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Rücktritt der französischen Regierung

25. August 2014 von

Aufstand zwei Minister: Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg kritisiert den Sparkurs der Regierung und erhält offene Unterstützung vom Erziehungsminister Benoît Hamon. Nach der Kritik des Wirtschaftsminister habe, so melden dies eben L’EXPRESS, LE MONDE, LE FIGARO, Premierminister Manuel Valls Staatspräsident Hollande den Rücktritt der Regierung eingereicht, gemäß LE MONDE hatte Holande ihn darum gebeten. Valls wurde von Hollande mit der Neubildung einer Regierung beauftragt.

> Démission du gouvernement – Website des Elysée-Palastes

Bastien Bonnefous (A Frangy-en-Bresse (Saône-et-Loire), > A la Fête de la rose, Montebourg et Hamon mettent la pression sur Hollande -Le Monde.fr -24.08.2014


> Arnaud Montebourg : « Les choix politiques ne sont pas figés » – LE MONDE | 23.08.2014 • Mis à jour le 25.08.2014 | Propos recueillis par Bastien Bonnefous, Patrick Roger et Thomas Wieder

Montebourg möchte die Beendigung der Krise zur Priorität machen und die dogmatische Reduzierung der Defizite, die seiner Meinung nach zu Sparmaßnahmen und zur steten Steigerung der Arbeitslosigkeit führen, hinten anstellen und hat damit auch die Politik der Bundeskanzlerin im Visier.

A. Montebourg beantwortete die Frage: “Que faut-il faire avec l’Allemagne ?”

mit

“Il faut hausser le ton. L’Allemagne est prise au piège de la politique austéritaire qu’elle a imposée à toute l’Europe. Quand je dis l’Allemagne, je veux parler de la droite allemande qui soutient Angela Merkel. La France n’a pas vocation à s’aligner sur les axiomes idéologiques de la droite allemande. Je ne peux que remercier Sigmar Gabriel, mon homologue socialiste à l’économie, qui pousse dans le même sens que nous.”


> Le blog d’Arnaud Montebourg

> Arnaud Montebourg appelle à un changement de cap économique – LE FIGARO, 23/08/2014

La bise – wie oft? Rechte Wange? Linke Wange?

25. August 2014 von

Wir freuen uns ganz besonders, wenn auch ältere Artikel auf diesem Blog immer wieder gelesen werden: Man kennt sich ein wenig und wird in Frankreich gleich geküsst. Und die Gastgeber wundern sich, wenn die Deutschen ihnen partout immer noch die Hand geben wollen.

Vor sieben Jahren veröffentlichte der Ernst Klett Verlag wichtige Reiseunterlagen für jeden Austausch mit oder jede Reise nach Frankreich: la carte des bises pour vous aider à mieux préparer votre prochain voyage en France. Eben hat Nathalie Laurent uns ein Mail geschickt, um einiges in Punkto Bises richtigzustellen. Nicht dass unser Artikel vom 5. März 2007 > Faire la bise fehlerhaft war, nein, er war ein bisschen zu kurz. Das stimmt. Nathalie Laurent schreibt uns “Über eine kleine Nuance an der Carte des Bises wäre angebracht / Une petite nuance devrait être apportée à votre Carte des Bises. En Provence, ma “Patrie” on échange 2 – 3 bises selon les regions et occasion socio culturelles / in der Provence, meiner “Heimat” gibt es 2 – 3 bises je nach Region und socio-kulturellen Anlass In Montpellier gibt es ebenfalls 2 – 4 bises / A Montpellier, on échange également 2 – 4 bises.” Wir ahnten und wussten, dass das kompliziert ist… in manchen Gegenden Frankreichs gibt man sich eben nicht mit zwei bises zufrieden, und der Deutsche merkt sofort, wenn er mit der falschen Wange angefangen hat. Peinlich ist das überhaupt, man darf sich stets und ständig über diese kleine kulturellen Unterschiede freuen, die Franzosen oder Französinnen bringen das ihren deutschen Freunden/innnen schnell bei. Und > Nathalie Laurent schickt uns einen Link mit, wo man ihre Behauptungen interaktiv durch Klicken “verifizieren” kann > www.combiendebises.free.fr.

