Das „Institut Français d’Histoire en Allemagne“ an der Goethe-Universität in Frankfurt/M.

kooperation-international.de NachrichtenNicht nur die günstige geografische Lage sprach für die Ansiedlung des ‚Institut Français d’Histoire en Allemagne‘ in Frankfurt, auch das attraktive Kooperationsangebot der Goethe-Universität: Unter den sieben deutschen Universitäten, die sich um dieses renommierte, vom französischen Außenministerium finanzierte Forschungsinstitut bewarben, machte die Universität Frankfurt das Rennen. In diesen Tagen nahm das Institut, das einzige dieser Art in Deutschland, im alten Hauptgebäude der Universität auf dem Campus Bockenheim mit zunächst sieben Mitarbeitern seine Arbeit auf.

"Das Institut ist der geisteswissenschaftliche Knotenpunkt für den deutsch-französischen Forschungsaustausch – nicht nur für die Geschichtswissenschaft, sondern auch für die Kunstgeschichte, Philosophie, Ethnologie und Philologien. Wir haben damit die einmalige Chance, die Kooperation mit unseren französischen Partnern zu vertiefen", freut sich Prof. Mathias Lutz-Bachmann, Vize-Präsident der Goethe-Universität.

Das Institut forscht zur deutschsprachigen Kultur im historischen Kontext und zum deutsch-französischen Verhältnis und fördert Forschung zu diesen Themen. "Unser Begriff von Historie ist sehr weit: Er umfasst eigentlich alles, was mit kulturellen Ereignissen in der Vergangenheit – auch in der jüngsten – zu tun hat", erläutert der Direktor des Instituts, Dr. Thomas Lienhard. Etwa 50 französische Gastwissenschaftler werden pro Jahr in Frankfurt erwartet, die hier für einige Wochen in enger Kooperation mit ihren deutschen Kollegen forschen und sich auch an Seminaren und Vorlesungsreihen der verschiedenen Fachbereiche beteiligen werden. Eine besonders enge Zusammenarbeit hat bereits mit Geistes- und Sozialwissenschaftlern des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" begonnen. Darüber hinaus sind internationale Tagungen und Kongresse geplant. Gleichzeitig startet ein Austauschprogramm von bis zu zehn Doktoranden der Goethe-Universität und der Pariser Sorbonne.
In die Debatten über deutsch-französische Themen sollen auch die Frankfurter Bürger einbezogen werden. "Das Institut wird mit allen Frankfurter Kulturinstitutionen zusammenarbeiten, die am Dialog mit dem Partnerland Frankreich interessiert sind", betont der französische Generalkonsul in Frankfurt, Dr. Henri Reynaud. Die Vermittlung der französischen Kultur und die Förderung des deutsch-französischen Kulturdialogs zählen zu den Schwerpunkten des neuen Instituts, das damit wichtige Aufgaben des früheren ‚Institut Français‘ in Frankfurt fortsetzt und weiter entwickelt.

Das ‚Institut Français d’Histoire en Allemagne‘ gehört zu den 27 französischen Forschungsinstituten im Ausland (‚Instituts Français de Recherche à l’Etranger‘), die staatlich finanziert wissenschaftliche Studien zu kulturellen Fragen in den jeweiligen Ländern und Kontinenten erarbeiten. Es ist aus der ‚Mission historique française‘ hervorgegangen, die seit 1977 in Göttingen etabliert war und mit dem inzwischen geschlossenen Max-Planck-Institut für Geschichte eng zusammenarbeitete. Mit dem Umzug nach Frankfurt ändert sich nicht nur der Name, das neue Institut will auch stärker in der breiten Öffentlichkeit präsent sein. "Die Gründung des neuen Instituts in Frankfurt ist eine innovative, ehrgeizige und in Deutschland einzigartige Initiative," so Reynaud zum Start des Projekts.

Institut Français d’Histoire en Allemagne

Quelle: Goethe-Universität Frankfurt am Main

Une nouvelle initative pour les relations franco-allemandes
Eine neue Initiative für die deutsch-französischen Beziehungen

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Französisch lernen – was sonst?

Französisch lernenDieser ganze Blog ist eine Sammlung von bald 1000 Gründen – in Form von Beiträgen-, Französisch zu lernen. Einige Beiträge zählen gesondert wichtige > Argumente für Französisch auf. Abgesehen von der Literatur, der Politik und der Kultur unseres Nachbarlandes ist die französische Sprache für deutsche Schüler auch eine Art Arbeitsversicherung, das Euch beim Streben nach etwas mehr Sicherheit entgegenkommen müsste. Von 10 Bewerbern für alle möglichen Berufe kann vielleicht einer Französisch. Und das ist immer ein besonderes Plus.

Französisch ist einfacher als Englisch. Das sei nur all denen gesagt, die immer noch daran glauben, dass > ein viel dickeres Wörterbuch einfacher zu bewältigen sei als > ein nur halb so umfangreiches Wörterbuch. Aber, zugegeben, das ist auch irgendwie eine Ansichtssache und wird nie abschließend geklärt werden.

