home

Archiv für die Kategorie 'Deutsch-französische Beziehungen'

Daniel Vernet und sein pessimistischer Blick auf die deutsch-französische Zusammenarbeit

Sonntag, 28. Dezember 2014

Auf der Website Internationale Politik und Gesellschaft ist am 22.12.2014 ein Artikel von Daniel Vernet, Paris, erschienen. Vernet ist ehemaliger Chefredakteur von Le Monde. Er war Korrespondent in Bonn, Moskau und London. Er ist Gründer der internationalen Politik-Website > Boulevard Extérieur:

Daniel Vernet: > Le Lack ist ab. Warum die deutsch-französische Zusammenarbeit nicht mehr das ist, was sie einmal war.

In seinem letzten Newsletter der > Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. kommentiert Prof. Dr. Ingo Kolboom Daniel Vernets Beitrag wie folgt:

“Daniel Vernet hat nicht Unrecht, wenn er schreibt: “Die deutsch-französische Zusammenarbeit basierte von Anfang an auf drei Säulen: auf dem gemeinsamen grundlegenden Interesse an der europäischen Integration, auf der Unterschiedlichkeit der Situationen und deren Einschätzung und auf einer bestimmten Rollenverteilung.” Doch er vergisst in dieser Aufzählung eine vierte Säule: das ist Zustimmung der Bevölkerungen, ohne welche die Annäherung, Aussöhnung und politische Zusammenarbeit nicht zustande gekommen wären.

Die Vernetzung unserer Zivilgesellschaften, der Wille der ganz “normalen Menschen”, diese Zusammenarbeit mit zu tragen, unsere eigene tägliche Zustimmung waren und sind der Boden dieser Zusammenarbeit.

Daniel Vernet hat nicht Unrecht, wenn er schreibt: “Die deutsch-französische Zusammenarbeit gehört zu den Pflichtübungen jeder Regierung in Berlin und Paris. Unter den gegenwärtigen Bedingungen kann es jedoch nur um die Erhaltung des Status quo gehen. Begeisterung erzeugt man damit nicht.”

Doch selten erzeugt Politik Begeisterung. Darauf können wir uns nicht verlassen. Für die Begeisterung, das heißt in diesem Fall für die Beseelung unser grenzenüberschreitenden Verständigung sind WIR selbst zuständig. Daher hat selbst eine so kleine, in den Augen der “Politik” so unwichtige Vereinigung wie unsere > Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. eine täglich neu zu bestimmende Wichtigkeit; wir sind Teil eines großen Menschen-Netzwerkes, das auch die Aufgabe hat, die “Politik” mit kritischer Stimme zu begleiten. Daher ist eine Analyse wie die von Daniel Vernet so wichtig! Und wenn Sie meinen, seine Analyse sei zu pessimistisch, dann tragen Sie selbst mit dazu bei, dass er in Zukunft dazu weniger Grund haben wird. Das gilt nicht nur für unsere deutsch-französische Zusammenarbeit, sondern auch für unsere eigenen Gesellschaften, für deren Mit-Menschlichkeit wir alle mit verantwortlich sind – und dies nicht nur zur Weihnachtszeit! Bref, es gibt viel zu tun!” So weit Ingo Kolboom.

Nach wie vor gilt, die Politik und die Politiker können gerade im deutsch-frannzösischen Verhältnis viel vom Engagement der Zivilgesellschaft (= Städtepartnerschaften, bilinguale Studiengänge, gemeinsame Institutionen wie das OFAJ/DFJW, Oder wissenschaftliche institute wie das > DFI, >CIRAC, >deutsch-französischer Tag, oder die > Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. etc.) lernen.

Und wenn dann noch die Medien beiderseits des Rheins nicht nur auf die Probleme und Schwierigkeiten im deutsch-französischen Dialog konzentrieren würden, sondern auch bereit wären, positive Entwicklungen beim Freund jenseits des Rheins zu beobachten und darüber zu schrieben, dann würden auch endlich die Politiker einen anderen Blick auf das deutsch-französische Verhältnis bekommen.

Welches Medium hat in Deutschland über den > CNNum – Concertation nationale sur le numérique oder über den Bericht zur Wirtschaft in Deutschland und Frankreich vvon Fracne-Stratégie berichtet? > France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective : Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées Die Rede von Präsident François Hollande bei der Einweihung des Museums der Immigration: >François Hollande: “L’histoire de l’immigration en France est notre histoire à tous” kam bei uns auch nicht so recht an. Und die >gemeinsame Gundsteinlegung für das Deutsch-französische Historial auf dem Hartmannswillerkopf ist bei auf dieser Setie des Rheins auch nicht so recht angekommen. Und in den deutschen Medien war auch nichts vom Bericht Jules Ferry 3.0 zu lesen, obwohl wir in unseren Schulen eigentlich die gleichen Probleme haben.