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Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht

21. August 2014 von

Der Abiturjahrgang 2014 in Baden-Württemberg musste sein Hör- und Hör-/Sehverstehen mit einer Klausur unter Beweis stellen. Dazu liegt ein “Eckpunktepapier” zur Abiturprüfung vor.

Zum Thema > Videos aus dem Internet für den Französisch-Unterricht gibt es auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg viele grundsätzliche Hinweise zum Finden, Speichern und Bearbeiten von Videos.

> Die Videos auf unserem Blog

Video mit Schulaufgaben: > Berlin, 14 juillet 2014. Interview avec S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne

Oder > > Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

Interview de François Hollande accordée au Monde:
“Pour la France, l’Europe doit être une protection…” :

21. August 2014 von

Vor zwei Tagen hat Präsident François Hollande der Tageszeitung Le Monde ein Interview zur wirtschaftlichen Lage Frankreichs gegeben, mit dem er eine Konferenz über die Sicherheit im Irak und über den Kampf gegen die Organisation Islamischer Staat ankündigte:

> Interview de François Hollande accordée au Monde – Website des Élysée-Palastes

Seine schlechten Umfragewerte sind bekannt, die Zuversicht des Präsidenten wird dadurch nicht beeinträchtigt:

“Des économistes, mais aussi votre secrétaire d’Etat Thierry Mandon, chargé de la réforme de l’Etat, proposent de rééchelonner la dette française. Qu’en pensez-vous ?

Jamais la France n’a emprunté sur les marchés financiers à des taux aussi faibles. 1,4 % : c’est historique avec un écart minimal avec l’Allemagne – trois fois moins qu’en 2012. Cela veut dire que la signature de la France est fiable et respectée et que nos entreprises peuvent aussi se financer à des taux particulièrement bas. N’en déplaise aux grincheux, c’est la preuve du sérieux de notre politique. C’est aussi ça, la crédibilité. Et nous n’avons donc pas besoin d’allonger la maturité de notre dette.”

LE MONDE fragte den Präsidenten, ob er eine sozialdemokratische Achse Paris-Rom im Auge habe?

“L’UE est dominée par les conservateurs et l’Allemagne. Etes-vous en train de bâtir un axe social-démocrate avec Matteo Renzi ?

J’ai avec Matteo Renzi des rapports politiques et personnels qui permettent d’agir, pas seulement en duo, mais avec d’autres. Je tiendrai la semaine prochaine à Paris une réunion des sociaux-démocrates pour faire converger nos positions. Mais ce serait une erreur de constituer une coalition contre une autre au sein du Conseil européen. Les problèmes ne sont pas géographiques – le Sud contre le Nord – ni politiques – les sociaux-démocrates contre les conservateurs. Le problème est de savoir ce que nous voulons faire ensemble.”

Und dann folgt der Satz eines überzeugten Europäers: “Pour la France, l’Europe doit être une protection : une protection de nos intérêts, de nos droits, de nos valeurs dans le monde, une protection pour nous défendre face aux menaces, mais aussi une protection par rapport aux excès de la mondialisation.”

“Für Frankreich muss Europa ein Schutz sein, eine Schutz unserer Interessen, unserer Rechte, unserer Werte in der Welt, ein Schutz, um uns gegen Bedrohungen zu verteidigen, aber auch ein Schutz gegen die Exzesse der Globalisierung.”

