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Archiv für die Kategorie 'Deutsch-französische Beziehungen'

Lektüreempfehlung:
Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

Mittwoch, 6. August 2014

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Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar:
Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

Dienstag, 5. August 2014

Der Frankreich-Blog bemüht sich immer um > interessante Interviews. Diesmal hat Patrick Pulsfort aus Hamburg (rechts) sofort zugestimmt und erklärt, wie er zur französischen Sprache kam.

> Präsident Hollande im Gespräcg mit den Jugendlichen des OFAJ/DFW auf em Hartmannsweilerkopf am 3. August 2014. Foto: H. Wittmann.

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Centenaire 1914-2014
    Bibliographie et sitographie

Patrick Pulsfort (2. Gespräch im folgenden Film) und zwei andere Teilnehmer an der Jugendbegegnung in Colmar haben auch auf die Fragen Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier? geantwortet? Die Fröhlichkeit und das Engagement unserer Interviewpartner lässt es uns sehr bedauern, dass wir in diesen vier Tagen nicht noch mehr Interviews gemacht haben. Das wird nachgeholt:

> Newsletter des Deutsch-Französischen Jugendwerks DFJW

Berlin, 14 juillet 2014
Interview avec S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne

Dienstag, 15. Juli 2014

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19. Juli 2014 in Berlin
« JOUR DE FÊTE ! – Das Deutsch-Französische Fest »

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Französische Botschaft in Berlin und das Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) feiern am 19. Juli 2014 den französischen Nationalfeiertag mit einem großes Straßenfest am Brandenburger Tor auf dem Pariser Platz: „JOUR DE FÊTE! – Das deutsch-französische Fest!“

Zwischen 12 und 22.30 Uhr gibt es Animationen, Straßenmusik, Infostände, einen gastronomischer Bereich. Und außerdem stellen sich französische Unternehmen in Deutschland vor.

Der Höhepunkt ist ein Open-Air Konzert am Brandenburger Tor mit u.a. Féloche und Puppetmastaz.

Ort: Brandenburger Tor, Pariser Platz,
Samstag, 19. Juli 2014,ab 12 Uhr

La grande fête française
Das 14. Düsseldorfer Frankreichfest

Samstag, 5. Juli 2014

www.france-blog.info war am Freitagabend im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses bei der Eröffnung des Frankreichfestes mit dabei:

Jede der folgenden 3-er Reihen ist ein Fotoalbum. Bitte erst zum Öffnen auf eines der Fotos klicken, wenn diese Seite vollständig geladen ist. 221 Fotos. Das war so ein tolles Fest.

Programm:

> Freitag, 4. Juli 2014 • 18.15 – 22.00 Uhr

u.a. im Innenhof des Rathauses:

18.15 Uhr Eröffnung durch die Schirmherren Dirk Elbers, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf und Michel Giacobbi, Generalkonsul der Republik Frankreich. Und der Abgeordnete des 7. Wahlkreises für die Franzosen im Ausland, > Pierre-Yves le Borgn’ war auch mit dabei.

> Malcolm Goteni (Mitte) war auch mit dabei. Er stammt aus Brazzaville, ich bin hier in Düsseldorf Kieferorthopäde, erzählte er.

Um 20 Uhr begann das Fußballspiel gegen Frankreich. Beide Länder hatten beschlossen, die deutsch-französische Freundschaft, um die uns viele Länder in der Welt beneiden – wir erklären allen sehr gerne, wie das geht, wie man das macht, z. B. her auf dem blog mit über 2000 Artikeln – vor aller Welt mit einem Freundschaftsspiel zu feiern. Verlieren sollte eigentlich niemand:

18.40 Uhr Bagad Bro Foën – Folklore aus der Bretagne
In Begleitung von Tänzern des Kreises Pays Fouesnantais werden traditionelle bretonische Musik und keltische Trachtentänze von 40 Gästen aus der Meerbuscher Partnerstadt Fouesnant aufgeführt:

Verleihung des „Prix Abibac“ zum Frankreichfest 2014

Pünktlich zur Eröffnung des Düsseldorfer Frankreichfests am 4. Juli 2014 wird im Innenhof des Düsseldorfer Rathauses in diesem Jahr zum zweiten Mal der „Prix-AbiBac“ vom Deutsch-Französischen Kreis an die ausgewählten AbiBac-Schüler des Lycée français sowie des Luisen-Gymnasiums, beides Schulen mit AbiBac-Zweig, verliehen. Er zeichnet die besten Schüler/innen aus, die aus der Oberstufe des jeweiligen Gymnasiums hervorgegangen sind.

