La rentrée

25. August 2016 von

Sind Sie zurück? Chacun a fait ou fera sa rentrée – der Blick ins Archiv: > La rentrée des marronniers. Wie war ihr Sommer? > Sommer 2016 in Frankreich.

> Der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz antwortet auf unsere Fragen

Und was haben Sie vielleicht sonst noch auf unserem Blog verpasst? Ganz wichtig: > Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (II) mit einem Interview mit Emmanuel Suard, Conseiller culturel (Botschaftsrat für Kultur, Bildung und Hochschulen) à l’Ambassade de France à Berlin et Directeur de l’institut français en Allemagne. Und die Flüchtlinge kommen weiterhin zu uns: > Die Migranten und die Menschenrechte.

Alle rätseln weiterhin, wann PM‘ May England ins Chaos stürzen will und den Artikel 50 in Richtung auf den > Brexit aktivieren wird:

Leider war der letzte > Dreier-Gipfel auf dem FLugzeugträger für unseren Blog zu weit weg, um life davon berichten zu können.

Frankreich und Deutschland haben einen gemeinsame Bericht zur Integration vorgelegt:

Man darf sich der digitalen Welt nicht bedingungslos unterwerfen,

aber wenn man mit Schüler ein kleines Unterrichtsprojekt, z. B. um heruaszufinden, wie es um die deutsch-französischen Beziehungen steht, ist Twitter schon sehr hilfreich:

> Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

> Französisch-deutsches Twittern

Michel Butor (14. 9.1926 – 24. 8.2016)

24. August 2016 von

Der Schrftsteller Michel Butor ist am 24. August 2016 in Contamine-sur-Arve (Haute-Savoie) gestorben.

Für einen seiner Romane La Modification erhielt er 1957 den Prix Renaudot. Es ist keinesfalls sicher, dass sein so vielfäliges Werk auf Wikipedia vollständig verzeichnet ist: > Michel Butor. Ihn, den man zu den Vertretern des Nouveau Roman zählte, nahm unter ihnen einen ganz besonderen Rang ein. Vom Nouveau Roman wandte er sich ab und schrieb experimentelle Bücher, mit denen er hunderte Bücher füllte, manchmal mit Hilfe Malern und Graphikern, von den viele nur in allerkleinsten Auflagen für Liebhaber erschienen sind. Vgl. Le dictionnaire Butor : > perso.wanadoo.fr/henri.desoubeaux ****

> Le romancier Michel Butor est mort – LE MONDE, 24 August 2016

Öffne wir wieder La Modification: Da ist ein Mann, etwa 45, der in Paris als Angestellter Schreibmaschinen herstellt, vier Kinder hat er. In Paris nimmt er um 8 Uhr 10 den Zug und macht sich auf den Weg nach Rom, wo seine Geliebte auf ihn wartet. Am Anfang tritt er in das Zugabteil ein, und im letzten Satz des Romans verlässt er es wieder. Dazwischen wird seine Geschichte erzählt. Ein Tag und eine Nacht. 5 Uhr 45, Roma Termini (vgl. S. 33: hier stehen die Zwischenstationen, derr Zug läuft wie ein Uhrwerk: Bourg, