Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

Jeder Artikel auf unserem Blog ist ein ständiger Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland. Vom gegenseitigen Lernen, vom kooperativen Miteinander davon leben die deutsch-französischen Beziehungen. Einige Artikel widmen sich aber ganz explizit dem Vergleich:

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die kürzlich abgeschlossene > Concertation numérique des Conseil National du Numérique CNNum in Frankreich und die daraufhin verkündete > Stratégie Numérque du Gouvernement
bieten eine bemerkenswerte Gelegenheit hier an ein politische und wirtschaftliches Thema zu erinnern, dass Frankreich und Deutschland trotz einer intensiven Kooperation noch für die immer wieder versprochene stete Ausweitung der Kooperation und der Intensivierung der Zusammenarbeit für sich und zugunsten Europas neu entdecken könnten. Vergleichen wir den den Bericht des CNNum mit der > Digitalen Agenda 2014-1017 der Bundesregierung. Immerhin, Frankreich kommt einmal im Suchergebnis auf dieser Seite vor: > Chancen der Digitalisierung nutzen: „Kanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Hollande und EU-Kommissionspräsident Juncker trafen 20 Vorstandsvorsitzende der europäischen Industrie. Thema: Die Herausforderungen der Digitalisierung für die Industrie.“ In anderen Zusammenhängen kommt Frankreich auf dieser Seite nicht vor. Der CCNum scheint in Berlin unbekannt zu sein, genauso wie unsere deutschen Medien vom > Bericht des CCnNum in Frankreich bisher – wenn wir nichts übersehen haben – keine Notiz genommen haben.

Also nochmal:

Dabei hat die Bundesregierung in ihrer Digitalen Agenda gute Absichten: „Mit der Digitalen Agenda wird die Bundesregierung den digitalen Wandel mitgestalten. Wo es erforderlich ist, werden wir neue Regeln setzen, denn mit der Digitalisierung und der damit verbundenen Internationalisierung verändern sich die Rahmenbedingungen für jede und jeden in unserer Gesellschaft. Wir müssen sicherstellen, dass neue Entwicklungen nicht behindert werden, gleichzeitig aber Fehlentwicklungen entgegensteuern. Das gilt insbesondere für Fragen des Datenschutzes und des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, den Schutz des geistigen Eigentums, den Verbraucherschutz, den Jugendmedienschutz sowie den Schutz von Computern und Daten.“ (> Grundsätze unserer Digitalpolitik)

Dennoch hier heißt es „werden wir neue Regeln setzen“ und in Frankreich sind 18.000 Beiträge dokumentiert und ausgewertet worden, die in Empfehlungen münden, die der Staatssekretärin Axelle Lemaire bei ihrem Gesetzesentwurf helfen sollen.

Man könnte noch viel mehr vergleichen: Wir dürfen > bei der Digitale Agenda mitdiskutieren während die Franzosen zur Beteiligung aufgerufen wurden: > http://contribuez.cnnumerique.fr/.

Auf deutscher Seite gibt es unverbindliche Absichtserklärungen: „Wir werden deshalb mit möglichst vielen Bevölkerungsgruppen eine Debatte darüber führen, wie wir künftig angesichts des digitalen Wandels zusammenleben wollen.“ > Digitale Lebenswelten in der Gesellschaft gestalten.

Vergleicht man die Digitale Agenda der Bundesregierung und die Strategie der Französischen Regierung gibt es zum einen die Digitalisierung als ein gemeinsames Thema, das jeder Staat aber seltsamerweise für sich behandelt. Eine gemeinsame Strategie würde ungeahnte Impulse für die deutsch-französische Wirtschaft freisetzen. Zur Zeit ist es so, als würde jeder Staat an seinem eigenen Intranet arbeiten. Eine gemeinsame Agentur für die Digitalisierung, das wärs.

Nochmal:

> Merkel hält die Eröffnungsrede auf der CeBIT: „Deutschland und China sollen sich bei der digitalen Revolution nach Meinung von Bundeskanzlerin Merkel enger abstimmen.“

Das schnelle Internet: > Bundesverkehrsminister Dobrindt erläutert seine Schwerpunkte der Digitalen Agenda.

