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Archiv für die Kategorie 'Geschichte'

Le webdocumentaire Les Deux Albums d’Auschwitz

Montag, 26. Januar 2015

Grâce au Tweet de > Najat Vallaud-Belkacem, ministre del’Éducation nationale, de l’Enseignement supérieur et de la Recherche, nous pouvons annocer ici le webdocumentaire de Canope: > Auschwitz, l’histoire de deux albums : un projet transmedia, à partir du 27 janvier 2015:

“Le webdocumentaire Les Deux Albums d’Auschwitz, gratuit et en libre accès, met en perspective l’album de Lili Jacob et l’album de Karl Höcker. Des centaines de photos, des dizaines de textes et des synthèses historiques, et l’intégralité de l’interview de Lili Jacob permettent de découvrir le destin tragique des déportés qui contraste avec le quotidien des officiers SS.”

> Réseau Canopé accompagne la journée de la mémoire des génocides et de la prévention des crimes contre l’humanité

Der Laizismus in Frankreich

Montag, 26. Januar 2015

Wenn man mit deutschen Schülern über die Attentaten in Paris spricht, die 17 Menschen das Leben gekostet haben, dann wird auch über die republikanischen Werte gesprochen, die jüngst die Ministerin Najat Vallaud-Belkacem betont hat: > Présentation de la grande mobilisation pour l’École pour les valeurs de la République Dazu gehört auch der Laizismus, den auch Manuel Valls so eindrucksvoll in der Nationalversammlung in Erinnerung gerufen hat > 13 janvier 2015: Manuel Valls devant l’Assemblée Nationale : “Restez fidèle à l’esprit du 11 janvier.”

richard-molard

Gabriel Richard-Molard, Sozialist, Politikwissenschaftler und Mitarbeiter des > Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn’ schreibt in einem Aufsatz für die Berliner Stimme einen Artikel über die Entstehung des Laizismus, > “Wir müssen die Gleichheit fördern” *.pdf, den er den Lesern unseres Blogs hier zum Download anbietet. “Wie soll ich das in Bayern erklären…?”fragte einer seiner Freunde auf Facebook.

Liberté, Egalité und Fraternité gehören zu den Grundwerten der französischen Republik. 1905 kam mit der Trennung von Kirche und Statt die Laicité mit dazu. Die Trennung sollte alle Religionen gleichstellen und gemeinsame schützen. Autor des Gesetzes über Trennung von Kirche und Staat war > Ferdinand Buisson (Wikipedia), Sozialist und Protestant. Er gründete die Französische Liga für Menschenrechte, um den zu Unrecht angeklagten Alfred Dreyfus zu verteidigen.

Richard-Molard schreibt, dass dieses Gesetz der Religion eine Privatsphäre zumaß und gehört gleichzeitig zur Republik: “Unser modernes Europa ist jedoch nicht mehr nur christlich. Es ist multikulturell und multireligiös,” so der Autor dieses Artikels. Ud er fügt hinzu: “Der Laizismus stellt eine gute Lösung für diese Probleme dar. Er schützt vor der Entstehung sozial anerkannter, aber zugleich abgekapselter Religionsgemeinschaften. Er schützt Menschen in der Gesellschaft davor, mit Etiketten versehen zu werden…”

Erschienen bei Klett-Cotta:
Pierre Lemaitre, Wir sehen uns dort oben

Freitag, 23. Januar 2015

Meistens schreiben wir zuerst den Lesebericht über die Bücher aus einem unserer Verlage – keine Rezension, die stehen woanders – und danach versuchen wir den Autor zu sprechen und nachzufragen. Ob der Lesebericht seine Intentionen trifft, ober wichtige Anmerkungen hinzufügen will, oder wir plaudern ganz einfach nur über sein Buch. Bei dem Buch von Pierre Lemaitre, der 2014 den Prix Goncourt für sein Buch erhielt, > Wir sehen uns dort oben war das anders. Wir haben ihn kurz vor dem Erscheinen seines Buches auf der Frankfurter Buchmesse getroffen, der guten Ordnung halber hieß der Beitrag mit dem Video unseres Gesprächs: > Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben.

