Archiv für die Kategorie 'Geschichte'

Vortrag: Kriegsfotografie vom Krimkrieg bis heute.
Zu ethischen und ästhetischen Fragen der Bildmedien

Donnerstag, 2. Februar 2017

Donnerstag, 2. Februar, 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Im Rahmen der Reihe „La Grande Guerre – 1914-1918“ wird Prof. Dr. Philippe Alexandre über die Kriegsfotografie sprechen, die mit dem Krimkrieg (1854-1856) begann und seither über den Ersten und Zweiten Weltkrieg bis zum jetzigen Krieg im Nahen Osten ein wichtiger Bestandteil jeder Kriegsberichterstattung geworden ist. Er zeigt, dass die technischen Möglichkeiten und die Vorstellungen der Zeitgenossen einen großen Einfluss auf die Darstellung des Krieges haben. Sein Vortrag beschäftigt sich auch mit den ethischen Fragen, die mit der Kriegsfotografie verbunden sind: Dürfen Kriegsbilder manipuliert werden? Können sie die Realität wiedergeben und dem Betrachter vermitteln? Soll man alles fotografieren oder gibt es Grenzen?

Philippe Alexandre ist Professor für deutsche Geschichte an der Universität von Lothringen, Mitglied des Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine (CEGIL) und der Académie de Stanislas, Nancy. Er war 2003 Gastprofessor der DVA-Stiftung im Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) an der Universität Stuttgart.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 235 25 13
Veranstalter: Institut français Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.

Spectaculaire Second Empire, 1852-1870
Exposition au Musée d’Orsay

Mittwoch, 28. September 2016

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Libellus precum, 1475-1480. Ein interaktives Buch

Dienstag, 20. September 2016

Videos einbinden? Interaktive Graphiken? Verbindung zu Datenwolken? E-Books können einfach alles. Sicher man braucht immer Strom, eine Internet-Verbindung, Softwareupdates, Schutz gegen Viren. In E-Books kann man suchen, Anmerkungen machen, Textstellen kopieren, verschicken, vergrößern, Schrifttypen ändern, dass es einfach ein Lust ist. Aber, nota bene, Bücher sind in ihrer Schönheit E-Books weit überlegen.

Gallica hat eben ein besonders schönes Manuskript auf Latein vorgezeigt:

> Libellus precum, 1475-1500. Blättern sie mal bitte mal bis zur 4./5. Seite. 34 Seiten.

Charles VIII de France ou Charles VIII l’Affable, * 30 juin 1470 au château d’Amboise, mort le 7 avril 1498, roi de France de 1483 à 1498. Anne de Bretagne, * le 25 ou 26 janvier 1477 à Nantes et morte le 9 janvier 1514 à Blois, duchesse de Bretagne et comtesse de Montfort (1488-1514) et d’Étampes (1512-1514) et, par ses mariages, archiduchesse d’Autriche, puis de France (1491-1498) – son mariage avec Charles VIII prépare l’union du duché de la Bourgogne avec le royaume de France.

Sujet : Peintures, Prières diverses
Sujet : Reliure tapisserie
Type : manuscrit
Langue : Latin
Format : Initiales dorées ou peintes. > Portraits du roi CHARLES VIII et d’ANNE DE BRETAGNE peints sur bois, dans l’épaisseur de la reliure et dissimulés par des couvercles à glissière formant les plats. Miniature à l’intérieur du 2. – e. – plat. Cf. Couderc. – Album. – , pl. CX-CXI ; Leroquais. – op. cit. – ., III, pl. XCIX-C. – Parchemin. – 8 ff. – 205 × 135 mm. – Reliure ais de bois recouverts d’une tapisserie représentant des scènes de la Passion. Cf. Bouchot, Reliures , pl. XV-XVI
Description : Extrait de la Passion selon s. Jean (au verso du 1 er plat), suivi de versets, d’oraison, et du prologue de l’Évangile de s. Jean (1) ; — oraisons diverses (2, 3) ; — « Obsecro te… » (3v-4v) ; — « O intemerata… », etc. (5) ; — Suffrage de s te Catherine (à l’intérieur du 2 e plat).
Droits : domaine public
Identifiant : ark:/12148/btv1b10538031d
Source : Bibliothèque nationale de France, Département des manuscrits, Latin 1190
Provenance : Bibliothèque nationale de France
Date de mise en ligne : 08/08/2016

