Da richten zwei Parlamente eine gemeinsame parlamentarische Versammlung ein, um künftig die Fortschritte der deutsch-französischen Kooperation Ihrer beiden Regierungen zu kontrollieren und zu fördern. Was nach politischer Zukunftsmusik klingt, wird ab jetzt zweimal jährlich gespielt. Je 50 Abgeordnete aus Berlin und Paris treffen sich in dieser neuen Versammlung. Und die Tagesthemen haben das heute abend nicht erwähnt, so normal sind die deutsch-französischen Beziehungen mittlerweile geworden. Henrik Uterwedde hat uns kürzlich die Andeutung dieser neuen Versammlung erklärt > Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26. Februar 2019. Wir zeigen hier am Ende dieses Beitrags einen Auszug aus diesem Interview:
Mit einer breiten Mehrheit hat der Bundestag am 20. März 2019 dem > Deutsch-französischen Parlamentsabkommen – Website des Deutschen Bundestages – zugestimmt: alle Reden werden per Video dort angezeigt.
Aus Anlass der Einrichtung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung erinnert unsere Redaktion an das Interview mit Henrik Uterwedde, DFI > https://t.co/9Wm0oZS7lIpic.twitter.com/8870PSkfVl
L’APFA auditionne les ministres sur la coopération franco-allemande dans les domaines de l’IA et de l’innovation de rupture
Sous la présidence des co-présidents du bureau M. Christophe Arend et M. Andreas Jung, l’Assemblée parlementaire franco-allemande (APFA) s’est réunie en session extraordinaire le mercredi 19 mai 2021. Lors de cette réunion, le secrétaire d’État français chargé du numérique et des communications électroniques, Cédric O, et la ministre fédérale de l’éducation et de la recherche, Anja Karliczek ont répondu aux questions de 50 députés de l’Assemblée nationale et des 50 députés du Bundestag sur la coopération franco-allemande dans le domaine de l’intelligence artificielle et de l’innovation de rupture. Dans une résolution adoptée lors de sa réunion plénière du 22 janvier 2021, l’APFA avait formulé de nombreuses propositions concrètes pour développer la coopération dans ce domaine entre la France et l’Allemagne et au niveau européen. Par une meilleure mise en réseau des structures de recherche, un financement ciblé et une coordination aussi étroite que possible des États membres de l’UE, nous devons faire de l’Europe le leader en la matière, indique la résolution. L’UE devrait se transformer en une „union de l’innovation“. Dès l’ouverture, Christophe Arend et Andreas Jung, ont rappelé que l’Intelligence artificielle et l’innovations de rupture auront un rôle important dans notre société de demain et ce à toutes les échelles. L’Europe doit rester leader international en matière de recherche et de dé-veloppement d’innovations de rupture et de l’intelligence artificielle. Le moteur franco-allemand doit y contribuer largement.
« L’intelligence artificielle et les technologies d’avenir auront également un rôle important à jouer pour sortir de la crise que nous traversons actuellement. Je pense notamment à l’harmonisation de l’utilisation du pass sanitaire dans les zones transfrontalières », affirme Christophe Arend. « Concrètement, nous demandons à nos deux gouvernements de créer un centre franco-allemand pour l’intelligence artificielle dans la région frontalière. En outre, les institutions universitaires et scientifiques doivent être mieux mises en réseau et un écosystème d’innovation dynamique doit être développé dans l’UE », souligne Andreas Jung. Dans leurs propos, Cédric O et Anja Karliczek ont réaffirmé leur ferme volonté d’intensifier la coopération entre la France et l’Allemagne dans le domaine des technologies du futur : « Les discussions telles que nous les avons aujourd’hui sont essentielles. Nous devons construire un dialogue franco-allemand entre industriels afin d’accélérer et développer la capacité de l’UE à répondre aux défis d’avenir », souligne Cédric O. « L’Europe doit être souveraine sur le plan technologique. La France et l’Allemagne feront donc avancer ensemble l’Union européenne de l’innovation », confirme Anja Karliczek. Cette audition était l’occasion pour l’APFA d’interroger les deux ministres concernés sur une résolution adoptée par l’Assemblée et d’exercer ainsi son rôle de contrôle sur les deux gouvernements. « De cette manière, nous pouvons nous assurer que les résolutions adoptées par l’APFA sont reprises par nos deux gouvernements. Cela montre également que l’APFA s’est imposée comme un organe de contrôle parlementaire », ont résumé les coprésidents du Bureau.
