Karl Lagerfeld (1933-2019)

19. Februar 2019 von H. Wittmann



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Karl Lagerfeld, der Pariser Modezar deutscher Abstammung mit dem weißen Zopf und der Sonnenbrille, die er ständig trug, ist am 19. Februar 2019 in Neuilly-sur-Seine in Paris gestorben.

Er wurde 1933 in Hamburg geboren – er selber gab 1938 oder 1935 an – und zog 1953 nach Paris, fing als Illustrator im Modesektor an und begann seine Karriere bei Chloé, Patou und andere Modefirmen. Ab 1974 startete er in Deutschland ein eigenes Label unter seinem Namen. Aber er unterstützte auch das Modeunternehmen Chanel und andere Modehäuser. Auf den Gebieten Mode, Design, Kunst und Werbung brillierte er und bekam die Namen „Kaiserzar“ und „Modezar“. Nicht nur in der Mode auch im Verlagsgeschäft war Lagerfeld mit der Gründung mehrerer Verlage äußerst erfolgreich. 1982 beginnt er Chanel zu reorganisieren. 1984 gründete er sein Label in Frankreich. Er war auch Kostümbildner für Oper und Theater und begann 1987 mit der Fotografie, außerdem kreierte er erfolgreich Parfüms. Er entdeckte Claudia Schiffer.

Der Erfolg seines eigenen Labels hinderte ihn nicht daran, sich weiterhin mit seinen Kreationen an vielen anderen Modehäusern der Konkurrenz zu beteiligen, sie zu unterstützen und zu fördern. Daraus gewann er für sich und sein Unternehmen eine Unabhängigkeit, die zu seinem so gelungenen einzigartigen Erfolgsrezept wurde. Auf diese Weise wurde seine Karriere zur längsten und erfolgreichsten der Modegeschichte; er trug entscheidend dazu bei, Paris zur Weltstadt der Mode zu machen. Seine ungeheure Bibliothek mit wohl über 300.000 Büchern war für ihn kein Schmuck, die Kultur und seine Belesenheit war die Basis für seinen Erfolg als Einzelgänger, der sehr wohl auf eine auserlesene Zahl Getreuer zählen könnte, der von niemandem abhängig, Mode als Schauspiel inszenierte. Die Freiheit war sein oberstes und wichtigstes Gut, genauso wie seine Neugier, jeder Modeidee nachzugehen.

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