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Archiv für die Kategorie 'Deutsch-französische Beziehungen'

Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer zieht eine positive Bilanz ihrer Amtszeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte

Mittwoch, 17. Dezember 2014

kramp-karrenbauer

Der Claim > “Großes entsteht im Kleinen” unter dem Wort-Logo Saarland auf der Pressemitteilung der Staatskanzlei hat seine volle Berechtigung. Am Dienstag 16.12.2014 war der Frankreich-Blog in der Staatskanzlei in Saarbrücken. Dort hat Minsterpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Bilanz ihrer dreieinhalbjährigen Tätigkeit als deutsch-französische Kulturbevollmächtigte vorgestellt. Die Pressemitteilung ist überschrieben “Neue gemeinsame Wege in der beruflichen Bildung. Deutsch-Französisches Bildungsangebot – einzigartig in Europa”.

Die Ministerpräsidentenkonferenz hat auf ihrer letzten Sitzung am 11. Dezember bekanntgegeben, dass der den Hamburger Erste Bürgermeister Olaf Scholz das Amt weiterführen werde. Die Minsterpräsidentin gab zu erkennen, dass das Amt des > Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit gerade im Saarland in guten Händen sei. Aber sie habe mittlerweile schon ein Übergabegespräch mit Bürgermeister Scholz geführt. Sie wies daraufhin, dass es in Hamburg erstaunlich viele Verbindungen zu Frankreich gebe, die man nun entdecken werde. Im übrigen hat sie ihren Nachfolger beruhigt, es werde bei Kontakten mit den Franzosen immer Dolmetscher geben.


> Parlez-vous français? Scholz jetzt Frankreich-Beauftragter – Hamburger Abendblatt 5.12.2014


hand-in-hand

Hand in Hand. Aktuelle Betrachtung der beruflichen Bildung aus deutsch-französischer Perspektive Hrsg. vom Büro II der Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Schwerpunkt der Amtszeit von Annegret Kramp-Karrenbauerr war der Bereich der beruflichen Bildung. Als ihren wichtigsten Erfolg bewertete sie, dass es erstmals gelungen ist, gemeinsame deutsch-französische Ausbildungszweige einzurichten. „Nach der Deutsch-Französischen Hochschule, dem Abibac und den zweisprachigen Kitas haben wir jetzt mit gemeinsamen lycées professionels und Berufsschulen einen weiteren wichtigen Schritt getan. Langfristig soll auch hier – ähnlich dem Vorbild der Abibac-Schulen – ein engmaschiges Netz an Partnerschulen entstehen. Wir bieten damit jungen Deutschen und jungen Franzosen die Chance, während ihrer gesamten Bildungsbiografie auf grenzüberschreitende Angebote und Austausche zurückzugreifen. Dies ist sinnvoll, um junge Menschen in Deutschland und Frankreich noch besser auf die Anforderungen des europäischen Arbeitsmarktes vorzubereiten. Nur Hand-in-Hand und gemeinsam entschlossen können wir der Jugendarbeitslosigkeit in Europa wirksam begegnen,“ betonte die Bevollmächtigte.

kramp-karrenbauer

Neue Wege in der grenzüberschreitenden beruflichen Bildung: Ein Meilenstein war die Errichtung deutsch-französischer Ausbildungszweige in Kooperation des lycée professionel Latresne/Bordeaux mit der Berufsschule Offenbach/Main im Bereich der Flugzeugwartung. Auch für die Automobilbranche wird es am lycée professionel Marly/Metz sowie dem Berufsbildungszentrum St. Ingbert künftig länderübergreifende Ausbildungsgänge geben. In der Oberrheinregion und zwischen dem Saarland und Lothringen konnten zudem Verwaltungsvereinbarungen zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung geschlossen werden, die es jungen Menschen fortan ermöglichen, ihre komplette praktische Ausbildungsphase im Nachbarland zu absolvieren.

Fortschritte in der allgemeinen Bildung: Unter Einbeziehung aller Bundesländer und französischer Akademien konnten erstmals bilinguale Kindertageseinrichtungen in Deutschland und Écoles Maternelle in Frankreich mit gemeinsamen Qualitätsstandards in einem deutsch-französischen Netzwerk vereint werden. Bereits im ersten Jahr umfasst der Verbund 109 Einrichtungen in Deutschland und Frankreich. Unter allen Bundesländern nimmt mit 27 teilnehmenden Einrichtungen das Saarland den Spitzenplatz ein. Auch bei den Zahlen der Französischlerner an allgemeinbildenden Schulen liegt das Saarland mit Abstand vorne: Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 18,48 % lernen im Saarland 58,28 % aller Schüler Französisch. „Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, dass bilinguale Bildung im Saarland durch alle Altersklassen hindurch erfolgreich gefördert wird und die Rahmenbedingungen stimmen. Dies ist eine gute Basis für die Frankreichstrategie der Landesregierung“, so Annegret Kramp-Karrenbauer.

