Deutsch-Französisches Zukunftswerk – Forum pour l’avenir franco-allemand

11. Dezember 2020 von H. Wittmann



Es gibt kein ein anderes Länderpaar auf der Welt, das eine so enge Verflechtung aufweist, wie Frankreich und Deutschland. Die Schulaufgabe: Erstellt bis morgen eine Liste der deutsch-französischen Organisationen ist von einer Klasse bis morgen nicht lösbar, da müsste man schon eine ziemlich lange Unterrichtsreihe ansetzen, um halbwegs vollständig die gesamte Zahl aller deutsch-französischen Vereinigungen, Städtepartnerschaften, Organisationen, Vereine, Institute und Institutionen, Gremien, Verbände u.s.w. aufzulisten. Kein Wunder, dass Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie gar nicht so viel weiter dachten: > Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation” – 25. September 2020.

Der Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerkes freute sich bei der ersten Veranstaltung des Zukunftswerkes, das die “galaxie franco-allemande” einen neuen Stern für die deutsch-französische Zukunft erhalten hat.

Das Deutsch-Französisches Zukunftswerk entstand aufgrund des Artikels 22 des  > Aachener Vertrags, der am 22. Januar 2019 Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet wurde. Schon auf dem > Gipfel von Toulouse im Oktober 2019 hatten beide angekündigt, dass sich das Deutsch-Französische Zukunftswerk Transformationsprozesse in unseren Gesellschaften untersuchen und dabei die UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen im Auge behalten sollen.

> Website von France-Stretégie pour le > Forum pour l’avenir franco-allemand

> Deutsch-Französisches Zukunftswerk –

Twitter > Forum pour l’avenir franco-allemand – Deutsch-französisches Zukunftswerk

Zur Leitung des Zukunftswerkes haben die beiden Regierungen einen Direktor und eine Direktorin berufen: die Professorin Dr. Patrizia Nanz, wissenschaftliche Direktorin am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS und Gilles de Margerie, Generalkommissar des Regierungsinstituts France Stratégie. Mittlerweile wurde unter der Leitung von ihnen eine gemeinsame Geschäftsstelle eingerichtet, die die Ziel des Zukunftswerkes umsetzen soll. Außerdem entstand ein Lenkungsausschuss,der die Geschäftsstelle berät. Er tagt zweimal jährlich und besteht aus 16 Mitgliedern, unter ihnen Regierungsvertreterinnen und -vertreter, Abgeordnete sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.


Das Zukunftswerk soll Zukunftsvisionen zu entwickeln, “die auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen reagieren und ein Gleichgewicht zwischen ökologischen, gesellschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Erwägungen herstellen, um die Lebensqualität in Frankreich und in Deutschland zu verbessern.” Das Zukunftswerke wird alle 12 bis 18 Monate politische Empfehlungen vorlegen, bei denen es sich thematisch an der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung orientiert. Die Sekretäre des Zukunftswerkes werden diese Empfehlungen dem Deutsch-Französischen Ministerrat und der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung vorlegen.

Neben Visionen und Politikempfehlungen, die das Zukunftswerk entwickelt, werden durch ein Team der Geschäftsstelle für die Politik aufbereitet. Die Geschäftsstelle organisiert auch Veranstaltungen für die an diesen Projekten beteiligten Akteure. Geplant sind auch transdisziplinäre Workshops, in denen Vorschläge der französischen und deutschen Praktiker bekanntgemacht und diskutiert werden sollen.

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