In diesem Sinne wünscht der Ihnen > www.france-blog.info ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr 2015.

La journée franco-allemande 2015

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Tout-ce qu’il faut savoir pour la journée franco-allemande édition 2015:

> Deutsch-französischer Tag: 22. Januar 2015

Eigentlich ist ja jeder Tag auf unserem Blog ein Deutsch-französischer Tag, aber Bundeskanzler Schröder und Staatspräsident Chirac haben 2003 den 22. Januar eines jeden Jahres zum „Deutsch-Französischen Tag“ erklärt. Ein Tag, der, das war ihr Wunsch “künftig in allen Einrichtungen unserer Bildungssysteme der Darstellung unserer bilateralen Beziehungen, der Werbung für die Partnersprache und der Information über die Austausch- und Begegnungsprogramme sowie über die Möglichkeiten des Studiums und der Beschäftigung im Partnerland gewidmet wird.”


Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalten gemeinsam einen > Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr Institut français Stuttgart (Schloßstraße 51).


Deutsch-französischer Tag: 22. Januar 2015

Freitag, 19. Dezember 2014

french german 


> „Allemands et Français : partenaires un jour, partenaires toujours – Franzosen und Deutsche: einmal Freunde, immer Freunde“ – Webste des Ernst Klett Verlags


Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalten gemeinsam einen > Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr Institut français Stuttgart (Schloßstraße 51).


50 Jahre Élysée-Vertrag: Der Film der Bundesregierung:

Horizons Dossier: France-Allemagne

<<< Horizons Dossier - > La France, l’Allemagne et l’Europe

Das thematische Aufbau­dossier La France, l’Allemagne et l’Europe setzt auf dem Basis­dossier und den dort vermittelten Strategien auf. Es enthält zahlreiche ­Kopiervorlagen („Schüler-Teil“) sowie Lösungen, Zusatzinforma­tionen und methodische Hinweise („Lehrer-Teil“). Weiterlesen


Diese Artikel auf unserem Blog könnten am Deutsch-französischen Tag, 22. Januar 2015, wiedergelesen werden:
Un choix d’articles sur notre blog pour la la relecture:

> 50 ans Traité de l’Élysée – 65 articles
> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie
> Deutsch-französische Beziehungen 388 articles

davon eignen sich für eine Lektüre am Deutsch-französischen Tag ganz besonders:

Découvertes Atelier
> La journée franco-allemande

Zur Vor­bereitung und Durchführung des deutsch-französischen Tages, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. Das Heft enthält Texte, Übungen und Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für einen motivierenden und erfolgreichen Unterricht. Auch in Vertretungsstunden oder fächerübergreifend einsetzbar.

Lehrermaterial mit Audio-CD
978-3-12-522038-6 (3-12-522038-6)

> Un entretien avec Alfred Grosser
> Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français de l’étranger

> Pierre-Yves le Borgn’ : Braucht die deutsch-französische Zusammenarbeit ein neues Fundament?

> Prof. Dr. Frank Baasner (dfi): 50 Jahre Élysée-Vertrag Wie steht es um die deutsch-französischen Beziehungen?

> Hollande, Merkel, Europa und die Jugendarbeitslosigkeit

> Juni 2013: Deutschland aus französischer Sicht

> Nachgefragt: Ein Gespräch mit Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW

> Die deutsch-französische Zusammenarbeit weiter vertiefen: Aber auch: “Prüfen, straffen, reformieren”

> Außenminister Guido Westerwelle in Paris: « L’Allemagne, la France et l’avenir de l’Europe »

> Expertenkommission: Das Grundgesetz in Deutschland und die Verfassung in Frankreich – > 1. April 2013

> 22.1.2013: Gemeinsame Erklärung des Bundestages und der Assemblée nationale

> Mobiliser la jeunesse au bénéfice de l’amitié franco-allemande- Erklärung des Deutsch-Französischen Ministerrats zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags

> Allocution du Président de la République au Bundestag, 22. janvier 2013

> Die gemeinsame Sitzung der französischen Nationalversammlung und des Deutschen Bundestages in Berlin

> Discours du Président de la République devant les membres des Parlements français et allemands

> Der Elysée-Vertrag von 22. Januar 1963 (I)




Veranstaltungen, Rundschreiben, Kolloquien – ein Auswahl: / Manifestations, circulaires, colloques – un choix

Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalten gemeinsam einen > Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr Institut français Stuttgart (Schloßstraße 51).

