Ayrault und erst später im Wirtschaftsteil mit einem kleineren Artikel über den Gipfel in Paris: > Jobgipfel in Berlin 24 Milliarden Euro gegen Jugendarbeitslosigkeit , FAZ, 3.7.2013. und > Erfahrungsaustausch soll Jugendarbeitslosigkeit lindern, FAZ, 13.11.2013.

Conférence de presse à l’issue de la conférence européenne de Paris sur l’emploi des jeunes :

> Le texte de la déclaration du président de la République :

„Nous avons défini un calendrier et un objectif avec trois priorités.

Le calendrier, c’est les deux prochaines années. L’objectif, c’est de pouvoir mettre en place la « garantie jeunesse ». La « garantie jeunesse », c’est ce qui permettra à chaque jeune de pouvoir disposer d’un emploi ou d’une formation ou d’un accompagnement, c’est-à-dire d’une solution. Nous voulons arriver à cet objectif à travers trois priorités :

La première, c’est la formation, l’apprentissage. Formation aux métiers d’avenir, utilisation de toutes les formes de l’alternance pour mobiliser, là encore, tous les dispositifs pour qualifier les jeunes.

La deuxième priorité, c’est l’insertion dans l’emploi notamment pour les jeunes qui sont les plus en difficultés, les plus éloignés du marché du travail. Ce qui suppose là-encore, la mobilisation de tous les instruments permettant d’aller chercher ceux qui sont oubliés, ceux qui sont exclus pour les ramener vers l’emploi.

La troisième priorité, c’est la création d’activités et la création d’entreprises. Cela touche tous les jeunes, ceux qui sont dans un certain nombre de nos quartiers et qui sont souvent les plus dynamiques, ceux qui ont des diplômes et qui peuvent avoir la volonté de créer une entreprise, à condition que nous leur apportions simplification et financement.“ (Hervorhebungen: HW)

Außerdem betonte der Präsident die Dringlichkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen:

„Je termine, s’il y a trois mots qu’il faut retenir de notre sommet, c’est : rapidité, parce qu’il y a urgence ; c’est solidarité, parce que nous ne pouvons pas abandonner une génération ; et enfin, c’est qualité, parce que nous devons proposer des emplois et des formations qui correspondent à de véritables perspectives pour les jeunes.

Pour réussir, nous avons besoin de cette mobilisation, nous avons besoin de croissance. C’est ce que nous avons à faire, au plan européen et au plan national : soutenir l’activité, créer de la richesse, améliorer notre compétitivité. C’était aussi cela le sommet pour l’emploi des jeunes.“

> Réponse à l’occasion de la „Conférence de Paris pour l’emploi des jeunes“

> Europäischer Arbeitsmarkt. EU-Garantie für junge Arbeitslose – Website der Bundesregierung. Hier steht:

„‚Die Zukunftsfähigkeit unseres Kontinents und der Europäischen Union entscheidet sich an der Frage: Welche Perspektiven können wir jungen Menschen geben?‘ Das sagte Merkel zum Abschluss der II. Konferenz zur Jugendbeschäftigung in Europa. Ein Großteil der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit liege in der nationalen Verantwortung, erklärte sie.“

Nein, die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist eine gemeinschaftliche und Aufgabe par excellence, da keines der besonders betroffenen Mitgliedsländer dieses Problem alleine in seinen Grenzen lösen kann. Europa lebt vom Ideenreichtum seiner Jugend. Wir müssen in Europa die Mobilität der Jugendlichen ganz erheblich steigern: Erinnern wir hier an die Begeisterung, die möglich ist: > Wo bleibt das europäische Jugendwerk? Max van Bahlen und die deutsch-französischen Beziehungen

Wir zitieren von der > Europäischer Arbeitsmarkt. EU-Garantie für junge Arbeitslose:

Jugendgarantie bis 2015 umsetzen

Frankreichs Staatspräsident François Hollande sagte, dass in den nächsten zwei Jahren die so genannte Jugendgarantie umgesetzt werden soll. In den Beratungen wurden drei Prioritäten im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit festgelegt: Ausbildung, Eingliederung in das Arbeitsleben und Unternehmensgründungen für junge Menschen. Insgesamt will die EU dafür 45 Milliarden Euro bereitstellen.