> Staatspräsident Hollande begrüßt Bildung einer Regierung der nationalen Einheit im Irak – Website der Französischen Botschaft in Berlin
> Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel zu humanitären Einsätzen in der Ukraine und in Irak – Website der Französischen Botschaft in Berlin

Lektüreempfehlung:
Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

6. August 2014 von

french german 

Jugendbegegnung mit dem OFAJ/DFWJ in Colmar:
Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier?

5. August 2014 von

Der Frankreich-Blog bemüht sich immer um > interessante Interviews. Diesmal hat Patrick Pulsfort aus Hamburg (rechts) sofort zugestimmt und erklärt, wie er zur französischen Sprache kam.

> Präsident Hollande im Gespräcg mit den Jugendlichen des OFAJ/DFW auf em Hartmannsweilerkopf am 3. August 2014. Foto: H. Wittmann.

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Centenaire 1914-2014
    Bibliographie et sitographie

Patrick Pulsfort (2. Gespräch im folgenden Film) und zwei andere Teilnehmer an der Jugendbegegnung in Colmar haben auch auf die Fragen Wo kommt Ihr her, warum seid Ihr hier? geantwortet? Die Fröhlichkeit und das Engagement unserer Interviewpartner lässt es uns sehr bedauern, dass wir in diesen vier Tagen nicht noch mehr Interviews gemacht haben. Das wird nachgeholt:

> Newsletter des Deutsch-Französischen Jugendwerks DFJW

Hartmannsweilerkopf: Staatspräsident Hollande und Bundespräsident Gauck gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs

4. August 2014 von

Staatspräsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck haben am 3. August 2014, an dem Tag als vor 100 Jahren Deutschland Frankreich den Krieg erklärt hat, an der Gedenkstätte am Hartmansweilerkopf in den Südvogesen der Toten des Erste Weltkrieges, des Grande Guerre, gedacht. Am Hartmannsweilerkopf fielen über 30000 französische und deutsche Soldaten.

Nach Ihrer Ankunft an der Gedenkstätte am Hartmannsweilerkopf sahen die Staatspräsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck zuerst die drei Flaggen: die Trikolore und die deutsche Flagge, zwischen beiden weht die Flagge der EU. Zuerst war dies eine französische Gedenkstätte. Viele der Soldaten, die hier beigesetzt sind, konnten nicht mehr identifiziert werden. Auf diese Weise wird der Hartmannswillerkopf auch eine gemeinsame Gedenkstätte für die Toten beider Länder. Dieses Symbol der deutsch-französischen Aussöhnung ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Die Umarmung der beiden Präsidenten in der Krypta der Gedenkstätte, wo an die gefallenen Soldaten Frankreichs und mittlerweils auch Deutschlands erinnert wird “1914 Hartmannswillerkopf 1918″ wird nur von einigen Kameras verfolgt.

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Vor den Reden von Staatspräsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck:

Staatspräsident Hollande sagte:
Il y a 100 ans précisément, l’Allemagne et la France s’engageaient l’une contre l’autre dans un conflit qui allait concerner 72 pays, et jeter 65 millions d’hommes dans une boucherie. Tout est allé Ce document PDF a été généré automatiquement depuis le site elysee.fr, il ne s’agit pas d’un document officiel de la
Présidence de la République très vite, depuis l’assassinat le 28 juin à Sarajevo de l’archiduc François-Ferdinand. Une mécanique folle s’était à ce moment-là déployée et un engrenage infernal s’était hélas mis à l’oeuvre. Le 28 juillet, l’Autriche-Hongrie déclarait la guerre à la Serbie, le 30 juillet la Russie – protectrice de la Serbie – mobilisait ses soldats. Le 1er août, l’Allemagne se rangeait derrière l’empire austro-hongrois. Aussitôt la France et la Russie décrétaient la mobilisation générale. Et le 3 août 1914 c’était la guerre.”