50 Jahre Elysée-Vertrag und 100 Jahre Erster Weltkrieg: Die Bevollmächtigte unterstützte die Feierlichkeiten anlässlich des 50jährigen Bestehens des Elysée-Vertrages mit einem kulturellen Beitrag in Form einer Aufführung der Künstlergruppe DIE REDNER rund um die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend vom 9. September 1962 in Ludwigsburg:


> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend:
Präsident Hollande begrüßt die Ministerpräsidentin Kram Karrenbauer. Rechts: > Botschafter Maurice Gourdault-Montagne

Von besonderer Bedeutung waren im letzten Jahr der Amtszeit der Bevollmächtigten auch die Gedenkveranstaltungen anlässlich des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Neben der Förderung zivilgesellschaftlicher Initiativen begleitete die saarländische Ministerpräsidentin Bundespräsident Joachim Gauck bei der gemeinsamen Gedenkveranstaltung mit dem französischen Präsidenten François Hollande am Hartmannsweilerkopf im Elsass:

> La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

Deutsch-Französische Zusammenarbeit – dauerhafte Aufgabe für heute und morgen Die Bevollmächtigte zog aus ihrer Amtszeit ein positives Fazit: „Die Zusammenarbeit mit unseren französischen Partnern war in allen Bereichen eng, vertrauensvoll und freundschaftlich. Schritt für Schritt ist es gelungen, die traditionell unterschiedlichen Bildungswege in Deutschland und Frankreich zusammenzubringen und zu verzahnen. Das nunmehr bestehende deutsch-französische Bildungsangebot ist damit einzigartig in Europa und in der Welt.“

Deutsch-französischer Zukunftsdialog

Dienstag, 9. Dezember 2014

Bereits zum neunten Mal können die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), das Institut français des relations internationales (Ifri) und die Robert Bosch Stiftung im Jahr 2015 das Programm “Deutsch-französischer Zukunftsdialog” ausschreiben. Der Zukunftsdialog wird 2015 mit einem Seminar in Großbritannien zu Gast sein.

Zielgruppe des Projekts sind deutsche und französische Hochschulabsolventen, die ihre berufliche Laufbahn in den Bereichen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien oder Technik begonnen haben. Auch Doktoranden können an dem Programm teilnehmen. > Weiterlesen

Die Bewerbungsfrist ist der 31. Januar 2015.

Weitere Informationen: > Ausschreibung, > Bewerbungsdeckblatt

France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective :
Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées

Dienstag, 9. Dezember 2014

> Warten auf das Christkind: Der Wunschzettel 2014 vom Frankreich-Blog


> France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective, est un organisme de réflexion, d’expertise et de concertation placé auprès du Premier ministre. Il vient de publier un cahier avec une comparaison entre l’Allemagne et la France:

> Hervé Monange, France-Stratégie

france-allemagne-performances> <<< > Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées (PDF – 1.47 Mo )

Auteurs: Hervé Monange, Quentin Delpech, Pierre Douillard, Camille Guézennec, Cécile Jolly, Frédéric Lainé, Rémi Lallement , Nicolas Lorach, Matthieu Jeanneney :
> Rapport – France – Allemagne : performances comparées

Dieser Bericht mit seinen 84 Seiten eignet sich hervorragend für eine interessante Übung: verfassen Sie eine Zeitungsbericht, in dem Sie die wesentlichen Kennzahlen in Frankreich und Deutschland zusammenfassen. Neben bei lernt man viel über wirtschaftliche Kennzahlen, da die Messgrößen in jedem Abschnitt kurz und prägnant erklärt werden. Vokabelhilfen?

“Les sociétés gagnent à multiplier les exercices de comparaison. Nous sommes désormais habitués à scruter les classements de pays tels qu’ils ressortent des tableaux préparés à cet effet par les organisations internationales ou les think tanks.”


Auf unserem Blog:

Zur Wirtschaft in Frankreich > Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’, député des Français de l’étranger


<<<< > Rapport – Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe (PDF – 1.19 Mo )

> Rapport – Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe


Die Gesellschaften ziehen einen Gewinn daraus, wenn sie untereinander verglichen werden. Wir sind an solche Vergleich gewöhnt, wie sie von internationalen Organisation oder Think Tanks vorgenommen werden,” heißt es auf der Website, diesen Bercht begleitet.