Contexte :
L’Assemblée parlementaire franco-allemande (APFA) a été créée par l’accord parlementaire franco-allemand entre le l’Assemblée nationale et le Bundestag allemand en mars 2019. L’APFA est composée de 50 membres Français et 50 membres Allemands issus de tous les groupes politiques des deux parlements nationaux. Elle se réunit au moins deux fois par an, alternativement en en France et en Allemagne, et est présidée par les présidents des deux parlements. Les présidents du bureau sont Christophe Arend (LREM) et Andreas Jung
(CDU/CSU).
Minister stellen sich Befragung in DFPV zur deutsch-französische Zusammenarbeit in den Bereichen KI und disruptive Innovationen
Unter Vorsitz der Vorstandsvorsitzenden Christophe Arend und Andreas Jung kam die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) am Mittwoch, 19. Mai 2021, zu einer Sondersitzung zusammen. Dabei stellten sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und der französische Staatssekretär für Digitalisierung und elektronische Kommunikation, Cédric O, den Fragen der je 50 Abgeordneten aus dem Deutschen Bundestag und der Assemblée nationale zur deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Sprunginnovationen. Die DFPV hatte mit einem Beschluss in ihrer Sitzung vom 22. Januar 2021 zahlreiche konkrete Vorschläge vorgelegt, um die Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen Deutschland und Frankreich und auf europäischer Ebene auszubauen. Ziel müsse sein, Europa durch eine bessere Vernetzung der Forschungsstrukturen, gezielte Förderungen und ein möglichst eng abgestimmtes Vorgehen der EU-Mitgliedsstaaten „global in die erste Liga zu führen“, heißt es in dem Beschluss. Die EU solle zu einer „Innovationsunion“ weiterentwickelt werden.
Bei der Eröffnung der Sitzung erinnerten Christophe Arend und Andreas Jung daran, dass künstliche Intelligenz und disruptive Innovationen eine wichtige Rolle für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft spielen, und zwar auf allen Ebenen. Europa müsse daher bei der Erforschung und Entwicklung von disruptiven Innovationen und künstlicher Intelligenz international führend sein. Der deutsch-französische Motor solle dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.
„Künstliche Intelligenz und innovative Technologien werden ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der aktuellen Krise spielen. Ich denke dabei insbesondere an die grenzüberschreitende Verwendung des geplanten EU-Impfzertifikats in unseren Grenzregionen.“, sagt Christophe Arend.
„Konkret fordern wir von unseren beiden Regierungen die Schaffung einer digitalen grenzüberschreitenden Region als europäisches Leuchtturmprojekt. Dazu gehört auch die Einrichtung eines deutsch-französischen Zentrums für künstliche Intelligenz. Darüber hinaus müssen auch Hochschul- und Wissenschaftseinrichtungen noch besser vernetzt werden und in der EU ein dynamisches Innovations-Ökosystem geschaffen werden.“, so Andreas Jung.
Karliczek und O bekräftigen in ihren Ausführungen den festen Willen, die Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland im Bereich der Zukunftstechnologien zu intensivieren: „Diskussionen, wie wir sie heute führen, sind unerlässlich. Wir müssen einen deutsch-französischen Dialog zwischen Industriellen aufbauen, um die Fähigkeit der EU, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, zu beschleunigen und auszubauen. „, so Cédric O.
„Europa muss technologisch souverän sein. Deutschland und Frankreich werden daher die europäische Innovationsunion gemeinsam vorantreiben“, unterstrich Anja Karliczek.
