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Archiv für Juni 2008

Die Projekte der französischen Ratspräsidentschaft

Sonntag, 29. Juni 2008

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1er juillet 2008

Sonntag, 29. Juni 2008

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Die Vorstellung des deutsch-französischen Geschichtsbuchs

Samstag, 28. Juni 2008

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Histoire des poubelles / Müllgeschichten

Freitag, 27. Juni 2008

Für Umweltschützer von 9 bis 99 Jahre gab es am Samstag, 28.Juni 2008 um 19 Uhr 30 oder Sonntag, 29 Juni 2008 um 15 Uhr 30 einen wichtigen Termin in Stuttgart:

Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V. (Stuttgart) und die Maison des Arts (Lingolsheim/Straßburg), präsentieren im Rahmen des Ideenwettbewerbs der Robert Bosch Stiftung „On y va – auf geht’s“ das deutsch-französische Projekt      > Fotos

HISTOIRE DE POUBELLES / MÜLLGESCHICHTEN
Multimediales Theater in fünf Bildern, Prolog und Coda

!URAUFFÜHRUNG!

75 Bewerber aus Frankreich und Deutschland haben Vorschläge für den Wettbewerb eingereicht. 15 wurden angenommen – und Der Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V. (Stuttgart) und die Maison des Arts (Lingolsheim/Straßburg) sind mit recht riesig stolz stolz eines dieser Projekte zu sein.

Histoire de Poubelles / Müllgeschichten

Müllgeschichtenbehandelt das Thema Umweltschutz und wird von 35 Jugendlichen aus dem Elsass und Baden-Württemberg konzipiert, gestaltet, getanzt und gespielt: Dabei sind fünf Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums (Esslingen), 15 Tänzerinnen der New-York City Dance School (Stuttgart), sieben Musiker und 18 Künstler der Maison des Arts (Lingolsheim-Straßburg).

Die Handlung: Abenteuerlich geht es zu mit den fünf Jugendlichen und ihren vertrauten Freunden, den Coca-Cola-Plastikflaschen, dem Laptop, dem letzten Handymodell und dem Super-Auto. Diese lieben Freunde sind aber leider alle umweltschädlich. Ist Wegwerfen die Lösung? Ist Müll das Paradies auf Erden oder das Grab? Recyceln oder nicht recyceln, das ist hier die Frage.

Die künstlerischen Ausdruckformen sind moderner Tanz, Schauspiel – in deutscher und französischer Sprache – elektronische Musik und die Gestaltung plastischer Objekte. Sie ermöglichen es, das Thema spielerisch, humoristisch und kritisch darzustellen und in künstlerischer Form das Bewusstsein der jungen Künstler zu fordern.
Da die Protagonisten Deutsche und Franzosen sind, wird die Thematik zwangläufig mit einem grenzüberschreitenden Blick behandelt und die Rollen zweisprachig gesprochen.
Der Austausch der verschiedenen Nationalitäten unter den Kindern ist dabei ein wichtiger Aspekt.

Unter der Leitung von:
Simone Rist: Dramaturgie, Regie
Monika Kebieche-Loreth: Choreografie
Barbara Mors-Stammler: Sprache
Olivier Bouchard: Bühnenausstattung, Kostüme
Lionel Grob: Musik, Videofilm

Samstag, 28.Juni 2008 um 19 Uhr 30
Sonntag, 29 Juni 2008 um 15 Uhr 30

KULTURWERK
Ostendstr. 106A
70188 Stuttgart

Eintritt: 12€ /erm.: 7€ / Schüler: 5€
Vorbestellung: Tel/Fax: 0711 480 89 – 99
Informationen: 0711 /480 65 45

ÖV: U4 bis Ostenendplatz (+ 5 Minuten Fußweg)
Buslinien: 40, 42 & 56 bis Haltestelle Wagenburg/Ostendplatz

Deutsche Uraufführung. (Die französische Uraufführung fand am 14.6. in Lingolsheim statt)

Foto: Förderverein Deutsch-Französischer Kultur e.V.

Azouz Begag im Institut français de Stuttgart

Freitag, 27. Juni 2008

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Schönstes Souvenir aus Frankreich/Deutschland

Mittwoch, 25. Juni 2008

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Le Newsletter de l’Institut franco-allemand de Ludwigsburg

Mittwoch, 25. Juni 2008

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Böser Wolf – Wettbewerb “Ein bisschen Frankreich, Un peu d’Allemagne”

Dienstag, 24. Juni 2008

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Jeudi, 26 juin – Conférence : Azouz Begag

Dienstag, 24. Juni 2008

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Le jury de l’OFAJ

Montag, 23. Juni 2008

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Ein Gespräch mit Alfred Grosser

Donnerstag, 19. Juni 2008

In Paris hat Alfred Grosser mich am Mittwoch, 18. Juni 2008, zu einem Gespräch empfangen.