“Ce cahier d’indicateurs est d’une autre nature : son objectif est de proposer une comparaison croisée de la France et de l’Allemagne, traditionnellement appelées le couple franco-allemand. Il a été élaboré dans le cadre du rapport Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe que les ministres français et allemand de l’Économie ont demandé à Henrik Enderlein et Jean Pisani-Ferry de préparer.”


> Quatre raisons pour lesquelles Angela Merkel devrait faire profil bas francetv.info sieht den Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich viel direkter


“Dieses Heft mit seinen wirtschafltichen Kennzahlen ist anderer Natur. Sein Ziel ist es, eine Vergleich “une comparaison croisée” zwischen Frankreich und Deutschland vorzuschlagen, die traditionellerweise das deutsch-französische Paar genannt werden. Der Vergleich wurde im Rahmen des Réformes, investissement et croissance : un agenda pour la France, l’Allemagne et l’Europe, angefertigt den die französischen MWirtschaftsminister bei Henrik Enderlein und Jean Pisani-Ferry in Auftrag gegeben haben.”

taux-fecondite

France-Allemagne. Performances comparées, S. 9

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France-Allemagne. Performances comparées, S. 16

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France-Allemagne. Performances comparées, S. 29

depenses-publiques

France-Allemagne. Performances comparées, S. 73

Jean Pisani-Ferry fasst die Ergbnisse zusammen: S. 9

“Les données fournissent deux messages principaux.

– La France et l’Allemagne ont significativement divergé au cours de la dernière décennie sur bon nombre de points, principalement le marché du travail, les comptes extérieurs et les finances publiques. L’éducation et les inégalités sont aussi deux domaines où les deux pays se sont écartés de ce qui fut pendant longtemps une évolution parallèle.

– La comparaison est souvent, mais pas toujours, à l’avantage de l’Allemagne. Dans quelques domaines, la France est à coup sûr en meilleure position, par exemple pour la démographie, les infrastructures et la lutte contre les inégalités.”

“Die Ergebnisse vermitteln zwei wichtige Erkenntisse.

– Frankreich und Deutschland gehen in den letzten Jahren in einigen Punkten, vor allem auf dem Arbeitsmarkt, dem Außenhandel und den öffentlichen Finanzen deutlich auseinander. Bildung und die Ungleichheiten unterscheiden sich immer mehr, obwohl sie sich lange Zeit parallel zu einander entwickelt haben.

.- Der Vergleich fällt häufig zugunsten von Deutschland aus. In einigen Bereiche ist Frankreich sicherlich in einer besseren Situation, zum Beispiel bei der Demographie, der Infrastruktur und dem Kampf gegen die Ungleichheiten.”

Une interview avec Pierre-Yves Le Borgn’,
député des Français de l’étranger

Montag, 1. Dezember 2014

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Un entretien avec Alfred Grosser

Montag, 1. Dezember 2014

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Die Reportage (1) – Faire le mur
Une performance franco-allemande de street art à Paris pour les 25 ans de la chute du Mur

Freitag, 21. November 2014

Paris célèbre le 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin sous le signe de l’amitié franco-allemande et de la jeunesse. Les 13 et 14 novembre 2014, un trio d’artistes français et allemands de renom réalisera une performance de street art sur le thème de la chute du mur à l’École Estienne (18, bd Auguste-Banqui – Paris 13e)

L’oeuvre, intitulée « Faire le mur », sera inaugurée le 14 novembre à 18h30 par l’ambassadeur d’Allemagne en France, Mme Susanne Wasum-Rainer, aux côtés de M. Jérôme Coumet, maire du XIIIe arrondissement, et de Mme Armelle Nouis, proviseur de l’École des arts et industries graphiques (École Estienne). Le mur adjacent à l’École Estienne, situé dans la rue Abel-Hovelaque, a la particularité de se trouver sur le tracé des anciennes fortifications de Paris.

Les 12, 13 & 14 novembre – Faire le Mur- Performance franco-allemande réalisée en trois jours
par les trois street artistes Nilko, Dater & Kasper. École Estienne 18, bd Auguste-Blanqui – Paris 13e


Les photos de Fabrice Heurteaut:


Notre reportage:

Korrigiert:

La performance de street art « Faire le mur » et l’exposition de caricatures « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs » s’inscrivent dans le cadre d’un vaste cycle de manifestations baptisé MUR(S) 25 ANS. Conçu et organisé par l’École Estienne, ce cycle s’étend sur tout le mois de novembre, et propose de nombreuses expositions, ainsi qu’un concert et des conférences autour du 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin.