Hollande nutze diese Gelegenheit um auf auf die Erfolge Europas hinzuweisen. 2Le patriotisme n’éloigne pas de l’Europe, il permet d’en comprendre le projet, l’Europe s’est construite non pas pour faire disparaitre les appartenances et les souverainetés, mais pour fonder une communauté de valeurs autour d’une exigence de paix et de partage de responsabilités. L’Europe, elle ne dilue pas la nation, elle constitue un ensemble plus fort qui n’a pas vocation à affaiblir les pays qui la composent. L’Europe, a réussi à vaincre la guerre, est parvenue à réunifier le continent dans la démocratie. L’Europe, s’est donnée de institutions exemplaires, l’Europe a ouvert un marché, introduit une monnaie, conçu des politiques, et c’est donc encore aujourd’hui une aventure exceptionnelle dans l’histoire de l’humanité.”

Er erinnerte an den Erfolg der deutsch-französischen Aussöhnung: “La France et l’Allemagne, au-delà des souffrances et des deuils, ont eu l’audace de se réconcilier, c’était la plus belle façon d’honorer les morts et d’offrir aux vivants une garantie de paix. Le Chancelier ADENAUER et le Général DE GAULLE ont eu ce courage en signant le Traité de l’Elysée en 1963, nous en avons célébré une fois encore ensemble.

> Reden von Staatspräsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck:

Bundespräsident Gauck sagte: “Der Hartmannsweilerkopf war ein Schlachthaus. Man nennt ihn bis heute den Menschenfresserberg, den mangeur d’hommes. Doch nicht der Berg hat die Menschen vernichtet und gefressen. Menschen selber waren es, die buchstäblich alle Mittel probiert und eingesetzt haben, um sich gegenseitig zu vernichten. Es ist eben allein der Mensch, der unmenschlich handeln kann.

Es fällt schwer, sich heute und hier auch nur annähernd vorzustellen, was in den Zeiten des Ersten Weltkrieges eine Hölle auf Erden genannt wurde. Hier, in einer der schönsten Landschaften, die man sich vorstellen kann, hier, im alten Herzland Europas, hier hat Europa verraten, was seine Werte, seine Kultur, seine Zivilisation eigentlich ausmacht. [...]

Dass Frankreich und Deutschland einmal zwei selbstbewusste, zugleich einander freundliche Nachbarn sein würden: Das war lange Zeit nicht vorstellbar. Nachdem Deutschland im Ersten und im Zweiten Weltkrieg Frankreich überfallen hatte, können gerade wir Deutschen diese Versöhnung nur als Geschenk begreifen. Und wir alle können nichts als dankbar sein für das große Werk der Versöhnung, das von Vertretern jener Generation ins Werk gesetzt wurde, die sich nur kurz zuvor noch als Erbfeinde zu erkennen glaubten. Charles de Gaulle und Konrad Adenauer stehen symbolisch für die Freundschaft, die heute zwischen Deutschland und Frankreich möglich ist.”

Die Begegnung mit den Jugendlichen des OFAJ/DFW. “Herr Bundespräsident, bitte noch ein Foto.” Der Präsident dreht sich um, geht zurück, lässt Hollande allein weitergehen, die ganze Menge umgibt ihn, ein Bad in der Menge von 100 Jugendlichen aus Frankreich und Deutschland. Noch ein Selfie mit dem Bundespräsidenten und den Jugendlichen. Der Präsident fragt, wo sie herkommen und trotz des Gedränges, nimmt er sich die Zeit, mit den Jugendlichen so zu reden, als seien die Journalisten und überhaupt alle Zuschauer gar nicht da. Hollande macht es nicht anders, er geht auf die Jugendlichen zu, begrüßt sie, lässt sich bereitwillig mit ihnen photographieren. Das ist kein schneller Gang an ihnen vorbei, beiden Präsidenten behagt ganz offensichtlich der Kontakt mit den Jugendlichen. Die Sicherheitsbeamten versuchen noch eine Gasse für den Präsidenten zu bahnen, bald vermischen sich aber die Besucher mit ihnen und jeder der Präsidenten legt immer wieder einen Arm um die Jugendlichen, die immer wieder um einen Foto bitten. Neben den beiden offiziellen Reden, wirken diese vielen Begegnungen wie der eigentliche Anlass dieses Festaktes. Hier wo 30000 gefallenen französischen und deutschen Soldaten gedacht wird, unterhalten sich französische und deutsche Jugendliche ganz zwanglos mit ihren Präsidenten.

