Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

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Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der FreiheitNach der englischen Ausgabe 2009 liegt dieses Buch nun auf Deutsch vor, ergänzt um zwei Kapitel über die Studien, die Jean-Paul Sartre zu den Werken von Jean Genet und Stéphane Mallarmé angefertigt hat:

Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs. Hrsg. v. Dirk Hoeges, Band 18, > Verlag Peter Lang, Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2020. Hardcover. ISBN 978-3-631-83653-8.

@franceculture · 1 Std. „L’Estival Albert Camus“

La première édition de ce festival, qui se propose de célébrer chaque année à Lourmarin (Vaucluse) la vie et l’oeuvre du Prix Nobel 1957, devait avoir lieu du 25 au 28 juin 2020. En raison des circonstances sanitaires, les organisateurs (la famille Camus, en collaboration avec les Rencontres Méditerranéennes Albert Camus, soutenues par la Région Provence-Alpes-Côtes-d’Azur et leConseil départemental de Vaucluse) ont été contraints d’annuler l’événement tel qu’il était prévu. Cette première édition aura néanmoins lieu dans une déclinaison radiophonique sur les ondes de France Culture les 26, 27 et 28 juin prochains. Les informations à ce sujet seront communiquées à temps.

En attendant, une exposition photographique est visible à Lourmarin dans le cadre de la visite du Château de Lourmarin – Fondation R. Laurent-Vibert à compter de ce jour et ce jusqu’au 31 octobre.

> www.rencontres-camus.com/agenda

Albert Camus auf unserem Blog (Auswahl):

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 23. März 2020

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte – 4.  Januar 2020

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar
2020

https://twitter.com/martelf/status/1275521518928306177

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) – 12. März 2018

> Emmanuel Macron et Albert Camus – 19. April 2017

FR 3 : Les vies d’Albert Camus

Es ist keinesfalls das ersten Mal, dass unsere Blog-Redaktion hier über Albert Camus berichtet. Anlässe gibt es aber aufgrund der bestechenden Aktualität seines Werkes genug. Camus hat sich zu seiner Zeit mit einer erstaunlichen Hellsichtigkeit Fragen gestellt, die uns heute beschäftigen: > Rupert Neudeck (1939-2016) parle de La Peste – 2. Oktober 2015. Seine Werke wie > L’Étranger (1942), Les Justes (1949), > L’Hôte (1957) oder La peste (1947) wurden zu den meistgelesenen Schulklassikern. Er, wie Sartre, hatte Kunst und Freiheit untrennbar miteinander verbunden. Ihr Streit, den Francis Jeanson mit einer von Sartre beauftragten Rezension in den Temps  modernes einleitete und die Antwort Sartres auf die Entgegnung Camus, mit der Sartre ihre Freundschaft beendete, hat viele Autoren beschäftigt. Ihr Streit entzündete sich an unterschiedlichen Auffassungen bezüglich des Marxismus, die Sartre so, zu einer Zeit, wo er auf die PCF einwirken wollte, nicht teilen konnte. Spätestens 1956 als Sartre mit einen Freunden, den sowjetischen Schriftstellern brach, weil sie den Einmarsch der UdSSR in Ungarn nicht verhindert hatten, war auch seine Rolle als Comagnon der PCF vorbei. Was bleibt ist das unbedingte Eintreten beider für die Unabhängigkeit des Intellektuellen, für die Freiheit und die Kunst.

Mit einem Zitat aus der Nobelpreisrede von Albert Camus beendete Emmanuel Macron am Ostermontag 2017 seine > Rede in Bercy: “Jede Generation sieht zweifellos ihre Aufgabe darin, die Welt neu zu erbauen. Meine Generation jedoch weiß, dass sie sie nicht neu erbauen wird.“ > Emmanuel Macron et Albert Camus – 19. April 2017.