Bitte das Album mit einem Klick auf ein Foto erst dann öffnen, wenn diese Blogseite vollständig geladen ist:

Download:
> Affiche und Programm Mur(s) 25 ans

Les trois artistes sont des personnalités reconnues à l’international. Le Français Nilko, grapheur, créateur de bande dessinée et graphiste, a déjà exposé dans des lieux prestigieux (Grand Palais, Palais de Tokyo, Chaillot etc.) L’Allemand Dater, originaire de Coblence et ancien breakdancer, s’est fait un nom dans l’art du graffiti par ses lettres stylisées et les personnages qu’il a créés. Quant à Kasper, Allemand né dans l’ex-URSS, il est diplômé de l’Université des Arts de Brême et lauréat du Prix Imke Folkerts (2009). Il a notamment expo-sé à Brême, Berlin et Fribourg-en-Brisgau.


> MUR(S) : Paris commémore les 25 ans de la chute du mur de Berlin – Website der Deutschen Botschaft in Paris


La cérémonie d’inauguration s’est accompagnée du vernissage d’une exposition de caricatures intitulée « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs ». Présentée du 12 au 28 novembre sur la pelouse de l’École Estienne, celle-ci rassemble des dessins de la presse francophone de 1961 à nos jours ayant pour thème le mur de Berlin ou les murs et barrières politiques qui perdurent jusqu’à aujourd’hui.

Zu Besuch bei der F.A.Z. in Paris. Ein Gespräch mit dem Wirtschaftskorrespondent Christian Schubert

Montag, 17. November 2014

Beim letzten Besuch des Frankreichblogs in Paris, hatten wir eine Gelegenheit mit Christian Schubert zu sprechen, der seit 2004 Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. in Paris ist.

Christian Schubert stammt aus aus Ingolstadt. Er hat eine Journalistenausbildung am Institut für Publizistik in Köln absolviert, dann hat er Wirtschaftswissenschaften in Köln und Paris studiert. Nach einem Aufenthalt in Südostasien ist er 1993 in die Wirtschaftsredaktion der F.A.Z. eingetreten, 1997 ging es nach London, seit 2004 berichtet er als Wirtschaftskorrespondent der F.A.Z. aus Paris. Wir wollten wissen, was hat sich in diesen Jahren in Frankreich verändert? Als deutscher Journalist in Paris beobachtet er die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich. Unsere GDL hat gerade drei Tage gestreikt. Bahnstreiks gibt es aber auch in Frankreich?

Die Deutschen möchten sparen, das Haushaltsdefizit verringern und französische Wünsche oder Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft passen nicht so recht zusammen, sind das Gründe für ein Stottern des deutsch-französischen Motors?

Christian Schubert hat beste Gelegenheiten, die Politik in Paris zu beobachten. Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen Finanzminister Wolfgang Schäuble und seinem französischer Kollegen Finanzminister Michel Sapin? Da ist auch Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) der an die OECD erinnert, die das Ziel einer Investitionsquote von 20 Prozent ausgegeben habe, und sein französischer Kollege Emmanuel Macron, der zusammen mit Sapin in einem Beitrag für die F.A.Z von Deutschland Investitionen von 50 Milliarden Euro gefordert und dies damit begründet haben, dass Frankreich seinerseits 50 Milliarden Euro einsparen werde. (F.A.Z. vom 20. Oktober). Wo gibt es denn Sparpotentiale? Der Beamtenapparat blieb bisher weitgehend unangetastet. Deutschland hat unter Schröder seine Agenda 2010 bekommen… Braucht Frankreich auch eine Agenda 2010 oder 2020?

Betrachten wir den Arbeitsmarkt. Alle Faktoren sprechen dafür, dass er in Frankreich und in Deutschland weite rauseinandergeht anstatt dem Stichwort der wirtschaftlichen und sozialen Konvergenz zu folgen: – unterschiedliche Strukturen und Steigerungen der Lohnkosten, – unterschiedliche Strukturen der Arbeitslosenhilfe – die 35 Stunden-Woche in Frankreich sind nur einige Stichpunkte. Driften die beiden Wirtschaften wirklich eher auseinander?

Wir vergleichen Deutschland und Frankreich miteinander. Durch den Vergleich kann man einiges über sein eigenes Land lernen. Wir gucken auf die französische Wirtschaft und wollen Anregungen geben, Vorschläge machen… und in Deutschland? Sind wir nicht auch abhängig vom Export?