Der Vergleich VII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

Jeder Artikel auf unserem Blog ein Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland. Einige Artikel widmen sich aber ganz explizit dem Vergleich:

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Alles hängt mit allem zusammen. Es geht um das > Internet der Dinge. Wie wird in Frankreich, wie wird in Deutschland darüber diskutiert?

> Industrie 4.0 – Wikipédia – en français:
„Le concept d’Industrie 4.0 correspond à une nouvelle façon d’organiser les moyens de production : l’objectif est la mise en place d’usines dites « intelligentes » (« smart factories ») capables d’une plus grande adaptabilité dans la production et d’une allocation plus efficace des ressources, ouvrant ainsi la voie à une nouvelle révolution industrielle.“

> Industrie 4.0 – Wikipedia auf Deutsch:
„Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt im Bereich der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung, mit dem in erster Linie die Informatisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben werden soll.“ – Wer hat denn da „Bundesregierung“ hineingeschrieben? Auch in den Details entdeckt man so Unterschiede zwischen den politischen Kulturen hüben und drüben.

Vergleichen wir einmal den Ansatz zweier Broschüren miteinander:

> <<<< > Logiciel embarqué et objets connectés n°2 – Site de la Direction générales des entreprieses DGE du Ministère de l’Économie, de l’Industrie et du Numérique: S. 5: „L’émergence de l’Internet des Objets, rencontre du monde du Web et de celui des systèmes embarqués, amplifie de façon considérable le développement des technologies embarquées. Les objets intelligents sont désormais connectés, bénéficient des puissances de traitement du cloud computing et accèdent aux données de l’Internet. Ils génèrent eux-mêmes des quantités considérables de données, dont le traitement ouvre de nouvelles opportunités de création de valeur grâce aux techniques du Big data. La diffusion croissante de ces objets génère également de nouveaux risques pour la sécurité numérique des institutions, des entreprises et des particuliers, qui appellent de nouvelles réponses.“

<<<< Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Öffentlichkeitsarbeit, 11019 Berlin > www.bmwi.de:
> Industrie 4.0 – *.pdf
Volks- und betriebswirtschaftliche Faktoren für den Standort Deutschland
Eine Studie im Rahmen der Begleitforschung zum Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0, S. 7: „Das Internet der Dinge hat in den letzten Jahren einen hohen technologischen Reifegrad erreicht und treibt wichtige Entwicklungen in vielen Anwenderbranchen voran. Im industriellen Kontext bezeichnet der Begriff Industrie 4.0 die Verbindung der digitalen Welt des Internets mit den konventionellen Prozessen und Diensten der produzierenden Wirtschaft. Es handelt sich dabei um die horizontale und vertikale Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette mit Verlagerung der Steuerung von oben nach unten. Hohe Erwartungen knüpfen an diese Entwicklung an. Viele sprechen von der vierten industriellen Revolution, die große Chancen für die Wirtschaft mit sich bringt, zugleich aber auch große Herausforderungen an alle Beteiligten stellt und zum Teil massive Umbrüche bewirken wird.“

Naturgemäß kann man beide Broschüren eigentlich kaum miteinander vergleichen, die eine ist eine Ausschreibung, die andere mehr eine Programmschrift, und doch ist es interessant das darin verwendete Vokabular mit Hilfe von > PONS zu untersuchen. Auch wenn es komliziert klingt, aber auch für Schüler ist es interessant, etwas von dieser Welt der Dinge kennenzulernen. Stellen Sie sich mal vor, ein Schüler würde bei einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum auch nur von einige Ansätzen etwas dieser Fragestellung, die zur Zeit beide Regierungen so stark beschäftigt, sagen können. Große Unterschiede? Im letzten Jahr berichtete LE MONDE davon, dass Frankreich sich von Deutschland etwas abgucken müsste… Mittlerweile gibt es längst eine gemeinsame Erklärung zu diesem Thema.


