Themen für den Französischunterricht

Wie kann man Schülerinnen und Schüler so anleiten, damit sie nach 1-2 Stunden die wichtigsten aktuellsten Themen aus dem Bereich der deutsch-französischen Beziehungen nennen können? Nein, nicht unseren Blog lesen. 2700 Artikel aus 10 Jahren, das ist ein bisschen viel, auch wenn sie die ganze Vielfalt der deutsch-französischen Kooperation ganz gut vorführen – wir haben eine einfachere Lösung: > Französisch-deutsches Twittern

Twitter mit seinen (noch) 140 Zeichen ist ein echter Konzentrationshemmer, dauernd wird drauf geguckt, wie bei WhatsApp, keine Gespräche mehr im Zug, alle gucken wie gebannt auf ihr Display und reagieren zwanghaft bei jedem Textfetzen der ankommt, alles wird immer nervöser, immer muss sofort geantwortet werden, der Kommunikationswahn kennt keine Grenzen, jede Befindlichkeit wird sofort der Welt signalisiert… oder geht das auch anders? > Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet?

In einem Artikel (Tribune) „Faire de l’Europe de la culture une réalité“ im FIGARO (11. Oktober 2017) sagte die Kulturministerin Françoise Nyssen: „Europa ist durch die Kultur entstanden, also muss es auch durch die Kultur neu begründet werden. Wenn das Europa der Institutionen im letzten Jahrhundert entstehen konnte, dann konnte das nur auf der Gemeinschaft des Geistes, der Werte, des Willens, der Literatur, der Sprachen und der Erinnerung geschehen, die allem einen Sinn gibt. An diese Seele müssen wir wieder erinnern….“ > Refonder l’Europe par la culture / Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (II)

„In und mit Hilfe von Büchern haben Frankreich und Deutschland das Wissen übereinander aufgebaut: Reiseberichte, alte Märchen, Gedichte, Romane, Philosophie – nichts des Anderen ist uns fremd. Unzählbar sind die Leser, Kritiker, Gelehrte, die auf beiden Seiten unserer Grenzen die Werke von der anderen Seite bis ins letzte Detail analysiert haben; seit Jahrhunderten lesen wir unablässig gegenseitig unsere Werke, übersetzen und interpretieren sie,“ erklärte Staatspräsident Macron anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse: > Refonder l’Europe par la culture / Europa mit Hilfe der Kultur neu begründen (I)

École numérique / Digitale Bildung. „Der Vergleich der Ansätze zur digitalen Bildung in Frankreich und Deutschland ist nicht einfach. Zentralisierung in Frankreich > École numérique – Website des Erziehungsministeriums und hier die vielen Bundesländer.“ > École numérique / Digitale Bildung

„Mais je veux surtout vous faire toucher du doigt que vos générations ont à conjuguer cette Europe en plusieurs langues ! L’Europe du multilinguisme est une chance inédite. L’Europe, ça n’est pas une homogénéité dans laquelle chacune et chacun devraient se dissoudre. Cette sophistication européenne, c’est cette capacité à penser les fragments d’Europe sans lesquels l’Europe n’est jamais tout à fait elle-même. Mais c’est ce qui fait que partout, quand un Européen voyage, il est un peu plus qu’un Français, qu’un Grec, qu’un Allemand ou qu’un Néerlandais. Il est un Européen parce qu’il a déjà en lui cette part d’universel que recèlent l’Europe et son multilinguisme,“ sagte Staatspräsident Macron bei seiner > Rede in der Sorbonne am 26. September 2017 > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf mit Twitteraufgaben

Hier berichten wir über die Rede, die Präsident Emmanuel Macron heute, am 26.9.2017, im Großen Hörsaal der Sorbonne in Paris gehalten hat:
„Je suis venu vous parler d’Europe…“ et il poursuit: „La seule voie qui assure notre avenir, c’est la refondation d’une Europe souveraine, unie et démocratique.“In seiner Rede Une Europe souveraine hat er „Les six clés de la souveraineté européenne“ vorgestellt: > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique

Au revoir les vacances, Schule geht wieder los,
da kommen neue Unterrichtsrezepte gerade richtig. 2016 hat Lutz Küster den Band > Individualisierung im Französischunterricht vorgelegt und im Untertitel die digitale Welt als Anlass dazugenommen, die Differenzierung im Unterricht neu zu überdenken: „Mit digitalen Medien differenzierend unterrichten“: > Lesebericht: Lutz Küster (Hrsg.), Individualisierung im Französischunterricht mit digitalen Medien

Unsere Serie > Frankeich-Deutschland: Der Vergleich enthält Artikel, in denen wir Institutionen, Berichte oder einfach auch nur Gewohnheiten in Frankreich und Deutschland miteinander vergleichen: Der Vergleich (XIII) : Die Menschenrechte in Frankreich und Deutschland – mit Twitteraufgabe

Didaktische Feinmechanik: Rudolf Hildebrandt erklärt den Stellenwert der gesprochenen Sprache im Französischunterricht

Was ist richitg? « Pourquoi est-ce que tu n’es pas venu hier ? » oder « Pourquoi t’es pas venu hier ? » – inwieweit sollte die gesprochene französische Umgangssprache gelernt werden? Was ist besser, das förmliche Französisch zu lernen oder sich die Umgangssprache anzueignen? Es ist eine Kunst für den Lehrer, beides und das Wissen um das Sprachniveau zu vermitteln. Hat diese Einschätzung Konsequenzen für den Französischunterricht? « Pourquoi est-ce que tu n’es pas venu hier ? » löst beim Schüler den Reflex aus, jetzt wird es ernst. « Pourquoi t’es pas venu hier ? » verlangt nur eine Info, Sanktionen drohen nicht. Also, das muss der Lehrer vermitteln und der Schüler herausfinden: Was ist unter »normaler gesprochener Umgangssprache« zu verstehen und was bedeutet »Standard« in diesem Zusammenhang?

Aber es gibt natürlich noch viel mehr Feinheiten: Sind alle Formen der unverbundenen Personalpronomen von gleicher kommunikativ gleichwertig? Lohnt sich das intensive Üben des Unterschieds von Passé composé und Imparfait? Klar, das ist sogar wichtig, damit die Schüler/innen ein Sprachgefühl erwerben können. Am besten durch viel eigenes Schreiben: > Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? / Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? – 24. August 2017

In diesem nützlichen Band gibt Rudolf Hildebrandt auf diese Fragen Antworten mit Blick auf die Vermittlung und das effiziente Üben der gesprochenen Sprache im Französischunterricht der Sekundarstufe I. Wie häufig kommen bestimmte grammatische Formen und Strukturen in Dialogen der bekannten französischen Fernsehserie « Plus belle la vie » vor. Hildebrandt, der sehr lange an der Entwicklung von Schulbüchern beteiligt war, dokumentiert hier sein Knowhow, in dem er die Feinheiten der französischen Sprache und ihrer Vermittlung erläutert: Didaktische Feinmechanik.

Das Buch ist Französischlehrerinnen und -lehrern ein wertvoller Ratgeber, wie sie mit Impulsen die Umgangssprache im Unterricht effizient üben können. Außerdem gibt es Lehrwerkautorinnen und -autoren sehr nützliche Hilfestellungen für die Schwerpunktsetzung bei Texten, Übungen und grammatischen Erklärungen. Die Verfasserinnen und Verfasser von Bildungsplänen und Curricula bekommen hier manchen wichtigen Tipp, wie Zielformulierungen im Bereich der inhaltsbezogenen Kompetenzen (Sprechen, Grammatik) überdacht werden sollten.