Die Anhörung bot der DFPV die Gelegenheit, die beiden zuständigen Minister zu einem von der Versammlung verabschiedeten Beschluss zu befragen und so ihre Kontrollfunktion gegenüber den beiden Regierungen auszuüben. „Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass die von der DFPV verabschiedeten Beschlüsse von unseren beiden Regierungen aufgegriffen werden. Das zeigt auch, dass sich die DFPV als parlamentarische Kontrollinstanz etabliert hat “ resümierten die Ko-Vorsitzenden des Vorstands Andreas Jung und Christophe Arend.
Hintergrund:
Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) wurde mit dem deutsch-französische Parlamentsabkommen zwischen dem Deutschem Bundestag und Assemblée nationale im März 2019 ins Leben gerufen. Der DFPV gehören je 50 Mitglieder aus allen Fraktionen beider Parlamente an. Sie tagt mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich unter Leitung der Parlamentspräsidenten. Die Vorsitzenden des Vorstands sind Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LREM).
Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung berät über Innovationspolitik und Künstliche Intelligenz – Befragung von Regierungsmitgliedern
Mittwoch, 19. Mai 2021, 14.30 bis 16 Uhr
Videokonferenz – live auf www.bundestag.de Kanal 2
Am Mittwoch, 19. Mai berät die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung in einer kurzen Sitzung, die sich nur einem Thema widmet: der bilateralen Kooperation im Bereich der Künstlichen Intelligenz und der Innovationspolitik. Dazu werden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, und den für den digitalen Wandel zuständigen französischen Staatssekretär, Cédric O, befragen.
Die Sitzung der DFPV findet als Videokonferenz statt und wird auf www.bundestag.de live übertragen.
Hintergrund:
Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, jeweils 50 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen sollen. Die konstituierende Sitzung fand am Montag, 25. März 2019, unter der Leitung von Wolfgang Schäuble und Richard Ferrand in Paris statt.
Grundlage dieser institutionalisierten Zusammenarbeit auf Ebene der Parlamente ist das Deutsch-Französische Parlamentsabkommen, das am 11. März 2019 von der Assemblée nationale und am 20. März 2019 vom Deutschen Bundestag verabschiedet worden ist. Das Parlamentsabkommen ist das Ergebnis intensiver Beratungen der Deutsch-Französischen Arbeitsgruppe, die am 22. Januar 2018 anlässlich des 55. Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zu diesem Zweck eingesetzt worden war.
Weitere Informationen zur DFPV und ihren bisherigen Beratungen finden Sie unter www.bundestag.de/dfpv.
Und es immer noch was besonderes, wenn die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung DFPV, je 50 Abeordnete der Nationalversammlung und des Bundestages zu einer Sitzung zusammentreten. So am Freitag, 22. Januar 2021: besser kann man den Deutsch-französischen Tag gar nicht feiern.
Die Stichworte der 5. Sitzung der DFPV: Keine Grenzschließungen und Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung und bei KI.
Am 22. Januar 2021 ist die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung zu ihrer fünften Sitzung im Rahmen einer Videokonferenz zusammengekommen. Eröffnet wurde die Sitzung von den beiden Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble (CDU/CSU) und Richard Ferrand (LaREM). Unter dem Vorsitz der Vorstandsvorsitzenden der DFPV, Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LaREM) sprachen sich die jeweils 50 deutschen und französischen Abgeordneten zur Bekämpfung von Corona mit großer Mehrheit für europäisch abgestimmte Regelungen aus. Mit konkreten Vorschlägen, wie etwa der Verknüpfung der nationalen Corona-Warn-Apps im europäischen Kontext, fordern sie deutliche Verbesserungen in der deutsch-französischen und europäischen Zusammenarbeit: “Wir brauchen gemeinsame Strategien und europäische Konsequenz statt harter Grenzschließungen. Der Alltag ist grenzüberschreitend, deshalb müssen das auch die Maßnahmen sein. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern braucht es strikte Maßnahmen. Entscheidend müssen dabei aber die Inzidenzen sein und nicht die Grenzen”, forderte Andreas Jung. Zudem plädieren die Abgeordneten dafür, dass schon jetzt die Weichen für nachhaltiges Wachstum in Europa auf dem Weg aus der Krise gestellt werden. „Da die Gesundheitskrise und ihre sozioökonomischen Folgen dramatisch sind, schlägt der gemeinsame Beschluss zweitens vor, sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten. Es geht darum, die Grundlagen für eine nachhaltige, innovative und entschlossen zukunftsorientierte Gesellschaft zu schaffen“, unterstreicht Christophe Arend. So sollen gemeinsame Projekte mit europäischem Mehrwert, wie etwa der Ausbau der Bahnverbindung Berlin-Paris umgesetzt werden.