Et si on va plus loin, on découvre bel et bien les échanges entre la France et l’Allemagne:

> Industrie 4.0 : lancement d’une plateforme de soutien par le gouvernement fédéral allemand – Portail pour la Science de l’Ambassade de France en Allemagne

> Déclaration franco-allemande sur l’intégration économique – Ministère de l’Économie, de l’Industrie et du Numérique:
à l’occasion du Conseil des ministres franco-allemand, 31 mars 2015: Vgl. auf unserem Blog> 17e Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin:

Déclaration commune sur l’intégration économique
Gemeinsame Erklärung zur wirtschaftlichen Integration, S.

> La France doit s’inspirer du projet « Industrie 4.0 » allemand Le Monde.fr | 14.11.2014

https://twitter.com/ils_institut/status/583528148354015233

Der Vergleich: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

Die folgende vier Accounts könnten miteinander verglichen werden. Um den Vergleich abzurunden könnten noch andere Facebook-Accounts dazu genommen werden. Anzahl der Likes, Konzeption: worüber wird geschrieben? Handelt es sich um eigene Beiträge? oder soll die Aufmerksamkeit auf andere Websites oder die eigene Website gelenkt werden? Welche politischen Themen werden angesprochen? Welche Themen werden diskutiert? Welche Unterschiede in der politischen Kultur werden deutlich?

> Account des Palais de l’Élysée auf Facebook
> Französische Regierung auf Facebook

> Angela Merkel – auf Facebook
> Bundesregierung auf Facebook

Auf diesem Blog:

Der Vergleich…

Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V
Web 2.0 in der Schule

Jetzt setzen wie die Serie Der Vergleich fort:

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die Beiträge dieser Serie Der Vergleich haben etwas Aperçuhaftes. Kein strenger, ausgewogener Vergleich mit präzisen Zahlen, eher zwei Eindrücke. Einer aus Frankreich, einer aus Deutschland, hier einfach mal nennen, um zu zeigen, hier so, dort so. Natürlich hat der Autor hier einen Hintergedanken. Mal gucken, wie es beim Nachbarn läuft, oder gar seine Position einnehmen und dann mal hierher gucken. Manchmal beobachten wir dabei auch Akteure der Zivilgesellschaft, Politiker… Die Reihe Karambolage von ARTE zeigt auch Vergleiche. Hier auf dem Blog geht es manchmal aber noch kürzer zu: Ein Vorgang in Frankreich erinnert uns an einen Zeitungsartikel in Deutschland, und schon wird verglichen. Nicht unbedingt im Sinne von bei uns ist das so, in Frankreich anders, sondern auch auf der Ebene, die gleichen Probleme werden aufgrund anderer Einstellungen anders beurteilt, bewertet, gelöst oder nicht gelöst.

Gerade haben wir über den Bericht Jules Ferry 3.0 berichtet, den die Membre pilote Sophie Pène auf unserem Blog per Interview kürzlich uns gegenüber erläutert hat: > Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0. Der Bericht empfiehlt mit Nachdruck den Einsatz der Digitaltechnik in der Schule – auch aus schulpolitischen und vielen anderen Gründen.

Hier behauptet Moritz Seyffarth am 25.10.2014 in der WELT > Lehrer warnen vor der „totalen Computerisierung“ und berichtet darüber, dass der Lehrerverband skeptisch sei: „Er sorgt sich um Konzentrationsfähigkeit und die Grundeinstellung zum Lernen,“ steht im Aufmacher zu seinem Artikel. Natürlich gibt es auch Befürworter der Digitaltechnik. Seyffarth zitiert Schulleiterin Catherine Prahm der Berliner Albrecht-Haushofer-Schule in Berlin mit den Worten:“Durch den Einsatz von Laptops ist der Unterricht flexibler geworden und wir sparen viel Zeit, indem Tafelbilder nicht abgeschrieben werden müssen.“ Die Sache ist noch keineswegs entschieden, und jede Seite glaubt, gute Argumente vorlegen zu können. Dennoch, bei uns fehlt eine Didaktik des computer- oder Internetgestützten Unterrichts. Die Rahmenbedingungen beispielsweise des Französischunterrichts haben sich durch Mitmach-Internet, das Web 2.0, dramatisch verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0. Der Lehrer muss sich über Mediennutzungsgewohnheiten seiner Schülerinnen uns Schüler informieren, und er muss sie nicht nur begleiten, sondern das Nutzen der Medien, die Kommunikation per Internet, das Erstellen, Pflegen und teilen von Inhalten begleiten, er muss es inszenieren. Ein Stapel Laptops reicht dafür nicht aus. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht, die in einer Grafik in diesem Artikel voon Seyffarth, genannt werden lautet: „Knapp die Hälfte von Deutschlands Lehrern wünscht sich, dass mehr neue Medien im Unterricht eingesetzt werden.“ Würde es nach den Ergebnissen des Berichts Jules Ferry 3.0 gehen, müssten viel mehr, wenn nicht alle Lehrer den Einsatz der Neuen Medien verlangen.