Hildebrandt, Rudolf
> Plus belle la vie
Standardstrukturen im gesprochenen Französisch. Vademecum für ein effizientes Üben
120 Seiten, Paperback. 2017
ISBN 978-3-8382-1170-1
ISSN 2191-8155

Chancen und Perspektiven des frühen Französisch-Unterrichts

Freitag den 24. November im Centre Culturel Français in Freiburg

Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Centre Culturel Freiburg Frau Martine Chantrel betonten die Organisatoren (Georges Leyenberger Sprachattaché von Baden-Württemberg im Institut Français Stuttgart und Frau Petter-Zimmer, Leiterin des Programmbereichs Fremdsprachen an Mittleren Schulformen und Frau Christa Weck, Leiterin der Französisch-Redaktion im Gymnasialverlag des Ernst Klett Verlags die Notwendigkeit, die Französische Sprache in der Rheinschiene und darüber hinaus zu stärken und vor allem ein Netzwerk aufzubauen. Viele Lehrer kamen, um sich über die Lage des Französisch-Unterrichts in den Grundschulen des Landes zu informieren aber auch, um sich auszutauschen und neue Ideen zu sammeln.
– Zunächst berichtete Frau Anemone Geiger-Jaillet über die Situation des früheinsetzenden Fremdsprachenunterrichts im Elsass, in Luxemburg und in der der Schweiz. Dabei wurden die institutionellen Rahmenbedingungen des früheinsetzenden Fremdsprachenunterrichts mit den Erfolgsfaktoren eines gelingenden bilingualen Spracherwerbs in Beziehung gesetzt und bewertet.
– DELF Prim‘ ein Blauer Delfin als Wegweiser. Ein Glück, dass dieses intelligente Säugetier vor 25 Jahren als Maskottchen für die DELF Prüfung beim Klett Verlag ausgesucht wurde. Gilles Floret (Redakteur beim Klett Verlag) schilderte zunächst die heterogene Schullandschaft des Französisch-Unterrichts in Klasse 5 im Land. Nach dem Scheitern des Pflichtunterrichts in der Grundschule ab der ersten Klasse sind die guten Absichten von damals („Je früher, desto besser“) ziemlich abgekühlt und verständlicherweise haben die Lehrer eine gewisse Unsicherheit. Trotzdem gibt es Grund zum Optimismus. Schließlich war Baden-Württemberg das erste Bundesland, das 2003 flächendeckend Französisch in die Grundschulen brachte. Der erste Schritt ist getan worden. Danach folgte das Saarland mit einem noch ehrgeizigerem Ziel: Das Saarland soll bis 2040 zweisprachig werden! Der politische Wille von Frau Annegret Kram-Karrenbauer ist beachtenswert! Im Baden-Württemberg und vor allem in der Rheinschiene steigen die DELF-Prim-Anmeldlungen stetig. Nach und nach wird das frühe Lernen der Sprache des Nachbarn als selbstverständlich empfunden.
– Die Vorbereitung auf die DELF Prim‘ Prüfung erfolgt auch tagtäglich mit der richtigen Lernmethode. Das zeigt Falk Staub auf überzeugende Weise in seiner Präsentation von „Tous ensemble primaire“, einem neuen Französischmaterial für die Grundschule. Die acht thematischen Arbeitshefte (bestehend aus vier Themenbereichen auf jeweils zwei Niveaus) werden mit Animationen, Liedern, Bastelbögen und einem digitalen Unterrichtsassistenten angereichert und erlauben einen motivierenden und spielerischen Einstieg in die Fremdsprache. Ein Quantensprung, wenn man sich an „Toi et moi“ erinnert, das frühere Lehrwerk für Französisch in der Grundschule.
Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Ein echter französischer Käse-Abend mit Quiches lorraines und Crémant d’Alsace untermalt durch französische Chansons beendete das Treffen, der sich bestimmt wiederholen wird …

Was wissen Sie über Frankreich?
Lesebericht: Grundwissen La France

Grundwissen ist Orientierungswissen und das kann man lernen. Besonders, wenn das so aktuell wie in diesem Buch präsentiert wird. Systematisch lernen. Gerade ist die Neubearbeitung erschienen: Diese kleine Büchlein am besten oft oder immer mitnehmen. Statt auf dem Smartphone daddeln, in der S-Bahn darin blättern. Da bleibt bestimmt einiges für die nächste Klausur, für die nächste Unterrichtsstunde oder das kommende Referat hängen, mit dem man dann prima glänzen kann.