Charles de Gaulle (22.11.1890-9.11.1970)

Dienstag, 11. November 2014

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

“Vorgestern, am 9. November, war nicht nur der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Es war auch der Todestag von Charles de Gaulle. Am 9. November 1970 starb in Colombey-les-Deux-Églises der französische General, Widerstandskämpfer, Staatsmann, Begründer der aktuellen Fünften Republik und deren Staatspräsident von 1958 bis 1969, Charles de Gaulle, nur 13 Tage vor seinem 80. Geburtstag.

<<< Ernst Weisenfeld. Charles de Gaulle. Der Magier im Elysee, München: Beck 1990.

Aus Anlass des 25. Jahrestags des Mauerfalls erinnere ich an eine historische Pressekonferenz, die De Gaulle am 25. März 1959 hielt. Darin ging es um das geteilte Deutschland, Europa und Berlin. Ich zitiere aus der Passage, in der er über die Wiedervereinigung (1959 !) sprach: “Die Wiedervereinigung der beiden getrennten Teile zu einem einzigen Deutschland, das völlig frei sein würde, scheint uns das normale Schicksal des deutschen Volkes zu sein, vorausgesetzt, daß dieses seine gegenwärtigen Grenzen im Westen, Osten, Norden und Süden nicht wieder in Frage stellt und daß es danach strebt, sich eines Tages vertraglich in eine ganz Europa umfassende Organisation für Zusammenarbeit, Freiheit und Frieden einzufügen. Wir meinen jedoch, daß, bis diese Ideal erreicht werden kann, die beiden getrennten Teile des deutschen Volkes die gegenseitigen Verbindungen und Beziehungen auf allen praktischen Gebieten vermehren sollten: Das Verkehrs- und das Postwesen, die Wirtschaft, die Literatur, die Wissenschaften, die Künste, das Kommen und Gehen der Menschen usw. würden Gegenstand von Vereinbarungen sein, die die Deutschen einander näherbrächten innerhalb und zugunsten dessen, was ich die deutsche Sache (‘la chose allemande’) nennen möchte, die ihnen schließlich trotz der Unterschiede der Regime und Verhältnisse gemeinsam ist.” Quelle: > Ernst Weisenfeld: De Gaulle sieht Europa. Reden und Erklärungen 1958 – 1966. Fischer Taschenbuch 1966, S. 97.

Zwei Jahre später, am 13. August 1961, baute die DDR die Berliner Mauer … Wer auf die Schnelle wieder mehr über Charles de Gaulle, der mich schon als damals 13-jährigen Schüler sehr beeinflusst hat und dessen Reden meine ersten französischsprachigen Texte außerhalb der Schule waren, wissen möchte, dem empfehle ich die deutsche Referenzwebseite der Stiftung Charles de Gaulle: http://www.charles-de-gaulle.de/ oder für die Frankophonen: http://www.charles-de-gaulle.org/

Mit Französisch um die Welt:
Comic-Wettbewerb “La vie en BD” 2014/2015 gestartet

Mittwoch, 5. November 2014

Stuttgart, 04.11.2014 – Zum bereits sechsten Mal schreibt der > Ernst Klett Verlag den großen Schülerwettbewerb “La vie en BD” aus. Ab sofort finden interessierte Lehrkräfte die Ausschreibungsunterlagen für das Schuljahr 2014/2015 unter
> www.klett.de/frankreich.

Eine Bande Dessinée ist mehr als Badong-Badong, Snif-Snif oder Clap-Clap. Deshalb möchte der Comic-Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder Schüler oder Schülergruppen dazu ermutigen, ihre kommunikativen Kompetenzen in der französischen Sprache künstlerisch und erzählerisch zu vertiefen. Unter dem Motto “Mit Französisch um die Welt” können Schüler/-innen der Sekundarstufe I und aller Schulformen ihre Arbeiten bis zum 31. März 2015 beim Verlag einreichen.

Eine Jury aus Fachdidaktikern, Kulturbeauftragten und Praktikern entscheidet nach den Kriterien Komplexität, Logik, Spannungsbogen und Zeichen-Stil über die besten Arbeiten.

Den Siegern winken eine Reise ins Centre Belge de la Bande Dessinée nach Brüssel sowie wertvolle Sachpreise.

Weitere Informationen unter > www.klett.de/frankreich.

Pessac, 17.-24 November 2014
25e Festival International du Film d’Histoire: L’Allemagne

Mittwoch, 5. November 2014

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Bei so einer Ankündigung möchte man sofort den Terminkalender zücken, den Fahrplan ansehen und anfangen den Koffer zu packen. Auf nach > Pessac – bei Bordeaux: > www.cinema-histoire-pessac.com In einer einmaligen Zusammenstellung werden ein Woche lang > 83 ! Filme aus Deutschland in Pessac gezeigt werden.