Wieder einmal kann man die deutsch-französische Freundschaft photographieren. Diese Freundschaft kann außer Aussöhnung heute noch viel mehr. Wie sagte Präsident Hollande in seiner Rede, als er von den Krisenregionen in der Welt sprach: “…alors la France et l’Allemagne doivent faire entendre leur réponse et doivent apaiser ces cris de détresse.” Das ist es! Woanders erklären, wie die Aussöhnung funktioniert… Und wenn man die so unterschiedlichen Biographien, die Leidenschaften der 100 Jugendlichen, die sich hier versammelt haben, mitbekommt, dann spürt man etwas von der Bedeutung der Arbeit des Deutsch-französischen Jugendwerks. Es wird Zeit, die Sicherheitsbeamten bemühen sich, dass Gauck wieder aufschließen kann und gemeinsam gehen beide Präsidenten zum Grundstein des Historial einen kleinen Abhang hinunter.

Die Übergabe der Festschrift und die Grundsteinlegung des Historial, das 2017 eröffnet werden soll. Gabriel Finociety verlas vor den beiden Präsidenten die > Friedensbotschaft, die 100 deutsche und französische Schülerinnen und Schüler am Tag zu vor während ihrer Begegnung in Colmar verfasst hatten. Sie wurde in eine Kapsel eingeschlossen und von beiden Präsidenten in den Grundstein des neuen Museums gelegt, den beide dann mit Mörtel versiegelten. Sie legen ihre Hände über dem Grundstein aufeinander. Und meinen damit, wir bauen zusammen für unsere Erinnerung ein deutsch-französisches Historial, ein Geschichtsmuseum. Welches Land der Welt hat schon einmal auf einem seiner Soldatenfriedhöfe zusammen mit dem einstigen Gegner ein gemeinsames Museum, das einmal die friedliche Aussöhnung zwischen den einstigen Feinden so nachdrücklich dokumentiert, gebaut? Die > Friedensbotschaft der 100 Jugendlichen ruht dort in dem Grundstein.

Jürg-Peter Lienhard, – Die Jugend stahl beinahe Gauck und Hollande die Schau – webjournal.ch

Lire

Rüdiger Soldt, > Am Altar der Vaterländer. Deutsch-französisches Gedenken an den Ersten Weltkrieg – FAZ, 4.8.2014

Gauck und Hollande werben für eine gemeinsame Kultur der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Am Hartmannsweilerkopf im Elsass – dem „Menschenfresserberg“ – wehen die deutsche, die französische und die europäische Fahne.
03.08.2014, von , Wattwiller

Lire et regarder

> Lehren ziehen aus der Geschichte – Drei Fotos, 2 Minuten Video und ein Text.

> Das Beste von der deutsch-französischen Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“! – Website des DFJW

Écouter

100. Jahrestag: Deutsche Kriegserklärung an Frankreich Grosser: Kein deutsch-französischer Motor mehr in der EU – Alfred Grosser im Gespräch mit Christiane Kaess – DLF

La cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace)

4. August 2014 von

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Die Rede des Staatspräsident François Hollande und die Rede von Bundespräsident Joachim Gauck:

> Discours à l’occasion de la cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre au Monument National du Hartmannswillerkopf

> Cérémonie de commémoration franco-allemande du centenaire de la Grande Guerre – Monument National du Hartmannswillerkopf (Alsace) – Website des Palais de l’Élysée

> Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck

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Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“ anlässlich des Treffens der Staatschefs Deutschlands und Frankreichs vom 31. Juli bis 4. August 2014 in Colmar / Hartmannswillerkopf

4. August 2014 von

Das OFAJ/DFJW hatte den Frankreich-Blog zu diesem Treffen eingeladen.

