Archiv für Januar 2012

Présidentielles 2012
Präsidentschaftswahl in Frankreich 2012

Freitag, 20. Januar 2012

Préparons les élections présidentielle en France.

Als erster Staatspräsident wurde am 10. Dezember 1848 Louis-Napoleon gewählt. Mit seinem Staatsstreich am 2. Dezember 1851 diskredierte er das Amt, so dass erst 1965 nach der Verfassungsreform von 1962 in Frankreich wieder ein Präsident vom Volk gewählt wurde. Damals kam es zu einer Stichwahl zwischen Charles de Gaulle und François Mitterrand, der 1981 zum Staatspräsidenten gewählt wurde, und dieses Amt 14 Jahre lang behielt.

Pour la mémoire. Jeder Präsident, besonders seit 1958, hat immer wieder eine Gelegenheit genutzt, sein Amt zu definieren:

« La clé de voûte de notre régime, c’est l’institution d’un président de la République désigné par la raison et le sentiment des Français pour être le chef de l’État et le guide de la France ». > Charles de Gaulle, 20 septembre 1962.

> Discours du 20 septembre 1962

„Le président de la République n’est pas un partisan, il n’est pas un chef de parti. Mais il ne peut pas rester non plus indifférent au sort de la France. Il est à la fois arbitre et responsable. Sa circonscription, c’est la France. Son rôle, c’est la défense des intérêts supérieurs de la Nation. La durée de son mandat est plus longue que celle du mandat des députés.(1) Ainsi, la constitution a voulu que chaque président assiste nécessairement à des élections législatives et, si elle l’a doté de responsabilités aussi grandes, ce n’est pas pour rester un spectateur muet. Parmi mes responsabilités, j’ai celle de réfléchir constamment, quotidiennement, aux problèmes de l’avenir, et de mettre en garde les citoyens contre tout choix qui rendrait difficile la conduite des affaires de la France.“
Valéry Giscard d’Estaing, > Allocution prononcée à Verdun-sur-le-Doubs, 27 janvier 1978

(1) Die > Verfassungreform vom 2. Oktober 2008 hat das Mandat des Präsidenten auf 5 Jahre verkürzt.
Dimanche 22 Avril 2012: Premier tour de la présidentielle.
Dimanche 6 Mai 2012: Second tour de la présidentielle.

> Petit vocabulaire pour l’élection présidentielle en France
> Présidentielles 2012: Candidats, sondages, médias – www.romanistik.info

> La Constitution de 1958 avec la version allemande

> Le baromètre de l’action politique Ipsos / Le Point ***

Voyages en France (X) : 2012. Une excursion en Ardèche

Dienstag, 17. Januar 2012

Bevor Sie anfangen allmählich wieder an die Sommerreise zu denken und die ersten Katalog aus den Reisebüros wälzen… Dieses Jahr könnte doch die > Ardèche ein lohnendes Reiseziel zwischen der Auvergne und der Provence werden. Kanufahren? Auch, aber es gibt noch vieles anderes dort zu bewundern: Schluchten, Seen (le lac d’Issarlès), die ältesten Wandmalereien der Welt in der Chauvet-Höhle sind 36.000 Jahre alt. Und wunderschöne Dörfer wie > Balazuc, > Chassiers, > St. Vincent de Barrès oder > Rochemaure. Und des gibt die > Ardèche Esskastanie, die Gaumenfreuden jeder Art versprocht. Allein in der Ardèche werden jährlich 5000 Tonnen geerntet, und damit stellt diese Region 50 % der gesamten Produktion in Frankreich. Und es gibt alle möglichen Sorten der Oliven, deren Erntezeit von November bis Ende Januar dauert. Warum erst im Sommer in die Ardèche? 27. 1.-6. Feb.: > Internationales Festival des ersten Films mit Regisseuren aus der ganzen Welt in Annonay oder am 6. April gibt es eine Aufführung der > Passionsgeschichte in Burzet. Nochj viel mehr auf dieser Website: > Ardèche. Stichwort Châtaigne. Rainer Schillings und Ansgar Pudenz haben ein Buch mit Rezepten von > Claude Brioude, – bei ihm kochen 4 Generationen! – verfasst: > Die ungekrönte Königin der Küche: Kastanie., womit zugleich dieser neue kleine Verlag 99 pages aus Hamburg vorgestellt wird. Kochen als Kulturereignis mit der ganzen Vielfalt, die die Kastanie bieten kann. Also warum eine Kreuzfahrt machen oder gar in ferne Länder fliegen, wenn es doch hier auf dem Blog schon über 60 Beiträge zum Reisen nach Frankreich gibt.