> Deutsch-Französischer Tag in Berlin

> 12. Deutsch-Französischer Tag – Donnerstag, 22. Januar 2015 – 10 – 16 Uhr – Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe

> Nantes – Sarrebruck : 50 ans d’amitié
Du 9 au 25 Janvier 2015 // Espace Cosmopolis, 18 rue Scribe, Passage Graslin, 44000 Nantes // 02 51 84 36 70 // cosmopolis-nantes@nantesmetropole.fr

> ccfa-plaquette-50ème-anniversaire-SB-Nantes_OK

> „Deutsch-Französischer Tag“ am 22. Januar 2015 – Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

> Aktivitäten zum deutsch-französischen Tag am 22. Januar 2015 – Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalens (MSW NRW)

> Podiumsdiskussion zum Thema: „Der Aufstieg nationalpopulistischer Parteien – eine Gefahr für Europa?“ anlässlich der Deutsch-Französischen Woche im Frankreichzentrum der Saar-Uni am Donnerstag, 22. Januar 2015, 18.30 Uhr im Rathausfestsaal Saarbrücken.


Deutsch-Französischer Tag 2015 in Schulen

> Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth


Internet-Angebote zum Deutsch-Französischen Tag

Fehlt Ihre Angebot hier? > Bitte schicken Sie uns eine E-Mail

> Der deutsch-französische Vertrag von 1963 dt/fr

Mehr als komplett: > Themendossier: Der Elysée-Vertrag auf der Website des Deutsch-französischen Instituts in Ludwigsburg

> Im virtuellen Museum des Google Cultural Institute: Auf dem Weg zum Élysée-Vertrag>

> 22 janvier : journée franco-allemande – > education.gouv.fr

> Journée de l’innovation 2015, appel à projet (10 nov-15 janvier 2015) – éduscol. Portail national des professionnels de l’éducation

> www.ofaj.org/journee-decouverte-franco-allemande-2015

> www.adeaf.net/spip.php?article54 : “L’ADEAF s’engage pour la promotion de la langue allemande, de son enseignement et de son apprentissage, dans une perspective de pluralisme linguistique.”

> Franco-Allemand – Académie de Versailles

> Organisation de la journée franco-allemande 2015 – Académie de Nice

> Voeux 2015 et journée franco-allemande à Reinheim


Institut français de Stuttgart
Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr

Freitag, 19. Dezember 2014

Das Institut Français Stuttgart und das Deutsch-Französische Institut (dfi) veranstalten gemeinsam einen Deutsch-Französischen Tag: am 30. Januar 2015 um 14 Uhr Institut français Stuttgart (Schloßstraße 51).

Das Programm der Veranstaltung richtet sich an FranzösischlehrerInnen und -referendare. Vor, zwischen und nach den Vorträgen können sich die Teilnehmer an dem Stand des dfi sowie an den Büchertischen von Klett, Cornelsen und Reclam informieren.

Den Gästen wird ein informatives und unterhaltsames Programm geboten.

ab 13.00 Uhr: Einlass und Empfangskaffee
14 Uhr: Eröffnung
Nicolas Eybalin, Generalkonsul Frankreichs in Baden-Württemberg, Leiter des IF Stuttgart
Gabriela Ebeling, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Prof. Dr. Frank Bassner, Direktor des dfi
14.15 Uhr: Im folgenden werden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt und können in zwei Blöcken an folgenden Programmpunkten teilnehmen:

– Vortrag „Neue Dynamiken in ‚Frankreich – Politik, Wirtschaft, Gesellschaft’“ Prof. Dr. Frank Baasner

– Atelier A « Mobiliser des techniques nouvelles pour améliorer la ‘pronociation’ des apprenants » Odile Ledru-Menot

– Atelier B « Le couple franco-allemand et vidéo » Maxime Bleuzé

– Atelier C «Rechtspopulismus in Frankreich – Hintergründe und Perspektiven » Dr. Felix Heidenreich

Zwischen den zwei Blöcken gibt es eine Kaffeepause.

17.00 Uhr: Ausklang im Erdgeschoss

> http://www.institutfrancais.de/stuttgart/lehrer-386/deutsch-franzosischer-lehrertag/ – Website des Institut français de Stuttgart

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer zieht eine positive Bilanz ihrer Amtszeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte

Mittwoch, 17. Dezember 2014

kramp-karrenbauer

Der Claim > “Großes entsteht im Kleinen” unter dem Wort-Logo Saarland auf der Pressemitteilung der Staatskanzlei hat seine volle Berechtigung. Am Dienstag 16.12.2014 war der Frankreich-Blog in der Staatskanzlei in Saarbrücken. Dort hat Minsterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bilanz ihrer dreieinhalbjährigen Tätigkeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte vorgestellt. Die Pressemitteilung ist überschrieben “Neue gemeinsame Wege in der beruflichen Bildung. Deutsch-Französisches Bildungsangebot – einzigartig in Europa”.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat auf ihrer letzten Sitzung am 11. Dezember bekanntgegeben, dass der den Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz das Amt weiterführen werde. Die Minsterpräsidentin gab zu erkennen, dass das Amt des > Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit gerade im Saarland in guten Händen sei. Aber sie habe mittlerweile schon ein Übergabegespräch mit Bürgermeister Scholz geführt. Sie wies daraufhin, dass es in Hamburg erstaunlich viele Verbindungen zu Frankreich gebe, die man nun entdecken werde. Im übrigen hat sie ihren Nachfolger beruhigt, es werde bei Kontakten mit den Franzosen immer Dolmetscher geben.


> Parlez-vous français? Scholz jetzt Frankreich-Beauftragter – Hamburger Abendblatt 5.12.2014


hand-in-hand

Hand in Hand. Aktuelle Betrachtung der beruflichen Bildung aus deutsch-französischer Perspektive Hrsg. vom Büro II der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Schwerpunkt der Amtszeit von Annegret Kramp-Karrenbauerr war der Bereich der beruflichen Bildung. Als ihren wichtigsten Erfolg bewertete sie, dass es erstmals gelungen ist, gemeinsame deutsch-französische Ausbildungszweige einzurichten. „Nach der Deutsch-Französischen Hochschule, dem Abibac und den zweisprachigen Kitas haben wir jetzt mit gemeinsamen lycées professionels und Berufsschulen einen weiteren wichtigen Schritt getan. Langfristig soll auch hier – ähnlich dem Vorbild der Abibac-Schulen – ein engmaschiges Netz an Partnerschulen entstehen. Wir bieten damit jungen Deutschen und jungen Franzosen die Chance, während ihrer gesamten Bildungsbiografie auf grenzüberschreitende Angebote und Austausche zurückzugreifen. Dies ist sinnvoll, um junge Menschen in Deutschland und Frankreich noch besser auf die Anforderungen des europäischen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Nur Hand-in-Hand und gemeinsam entschlossen können wir der Jugendarbeitslosigkeit in Europa wirksam begegnen,“ betonte die Bevollmächtigte.

kramp-karrenbauer

Neue Wege in der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung: Ein Meilenstein war die Errichtung deutsch-französischer Ausbildungszweige in Kooperation des lycée professionel Latresne/Bordeaux mit der Berufsschule Offenbach/Main im Bereich der Flugzeugwartung. Auch für die Automobilbranche wird es am lycée professionel Marly/Metz sowie dem Berufsbildungszentrum St. Ingbert künftig länderübergreifende Ausbildungsgänge geben. In der Oberrheinregion und zwischen dem Saarland und Lothringen konnten zudem Verwaltungsvereinbarungen zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung geschlossen werden, die es jungen Menschen fortan ermöglichen, ihre komplette praktische Ausbildungsphase im Nachbarland zu absolvieren.

Fortschritte in der allgemeinen Bildung: Unter Einbeziehung aller Bundesländer und französischer Akademien konnten erstmals bilinguale Kindertageseinrichtungen in Deutschland und Écoles Maternelle in Frankreich mit gemeinsamen Qualitätsstandards in einem deutsch-französischen Netzwerk vereint werden. Bereits im ersten Jahr umfasst der Verbund 109 Einrichtungen in Deutschland und Frankreich. Unter allen Bundesländern nimmt mit 27 teilnehmenden Einrichtungen das Saarland den Spitzenplatz ein. Auch bei den Zahlen der Französischlerner an allgemeinbildenden Schulen liegt das Saarland mit Abstand vorne: Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 18,48 % lernen im Saarland 58,28 % aller Schüler Französisch. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass bilinguale Bildung im Saarland durch alle Altersklassen hindurch erfolgreich gefördert wird und die Rahmenbedingungen stimmen. Dies ist eine gute Basis für die Frankreichstrategie der Landesregierung“, so Annegret Kramp-Karrenbauer.