Freitag, 1. August

13.30 – 15.00 Uhr Historische Spurensuche auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Cernay:

S.v.p. n’ouvrez un album que si cette page a été entièrement chargée. – Bitte öffnen Sie ein Album erst mit einem Klick auf ein Bild, wenn diese Seite vollständig geladen ist.

15.00 -17.00 Historische Spurensuche auf dem Hartmannswillerkopf

Die Vielfalt beim Deutsch-französischen Jugendwerk: > Newsletter abonnieren!

Samstag, 2. August
Workshops: Photographie, Museum, Bewegungstheater


Workshop Graffiti

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Hier müssen unbedingt noch die Namen der beiden Graffitikünstler nachgetragen werden, die aus Berlin zu diesem Workshop angereist waren.

Kontextualisierung der unterschiedlichen Herangehensweisen an den Ersten Weltkrieg in Deutschland und Frankreich
mit Professor Dr. Jürgen Krumeich (Universität Düsseldorf) und Professor Nicolas Offenstadt, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne.

Die Generalsekretärin des OFAJ, Bétarice Angrand, stellte die beiden Gäste vor:

Abends: Lichterfest am Rhein in Breisach:

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> Das Beste von der deutsch-französischen Jugendbegegnung „100 Jahre Erster Weltkrieg“! – Website des DFJW
Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Ein Gespräch mit Béatrice Angrand, Generalsekretärin des OFAJ/DFJW

Deutschland-Frankreich : Asymmetrie der Erinnerungskulturen

30. Juli 2014 von

Genau zu dem Zeitpunkt, an dem wir hier die Akkus laden, die Linsen putzen, die Speicherkärtchen prüfen (früher musste ich Filme kaufen…) und den Koffer packen, das Stativ suchen, um am Freitag zum Hartmannswillerkopf zu reisen, um dort die Jugendlichen zu treffen, die am Workshop des DFJW/OFAJ teilnehmen und um dann am Sonntag bei der Zeremonie auf dem Hartmannnswillerkopf mit Präsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck dabei zu sein, schickt uns die Gesellschaft für Auswärtige Politik einen Hinweis auf einen gerade erschienenen Aufsatz > Asymmetrie der Erinnerungskulturen. Der Erste Weltkrieg in Frankreich und Deutschland von Élise Julien.


DGAPanalyse 13, 30. Juli 2014, 16 S.
> Asymmetrie der Erinnerungskulturen (PDF 388.68 kB)

Sie erklärt in ihrer Analyse, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Gedenken an den Ersten Weltkrieg in Frankreich und Deutschland ausmacht, indem sie die Geschichte des Krieges und seiner Rezeption im 20. Jahrhundert nachzeichnet. Dabei betrachtet sie auch die möglichen Auswirkungen der Gedenkjahre „Centenaire/100 Jahre Erster Weltkrieg“, die zumindest dazu beitragen können, die friedlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu feiern.- Élise Julien ist Dozentin an Sciences Po Lille und forscht am Institut de Recherches Historiques du Septentrion (CNRS/Université de Lille). Sie ist außerdem Mitglied im wissenschaftlichen Rat der „Mission interministérielle du Centenaire“, des wissenschaftlichen Rats des „Historial de la Grande Guerre“ (Péronne) und Herausgeberin des Projekts „1914–1918-online. International Encyclopedia of the First World War“ (Freie Universität Berlin).

Wir haben letztes Jahr auf diesem Blog beklagt, dass in Deutschland die Vorbereitungen zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkrieg relativ spät begonnen haben: > 1914 – 2014 : Centenaire de la première guerre mondiale.