Ziele der Jugendgarantie:

– Alle jungen Menschen unter 25 Jahren – ob beim Arbeitsamt gemeldet oder nicht – erhalten innerhalb von vier Monaten nach Abschluss ihrer Ausbildung oder nachdem sie arbeitslos geworden sind, ein konkretes Angebot.

– Angeboten werden eine Arbeitsstelle, ein Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder eine Fortbildung, die auf die persönliche Situation und die Bedürfnisse der Person abgestimmt sind.

– Die EU unterstützt die betroffenen Länder über den Europäischen Sozialfonds (ESF) und mit sechs Milliarden Euro über die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen.“
Das OFAJ/DFJW ist mit > Praxes auf einem guten Weg.

Karin Finkenzeller > Europas später Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit – ZEIT online

La lutte contre le chômage des jeunes / Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit (II)

Am 14. Mai 2013 haben wir auf unserem Blog unter der Überschrift > La lutte contre le chômage des jeunes / Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit geschrieben:“Dieser Beitrag auf unserem Blog ist auch ein Vorschlag für eine interessante Übung im Französischunterricht: Es geht darum, Artikel in den > Zeitungen zu lesen, die die Maßnahmen untersuchen, die in Berlin und Paris getroffen werden, um die Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen.“ Wir fragen jetzt nicht, ob Sie diese Aufgabe erledigt haben, sondern wir denken eher an die Staats- und Regierungschefs, die sich heute zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Paris treffen und würden sie gerne fragen, ob sie ihre Aufgaben erledigt haben.

Zur Vorbereitung dieses Treffens hat die taz einen Standpunkt der Generalsekretäre Dr. Markus Ingenlath und Béatrice Angrand des DFJW/OFA

> „Das Recht auf Mobilität. Eine europäische Antwort auf die Jugendarbeitslosigkeit“

veröffentlicht:

Drin heißt es u.a. unter Zwischenüberschrift „Recht auf Mobilität für alle“:

„Diese Initiativen sind alle begrüßenswert. Doch könnte man noch viel weiter gehen. Aufgrund ihrer gemeinsamen Verantwortung für Europa müssen Deutschland und Frankreich treibende Kraft sein. Die Ausgangslagen sind in beiden Ländern allerdings unterschiedlich. Während die Jugendarbeitslosenquote hierzulande bei 7,5 Prozent liegt und die Wirtschaft über Fachkräftemangel klagt, sind in Frankreich 24,6 Prozent der unter 25-Jährigen ohne Beschäftigung. Deshalb muss man gemeinsame Lösungen für unterschiedliche Probleme finden – und das in ganz Europa.

Ein wichtiger Schritt wäre es, das europäische Grundrecht auf Freizügigkeit im europäischen Binnenmarkt durch ein „Recht auf Mobilität für alle“ im Bildungsbereich konkreter und fassbarer zu machen und dem bestehenden „Recht auf Bildung“ an die Seite zu stellen. Doch zuerst müssen noch weitere entscheidende Weichen gestellt werden, um die bestehenden Mobilitätshindernisse entschlossener abbauen zu können. Trotz zahlreicher Sonntagsreden über den freien Personenverkehr in Europa bestehen nach wie vor zahlreiche administrative und rechtliche Hürden. Denn diese Arbeit ist mühsam, kleinteilig und oft nicht sehr medienwirksam.

