Archiv für Mai 2011

Ein bisschen Blogstatistik

Freitag, 13. Mai 2011

Heute ist der Tag ja noch nicht zu Ende, aber gestern hätten die Besucher dieses Blogs wie fast jeden Tag so gerade in den Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle gepasst. Und natürlich würde ich Sie dort gerne einmal ansehen. Wer sind unsere Besucher? Wenn man die heute auf diesem Blog am häufigsten aufgerufene Seiten ansieht, dann darf man vermuten, dass unter den Besuchern viele Schüler sind, die mit diesem Blog merken, dass es sich bei so viel Vielfalt nicht lohnt, das Erlernen der französischen Sprache aufzugeben. Ein bisschen Statistik: Seit September 2007 wurden hier 1.291 meist zweisprachige Artikel, 12 Seiten wie > Argumente für Französisch verfasst, die in 43 Kategorien geordnet wurden und mit 476 Schlagwörtern versehen wurden. Jetzt fehlen nur noch die Erfolgsstories von denen, die aus diesem Blog einen kleinen oder großen Gewinn für Ihre Französischstunden gezogen haben:

Diese Seiten wurden heute am häufigsten aufgerufen:

> Studieren in Frankreich

> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret

> Le nouveau roman de Évelyne Brisou-Pellen. Lire un livre intégral

> 27. Französische Filmtage in Tübingen und Stuttgart

> Landeskunde-Lektüren Sek. I – Der Tipp: L’intrigante de Montpellier

> Französisch-Lektüre für Sek I. Nicolas Sconza : Sous le ciel de Marseille

> Bac: Réviser avec la Toile ? Abiturvorbereitung mit dem Internet?

> La gare de Strasbourg – Der Hauptbahnhof von Straßburg

> PONS: Das neue Forum für Französisch

L’énergie nucléaire (II) :
“Un référendum sur le nucléaire en France !”

Freitag, 13. Mai 2011

french german 

ACH Paris! Auf nach Paris mit Anne Christine Heckmann

Donnerstag, 12. Mai 2011

Nicht verpassen: > ACH, Paris!

Jeden Sonntagabend um 21.00 Uhr auf SR 2 KulturRadio oder tags darauf im > Internet.

Und zur Einstimmung gibt es auch > Photos aus Paris.

L’énergie nucléaire (I) :
La visite de M. Sarkozy à Gravelines

Donnerstag, 12. Mai 2011

french german 

Studieren in Frankreich

Donnerstag, 12. Mai 2011

Vom 20. bis 21. Mai findet die StudyWorld 2011, die 6. internationale Messe für Studium, Praktikum und akademische Weiterbildung, in Berlin statt.

> www.studyworld2011.com

> Studieren in Frankreich ist der diesjährige Schwerpunkt der Messe.

„Studieren in Frankreich“ ist Schwerpunkt der StudyWorld 2011. Neben der Deutsch-Französischen Hochschule sowie dem Informationsbüro Studieren in Frankreich / Campus France der französischen Botschaft in Deutschland, stellen sich Bildungsinstitutionen unter anderem aus Bordeaux, Grenoble, Lyon, Paris oder Straßburg vor und präsentieren auf der Hochschulmesse ihre Angebote. Darüber hinaus können sich Messebesucher über Stipendien- und Förderungsmöglichkeiten informieren und im direkten Gespräch mit Experten diskutieren. Im Vortragsprogramm zur Messe werden Vorträge zum Bildungsziel Frankreich angeboten.

Der Videofilm. Nachgefragt: Alfred Grosser,
Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz

Mittwoch, 4. Mai 2011

Grosser, LebensbilanzAlfred Grosser hat kürzlich den Band > Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2011) veröffentlicht, dem auf diesem Blog bereits ein
> Besprechung gewidmet wurde. Am 2. Mai hat er in Paris auf Fragen zu seinem Buch geantwortet: Nachgefragt.