Für eine Befragung zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in der Verkehrspolitik stand den Abgeordneten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer Rede und Antwort. Der Minister betonte, der Ausbau europäischer Verkehrsverbindungen stehe besonders im Fokus. Bei ihrer Sitzung im September 2020 hatten sich die Mitglieder der DFPV mit großer Mehrheit für eine bessere Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten ausgesprochen. „Es handelt sich um ein europäisches Leuchtturmprojekt der nachhaltigen Mobilität, das die Menschen in unseren Länder noch enger zusammenbringen wird“, so Christophe Arend. Im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft in der EU wurde der Vorschlag aufgegriffen : Ende September regte Minister Scheuer mit seinen europäischen Amtskollegen den Trans Europe Express 2.0 an. Mit der Umsetzung habe man schon im Dezember begonnen. „Gerade im europäischen Jahr der Schiene 2021 wollen wir hier weitere Fortschritte machen,“ so Scheuer. Besonders wichtig sei ihm auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Mobilität. Scheuer kündigte an, dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum Wiederaufbau der Bahnverbindung Freiburg-Colmar bis zum nächsten Jahr vorliegen sollen.
Schließlich verabschiedeten die Abgeordneten noch den Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Digitale Innovationen und Künstliche Intelligenz“. In dem Bericht werden konkrete deutsch-französische Impulse für eine europäische Innovationsunion gefordert. So sollen die Zusammenarbeit in den Bereichen KI und Sprunginnovationen ausgebaut und beispielsweise digitale grenzüberschreitende Regionen als europäischer Leuchtturm geschaffen werden.
Die beiden Vorsitzenden zogen nach der Sitzung Bilanz: “Dass wir uns am deutsch-französischen Tag gegen Grenzschließungen aussprechen und gemeinsam konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung vorlegen, ist ein starkes Signal. Die Regierungen müssen diese nun aufgreifen. Als Europäer werden wir Corona nur gemeinsam bekämpfen!“
Hintergrund: Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung (DFPV) wurde mit dem deutsch-französische Parlamentsabkommen zwischen dem Deutschem Bundestag und Assemblée nationale im März 2019 ins Leben gerufen. Der DFPV gehören je 50 Mitglieder aus allen Fraktionen beider Parlamente an. Sie tagt mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich unter Leitung der Parlamentspräsidenten. Die Vorsitzenden des Vorstands sind Andreas Jung (CDU/CSU) und Christophe Arend (LREM).
Presseschau (Dank an das Büro von Andreas Jung, MdB)
Da richten zwei Parlamente eine gemeinsame parlamentarische Versammlung ein, um künftig die Fortschritte der deutsch-französischen Kooperation Ihrer beiden Regierungen zu kontrollieren und zu fördern. Was nach politischer Zukunftsmusik klingt, wird ab jetzt zweimal jährlich veranstaltet. Zählt man alle Institutionen und Organismen des franco-allemand zusammen… dann > Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation”.