So haben Deutschland und Frankreich erst Anfang dieses Jahres einen gemeinsamen rechtlichen Status für Praktikanten geschaffen, der vom DFJW unter dem Namen Praxes angeboten wird. Diese Maßnahme war längst überfällig und erleichtert die berufliche Mobilität zwischen beiden Ländern. Sie bringt zudem junge Menschen häufig im Anschluss an das Praktikum in eine Anstellung. Eine solche Initiative sollte auf die ganze EU ausgeweitet werden.“

> Praxes

Hollande, Merkel, Europa und die Jugendarbeitslosigkeit

Wenn man sich das Programm für die Feier zum 50. Geburtstages des DFJW/OFAJ in der Mutualité am 5. Juli in Paris durchliest, könnte man auf den Gedanken kommen, das hier etwas verpasst wird. Beide Regierungen werden möglicherweise nur durch Ministerinnen vertreten werden. François Hollande hätte vielleicht doch Zeit: Schaut man auf > die Website des Elysée-Palastes, 5. Juli: „Rien à l’agenda ce jour.“ Aufgerufen am 28.6. um 18 h. (Vgl. Sartre, La Nausée, Paris 1938, S. 147: „Mardi Rien. Existé.“) Und die Bundeskanzlerin? Schade, sie hat am 5. Juli schon einen Termin > laut ihrer Website: „Unterwegs. Heute besucht die Kanzlerin auf Einladung der Rektorin, Prof. Weber, die Universität Greifswald. Anlass ist der Abschluss des Neubaus der Universitätsmedizin Greifswald am neuen Campus am Berthold-Beitz-Platz. In Greifswald entstand nach fast 20 Jahren Planungs- und Bautätigkeit der einzige Kompaktneubau eines Universitätsklinikums in Deutschland, finanziert durch Landes- und Bundesmittel.“ Der Neubau sollte ein bisschen warten können. Es geht um die Jugend Europas. Um unsere Zukunft. Immerhin, am Mittwoch, 3.7., kommt Präsident Hollande kommt zur> Konferenz zu Förderung der Jugendbeschäftigung nach Berlin.

Derweil wird in Paris, Berlin und in Brüssel, überhaupt in allen anderen Hauptstädten der EU über wirksame Rezepte gegen die Jugendarbeitslosigkeit nachgedacht. Auf einmal ist von 6 Milliarden Euro für die nächsten 6 oder mehr Jahre die Rede, dann von der gleichen Summe für die nächsten zwei Jahre, die nach Meinung des Kanzlerkandidaten Steinbrück nur ein Tropfen auf den heißen Stein seien. Er will 20 Milliarden einsetzen. In der Tat betrachtet man den Elan, den die Jugendlichen von heute mitbringen wenn man sie nur erst mal machen ließe, dann werden die anstehenden Ausgaben für sie vielleicht sogar eine noch bessere Investition sein, als mit vielen EUROS nur Banken zu retten, die sich zur Zeit mit sehr niedrigen Zinssätzen Geld beschaffen und ihre Kunden dann beim Überziehen der Konten bluten lassen.

Sogar wenn man noch mehr Geld in die Hand nehmen würde, einen viel unmittelbareren Effekt dürften wir uns davon versprechen, wenn Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel auf der Feier zum 50. Geburtstag des DFJW/OFAJ zum Abschluss des deutsch-französischen Jahres und als Antwort auf Charles de Gaulle, dessen Ludwigsburger Rede an die deutsche Jugend im letzten Herbst gefeiert wurde > Fotos vom Staatsakt in Ludwigsburg am 22. September 2012, nacheinander je oder am besten zusammen eine Rede auf die europäische Jugend halten würden. Ihre Reden wären eine vorzügliche Gelegenheit, ihre Visionen hinsichtlich der Zukunft Europas zu erklären, die EURO-Rettung zu einem wichtigen Beiwerk zu machen, und der Jugend Europas die Zukunft eines freien und vereinten Europas in die Hände zu legen. „Ihr seid die Zukunft Europas,“ und „Auf Euch ruht die ganze Hoffnung der europäischen Völker“, „Jetzt sind Euer Einfallsreichtum und Euer Engagement gefragt“, natürlich dürften Hollande und Merkel dem deutsch-französischen Jugendwerk ihre Glückwünsche zu seiner erfolgreichen Arbeit als grandioses Instrument der deutsch-französischen Aussöhnung aussprechen, aber nicht ohne seine heute noch zukunftsweisende Aufgabe als Vermittlung von Zukunftsperspektiven für die Jugend mit Nachdruck hervorzuheben.

