Deutsch-französische Kooperationen: Unsere Bookmarks

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Alfred Grosser wird heute 94 Jahre alt

Unsere Redaktion gratuliert Professor Alfred Grosser sehr herzlich zu seinem 95. Geburtstag.

Alfred Grosser stammt aus Frankfurt/M. (*1925). Sein Vater war Kinderarzt in Frankfurt, er starb 1934 ein Jahr nach der Flucht seiner Familie nach Frankreich. Grosser wird Franzose und studiert nach dem Krieg Germanistik, wendet sich dann aber der Politischen Wissenschaft zu und lehrt ab 1955 Im Institut d’Études politiques (Sciences-Po) in Paris. Er wird Forschungsdirektor an der Fondation nationale des sciences politiques. Von 1965 bis 1994 schreibt er für LE MONDE, danach für La Croix und Ouest-France.

1948 gründet er zusammen mit Emmanuel Mounier u.a. unter ihnen Joseph Rovan das > Comité français d’échanges avec l’Allemagne nouvelle und bekommt damit einen entscheidenden Einfluss auf die deutsch-französische Wiederannäherung nach dem Zweiten Weltkrieg.

So beginnt ein Artikel, den unsere Redaktion kürzlich für die nächste Ausgabe von Französisch 1/2019 heute verfasst hat: „« Expliquer, expliquer, toujours patiemment expliquer », so oder ähnlich hat sich der Politologe und Publizist Alfred Grosser immer wieder über seine Position als Vermittler zwischen Frankreich
und Deutschland geäußert. Der 2006 eingerichtete Frankreich-Blog [www.france-blog.info] folgt diesem Ansatz und möchte viele Aspekte der deutsch-französischen Beziehungen aufzeigen, erklären und bewerten.“ Mit seinem damals gerade erschienen Buch Wider den Strom: Aufklärung als Friedenspolitik, 1976, in der Tasche habe ich in Sciences Po begonnen, seine Vorlesungen Introduction à la vie politique und L’Allemagne de notre temps zu hören.

Erste Auflage dieser Ausgabe. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1976 (Mai).

Unter seinen zahlreichen Büchern ist die Deutschlandbilanz. Geschichte Deutschlands seit 1945 (1970) ein Standardwerk.

Alfred Grosser ist Träger zahlreicher Orden und Auszeichnungen. 1975 er hielt er der 1975: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für seine Rolle als „Mittler zwischen Franzosen und Deutschen, Ungläubigen und Gläubigen, Europäern und Menschen anderer Kontinente“. Am 1. Januar 2019 erhielt der das Großkreuz der Ehrenlegion.

Ing Kolboom hat an das > Interview der Deutschen Welle mit Alfred Grosser, „…mit diesem großen deutsch-französischen Brückenbauer vom 11.11.2018, hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs“ erinnert.

Wir zitieren hier einen Brief (zitiert auf der Website des > Alfred Grosser Schulzentrums in Bad Bergzabern), den Alfred Grosser 1980 an Neusser Gymnasiasten gerichtet hat:

Liebe Neusser Gymnasiasten!

Es antwortet Euch ein glücklicher Mensch, der Euch in ein paar wenigen Sätzen andeuten möchte, wie das so mit der Freude am Leben gekommen ist.

Meine erste „Erfahrung“ war, als kleiner Judensohn in einer Frankfurter Schule von achtjährigen Kamera- den so verprügelt zu werden, daß ich ins Krankenhaus mußte. Geistige Spuren sind nicht geblieben – außer der Überzeugung, man muß Verführte aufklären, denn die Schuldigen sind die Verführer. Mit 9 kam ich nach Frankreich und habe mich schnell eingelebt, habe aber dabei nie den Kontakt zur deutschen Sprache und Kultur verloren: Man soll offen sein für jeden geistigen Reichtum, auch wenn im Namen eines Volkes Massenmorde vollbracht werden.