Die französischen Schüler vom Lycée français müssen sehr gut Deutsch, die deutschen Schüler vom Luisen Gymnasium sehr gut Französisch sprechen und schreiben können und etwas von der Kultur des jeweils anderen Landes verstehen. Damit stehen die prämiierten Schüler und Schülerinnen als Sprach-Botschafter für das Verständnis der jeweils anderen Kultur.

Der erste Preis (300 Euro) geht in diesem Jahr an Philipp Kreiß (Luisen Gymnasium), der zweite Preis (200 Euro) an Cédric Baptendier-Santiquet (Lycée français) und der dritte Preis (100 Euro) an Dominik Odendahl (Luisen Gymnasium).

Das AbiBac wurde 1994 eingerichtet und ist eine Symbiose aus dem deutschen Abitur
(Abi) und dem französischen „baccalauréat“ (Bac). Es wird in beiden Ländern
als vollwertige Hochschulreife anerkannt. In den AbiBac-Klassen werden für die deutschen (Muttersprache) Schüler zum verstärkten Französischunterricht und für die französischen (Muttersprache) Schüler zum verstärkten Deutschunterricht zusätzlich zwei Sachfächer – eines davon ist Geschichte in französischer / deutscher Sprache unterrichtet und geprüft, wobei jeweils französische / deutsche Prüfer hinzugezogen werden.

Der Jury des „Prix AbiBac“ gehören zwei Präsidiumsmitglieder des Deutsch-Französischen Kreises an, nämlich Prof. Dr. Bernd Kortländer (ehem. Stellvertr. Leiter des Heinrich-Heine-Instituts) und der Romanistin Petra Kammann (Herausgeberin und Chefredakteurin der Zeitschrift …IN RHEINKULTUR), sowie Bruno Girardeau, Attaché de coopération pour le français pour la Rhénanie du Nord-Westphalie (Attaché für Sprache und Bildung für Nordrhein-Westfalen).

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Beitrag in der jeweiligen anderen Sprache und einem anschließenden Gespräch. Die mündliche Prüfung fand im Beisein des Präsidenten des Deutsch-Französischen Kreises, Dr. Cornelis Canenbley, und der Geschäftsführerin, Christiane van der Groeben, statt.

Als Erinnerung an die Preisverleihung in Anwesenheit des Generalkonsuls Michel Giacobbi und des Leiters des Institut français, Dr. Pierre Korzilius erhalten die Schüler und Schülerinnen den dreisprachigen Gedichtband von Stéphane Hessel „O, ma mémoire“ aus dem Düsseldorfer Grupello Verlag.

www.dfkus.de

> Samstag,5. Juli 2014 • 13.00 – 22.00 Uhr
> Sonntag, 6. Juli 2014 • 12.00 – 18.00 Uhr

Am Burgplatz, an der Rheinuferpromenade und im Innenhof des Rathauses
Eintritt: Freitag/Samstag: 5,00 Euro | Sonntag: 4,00 Euro

> www.duesseldorfer-frankreich-fest.de/freitag.html

10. Juni 1944: Gedenken in Oradour-sur-Glane (2013)

Dienstag, 10. Juni 2014

Wir zeigen den Beitrag vom 5. September 2013 nochmal hier ganz oben an:

Am 4. September 2013 sind Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck zusammen nach Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne, 25 km nordwestlich von Limoges) gereist, um dort der 942 Opfer zu denken, die dort am 10 Juni 1944 von der 2. SS-Panzer-Division „Das Reich“ ermordet wurden. Es gab nur vier Überlebende im Dorf. Mit einem von Ihnen, Robert Hébras gedachten die beiden Präsidenten der vielen Toten in dieser Kirche.


Das Centenaire 14-18, der 70. Jahrestag der Landung in der Normandie und heute das Erinnern an das entsetzliche Verbrechen in Oradour-sur Glane: 2 Kriege im 20. Jahrhundert und dann das Wunder der > Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich, die spätestens seit der Unterzeichnung des > Élyséevertrags, dessen 50. Jahrestag wir letztes Jahr auf diesem Blog mit 65 Beiträgen gefeiert haben, ist eine ständige wichtige Friedensbotschaft für die ganze Welt geworden. Viele Krisenregionen in der Welt beneiden uns um die deutsch-französische Freundschaft, die beide Staaten viel mehr in den Dienst der europäischen Sache stellen, als man täglich vermutet. Friede und Freiheit zusammen mit der Absicht und der Überzeugung, dass Geschichte als > eine gemeinsame Geschichte zu begreifen ist, gehören zu den wichtigsten Beweggründen der europäischen Einigung.