Alfred Grosser ist Franzose deutscher Abstammung. 1933 emigrierte seine Familie aus Deutschland nach Frankreich. 1947 besteht er als erster die Agrégation allemand. Ab 1951 ist er Assistent für Germanistik an der Universität Paris. 1954 kommt er zum Institut d’Études politiques, wo er ab 1954 bis zu Ihrer Emeritierung 1992 als Professor lehrt. Alfred Grosser hat weit über 30 Bücher verfasst, viele über Deutschland und die deutsche Geschichte, Bücher über die Ethik in der Politik, wie Au nom de quoi? (1969) mit dem Untertitel Fondements d’une morale politique / In wessen Namen? Oder die 1975 erschienene Aufsatzsammlung Gegen den Strom. Aufklärung als Friedenspolitik, die auch seine Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels enthält, den er 1975 erhalten hat. Er hat auch viel über die Außenpolitik Frankreichs und Deutschland geschrieben, 2009 erschien Von Auschwitz nach Jerusalem. Über Deutschland und Israel.

Bei dem Gespräch über sein Buch habe ich Alfred Grosser gefragt, wie es eigentlich kam, dass er Anfang der 50er Jahre von der Literaturwissenschaft zur Politikwissenschaft wechseln konnte?

Eine Thema, was für ihn besonders wichtig ist: Welche Bedeutung hat für Sie die Ethik in der Politik? Gibt es eine Moral in der Politik? Bei einer Tagung über Karls Jaspers in Heidelberg ist er einmal als Moralpädagoge bezeichnet worden. Die Grundlage der Wissenschaft ist seiner Meinung der Vergleich: Dazu hat Grosser in unserem Gespräch Beispiele genannt.

Grosser erwähnt in seiner Lebensbilanz mehrmals > Albert Camus. Warum sollte er heute immer wieder gelesen werden? In “Jonas ou l’artiste au travail” (in: L’exile et le royaume, in: A. Camus, Œuvres complètes, hrsg.v. R. Gay-Croisier, t. IV 1957-1959, Paris 2008, S. 59-83) schreibt Jonas am Ende quer auf die Leinwand: “solidaire et solitaire”. Herr Grosser, Solidaire sind Sie ganz ohne Zweifel. Aber sind Sie auch manchmal Solitaire? Alleine? Und stört Sie das? lauteten meine Fragen.

In Deutschland ist Allfred Grosser als einer der besten Kenner der deutsch-französischen Beziehungen bekannt, – schon 1947 waren er dabei, als Emmanuel Monnier das Comité français d’échanges avec la l’Allemagne nouvelle gründete und wurde dann Geschäftsführer und Herausgeber der Zeitschrift Allemagne. Aber Grosser hat NIE, wie er selber in seiner Lebensbilanz ausdrücklich betont, ein Buch über die deutsch-französischen Beziehungen geschrieben. Dennoch wird er gerade in Deutschland als Mittler so geschätzt. Man kann zwischen vielem vermitteln, welche Rolle ist Ihm als Mittler am wichtigsten, wollte ich von ihm wissen

Zur Außenpolitik hatte ich mir diese Fragen notiert: In letzter Zeit knirscht es wieder ein wenig mehr im Gefüge der Außenpolitik, besonders zwischen Frankreich und Deutschland. jeder Gipfel wird vom Versprechen begleitet künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Hat Frankreich mit der deutschen Enthaltung bei der Libyen-Resolution in der UN gerechnet? Läuft da was schief zwischen Deutschland und Frankreich?

Schon 1947 hat Grosser Sendungen für deutsche Jugendliche gemacht. 1974 bekam er im Sender Freies Berlin eine eigene Sendung, um monatlich eine Viertelstunde zu jugendlichen deutschen Zuhörern zu sprechen. Angenommen, das wäre heute wieder so, und die Sendung würde wirklich in einem Sender laufen, den Jugendliche hören, welche Themen würden er heute für sie parat halten?

Grosser sagt von sich, er sei Atheist, aber er ist trotzdem „ein fellow traveller der engagierten Christen“, wie passt das zusammen? Er erinnert die Christen ja schließlich nicht dauernd daran, dass es keinen Gott gibt? Aber er ist ein bibelfester Nichtgläubiger. Rät er Atheisten, die Bibel zu lesen?

Eines seiner Hauptanliegen ist die Freiheit. Die letzte Frage lautete, wird heute in Europa genug für die Freiheit getan?

> Alfred Grosser wird heute 85 Jahre alt, 1. Februar 2010
> Ein Gespräch mit Alfred Grosser, 19. Juni 2008

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