La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (VI)

9. Juli 2015 von

Vgl. > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)

Die vielen Reden, die vielen Meinungen, die vielen Tweets, die vielen Stellungnahmen, das Durcheinander der vielen Stimmen zur Griechenlandkrise werden in diesen Tagen oft aus nationaler Sicht verbreitet, und es geht immer wieder nur um Zahlen und das Geld, der EURO steht im Mittelpunkt, und dabei wird der Beweggrund für die Einführung des EURO in Griechenland vergessen. Es ist die Geschichte Griechenlands, die Geschichte der Demokratie, die es unumgänglich machen, dass dieses Land zu Europa und der EU dazugehört. Solidarität und Verantwortung hat Präsident Hollande von allen angemahnt, von allen Beteiligten. Ohne Zweifel gab es Unstimmigkeiten beim Beitritt Griechenlands zum Euro 2000, aber alle Beteiligten hatten auch Zeit genug, Probleme zu erkennen und miteinander zu behandeln. Als vor fünf Jahren die Gipfelrettungspolitik einsetzte, wurde sie nur in Ausnahmefällen von europäischen Visionen begleitet. Jetzt ist es soweit gekommen, dass die Kritik an den Rettungsmaßnahmen für die griechische Wirtschaft die Parteien unterstützt, die in Bausch und Bogen den Euro überhaupt ablehnen. Europa muss sich auf seine Werte besinnen. Haben Frankreich und Deutschland im > Jubeljahr des 50. Geburtstages des Élysée-Vertrages (67 ! Artikel auf diesem Blog) nicht ständig daran erinnert, dass die deutsch-französische Kooperation im Dienst Europas und damit seiner Einigung steht? Der aktuelle Stand der Griechenlandkrise ist DIE Bewährungsprobe für Berlin und Paris. „Angela Merkel va jouer un rôle décisif et devra expliquer pourquoi on doit soutenir la Grèce,“ schreibt Thibaut Madelin in Les Échos: > Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42.

Premierminister Tsipras ist in der wenig beneidenswerten Lage, nach dem Referendum, den Griechen sagen zu müssen, es muss gespart werden, oder andersherum, er könnte sagen, wenn das dritte Rettungspaket kommt, kann überhaupt wieder etwas ausgegeben werden, ansonsten würden die Banken geschlossen bleiben?

Beide Regierungen könnten mit wenigen Tweets dazubeitragen, dass man bei der Suche in Twitter ihre Vision zu Europa > Europe Merkel Hollande findet:

Zur Interpretion ihrer Presseerklärung am 6. Juli: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

Wenn das Abschiedstweet eines Finanzministers 18000 Mal retweetet wird, dann würden Tweets aus dem Elyseepalast und dem Bundeskanzleramt eine ähnliche Aufmerksamkeit finden:

Sind die französischen und deutschen Positionen so weit auseinander?


> Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes
Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42


Brüssel 7. Juli 2009 „LE PRESIDENT : Que voulons-nous ? Que la Grèce reste dans la Zone Euro. C’est l’objectif. Pour y parvenir, la Grèce doit faire des propositions sérieuses, crédibles. Nous les attendons. Elles ont déjà été énoncées, elles doivent être précisées. C’est l’enjeu de la réunion de ce soir.“

Zu Beginn des Gipfels am 5. Juli in Brüssel hat sich Präsident Hollande vor der Presse geäußert: „“Nous devons faire preuve de solidarité, de responsabilité et de rapidité“ :

Wieder eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – schreiben, 10 Zeilen:

Oder vorher mal in den Text des Interviews sehen.

und dann die anschießende Pressekonferenz:

Noch eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – auf einer Seite schreiben:

Oder vorher mal in den Text der Pressekonferenz sehen.

