Nachgefragt. Martin Villinger empfing uns in der Bibliothek des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg

21. Juli 2017 von H. Wittmann

Unsere These: Kann man ohne das Internet studieren? Natürlich kann man das und wahrscheinlich sogar zeitsparender, präziser und zielgerichteter als heute im Zeitalter von Copy und Paste! Ausgangspunkt ist der Artikel über eine neu Funktion in JStOR: > Kann man eine Hausarbeit mit einer automatischen Bibliographie vorbereiten? „Text Analyzer von JStOR sucht nach Stichworten, Korrespondenzen – aber Vorsicht, das ist nichts andres als Stochern in einem großen Heuhaufen, man findet immer irgendwas und schöne Zitate, um seinen Text aufzuhübschen. Äußern wir eine Vermutung: mit seriöser bibliographischer Arbeit hat diese Art von Datenbankrecherche wenig zu tun.“

Kaum stand der Artikel über JStOR am 19. März auf unserem Blog bekamen wir ein Mail von Herrn Villinger, der uns zu einem Besuch in die Bibliothek des > Deutsch-französischen Instituts nach Ludwigsburg eingeladen hat: Unsere Leser laden uns ein, wir kommen, (soweit das möglich ist).

In der Bibliothek habe ich heute morgen Herr Villinger, der die Frankreich Bibliothek leitet, gefragt: seit wann gibt es das DFI und die Frankreich-Bibliothek?
Die Bibliothek ist eine Art Spezialbibliothek. was finden Ihre Besucher hier? Wer kann hierher kommen und Ihre Bestände nutzen? Nehmen wir uns mal ein ganz praktisches Beispiel vor. Ein Student möchte eine Hausarbeit über Deutsch-Französischen Beziehungen nach dem II. Weltkrieg bis hin zum Elysée-Vertrag verfassen. Welche bibliographischen Hilfsmittel bieten Sie ihm hier vor Ort an? Die Arbeit in dieser Präsenzbibliothek ist aber auch mit der Online-Recherche verknüpft. Besucher, die nicht zu Ihnen nach Ludwigsburg kommen können, finden auf ihrer Website > www.dfi.de wertvolle bibliographische Hilfsmittel.

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