Nicolas Eybalin, Quand les lieux racontent l’Histoire de France

Montag, 29. August 2016

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Prix des lycéens allemands 2016-2017

Montag, 29. August 2016

Prix des lycéens allemandsDer Prix des lycéens allemands ist eine Initiative des Institut français Deutschland in Zusammenarbeit mit der Ernst Klett Sprachen GmbH. Seit 2004 hat der Prix des Lycéens Tausende von Schülerinnen und Schüler mit französische Jugendautoren zusammengebracht. Sie teilen ihre Schreib- und Leseerlebnisse auf Französisch zu teilen und krönen den Gewinner.

> Der Prix des lycéens allemands – Website des Institut français

Die Schülerinnen und Schüler lesen eine Auswahl spannender Bücher und bereiten sich auf die Entscheidungen der Jurys vor. Das Projekt ist ein wunderbarer Anlass, die Französischkenntnisse zu vertiefen. Kompetenzen, wie selbstständiges Zeitmanagement, demokratische Diskussions- und Konsensfähigkeit, kritische Argumentationsfähigkeit, Präsentationskompetenz, freies Sprechen werden geübt und erweitert.

Die nominierten Bücher für den Prix des lycéens allemands 2017:

beauvais-petites-reines tixier-traversee erli-20-pieds-sous-terres kavian-frere-simon
Clémentine Beauvais
> Les petites reines
Sarbacane 2015
Jean-Christophe Tixier
> La Traversée
Rageot 2015
Charlotte Erlih
> 20 pieds sous terre
Actes Sud Junior 2014
Eva Kavian
> Le frère de Simone
Oskar jeunesse
2015

Die Schülerinnen- und Schülervertreter der 16 Bundesländer entsenden Juroren in die Bundesjury, die den Gewinner des Prix des Lycéens allemands ermittelt.

Die diesjährige Ausgabe des Prix des lycéens allemands 2016-2017 steht in einem ganz besonderen Rahmen. Frankreich ist Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass wird die Preisverleihung am Samstag, dem 14. Oktober 2017 in Frankfurt stattfinden.

Anmeldungen erfolgen ab Schuljahresbeginn 2016-2017. Die Büchersets werden spätestens 10 Tage nach Ablauf der Anmeldefrist verschickt.

Informationen finden Sie beim jeweiligen Attaché ihres Bundeslandes.

> Der Prix des Lycéens allemands im Unterricht

Michel de Montaigne. Gallica digitalisiert das Exemplaire de Bordeaux

Dienstag, 23. August 2016

Michel de Montaigne (1533-1592) war Schriftsteller, Jurist, Politiker und hat mit seinen Essais ein bedeutendes Werk der Weltliteratur und zugleich eine neue Literaturgattung geschaffen. Seine Essais umkreisen viele verschiedene Themen, nehmen immer neue Blickwinkel ein, schweifen ab und kommen wieder (oder auch nicht) zu ihrem Gegenstand zurück und lassen auch oft das Ende der Betrachtung offen.

Montaigne - Heiner WittmannMontaigne hat die Essais von 1572 bis 1592 verfasst.