Und auf der Website von ntv diskutiert Hubertus Volmer Die Frage, ob es für ein 3. Rettungspaket eine Mehrheit im Bundestag gibt:> Für ein „Ja“ braucht Merkel eine neue Story

7 février 1973: Jacques Chancel interroge Jean-Paul Sartre

9. Juli 2015 von

Das Von Institut National de l’Audiovisuel – Ina.fr erinnert an das Interview, das Jacques Chancel (1928-2014) am 7. Februar 1973 mit Jean-Paul Sartre geführt hat:

Wir wiederholen hier den Text, mit dem wir den Hinweis von Sartre vivant auf das Interview mit Sartre kommentiert haben:

Interview importante. Les propos de Sartre m’avaient conduit à l’époque à l’étude sur ses études sur les artistes: „Dans l’interview radiophonique avec Jacques Chancel, Sartre s’exprime sur la signification de ses portraits en relation avec la question du rapport existant entre existentialisme et marxisme, mais aussi par rapport à sa propre évolution. La lecture de L’être et le néant, de La Critique de la Raison dialectique et de l’étude sur Flaubert permettrait, selon lui, de comprendre toutes les raisons pour lesquelles il est passé de l’existentialisme au marxisme. La phrase suivante mérite particulièrement d’être soulignée : « […] sans renoncer d’ailleurs à mes idées qui sont liées à tout ça ». (Vgl. der Text des Interviews: Chancel, Radioscopie, Paris: R. Laffont 1972, p. 196.) „Il n’aurait ainsi renoncé à aucune de ses idées, et ses « études d’individus » montrent qu’après avoir fait, pendant un certain temps, un bout de chemin avec le parti communiste, il serait désormais en avance sur ce dernier.“ H. Wittmann, L’esthétique de Sartre. Artiustes et intellectuells, Paris: L’Harmattan 2001, p. 96 s. et p. 141 f.: „Dans le cours de l’émission, Chancel rappela le parcours de Sartre jusqu’à la Critique de la Raison dialectique : « (J.C.) […]Vous avez été longtemps le partisan de l’individualisme absolu puis, tout à coup, vous êtes entré dans le collectivisme ». Sartre refusa catégoriquement ce jugement en argumentant que son engagement pour la démocratie directe visait au contraire à la réalisation de l’individu.“ (cf. Chancel, Radioscopie, p. 196) Cf. > www.wittmann.fr/sartre.html

Vgl. > Michel Sicard parle de la vie et l’œuvre de Jean-Paul Sartre (I)

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)

8. Juli 2015 von

> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

> L’Europe se fixe une « ultime date butoir » pour décider du sort de la Grèce – LE MONDE 8 juillet 2015

Jetzt gibt es doch noch einen Aufschub für die griechische Regierung – bis zum nächsten Sonntag. Griechenland wird um Hilfsmittel aus dem EMS bitten, muss aber dafür bis Donnerstag Reformvorschläge auf den Tisch legen. MIttlerweile habe die Europäische Kommission schon ein Szenario für den Grexit erstellt.

Alle 28 Staats- und Regierungschefs werden sich am nächsten Sonntag treffen.

Le Monde berichtet, der Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sehe zwei Wege: Entweder werden die grichischen Maßnahmen als serös eingeschätzt – darüber wollen die Finanzminister der Euro-Gruppe am Samstag beraten – und der EMS hilft Griechenland, damit die Banken wieder geöffnet werden können. Oder die Maßnahmen seien nciht konkret genug, dann würde es zum Grexit kommen.

Wie war das noch? In den Verträgen ist kein Exit geregelt. Kann die Kommission Griechenland einfach aus dem Euro hinauswerfen?

Verschiedene Medien, wie hier die ZEIT, deuten an, dass innenpolitische Gesichtspunkte für Hollande ein Rolle spielen, um Griechenland im EURO zu behalten. So wie er ein Frohlocken der FN verhindern will, sollte auch auch die Bundesregierung einer Schwächung der Eurzone durch einen Grexit entschieden entgegentreten, um hier das Frohlocken der AfD zu verhindern.

Präsident Holland zeigt sich entschlossen:

Und noch eine Stimme – DKultur, die das Verhältnis Hollandes zu Merkel untersucht:

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)

7. Juli 2015 von

> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (III)

lemonde-080715Beliebte Examensfrage: Wann müssen Sie in Paris aufstehen, um die neue Ausgabe von LE MONDE zu kaufen? Früh, sagt der Kandidat. Hm, sagt der Prüfer… vielleicht fragt er noch, was bedeutet für Sie früh, um dem Kandidaten noch eine Chance zu geben, sagt dieser jetzt 12 Uhr oder 13 Uhr ist die Situation gerettet. Und welches Datum hat die neue LE MONDE, die mittags in Paris am 7. Juli erscheint? lautet die nächste Frage. 7. Juli sagt der Kandidat. Nein, sagt der Prüfer, 8. Juli. Und deshalb zeigten wir heute am 7. Juli schon hier schon die Ausgabe von LE MONDE vom 8. Juli, wo Bundeskanzlerin Merkel und ihr Vizekanzler Gabriel etwas ratlos im Bundestag sitzen – auch LE MONDE sucht gerne Bilder aus, die zu einer Meldung passen, haben die beiden wirklich bei ihrem Gespräch über das griechische Referendum gesprochen? „En Allemagne, droite et gauche se sont progressivement converties à l’idée que la sortie de la Grèce de la zone euro était désormais préférable,“ schreibt LE MONDE in seiner Ausgabe vom 8. Juli. Die Regierungsparteien und die kleine Opposition freunden sich bei uns mit dem Grexit an?

Cécile Ducourtieux, Frédéric Lemaître, et Bastien Bonnefous berichten in der morgigen Ausgabe von LE MONDE, die es im Bezahlabonnement jetzt schon auf www.lemonde.fr zu lesen gibt, die Weg, die zum Grexit führen könnten. Aber die Überschrift des Artikels verrät, wie die Journalisten darüber denken: „La voie très étroite pour éviter le “ Grexit“. Vielleicht sind die Parteien in Berlin nicht so ganz auf dem Laufenden? Aber es lohnt sich das Pressestatement des Präsidenten und der Kanzlerin gestern im Palais de l’Élysée nochmal ganz genau auch zwischen und über den Zeilen nachzulesen; das machen die drei genannten Journalisten auch in ihrem Artikel: Sozusagen der Lösungsvorschlag für die Ausgabe: Kommentieren Sie das Pressestatement von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel. Was sagen beide?

Die drei Journalisten glauben, dass der Spielraum für Angela Merkel eng wird. Viele Deutsche interpretierten das Nein der Griechen als ein Nein gegenüber dem Euro. Hm, zu dieser Interpretation hat sich Frau Merkel öffentlich nicht eindeutig geäußert. Man dürfe, so die drei Journalisten, daran zweifeln, ob die CDU einem weiteren Rettungsplan zustimmen werden. Die Entschlossenheit von Bundesminister Schäuble lässt die CDU/CSU gar in der Wählergunst um 3 % auf 43 % steigen, so zitiert LE MONDE eine Boulevardzeitung.

Das kann aber nicht alles sein, was zur Interpretation des griechischen Referendums gesagt werden kann. Dazu muss auch die Regierung Tsipras auch noch etwas beisteuern. Also erscheint morgen hier La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V).

So falsch lagen wir mit unserem Gezwitscher nicht:

Präsident Hollande scheint entschlossener als Bundeskanzlerin Merkel zu sein, sie sagt en substance, die Bedingungen für Verhandlungen sind noch nicht vorhanden, es sei an den Griechen jetzt zu liefern…

Jetzt wird es spannend, welche Ergebnisse heute nach dem EU-Gipfel verkündet werden. Am Montag ist www.france-blog.info in Berlin und fragt bei LE MONDE nach.