1. Géographie de la France. S. 8-18, danach guckt man am besten gleich mal auf diesem Blog im Kapitel Reisen: 110 Artikel. Auch die neuen Regionen, S. 12 f. stehen hier drin. Paris : S. 19-32. Da packt man gleich die Koffer > 47 Artikel über Paris auf unserem Blog. Histoire: S. 32-58. Von der Préhistoire bis Emmanuel Macron. > Geschichte 184 Artikel auf unserem Blog. Hier legt dieses Grundwissen ein solides Faktenwissen als Gerüst vor. Klar und präzise. Wussten Sie das alles über die Französische Revolution? (S. 36 ff.) La politique française (Achten Sie immer auf die Hinweise am Anfang der Kapitel in diesem Buch. Mehr dazu…. im Netz). S. 59-70: Hier wird das politische System in Frankreich sehr klar dargestellt. Die vielen Wahlen! > #Legislatives2017 : Der Blick nach Frankreich: Das Wahlrecht für die Abgeordneten. Dann kommt la Société dran: S. 71-91. Mit einem Überblick über das Schulsystem in Frankreich. Ihre Austauschfreunde werden sich wundern, dass Sie so gut Bescheid wissen. Économie, S. 92-108. Nach der Lektüre dieses Kapitels werden Sie sich bestimmt als Praktikant/in bei einem französischen Unternehmen bewerben.

Halten Sie dieses > Büchlein hoch, wenn man Sie fragt, woher Sie das alles wissen.

La France dans le monde S. 109-133 mit einem eindrucksvollen Abschnitt über die deutsch-französischen Beziehungen: S. 113-118. Und dann die Littérature: S. 134-147. Genug Anregungen für Ihre neuen Lektüren. La vie culturelle, S. 148-159 eignet sich am besten für ein Praktikum in Frankreich, so wie einer meiner Freund sein Praktikum bei Antenne 2 gemacht hat und hier finden Sie auch Anregungen für spannende Unterrichtsthemen. Religion et philosophie: S. 159-165: Hier geht es auch um den Laizismus: > Le 110e anniversaire de la loi de 1905 de séparation des Églises et de l’État 9. Dezember 2015. Und nicht vergessen! Les Français et leur langue > Nachgefragt: Nathalie Guegnard, Attachée de coopération éducative, Ambassade de France, répond à nos questions – Freitag, 7. Oktober 2016 und zum Abschluss: Argumente für Französisch.

Neu: > Grundwissen La France
Klasse 11/12 (G8) Klasse 12/13 (G9)
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 978-3-12-521006-6

#silenceonlit

french german 

Nachgefragt: Denis Diderot parle de l’Encyclopédie

Voir aussi: > Benoît Melançon, Les vertus utopiques de l’encylopédisme – Sens-public, 7 mai 2018


> Édition Numérique Collaborative et Critique de l’Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers (1751-1772)
Voir aussi : > Nachgefragt: Laurent Loty spricht über Denis Diderot – 24 Juni 2013

Nous avons eu l’immense plaisir de rencontrer Denis Diderot. Bien sûr, nous avons bien préparé notre entretien, par contre, notre entretien était plutôt une conversation autour de son projet immense, l’Encyclopédie. Après notre rencontre, nous avons rapidement noté ici les questions que nous avons posées à M. Diderot. Heureusement, il avait accepté un enregistrement de notre entretien :

Voilà nos questions :

Nous vous remercions de nous accueillir. Vous êtes philosophe et écrivain, vous avez écrit du théâtre, des romans et un grand nombre d’études sur les salons annuels. Vous êtes aussi encyclopédiste.

Nous n’avons eu qu’un petit quart d’heure, pas plus, donc une seule tentative pour enregistrer notre entretien.