Jetzt ist unser Lesebericht fertig: > Lesebericht: Pierre Lemaitre, Wir sehen uns dort oben. Wie gesagt, es ist keine Rezension, aber wir möchten trotzdem erklären, wieso dieser Band so spannend ist.

Krieg, Schützengräben, Geschützdonner, Tote und Verwundete. Nichts blieb den Soldaten an der Front bis in die letzten Stunden des Krieges erspart. Ein kleiner Kommandotrupp der am Frontabschnitt 131 den Tod findet, soll gerächt werden. Die Soldaten verlassen die Schützengräben, laufen in das Feuer, das anscheinend in diesem Moment nicht immer feindlich ist. Viele fallen, einer wird lebensgefährlich verletzt , rettet mit letzter Grabe einem Verschütteten das Leben. Das sind Albert und Edouard, die die Demobilisierung zusammen erleben. Albert pflegt Édouard mit viel Morphium. Auf sehr zufällige Weise begegnen sie ihrem machthungrigen Leutnant Pradelle wieder – man begegnet sich nicht nur im Roman auch im Leben immer wein zweites Mal, der jetzt mit Umbettungen sein großes Geld verdient.


> Centenaire: 1914-1918 – Bibliographie und Sitographie


Albert und Éduard gründen ein Scheinfirma. Die Moral ist auf der Strecke geblieben, viel Moral gibt es bei ihnen nicht mehr. Auch in seinem Job nimmt er es mit der Ehrlichkeit nicht gerade so genau. Und dann gibt es noch den Beamten Merlin, der immer zurückgesetzt, jetzt seine Stunde gekommen sieht, und mit Beamtenblick die Missetaten von Pradelle aufdeckt, zu kleine Särge, die Leichen sind falschen zugeordnet, Pradelle wird in die Enge getrieben. Albert und Eduard geht es auch nicht besser. Ihr Unternehmen gerät in Gefahr.

Kaum ist man im Roman drin, packt einen die Lesespannung.

Pierre Lemaitre
> Wir sehen uns dort oben
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
1. Aufl. 2014, 521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98016-5

Albert Camus – 7. November 1913 – 4. Januar 1960

Sonntag, 4. Januar 2015

"Le monde absurde ne reçoit
qu’une justification esthétique."
Albert Camus, Carnets II

Die Konzentration auf das Absurde in den Werken Albert Camus’ entzog ihnen lange Zeit die Aufmerksamkeit, die eigentlich ihrem ästhetischen Anspruch, also dem Platz, den er der Kunst in seinem Werk einräumt, zuteil werden müßte. Der Begriff des Absurden ist besonders in Schul-Interpretationen in Bezug auf sein Werk erheblich strapaziert worden. In keinem seiner Werke, auch nicht im L’étranger, ist eine unverständliche absurde Welt zu erkennen, sondern seine Werke belegen seine Einsicht, daß die absurde Welt die Aktivitäten des Menschen, der ihr gegenübertritt, geradezu herausfordert. In diesem Sinne hat Camus die Aufgaben des Schriftstellers und des Künstlers immer wieder von neuem überdacht. Das Ergebnis ist ein Verantwortungsgefühl für die Kunst, das weit über seine eigene Biographie hinausweist und gerade dadurch seinem Werk eine bestechende Aktualität sichert.

Die Werke von Albert Camus werden auch heute noch meist nur unter der Überschrift des Absurden und des Existentialismus gelesen. Eine Analyse der Bedeutung der Kunst in seinen Prosawerken und in seinen theoretischen Schriften zeigt einen ganz anderen Camus, der das Absurde lediglich als Befund versteht.

> www.romanistik.info/camus.html

Auf unserem Blog (Auswahl):

> Gelesen: Jacques Ferrandez, L’Étranger d’après l’œuvre d’Albert Camus
> Albert Camus oder der glückliche Sisyphos
> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte
> 1952: Der Streit zwischen Sartre und Camus
> Rupert Neudeck parle de La Peste


Am 29. Januar 2010 hat Rupert Neudeck, Journalist und Gründer des Komitees Cap Anamur anläßlich eines Internationalen Koloquiums über Albert Camus, das die Universität in Bonn organisiert hat, in seinem Vortrag La Peste von Albert Camus erwähnt. Aufgenommen von Heiner Wittmann.