Die 5. Sitzung der Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung am 21. September, die aus bekannten Gründen als Videokonferenz abgehalten stattfand, wurde von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble und seinem französischen Amtskollegen Richard Ferrand geleitet. Schäuble erinnerte an den europäischen Wiederaufbaufonds, der auch eine Gelegenheit bietet „Konstruktionsfehler des Maastricht-Vertrages“ zu korrigieren. Der Euro sei eine fragile „Währung ohne Staat“, die mehr als andere auf das Vertrauen der Finanzwelt angewiesen sei. „Die monetäre Union ist ohne politische Entsprechung auf Dauer nicht tragfähig“, warnte Schäuble. Sein französischer Amtskollege Richard Ferrand hob die EZB als zentralen Akteur in der Bewältigung der Krise lobend hervor. Aber TROTZ ihrer Erfolge gebe es noch Risiken und Ferrand betonte, dass „wir dauerhafte Lösungen für die Eurozone brauchen, um ein weiteres Verschmelzen und mehr Konvergenz der Volkswirtschaften zu ermöglichen“.
Die 🇩🇪-🇫🇷 Parlamentarische Versammlung hat am Mo & Di getagt. Zwei Tage konstruktiven Austauschs & fruchtbarer Debatten über ➡️ grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen ➡️die Bahnverbindung Paris-Berlin ➡️🇩🇪-🇫🇷 Impulse für die 🇪🇺Wirtschafts- & Währungsunion#APFAhttps://t.co/ZV7Yypcv9T
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, ebenfalls per Video zugeschaltet. Sie stellte den Parlamentariern ihre Einschätzung zu den finanziellen Aspekten der Pandemie mit.
In ihrer vierten Sitzung am 21. und 22. September hat die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung die beiden Gesundheitsminister, Jens Spahn und Olivier Véran, angehört:
Und von Fréderíc Petit, député des Français établis à l’étranger (Allemagne, Europe centrale, Balkans), haben wir folgende Pressemitteilung erhalten:
Communiqué de presse
L’APFA ouvre la voie au TGV Paris-Berlin
Réunie en visioconférence les 21 et 22 septembre 2020, l’Assemblée parlementaire francoallemande (APFA) a entériné, lors de sa séance plénière, le lancement de la ligne ferroviaire
Paris-Berlin.
Frédéric Petit, se félicite de l’adoption de cette résolution par les députés français et allemands, membres de
l’APFA. Elle est le signe de la pertinence et de l’efficacité de cette assemblée binationale créée par le traité d’Aix-la-Chapelle de mars 2019. Elle est surtout l’aboutissement d’une demande réitérée de Frédéric Petit et de plusieurs députés, membres de l’APFA, soucieux de répondre à une préoccupation partagée par de nombreux citoyens français, allemands et franco-allemands vivant des deux côtés du Rhin.
Frédéric Petit a invité ses collègues à considérer l’ensemble des enjeux, les investissements nécessaires (voies grande vitesse, matériel roulant), mais également l’harmonisation et la qualité des services associés : achats et contrôle des billets simplifiés, train de nuit, confort,vélos et parkings…
Les membres de l’APFA ont souligné par ailleurs, la nécessité d’une politique de transports intégrée entre la France et l’Allemagne et demanderont prochainement une audition des ministres des Transports des deux pays. La session de l’APFA a permis d’auditionner la présidente de la BCE, Christine Lagarde, sur la politique monétaire de l’Union européenne ainsi que les ministres allemand et français de la Santé sur la gestion de la crise sanitaire. Les membres de l’APFA ont adopté plusieurs résolutions, en particulier une résolution visant à « donner des impulsions franco-allemandes à l’Union économique et monétaire » en Europe.