> Montaigne vor dem Musée de Cluny in der Rue des Écoles gegenüber der Sorbonne. >>>>

Am 1. März 1580 erscheinen die ersten beiden Bände in Bordeaux. Der dritte Band folgt sechs Jahre später. Im Dezember 1581 bis 1585 wird Montaigne Bürgermeister von Bordeaux und vermittelt zwischen den zerstrittenen Parteien der Reformation. Danach widmet er sich wieder seinen Essais. Im sogenannten Exemplaire de Bordeaux EB trug Montaigne zahlreiche Korrekturen und Ergänzungen handschriftlich ein, auf dessen Grundlage Marie de Gournay 1595, drei Jahre nach Montaignes Tod, eine erste Gesamtausgabe anfertigte. Die Editionsgeschichte der Essais ist kompliziert. Nicolas Barbey berichtet am 6. Juli 2016 auf der Website von Gallica > Comment Montaigne écrivait ses Essais : l’Exemplaire de Bordeaux.Montaigne - Heiner Wittmann1802 entstand auf der Grundlage des Exemplaire de Bordaux eine neue Gesamtausgabe, die aber Lücken aufwies, hatte doch ein ahnungsloser Buchbinder einfach von Montaigne vollbeschriebene Ränder beschnitten, daher wird die Ausgabe von 1595 als Textgrundlage bevorzugt. Zudem lassen die Unterschiede vermuten, dass es noch ein weiteres Exemplar oder Korrekturexemplar aus der Feder Montaignes gegeben haben muss, dass heute verschollen ist. Dennoch hat das jetzt digitalisierte Exemplaire de Bordeaux einen großen Wert, da es einen Einblick in die Schreibwerkstatt des Autors vermittelt:

Das persönliche Exemplar von Montaigne mit seinen Anmerkungen (1588-1592): > Exemplaire de Bordeaux.

Montaigne, Michel de, Essais de Michel seigneur de Montaigne. Cinquiesme edition, augmentée d’un troisiesme livre et de six cens additions aux deux premiers. A Paris, Chez Abel L’Angelier, au premier pillier de la grand Salle du Palais. Avec privilege du Roy. 1588

Seit 1991 ruht das Buch in einem Tresor der Bibliothek in Bordeaux. Anlässlich der Ausstellung « Montaigne Superstar » in Bordeaux vom 20. September bis 17. Dezember 2016 wird es der Öffentlichkeit wieder gezeigt.

> La page Facebook animée par Montaigne lui-même

„Les Essais“
haben wohl die meisten ihrer Leser tief geprägt. In der allerersten Vorlesung, die ich nach meiner Rückkehr aus Paris an einer deutschen Universität hörte – es war in Bonn, die Vorlesung von > Prof. Dr. Hoeges hieß „Montaigne, Les Essais“. Prof. Hoeges kam in den Hörsaal, nannte das Thema der Vorlesung und verteilte den Text des Vorwortes der Essais > Au lecteur und ließ mich übersetzen: „…lecteur, je suis moi-même la matière de mon livre…“. Aber es geht gar nicht nur um Montaigne selbst, es geht um seine Beobachtungen, so wie er sich sieht, aber auch wie er alles um sich herum, ganz subjektiv empfindet, beobachtet, bewertet. Er zitiert viele antike Autoren, erinnert an ihre Einsichten, verbindet und vergleicht sie mit den Ereignissen seiner Zeit. Kurz, mit der Übersetzung von „Au lecteur“ hatte das Leseabenteuer begonnen.

Im ersten Kapitel Par divers moyens on arrive à pareille fin des Ersten Buches heißt es: „Certes, c’est un subject merveilleusement vain, divers, et ondoyant, que l’homme.“ Im dritten Kapitel Nos affections s’emportent au-delá de nous steht: „Nous ne sommes jamais chez nous, nous sommes tousjours au delà.“ Wir sind uns ständig voraus. Les Essais sind bei weitem kein ungeordnetes Buch. Es genügt, die zahlreichen Exempla zu verfolgen, die vielen Begebenheiten aus der Geschichte, an die der gewiefte Historiker Montaigne erinnert, die er aufzählt, um zu gegebener Zeit eine Schlussfolgerung daraus zu ziehen, bevor er diese wieder mit einem neuen Exemplum kontrastiert. Lesen Sie Montaigne, und Sie werden das Argumentieren lernen, so wie das lange Kapitel XIV Que le goust des biens et des maux dépend en bonne partie de l’opinion que nous en avons eigentlich auch ein Traktat über die Methode, einen Essay zu schreiben genannt werden könnte. Wenn Sie die Exempla, die Montaigne hier nennt, am Rand nummerieren, werden Sie die Struktur dieses Kapitels leicht durchschauen und nebenbei vermittelt uns der Autor wichtige Einsichten: „La fortune ne nous fait ni bien ni mal; elle nous en offre seulement la matière et la semence, laquelle nostre âme, plus puissante qu’elle, tourne et applique comme il luy plaît, seule cause et maîtresse de sa condition.“

