50 Jahre Elysée-Vertrag – Zeichne Szenen zum Thema der deutsch-französischen Freundschaft.

50 Jahre Elysée-Vertrag: Auch in diesem Schuljahr ruft der Ernst Klett Verlag wieder zum großen Wettbewerb „La vie en BD“ auf, dieses Jahr unter dem Motto deutsch-französische Freundschaft. Zeichnen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht ein bande dessinée.

50 Jahre Elysée-Vertrag – Zeichne Szenen zum Thema der deutsch-französischen Freundschaft.

Teilnehmen können BDs, die auf maximal einer A3-Seite eine Geschichte zu diesem Thema darstellen. Leitthema in diesem Schuljahr ist die deutsch-französische Freundschaft – passend zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrages am 22. Januar 2013. BDs zeigen, wie lebendig das französische Leben ist!

Nicht nur die historische Perspektive, sondern auch die persönliche kann beim Thema deutsch-französische Freundschaft eingebracht werden. Was bedeutet für die Schüler die Beziehung zu unserem Nachbarland persönlich? Wichtig ist, dass Deutschland/Deutsche und Frankreich/Franzosen in irgendeiner Form dargestellt werden und dass die Zeichnungen Comic-Charakter haben (Sprechblasen, individuelle Charaktere, durchgehende Geschichte in einer Bildfolge, kreative Umsetzung…).

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Teilnahmeschluss ist der 15. Januar 2013. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Bitte legen Sie jedem BD, das Sie einsenden, einen ausgefüllten Teilnahmebogen bei.

Alles weitere steht hier: > La vie en BD – Klett-Schülerwettbewerb 2012/2013

Zur Inspiration:

> Deutsch-französische Beziehungen: 296 Artikel auf diesem Blog. Übrigens hier gibt es schon 1600 Artikel rund um Frankreich.

Der Elysée-Vertrag von 22. Januar 1963 (I)

Der bevorstehenden 50. Jahrestag der Unterzeichnung des > Deutsch-französischen Vertrags von 1963 sollte genutzt werden, um den Text dieses Vertrages noch einmal genau zu lesen. Da dieser Blog sich vornehmlich mit den deutsch-französischen Beziehungen und allen dazugehörigen Bildungsaspekten beschäftigt, darf hier an einen besonderen Abschnitt dieses Vertrages erinnert werden:

„1. Auf dem Gebiet des Erziehungswesens richten sich die Bemühungen hauptsächlich auf folgende Punkte:
a) Sprachunterricht
Die beiden Regierungen erkennen die wesentliche Bedeutung an, die der Kenntnis der Sprache des anderen in jedem der beiden Länder für die deutsch-französische Zusammenarbeit zukommt. Zu diesem Zweck werden sie sich bemühen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der deutschen Schüler, die Französisch lernen, und die der französischen Schüler, die Deutsch lernen, zu erhöhen.

Die Bundesregierung wird in Verbindung mit den Länderregierungen, die hierfür zuständig sind, prüfen, wie es möglich ist, eine Regelung einzuführen, die es gestattet, dieses Ziel zu erreichen. Es erscheint angebracht, an allen Hochschulen in Deutschland einen für alle Studierenden zugänglichen praktischen Unterricht in der französischen Sprache und in Frankreich einen solchen in der deutschen Sprache einzurichten.“