Mittlerweile hat der französische Präsident das Centenaire-Jahr eröffnet: > Präsident Hollande eröffnet das Gedenkjahr 1914-2014, auf unserem Blog steht eine > Sitographie et bibliographie en ligne: Centenaire 1914-1918 und in Paris haben wir > Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney, La Grande Guerre, si loin, si proche

> Gedenkstunde im Bundestag: 1914-1918: Alfred Grosser hat am 3. Juli 2014 im Bundestag gesprochen

Der Computer im Französischunterricht

29. Juli 2014 von

Aus gutem Anlass haben wir diesen Artikel wieder nach oben geholt:

Wir suchen interessante Internet/Web 2.0/PC-Projekte für den Französischunterricht und möchten sie hier vorstellen: redaktion@france-blog.info.

Nach dem Ende meiner Referendarzeit (mit Sprachlabor, Tageslichtschreiber, Kreide und Kassettenrekorder) ist der Computer in die Schule und dann in die Klassenzimmer gekommen. In den letzten Jahren haben sich die didaktischen

Rahmenbedingungen für den Französischunterricht stark verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0.


<<<< Horizons Dossier > La France, l’Allemagne et l’Europe
Kopiervorlagen mit CD-ROM – Oberstufe
978-3-12-521014-1 (3-12-521014-3)


Romanistik und Neue Medien.1 Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule, von Heiner Wittmann
Dieser Beitrag erschien zuerst im Bulletin des Frankoromanistenverbandes 1/2012, S. 22-35.


Die Bilanz

Trotz aller teils berechtigten digitalen Euphorie darf man doch nach einer Bilanz fragen. Stellen wir uns eine Schulklasse oder Kurs mit 12 Schülern in der Oberstufe vor. Teilen wir die Klasse. Die eine Hälfte (Gruppe 1) erhält zwei oder drei interessante Texte zu den deutsch-französischen Beziehungen, vielleicht aus dem Horizons Dossier Relations franco-allemandes das Büchlein Mots en Contexte und die Aufgabe, einen Text in Form eines Éditorial zu verfassen, um einige Grundprobleme der deutsch-französischen Beziehungen darzulegen. – Die Schüler der anderen Hälfte (Gruppe 2) bekommen Laptops mit Internet-Zugang und ebenfalls die Aufgabe, einen Text zu verfassen, wie die andere Hälfte ihn schrieben wird. Alle Schüler denken an OÙ est DONC OR NI CAR? und nutzen die Konjunktionen, um ihre Argumente in dem Text zu nennen.

> Mit dem Computer lernen? Eine Auswahl von Artikeln auf unserem Blog 2009-2010 als PDF zum Herunterladen

Welche Hälfte wird zuerst fertig sein? Welcher Teil der Schüler kann den Inhalt der gelesenen Artikel am nächsten Tag noch wiedergeben? Welche Gruppe verfasst den besser strukturierten Text? Gruppe 1 wird wohl > mit der Hand schreiben. Natürlich werden die Schüler der Gruppe 2 sofort sagen, > ohne Computer kann man die Aufgabe nicht erledigen, während Gruppe 1 keine Zeit verliert, nicht in den Untiefen des Internets stöbern muss, sich auf die Inhalte konzentrieren kann und nach einer oder zwei Stunden ihr Papier abgeben kann, während Gruppe 2 immer noch sucht, oder Texte kopiert hat, sich auf die Struktur des Textes noch nicht geeinigt hat. Vielleicht sind sie ja auch schneller als Gruppe 1? Aber den Inhalt ihrer Texte und die Argumente auf ihrem Papier ist Gruppe 1 am nächsten Tag noch bestens geläufig. Und was kann Gruppe 2 noch berichten?