Die Probleme der Euro-Rettung und die mehr oder weniger normalen Friktionen im Alltagsbetrieb verdecken manchmal die Erinnerung an die Grundlagen der deutsch-französischen Freundschaft, die François Hollande in seienr Rede in Oradour-sur-Glane prägnant in einem Satz formulierte: “Aujourd’hui, votre visite confirme que l’amitié entre nos deux pays est un défi à l’histoire et un exemple pour le monde entier.” Die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach drei Kriegen ist die Grundlage für den Frieden in Europa. Um diese gelungene Aussöhnung beneiden uns andere Länder: > La réconciliation franco-allemande après 1945: Joseph Rovan, Claude Bourdet, Ernst Weisenfeld, Afred Grosser

> Centre de la mémoire Oradour-sur-Glane
> Massacre d’Oradour-sur-Glane
> Oradour-sur-Glane – Wikipédia

Wir erinnern uns an die Begegnung von Konrad Adenauer und General de Gaulle am 14. September 1958 in Colombey-les-Deux-Eglises. Und an den Moment als Françopis Mitterrand Hand in Hand mit Helmut Kohl in Verdun stand. Gestern waren François Hollande et Joachim Gauck in Oradour-sur-Glane zusmammen mit einem Überlebenden dieses barabarischen Verbrechens in den Ruinen der Kirche von Oradour-sur-Glane, wo so viele Frauen und Kinder gestorben sind.

Fotos: > Déplacement à Oradour-su​r-Glane avec le président de la République fédérale d’Allemagne – Website des Elyséepalastes

Auf den Facebook-Account des Elysee-Palastes:



> Besuch in Oradour-sur-Glane – Website des Bundespräsidenten

Alle Schülerinnen und Schüler, die Französisch lernen, müssen sich den Film mit den Reden von François Hollande und Joachim Gauck ansehen. Präsident Hollande fand die richtigen Worte:

“”Vous êtes la dignité de l’Allemagne d’aujourd’hui, capable de regarder en face la barbarie nazie d’hier. Aujourd’hui, votre visite confirme que l’amitié entre nos deux pays est un défi à l’histoire et un exemple pour le monde entier. Et sa force s’illustre en cet instant même à Oradour-sur-Glane. C’est pourquoi votre présence, monsieur le président, est bien plus qu’un symbole, c’est une promesse de défendre les droits de l’homme chaque fois qu’ils sont violés près de chez nous ou loin d’ici.”

Europa ist unsere Zukunft:

“Si je regarde dans les yeux ceux qui portent l’empreinte de ce crime, je partage votre amertume par rapport au fait que des assassins n’ont pas eu à rendre de comptes ; votre amertume est la mienne, je l’emporte avec moi en Allemagne et je ne resterai pas muet. Aujourd’hui, l’Allemagne est un pays qui veut construire l’Europe, mais ne veut pas la dominer”

Auf Französisch:

Auf Deutsch:

> Die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck in Oradour-sur-Glane

Bundespräsident Gauck sagte u.a.: “Wenn ich heute in die Augen derer blicke, die von diesem Verbrechen gezeichnet sind, kann ich hier in Oradour sagen: Ich teile Ihre Bitterkeit darüber, dass Mörder nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, dass schwerste Verbrechen ungesühnt blieben. Sie ist meine Bitterkeit. Ich nehme sie mit nach Deutschland und ich werde in meinem Land davon sprechen und dabei nicht verstummen. Aber aus der ernsthaften Auseinandersetzung mit dieser bitteren Geschichte haben die Menschen in Deutschland die Kraft gewonnen, mein Heimatland zu einem guten Land zu machen. Es will “nicht über oder unter anderen Ländern” stehen. Es will Europa bauen, aber nicht beherrschen. Und ich wünsche mir, dass Sie einen Teil meiner Freude darüber teilen oder sogar zu Ihrer Freude machen können, dass uns dieses Gute bis heute trägt und stärkt und zusammenführt.”
> Le dossier de presse complet au sujet du déplacement à Oradour-sur-Glane – Website des Elyseepalastes

> VIDEO. Oradour-sur-Glane : les raisons du massacre

France et Allemagne main dans la main à Oradour-sur-Glane – France-info
> Oradour-sur-Glane, village martyr de la barbarie nazie – Libération, 4. September 2013
Stanislas Kraland: > Oradour-sur-Glane : une commémoration dans l’ombre du massacre de Damas – Le Huffington Post

> Bilder machen Politik. Die deutsch-französische Erinnerungskultur braucht neue Symbole
01.09.2013 | von Claire Demesmay, Klemens Kober, DGAP-Analyse kompakt 6, 1. September 2013, 6 S.

1999 hatte Präsident Jacques Chirac das > Centre de la mémoire Oradour-sur-Glane eingeweiht:

Susanne Wasum-Rainer: “L’Allemagne et la France ensemble, plus que jamais”

Donnerstag, 5. Juni 2014

“L’Allemagne et la France ensemble, plus que jamais” lautet die Überschrift eines Artikels den die deutsche Botschafterin in Frankreich, Susanne Wasum-Rainer, heute in LA CROIX veröffentlicht hat: “Lors des récentes élections au Parlement européen, les partis qui critiquent l’Union ont obtenu un nombre important de voix dans toute l’Europe, et en particulier en France. Que signifie ce résultat électoral pour le coeur du projet européen, à savoir la coopération franco-allemande ? Va-t-elle s’affaiblir, voire s’éteindre totalement ? Non ! Bien au contraire,” schreibt sie und fasst in einem Satz auch das Anliegen unseres Blogs zusammen. “…nos deux pays doivent continuer à faire leur devoir. L’Allemagne et la France ont donc pris des mesures pour promouvoir la croissance et l’emploi,” im normalen täglichen Betrieb wird die deutsch-französische Kooperation nicht recht sichtbar, zu banal ist sie schon geworden, zu selbstverständlich. Aber auch wenn das manchmal nicht so recht öffentlich wirksam präsentiert wird, man darf sicher, dass beide Regierungen auf vielen Ebenen in enger Abstimmung miteinander kooperieren. In diesem Sinn ist der Artikel unserer Botschafterin weniger eine Mahnung als eine Erinnerung an die gemeinsame Entschlossenheit größere Aufgaben (Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit, EURO, etc., die kaum noch ein Land in Europa im Alleingang lösen kann.

Passeurs d’histoires : Deutsch-französische Übersetzungswerkstatt rund um Kinder- und Jugendliteratur

Donnerstag, 15. Mai 2014

Das Institut Français Stuttgart organisiert vom 9. bis 14. November 2014 erstmalig die deutsch-französische Übersetzerwerkstatt für Kinder- und Jugendliteratur PASSEURS D’HISTOIRES.

Die Kinder- und Jugendliteratur ist ein wichtiger Bestandteil der zeitgenössischen deutsch- und französischsprachigen Literatur. Angesichts der Vielfalt an Veröffentlichungen in Deutschland und in Frankreich, sind die Verbreitung und die Förderung dieses spezifischen Genres über die Grenzen der jeweiligen Länder hinaus eine wichtige Herausforderung dar. Die deutsch-französische Übersetzung ist ein wichtiges Instrument zu Erfüllung dieses Zwecks. Als „passeurs“ spielen also die ÜbersetzerInnen eine wesentliche Rolle in der Vermittlung und dem Austausch über Sprachbarrieren hinweg. Übersetzungen von Kinder- und Jugendbüchern ermöglichen die Entdeckung anderer Kulturen bereits in jungem Alter.

Sie sind ÜbersetzerIn und haben Lust an PASSEURS D’HISTOIRES teilzunehmen? Senden Sie uns Ihre Bewerbung vor dem 15. Juli 2014 zurück !
ZIELGRUPPE DER WERKSTATT

Professionell arbeitende ÜbersetzerInnen von Kinder- und Jugendliteratur, die aus dem Deutschen ins Französische oder dem Französischen ins Deutsche übersetzen. Die Teilnehmer können aus dem gesamten deutschsprachigen und frankophonen Raum kommen.