Der 50. Jahrestag dieses Vertrags im Januar 2013 ist eine günstige Gelegenheit nachzufragen, ob beide Länder sich wirklich (genügend) „bemüht“ haben, ob „Bemühungen“ alleine ausreichend waren, und ob ein klares Bekenntnis in Deutschland trotz föderalistischer Hürden zugunsten der französischen Sprache in den Schulen und der Romanistik in den Universitäten durch eindeutige Impulse ergänzt werden muss. Und ob in Frankreich mehr für den Deutschunterricht und für die Germanistik getan werden kann. Der Vertrag von 1963 sah u. a. Sprachunterricht in den Hochschulen als nützlich an. Ein solcher Passus müsste durch die ausdrücklichen Willen zur Förderung der Kultur- und Literaturwissenschaft einschließlich der Linguistik ergänzt werden. Die > deutsch-französische Hochschule kann durch Kooperationen bemerkenswerte Ergebnisse vorweisen. Und die > France-Mobile in Deutschland und die DeutschMobile in Frankreich sind immer ausgebucht. Aber wie steht es um die Nachhaltigkeit dieser Änsätze? Schon schwenkt Baden-Württemberg den Rotstift und macht sich dran, Lehrerstellen zu streichen. Das erinnert an 1986 ff., die Jahre, in denen man leichtfertig und ohne jedes Konzept und mit gravierenden Folgen mehrere Generationen von bestens ausgebildeten Französischlehrern die Anstellung verweigert hat und gleichzeitig wie in NRW den Ausbau der Gesamtschulen forciert hat.

Das Interesse für die französische Sprache bei Jugendlichen wird nicht nur durch mehr Lehrer, sondern auch durch eine interessante und transparente Gestaltung der deutsch-französischen Beziehungen in allen Bereichen beeinflusst. Nicht nur wie bei jedem Gipfel gebetsmühlenartig üblich verlauten lassen, man wolle künftig eher zusammenarbeiten; es ist Zeit, konkrete Maßnahmen zu verabreden. (> François Hollande und die Bildung). Die Summe aller guten Absichten und Projekte (u.a. das > DFJW) müssen durch ein gemeinsames Agieren von Frankreich und Deutschland (gemeinsame Botschaften, gemeinsame Projekte, gemeinsames außenpolitisches Handeln, Abstimmung in der Energiepolitik – man kann zwar Zeichen setzen, aber in Europa nicht alleine aus der Kernenergie aussteigen -, gemeinsame Signale in der Europapolitik bis zu einem > gemeinsamen Minister) substantiell ergänzt werden.

> Le miracle de la réconciliation franco-allemande.
> La journée franco-allemande du 22 janvier, ou faire mieux connaître l’importance des relations franco-allemandes
> Deutsch-französischer Tag 2011: „Französisch, dein Weg zum Erfolg – L’allemand, passeport pour l’avenir“.

> Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit

DOKUMENTE: Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog, 2/2012: > 50 Jahre Elysée-Vertrag / Les 50 ans du Traité de l’Elysée – Momente der Freundschaft / Moments d’amitié

Parfois un „poisson d’avril“ peut aussi faire rêver: > Promouvoir la langue française en Allemagne / Mehr Deutsch lernen in Frankreich

Ist der Elysée-Vertrag veraltet? / Le traité de l’Elysée est-il dépassé?

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Finale des Grenzüberschreitenden Redewettbewerbs / Concours d’éloquence transfrontalier der Association des Membres de l’Ordre des Palmes Académiques (AMOPA)

Beim Finale des Grenzüberschreitenden Redewettbewerbs / Concours d’éloquence transfrontalier der Association des Membres de l’Ordre des Palmes Académiques (AMOPA) – AMOPA Süddeutschland e. V. und AMOPA Section du Bas-Rhin Mittwoch, 20. März 2024 wurden im Europasaal des Regierungspräsidiums Stuttgart die besten Reden in der Sprache des Nachbarn von Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und Frankreich ausgezechnet.

Die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung hatten Theresa Schopper, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und Olivier Faron, Recteur de l‘Académie de Strasbourg, übernommen.