> Le 50e anniversaire de la mort d’Albert Camus. Der 50. Todestag von Albert Camus
> L’étranger: Lire un roman
> Albert Camus et Wikipédia

2015

Sonntag, 28. Dezember 2014

2013 war geprägt durch die Feiern zum den 50. Jubiläum der Unterzeichnung des deutsch-französischen Vertrages von 1963, den wir mit 66 Artikeln auf unserem Blog gewürdigt hier haben. 2014 war das Jahr der Gedenkfeiern, die den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Erinnerrung gerufen haben. Zu diesem Anlass haben wir hier 26 Artikel veröffentlicht: > 1914-1918: Auf der > Gedenkstätte Hartmanswillerkopf haben Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gaucke gemeinsam den Grundstein für das Deutsch-französische Historial gelegt, das dort errichtet werden soll:

Foto: © Heiner Wittmann, 2014

> Hartmannsweilerkopf: Staatspräsident Hollande und Bundespräsident Gauck gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs

2015 beginnt im Januar mit den jährlichen Feiern zum > Deutsch-französischen Tag, an dem Schulen in Frankreich und Deutschland sich besondere Aktivitäten ausdenken.

In Frankreich läuft zur Zeit eine Befragung der Franzosen nach der digitalen Zukunft des Landes: > Nachgefragt: CNNum – Concertation nationale sur le numérique, worüber wir im Frühjahr 2015 hier weiter berichten werden.

> 1914-1918 wird auch 2015 die Historiker und die Öffentlichkeit beschäftigen.

Wie wird die Wirtschaft sich in Frankreich entwickeln? Die Verflechtung ist mittlerweile in Europa so weit vorangeschritten, dass ein Mitgliedsland seine wirtschaftlichen Kennzahlen am besten im Vergleich mit den Nachbarn interpretiert: Deshalb hat > France-Stratégie die wirtschaftliche Lage in Deutschland und Frankreich zusammen anyalsiert: > France Stratégie, le Commissariat général à la stratégie et à la prospective : Cahier des indicateurs – France-Allemagne : Performances comparées = Deutsch-französische Kooperation im besten Sinne. Wir werden dieses Jahr dort nachfragen, um unsere Reihe > “Der Vergleich” hier auf dem Blog weiterzuführen.

Auch 2015 wird die > Didaktik für den Französischunterricht (56 Artikel) hier nicht zu kurz kommen. Auch künftig werden hier über > Web 2.0 (230 Artikel) schreiben. Die Diskussion über den > Rapport Jules Ferry 3.0 hat in Frankreich gerade erst begonnen. Auch auf deutscher Seite kann man aus diesem Bericht viel lernen.

Wir wünschen allen Blog-Lesern ein erfolgreiches Neues Jahr 2015.

Nicolas Offenstadt et la passion de l’histoire

Sonntag, 28. Dezember 2014

Ce tweet de l’université 1 Sorbonne avec cette cette magnifique photo

est une belle occasion de rappeler notre entretien avec Nicolas Offenstadt :

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
“Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

Warten auf das Christkind:
Der Wunschzettel 2014 vom Frankreich-Blog

Donnerstag, 4. Dezember 2014

weihnachtswunschzettel-2014

Vor einigen Jahren standen wir vor der Krippe im Straßburger Münster und warteten auf das Christkind.

Jetzt ist es Zeit, sich nach Geschenken für Ihre Lieben umzusehen. Volle Läden? Und was sollte es sein? Wer freut sich über was? Wir haben hier für Sie einen Wunschzettel geschrieben, den Sie zu Hause in Ruhe am PC durchlesen können, um dann auch dem ein oder anderen Link zu folgen: > www.lektueren.com/franzoesisch hat 536 Lektüren für Französisch! Sie treffen dann auf die Leseberichte, die wir zu vielen der hier genannten Titel verfasst haben, dann wird Ihnen sicher die Auswahl leichter fallen. Auf den Verlagsseiten können Sie auch direkt bestellen. Manch eine/einer, die/der Französisch lernt, freut sich bestimmt riesig über das große PONS-Lexikon, die riesige > Studienausgabe Deutsch-Französisch/Französisch/Deutsch.