Die grausamen Seiten der Kriegszeit haben mich zweierlei gelehrt. Als ich erfuhr, daß ein Teil meiner Familie in Auschwitz umgekommen war, entdeckte ich, daß ich nie eine Menschengruppe (die Deutschen) für kollektivschuldig halten würde, daß ich aber nach dem Krieg für den Aufbau eines anderen Deutschlands mitverantwortlich sein würde, eben weil ich unter dem verbrecherischen gelitten hatte. Und das Gefühl der Mitverantwortlichkeit, das zum Mitwirken führt, ist beglückend.

Und dann habe ich in Marseille, nach einem Bombenangriff, so viele Leichen und verkrüppelte Menschen gesehen, daß ich seitdem alle Dinge im Vergleich zum Tod und zum Elend sehe. Das Glücklichsein erreicht man auch durch den Vergleich (oft mit schlechtem Gewissen!) mit denen, die weniger haben.

Sich eifersüchtig mit denen zu vergleichen, die mehr haben, macht unglücklich. Übrigens: Neid wie Haß, wie Bitterkeit bedeuten Zeitverlust. Denn es bleibt uns wenig Zeit bis zum Tode – und diese Zeit sollten wir nicht mit unnützen Dingen vergeuden!

In späteren Jahren habe ich dann viel äußeres Glück gehabt – im Berufsleben und im Privatleben. Meine Mutter war zugleich meine Mitarbeiterin in der deutsch-französischen Arbeit bis zu ihrem Tod 1968. Ich habe 1959 eine meiner Doktorandinnen geheiratet (die Dissertation ist nie fertig geworden …), und unser Honigmond ist noch nicht beendet. Unsere vier Söhne (19, 16, 11 und 10 Jahre) bringen Freude und Sorgen (je älter sie werden, desto mehr Sorgen …), aber das Grundelement der Freude ist bis jetzt geblieben, weil der gegenseitige Respekt zusammen mit der Liebe geblieben ist. (Übrigens, was ist Liebe? U.a. daß man sich darauf freut, später zusammen alt werden zu dürfen!)

Ich bin mir meiner Privilegien wohl bewußt: Ich stamme aus einer privilegierten Familie, die Kultur und Selbstsicherheit zu vermitteln hatte. Ich habe einen schönen Beruf – und bin dabei sogar Beamter, d.h. daß ich nicht arbeitslos werden kann. Ich bin gesund, und Frau und Söhne sind unversehrt. Aber es geht auch um eine Grundeinstellung (für die ich wenig kann: sie ist weitgehend angeboren; ich versuche aber doch, sie durch Selbstkontrolle aufrecht zu erhalten): Zufrieden sein, ohne sich zufriedenzugeben, so viel Freude wie möglich zu empfangen und zu geben …

So, nun macht mit dieser Predigt, was ihr wollt …

Herzliche Wünsche für‘s Abitur
Alfred Grosser

Alfred Grosser: Mit Deutschen streiten. Aufforderungen zur Wachsamkeit. München (dtv) 1992. S.290f.

> Professor Alfred Grosser – Website von Sciences Po

Auf unserem Blog:

Über sein Leben > Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2011

> Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen – 3. Juli 2014

> Die deutsch-französischen Beziehungen und die Europapolitik. Ein Gespräch mit Alfred Grosser – 13. September 2013

Institut français de Berlin – Mai 68: 1968: Welche Erwartungen?

> „1968: Welche Erwartungen?“ diese Frage werden wir Libuše Černá, Jan Gross, Jean-Yves Potel und Peter Schneider stellen. Sie waren 1968 aktiv an den verschiedenen Studentenbewegungen in ihren jeweiligen Herkunftsländern beteiligt. Sie werden über ihr Engagement für eine Veränderung der Gesellschaft in der Tschechoslovakei, Polen, Frankreich und Deutschland berichten. Die Diskussion leitet Thomas Wieder, Korrespondent von Le Monde in Berlin.