Bei diesem Wettbewerb sollen die deutsch-französischen Beziehungen im Vordergrund stehen und es geht um die Förderung de Verständnisses der französischen Kultur in Deutschland und der deutschen Kultur in Frankreich. Die Redekompetenz in der Sprache des Nachbarn soll gestärkt werden. Mit dem Wettbewerb werden Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe mit sehr guten Kenntnissen in der Sprache des Nachbarn aus dem Elsass, Baden-Württemberg und der rheinland-pfälzischen PAMINA-Region angesprochen.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete: 60 Jahre nach der „Rede von Ludwigsburg“ wenden Sie sich in einer argumentativen Rede an die Jugend, um die deutsch-französische Freundschaft, ausgehend von eigenen Ideen, weiterzuentwickeln. / Six décennies après le « discours de Ludwigsburg » vous vous adressez à la jeunesse pour relancer l’amitié franco-allemande. Argumentez votre discours par vos idées personnelles.

Finalisten 2024

Deutsche Kandidatinnen und Kandidaten
1. Butz, Hanna (Justinus-Kerner-Gymnasium Weinsberg)
2. Holitzner, Klara Maria (Evangelisches Heidehof-Gymnasium Stuttgart) – 1. Platz
3. Morjane, Hanaa (Johanna-Geissmar Gymnasium Mannheim)
4. Resch, Nicole (Gymnasium Weingarten)
5. Schröder, Jana Alina (Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim) – 3. Platz
6. Schultz, Kira (Gymnasium Mengen) – 2. Platz

Französische Kandidatinnen und Kandidaten
1. Dutruch, Chloé (Lycée Jean Sturm de Strasbourg)
2. Frisch, Inès (Lycée Jean Sturm, Strasbourg) – 2. Platz
3. Krettnich, Till (Lycée Robert Schuman de Haguenau) – 1. Platz
4. Landes, Anna (Lycée Robert Schuman de Haguenau) – 3. Platz

Der Grenzüberschreitende Redewettbewerb / Concours d’éloquence transfrontalier wurde 2016 durch die gemeinnützige AMOPA Süddeutschland e. V. und die AMOPA Section du Bas-Rhin ins Leben gerufen. Der Wettbewerb wird jährlich durchgeführt, abwechselnd in Deutschland und in Frankreich. Im Jahr 2024 fand er zum 7. Mal statt. Der Grenzüberschreitende Redewettbewerb beruht in erster Linie auf zivilgesellschaftlichem Engagement.

Alle Teilnehmende des Finales erhalten darüber hinaus ein repräsentatives Dokument für ihr Curriculum Vitae.

Finanzierung:

Die Initiative wird aus Mitteln der AMOPA Süddeutschland e. V. sowie der AMOPA Section du Bas-Rhin bestritten und mit viel ehrenamtlicher Eigenleistung ermöglicht.

Preise werden insbesondere durch folgende Sponsoren erbracht: Klett-Verlag, Firma Stihl (Waiblingen), Europa-Park (Rust).

Sprache des Nachbarn
Warum die Sprache des Nachbarn lernen? – Das Erlernen der französischen Sprache in Deutschland – so wie auch das Erlernen der deutschen Sprache in Frankreich – geht dank der über Jahrzehnte gewachsenen Beziehungen zum Partnerland, gestärkt durch den Elysée-Vertrag, das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie den Aachener Vertrag, mit der Möglichkeit einher, an einer Vielzahl von Schüleraustauschen und Auslandsaufenthalten teilnehmen zu können. Die Städte- und Regionalpartnerschaften bieten einen besonders spannenden Kontext für Austausche und Begegnungen aller Generationen.

Die von der Kooperation der Schulbehörden der Partnerregionen getragenen Austausch-Programme sind für alle motivierten Jugendlichen niederschwellig und ganz unabhängig von der finanziellen Situation der Elternhäuser zugänglich.

Insofern ist das Erlernen der Sprache des Nachbarn in besonderem Maße mit Chancengleichheit verbunden, wenn es um den Zugang zu einer gelebten Mehrsprachigkeit, zu grenzüberschreitenden Erfahrungen und zu einem tieferen Verständnis für Europa und für die Demokratie geht. Mit keiner anderen Sprache sind einschlägige Schlüsselerlebnisse und prägende grenzüberschreitende Erfahrungen so einfach realisierbar wie mit dem Französischen bzw. dem Deutschen.