Alle infos: > Passeurs d’histoires : Deutsch-französische Übersetzungswerkstatt rund um Kinder- und Jugendliteratur

Bewerbungsschluss: 15. JULI 2014

Ansprechpartnerin: Mathilde Fourgeot Institut français Stuttgart Schloßstr. 51 70174 Stuttgart, Deutschland mathilde.fourgeot@institutfrancais.de T. : +49 (0) 711 239 25 21

“Une confiance mutuelle entre la France et l’Allemagne”
Deuxième journée à Stralsund: François Hollande et Angela Merkel

Samstag, 10. Mai 2014

Samstag, 10. Mai 2014

> Conférence de presse conjointe avec Mme Angela Merkel – Site du Palais de l’Élysée

Für den Französischunterricht:

Wieder Stoff für eine Hör-und Sehverstehensaufgabe.

1. Sehen Sie sich die Pressekonferenz im Video an

1 a Lesen Sie erst danach den > Text der Pressekonferenz und dann evtl. noch die > Übersetzung.

2. > Unbekannte Vokabeln?

3. Erstellen Sie eine Liste der Themen, die der Präsident und die Bundeskanzlerin besprochen haben.

Mitschrift Pressekonferenz – Im Wortlaut
> Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Hollande am 10. Mai 2014 in Stralsund – Website der Bundeskanzlerin

> Déclaration conjointe du président de la République et de la Chancelière de la République Fédérale d’Allemagne – Site du Palais de l’Élysée

> Deutsch-Französische Erklärung (Stralsund, 10. Mai 2014) – Website der Bundeskanzlerin

Vorsicht Bild

Freitag, 9. Mai 2014

Heute kündigte DIE WELT den bevorstehenden Besuch von Präsident François Hollande bei Bundeskanzlerin Angela Merkel an.

Sascha Lehnartz hat heute einen interessanten Artikel verfasst, in dem viele der anstehenden Themen der Gespräche zwischen Präsident und Kanzlerin genannt werden: > Für Paris sind die Deutschen an allem schuld – DIE WELT, 9.5.2014.

Ruft man den Artikel online auf wird ein Foto gezeigt, auf dem die Bundeskanzlerin aufmerksam dem Präsidenten lauscht, der ihr etwas erklärt. Abgesehen davon, das hier ein Foto verwendet wird, das nicht zu dem Treffen passt, über das berichtet wird, suggeriert dieses Bild Einvernehmen, und das passt ja auch auf den Staatschef und die Regierungschefin. Ganz lesen! Also einmal drucken:

Seltsam. Auf der Druckansicht dieses Artikels ist die Einigkeit zwischen beiden verflogen. Sie kehren sich beide ein wenig missmutig den Rücken zu. Mit diesem Bild im Kopf wird der aufmerksame und der schnelle Leser verstehen, dass es zwischen den beiden doch erheblich knirscht. Der Online-Leser wird glauben, beide arbeiten ihre gemeinsamen Themen ab und nähern sich weiter an. Vorsicht Bild!

Deutsch-französisches Treffen in Berlin zwischen Staatsminister Roth und Staatssekretär Désir

Montag, 14. April 2014

Dies ist der 2000. Artikel auf unserem Blog.

Der jüngst ernannte Staatsekretär für europäische Angelegenheiten Harlem Désir, PS, ist auch mit der Aufgabe des Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit betraut worden. Am Tag nach der Amtsübergabe ist er nach Berlin gereist, um seinen Amtskollegen Michael Roth, SPD, zu besuchen.

Pressemitteilung
> Deutsch-französisches Treffen in Berlin zwischen Staatsminister Roth und Staatssekretär Désir:
“Europa-Staatsminister Michael Roth hat heute (11.04.) in Berlin den französischen Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten im französischen Außenministerium, Harlem Désir, zu einem Gespräch getroffen.”

Staatsminister Roth sagte u.a.: “Gemeinsam treten wir für ein Europa des sozialen Zusammenhalts und der Solidarität ein. Jetzt die Grundlagen zu schaffen für nachhaltiges und stabiles Wachstum, muss an der Spitze der europäischen wie auch der deutsch-französischen Agenda stehen. Ein besonderes Herzensanliegen ist uns dabei der Kampf gegen die dramatisch hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa.” Und: “Ich habe das große Interesse der Bundesregierung an einem Gelingen des kraftvollen Reformkurses in Frankreich bekräftigt. Deutschland steht bereit, als engster Partner seinen Beitrag dazu zu leisten. Ein wirtschaftlich starkes und zugleich stabiles Frankreich liegt im deutschen und französischen Interesse.”