FR3 sendet am kommenden Mittwoch einen Film über Albert Camus von Philippe Torreton:

> Les vies d’Albert Camus
diffusé le mercredi  22.01.20 à 21h05 – disponible jusqu’au 21.02.20

Histoire – 98 min – 2020

> À la poursuite d’Albert Camus par François-Guillaume Lorrain
Un documentaire diffusé le 22 janvier sur France 3 réussit à redonner vie à la multiplicité d’existences d’un des destins français les plus fascinants du siècle.
LE POINT 55/01/2020

> Albert Camus, „entier avec le monde“ – 20/01/2020 – France Culture:
„Avec Georges-Marc Bénamou,producteur, réalisateur du documentaire Les Vies d’Albert Camus diffusé sur France3 mardi 21 janvier.

Auf unserem Blog:

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte – 4. Januar 2020

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2020

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018


Heiner Wittmann
Albert Camus, Revolte und Kunst
Albert Camus konzentriert sich in seinem Gesamtwerk keineswegs nur auf die Beschreibung einer absurden Welt. Sein Werk enthält nicht nur in Der Mensch in der Revolte. Essai. (1951) dezidierte Aufforderungen, mit einer Revolte dem Absurden zu begegnen. Genauso wie innerhalb des Gesamtwerks ein präziser Plan erkennbar ist, der die Abfolge seiner Werke erläutert , so belässt er es nicht einfach bei einer bloßen Revolte, sondern gibt ihr in seinen Werken auf ganz unterschiedliche Arten präzise Formen, die zusammen eine umfassende Antwort auf das Absurde formulieren. Es ist – und das wird oft übersehen – die Kunst im Werk von Camus, die eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Revolte einnimmt.

Institut für Wissenschaft und Kunst IWK in Wien: Albert Camus: Politik der Revolte

„Das Werk von Albert Camus wird heute immer noch – besonders für Schüler_innen – auf die Bestimmung des Absurden reduziert. Camus verstand sich jedoch als ein eminent politischer Schriftsteller und Denker. Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte Camus in L’homme révolté (1951) eine scharfe Kritik an revolutionären Ideologien, vor allem an den Auswüchsen des Marxismus, die Sartre in den 50er Jahren nicht teilen konnte….“ Bitte lesen sie weiter: > www.iwk.ac.at/events/albert-camus-politik-der-revolte

Programm
Heiner Wittmann: Albert Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte

Joachim Reich: Existenzialistische Momente in Camus‘ Ethik der Revolte

Hans Schelkshorn: Revolte – Dialog – Befreiung: Über Albert Camus, Jürgen Habermas und Enrique Dussel

​Di 05/11/2019 – 16:00–19:00
IWK: Berggasse 17/1, 1090 Wien, Österreich

Auf unserem Blog:

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2019

> Relire : Albert Camus, L´Étranger –  22. August 2018

> Iris Radisch im Gespräch über Albert Camus –  7. April  2014

Fellbach: Joachim Król liest
Albert Camus, Der erste Mensch

Albert Camus starb bei einem bei einem Autounfall am 4. Januar 1960 in der Nähe von Villeblevin, etwa 100 km südöstlich von Paris. In seiner Aktentasche lag das unvollendete Manuskript eines autobiografischen Romans: „Der erste Mensch“. Erst 1994 wurde der Text veröffentlicht.

Der erste Mensch
Ort: Schwabenlandhalle – Hölderlinsaal
Guntram-Palm-Platz 1, 70734 Fellbach
> info@schwabenlandhalle.de
Termin: Fr., 25.01.2019, 20:00 Uhr