Im Kapitel XX Que Philosopher, c’est apprendre à mourir steht der Satz „La vie n’est de soy ny bien ny mal: c’est la place du bien et du mal selon que vous la leur faictes,“ der an den Autodidakten in Sartres La Nausée (1938) erinnert, als dieser Roquentin auf die Frage, was denn der Sinn des Lebens sei, antwortet, das Leben habe den Sinn, den man ihm gebe. Das Kapitel XXI De la force de l’imagination enthält wieder eine Reflexion über die Anwendung und die Bewertung der Exempla, dabei merkt man, dass die Titel der Kapitel nicht unbedingt immer mit ihrem Inhalt übereinstimmen. Im Kapitel XXIV Divers événements de même conseil steht über das Glück, über Fortuna noch etwas: „Tant c’est chose vaine et frivole que l’humaine prudence; et au travers de tous nos projects, de nos conseils et précautions, la fortune maintient tousjours la possession des événements.“ Wieder > Machiavellis Fortuna und ihr Wirken. Deshalb hatte meine Hauptseminarbeit den Vergleich von Machiavelli und Montaigne zum Thema.

Dann steht im folgenden Kapitel XXV Du pedantisme: „Il falloit s’enquerir qui est mieux sçavant, non qui est plus sçavant. Nous ne travaillons qu’à remplir la mémoire, et laissons l’entendement et la conscience vide.“ Danach geht es im Kapitel XXVI über die Kindererziehung: „Il est bon qu’il le face trotter devant luy pour juger de son train, et juger jusques à quel point il se doibt ravaler pour s’accommoder à sa force. A faute de cette proportion nous gâtons tout: et de la sçavoir choisir, et s’y conduire bien mesurement, c’est l’une des plus ardues besongnes…“ Das Kind genau beobachten und Schlussfolgerungen daraus ziehen…, das wird später auch > Jean-Jacques Rousseau in seinem „Émile ou de l’éducation“ (1762) als Schlüssel zu einer gelungenen Erziehung seinen Lesern nahelegen.

Genug. Wir könnten noch einige Tage so weitermachen, und den Digressions, den vielen Themen, und Montaignes Einsichten folgen: Aufpassen: „Nostre esprit est un util vagabond, dangereux et temeraire; il est malaisé d’y joindre l’ordre et la mesure,“ steht im XII, und längsten Kapitel Apologie de Raimond Sebond im 2. Buch. Und denken Sie daran, mangelnde Entschlußkraft ist ein Quell vielen Übels: „Je ne veux donc pas oublier encor cette cicatrice, bien mal propre à produire, en public: c’est l’irresolution, defaut tres-incommode à la negociation des affaires du monde.“ Es gibt doch etwas, was wir Fortuna entgegensetzen könne.

2009 hatten wir das Glück, Montaigne in seinem Turm besuchen zu dürfen und mit ihm zu sprechen: > Une visite chez Michel de Montaigne.