Oder Sie drucken den Weihnachts-Wunschzettel aus, zeigen ihn ihrem Buchhändler und sahen, dieser Titel und dieser Titel…

> Weihnachtswunschzettel 2014


il-etait-une-fois-noel <<< Weihnachten bei Klett
Hansjörg Bär: > Il était une fois Noël…

Buch + Online-Angebot – A1-B2
978-3-12-597073-1 (3-12-597073-3)


Möchten Sie den > Wunschzettel von Klett-Cotta 2014 auch angucken?

Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur
Ein Interview mit Nicolas Offenstadt:
“Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…”

Mittwoch, 3. Dezember 2014

french german 

Un entretien avec Alfred Grosser

Montag, 1. Dezember 2014

french german 

Die Reportage (1) – Faire le mur
Une performance franco-allemande de street art à Paris pour les 25 ans de la chute du Mur

Freitag, 21. November 2014

Paris célèbre le 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin sous le signe de l’amitié franco-allemande et de la jeunesse. Les 13 et 14 novembre 2014, un trio d’artistes français et allemands de renom réalisera une performance de street art sur le thème de la chute du mur à l’École Estienne (18, bd Auguste-Banqui – Paris 13e)

L’oeuvre, intitulée « Faire le mur », sera inaugurée le 14 novembre à 18h30 par l’ambassadeur d’Allemagne en France, Mme Susanne Wasum-Rainer, aux côtés de M. Jérôme Coumet, maire du XIIIe arrondissement, et de Mme Armelle Nouis, proviseur de l’École des arts et industries graphiques (École Estienne). Le mur adjacent à l’École Estienne, situé dans la rue Abel-Hovelaque, a la particularité de se trouver sur le tracé des anciennes fortifications de Paris.

Les 12, 13 & 14 novembre – Faire le Mur- Performance franco-allemande réalisée en trois jours
par les trois street artistes Nilko, Dater & Kasper. École Estienne 18, bd Auguste-Blanqui – Paris 13e


Les photos de Fabrice Heurteaut:


Notre reportage:

Korrigiert:

La performance de street art « Faire le mur » et l’exposition de caricatures « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs » s’inscrivent dans le cadre d’un vaste cycle de manifestations baptisé MUR(S) 25 ANS. Conçu et organisé par l’École Estienne, ce cycle s’étend sur tout le mois de novembre, et propose de nombreuses expositions, ainsi qu’un concert et des conférences autour du 25e anniversaire de la chute du mur de Berlin.

Bitte das Album mit einem Klick auf ein Foto erst dann öffnen, wenn diese Blogseite vollständig geladen ist:

Download:
> Affiche und Programm Mur(s) 25 ans

Les trois artistes sont des personnalités reconnues à l’international. Le Français Nilko, grapheur, créateur de bande dessinée et graphiste, a déjà exposé dans des lieux prestigieux (Grand Palais, Palais de Tokyo, Chaillot etc.) L’Allemand Dater, originaire de Coblence et ancien breakdancer, s’est fait un nom dans l’art du graffiti par ses lettres stylisées et les personnages qu’il a créés. Quant à Kasper, Allemand né dans l’ex-URSS, il est diplômé de l’Université des Arts de Brême et lauréat du Prix Imke Folkerts (2009). Il a notamment expo-sé à Brême, Berlin et Fribourg-en-Brisgau.


> MUR(S) : Paris commémore les 25 ans de la chute du mur de Berlin – Website der Deutschen Botschaft in Paris


La cérémonie d’inauguration s’est accompagnée du vernissage d’une exposition de caricatures intitulée « MURmurs de Berlin… et d’ailleurs ». Présentée du 12 au 28 novembre sur la pelouse de l’École Estienne, celle-ci rassemble des dessins de la presse francophone de 1961 à nos jours ayant pour thème le mur de Berlin ou les murs et barrières politiques qui perdurent jusqu’à aujourd’hui.