Bemerkenswert, welche große Aufmerksamkeit in Pessac dem deutschen Film geboten wird. Jeder einzelne Film müsste hier sogleich erwähnt werden:> Projection de Shoah, de Claude Lanzmann: Le Festival du Film d’Histoire diffusera le film Shoah, de Claude Lanzmann samedi 22 novembre à la Médiathèque Jacques Ellul. 1ère partie à 11h (2h27), 2e partie à 14h15 (1h56), 3e partie à […] oder > Heimat, une chronique allemande – Le monument Heimat, une chronique allemande sera diffusé en préambule du festival, samedi 15, dimanche 16 et lundi 17 novembre, en version restaurée et en présence d’Edgar Reitz. > 3 grands cinéastes allemands seront présents sur le festival ! Volker Schlöndorff, Edgar Reitz, Margarethe von Trotta Edgar Reitz, réalisateur de la saga historique Heimat. Und dann > die vielen Debatten und Podiumsdiskussionen, die alleine die Reise nach Pessac rechtfertigen.

> Les lieux du Festival à Pessac

> Tarifs 2014 : Carte 20 films (non nominative avec catalogue du festival offert) : 20 x 3 € = 60 €

Jean-Noël Jeanneney, der Ehrenpräsident des Festivals hat in einem kurzen Éditorial die Tragweite und die Absichten dieses beeindruckenden Festivals umrissen (wenn Sie oben auf die Trikolore klicken, können sie hier seinen Text auf Französisch lesen:

Festival international du film d’histoire
Cinéma Jean Eustache – Pessac Centre
Place de la Ve République 33600 Pessac – Tramway terminus ligne B
tel : 05 56 46 25 43 / fax : 05 56 45 82 81
> www.cinema-histoire-pessac.com

> Das Festival au Facebook:

Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V
Web 2.0 in der Schule

Montag, 27. Oktober 2014

Jetzt setzen wie die Serie Der Vergleich fort:

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die Beiträge dieser Serie Der Vergleich haben etwas Aperçuhaftes. Kein strenger, ausgewogener Vergleich mit präzisen Zahlen, eher zwei Eindrücke. Einer aus Frankreich, einer aus Deutschland, hier einfach mal nennen, um zu zeigen, hier so, dort so. Natürlich hat der Autor hier einen Hintergedanken. Mal gucken, wie es beim Nachbarn läuft, oder gar seine Position einnehmen und dann mal hierher gucken. Manchmal beobachten wir dabei auch Akteure der Zivilgesellschaft, Politiker… Die Reihe Karambolage von ARTE zeigt auch Vergleiche. Hier auf dem Blog geht es manchmal aber noch kürzer zu: Ein Vorgang in Frankreich erinnert uns an einen Zeitungsartikel in Deutschland, und schon wird verglichen. Nicht unbedingt im Sinne von bei uns ist das so, in Frankreich anders, sondern auch auf der Ebene, die gleichen Probleme werden aufgrund anderer Einstellungen anders beurteilt, bewertet, gelöst oder nicht gelöst.

Gerade haben wir über den Bericht Jules Ferry 3.0 berichtet, den die Membre pilote Sophie Pène auf unserem Blog per Interview kürzlich uns gegenüber erläutert hat: > Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0. Der Bericht empfiehlt mit Nachdruck den Einsatz der Digitaltechnik in der Schule – auch aus schulpolitischen und vielen anderen Gründen.

Hier behauptet Moritz Seyffarth am 25.10.2014 in der WELT > Lehrer warnen vor der “totalen Computerisierung” und berichtet darüber, dass der Lehrerverband skeptisch sei: “Er sorgt sich um Konzentrationsfähigkeit und die Grundeinstellung zum Lernen,” steht im Aufmacher zu seinem Artikel. Natürlich gibt es auch Befürworter der Digitaltechnik. Seyffarth zitiert Schulleiterin Catherine Prahm der Berliner Albrecht-Haushofer-Schule in Berlin mit den Worten:”Durch den Einsatz von Laptops ist der Unterricht flexibler geworden und wir sparen viel Zeit, indem Tafelbilder nicht abgeschrieben werden müssen.” Die Sache ist noch keineswegs entschieden, und jede Seite glaubt, gute Argumente vorlegen zu können. Dennoch, bei uns fehlt eine Didaktik des computer- oder Internetgestützten Unterrichts. Die Rahmenbedingungen beispielsweise des Französischunterrichts haben sich durch Mitmach-Internet, das Web 2.0, dramatisch verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0. Der Lehrer muss sich über Mediennutzungsgewohnheiten seiner Schülerinnen uns Schüler informieren, und er muss sie nicht nur begleiten, sondern das Nutzen der Medien, die Kommunikation per Internet, das Erstellen, Pflegen und teilen von Inhalten begleiten, er muss es inszenieren. Ein Stapel Laptops reicht dafür nicht aus. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht, die in einer Grafik in diesem Artikel voon Seyffarth, genannt werden lautet: “Knapp die Hälfte von Deutschlands Lehrern wünscht sich, dass mehr neue Medien im Unterricht eingesetzt werden.” Würde es nach den Ergebnissen des Berichts Jules Ferry 3.0 gehen, müssten viel mehr, wenn nicht alle Lehrer den Einsatz der Neuen Medien verlangen.