In Camus’ persönlichstem Werk begibt sich Jacques Comery auf die Suche nach seinem Vater, der im Ersten Weltkrieg gefallen ist und den er nie kennengelernt hat, und beginnt eine Reise zurück in seine Kindheit. Er kehrt heim in die Hitze Algiers, eine Welt voller Armut, Lebensfreude und „natürlicher Schönheit“, und erzählt von seiner fast tauben, analphabetischen Mutter, seiner Großmutter – und von einem engagierten Lehrer, der seine außergewöhnliche Begabung erkennt und ihn nach Kräften fördert …
Eindringlich und nuancenreich lässt Joachim Król Camus’ Kindheitserinnerungen lebendig werden. Der profilierte Theater- und Filmschauspieler erlangte nicht zuletzt durch seine Fernsehrollen als Donna Leons Commissario Brunetti und als Frankfurter „Tatort“-Kommissar Steier breite Bekanntheit. Für die passende atmosphärische Untermalung sorgt das Orchestre du Soleil mit einer eigens von Christoph Dangelmaier komponierten Bühnenmusik, die Elemente des arabischen Rai und der französischen Musette verbindet. Die Regie stammt von Martin Mühleis. Der erfahrene Bearbeiter literarischer Vorlagen zeichnete bereits für die gefeierte Produktion von Charles Dickens’ „Weihnachtsgeschichte“ mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl verantwortlich, die im Dezember 2017 auch in Fellbach zu erleben war.

Hinweis: Theater im Gespräch um 19 Uhr mit dem Stuttgarter Romanisten Dr. Heiner Wittmann
Der Eintritt ist für die Theaterbesucher kostenfrei.

Einlass 18.30 Uhr

Tickets sind beim i-Punkt erhältlich oder easyticket.

Auf unserem Blog:

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2019

XXXVes Journées de Lourmarin: « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Les > Rencontres Méditerranéennes Albert Camus organiseront prochainement les 35èmes Journées Internationales de Lourmarin, autour du thème :

« De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ».

Téléchargementn: „Le programme de ces Journées « De l’ombre vers le Soleil : Albert Camus face à la violence ». (modification possible)

Dates : Vendredi 5 et Samedi 6 octobre 2018 – 9h30 – 12h00 / 14h30 – 17h00
Lieu : Espace Camus – 84160 LOURMARIN

C’est à Stockholm en 1957,dans son discors du prix Nobel, que Camus a pris une position claire et sans ambages face à la violence: „Ces hommes, nés au début de la première guerre mondiale, qui ont eu vingt ans au moment où s’installaient à la fois le pouvoir hitlérien et les premiers procès révolutionnaires, qui furent confrontés ensuite, pour parfaire leur éducation, à la guerre d’Espagne, à la deuxième guerre mondiale, à l’univers concentrationnaire, à l’Europe de la torture et des prisons, doivent aujourd’hui élever leurs fils et leurs œuvres dans un monde menacé de destruction nucléaire. … il reste que la plupart d’entre nous, dans mon pays et en Europe, ont refusé ce nihilisme et se sont mis à la recherche d’une légitimité. Il leur a fallu se forger un art de vivre par temps de catastrophe, pour naître une seconde fois, et lutter ensuite, à visage découvert, contre l’instinct de mort à l’œuvre dans notre histoire. … Devant un monde menacé de désintégration, où nos grands inquisiteurs risquent d’établir pour toujours les royaumes de la mort, elle (i. e. notre génération) sait qu’elle devrait, dans une sorte de course folle contre la montre, restaurer entre les nations une paix qui ne soit pas celle de la servitude, réconcilier à nouveau travail et culture, et refaire avec tous les hommes une arche d’alliance….“ Face à la violence, l’art et la liberté sont les mots clés de Camus:

H.W.: > Aesthetics in Sartre and Camus. The Challenge of Freedom. Translated by Catherine Atkinson, Reihe Dialoghi/
dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs.
Edited by Dirk Hoeges, vol. 13, Verlag Peter Lang,Frankfurt, Berlin, Bern u.a., 2009.

Albert Camus. Kunst und Moral. Reihe Dialoghi/Dialogues. Literatur und Kultur Italiens und Frankreichs erschienen. Hrsg. Dirk Hoeges, Peter Lang, Frankfurt/M u.a. 2002.

Sur notre blog:

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018

> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft – 21. März 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) 12. März 2018

> Emmanuel Macron et Albert Camus, 19. April 2017

Relire : Albert Camus, L´Étranger

 

> Schaubühne , Berlin: Albert Camus, Der Fremde – 15. November  2016

> Pourquoi il faut relire „L’Étranger“ de Camus

Avec a vidéo d’une conférence d’Agnès Spiquel sur Albert Camus

Noch mehr zu entdecken > camus franceculture  auf Twitter.