Buchvorstellung: Napoleon III. Macht und Kunst

Dienstag, 18. November 2014

Vortrag von Heiner Wittmann
Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart, 4.Stock

Donnerstag, 20.11.2014, 19:00 Uhr – 20:00 Uhr

napoleon-III-macht-und-kunst-116

Nach zwei gescheiterten Umsturzversuchen wird Louis-Napoléon 1848 der erste Staatspräsident Frankreichs. Nach einem erneuten Staatsstreich, in einem neuen Regime mit Zensur und Diktatur macht er als Kaiser die Kunst als Dialog zwischen Tradition und Moderne zu einer Strategie für eine tiefgreifende Modernisierung Frankreichs. Die Studie von Heiner Wittmann Napoleon III. Macht und Kunst ist 2012 in der Reihe Dialoghi/Dialogues, hg. von Dirk Hoeges, im Verlag Peter Lang, Frankfurt/M. erschienen.Mit diesem Vortrag bereiten die Amis de l’Institut français de Stuttgart eine Exkursion im Frühjahr 2015 nach Arenenberg vor.

Veranstalter: Verein der Freunde des Institut français Stuttgart.

Ort: Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51
Zeit: 19 Uhr Eintritt: frei
__________________________________________
Nähere Informationen:
IFS (Tel. 23925-19 und Fax: 23925-11)
e-mail: info@ifreunde-ifs.de
oder: info.stuttgart@institutfrancais.de

Charles de Gaulle (22.11.1890-9.11.1970)

Dienstag, 11. November 2014

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

“Vorgestern, am 9. November, war nicht nur der 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Es war auch der Todestag von Charles de Gaulle. Am 9. November 1970 starb in Colombey-les-Deux-Églises der französische General, Widerstandskämpfer, Staatsmann, Begründer der aktuellen Fünften Republik und deren Staatspräsident von 1958 bis 1969, Charles de Gaulle, nur 13 Tage vor seinem 80. Geburtstag.

<<< Ernst Weisenfeld. Charles de Gaulle. Der Magier im Elysee, München: Beck 1990.

Aus Anlass des 25. Jahrestags des Mauerfalls erinnere ich an eine historische Pressekonferenz, die De Gaulle am 25. März 1959 hielt. Darin ging es um das geteilte Deutschland, Europa und Berlin. Ich zitiere aus der Passage, in der er über die Wiedervereinigung (1959 !) sprach: “Die Wiedervereinigung der beiden getrennten Teile zu einem einzigen Deutschland, das völlig frei sein würde, scheint uns das normale Schicksal des deutschen Volkes zu sein, vorausgesetzt, daß dieses seine gegenwärtigen Grenzen im Westen, Osten, Norden und Süden nicht wieder in Frage stellt und daß es danach strebt, sich eines Tages vertraglich in eine ganz Europa umfassende Organisation für Zusammenarbeit, Freiheit und Frieden einzufügen. Wir meinen jedoch, daß, bis diese Ideal erreicht werden kann, die beiden getrennten Teile des deutschen Volkes die gegenseitigen Verbindungen und Beziehungen auf allen praktischen Gebieten vermehren sollten: Das Verkehrs- und das Postwesen, die Wirtschaft, die Literatur, die Wissenschaften, die Künste, das Kommen und Gehen der Menschen usw. würden Gegenstand von Vereinbarungen sein, die die Deutschen einander näherbrächten innerhalb und zugunsten dessen, was ich die deutsche Sache (‘la chose allemande’) nennen möchte, die ihnen schließlich trotz der Unterschiede der Regime und Verhältnisse gemeinsam ist.” Quelle: > Ernst Weisenfeld: De Gaulle sieht Europa. Reden und Erklärungen 1958 – 1966. Fischer Taschenbuch 1966, S. 97.