> Gemeinsam für die deutsch-französische Zusammenarbeit – Website des Auswärtigen Amtes

Mit diesem Artikel kann man wieder einmal die Vorteile von Twitter und den deutsch-französischen Beziehungen zeigen:

Déclaration du président François Hollande avec Angela Merkel à l’occasion du sommet “Union européenne-Afrique”

Donnerstag, 3. April 2014

Prix des lycéens allemands 2014, Besuch in Compiègne, Salon du Livre, das Interview mit Jean-Noël Jeanneney, die Didacta in Stuttgart, Le second tour des élections municipales, Regierungsumbildung in Frankreich! Dabei haben wir die Gipfelpolitik zwischen Deutschland und Frankreich beinahe ein bisschen aus den Augen verloren. Aber gestern haben sich Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande in Brüssel beim Gipfel « Union Européenne-Afrique » getroffen: Vier Programmpunkte: 14h30 Session d’ouverture du Sommet UE-Afrique, 15h00 Première séance de travail : « la paix et la sécurité », 17h00 Deuxième séance de travail : « la prospérité » und um 19h00 Dîner de travail.

> Pressestatements von Bundeskanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Hollande anlässlich des EU-Afrika-Gipfels – Website der Bundeskanzlerin:

Präsident Hollande: “Deutschland und Frankreich sind durch eine Freundschaft verbunden, die sich auch in ganz Europa ausprägt und die dazu führt, dass wir mehr als andere das ist ja auch unsere Verantwortung einen Beitrag zur gemeinsamen Sicherheitspolitik Europas leisten. Darüber hinaus wollen wir dafür Sorge tragen, dass diese Freundschaft auch bis auf den afrikanischen Kontinent trägt und sich dort entfaltet. … Die Frau Bundeskanzlerin und ich wollten dies ganz deutlich machen; denn heute ist ja praktisch fast die Hälfte der Welt hier in Brüssel vertreten Europa, Afrika. Deutschland und Frankreich sind hierbei geeint wie wir im Übrigen immer geeint waren. Wir haben vor einem Jahr ja den 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages, also des Freundschaftsvertrages, gefeiert. Afrika war damals zwar nicht eingeladen, aber natürlich haben wir auch diese Veranstaltung mit der Botschaft von Frieden und einer Verbesserung der Bedingungen der menschlichen Existenz in der Welt verbunden.”

Bundeskanzlerin Merkel: “…wir haben uns entschlossen, heute dieses gemeinsame Statement zu dem EU-Afrika-Gipfel abzugeben, weil es eine große Verbundenheit zwischen Deutschland und Frankreich gibt, und zwar nicht nur, was die bilateralen Beziehungen anbelangt, sondern auch, was unser Engagement in der Welt anbelangt, und auch, weil es Parallelität unserer Ansätze bezüglich der Entwicklungspolitik und der Sicherheitspolitik gibt. Es zeigt auch, dass die Arbeit für eine Partnerschaft zwischen Afrika und der Europäischen Union neben den bilateralen Aktivitäten auch sehr stark von Europa selbst immer weiter geprägt wird, und Deutschland und Frankreich wollen hier ein Motor sein. …Wir haben dann bei der Diskussion im Europäischen Rat im Dezember 2013 den Schwerpunkt der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik als ein Thema gehabt. Damals das ist ja noch nicht viele Monate her gab es eine Diskussion über die Frage: Steht Frankreich eigentlich alleine, wenn es um zentrale Herausforderungen in Afrika geht? Damals war die chaotische Situation in Zentralafrika zu bewältigen, und wieder hatte Frankreich Verantwortung übernommen. Wir haben uns beide gemeinsam sehr dafür eingesetzt, dass aus dem französischen Engagement ein Engagement der Europäischen Union wird. Es ist jetzt nach vielen Bemühungen so weit, dass man sagen kann: Man kann eine solche Mission aufstellen. Deutschland wird sich hier auch mit strategischem Lufttransport beteiligen, aber genauso natürlich auch mit der klassischen Entwicklungshilfe, die in diesem Land von entscheidender Bedeutung ist. Ähnliches können wir über Somalia und andere Plätze sagen….”

