Internationales Literaturfestival in Berlin 2017
Azouz Begag liest aus Béni ou le paradis privé

7. September 2017 von H. Wittmann

Der Frankreich-Blog begleitet den Blog von Klett-Cotta vier Tage lang ab morgen zum > 19. Internationalen Literaturfestival 6. – 19. September 2017 nach Berlin.

Und wir treffen dort: (Programmheft:) AZOUZ BEGAG wurde 1957 in Lyon geboren, wo er 1984 auch seinen Doktor in Wirtschaftswissenschaften machte. In seinen hochgelobten Büchern wie LE GONE DU CHAÂBA [1986] und LA FORCE DU BERGER [1991] reflektiert er u. a. seine Erfahrungen als Gastarbeiterkind. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören der Prix Sorcières [1987] und der Europäische Kinderbuchpreis [1993]. 2005 bis 2007 war er in Frankreich beigeordneter Minister für die Förderung von Chancengleichheit und 2013 bis 2014 Direktor des Institut Français in Lissabon. Begag lebt in Paris. Er war seit 2002 zehnmal Gast des ilb, tritt in diesem Jahr auf dem »Internationalen Kongress für Demokratie und Freiheit« auf und spricht dort u. a. über seinen Roman BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ [1989].

> twitter.com/azouzbegag

Sonntag, 10.9.2017, 11 h 30
Islam und Demokratie mit Azouz Begag, Seyran Ateş, Fehti Beslama, Esra Küçük, Moderation: Stefan Weidner
Oberes Foyer

MO 11.9. 12 h 30 Haus der Berliner Festspiele — Große Bühne
Gespräch und Lesung | in Französisch | Veranstaltung im Rahmen
des »Internationalen Kongresses für Demokratie und Freiheit«
Gast: Azouz Begag | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Kl. 8—13 |

AZOUZ BEGAG [Text] REGINA KEIL [Übersetzung aus dem Französischen]
Frankreich, 1989 Le Seuil 173 S., Schweiz 2000 Nagel & Kimche, 185 S
BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ. FAST ÜBERALL — DIE GESCHICHTE EINES ALGERISCHEN JUNGEN IN FRANKREICH | Jeder ist ein
Fremder, fast überall auf der Welt, nur zu Hause nicht. Doch wie fühlt man sich, wenn man auch zu Hause ein Fremder ist? Der 15-jährige Béni wurde im Gegensatz zu seinen algerischen Eltern in Lyon geboren. Er möchte so sein wie die Jungs seiner Klasse – ein Franzose. Damit nicht jeder weiß, dass seine Eltern keine Franzosen sind, hält er seinen richtigen Namen geheim. Und doch prallen französische und arabische Traditionen aufeinander. Der Roman thematisiert Toleranz, Rassismus und die Suche nach Normalität und beruht teilweise auf persönlichen Erfahrungen des Autors. Azouz Begag war seit 2002 zehnmal Gast des ilb, tritt in diesem Jahr auf dem »Internationalen Kongress für Demokratie und Freiheit« auf und spricht in diesem Zusammenhang u. a. über BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ.

Und hier zeigen wir nochmal das Video, das wir im Oktober 2016 in Stuttgart aufgezeichnet haben:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich?

> Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera: Mon premier échange

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