> Vor dem Sondergipfel: Griechenland-Experten aus Union verweigern neue Hilfe SPIEGEL online – 7.7.2015

Die Gretchenfrage: Wozu haben die Griechen NEIN gesagt? Drehen und wenden wir dieses Nein. Sie haben indirekt NEIN zu den EU-Hilfsgeldern gesagt, weil sie die Schulden nicht erhöhen wollen oder nicht zurückzahlen wollen? Haben die Griechen gegen Reformen gestimmt? Gegen soziale Gerechtigkeit? Sie haben sich deutlich gegen den Sparkurs ausgesprochen, der nach der Meinung ihres früheren Finanzministers ihnen aufoktroyiert gewesen sei, und damit gegen die Bedingungen für weitere Hilfskredite? Wie wäre es, wenn die erstarkte Regierung Tsipras, nach dem gewonnenem Referendum, zumindest zur Zeit mit der Rückendeckung aller Parteien, jetzt wieder auf den Pfad der Reformen zurückkehren würde, deren Durchführung glaubhaft versichern würde? Kredite gegen Reformen und nicht nur gegen Sparen. Aber wie wollen die Deutschen Reformen mit Sparmaßnahmen fordern, wenn bei uns die Regierung bei uns gegen jede Vernunft die Rente mit 63 eingeführt hat? Das Wort Reform wird auch bei uns zunehmend mit Belastungen aller Art konnotiert, man hört Reform und glaubt, der Staat will an unser Geld. Vielleicht zucken die Griechen verständlicherweise auch zusammen, wenn sie das Wort Reformen hören? Im übrigen fehlt Europa eine gemeinsame Vision. Betrachtet man die Geschichte der Demokratie, dann ist es doch gar keine Frage, dass Griechenland mit dabei sein muss. Die Eurogruppe mit ihren jetzt 19 Mitgliedern haben es in den letzten Jahren versäumt deutlich zu sagen, warum sie Griechenland retten wollen. Über den Eigennutz haben sie vergessen, den gemeinsamen Nutzen zu betonen: > Hollande hat im Pressestatement mit der Bundeskanzlerin daran erinnert: „L’Europe est face à cette responsabilité. L’Europe n’est pas simplement une construction économique, monétaire, financière. L’Europe, c’est un ensemble fondé sur des valeurs, des principes, sur une conception ; une conception du monde, pas simplement de notre continent, une conception fondée sur la liberté, sur l’ouverture, aussi sur le respect.“

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (III)

6. Juli 2015 von

Fotos: > GRAS-BABYS 2015 (LES BB VÉGÉTAUX 2015) | > Die Videos des Frankreich-Blogs. | > Wird die Panoramafreiheit gerettet? |


Ob die Schnelligkeit der Verbreitung von Informationen heute die Qualität der politischen Entscheidungen befördert? Vor 30 Jahren musste ich nach meinem Radio mit Langwelle suchen, das Kabel für den Kassettenrekorder hervorkramen, eine leere Kassette zur Hand haben, um den O-Ton des französischen Präsidenten aufzunehmen… heute wird eine knappe Zeile Code kopiert, und da ist das Video:

Der Präsident sagt: (Zusammenfassung:) Wir nehmen die Entscheidung der Griechen zur Kenntnis. Wir nehmen die Mitteilung aller griechischen Parteien mit dem Wunsch im Euro zu bleiben, zur Kenntnis. Die Tür sei für Vorschläge offen. Ein Programm mit Dauer… Dienstag werde es einen Gipfel der Euro-Länder geben: Man werde die Vorschläge anhören. Es sei Eile geboten. Eine Gebot der Würde. Europa ist auf Prinzipien gegründet, Freiheit, Respekt. Solidarität und Verantwortung, beides seien Leitlinien für unsere Politik der kommenden Tage.

Die Bundeskanzlerin dankt für die Einladung, um uns heute auszutauschen, um eine Lösung zu finden. Allerdings ließ sie durchblicken, dass derzeit die Bedingungen für Verhandlungen noch nicht vorhanden seien.