Der Grenzüberschreitende Redewettbewerb / Concours d’éloquence transfrontalier steht als konkrete zivilgesellschaftliche Maßnahme im Lichte des Aachener Vertrags1; hier spielt die Sprache des Nachbarn, insbesondere für die Grenzregionen, eine hervorgehobene Rolle.

In Artikel 15 des Aachener Vertrags von 2019 heißt es: „Beide Staaten sind dem Ziel der Zweisprachigkeit in den Grenzregionen verpflichtet und unterstützen die dortigen Stellen dabei, geeignete Strategien zu entwickeln und umzusetzen.“

Dank seiner vielfältigen Beziehungen zu frankophonen Partnerregionen kommt den Ländern der Grenzregionen als privilegierte Akteure die verstärkte Entwicklung modellhafter grenzüberschreitender #leuchtturmprojekte auf allen Ebenen zu.

In Artikel 10 führt der Aachener Vertrag hinsichtlich der Bildung Folgendes aus: „Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und 1 Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik über die deutsch-französische Zusammenarbeit und Integration (22. Januar 2019). Genannt: Aachener Vertrag. Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.“

Exzellenzpreis / Prix d’Excellence 2023 der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz feiert die Sprache des Nachbarn anlässlich „65 Jahre Städtepartnerschaft Mainz-Dijon

| Apprendre avec la radio | ChatGPT – brauchen wir nun eine neue Fachdidaktik für Französisch? | Strategien zur Förderung der Partnersprache: Förderung der französischen Sprache in Deutschland und Förderung der deutschen Sprache in Frankreich | Éditorial: 60 Jahre Élysée-Vertrag. Und wie steht es heute um den Sprachunterricht? | Paris: Le Traité de l’Élysée, 60 ans après. Der Staatsakt in der Sorbonne | Deutsch-Französischer Tag – 22. Januar 2023 – 60 Jahre Élysée-Vertrag |


Die Deutsch-Französische Gesellschaft Mainz verlieh in Mainz am 28.01.2023 im Gutenberg-Museum zum Deutsch-Französischen Tag den Exzellenzpreis / Prix d’Excellence an die 14 besten Mainzerinnen und Mainzer des Abiturjahrgangs 2023 im Fach Französisch sowie an zwei nominierte Senior-Sprachlernende der Volkshochschule und des Institut français Mainz.

Von Frau Ministerpräsidentin Malu Dreyer überbrachte Herr Werner Schreiner, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, allen Preisträgerinnen und Preisträgern die herzlichen Glückwünsche für ihr Engagement rund um die französische Sprache und Kultur. Vor dem Hintergrund von „60 Jahre Elysée-Vertrag“ veranschaulichte Herr Schreiner die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sehr lebendig mit persönlichen Beispielen.

Die Generalkonsulin der Republik Frankreich Dr. Ilde Gorguet hob den Zugang zur vielfältigen Welt der Frankophonie hervor, der mit der Kenntnis der französischen Sprache verbunden ist. In deutscher Sprache adressierte die französische Generalkonsulin Ihr Grußwort an die über 100 geladenen Gäste aus Mainz, Wiesbaden, Frankfurt, Köln und Dijon.

Als Vertreter der Stadt Mainz hieß Herr Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch die Gäste im Gutenberg-Museum herzlich willkommen, lobte das zivilgesellschaftliche Engagement der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz und unterstrich die Bedeutung der Festveranstaltung zur Verleihung des Exzellenzpreises / Prix d’Excellence als Auftakt zu den Feierlichkeiten der Städtepartnerschaft „65 Jahre Mainz-Dijon“

Daran anknüpfend verkündete die eigens angereiste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Dijon Frau Lydie Pfander-Meny den Wunsch ihrer Stadt, die Verleihung des Exzellenzpreises / Prix d’Excellence für die besten französischen Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2023 im Fach Deutsch aus Dijon anlässlich der Städtejubiläumsfeiern im Rahmen des „Village de l’Europe“ im Mai 2023 in Dijon zu begehen. Gleichzeitig dankte sie der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz für die bereits erfolgte Zusammenarbeit mit dem Rectorat de Dijon und der französischen Schulaufsicht zur Nominierung der französischen Preisträgerinnen und Preisträger.

Michael Grabis, Vizepräsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Mainz, dankte allen kooperierenden Institutionen und Mitwirkenden für ihre Unterstützung. Er betonte den Gedanken, dass der Dialog und das gegenseitige Verständnis das vertrauensvolle und friedvolle Miteinander verstärken könne. Das lebenslange Sprachenlernen verstehe sich als Chance und als Sprache unserer Nachbarn böte Französisch einen direkten Zugang zu grenzüberschreitenden Begegnungen und zu prägenden Schlüsselerfahrungen.

Dank der Schirmherrschaft und Unterstützung von Herrn Pierre N’Gahane, dem Recteur der Académie de Dijon, ist der Exzellenzpreis / Prix d’Excellence auch für die besten Abiturientinnen und Abiturienten aus Dijon für ihre herausragenden Kenntnisse im Deutschen ermöglicht worden. „Cette initiative, qui met à l’honneur l’apprentissage de la langue allemande, valorise également le partenariat très fort que l’académie de Dijon entretient avec la Rhénanie-Palatinat.“ – so der Recteur, die Bedeutung der Initiative vor dem Hintergrund der Partnerschaft Rheinland-Pfalz-Bourgogne-Franche-Comté hervorhebend.

Gemeinsam verliehen Frau Generalkonsulin Dr. Ilde Gorguet und Herr Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch den sechzehn Preisträgerinnen und Preisträgern den Exzellenzpreis / Prix d’Excellence und überreichten feierlich die Kunst-Urkunden aus der Druckwerkstatt des Gutenberg-Museums Mainz, begleitet vom Applaus der Gäste für die Preisträgerinnen und Preisträger.

Alle Fotos in diesem Artikel: © Alfons Rat

Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

(DFH_UFA) Im Hinblick auf den 60. Jahrestages des Elysée-Vertrags erneuern fünf deutsch-französische Akteure der beruflichen Bildung ihr Engagement für die duale Ausbildung, die jungen Menschen auf beiden Seiten des Rheins attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg eröffnet.

„Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“: Mit diesem Slogan haben fünf deutsch-französische Akteure der Berufsbildung im letzten Jahr die duale Ausbildung in den sozialen Medien beworben. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich), die Universität Paris Dauphine-PSL, das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), ProTandem und die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) sind Partner der Kampagne, die in 2021 vor allem bei jungen Menschen auf großes Interesse gestoßen ist. Um die Wirkung und Sichtbarkeit zu verstärken, startet heute eine zweite Kommunikationskampagne. Es gilt die Chancen hervorzuheben, die jungen Menschen in Frankreich und Deutschland durch die verschiedenen dualen Ausbildungsprogramme in einer Vielzahl von Berufen und Berufszweigen geboten werden.

Frankreich und Deutschland zeichnen sich durch eine wesentliche Weiterentwicklung der Lehrlingsausbildung und der dualen Ausbildung aus. So hat Frankreich im Jahr 2021 zum ersten Mal die Marke von 700.000 Jugendlichen mit Ausbildungsvertrag überschritten. In Deutschland liegt der Anteil der Auszubildenden bei den Jugendlichen, die die Sekundarstufe besuchen, bei etwa 50 %, während er in Frankreich bei 20 % liegt (Quelle: Pôle Emploi France).

Nach Angaben des Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung, Berufsbildung und sozialen Dialog finden 70 % der jungen Franzosen, die eine Lehre absolvieren, innerhalb von sieben Monaten nach Erhalt ihres Abschlusses einen Arbeitsplatz. Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer verzeichnet in ihrem dualen Ausbildungsprogramm „Beauftragte/r für Vertriebsentwicklung Frankreich/Deutschland“ beispielsweise eine Beschäftigungsquote von 80 % innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt des Abschlusses.

Die Beschäftigungsquote junger Menschen liegt in den Ländern, in denen die Lehrlingsausbildung stärker verbreitet ist, deutlich höher, während die Jugendarbeitslosigkeit in Europa nach wie vor hoch ist: Die Arbeitslosenquote junger Menschen unter 25 Jahren lag im April 2022 in der EU bei durchschnittlich 14%, wobei es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gab (35% in Griechenland und Spanien, 18,9% in Frankreich und 6,9% in Deutschland, laut Eurostat).

Mit der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg“ sollen Unternehmen, Jugendliche und ihre Familien auf die zahlreichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden, die die duale Ausbildung bietet. Als vollwertige Lösung eröffnet sie jungen Menschen den Zugang zu zukunftsorientierten Berufszweigen und Berufen.
……………………………
„In einer Zeit, in der die Reindustrialisierung Europas und seine technologische Souveränität im Vordergrund stehen, nimmt der Bedarf von Unternehmen an qualifizierten jungen Fachkräften in allen Bereichen der Industrie und des Dienstleistungssektors ständig zu. Die duale Ausbildung eröffnet jungen Menschen sehr attraktive Perspektiven für ihren beruflichen Erfolg.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Unternehmen, junge Menschen und Familien, die Lehrlingsausbildung und die duale Berufsausbildung neu zu betrachten und die Chancen zu nutzen, die diese Ausbildungsprogramme bieten.»

— Die Partner der Kampagne „Die duale Ausbildung – der Weg zum Erfolg

Erfahrungsberichte

„Wir hatten das Glück, eine Studentin des deutsch-französischen Doppeldiploms zwischen der Universität Paris Dauphine und der Goethe-Universität Frankfurt im Rahmen eines dualen Studiums einzustellen. Wir haben in ihr alle Qualitäten wiedergefunden, die erforderlich sind, um sich in einer anspruchsvollen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (einschließlich einer ernsthaften Motivation) im Dienste unserer deutsch-französischen Mandanten auszuzeichnen. Das Modell des dualen Studiums ist sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Studenten ein großer Vorteil, da es beiden ermöglicht, ein langfristiges Vertrauensverhältnis aufzubauen, ohne bei jeder Rückkehr in das Unternehmen Integrationsphasen durchlaufen zu müssen.“

— Matthias Barnert, Associé PwC – International Markets – German Business Group

„Der/die Auszubildende bringt seine/ihre Ideen ein, seine/ihre Energie und – für einen deutschen Konzern wie den unseren – seine/ihre Fähigkeit, sich mit unseren deutschen und englischen Kollegen auszutauschen;

Kurz gesagt, eine Win-Win-Situation, bei der der Auszubildende echte Berufserfahrung sammelt, da er/sie operative Verantwortung übernimmt.“

— Gilles Maes, Generaldirektor Bilfinger Peters Engineering SAS / Caroline Sagne, Sales and Marketing Director, Business Line Nuklear Bilfinger.

Innovative, interdisziplinare und interkulturelle Austauschbegegnungen

Planen Sie Ihr nächstes deutsch-französisches Projekt und machen Sie mit bei den IN-Projekten 2023.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) lädt Sie herzlich ein, im Jahr des 60. Jubiläums des Elysée-Vertrages, Ihr nächstes deutsch-französisches Austauschprojekt zu planen. Das DFJW fördert innovative, interdisziplinäre und interkulturelle Austauschbegegnungen (kurz: IN-Projekte).

Schulen und Gruppen von weiterführenden Schulen aus Deutschland und Frankreich, an denen an mindestens einer der Schulen die Partnersprache intensiv unterrichtet wird  (z.B. im Rahmen eines bilingualen Zuges, Abi-Bac, Französisch als erste Fremdsprache oder einer „section européenne“) können an den IN-Projekten teilnehmen.