Auf unserem Blog:
> Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD)
> Emmanuel Macron et Albert Camus

camus-l-etranger-3 > Albert Camus, L’étranger  14. Februar 2016 von H. Wittmann

Niklas Maak berichtet heute am 14.2.2016 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung unter dem Titel Der Gegendarsteller über den Roman Der Fall Meursault – eine Gegendarstellung von Kamel Daoud, der am 18.2.2016 bei Kiepenheuer & Witsch auf Deutsch erscheint. Bitte weiterlesen: > Albert Camus, L’étranger

Albert Camus, L’hôte — Neu: Schülerarbeitsheft

In unserem > Lesebericht: Albert Camus, L’hôte hieß es: „L’Hôte bündelt in einer Novelle Camus’ Sorgen und Befürchtungen anlässlich des Algerienkrieges, der 1954 begonnen hatte. Balducci, der einen gefesselten Araber zu Fuß mit sich führt, erreicht auf seinem Pferd den Bergrücken, wo Darus Schulhaus liegt. Daru erhält von ihm die Order, den Gefangenen, der seinen Cousin ermordet haben soll, in das rund 20 Kilometer entfernte Tinguit zu bringen.“> Bitte weiterlesen.

NEU Pascal Gabriel, Gabriele Mertens, > L’Hôte. Schülerarbeitsheft mit Aktivitäten inkl. annotiertem Originaltext zum Herausnehmen
56 Seiten, ISBN 978-3-12-592327-0

Dieses Schülerarbeitsheft mit Aktivitäten begleitet Sie bei der Lektüre der Novelle L’Hôte von Albert Camus und bei der Erschließung der damit verbundenen Themen. Außer annotierten Originaltext der Novelle als herausnehmbare Lektüre bietet das Arbeitsheft eine Reihe weiterer Textsorten mit thematischer Ausrichtung. Multimodale Zugänge erleichtern das Verständnis der Novelle. Mit den Übungen in diesem Heft werden alle möglichen Kompetenzen insbesondere im Umgang mit einem literarischen Text geübt. Dabei Fragen immer wieder aus verschiedenen Perspektiven gestellt. Und Sie finden hier Tipps und Strategien für eine erfolgreiche Bewältigung abiturrelevanter Aufgaben, wie z. B. l’analyse de texte, la compréhension orale, la médiation.

> L’Hôte. Schülerbuch + BD, B2, 978-3-12-592328-7

> Lehrerbuchs zum Schülerarbeitsheft L’Hôte 120 Seiten, ISBN 978-3-12-592326-3

> L’Hôte Paket 1 Dieses Set für Lehrer enthält das Lehrerbuch mit didaktischen Hinweisen und Lösungen zum Abiturthema und das Schülerarbeitsheft Mein Abi Französisch, inklusive der herausnehmbaren, annotierten Novelle L’Hôte. ISBN X681286

> Paket L’Hôte 2: Dieses Set für Lehrer XL enthält den vollständigen Abiturtext: Die BD zu L’Hôte, den annotierten Originaltext der Novelle als herausnehmbare Lektüre, das Lehrerbuch mit didaktischen Hinweisen und Lösungen zum Abiturthema, das Schülerarbeitsheft Mein Abi Französisch. ISBN X681287

Bibliographie:

Heiner Wittmann, „…die Ausübung und das Erleiden des Terrors verweigern“ (Camus). Die Intellektuellen und der Widerstand im Algerienkrieg, in: Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Michael Walter, Claudia Wörmann-Adam (Hg.),> „Widerstand ist nichts als Hoffnung“ . Widerständigkeit für Freiheit, Menschenrechte, Humanität und Frieden, talheimer sammlung kritisches wissen Band 90 herausgegeben von Welf Schröter und Irene Scherer, Mössingen-Talheim 2021, Seite 275-296.

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