6 oder 20 Milliarden? Geld allein macht nicht glücklich, eher nur träge. Solche Summen sind doch nur politisches Kalkül zur Machterhaltung. Fast 50 Jahre musste das DFWJ auf eine Erhöhung seiner kargen Mittel warten und noch heute kann es immer noch nicht alle Anfragen günstig beantworten. Vielleicht brauchen wir etwas, wo die Jugend Verantwortung bekommt und nicht nur lernen, sonder auch zeigen kann, dass sie an der Zukunft des freien Europas bauen will. Vielleicht brauchen wir ein Europäisches Jugendwerk, das wäre es, was der Präsident und die Kanzlerin verkünden könnten. Das müsste ein solche Feier werden, dass die Teilnehmer sagen werden, hier und hete beginnt eine neue europäische Epoche.

Gucken Sie sich das Temperament und die Überzeugungen von Max van Bahlen an: > Wo bleibt das europäische Jugendwerk? Max van Bahlen und die deutsch-französischen Beziehungen. Ganz spontan gefilmt, mit etwas schiefem Stativ, verrutschtem Filmausschnitt aber einem strahlenden Max van Bahlen.

Hollande: Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Schnell handeln

Staatspräsident Françaois Hollande hat anlässlich der Eröffnung des Kolloquiums „Europe : les prochaines étapes“ in Sciences Po mehrer Initiativen zugunsten der Beschäftigung von Jugendlichen angekündigt und auf die Dringlichkeit dieser Aufgabe hingewiesen, die zusammen mit Deutschland anpacken will: „Nous sommes d’accord avec la Chancelière Angela MERKEL pour parvenir à un véritable plan pour l’emploi des jeunes, dès cette année. C’est une initiative importante qu’Allemands et Français ont décidé d’engager.“

> Intervention du président de la République au colloque „Europe : les prochaines étapes“

Wieder ein excellente Hörverstehensübun für Schüler. Es geht auch um Euch in Europa! Sehen Sie sich den Film an und schreiben Sie eine kurze Zeitungsmeldung oder einen Kommentar. Was sagt der Präsident über die Jugendarbeitslosigkeit und welche Maßnahmen schlägt er vor? Es gibt so viele Möglichkeiten mit diesem Video zu arbeiten. Wird genug zugunsten der Beschäftigung vo Jugendlichen gemacht?

La lutte contre le chômage des jeunes / Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit

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Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

(DFH_UFA) Im Hinblick auf den 60. Jahrestages des Elysée-Vertrags erneuern fünf deutsch-französische Akteure der beruflichen Bildung ihr Engagement für die duale Ausbildung, die jungen Menschen auf beiden Seiten des Rheins attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg eröffnet.

„Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“: Mit diesem Slogan haben fünf deutsch-französische Akteure der Berufsbildung im letzten Jahr die duale Ausbildung in den sozialen Medien beworben. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich), die Universität Paris Dauphine-PSL, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), ProTandem und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) sind Partner der Kampagne, die in 2021 vor allem bei jungen Menschen auf großes Interesse gestoßen ist. Um die Wirkung und Sichtbarkeit zu verstärken, startet heute eine zweite Kommunikationskampagne. Es gilt die Chancen hervorzuheben, die jungen Menschen in Frankreich und Deutschland durch die verschiedenen dualen Ausbildungsprogramme in einer Vielzahl von Berufen und Berufszweigen geboten werden.

Frankreich und Deutschland zeichnen sich durch eine wesentliche Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung und der dualen Ausbildung aus. So hat Frankreich im Jahr 2021 zum ersten Mal die Marke von 700.000 Jugendlichen mit Ausbildungsvertrag überschritten. In Deutschland liegt der Anteil der Auszubildenden bei den Jugendlichen, die die Sekundarstufe besuchen, bei etwa 50 %, während er in Frankreich bei 20 % liegt (Quelle: Pôle Emploi France).