Jules Ferry 3.0: Nach Tweets suchen: Sprachen, zu bestimmten Zeiten, etc.: > Erweiterte Suche in Twitter

Victor Hugo schreibt in der Préface von Hernani (1830): „à peuple nouveau, art nouveau.“ Neue Technik, neue Didaktik. Seit dem ersten Artikel auf diesem Blog über > Web 2.0, dem bisher 217 folgten, denken wir immer wieder über die Grundlagen, die Eckwerte einer Didaktik nach, die Lehrer für einen sachgerechten Einsatz der digitalen Welt im Unterricht können. Der > Rapport Jules Ferry 3.0 geht auf eine vielversprechende Art und Weise in diese Richtung.Er lobt nicht nur technische Möglichkeiten, sondern nimmt das Umfeld Schule in den Blick und fragt, wie schulischer Erfolg mit der Digitaltechnik beförert werden kann.

Sollen wir den Vergleich noch weiter führen? In Frankreich gibt es einen Conseil national du numérique und bei uns die Kompetenzen von 16 Bundesländern…

In Frankreich ist die Entwicklung der digitalen Welt in der Schule > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école.

Der Vergleich II
Deutsch-französische Kooperation.
Eine Woche im August 2014

Unsere Politiker haben längst ihre Rentrée hinter sich. Wir hatten uns vorgenommen, auf diesem Blog u. a. auch Formen der alltäglichen deutsch-französischen Kooperation zu untersuchen. Deutsch-französische Beziehungen finden keinesfalls nur statt, wenn Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande sich treffen. Le franco-allemand zeigt sich auch, in der täglichen Routine, wenn innerhalb kurzer Zeit 6 Minister sich treffen… Jetzt könnten wir lange über die Inhalte dieser Treffen schreiben und dann nachzusehen, wie die Protagonisten sich und ihre Ergebnisse in den sozialen Netzwerken zeigen und dokumentieren. Aber statt hier einen zu langen Eintrag zu schreiben, gucken wir in Facebook und Twitter nach:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/frankreich.in.deutschland/posts/828571013829390″]

[fb-post href=“https://www.facebook.com/frankreichblog/posts/10152752749436392″]

> Rede von Außenminister Steinmeier auf der Botschafterkonferenz in Paris

[fb-post href=“https://www.facebook.com/frankreichblog/posts/10152749910106392″]

Der Vergleich (I)
28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris –
25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Vergleichende Politikwissenschaft. Dort der Präsident, hier der Bundesaußenminister … aber dann am zweiten Tag der Botschafterkonferenz in Paris ist der deutsche Außenminister mit dabei.

Gestern versprach uns der Außenminister Laurent Fabius, „FW Steinmeier“ anlässlich der Botschafterkonferenz in Paris wiederzutreffen“:

[fb-post href=“https://www.facebook.com/FrankWalterSteinmeier/posts/10154555157570486″]

N.B.: Diese Fotos wurden nicht von uns aufgenommen: Das ist ein hier eingebetteter – zitierter Beitrag, den Frank-Walter Steinmeier (oder seine Mitarbeiter?) auf seinem Facebook-Account veröffentlicht hat.