Victor Hugo schreibt in der Préface von Hernani (1830): “à peuple nouveau, art nouveau.” Neue Technik, neue Didaktik. Seit dem ersten Artikel auf diesem Blog über > Web 2.0, dem bisher 217 folgten, denken wir immer wieder über die Grundlagen, die Eckwerte einer Didaktik nach, die Lehrer für einen sachgerechten Einsatz der digitalen Welt im Unterricht können. Der > Rapport Jules Ferry 3.0 geht auf eine vielversprechende Art und Weise in diese Richtung.Er lobt nicht nur technische Möglichkeiten, sondern nimmt das Umfeld Schule in den Blick und fragt, wie schulischer Erfolg mit der Digitaltechnik beförert werden kann.

Sollen wir den Vergleich noch weiter führen? In Frankreich gibt es einen Conseil national du numérique und bei uns die Kompetenzen von 16 Bundesländern…

In Frankreich ist die Entwicklung der digitalen Welt in der Schule > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école.

Frank-Walter Steinmeier in Paris: Hand in Hand mit Frankreich

Sonntag, 5. Oktober 2014

| Veranstaltungshinweis: Französische Wochen in Stuttgart. Cinq siècles de littérature française – Institut français Stuttgart , Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart – Freitag, 10.10.2014, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr |

… so lautet die Überschrift auf der Website des Auswärtigen Amtes, mit der über den Besuch von Außenminister Steinmeier in Paris aus Anlass des Tags der Deutschen Einheit berichtet wird.

> Hand in Hand mit Frankreich

In seiner Rede unterstrich der Außenminister am Donnerstag, 2.10., die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft:

> Rede von Außenminister Steinmeier anlässlich des Empfangs der Botschaft Paris zum Tag der Deutschen Einheit – Diersten Absätze auf Französisch:
“Aujourd’hui, nous célébrons une heure de gloire pour l’Europe. Il y a près d’un quart de siècle, le Mur de Berlin tombait. À peine un an plus tard, l’unité allemande scellait la fin de la division de notre continent.

Il me tenait à cœur de venir à Paris en ce grand jour et de rappeler ce fait décisif : sans la relation de confiance entre Français et Allemands, l’unification allemande ne serait pas devenue réalité.

Ce soir, on ressent notre amitié franco-allemande dans toute sa vitalité et dans toute sa richesse : Tous, ici, vous incarnez cette amitié sous ses multiples facettes : responsables politiques, chefs d’entreprise, artistes, membres d’associations. Bref : tous ceux pour qui le franco-allemand est une affaire de cœur !”

Man muss den folgenden Passus das Extrakasten über jede Meldung stellen, die den täglich deutscch-französischen Austausch zu Streit hochstilisieren will:

F.-W. Steinmeier: “Gerade in dieser Lage ist doch die gute Nachricht: Der außenpolitische Schulterschluss zwischen Paris und Berlin ist so eng wie vielleicht niemals zuvor. Ob es um die Krise in der Ukraine, die Bekämpfung der Terroristen des Islamischen Staats oder das humanitäre Engagement angesichts der furchtbaren Ebola-Epidemie in Westafrika geht: Wir ziehen am gleichen Strang!”

Und der Außenminister spricht auf Französisch weiter und kann auf eine erfolgreiche Bilanz – zusammen mit seinem französischen Kollegen Laurent Fabius – verweisen:

F.-W. Steinmeier: “Quoi qu’il en soit, dans toutes ces occasions, nous l’avons toujours ressenti : ensemble, nous pouvons obtenir davantage qu’en agissant chacun pour soi. Pour nous, le réflexe franco-allemand est devenu une seconde nature.
Ainsi, nous étions à Kiev avec notre homologue polonais lorsque le Maïdan s’est embrasé. Nous nous sommes rendus ensemble en Moldova, en Géorgie et en Tunisie. En ce faisant, nous avons aussi réfuté ce vieux cliché comme quoi la France est uniquement tournée vers le Sud et l’Allemagne vers l’Est.”

Die gemeinsamen Reisen der beiden Außenminister werden fortgesetzt, das hatte uns Präsident Hollande auf dem > Hartmannsweilerkopf und > Laurent Fabius in seiner Twitter-Antwort an unseren Blog zugesagt.
Freundschaft, Kooperation, Gemeinsamkeiten, le francoallemand:

F.-W. Steinmeier: “In diesem Europa sind wir wirtschaftlich so eng miteinander verwoben, dass es die „Krise des anderen“ eben nicht mehr gibt.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung für ein Europa, das mehr Investitionen, mehr Wachstum und mehr Jobs schafft. Ein Europa, das Wettbewerbsfähigkeit und Sozialstaat ausbalanciert. Ein Europa, das den dumpfen Parolen der Nationalisten die Werte von 1789 und 1989 entgegenstellt.”

> Die Krisen des Anderen gibt es nicht mehr
Beitrag von Außenminister Frank-Walter Steinmeier aus Anlass seines Paris-Besuches am Tag der deutschen Einheit. Erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1.10.2014, und in der französischen Zeitung Le Figaro, 2.10.2014.

> Deutsch-französische Beziehungen – Website des Auswärtigen Amtes

Schade, dass das Auswärtige Amt nicht immer sofort ein Video einer so wichtigen Rede mitliefert, aber es wird getwittert, und so gibt es doch ein Foto:

> Point de presse de Laurent Fabius et Frank Walter Steinmeier :

> Audition conjointe à l’Assemblée nationale de Laurent Fabius et Frank-Walter Steinmeier (2 octobre 2014) – Website des Ministères des Affaires étrangères

Wie gesagt, wir hätten auch mit Freude photographiert, aber das Außenministerium in Paris twittert auch, und so können wir hier doch noch Fotos dieser außergewöhnlichen Begegnung vorzeigen:

Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

Dienstag, 30. September 2014

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich kürzlich über die Bundesregierung verärgert gezeigt. Anlass war die Abwesenheit der Minister während der Fragestunde im deutschen Bundestag.

Eine gute Gelegenheit, diese Nachricht mit einer früheren Meldung auf unserem Blog über die Fragestunde in der Nationalversammlung zu vergleichen:

Deutschland:

26. September 2014 09:03
Robert Roßmann > Abwesende Minister im Bundestag Lammert droht Regierung – Süddeutsche Zeitung, 26.9.2014

Fehlende Regierungsbeteiligung im Bundestag

Frankreich:

Hier nehmen die Abgeordneten die Minister in die Zange. Außerdem kann die Twitter-Gemeinde Fragen stellen.

> 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG

Noch mehr Vergleiche auf unserem Blog:

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands
> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014
Der Vergleich (I)
28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

23. 9. 2014: Die Rede von Premierminister Manuel Valls vor dem BDI

Dienstag, 30. September 2014

Premierminister Manuel Valls hielt am 23. September 2014 einen Vortrag bei der Jahrestagung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Er unterstrich denReformwillen Frankreichs und die Entschlossenheit seiner Regierung in Zusammenarbeit mit Deutschland, alles dafür zu tun, damit dass Europa vorankomme:

“Wie Sie wahrscheinlich wissen, spricht man in Frankreich viel von Deutschland. Man lobt seine Erfolge. Vor allem die seiner Industrie.
Man lobt auch die Reformen, die Deutschland zu Beginn der 2000er Jahre erfolgreich durchgeführt hat. Diese Phase, in der Ihr Land von einigen als “der kranke Mann Europas” bezeichnet wurde. Gerhard Schröder hat es damals verstanden, mutige Reformen umzusetzen, um ein beschäftigungsförderndes Umfeld zu schaffen. Viele sehen übrigens in dieser Entschlossenheit eine Quelle der Inspiration für Frankreich.”

“Jedes Mal, wenn Europa einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht hat“, sagte der Premierminister, „wurde dies möglich, weil unsere beiden Länder mit einer Stimme gesprochen haben. Und in der heutigen Welt, die von zahlreichen Bedrohungen, von zahlreichen Destabilisierungsfaktoren geprägt ist, brauchen wir ein starkes Europa, das in der Lage ist, sein Gewicht auf dem internationalen Parkett zur Geltung zu bringen. Und ein starkes Europa ist in erster Linie ein Europa, das wieder zum Wirtschaftswachstum und zu den Handlungsspielräumen zurückfindet, an denen es ihm heute mangelt.”

> Premierminister Manuel Valls vor dem BDI – über die Webste der Französischen Botschaft

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