Institut français Berlin
Kurfürstendamm 211
10719 Berlin

Dienstag,15. Mai 2018
19:00 Uhr Eintritt frei

Wolfgang Kraushaar

Die blinden Flecken der 68er-Bewegung

1. Aufl. 2018, ca. 528 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98141-4

Erscheinungsdatum: 31.05.2018

 

 

 

Bibliographie

> Ce jour-là en 68 – Libération

Ingo Kolboom, > Das Jahr, das Frankreich veränderte: Der französische Mai ’68. In Erinnerung an Lothar Baier (1942-2005) – Bundeszentrale für politische Bildung

Ulrich Lappenküper, > Der Mai 1968 in Paris : Eine Generation wird erwachsen – FAZ 13.3.2018

> Mai ’68: Die Plakate der Revolte – ARTE

> 415 affiches de mai-juin 68

> Mai 68 (I). Nachgefragt. Antoine Compagnon: 68 a-t-il commencé en 1966 ?  – Interview mit Professor Antoine Compagnon auf unserem Blog

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

french german 

Ces deux tweets présentent une bonne occasion de traduire en français l’article suivant :

Leipziger Buchmesse – 17.-20. März 2016

lbm-2016

Prix des lycéens allemands, Freitag 18. März:

Leipziger Messe, Congress Center:
Autorengespräch: Votragsraum 11, Ebene +2
Preisverleihung, Saal 2, Ebene +1


www.france-blog.info leiht dem Klett-Cotta-Blog wieder das Stative und die Videokamera und darf auch zur > Leipziger Buchmesse mitreisen. In Leipzig gibt es auch deutsch-französische Beziehungen. Dank an Ingo Kolboom, der uns in seinem SBG-Rundbrief vom 14.03.16 der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V. daran erinnert hat: Wir zitieren aus seinem Rundbrief:

Bitte notieren Sie: Im HAUS des Institut français im Thomaskirchhof 20, 2. OG, finden drei Extralesungen in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt:

Am Donnerstag, 17. März, 20 Uhr, Lesung mit Paul Cauuet & Wildfrid Lupano, Autoren der Comicserie Die alten Knacker/ Les vieux fourneaux”.
Aus der Ankündigung: “Diese in Frankreich überaus erfolgreiche Serie besitzt alle Zutaten eines Krimis und ist gleichzeitig so was wie die Comic-Antwort auf Hessels Empört Euch! Die alten Knacker Pierrot, Mimile und Antoine sagen uns: Der Kampf geht weiter, und Jugendträume sollte man nicht so schnell aufgeben! Eine extrem vergnügliche Lektüre, die die Widersprüchlichkeit des Menschen und den Charme des Lebens aufzeigt. Die Autoren wurden beim Festival de la bande dessinée in Angoulême prämiert. “ Moderation: Jean-Christophe Tailpied und Marie-Pierre Liebenberg. Beide Autoren werden auch am Stand des Institut français (D 401, Halle 4) zu sehen sein; dort signieren sie Die alten Knacker am Freitag, 18. März, 16:00 Uhr, und Samstag, 19. März, 11:00 Uhr.

Am Freitag, 18. März, 20 Uhr, liest die in Paris lebende, gebürtige Bulgarin Albena Dimitrova aus ihrem Erstlingsroman Wiedersehen in Paris/ Nous dînerons en français. Aus der Ankündigung: “Sie erzählt von einer unmöglichen Liebe in einem unmöglich gewordenen System. In vielen originellen Szenen und lapidaren Beobachtungen entführt ihre Erzählung bilderreich in eine untergegangene Welt und entlarvt mit dem Irrsinn der damaligen auch den Irrsinn heutiger Werte.” Moderation: Jean-Christophe Tailpied und Marie-Pierre Liebenberg.

Am Samstag, 19. März, 20 Uhr, liest der Schriftsteller und Drehbuchautor David Foenkinos aus seinem Roman Charlotte. Aus der Ankündigung: “Vor zehn Jahren besuchte (…) David Foenkinos die Pariser Ausstellung „Leben? oder Theater?“ mit Werken der 1943 in Auschwitz ermordeten Malerin Charlotte Salomon. Fortan recherchierte er, befragte Nachkommen wichtiger Zeitzeugen. Das Ergebnis der jahrelangen Auseinandersetzung mit den Spuren dieser kurzen Existenz ist ein Roman, dessen Originalfassung zum Bestseller und mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet wurde.” Moderation: Myriam Louviot und Vincent von Wroblewsky.