50 Jahre Elysée-Vertrag und 100 Jahre Erster Weltkrieg: Die Bevollmächtigte unterstützte die Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens des Elysée-Vertrages mit einem kulturellen Beitrag in Form einer Aufführung der Künstlergruppe DIE REDNER rund um die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend vom 9. September 1962 in Ludwigsburg:


> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend:
Präsident Hollande begrüßt die Ministerpräsidentin Kram Karrenbauer. Rechts: > Botschafter Maurice Gourdault-Montagne

Von besonderer Bedeutung waren im letzten Jahr der Amtszeit der Bevollmächtigten auch die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Neben der Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen begleitete die saarländische Ministerpräsidentin Bundespräsident Joachim Gauck bei der gemeinsamen Gedenkveranstaltung mit dem französischen Präsidenten François Hollande am Hartmannsweilerkopf im Elsass:

> La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

Deutsch-Französische Zusammenarbeit – dauerhafte Aufgabe für heute und morgen Die Bevollmächtigte zog aus ihrer Amtszeit ein positives Fazit: „Die Zusammenarbeit mit unseren französischen Partnern war in allen Bereichen eng, vertrauensvoll und freundschaftlich. Schritt für Schritt ist es gelungen, die traditionell unterschiedlichen Bildungswege in Deutschland und Frankreich zusammenzubringen und zu verzahnen. Das nunmehr bestehende deutsch-französische Bildungsangebot ist damit einzigartig in Europa und in der Welt.“

Bien préparer la journée franco-allemande

Dienstag, 16. Dezember 2014

Horizons Dossier
> La France, l’Allemagne et l’Europe

Das thematische Aufbau­dossier La France, l’Allemagne et l’Europe setzt auf dem Basis­dossier und den dort vermittelten Strategien auf. Es enthält zahlreiche ­Kopiervorlagen („Schüler-Teil“) sowie Lösungen, Zusatzinforma­tionen und methodische Hinweise („Lehrer-Teil“). Eine beiliegende CD-ROM enthält die Video- und ­Audiodokumente sowie alle Strategien aus Basis- und Aufbaudossiers und auf­bereitete, editierbare Klausurvorschläge.

Aus dem Inhalt:
– Les relations franco-allemandes au quotidien – zwischen Klischees und erlebter Wirklichkeit
– L’histoire des relations franco-allemandes – von Karl dem Großen bis zum Elysée-Vertrag
– La France, l’Allemagne et l’Europe depuis 1963 – der besondere Beitrag beider Staaten zur Entwicklung Europas und die Zukunftsperspektiven der Europäischen Union

Kopiervorlagen mit CD-ROM
Oberstufe
978-3-12-521014-1 (3-12-521014-3)

> Inhaltsverzeichnis (PDF)
> Probeseiten (PDF)

Horizons Dossier
> Relations franco-allemandes

Mit dem Dossier Relations franco-allemandes liegt ein weiterer Baustein zum neuen Oberstufenlehrwerk Horizons vor. Es baut auf das Basisdossier Les jeunes auf, indem es die im Basisdossier entwickelten Grundkompetenzen wiederholt, festigt und weiterentwickelt, aber auch neue Aufbaukompetenzen einführt.

Kopiervorlagen mit CD-ROM
Oberstufe
978-3-12-521096-7 (3-12-521096-8)

Découvertes Atelier
> La journée franco-allemande

Zur Vor­bereitung und Durchführung des deutsch-französischen Tages, der jedes Jahr am 22. Januar gefeiert wird. Das Heft enthält Texte, Übungen und Spiele mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für einen motivierenden und erfolgreichen Unterricht. Auch in Vertretungsstunden oder fächerübergreifend einsetzbar.

Lehrermaterial mit Audio-CD
978-3-12-522038-6 (3-12-522038-6)

Deutsch-französischer Zukunftsdialog

Dienstag, 9. Dezember 2014

Bereits zum neunten Mal können die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), das Institut français des relations internationales (Ifri) und die Robert Bosch Stiftung im Jahr 2015 das Programm “Deutsch-französischer Zukunftsdialog” ausschreiben. Der Zukunftsdialog wird 2015 mit einem Seminar in Großbritannien zu Gast sein.

Zielgruppe des Projekts sind deutsche und französische Hochschulabsolventen, die ihre berufliche Laufbahn in den Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien oder Technik begonnen haben. Auch Doktoranden können an dem Programm teilnehmen. > Weiterlesen

Die Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2015.

Weitere Informationen: > Ausschreibung, > Bewerbungsdeckblatt

France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective :
Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées

Dienstag, 9. Dezember 2014

> Warten auf das Christkind: Der Wunschzettel 2014 vom Frankreich-Blog


> France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective, est un organisme de réflexion, d’expertise et de concertation placé auprès du Premier ministre. Il vient de publier un cahier avec une comparaison entre l’Allemagne et la France:

> Hervé Monange, France-Stratégie

france-allemagne-performances> <<< > Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées (PDF – 1.47 Mo )

Auteurs: Hervé Monange, Quentin Delpech, Pierre Douillard, Camille Guézennec, Cécile Jolly, Frédéric Lainé, Rémi Lallement , Nicolas Lorach, Matthieu Jeanneney :
> Rapport – France – Allemagne : performances comparées

Dieser Bericht mit seinen 84 Seiten eignet sich hervorragend für eine interessante Übung: verfassen Sie eine Zeitungsbericht, in dem Sie die wesentlichen Kennzahlen in Frankreich und Deutschland zusammenfassen. Neben bei lernt man viel über wirtschaftliche Kennzahlen, da die Messgrößen in jedem Abschnitt kurz und prägnant erklärt werden. Vokabelhilfen?