Die neue Website des Kulturministeriums in Paris

Montag, 16. Januar 2012

Das Kulturministerium in Paris hat eine neue Website bekommen. Die Vielfalt der französischen Kultur und ihrer aktuellen Themen wird hier dokumentiert. Kommen Sie mal mit. > Wir gucken uns das Kulturministerium mal an. – Ganz oben auf der neuen Website steht unscheinbar ein Link zu > données de bases! Macht echt Laune, sich hier umzusehen! > Retrouvez les 60 projets «Services numériques culturels innovants» sur Culture Labs : „Le ministère de la Culture et de la Communication s’est engagé dès 2010 dans une démarche de soutien à l’innovation numérique pour développer des usages culturels numériques innovants pour le grand public.“ – Und dieses Jahr geht es weiter: > Appel à projets : services numériques culturels innovants 2012.

> ministère de la Culture et de la Communication

Université d’hiver – BELC 2012 – du 13 février au 2 mars 2012

Montag, 16. Januar 2012

Cette année l’université d’hiver – BELC, les métiers du français dans le monde propose trois semaines de formation. Inscriptions jusqu’au 31 janvier 2012.

> Université d’hiver – BELC 2012, les métiers du français dans le monde à Sèvres, du 13 février au 2 mars 2012
Formation intensive pour les professionnels de l’enseignement du français, le programme et la procédure d’inscription sont en ligne sur le site du CIEP.

Warum soll man Französisch lernen?

Donnerstag, 12. Januar 2012

Und was kann man mit den Sprachkenntnissen anfangen? Das > Office National d’Information Sur les Enseignements et les Professions hat eine wunderbare Website
> Ma voie littéraire erstellt, auf der 200 Berufe vorgestellt werden, für die Sprachkenntnisse nützlich sind. Oder andersherum, es werden 200 Berufe genannt, bei denen man ohne Sprachkenntnisse echte Probleme hat. Die > vielen Videos mit den Statements von Literaturwissenschaftlern, die ihren Beruf vorstellen, sind Spitze. Und online gibt es eine > Fülle von Ideen für die Berufswahl.

22. Januar: Deutsch-französischer Tag.
Ein Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer

Mittwoch, 11. Januar 2012

Am 10. Januar 2012 hat die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer, uns in ihrem Büro in der Staatskanzlei zu einem Gespräch empfangen.

Nach ihrer Wahl zur Ministerpräsidentin erhielt sie auch das Amt der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Dieses Amt wurde mit einer Bund-Länder-Vereinbarung vom 6. Februar 1969 auf der Grundlage des deutsch-französischen Vertrags vom Januar 1963, dem sogenannten Elysée-Vertrag, geschaffen:

Annegret Kramp-Karrenbauer: > Grußwort zum Deutsch-Französischen Tag

Im Gespräch hat die Ministerpräsidentin auf unsere Fragen nach den Schwerpunkten bei ihrer Arbeit als Bevollmächtige geantwortet. Sie ist mit diesem Amt protokollarisch einem Bundesminister gleichgestellt. Mit dem Deutsch-französischen Vertrag von 1963 haben Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer die Bedeutung des Sprachunterrichts in beiden Ländern vertraglich vereinbart: „[…] beide Länder werden sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen. …“ Wir haben die Ministerpräsidentin gefragt, ob dafür bisher genug getan wurde? Und wie wird künftig dieser Vertrag mit Leben erfüllt werden? Und im Vertrag steht auch eine ganz besondere Klausel: Artikel I, Abs. 3a „Der Verteidigungs- und der Armeeminister treten wenigstens einmal alle drei Monate zusammen. Ferner trifft sich der französische Erziehungsminister in den gleichen Zeitabständen mit derjenigen Persönlichkeit…“, das ist in Deutschland die Bevollmächtige. Wir haben Frau Kramp-Karrenbauer gefragt, ob diese hinsichtlich der kulturellen Angelegenheiten Vorgabe eingehalten wird?

Und am Ende des Gesprächs hat Frau Kramp-Karrenbauer uns über ihre > Facebook– und Twitter-Aktivitäten berichtet.