Professor Andreas Marchetti hat eine interessante Analyse zum Stand der Deutsch-französischen Beziehungen nach dem > Aaachener Vertrag vom 22. Januar 2019 verfasst. Das Ergebnis seiner Untersuchung liegt auf Deutsch und Französisch vor:
Le développement de la coopération franco-allemande est un processus intergouvernemental aux multiples facettes. Les uns estiment que la capacité d’innovation dans les relations est le propre des décideurs centraux, tandis que d’autres pensent que ce sont les acteurs locaux qui sont à même d’innover. Cette Vision franco-allemande analyse dans quelle mesure le Traité d’Aix-la-
Chapelle et l’accord parlementaire du 25 mars 2019 améliorent le cadre institutionnel et juridique de la coopération décentralisée entre la France et l’Allemagne. Il apparaît que ces deux textes constituent une innovation importante à travers la clause d’adaptation et de dérogation. Cette clause peut contribuer à surmonter certains obstacles liés aux différences de structure administrative et juridique. Sur le plan politique, il convient d’accélérer une mise en réseau dynamique entre les niveaux municipal, régional et national, tout en mettant en œuvre une politique de résultats, fondée sur des projets concrets, lesquels pourraient être éligibles auprès du Fonds citoyen, opérationnel depuis avril 2020.
Eine der Überschriften in seiner Untersuchung lautet: „Un nouveau cadre pour la coopération décentralisée“ und er beschreibt hier die „Fortsetzung der Institutionalisierung der deutsch-französischen Beziehungen und geht nochmal ausführlich auf die Bestimmungen und den Geist des Aachener Vertrages ein. Das Deutsch-französische Parlamentsabkommen ist ein Meilenstein in der Geschichte der beiderseitigen Beziehungen. Der Aachener Vertrag eröffnet den Gebietskörperschaften durch die „Legitimation der Nähe“ gänzlich neue und wertvolle Perspektiven. Damit wird deutlich, dass der Aachener Vertrag den Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland neue Weg weist, sozusagen ein Zukunftsprogramm, das darauf wartet, mit Leben erfüllt zu werden.
Andreas Marchetti est professeur honoraire à l’université de Paderborn, il enseigne régulièrement au campus européen franco-allemand de Sciences Po Paris à Nancy. Il a été chercheur invité du Cerfa à l’Ifri en 2009-2010.
L’Institut français des relations internationales Ifri est, en France, le principal centre indépendant de recherche, d’information et de débat sur les grandes questions internationales. Créé en 1979 par Thierry de Montbrial, l’Ifri est une association reconnue d’utilité publique (loi de 1901). Il n’est soumis à aucune tutelle administrative, définit librement ses activités et publie régulièrement ses travaux.L’Ifri associe, au travers de ses études et de ses débats, dans une démarche interdisciplinaire, décideurs politiques et experts à l’échelle internationale.
Am Ende eines Jahres wird oft zurückgeschaut. Es ist nicht einfach, hier auf dem Blog Ordnung zu halten. Unsere Redaktion möchte hier möglichst viele Themen aufnehmen, die über den Tag hinaus für den Französischunterricht eine gewisse Aktualität behalten. Themen, die Schülern Stoff, Ideen und Anregungen z. B. für spannende Referate geben oder Pisten zur Weitersuche eröffnen: wie hier > Bibliographie: Erinnerungskultur. Es gibt kein gutes System auf unserem Blog Themen, die für Referate o. ä. nützlich sein könnten, auf den ersten Blick leicht finden zu lassen. Die Listen hier rechts in der Spalte sind etwas unübersichtlich und dann gibt es noch den Versuch, Themen als Listen über einem Einzelbeitrag anzuzeigen.
Für 2019 zeigen wir hier eine Liste der wichtigsten Artikel von den Gelbwesten, über den Aachener Vertrag, Themen der Erinnerungskultur bis zu Macron und Europa.
(Ergänzt am 3. Juli 2019, es folgen noch weitere Ergänzungen) In Ludwigsburg fand vom 28.-29.6.2019 die XXXV. Jahrestagung des Deutsch-französischen Instituts dfi statt.Der Höhepunkt war am Samstagmorgen die Rede von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble zu Europa und den deutsch-französischen Beziehungen. Viele Abgeordnete, die an der Ausarbeitung des Aachener Vertrages und des Deutsch-französischen Parlamentsabkommens mitgewirkt haben, waren aus Anlass dieser Tagung nach Ludwigsburg gekommen: Unter ihnen Christophe Arend, der Präsident der deutsch-französischen Parlamentariergruppe in der Nationalversammlung, Frédéric Petit, der Abgeordnete für die Auslandsfranzosen und Nils Schmid und Angehörige des Außenministerien in Paris und Berlin.