“Les sociétés gagnent à multiplier les exercices de comparaison. Nous sommes désormais habitués à scruter les classements de pays tels qu’ils ressortent des tableaux préparés à cet effet par les organisations internationales ou les think tanks.”


Auf unserem Blog:

Zur Wirtschaft in Frankreich > Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français de l’étranger


<<<< > Rapport – Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe (PDF – 1.19 Mo )

> Rapport – Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe


Die Gesellschaften ziehen einen Gewinn daraus, wenn sie untereinander verglichen werden. Wir sind an solche Vergleich gewöhnt, wie sie von internationalen Organisation oder Think Tanks vorgenommen werden,” heißt es auf der Website, diesen Bercht begleitet.

“Ce cahier d’indicateurs est d’une autre nature : son objectif est de proposer une comparaison croisée de la France et de l’Allemagne, traditionnellement appelées le couple franco-allemand. Il a été élaboré dans le cadre du rapport Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe que les ministres français et allemand de l’Économie ont demandé à Henrik Enderlein et Jean Pisani-Ferry de préparer.”


> Quatre raisons pour lesquelles Angela Merkel devrait faire profil bas francetv.info sieht den Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich viel direkter


“Dieses Heft mit seinen wirtschafltichen Kennzahlen ist anderer Natur. Sein Ziel ist es, eine Vergleich “une comparaison croisée” zwischen Frankreich und Deutschland vorzuschlagen, die traditionellerweise das deutsch-französische Paar genannt werden. Der Vergleich wurde im Rahmen des Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe, angefertigt den die französischen MWirtschaftsminister bei Henrik Enderlein und Jean Pisani-Ferry in Auftrag gegeben haben.”

taux-fecondite

France-Allemagne. Performances comparées, S. 9

enseignement-superieur

France-Allemagne. Performances comparées, S. 16

depenses-marche-travail

France-Allemagne. Performances comparées, S. 29

depenses-publiques

France-Allemagne. Performances comparées, S. 73

Jean Pisani-Ferry fasst die Ergbnisse zusammen: S. 9

“Les données fournissent deux messages principaux.

– La France et l’Allemagne ont significativement divergé au cours de la dernière décennie sur bon nombre de points, principalement le marché du travail, les comptes extérieurs et les finances publiques. L’éducation et les inégalités sont aussi deux domaines où les deux pays se sont écartés de ce qui fut pendant longtemps une évolution parallèle.

– La comparaison est souvent, mais pas toujours, à l’avantage de l’Allemagne. Dans quelques domaines, la France est à coup sûr en meilleure position, par exemple pour la démographie, les infrastructures et la lutte contre les inégalités.”

“Die Ergebnisse vermitteln zwei wichtige Erkenntisse.

– Frankreich und Deutschland gehen in den letzten Jahren in einigen Punkten, vor allem auf dem Arbeitsmarkt, dem Außenhandel und den öffentlichen Finanzen deutlich auseinander. Bildung und die Ungleichheiten unterscheiden sich immer mehr, obwohl sie sich lange Zeit parallel zu einander entwickelt haben.

.- Der Vergleich fällt häufig zugunsten von Deutschland aus. In einigen Bereiche ist Frankreich sicherlich in einer besseren Situation, zum Beispiel bei der Demographie, der Infrastruktur und dem Kampf gegen die Ungleichheiten.”

Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’,
député des Français de l’étranger

Montag, 1. Dezember 2014

french german 

Un entretien avec Alfred Grosser

Montag, 1. Dezember 2014

french german 

Die Reportage (1) – Faire le mur
Une performance franco-allemande de street art à Paris pour les 25 ans de la chute du Mur

Freitag, 21. November 2014

Paris célèbre le 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin sous le signe de l’amitié franco-allemande et de la jeunesse. Les 13 et 14 novembre 2014, un trio d’artistes français et allemands de renom réalisera une performance de street art sur le thème de la chute du mur à l’École Estienne (18, bd Auguste-Banqui – Paris 13e)

L’oeuvre, intitulée « Faire le mur », sera inaugurée le 14 novembre à 18h30 par l’ambassadeur d’Allemagne en France, Mme Susanne Wasum-Rainer, aux côtés de M. Jérôme Coumet, maire du XIIIe arrondissement, et de Mme Armelle Nouis, proviseur de l’École des arts et industries graphiques (École Estienne). Le mur adjacent à l’École Estienne, situé dans la rue Abel-Hovelaque, a la particularité de se trouver sur le tracé des anciennes fortifications de Paris.