Cette année vous publiez un prospectus de votre Encyclopédie que vous éditez ensemble avec votre confrère Jean le Rond d’Alembert :
Quelle est l’idée principale de votre entreprise ?
Vous parlez de toutes les sciences dans votre ouvrage?
Nos bibliothèques hébergent un bon nombre d’encyclopédies. Vous pensez qu’un renouvellement était indispensable ?
Ce que vous dites annonce, sans aucun doute, un travail immense. Vous pourriez citer des exemples ?
Êtes-vous d’accord avec moi, si je dis qu’une encyclopédie et tout spécialement la vôtre n’est pas seulement une simple collection d’articles ? Quel ordre proposez-vous donc dans l’Encyclopédie ?
Écrire des articles pour votre Encyclopédie, cela demande beaucoup de recherches, même une lutte contre les préjugés et des opinions préconçue ? Comment vous en sortez-vous ?

Mit einem Klick vergrößerbar.


<< Voilà une petite une comparaison entre l'Encyclopédie de Diderot et d'Alembert et de l'Enycyclopédie (art. > Littérature, t. XXVI) de l’intelligence collective de nos jours: > Wikipédia


Où trouvez vous vos auteurs ? Vous et d’Alembert, vous ne pouvez pas tout écrire vous-mêmes ?
Je voudrais savoir, si on vous a accordé des soutiens officiels ?
Je n’ose pas vous demander, vu la complexité de votre projet, si Encyclopédie tient aussi compte des domaines qu’on a jusqu’ici un peu négligés ?
Les auteurs ont tous bien travaillé ?
Avez-vous une sorte de guideline, une idée directrice pour vos articles de l’ Encyclopédie ?
Vos planches ont déjà rendu l’ Encyclopédie si fameuse :
Vous voyez une fin de votre entreprise, ou peut-on dire que l’exécution de votre projet, de le mener aussi loin que possible, c’est cela votre but ?
M. Diderot, je vous remercie infiniment de vos réponses.

Sources : Prospectus, Sur la Diversité de nos jugements

Œuvres de Denis Diderot, t. I, Dictionnaire encyclopédique, Paris 1828, p. 1:

Mit einem Klick können die Bücher geöffnet werden.

Pour en savoir plus :

A l’occasion du Tricentenaire de Diderot
> Denis Diderot – site de Eric Vanzieleghem

– Encyclopédie, éd. A. Pons, G.-F., 1986, 2 vol. [sélection]

Encyclopédie, éd. R. Morrissey, projet ARTLF de l’Université de Chicago, et ATILF (CNRS), depuis 1998 [en ligne] > R. Morissey

– L’encyclopédie de Diderot et D’Alembert, Redon, CD-Rom ou DVD, 1999.

– Choix d’articles de l’Encyclopédie, éd. M. Leca-Tsiomis, Comité des Travaux Historiques et Scientifiques, 2001.

<< L'éditeur Hermann qui édite aussi les > Œuvres complètes de Diderot va publier tout prochainement hors collection :
> Esprit de Diderot. Choix de citations
Laurent Loty et Éric Vanzieleghem
ISBN : 9782705684754
Texte de l’éditeur: „PRÉSENTATION : Ce petit livre invite à découvrir l’ensemble de l’œuvre de Diderot, et à dialoguer avec lui sur l’art, la science, la morale ou la politique, nos sentiments ou nos espérances de bonheur.
Parce qu’il fait percevoir comment il essaie lui-même de s’éclairer, Diderot nous incite à conquérir notre liberté, et d’abord celle d’apprendre et de critiquer, d’interpréter et d’imaginer.
Pourquoi le célèbre Diderot a-t-il été méconnu et le sera-t-il encore ? La prison le décide à écrire pour la postérité, et ce dialogue par delà la mort lui offre cette liberté qui déplaît aux adeptes de la soumission. Son inventivité joyeuse et son indisciplinarité gênent les institutions dogmatiques, tandis qu’elles en font le cher ami de ses lecteurs“

– Marie Leca-Tsiomis, Écrire l’Encyclopédie: Diderot, de l’usage des dictionnaires à la grammaire philosophique, Studies on Voltaire and the eighteenth century, the Voltaire Foundation, Oxford, 1999, 528 p. 2e éd : 2008.