Das DFJW gewährt den Projektpartnern einen Reisekostenzuschuss gemäß den DFJW-Richtlinien, ggf. einen Programmkostenzuschuss und im Fall von Drittortbegegnungen einen Zuschuss zu den Aufenthaltskosten.

Pro Projekt wird nur ein einziger Antrag von einem der beiden Projektpartner gestellt. Der Antrag muss inhaltlich mit den zuständigen Lehrer*innen der Partnerschule abgestimmt sein. Sie müssen sich einfach auf der Internetseite ein Profil anlegen und das Bewerbungsformular ausfüllen: www.in-projekte.dfjw.org

Sie können Ihre Projektbewerbung bis zum 13.11.2022 einreichen. Das Austauschprojekt soll im Kalenderjahr 2023 durchgeführt werden.

Mehr Infos: > https://in-projekte.dfjw.org/

22. Januar 2022: Deutsch-französischer Tag

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> Der deutsch-französische Tag Deutsch-französisches Internetportal


Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Online unterrichten und lernen

> Die Maßnahmen gegen das Corona-Virus in Frankreich und Deutschland

> #CoronaVirus – COVID-19-Krise

Die Geschichte des Deutsch-Französischen Vertrages:  > Lebendiges Museum Online – Historisches Deutsches Museum

> Journée franco-allemande du 22 janvier 2021 *** – Académie de Créteil

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt : Paul Maurice, France-Allemagne. Un couple réuni face à la crise ?  *** – 18. Dezember 2020

> Nachgefragt: Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie: “Für eine deutsch-französische Föderation” – 25. September 2020.

> Emmanuel Macron: 16 Reden über Europa

> Nachgefragt: Emmanuel Suard (ARTE) antwortet auf unsere Fragen – 17. November 2020

> Es geht um Europa: Staatspräsident Emmanuel Macron und Verteidigungsministerin A. Kramp-Karrenbauer – 17. November 2020

> Start des ersten Experiments eines europäischen Zivildienstes in Metz –  25. November 2020 von

> Deutsch-Französisches Zukunftswerk – Forum pour l’avenir franco-allemand  –  11. Dezember 2020

> #TraitedAixlaChapelle Die Unterzeichnung des #AachenerVertrags – 24. Januar 2019

> La coopération franco-allemande décentralisée suite au Traité d’Aix-la-Chapelle Visions franco-allemandes< –  8. Juni 2020

> 22. Januar 2019: Der Aachener Vertrag. Le Traité d’Aix-la-Chapelle – 21. Januar 2019

> Nachgefragt: Ministerpräsident Armin Laschet antwortet auf unsere Fragen –  8. Juli 2019

> Paris-Berlin. Nachgefragt: Christian Lequesne répond à nos questions – 17. April 2019

Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

>  22 janvier 2016 : La journeée franco-allemande. Le message vidéo pour les élèves du Lycée Augustin-Thierry à Blois

> Deutsch-französische Beziehungen: Je dois faire un exposé / Ich muß ein Referat halten.



Die Tweets vom > Ministère des Solidarités et de la Santé und vom > Bundesministerium für Gesundheit – sind eine gute Gelegenheit, sich allerlei Aufgaben – Zeitungsartikel, verfassen, Diskusssionsrunde: Die Krise in Frankreich und in Deutschland etc. – auszudenken – bis hin zu einer Vokabelliste rund um die Pandemie. PONS wird sicherlich helfen dabei:

Didaktische Hinweise zum Lernen und Arbeiten mit unseren Artikeln auf diesem Blog:

> Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

> Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter– 4. Oktober 2019 Aktualisiert: 25.9.2019, 21.11.2019, 24.3.2020, 14.9.2020

> Online #Französischlernen I ff.: Die Übersicht

> Online unterrichten und lernen – 5. September 2020

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