Und als Dank für die Erinnerung müssen wir hier das neueste Buch von Ingo Kolboom nenne:

Christian Weyers (Autor), Ingo Kolboom (Hg.): Die Vermessung der Nouvelle-France. Historische Land- und Seekarten von Kanada aus dem 17. und 18. Jahrhundert in der Kurfürstlichen Bibliothek zu Dresden. Ein kartographisches Projekt unter der Leitung und Herausgeberschaft von Ingo Kolboom. Synchron Wissenschaftsverlag der Autoren / Weltbuch GmbH, 2016, Hardcover, 29 x 26 cm, 324 Seiten. Mehr Infos u.a. unter: www.weltbuch.com/buch/historische-landkarten.

Fête de la francophonie 2016 à Berlin

french german 

Apprendre l’allemand: Argumente für Deutsch

So wie es > Argumente für Französisch in Deutschland gibt, gibt es in Frankreich auch Argumente für Deutsch: Wir sammeln hier Argumente für Deutsch: > „L’allemand, évidemment“ – une nouvelle campagne de promotion vidéo de l’ADEAF > Pourquoi apprendre l’allemand ? sur le site de l‘ > ADEAF – Association pour le Développement de l’Allemand en France Une Présentation par

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Sauvons l’allemand en France, renforçons le français en Allemagne

Die Abgeordneten aller Fraktionen der deutsch-französischen Parlamentariergruppe der Nationalversammlung haben an die französische Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem > einen Brief geschickt und ihre Besorgnis hinsichtlich der Zukunft des Deutschunterrichts in Frankreich zum Ausdruck gebracht. Wir berichten hier darüber.

Wir erinnern aber auch daran, dass die Anstrengungen in Deutschland nicht nachlassen dürfen und > das Saarland ein echtes Vorbild für die anderen Bundesländer ist.

Am liebsten würden wir hier auch gleich alle Argumente für Deutsch aufzählen, so wie wir es für Französisch gemacht haben: Argumente für Französisch.

Wenn wir auf unserem Blog bisher 2400 Artikel – jeder einzelne ein Argument für die Notwendigkeit, einander besser kennenzulernen -, davon rund 80 % auf Französisch geschrieben haben, dann trägt www.france-blog.info stets und ständig einen bescheidenen Teil zu diesem Thema bei: Sauvons l’allemand en France, renforçons le français en Allemagne. Nun, wir wollen uns eigentlich nicht explizit in politische Auseinandersetzungen einmischen, eher erklären, so wie Alfred Grosser immer wieder sagt, der Politikwissenschaftler kann hinterher erklären, wie so es so gekommen ist. Aber jetzt gerade, wo die Wogen so hoch schlagen, dokumentieren wir hier doch einmal, wie ddie Diskuission sich in Frankreich entwickelt. Wir halten es sehr gern mit : > Ingo Kolboom : Défendons un rêve franco-allemand. Wenn wir hier schreiben: > Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit haben wir schon immer den Artikel Das Fach Deutsch verdient mehr Aufmerksamkeit in Frankreich im Kopf gehabt. Würden alle Kulturabkommen hinsichtlich des Sprachunterrichts zwischen Frankreich und Deutschland angewandt, würde die aktuelle Deutsch-Diskussion in Frankreich nicht nötig sein: > Deutsch-französische Kulturpolitik. Auch wenn der Text von 2006 ist, er zeigt doch wie weit wir damals schon hätten sein sollen: Ingo Kolboom, Anmerkungen zur deutsch-französischen Kulturpolitik.