Nach Angaben des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog finden 70 % der jungen Franzosen, die eine Lehre absolvieren, innerhalb von sieben Monaten nach Erhalt ihres Abschlusses einen Arbeitsplatz. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer verzeichnet in ihrem dualen Ausbildungsprogramm „Beauftragte/r für Vertriebsentwicklung Frankreich/Deutschland“ beispielsweise eine Beschäftigungsquote von 80 % innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt des Abschlusses.

Die Beschäftigungsquote junger Menschen liegt in den Ländern, in denen die Lehrlingsausbildung stärker verbreitet ist, deutlich höher, während die Jugendarbeitslosigkeit in Europa nach wie vor hoch ist: Die Arbeitslosenquote junger Menschen unter 25 Jahren lag im April 2022 in der EU bei durchschnittlich 14%, wobei es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gab (35% in Griechenland und Spanien, 18,9% in Frankreich und 6,9% in Deutschland, laut Eurostat).

Mit der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“ sollen Unternehmen, Jugendliche und ihre Familien auf die zahlreichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden, die die duale Ausbildung bietet. Als vollwertige Lösung eröffnet sie jungen Menschen den Zugang zu zukunftsorientierten Berufszweigen und Berufen.
……………………………
„In einer Zeit, in der die Reindustrialisierung Europas und seine technologische Souveränität im Vordergrund stehen, nimmt der Bedarf von Unternehmen an qualifizierten jungen Fachkräften in allen Bereichen der Industrie und des Dienstleistungssektors ständig zu. Die duale Ausbildung eröffnet jungen Menschen sehr attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Unternehmen, junge Menschen und Familien, die Lehrlingsausbildung und die duale Berufsausbildung neu zu betrachten und die Chancen zu nutzen, die diese Ausbildungsprogramme bieten.»

— Die Partner der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

Erfahrungsberichte

„Wir hatten das Glück, eine Studentin des deutsch-französischen Doppeldiploms zwischen der Universität Paris Dauphine und der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen eines dualen Studiums einzustellen. Wir haben in ihr alle Qualitäten wiedergefunden, die erforderlich sind, um sich in einer anspruchsvollen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (einschließlich einer ernsthaften Motivation) im Dienste unserer deutsch-französischen Mandanten auszuzeichnen. Das Modell des dualen Studiums ist sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Studenten ein großer Vorteil, da es beiden ermöglicht, ein langfristiges Vertrauensverhältnis aufzubauen, ohne bei jeder Rückkehr in das Unternehmen Integrationsphasen durchlaufen zu müssen.“

— Matthias Barnert, Associé PwC – International Markets – German Business Group

„Der/die Auszubildende bringt seine/ihre Ideen ein, seine/ihre Energie und – für einen deutschen Konzern wie den unseren – seine/ihre Fähigkeit, sich mit unseren deutschen und englischen Kollegen auszutauschen;

Kurz gesagt, eine Win-Win-Situation, bei der der Auszubildende echte Berufserfahrung sammelt, da er/sie operative Verantwortung übernimmt.“

— Gilles Maes, Generaldirektor Bilfinger Peters Engineering SAS / Caroline Sagne, Sales and Marketing Director, Business Line Nuklear Bilfinger.

Journée franco-allemande 2018 – 22 janvier 2018
Deutsch-französischer Tag 2018 – 22. Januar 2018

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> DFI und Institut français : Fr. 26.1.2018 Deutsch-französischer Tag für Französischlehrer/innen Mit Fotoalbum

https://twitter.com/emmanuelmacron/status/955017136602140673

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/955379142291329024

Aktuell: > PROPOSITION DE RÉSOLUTION Pour un nouveau Traité de l’Élysée Accroître le rôle des parlements dans la coopération franco-allemande – Site de l’Assemblée nationale


> 50 Jahre Élysée-Vertrag – Diskussion im Kanzleramt

Horizons Dossier: France-Allemagne

<<< Horizons Dossier - > La France, l’Allemagne et l’Europe

Das thematische Aufbau­dossier La France, l’Allemagne et l’Europe setzt auf dem Basis­dossier und den dort vermittelten Strategien auf. Es enthält zahlreiche ­Kopiervorlagen („Schüler-Teil“) sowie Lösungen, Zusatzinforma­tionen und methodische Hinweise („Lehrer-Teil“). Weiterlesen