Wir zeigen hier das Fotoalbum dieser Tagung. Bitte öffnen Sie es mit einem Klick auf ein Foto, wenn diese Seite ganz geladen ist:
Frédéric Petit, Député
Wojciech Szymanski, Deutsche Welle, Berlin
Dr. Corinna Bölhoff, Leiterin Referat EB4 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Xavier Susterac Vizepräsident, Deutsch-französische Handelskammer Paris
Catherine Rozan, Conseillère pour les Finances, Ambassade de France en Allemagne
Werner Spec, Oberbürgermeister von Ludwigsburg
Stephan Toscani, Lantagspräsident, Landtag des Saarlandes
Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln. Vorsitzender des Dt.-Frz. Ausschusses Im Rat der Gemeinden und Regionen Europas
Christophe Arend, Député
Rainer Haas, Landrat
Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble
Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel
Nils Schmid, MdB
Jean-Marie Bockel, Sénateur du Haut-Rhin
Wir erinnern an > Ernst Weisenfeld (1913-2009), mit dem wir mehrmals von Bonn aus zur Jahrestagung des DFI gefahren sind.
Früher war diese Jahrestagung ein Treffen mit dem Titel Sozialwissenschafticher Arbeitskreis der deutschen Frankreichforscher, zu dem einige Akteure aus der Politik und der Wirtschaft eingeladen waren. Mittlerweile hat sich das Format dieser Veranstaltung sehr geändert: Heute kommen hier nicht nur Frankreichforscher , sondern neben ihnen auch eine große Zahl von Akteuren zusammen, die in den Ministerien oder den Botschaften an der Ausarbeitung der jüngst zwischen Frankreich und Deutschland vereinbarten Verträge und Abkommen maßgeblich beteiligt waren. Das macht dieses Tagung zu einer ganz besonderen Gelegenheit mit einem Blick hinter die Kulissen. Die Offenheit, mit der die Teilnehmer aus ihren Bereichen berichteten, vermittelte spannende Einblicke in die deutsch-französische Zusammenarbeit:
Im Mittelpunkt der Arbeitsgruppe Wirtschaft stand der Artikel 20 des Aachener Vertrags:
„Artikel 20
(1)
Beide Staaten vertiefen die Integration ihrer Volkswirtschaften hin zu einem deutsch-französischen Wirtschaftsraum mit gemeinsamen Regeln. Der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat fördert die bilaterale Rechtsharmonisierung, unter anderem im Bereich des Wirtschaftsrechts, und stimmt die wirtschaftspolitischen Maßnahmen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik regelmäßig ab, um so die Konvergenz zwischen beiden Staaten zu befördern und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Volkswirtschaften zu verbessern.