> Dossier de presse Sommet UE Afrique – Website des ELysée-Palastes

> Mehr Engagement in Afrika – Website der Bundeskanzlerin

Wir hätten noch eine ganze Liste weiterer politischer Themen, zu denen Frankreich und Deutschland gemeinsam zugunsten Europas und viele anderer Regionen in der Welt auftreten könnten. Unser bester gemeinsamer Exportartikel ist die Aussöhnung mit dem ELyséevertrag – > http://www.france-blog.info/category/50-ans-traite-de-lelysee 64 Artikel auf diesem Blog – und dann die gemeinsame Politik zugunsten des Aufbau Europas.

Les relations franco-allemandes
Entretien avec Christian Lequesne au CERI de l’Institut d’Études politiques de Paris

Dienstag, 25. März 2014

Auf unserem Blog:
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Lundi, 24 mars 2014, notre blog était invite à l’Institut des Sciences Politiques (SciencesPo) à Paris. Christian Lequesne nous a reçu et il a répondu > à nos questions sur les relations franco-allemandes. Nous avons parlé des visions de l’Europe plus ou moins présents chez nos dirgigeants, nous avons parlé de l’Euro. Lequesne a mentionné le besoin de réforme du rapport entre le gouvernement et le Parlement, en effet, il pense que l’exécutif est trop fort en France. Nous avons aussi parlé des réformes en France et comment l’Allemagne inspire ou pourrait inspirer la France. (La traduction de cet article suivra.)

Christian Lequesne est diplômé de Sciences Po Strasbourg et du Collège d’Europe à Bruges.À Sciences Po de Paris, il a obtenu un doctorat en science politique et l’habilitation à diriger les recherches, sous la direction du > Professeur Alfred Grosser. Il est entré au CERI – Centre d’études et de recherches internationales – en octobre 1988, dont il était le directeur de janvier 2009 jusqu’en janvier 2014.

Au > CERI Centre d’études et de recherches internationales, il y a cinq axes thématiques – capitalismes et mondialisation – sécurité et risques – espace international – trajectoires du politique – identités et politique

Christian Lequesne est aussi Co-rédacteur en chef de European Review of International Studies et membre du comité de rédaction de Journal of European Integration et de Perspectives (Prague). Il est chroniqueur régulier au quotidien Ouest France sur la politique européenne. Il est président du groupe de veille France-Allemagne de> l’Institut Montaigne, membre du conseil scientifique de la Fondation Robert Schuman, de l’Institut für Europäische Politik de Berlin.

Ses recherches portent avant tout sur les Acteurs et outils de la politique extérieure au sein de l’Union européenne et la Politique européenne et étrangère de la France. Vous enseignez ici à Sciences Po et à l’université LUISS de Rome. Lequesne dirige un groupe de recherche > Sociologie de la politique étrangère.

Yves Doutriaux, Christian Lequesne, Les institutions de l’Union européenne après la crise de l’euro (9ème édition), Paris: La Documentation française 2013. > Compte-rendu

Les derniers livres de Christian Lequesne:

- La politique étrangère de Jacques Chirac (avec Maurice Vaïsse dir.), Paris, Editions Riveneuve, 2013.

- The Member states of the European Union (avec S. Bulmer ed.), Oxford, Oxford University Press, The new European series, 2013.

> Les publications de Christian Lequesne *.pdf – le site du CERI

Nous avons posé les questions suivantes à Christian Lequesne:

L’an dernier nous avons fêté le 50e anniversaire de la signature du Traité de l’Élysée, heure de bilan mais aussi des promesses. Et, des deux côtés du Rhin, on continue à se rassurer, à l’occasion de chaque sommet, comme en février dernier, de vouloir coopérer de plus en plus étroitement ensemble.

Or, François Hollande, au cours de > sa conférence de presse le 14 janvier 2014, a essayé à donner de nouvelles impulsions à la coopération franco-allemande. (1) En a-t-elle besoin ? Comment jugez-vous, globalement, l’état actuel des relations franco-allemandes ?

En janvier 2013, dans votre article > Pourquoi faut-il regarder l’Allemagne LE MONDE, 21.1.2013, vous évoquez les débats en France autour du modèle allemand. La concentration sur l’économie du voisin allemand, dont l’appréciation diverge selon les camps politiques, fait qu’on perd de vue d’autres atouts allemands, n’est-ce pas ?

Ce n’est donc pas la performance actuelle de l’économie allemande, mais le consensus dans la « relation capital-travail » qui crée de vrais avantages pour l’Allemagne. Or c’est un sujet trop vaste, trop compliqué pour une harmonisation. Que faire ? Etudier, expliquer patiemment les différences comme je l’ai/ nous l’avons appris aux cours d’Alfred Grosser ?