– Madeleine Pinault-Sorensen, L’Encyclopédie, P.U.F., «Que sais-je?», 1993, 128 p.

> Denis Diderot, 1713-1784: L’incontournable père fondateur – Page de la BNF


Les interviews imaginaires sur notre blog:

> Devons-nous retourner à la nature? – Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

> Une visite chez Gustave Flaubert

> Une visite chez M. Zola

> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>

> Une visite chez Michel de Montaigne

> Une visite chez Honoré de Balzac


Notre prochaine interview. Bientôt nous rencontrerons Henri Murger au Jardin de Luxembourg. Il a écrit plusieurs romans et notamment > Scènes de la vie de bohème (1847-49). Évidemment nous allons l’interroger sur la bohème, dont il est un spécialiste : „La Bohème dont il s’agit dans ce livre n’est point une race née d’aujourd’hui, elle a existé de tout temps et partout, et peut revendiquer d’illustres origines.“

1.12.2017: 3. Siegener Französischlehrertag. Medien im Französischunterricht

(Aus der Ankündigung der des Französischlehrertags:) Im digitalen Zeitalter hat sich die Zahl der Medien und die Art ihrer Nutzung vervielfältigt. Neben Computer und Internet sind es Smartphone, Apps, Blogs. SMS, Twitter, Spiele, Youtube und Activeboard, die den Alltag der Schülerinnen und Schüler prägen und längst auch in den Fremdsprachenunterricht Französisch Einzug gehalten haben. Während sich neue transmediale Medienpraktiken herausbilden und die Grenzen zwischen den zunehmend konvergierenden Medien verschwimmen, stehen aber nach wie vor auch traditionell distinkte Einzelmedien wie Sprache, Schrift, Literatur, Film und Fernsehen im Fokus der Wahrnehmung. Für die an der modernen Fremdsprachenausbildung im Fach Französisch beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen – Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft. Sprachwissenschaft und Fachdidaktik – stellen sich damit neue Herausforderungen, die in ihren vielfältigen Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Unterrichtspraxis noch nicht ausgeschöpft sind. […] Der 3. Siegener Französischlehrertag greift diese Problematik auf und nähert sich ihr in der bewahrten Kombination aus fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Zugängen. Nach einem Einstiegsvortrag zum Thema werden verschiedene Workshops angeboten. in denen viele Möglichkeiten zum Einsatz von Medien auch praktisch erprobt werden kennen

> Flyer mit dem Programm zum Ausdrucken

Die Philosophische Fakultät der Universität Siegen

Die Tagung wird als Fortbildungstagung anerkannt:

Anmeldung bitte bis zum 20.11.2017:
> www.uni-siegen.de/phil/franzoesischlehrertag-siegen/anmeldung

Wann:
1.12.2017

Ort:
Zfsl. Siegen
Hammerwerk 6 57076 Siegen

Veranstalter:
Prof. Dr. Dagmar Abendroth-Timmer
Prof. Dr. Britta Thörle
Prof. Dr. Christian von Tschilschke
Barbara Thomas

Kooperationspartner und Sponsoren:

> VdF – Vereinigung der Französischlehrerinnen und –lehrer eV
> Ernst Klett Verlag

> Kompetenzteams NRW Kreis Siegen-Wittgenstein

Unsere Beiträge zu dieser Tagung – Auf unserem Blog:

> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet?

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

Was liest Emmanuel Macron? Und was macht er daraus?

Vgl. dazu: Was liest der Premierminister? > Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

Der Twitter Account von Emmanuel Macron >>>

–>Staatspräsident Emmanuel Macron meint es ganz ernst mit dem „Renouveau de la culture“ en Europe. In einem Interview, das er kürzlich dem Spiegel – s. hier unten – gegeben hat, berichtet er über seine literarischen Vorlieben.