Aber. Wer Französisch kann wird mit Leichtigkeit die Websites des UMP, der PS, der Verts und des MoDem mit den Websites der CDU, der SPD, FDP und den Grünen vergleichen können. Mein Aufgabenblatt würde in etwa so aussehen: Notieren Sie einige Eigenschaften von > Web 2.0 (127 Beiträge auf diesem Blog). In Kurzform: Web 2.0 bezeichnet das Mitmach-Internet. Überall, wo man auf einer Website etwas zu einem Artikel beitragen kann, ihn bewerten, anderen Empfehlen oder gar selbst Inhalte einstellen kann, handelt es sich um Web 2.0, das Mitmachinternet oder neudeutsch Partizipation. Zum Beispiel finde ich schon lange, dass der Französischunterricht viel mehr „2.0“ sein müsste: > Französischunterricht 1.0 => 2.0.

So und jetzt schlagt mal Eurem Lehrer vor, die Bundestagswahlen mal auf diese Weise vorzubereiten:

Welche Partei bietet auf der Startseite ihrer ganzen Website mehr Web 2.0 Elemente als die anderen Parteien? Erstaunlich nicht? In Deutschland – ich nehme Euer Ergebnis ein bisschen vorweg – sind Web 2.0 Elemente ein wenig versteckter als auf den Seiten der Parteien in Frankreich. Manchmal muss man auf der Website ein bisschen buddeln, oder weitere Seiten aufrufen, um Mitmachseiten zu finden. Der Blog beim Team der CDU ist etwas versteckt und zum Kommentieren muss man sich erst anmelden. Wieviele Blogs gibt es bei der SPD und bei der PS? Wenn Ihr Euch ein bisschen für die Politik interessiert, werdet Ihr mit solchen Vergleichen sehr schnell merken, wie gut Ihr Eure Französischkenntnisse anwenden könnt. Offenkundig können viele Mitarbeiter in den Internet-Redaktionen unserer Parteien kein Französisch, sonst hätten sie vor dem Wahlkampf kräftig dazulernen können. Das Internet ist nicht wahlentscheidend, aber einige %-Punkte sind eben doch wichtig für den Sieger. Wieso ist Französisch notwendig? Ganz einfach, um unseren wichtigsten europäischen Partner besser kennenzulernen. Noch ein paar Tipps: Macht mal eine Liste, was für Arten von Wahlen es in Frankreich und welche es in Deutschland gibt. Wieviele Abgeordnete es in der Nationalversammung gibt und wieviele Wahlkreise es gibt. Der direkte Vergleich mit Deutschland wird Euch einige erhebliche Unterschiede zeigen, über die es sich lohnt nachzudenken. Kann man aber nur, wenn man Französisch kann. Und das können offensichtlich auch nicht viele unserer Politiker.

Kommen wir zum Fazit. Lernt Französisch, beobachtet die Französische Politik unter all ihren Aspekten, die Websites der Regierungen in Berlin und Paris sind auch interessante Vergleichsobjekte. Danach macht Ihr in den Sommer- oder Semesterferien ein Praktikum bei einem Landtags- oder Bundestagsabgeordneten und zeigt denen, wo’s – besonders bei der Kommunikation mit den Wählern – lang geht – mit Euren Französischkentnissen und ein bisschen Web 2.0. Und lest weiter diesen Blog, dann kriegt ihr bestimmt was von meiner Passion für die französische Sprache, Kultur und Literatur ab.

> Blogs in Frankreich und Deutschland

> Motivation – oder das Interesse für den Französischunterricht wecken

> Lernen Sie Französisch, bevor es vielleicht zu spät ist.

Die Vereinigung deutsch-französischer Gesellschaften für Europa – www.Vdfg.de hat zusammen mit Klett einen Flyer > Französisch lernen – was sonst? veröffentlicht. (*.pdf)

Vers un renouveau des relations franco-allemandes?

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Die Vorbereitung des G 20 Gipfels in Pittsburgh
Staatspräsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel

Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist am 31. August in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Gespräch zur Vorbereitung des G 20 Gipfels in Pittsburgh und wichtige europäische Fragen zusammengetroffen.

In der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel nahm Staatspräsident Sarkozy zu den Beratungen Stellung:
„Deutschland und Frankreich möchten, dass sich die Dinge in Pittsburgh verändern und die internationale Gemeinschaft versteht, dass sich die Exzesse bei der Spekulation und dem Finanzgebaren, die dazu geführt haben, dass wir diese Krise erleben, nicht noch einmal wiederholen, als sei nichts geschehen. Dies ist die gemeinsame Haltung unserer beiden Länder….“

Bundeskanzlerin Merkel: „Es geht doch um die Frage, welche Regelungen wir treffen können, damit wir nicht wieder eines Tages davon überrascht werden, dass uns eine Bank erklärt: Entweder der Staat hilft innerhalb der nächsten zwölf Stunden, oder aber wir reißen das ganze Finanzsystem ein. …“

> Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy

> Conférence de presse conjointe avec Mme Angela MERKEL, Chancelière de la République fédérale d’Allemagne – site du Palais de l’Elysee

Angela Merkel et Nicolas Sarkozy

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Festvortrag von Europaminister Le Maire im
Nürnberger Rathaus zu Europa

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