En France, on peut observer que les choses évoluent, le patronat et les syndicats modifient-ils leurs relations ?
Vous soulignez, qu’il faut regarder l’Allemagne, elle « est porteuse de modernité politique » et vous constatez qu’elle est « une démocratie libérale moderne au cœur de l’Europe », ces avis sont-ils reconnus aujourd’hui en France ?

Trois jours plus tard le 16 janvier 2013, dans Ouest France, vous revenez à la comparaison entre la France et l’Allemagne. Cette fois-ci, vous évoquez la formation des élites, vous notez des différences par rapport à la France, où on a l’habitude de donner une chance aux meilleurs… nous sommes ici à Sciences-Po, est-ce que cette maison s’est transformé au cours des dernières années ?

Quels sont les grands chantiers actuels de la coopération franco-allemande ? L’harmonisation de la fiscalité des données sociales… ?

Nouvel éditorial dans Ouest-France, le 15 février 2012, > Pourquoi l’Allemagne inspire la France, vous citez des sondages qui permettent à croire que les Français perçoivent la relation avec l’Allemagne de plus en plus comme un partenariat. Malgré cela, pourquoi le gouvernement français a un certain mal de réformer le marché du travail ? On ne peut pas simplement importer « le modèle allemand », les réformes du marché du travail en France ?

Pourquoi les médias nous disent si peu de la coopération de tous les jours entre nos gouvernements entre nos hommes politiques, entre nos fonctionnaires sur tous les niveaux ?

Le 29 décembre 2013, LE MONDE a publié votre article > « Le couple franco-allemand reste le moteur de l’Europe ». Or, ils en découlent un certain nombre de responsabilités aussi sur le plan de l’euro, quelles devraient être les prochaines étapes pour la réussite de l’euro ?

Pas seulement de la part de l’Allemagne ; l’euro étant une entreprise commune européenne ?

Sur votre page du CERI on trouve un article > Le PS, l’Allemagne et l’Europe.(5/2013) Vous y réfutez l’avis que François Hollande aurait du mal, selon un commentateur britannique, à imposer ses réformes, bien que le Parti socialiste aie la majorité. Quel est la position du P.S. par rapport à l’Europe ? Elle connaît des courants divergents ?

En juin 2013 vous constatez dans un article > La solidarité européenne existe, une constatation que les médias ne répètent pas très souvent ou qu’ils feignent ignorer… ?

Comment l’Europe devrait-elle lutter contre les courants populistes qui prônent la fin de l’euro ?

Solidarité et citoyenneté vont ensemble. Nous touchons déjà à cette citoyenneté européenne ?

Les jeunes comprennent-ils aujourd’hui l’enjeu principal de l’Europe qui est la paix ?

Pourquoi les élèves en Allemagne devraient-ils, en plus grand nombre, apprendre le français ? Ce qui vaut d’ailleurs aussi pour les élèves français en ce qui concerne l’allemand ?
______________________________
(1) F. Hollande 14, janvier 2014 : « Je fais trois propositions.
Une initiative pour une convergence économique et sociale entre la France et l’Allemagne. De ce point de vue, la décision allemande, dans le cadre de la grande coalition, d’instaurer un salaire minimum, est un premier pas. Mais nous devons aussi, nous – c’est le sens du pacte de responsabilité dont je parlais – harmoniser les règles fiscales, notamment pour les entreprises, entre la France et l’Allemagne.
Deuxième initiative : nous coordonner pour la transition énergétique. Ça, c’est un grand enjeu pour l’Europe. Mais nous devons, France et Allemagne, montrer l’exemple. Dans le développement des énergies renouvelables, l’Allemagne a pris de l’avance. Dans le stockage et les réseaux d’énergie, là, nous pouvons aussi montrer que nous sommes en avant-garde. Et surtout, dans la constitution de filières industrielles communes pour la transition énergétique. Nous sommes très fiers du résultat d’AIRBUS, exceptionnel, grande entreprise franco-allemande, mais pas simplement franco-allemande, européenne. L’idée, c’est de faire une grande entreprise franco-allemande pour la transition énergétique. Une belle alliance.
Enfin, la dernière initiative pourra surprendre. Je souhaite qu’il y ait un couple franco-allemand qui puisse agir pour l’Europe de la défense. «

Le blog de Claude Bartolone, Président de l’Assemblée Nationale

Montag, 24. Februar 2014

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