Das betrifft nicht nur den digitalen Wandel, bei dem er daraufdringt, dass die Rechte der Autoren nicht vergessen werden:
Rede in der Sorbonne > Initiative für Europa: „Wenn wir heute da stehen, wo wir sind, wenn wir alle von mir vorhin erwähnten Herausforderungen bewältigt haben, wenn wir aufrecht stehen, dann deshalb, weil wir Gefühle, eine gemeinsame Kultur haben, weil diejenigen, die die etymologischen Boten dessen sind, was uns wirklich zusammenhält, die wahre Autorität in Europa, das sind die Autoren. Deshalb müssen die Urheberrechte in diesem modernen digitalen Raum verteidigt werden. Und es ist die Würde Europas, es ist seine ureigene Fähigkeit zu existieren und sich nicht in einem derartigen Bereich aufzulösen, was dazu führt, dass wir diesen Wandel nur schaffen können, wenn wir die gerechte Entlohnung aller Autoren und aller Formen künstlerischen Schaffens in der digitalen Welt verteidigen.

Sein erster Roman sei noch in der Schublade, erklärt Staatspräsident Macron den Journalisten des Spiegels. @Emmanuel Macron : Darf www.france-blog.info den als erster rezensieren?

Und der Staatspräsident berichtet über seine Lektüreliste:

G. W. F. Hegel
Kamel Daoud, Der Fall Meursault, id., Zabor
Vgl. dazu > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016
Paul Ricœur
Michel Houellebecq > Soumission
Virginie Despentes
> Günter Grass, Die Blechtrommel
Patrick Süskind, Das Parfum, Der Kontrabass
Patrick Modiano
Thomas Mann
Leïla Slimani, > Dann schlaf auch Du
Arthur Rimbaud

Da hätten wir noch eine Liste:
> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Was Europa am stärksten zusammenhält, werden immer die Kultur und das Wissen sein. Denn dieses Europa, in dem jeder Europäer sein Schicksal im Profil eines griechischen Tempels oder im Lächeln der Mona Lisa erkennt, der durch die Werke von Musil und Proust in die Empfindungen ganz Europas hineinspüren konnte, dieses Europa der Cafés, von dem Steiner sprach, dieses Europa, von dem Suares sagte, es sei „ein Gesetz, eine Geisteshaltung, eine Gewohnheit“, dieses Europa der Landschaften und Folkore, von dem Erasmus, den man als seinen Lehrmeister bezeichnete, sagte, dass man jeden jungen Menschen dazu auffordern müsse, „den Kontinent zu durchstreifen, um andere Sprachen zu lernen“ und „sein wildes Naturell abzulegen“, dieses Europa, das von so vielen Kriegen und Konflikten heimgesucht wurde, was dieses Europa zusammenhält, ist seine Kultur.

Unsere Zersplitterung ist nur oberflächlich. Sie ist eigentlich unsere größte Chance. Und anstatt die Fülle unserer Sprachen zu bedauern, sollten wir daraus einen Vorteil machen! Europa soll jener Raum werden, in dem jeder Studierende bis 2024 mindestens zwei europäische Sprachen spricht. Anstatt unsere zerstückelten Gebiete zu beklagen, stärken wir lieber den Austausch! Bis 2024 soll die Hälfte einer Altersgruppe bis zu ihrem 25. Lebensjahr mindestens sechs Monate in einem anderen europäischen Land verbracht haben. Seien es Studierende oder Auszubildende. Deshalb gerade hier, wo einige Vorreiter wie in Bologna, Montpellier, Oxford oder Salamanca an die Kraft der Lehre, des kritischen Geists und der Kultur geglaubt haben, möchte ich, dass wir auf der Höhe dieses großen Entwurfs sind.

Dazu: > Europas Mehrsprachigkeit ist ein großer Trumpf – 28. September 2017

https://twitter.com/francediplo_de/status/920219392956387328

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