Les 12, 13 & 14 novembre – Faire le Mur- Performance franco-allemande réalisée en trois jours
par les trois street artistes Nilko, Dater & Kasper. École Estienne 18, bd Auguste-Blanqui – Paris 13e


Les photos de Fabrice Heurteaut:


Notre reportage:

Korrigiert:

La performance de street art « Faire le mur » et l’exposition de caricatures « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs » s’inscrivent dans le cadre d’un vaste cycle de manifestations baptisé MUR(S) 25 ANS. Conçu et organisé par l’École Estienne, ce cycle s’étend sur tout le mois de novembre, et propose de nombreuses expositions, ainsi qu’un concert et des conférences autour du 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin.

Bitte das Album mit einem Klick auf ein Foto erst dann öffnen, wenn diese Blogseite vollständig geladen ist:

Download:
> Affiche und Programm Mur(s) 25 ans

Les trois artistes sont des personnalités reconnues à l’international. Le Français Nilko, grapheur, créateur de bande dessinée et graphiste, a déjà exposé dans des lieux prestigieux (Grand Palais, Palais de Tokyo, Chaillot etc.) L’Allemand Dater, originaire de Coblence et ancien breakdancer, s’est fait un nom dans l’art du graffiti par ses lettres stylisées et les personnages qu’il a créés. Quant à Kasper, Allemand né dans l’ex-URSS, il est diplômé de l’Université des Arts de Brême et lauréat du Prix Imke Folkerts (2009). Il a notamment expo-sé à Brême, Berlin et Fribourg-en-Brisgau.


> MUR(S) : Paris commémore les 25 ans de la chute du mur de Berlin – Website der Deutschen Botschaft in Paris


La cérémonie d’inauguration s’est accompagnée du vernissage d’une exposition de caricatures intitulée « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs ». Présentée du 12 au 28 novembre sur la pelouse de l’École Estienne, celle-ci rassemble des dessins de la presse francophone de 1961 à nos jours ayant pour thème le mur de Berlin ou les murs et barrières politiques qui perdurent jusqu’à aujourd’hui.

Zu Besuch bei der F.A.Z. in Paris. Ein Gespräch mit dem Wirtschaftskorrespondent Christian Schubert

Montag, 17. November 2014

Beim letzten Besuch des Frankreichblogs in Paris, hatten wir eine Gelegenheit mit Christian Schubert zu sprechen, der seit 2004 Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. in Paris ist.

Christian Schubert stammt aus aus Ingolstadt. Er hat eine Journalistenausbildung am Institut für Publizistik in Köln absolviert, dann hat er Wirtschaftswissenschaften in Köln und Paris studiert. Nach einem Aufenthalt in Südostasien ist er 1993 in die Wirtschaftsredaktion der F.A.Z. eingetreten, 1997 ging es nach London, seit 2004 berichtet er als Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. aus Paris. Wir wollten wissen, was hat sich in diesen Jahren in Frankreich verändert? Als deutscher Journalist in Paris beobachtet er die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich. Unsere GDL hat gerade drei Tage gestreikt. Bahnstreiks gibt es aber auch in Frankreich?

Die Deutschen möchten sparen, das Haushaltsdefizit verringern und französische Wünsche oder Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft passen nicht so recht zusammen, sind das Gründe für ein Stottern des deutsch-französischen Motors?

Christian Schubert hat beste Gelegenheiten, die Politik in Paris zu beobachten. Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinem französischer Kollegen Finanzminister Michel Sapin? Da ist auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) der an die OECD erinnert, die das Ziel einer Investitionsquote von 20 Prozent ausgegeben habe, und sein französischer Kollege Emmanuel Macron, der zusammen mit Sapin in einem Beitrag für die F.A.Z von Deutschland Investitionen von 50 Milliarden Euro gefordert und dies damit begründet haben, dass Frankreich seinerseits 50 Milliarden Euro einsparen werde. (F.A.Z. vom 20. Oktober). Wo gibt es denn Sparpotentiale? Der Beamtenapparat blieb bisher weitgehend unangetastet. Deutschland hat unter Schröder seine Agenda 2010 bekommen… Braucht Frankreich auch eine Agenda 2010 oder 2020?

Betrachten wir den Arbeitsmarkt. Alle Faktoren sprechen dafür, dass er in Frankreich und in Deutschland weite rauseinandergeht anstatt dem Stichwort der wirtschaftlichen und sozialen Konvergenz zu folgen: – unterschiedliche Strukturen und Steigerungen der Lohnkosten, – unterschiedliche Strukturen der Arbeitslosenhilfe – die 35 Stunden-Woche in Frankreich sind nur einige Stichpunkte. Driften die beiden Wirtschaften wirklich eher auseinander?