Zwei Jahre später, am 13. August 1961, baute die DDR die Berliner Mauer … Wer auf die Schnelle wieder mehr über Charles de Gaulle, der mich schon als damals 13-jährigen Schüler sehr beeinflusst hat und dessen Reden meine ersten französischsprachigen Texte außerhalb der Schule waren, wissen möchte, dem empfehle ich die deutsche Referenzwebseite der Stiftung Charles de Gaulle: http://www.charles-de-gaulle.de/ oder für die Frankophonen: http://www.charles-de-gaulle.org/

ARTE, Abel Gance, J’accuse (1919)

Dienstag, 11. November 2014

Wir zitieren aus dem Newsletter von > Ingo Kolboom, des Präsidenten der > Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.:

“Heute Abend (Dienstag, 11.11.2014, ab 23.25 Uhr) können Sie auf ARTE ein Meisterwerk des französischen Stummfilms aus dem Jahr 1919 sehen. Es handelt sich um den Film “J’accuse” (“Ich klage an”) des Regisseurs Abel Gance (1889-1981). Gance schuf auf der Basis des Antikriegsromans “Le feu” (1916, ‘Das Feuer’) von Henri Barbusse einen Klassiker des pazifistischen Films. Das zweiteilige Werk entstand 1918 noch auf den Schlachtfeldern von Saint-Mihiel bei Verdun und führt in eindrucksvollen Bildern die Agonie des Krieges vor Augen. Dank einer aufwendigen Restaurierung liegt dieser Film nun in einer kompletten Fassung vor, die mit Musik des Franzosen Philippe Schoeller unterlegt ist.

Infos zum Film:

> www.nzz.ch/feuilleton/fernsehen/sinnlosigkeit-des-krieges-1.18422208
> www.cndp.fr/pour-memoire/larmistice-du-11-novembre-1918/la-grande-guerre-sur-les-ecrans-de-cinema/jaccuse-dabel-gance/
> centenaire.org/fr/en-france/ile-de-france/paris/cine-concert-jaccuse-dabel-gance-1919

Pessac, 17.-24 November 2014
25e Festival International du Film d’Histoire: L’Allemagne

Mittwoch, 5. November 2014

french german 


Bei so einer Ankündigung möchte man sofort den Terminkalender zücken, den Fahrplan ansehen und anfangen den Koffer zu packen. Auf nach > Pessac – bei Bordeaux: > www.cinema-histoire-pessac.com In einer einmaligen Zusammenstellung werden ein Woche lang > 83 ! Filme aus Deutschland in Pessac gezeigt werden.

Bemerkenswert, welche große Aufmerksamkeit in Pessac dem deutschen Film geboten wird. Jeder einzelne Film müsste hier sogleich erwähnt werden:> Projection de Shoah, de Claude Lanzmann: Le Festival du Film d’Histoire diffusera le film Shoah, de Claude Lanzmann samedi 22 novembre à la Médiathèque Jacques Ellul. 1ère partie à 11h (2h27), 2e partie à 14h15 (1h56), 3e partie à […] oder > Heimat, une chronique allemande – Le monument Heimat, une chronique allemande sera diffusé en préambule du festival, samedi 15, dimanche 16 et lundi 17 novembre, en version restaurée et en présence d’Edgar Reitz. > 3 grands cinéastes allemands seront présents sur le festival ! Volker Schlöndorff, Edgar Reitz, Margarethe von Trotta Edgar Reitz, réalisateur de la saga historique Heimat. Und dann > die vielen Debatten und Podiumsdiskussionen, die alleine die Reise nach Pessac rechtfertigen.

> Les lieux du Festival à Pessac

> Tarifs 2014 : Carte 20 films (non nominative avec catalogue du festival offert) : 20 x 3 € = 60 €

Jean-Noël Jeanneney, der Ehrenpräsident des Festivals hat in einem kurzen Éditorial die Tragweite und die Absichten dieses beeindruckenden Festivals umrissen (wenn Sie oben auf die Trikolore klicken, können sie hier seinen Text auf Französisch lesen:

Festival international du film d’histoire
Cinéma Jean Eustache – Pessac Centre
Place de la Ve République 33600 Pessac – Tramway terminus ligne B
tel : 05 56 46 25 43 / fax : 05 56 45 82 81
> www.cinema-histoire-pessac.com

> Das Festival au Facebook:

 

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