Ist doch so im digitalen Zeitalter, gelernt wird durch eigenes Tun und Erleben. Gibt es hier in der Runde Leser, die Gruppe 2 bevorzugen? Sicher, Sie werden gute Gründe haben. Ihre Schüler können sich bestimmt gut im Internet orientieren. Und haben auch schon Wikipedia im Französischunterricht genutzt.


Ludwig, Luise / Narr, Kristin / Frank, Sabine / Staemmler, Daniel (Hrsg.) (2013): > Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ (PDF). Abschlussbericht der Expertengruppe der 7. Initiative. Berlin: Internet & Gesellschaft Collaboratory,


Wir wissen, dass es viele Ansätze gibt, das > Web 2.0 (198 Artikel auf diesem Blog) im Französischunterricht einzuführen: > Comment les TIC peuvent soutenir l’enseignement. Die neuen Medien im Französischunterricht, die Gretchenfrage lautet aber, wird mit der PC-Technik besser gelernt? Werden mehr Texte gelesen? Werden bessere Texte geschrieben? Mehr Informationen bedeuten nicht unbedingt mehr Wissen. Welche Strategien setzen Lehrer ein, um die ungeheure bunte Vielfalt des Internets als Wissen für ihre Schüler verfügbar zu machen? Würde nur zu gerne wissen, in wieviel Prozent der Französischstunden, die heute stattgefunden haben, der PC eine wichtige Rolle außer als Projektionsgehilfen für den Beamer gespielt hat?

Wenn aber die Schüler das Mitmach-Lexikon von PONS entdecken, dann ist natürlich alles ganz anders:

PONS Wörterbuch online

und den > PONS-Vokabeltrainer finden und nutzen, dort das > deutsch-französische Forum aufrufen, die französische Verbtabelle auswendiglernen, sich > beim Wörterbuch anmelden oder > das Wörterbuch auf der eigenen Website oder auf dem Blog einbinden… dann, ja dann sieht die Beurteilung des Einsatzes des PC im FU ganz anders aus.

Wikipedia: Französischunterricht

28. Juli 2014 von

french german 

„100 Jahre Erster Weltkrieg“: Deutsch-französische Jugendbegegnung und Austausch mit dem deutschen Bundespräsidenten sowie dem französischen Staatspräsidenten

25. Juli 2014 von

Das Deutsch-französische Jugendwerk organisiert vom 31. Juli bis 4. August im Auftrag der Mission du Centenaire und des Comité du Monument National du Hartmannswillerkopf eine Jugendbegegnung für rund 100 junge Menschen zwischen 16 und 21 Jahren aus Deutschland und Frankreich. Höhepunkt dieser Veranstaltung ist die Begenung mit Staatspräsident François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck an der Gedenkstätte Hartmannswillerkopf in den Vogesen. Diese Bergspitze wechselte im Ersten Weltkrieg achtmal und war besonders hart umkämpft. Bei dem Treffen der beiden Präsidenten aus Anlass der 100. Jahrestages der deutschen Kriegserklärung an Frankreich am 3. August 1914 werden die Jugendlichen den beiden Politiker eine Friedensbotschaft überreichen.

Auf der Website des OFAJ: > 100 ans après la Première Guerre mondiale » : rencontre franco-allemande de jeunes et échange avec le Président de la République française et le Président fédéral allemand

Auf der Website des DFJW: > „100 Jahre Erster Weltkrieg“: Deutsch-französische Jugendbegegnung und Austausch mit dem deutschen Bundespräsidenten sowie dem französischen Staatspräsidenten

Das deutsch-französische Jugendwerk sucht neue Juniorbotschafter

25. Juli 2014 von

Im Garten des Hôtel de Matignon im letzten Juli:

Premierminister Jean-Marc Ayrault, neben ihm die beiden Generalsekretäre des DFJW/OFAJ Béatrice Angrand und Dr. Markus Ingenlath mit ihren Jugendbotschaftern:


Vergrößern auf Klick.

Alle Fotos auf diesem Blog (C) Heiner Wittmann.

 

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