Der Einwurf „ich sehe das Leuchten in Ihren Augen“ sollte an de Gaulle erinnern, der sich am 9. September 1962 in Ludwigsburg in einer ergreifenden Rede an die deutsche Jugend wendete:
„Man braucht ja nur die Flamme in Ihren Augen zu beobachten, die Kraft Ihrer Kundgebungen zu hören, und bei einem jeden von Ihnen die Leidenschaftlichkeit und in Ihrer Gruppe den gesamten Elan mitzuerleben, um überzeugt zu sein, dass diese Begeisterung Sie zu den Meistern des Lebens und der Zukunft auserkoren hat.“

> Discours devant la jeunesse allemande – Ludwigsburg – 9 septembre 1962

Bei dem diesen Jahr anstehenden Jahrestag wird man daran erinnern, dass de Gaulle diese Rede auf > deutsch gehalten hat. Vielleicht wird der dann amtierende französische Staatspräsident diese Geste wiederholen, mit der er alle Schüler, die noch nicht Französisch lernen, und daher gegenüber ihren Mitschülern, die Französisch lernen, benachteiligt sind, erreichen und beeindrucken könnte.

Nicolas Sarkozy und Angela Merkel

Dienstag, 10. Januar 2012

> Déplacement à Berlin à l’occasion d’un déjeuner de travail avec Mme Angela MERKEL, Chancelière de la République fédérale d’Allemagne

> Fotos

Es war gestern nur ein kurzer Besuch in Berlin. Nicoals Sarkozy reiste nach Berlin, um mit Angela Merkel über die Finanztransaktionssteuer zu sprechen, die nach > ihrer gemeinsamen Pressekonferenz (Website der Bundeskanzlerin mit Video) gleich für Unmut in der Berliner Koalition sorgte. Die FDP äußert sich empört weil die Steuer anscheinend erst nur in 17 Ländern der EU eingeführt werden soll. Attac sieht Fortschritte.

> Merkels Finanzmarktsteuer-Plan empört FDP, DER SPIEGEL,10.1.2012
> Zurück in den Krisenmodus, DIE WELT, 101.2012

Nicolas Sarkozy und Jeanne d’Arc

Dienstag, 10. Januar 2012

Am Freitag, 6. Januar 2012, hat der Staatspräsident in Vaucouleurs (Meuse) anlässlich des 600. Geburtstages von Jeanne d’Arc (1412-1431)eine Rede gehalten.

> Discours du Président de la République à l’occasion du 600e anniversaire de la naissance de Jeanne d’Arc

Die wichtigsten Absätze seiner Rede:

„… C’est sur cette terre, la vôtre, qui refusait obstinément de se détacher de la France que Jeanne, en ce début du XVe siècle, est descendue au jardin de son père et qu’elle entendit pour la première fois un appel. Elle avait treize ans et elle jura qu’elle resterait toujours pure et toujours fidèle à ces voix. …
Ces voix s’adressaient-elles à l’âme de la Chrétienne ou bien venaient-elles directement du cœur de la petite Française ? Personne ne peut répondre à cette question. Et je crois que le plus sage, c’est de laisser à Jeanne son mystère en respectant sa foi et son courage. …
En tant que chef de l’Etat, je me devais de rendre aujourd’hui, ici, sur sa terre de naissance, cet hommage solennel que la Nation rend à ceux auxquels elle doit sa liberté et sa grandeur. Il n’y a pas d’avenir pour un pays qui ne sait pas se souvenir. Il n’y a pas d’avenir pour un pays qui oublie d’où il vient, ce en quoi il croit, ce qu’il a fait, ce qu’il a construit.

Jeanne d’Arc a sa place dans notre mémoire collective à côté de Victor Hugo, à côté du général de Gaulle, à côté de Jean Moulin, à côté d’Aimé Césaire, à côté des résistantes déportées à Ravensbrück.
Il y a une filiation. Il y a un lien, tissé mystérieusement au travers des siècles, et qui fait que certains personnages de notre histoire ont compté à ce point que le temps qui passe ne les fait pas être oubliés du peuple de France, mais au contraire, considérés au fur et à mesure que les siècles passent avec plus de force….“

Alphonse de Lamartine (1790-1869), Jeanne d’Arc, Paris 1852, S. 26:

Jules Michelet (1798-1874), Jeanne d’Arc. 1412-1432, Paris 1853, S. 43:

> Jeanne d’Arc

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