(2)
Beide Staaten richten einen deutsch-französischen „Rat der Wirtschaftsexperten“ ein, der sich aus zehn unabhängigen Fachleuten zusammensetzt und das Ziel verfolgt, ihren Regierungen wirtschaftspolitische Empfehlungen zu unterbreiten. “
Die Wirtschaftsrätin der Französischen Boschaft, Catherine Rozan, verglich in ihrem Beitrag den Vertrag von 1963, „der eine Verwirklichung des Friedens zwischen unseren beiden Ländern schuf“ mit dem Aachener Vertrag, „der unter anderem das Ziel eines echten Wirtschaftsraums anstrebt.“ Diesen Wirtschaftsraum gibt es schon: „Frankreich ist der drittwichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands und Deutschland der wichtigste Partner Frankreichs. 4.000 französische Unternehmen sind in Deutschland mit 380.000 Mitarbeitern aktiv. In den 4.500 deutschen Unternehmen in Frankreich sind 310.000 Mitarbeiter beschäftigt,“ erklärte C. Rozan. Der Aachener Vertrag öffnet die Perspektiven für neue Instrumente, „um die Konvergenz unserer Wirtschaften und Gesellschaften voranzutreiben. Dazu nennt Rozan drei Meilensteine: 1. Die bestehenden Instrumente wie der deutsch-französische Ministerrat, der Deutsch-Französische Finanz- und Wirtschaftsrat werden durch die deutsch-französische parlamentarische Versammlung, dessen erste Sitzung am 25. März 2019 stattfand. Artikel 14 nennt den neun Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Der Artikel 20, Abs. 2 enthält die Schaffung eines deutsch-französischen Rat der Wirtschaftsexperten vor. 2.“ Der Aachener Vertrag, der einen Fahrplan für die deutsch-französische Zusammenarbeit für die kommenden Jahre vorsieht, soll auch den anderen Mitgliedstaaten der EU dienen. Das deutsch-französische Paar arbeitet in der Tat für den europäischen Wirtschaftsraum.“ In diesem Zusammenhang geht es um die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion und der Bankenunion. Dazu kommt eine Reform des europäischen Rechtsrahmens mit der Anpassung des Wettbewerbsrechts.
C. Rozan erinnerte an das deutsch-französische Manifest für eine europäische Industriepolitik des 21. Jahrhunderts, das Peter Altmaier und sein französischer Kollege Bruno Le Maire am 19.2.2019 vorgestellt haben, das beide als gesamteuropäisches Projekt verstehen. Rozan nannte auch zwei Beispiele: „Dieses deutsch-französische Bestreben für eine europäische Industrie wurde schon durch das Projekt zur IPCEI (Important project of Commun European Interest) für Batterien verwirklicht. Darüber hinaus haben die Wirtschaftsminister Bruno LE MAIRE und Peter ALTMEIER in Anwesenheit von Herrn Vizepräsident SEFCOVIC am 2. Mai eine deutsch-französische Produktion von Batteriezellen für E-Autos verkündet.“
3. C. Rozan erinnerte an die Reformen die 2017 in Frankreich umgesetzt werden: „Das Europa-orientierte Programm von unserem Präsidenten ist teilweise von dem deutschen Modell inspiriert. Das war zum Beispiel der Fall in der Umsetzung eines flexibleren Arbeitsrechts, oder auch bei Reformen, die in Bereichen der Ausbildung, der Qualifizierung und der Lehrlingsausbildung ausgeführt wurden.“ – „Deutschland kann sich von Frankreich inspirieren lassen: Beispielsweise was die Digitalisierung, die Finanzierung von Innovationen oder auch die sehr erfolgreiche Steuergutschrift für Forschungszwecke (CIR) angeht. Frankreich hat sich aufgrund dieser Maßnahmen zu einem der attraktivsten Wirtschaftsstandorte der Welt entwickelt.“
Rozan betonte auch, „Deutschland und Frankreich haben dabei eine herausragende Verantwortung für das Gelingen Europas. Im Aachener Vertrag entsteht eine Geisteshaltung von Komplementarität zwischen Frankreich und Deutschland. Es ist jetzt der Moment diese Geisteshaltung tatsächlich umzusetzen.“
In einer zweiten Arbeitsgruppe (Stefan Bantle, Auswärtiges Amt, Luc Jouvence, État-major des Armées françaises, Prof. Dr. Hans Stark, Institut français des relations intgernationales ifri) wurden auch Fragen der Verteidigungspolitik diskutiert.
Bemerkenswert sind auch die Vereinbarungen und Perspektiven zum grenzüberschreitenden Verkehr im Kapitel 4 des Vertrags.
Was nimmt es Wunder, dass von deutscher Seite der Absatz bezüglich der Förderung der Nachbarsprache so ausgedünnt worden ist. Frankreich wollte gerne mehr hineinschreiben, die deutsche Seite dachte an ihre Bundesländer und deren Kulturhoheit:
„Artikel 10
Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer
Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.“