Frank Walter Steinmeier > Rede auf der Botschafterkonferenz in Paris: „Als ich mir den Reiseplan so angesehen habe, dachte ich: Warum geben wir uns nicht einfach gegenseitig einen Ersatzschlüssel für unsere Außenministerien? So wie die Leute zuhause das mit ihren besten Nachbarn machen… Falls der eine sich mal aus Versehen aussperrt, oder der andere in den Urlaub fährt…

Ich biete mich jedenfalls gerne an, hier das Haus zu hüten! Denn so ehrwürdig wie der Quai d’Orsay sind wenige Außenministerien auf der Welt, und, liebe Freunde, ich komme wirklich gern hierher! Und ich mache keinen Hehl aus meiner Freude darüber, dass die französische Regierungsumbildung das Außenministerium nicht betrifft.“

Diese Konferenz ist für den Staatspräsidenten eine Gelegenheit wichtige Positionen der französischen Außenpolitik, die zu seinem > „Domaine réservé“ gehören vor den Botschaftern Frankreich zu erläutern:

Sowie der Text der Rede auf der Website des Elyséepalastes erscheint, können wir mit Unterstützung von > PONS aus diesem Artikel wieder ein perfekte Hör- und Sehensverstehensübung machen. Bis dahin: Für Schüler Schreiben Sie einen kurzen Artikel und nennen Sie die Themen dieser Rede.

UPDATE
François Hollande > Discours d’ouverture de la Conférence des Ambassadeurs

Ausführlich ging Hollande auf die Ukraine-Krise ein, deren Lösung nur politisch nicht militärisch erfolgen könne. Ausdrücklich het er das Engagement der Bundeskanzlerin am 6. Juni 2014 in der Normandie hervor: „La présence d’Angela MERKEL a été utile à ce moment. Depuis, la Chancelière et moi-même avons poursuivi nos démarches pour tisser les fils, renouer les contacts.“ Eine Lösung wurde noch nicht gefunden. Russland könne könne nicht darauf zählen eine anerkannte Macht im 21. Jahrhundert zu sein, so Hollande, ohne die Regeln zu beachten. Hollande fügt hinzu, dass er Putin wiederholt gesagt habe, die EU wünsche ene Vertiefung der Beziehungen mit Russland. Hollande wies daraufhin, dass er mit Deutschland zusammenarbeiten wolle, um diese Blockade aufzuheben: „Mais, aujourd’hui, la crise ukrainienne est un blocage. Raison de plus pour le lever rapidement ! La France y est prête avec l’Allemagne. Je fais une nouvelle fois la proposition de se réunir dans le format qu’on appelle maintenant « Normandie » (1) – la marque est déposée ! – pour trouver un accord global. Mais on ne va pas se réunir à quatre si les conditions de cet accord ne sont pas posées. Notre disponibilité est donc là, nous y travaillons avec la Chancelière. La réponse doit venir notamment du côté russe.“

(1) Damit eint Hollande das Zusammentreffen vieler Staatschefs der Normandie am 6. Juni 2014.

Zum Vergleich:

In Deutschland: > Botschafterkonferenz 2014: Mehr außenpolitische Verantwortung wagen – Website des Auswärtigen Amtes

> Eröffnungsrede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Botschafterkonferenz 2014 – Website des Auswärtigen Amtes

> Eröffnungsrede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz – Website des Auswärtigen Amtes


Eröffnungsrede von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz – Website des Auswärtigen Amtes

Frank Walter Steinmeier: „In so einer Welt, die 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg, 25 Jahre nach Ende der Blockkonfrontation von Ost und West eine neue Ordnung noch nicht gefunden hat, tun wir Deutsche uns schwer damit zu definieren, was für uns Verantwortung heißt. Uns fehlt ein klarer Kompass dafür, was angesichts veränderter Machtstrukturen richtig und notwendig ist, und was nicht. Was anständig ist, was Politik leisten kann, und was nicht.“

Der Vergleich:
Ausgewählte Websites der französischen und deutschen Regierungen

french german 

1 2 3 4 55