Diese Artikel auf unserem Blog könnten zum Deutsch-französischen Tag, 22. Januar 2018 wiedergelesen werden:
Un choix d’articles sur notre blog pour la la relecture:

> 50 ans Traité de l’Élysée – 65 articles
> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie
> Deutsch-französische Beziehungen 388 articles

davon eignen sich für eine Lektüre am Deutsch-französischen Tag ganz besonders:

> Bericht von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer und Herrn Jean-Marc Ayrault zur Förderung der Integration in unseren Gesellschaften – 9. April 2016
> Liste aller deutsch-französischen Organisationen und Akteure, die in diesem Bericht geannt werden.

Découvertes Atelier
> La journée franco-allemande

Zur Vor­bereitung und Durchführung des deutsch-französischen Tages, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. Das Heft enthält Texte, Übungen und Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für einen motivierenden und erfolgreichen Unterricht. Auch in Vertretungsstunden oder fächerübergreifend einsetzbar.

Lehrermaterial mit Audio-CD
978-3-12-522038-6 (3-12-522038-6)

> Les voeux du Président de la République : 18 minutes et 1 minute – 1. Januar 2018

> „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017

> Un entretien avec Alfred Grosser

> Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français de l’étranger

> Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

> Prof. Dr. Frank Baasner (dfi): 50 Jahre Élysée-Vertrag Wie steht es um die deutsch-französischen Beziehungen?

> Hollande, Merkel, Europa und die Jugendarbeitslosigkeit

> Juni 2013: Deutschland aus französischer Sicht

> Nachgefragt: Ein Gespräch mit Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW

> Die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter vertiefen: Aber auch: “Prüfen, straffen, reformieren”

> Außenminister Guido Westerwelle in Paris: « L’Allemagne, la France et l’avenir de l’Europe »

> Expertenkommission: Das Grundgesetz in Deutschland und die Verfassung in Frankreich – > 1. April 2013

> 22.1.2013: Gemeinsame Erklärung des Bundestages und der Assemblée nationale

> Mobiliser la jeunesse au bénéfice de l’amitié franco-allemande- Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags

> Allocution du Président de la République au Bundestag, 22. janvier 2013

> Die gemeinsame Sitzung der französischen Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages in Berlin

> Discours du Président de la République devant les membres des Parlements français et allemands

> Der Elysée-Vertrag von 22. Januar 1963 (I)

https://twitter.com/AFParchives/status/823183451914240003


Internet-Angebote zum Deutsch-Französischen Tag

> Der deutsch-französische Vertrag von 1963 dt/fr

Mehr als komplett: > Themendossier: Der Elysée-Vertrag auf der Website des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg

> Im virtuellen Museum des Google Cultural Institute: Auf dem Weg zum Élysée-Vertrag>

> 22 janvier : journée franco-allemande – > education.gouv.fr

> www.ofaj.org/journee-decouverte-franco-allemande-2015

> www.adeaf.net/spip.php?article54 : „L’ADEAF s’engage pour la promotion de la langue allemande, de son enseignement et de son apprentissage, dans une perspective de pluralisme linguistique.“

> Franco-Allemand – Académie de Versailles

> Organisation de la journée franco-allemande 2015 – Académie de Nice

> Voeux 2015 et journée franco-allemande à Reinheim


https://twitter.com/AllemagneDiplo/status/930011364793479168


https://twitter.com/aaelfa/status/948911396313550849


https://twitter.com/leJDD/status/948836951356051461

Conférence à Montpellier – Tweets

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie Die Tweetsammlung zum Thema Jeunes français et allemands et leur premier emploi: | Institutions | Projets franco-allemands | Rapports, analyses, notes | Apprentissage/Azubis | Berufliche Bildung | Berufsausbildung in Baden-Württemberg, im Saarland und in Deutschland |

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