> Un enseignement de l’allemand conforté – Website von Najat Vallaud-Belkacem, 4. April 2015

Pour suivre la diuscussion: > La réforme du collège menace-t-elle l’allemand ? – LE POINT 17 avril 2015


> Die VDFG ruft auf: Non au déclin programmé de l’Allemand en France
Die VdF spricht sich gegen Kürzungen des Deutschunterrichts in Frankreich aus:
fapf.de/vdf/weitere-informationen/


Wir dürfen bestimmt hier das Logo zitieren, das Pierre-Yves Le Borgn‘ auf seinem Blog eingesetzt hat:

Der Abgeordnet Pierre-Yves Le Borgn‘ der auch Präsident der deutsch-französischen Parlamentariergurppe ist, hat gerade eben auf seinem Blog den Brief veröffentlicht, den Abgeordnete an die französische Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem geschickt haben:

> Sauver l’allemand au collège : courrier commun des députés à la Ministre de l’Education nationale (16 avril 2015)

Pierre-Yves Le Borgn‘ schreibt: „59 Abgeordnete, Mitglieder der deutsch-französischen Parlamentariergruppe in der Nationalversammlung, die aus allen Fraktionen stammen, haben am 16. April in einem gemeinsamen Brief an die Erziehungsministerin ihr ihre große Besorgnis zum Ausdruck gebracht und sie dazu aufgerufen, die Bestimmungen dieser Reform zu ändern. Der Brief kann hier heruntergeladen werden. Diese eher ungewöhnliche Initiative könnte überraschen. Sie entspricht aber den Befürchtungen, den die Unterzeichnenden teilen und den gemeinsam empfundenen Bedrohung (L’enjeu = eigentlich der Einsatz) für die Zukunft des deutsch-französischen Bürgers und der wirtschaftlichen Vertiefung unserer beiden Länder.“

Der Präsident und der Premierminister haben eine Kopie dieses Briefes erhalten.

> Courrier à Najat Vallaud-Belkacem

> Bildungsministerin will Deutschunterricht einstampfen – DIE WELT 17.4.2015

De quoi s’agit-i?

> L’enseignement de l’allemand en France – auf unserem Blog

<<<< > Collège : mieux apprendre pour mieux réussir Bsds. Kapitel 3.2.
„Le collège en 2016 : faire réussir tous les élèves
– Renforcer l’acquisition des savoirs fondamentaux en combinant des apprentissages théoriques et pratiques
– Tenir compte des spécificités de chaque élève pour permettre la réussite de tous
– Donner aux collégiens de nouvelles compétences adaptées aux monde actuel
– Faire du collège un lieu d’épanouissement et de construction de la citoyenneté, une communauté où l’expérience individuelle et l’activité collective sont privilégiées“ Source: > www.education.gouv.fr/cid86831/college-mieux-apprendre-pour-mieux-reussir.html

Darum geht es: „la LV2 dès la 5e“ : bsds. Kapitel 3.2.:

“ 3.2 Maîtriser deux langues vivantes : la LV1 enseignée dès le CP, la LV2 dès la 5e (LV Langue vivante, n.d.l.r.)
L’amélioration des compétences en langues vivantes étrangères des élèves français est une priorité. Elle passe par l’apprentissage de la première langue vivante dès le CP par tous les élèves à partir de la rentrée 2016 et l’apprentissage précoce d’une seconde langue vivante dès la classe de 5e (Hervorhebung, H. W.).

• L’apprentissage des langues tient une place fondamentale dans la construction de la citoyenneté, dans l’enrichissement de la personnalité et dans l’ouverture au monde. L’un des rôles de l’éducation est d’ouvrir l’esprit des élèves à la découverte de l’inconnu, de l’autre, de l’étranger, de leur faire connaître ce qui ne leur est pas spontanément familier. En 2008, lors du TOEFL (Test of English as a Foreign Language), les candidats français (en fin de lycée) arrivent tout juste au niveau attendu. La France se classe au 69e rang du classement mondial (109 pays).
Apprendre une langue vivante étrangère, c’est aussi apprendre une culture. …
• L’apprentissage des langues vivantes commencera plus tôt pour la première comme pour la seconde langue vivante : dès le CP pour la première langue vivante, dès la 5e pour la seconde langue vivante.“

> Adoption de la réforme du collège – Communiqué de presse – Najat Vallaud-Belkacem – 10/04/2015

> L’ambition de la réforme du collège pour l’allemand – Blog de Najat Vallaud-Belkacem mit schon über 50 Kommentaren dont „KP“ :“ous ne sommes pas fonctionnaires mais missionnaires.“

> Communication en conseil des ministres : les grands axes de la réforme du collège – Brève du 11 mars 2015

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