Wir haben über die deutsch-französischen Beziehungen gesprochen und deren Bedeutung für den Französischunterricht. Die Normalität und zum Beispiel das Fehlen einer Grenze haben dazu geführt, dass sie für die deutschen wie auch für die französischen Schüler eigentlich gar nichts Besonderes sind. Alfred GrosserErst mit mehr Wissen – auch über Europa, wird das besondere Potential der Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland sichtbar, die bereits, so Grosser, unter Schröder und Chirac zum Stillstand gekommen sind.

Das Gespräch mit Alfred Grosser soll deutschen Schülern als Anregung dienen, sich mit der Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen mehr zu beschäftigen. Nebenbei wird deutlich, das dafür auch eine Kenntnis der politischen Geschichte beider Länder notwendig ist. Zu Recht weist Grosser auf die 2000 Städtepartnerschaften hin, wodurch sich die Stärke der Zivilgesellschaft aber auch die Durchdringung vieler Lebensbereiche zwischen Deutschland und Frankreich auszeichnet. Er bestätigt und bedauert wie > Ingo Kolboom, dass staatliche Stellen die gemeinsamen Kulturabkommen besonders hinsichtlich des Sprachunterrichts nicht wirklich mit Leben erfüllen können – zugleich lobt er die Initiativen wie > Deutsch-Mobil und France-Mobil und erinnert an die Sendung > Karambolage.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Siehe auch:

Jörg von Uthmann, > Richtig denken, das heißt: gerecht denken mit dem Untertitel „Angenehm deutlich: Alfred Grosser, der unermüdliche Dolmetscher zwischen Deutschen und Franzosen, wird 80 Jahre alt“, DIE WELT 1. Februar 2005: „Das Entscheidende, was Grosser seinen Studenten zu vermitteln suchte, war die Maxime “Penser justement, donc avec justesse et justice” – richtig denken, das heißt: logisch und gerecht. “Die Distanz zu sich selbst und zu den eigenen sozialen Zugehörigkeiten”, sagte er bei anderer Gelegenheit, “das ist für mich die wichtigste Bildung.” Mit diesem Bildungsideal machte er sich nicht nur Freunde.“

> Freiheit schafft Europa Exklusiv-Interview mit Prof. em. Alfred Grosser

A. Grosser> Europa sieht Deutschland: Das neue deutsch-französische Verhältnis – ein Pflegefall? Festvortrag zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 im Rathaus der Stadt Osnabrück: „Mitzuwirken – das heißt, Verständnis zu haben für das Leiden anderer, und das ist für mich die Grundlage europäischer Ethik. Dies bemühten wir uns nach 1945 zu organisieren, indem wir uns sagten: Man kann von den Deutschen nur verlangen, dass sie das Ausmaß des Verbrechens des Nationalsozialismus einsehen, wenn wir unsererseits Verständnis für das große menschliche Leiden in den Bombennächten von Dresden und Hamburg zeigen oder für die Millionen von Vertriebenen, von denen ein Teil nie angekommen ist.”

Alfred Grosser, > Europa bauen, den Wandel gestalten. Deutschland, Frankreich, Europa: was war, was ist, was wird? Einführung von Heiner Gutberlet

Alfred Grosser im Gespräch mit Dieter Sinnhuber BR-Online, 2.2.2005: „Deswegen gebrauche ich selbst ja auch nie das Wort ‚deutsch-französische Versöhnung’. Ich brauchte mich damals mit meinem Freund Eugen Kogon, der aus Buchenwald gekommen war, nicht versöhnen. Ich brauchte mich mit dem damaligen Frankfurter Bürgermeister nicht versöhnen, der ebenfalls aus Buchenwald gekommen war. Ollenhauer kam aus der Emigration, Willy Brandt kam aus der Emigration: Mit diesen Menschen musste ich mich doch nicht versöhnen! Wir haben statt dessen gemeinsam versucht, mitverantwortlich die deutsche Demokratie aufzubauen. Ich fühle mich da teilweise wirklich als einer der Väter der deutschen Demokratie, weil wir von draußen mitgewirkt haben!“

> Alfred Grosser Wikipedia

 

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