> Le texte de la Déclaration conjointe à la presse avec Mme Angela Merkel

> Pressestatement von Bundeskanzlerin Merkel nach ihrem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande

Andererseits hat sich der griechische Ministerpräsident bei allen Parteien heute eine Art Vollmacht verschafft, aber unter der Bedingung, dass Griechenland den Euro behalte. Was wird er morgen nach Brüssel mitbringen?

Zur Interpretation dieser Erklärung: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (II)

> Deutschland und Frankreich stimmen sich ab – Website der Bundeskanzlerin – Bitte: www.france-blog.info wünscht sich das kurze Pressestatement auf Deutsch.


Stimmen aus Deutschland und Frankreich:

Hm… Die systematische Nutzung der Bildfunktion, um die 140 Zeichengrenze zu sprengen, müsste die > Tweets der Républicains bei einem politischen Twitter-Wettbewerb disqualifizieren:

In den letzten drei Tagen kein Wort zu Griechenland:

Aber hier:

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (II)

6. Juli 2015 von

Rappel > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (I)


<<<< Suchwörter: > Hollande Merkel

Selten ist ein Treffen von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel mit solcher Spannung erwartet worden. Die Kanzelerin wird zu einem Gespräch mit dem Präsidenten um 18 h 30 im Elysée-Palast erwartet. Wie wird ihre gemeinsame Antwort auf das griechische Nein ausfallen? Ebenen sie den Weg für neue Verhandlungen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten und Griechenland oder wird Griechenland der Grexit nahegelegt? Vielleicht spricht einiges dafür, dass beide wissen, welches Ergebnis heute abend erreicht wird. Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass die Kanzlerin nur so kurz nach Paris fliegt, wenn diese wichtige Frage noch ganz offen ist. Aber die Zeit drängt. ZuUm Beispiel twittert > LE MONDE heute, die Kanzlerin sei „inflexible“ vor dem Treffen mit Hollande. L’OBS macht Hollande Vorschläge, was er ihr zu sagen sollte. Wer von beiden hat mehr > Einfluß in Europa? Der NDR zwitschert vor ihrem Treffen: Wird jetzt weiterverhandelt? Währenddessen weiß SPIEGEL online, wie die Kanzlerin wirklich denkt. Ein reißerischer Titel und der Artikel berichtet nur über ihre verständliche und naheliegnde Enttäuschung über Tsipras.

Hier wieder eine Aufgabe für Schüler: Wenn man die Tweets analysieren würde oder zählen würde, die Wer? WANN ? mit welchem Inhalt ? und den Namen Merkel Hollande verschickt hat, dann stellt sich die Frage, ab wann kann man per Twitter hier herausbekommen kann, wie sich der Präsident und die Kanzlerin entscheiden werden? Und mehr noch kann man an den Tweets – bseonders nach einem Presse-Statement der beiden Politiker ablesen. Gib es Zustimmung? Gibt es Kritik? Von wem? Aus welchem Land? … Von welchen Parteien? Aus welchem Land wird am meisten getweetet? Und für die Analyse der Tweets kann man sich noch mehr Fragen ausdenken. Ein Ereignis, das eine so interessante Grundlage für eine Twitteranalayse bietet, kommt nicht oft vor. Und man in der Tweetliste immer wieder zurückgehen auf diesen Nachmittag: 6. Juli von 16 h- 20h. Aber auch morgen kann man die Reaktionen auf ihr Treffen untersuchen.

Zuverlässliche Hilfe beim Online-Nachschlagen:

pons-woerterbuch

C´est cool: Deutsch-Französisches Hip-Hop Konzert für Schulen

6. Juli 2015 von

Das im Saarland etablierte Schulprojekt „La chanson à l’école“ holte am 1. Juli die zweisprachige Hip-Hop-Band Zweierpasch nach Saarbrücken, um rund 650 Schülern Lust auf die Sprache des Nachbarlandes zu machen. Ermöglicht wurde das Konzert durch das Kultusministerium des Saarlandes, das Landesinstitut für Pädagogik und Medien und den Ernst Klett Verlag.

Die Zwillingsbrüder Till und Felix Neumann, alias Zweierpasch, rappten und reimten im fließenden Wechsel zwischen Deutsch und Französisch und warben in ihren teils sozialkritischen Songs für Toleranz und Völkerverständigung. Den Schülern gefiel es, hatten sie doch bereits im Vorfeld die Texte im Französischunterricht behandelt und konnten so mühelos mitsingen. „Die fröhliche und lockere Sprachakrobatik, mit der sich das Duo auf der Bühne präsentierte, ist die beste Werbung für die deutsche und französische Sprache“ freute sich Christa Weck, Leiterin der Abteilung Französisch beim Ernst Klett Verlag über den Erfolg des Konzertes und betont den hohen Stellenwert von Musik im heutigen Fremdsprachenunterricht. Dass das so ist, bestätigten auch die beiden aus Kehl stammenden Musiker, die die Sprache für sich über ihre Vorliebe für den französischen Hip-Hop entdeckten. Sie zählen – noch – zu den wenigen Bands, die zweisprachig als „Brückenbauer“ in beiden Ländern unterwegs sind.

Der Ernst Klett Verlag unterstützt das durch Kultusminister Ulrich Commerçon initiierte Projekt „La chanson à l’école“ und erstellt zur Vor- und Nachbereitung der Konzerte Unterrichtsmaterialien für die Fachlehrer.

Fotos: (c) Ernst Klett Verlag, 2015.

Wird die Panoramafreiheit gerettet?

3. Juli 2015 von

panoramafreiheit-ade-500


Stichwort: > Panormafreiheit – Wikipedia

Sonder-Newsletter der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst: > Die Debatte um die Panorama-Freiheit – ein Versuch der Versachlichung


Dieser Beitrag könnte auch die Überschrift haben Twitter (III) – mit dem hier die Vorteile von Twitter demonstriert werden- , weil hier das letzte Tweet des EU-Kommissars für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther H. Oettinger zitiert wird und wir gleich in einer Antwort an ihn per Tweet nachfragen, ob er das wirklich verspricht.

> Artikel auf unserem Blog über das Twittern, gazouiller, Zwitschern.
> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes und Twitter



<<<< Hashtag > #urheberrecht

Auf ihrem Blog weist die Abgeordnete der Piraten im Europaparlement > Julia Reda auf die Gefahr hin, dass die Panormafreiheit – nicht zu verwechseln mit > Open Access – künftig in Europa eingeschränkt werden könnte:
> Panoramafreiheit in Gefahr. Gestern berichtet der SPIEGEL online, ein Großteil der Abgeordneten des EU-Parlaments sei für die Beibehaltung der Panoramafreiheit.

Sie berichtet über den Rechtsausschuss des Europaparlaments der am 16. Juni ihren Bericht über die Evaluation des EU-Urheberrechts angenommen hat: „Zu den meisten Punkten meines Berichts konnte ich gemeinsam mit allen Fraktionen Kompromisstexte aushandeln, zu einem Thema konnten wir uns aber nicht einigen: dem Recht, Abbildungen öffentlicher Gebäude oder Skulpturen frei zu verwenden, der so genannten Panoramafreiheit.“ Sie zeigt auf ihrem Blog eine Karte mit dem heutigen Stand der Panoramafreiheit. Ihr Ziel war es, die Panoramafreiheit, so wie sie z. B. in Deutschland exisitert, in allen EU-Mitgliedsstaaten durchzusetzen. Nun hat aber der Abgeordnete Jean-Marie Cavada (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa ) einen Änderungsantrag eingebracht, der zur Folge hätte – wenn das Europaparlament diesem Antrag, also dem Bericht von Reda folgen würde, dass alle kommerziellen Nutzung von Abbildungen öffentlicher Werke, auf eien nichtkommerzielle Nutzung eingeschränkt oder verboten werden. Das hat gravierende Auswirkungen auf alle Fotos mit Gebäuden, die auf beispielsweise auf Facebook hochgeladen wurden. Bekanntlich sichert Facebook sich das Nutzungsrecht an allen Fotos, die man dort hochlädt. Je4des Foto ist ein Geschenk an Facebook. Und mit dem Hochladen sichert man Facebook zu, dass man alle Rechte an dem Foto besitze, wenn das nicht mehr so ist, kann man sich die Folgen, nein die fotografierten Gebäude schwarz ausmalen, deren Urheber noch keine 70 Jahre tot sind.