Wir vergleichen Deutschland und Frankreich miteinander. Durch den Vergleich kann man einiges über sein eigenes Land lernen. Wir gucken auf die französische Wirtschaft und wollen Anregungen geben, Vorschläge machen… und in Deutschland? Sind wir nicht auch abhängig vom Export?

Charles de Gaulle (22.11.1890-9.11.1970)

Dienstag, 11. November 2014

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

“Vorgestern, am 9. November, war nicht nur der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Es war auch der Todestag von Charles de Gaulle. Am 9. November 1970 starb in Colombey-les-Deux-Églises der französische General, Widerstandskämpfer, Staatsmann, Begründer der aktuellen Fünften Republik und deren Staatspräsident von 1958 bis 1969, Charles de Gaulle, nur 13 Tage vor seinem 80. Geburtstag.

<<< Ernst Weisenfeld. Charles de Gaulle. Der Magier im Elysee, München: Beck 1990.

Aus Anlass des 25. Jahrestags des Mauerfalls erinnere ich an eine historische Pressekonferenz, die De Gaulle am 25. März 1959 hielt. Darin ging es um das geteilte Deutschland, Europa und Berlin. Ich zitiere aus der Passage, in der er über die Wiedervereinigung (1959 !) sprach: “Die Wiedervereinigung der beiden getrennten Teile zu einem einzigen Deutschland, das völlig frei sein würde, scheint uns das normale Schicksal des deutschen Volkes zu sein, vorausgesetzt, daß dieses seine gegenwärtigen Grenzen im Westen, Osten, Norden und Süden nicht wieder in Frage stellt und daß es danach strebt, sich eines Tages vertraglich in eine ganz Europa umfassende Organisation für Zusammenarbeit, Freiheit und Frieden einzufügen. Wir meinen jedoch, daß, bis diese Ideal erreicht werden kann, die beiden getrennten Teile des deutschen Volkes die gegenseitigen Verbindungen und Beziehungen auf allen praktischen Gebieten vermehren sollten: Das Verkehrs- und das Postwesen, die Wirtschaft, die Literatur, die Wissenschaften, die Künste, das Kommen und Gehen der Menschen usw. würden Gegenstand von Vereinbarungen sein, die die Deutschen einander näherbrächten innerhalb und zugunsten dessen, was ich die deutsche Sache (‘la chose allemande’) nennen möchte, die ihnen schließlich trotz der Unterschiede der Regime und Verhältnisse gemeinsam ist.” Quelle: > Ernst Weisenfeld: De Gaulle sieht Europa. Reden und Erklärungen 1958 – 1966. Fischer Taschenbuch 1966, S. 97.

Zwei Jahre später, am 13. August 1961, baute die DDR die Berliner Mauer … Wer auf die Schnelle wieder mehr über Charles de Gaulle, der mich schon als damals 13-jährigen Schüler sehr beeinflusst hat und dessen Reden meine ersten französischsprachigen Texte außerhalb der Schule waren, wissen möchte, dem empfehle ich die deutsche Referenzwebseite der Stiftung Charles de Gaulle: http://www.charles-de-gaulle.de/ oder für die Frankophonen: http://www.charles-de-gaulle.org/

Mit Französisch um die Welt:
Comic-Wettbewerb “La vie en BD” 2014/2015 gestartet

Mittwoch, 5. November 2014

Stuttgart, 04.11.2014 – Zum bereits sechsten Mal schreibt der > Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb “La vie en BD” aus. Ab sofort finden interessierte Lehrkräfte die Ausschreibungsunterlagen für das Schuljahr 2014/2015 unter
> www.klett.de/frankreich.

Eine Bande Dessinée ist mehr als Badong-Badong, Snif-Snif oder Clap-Clap. Deshalb möchte der Comic-Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre kommunikativen Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen. Unter dem Motto “Mit Französisch um die Welt” können Schüler/-innen der Sekundarstufe I und aller Schulformen ihre Arbeiten bis zum 31. März 2015 beim Verlag einreichen.

Eine Jury aus Fachdidaktikern, Kulturbeauftragten und Praktikern entscheidet nach den Kriterien Komplexität, Logik, Spannungsbogen und Zeichen-Stil über die besten Arbeiten.

Den Siegern winken eine Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel sowie wertvolle Sachpreise.

Weitere Informationen unter > www.klett.de/frankreich.

 

Download

Das Frankreich-Blog auf

France-blog.info auf Facebook

Follow FranceBlogInfo on Twitter