Zum Lesen:

> the montaigne project nach dem Exemplaire de Bordeaux

> Montaigne : > Les Essais – I Traduction en français moderne, Volume 1 Guy de Pernon, 2008 – 456 pages

Michel de Montaigne, > Essais (1595) Texte établi par P. Villey et V. L. Saulnier, P. U. F., 1965 (1, p. couv). – Wikisource

> Brief Montaignes an Henri IV, 2. September 1590, in: Les bibliothèques humanistes virtuelles
> Société Internationale des Amis de Montaigne

> Montaigne – Tour Historique – Site officiel

> Michel de Montaigne – France Culture

„ici et là“ – Das deutsch-französische Magazin auf SR 2 KulturRadio

Freitag, 1. Juli 2016

sr2-ici-la

Info/Radiotipp:
> Die deutsch-französische Sendung „Ici et là“ (Lisa Huth) kann man jetzt immer eine Woche lang nachhören im Netz.

„ici et là“ – Das deutsch-französische Magazin auf SR 2 KulturRadio
Am Mikrofon: Lisa Huth
Di 28.06.2016 19.15 bis 20.00 Uhr
Franceafrique: Frankreich löst sich nur schwer von postkolonialen Verhältnissen

„Die Sendung „ici et là“ versucht den Deutschen die Franzosen zu erklären. Beispiel heute: die früheren Kolonien Frankreichs. Diese sind auch ein Grund, warum sich Deutsche und Franzosen auch heute noch unterscheiden: Traditionell blicken die Deutschen nach Osten. Unter anderem deswegen wurden nach dem Fall des Ostblocks die osteuropäischen Länder vor allem auf Druck Deutschlands – und gegen den Widerstand Frankreichs – sehr schnell in die EU integriert. …“

Jeudi, 23 juin 2016 en Sorbonne : Journée d’étude – Le Second Empire a-t-il existé ?

Mittwoch, 22. Juni 2016

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Général de Gaulle : L’appel du 18 juin

Samstag, 18. Juni 2016

Noch eine Erinnerung an Charles de Gaulle. Nach dem Waffenstillstand 1940 geht er nach London und ruft die Franzosen zum Widerstand gegen die deutschen Besatzer auf. Der Appell vom 18. Juni 1940 ist die erste Ansprache de Gaulles im Radio in London. Man dürfe den Kampf gegen Nazideutschland nicht aufgeben, fordert er und warnt vor einer weltweiten Ausweitung des Krieges. Die Zeitungen in Frankreich veröffentlichten den Aufruf am folgenden Tag, er wurde zur Gründungsurkunde der Résistance. Das Originalband der Sendung gilt als verloren, er wurde am 22. Juni noch einmal aufgezeichnet.

> Rétrospective : appel du 18 Juin

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle : texte et circonstances – www.charles-de-gaulle.org

François Mitterrand im Europaparlament, 17. Januar 1995

Freitag, 17. Juni 2016

> Ségolène Royal, Ministre de l’Ècologie, hat auf Dailymotion an die Rede von François Mitterrand im Europaparlament erinnert, die er dort am 17. Januar 1995 gehalten hat. Eine Gelegenheit für ihn, vor Vorurteilen und Nationalismen zu warnen.

> Discours de M. François Mitterrand, Président de la République, sur le programme de la présidence française de l’Union européenne, notamment en matière d’élargissement, d’union économique et monétaire, d’organisation de l’Europe sociale, d’identité culturelle et de sécurité, devant le Parlement européen à Strasbourg le 17 janvier 1995.

Der Videoausschitt enthält die letzten Passagen seiner Rede:

„Il se trouve que les hasards de la vie ont voulu que je naisse pendant la première guerre mondiale et que je fasse la seconde.“ …


François Mitterrand à Strasbourg en 1995 von segolene-royal

„- Je m’en suis rendu compte, lorsque j’étais prisonnier, en cours d’évasion. J’ai rencontré des Allemands et puis j’ai vécu quelques temps en Bade-Wurtemberg dans une prison, et les gens qui étaient là, les Allemands avec lesquels je parlais, je me suis aperçu qu’ils aimaient mieux la France que nous n’aimions l’Allemagne. Je dis cela sans vouloir accabler mon pays, qui n’est pas le plus nationaliste loin de là, mais pour faire comprendre que chacun a vu le monde de l’endroit où il se trouvait, et ce point de vue était généralement déformant. Il faut vaincre ses préjugés.“

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