Am 9. Juli, so berichtet Reda, werde das Plenum des Europaparlaments über ihren Bericht zur Urheberrechtsreform abstimmen. Das neue Gesetz, eine EU-Richtlinie kommt aber von der Kommission wohl im Herbst. Der wiederum wird vom Parlament und den EU-Staaten verhandelt, und beide müssen sich einigen.

Es gibt Hoffnung, so SPIEGEL online am 2. 2.2015: > Panoramafreiheit: Mehrheit im EU-Parlament offenbar gegen Foto-Einschränkungen

Amtlich? Eben vor 10 Minuten twitterte EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther H. Oettinger:

> Wir brauchen ein europäisches Urheberrecht, auf das wir uns verlassen können. – Blog von Klett-Cotta

La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (I)

3. Juli 2015 von

Ergänzung:

Ergänzung:


Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

… ou est-ce une crise de l’Europe ? de l’Euro ? A-t-on oublié, après la création de l’Euro de créer des institutions appropriées en Europe qui puissent gérer l’administration financière au lieu de chercher à résoudre des crises en naviguant à vue ? Et aujourd’hui, combien du franco-allemand y a-t-il dans les tentations pour résoudre la crise en Grèce? Ce matin, les résultats de nos recherches sur Twitter:

Dieser Artikel ist ein Versuch, Schüler zur Recherche via Twitter anzuleiten. Twitter kann aber nur ein Ausgangspunkt für weitere Recherchen im Netz sein. – Aber in in unserem heutigen Beispiel gelingt es doch mit einigen Tweets, s. u., den Puls der Deutsch-französischen Beziehungen heute am 1. Juli abzuhorchen. Also die Aufgabe: Frage, so oder ähnlich: Wie stimmen sich Paris und Berlin vor dem geplanten Referendum in Griechenland ab? Es geht dabei nicht nur um die Information, sondern auch um die Frage, welche Akteure melden sich hier zu Wort? Wer ist z. B. Harlem Désir? Wer ist Michael Roth? Auf welchen Ebenen wird die Krise in Griechenland diskutiert? Welche Lösungsansätze gehen von Paris oder Berlin oder gemeinsam von Paris und Berlin aus?

Am besten mit > Grèce, „Hollande Merkel“ > France, Allemagne, Grèce oder mit „Merkel Grèce„, etc. suchen:

Bemerkenswert, wie oft > Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel zusammen in den Tweets autauchen. Die Erwartungen an beide sind offenkundig hoch.

> Pour Angela Merkel, c’est aux Grecs de trouver le moyen de sortir de la crise LE MONDE ECONOMIE | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> La Grèce, sujet de tensions entre Angela Merkel et son ministre des finances
Le Monde.fr | Par > Frédéric Lemaître (Berlin, correspondant)

> Merkel et Hollande déçus, mais le dialogue reste ouvert avec Athènes – Euronews

L’histoire d’un couple :
> http://www.lexpress.fr/actualite/politique/hollande-merkel-couple-franco-allemand_1627018.html – L’EXPRESS

Twitter (II)

2. Juli 2015 von

Was nützt uns Twitter, fragen wir uns immer wieder. Twitter ist für unseren Blog eine Art Pressebüro, Verbindungskanal oder Erinnerungstool:

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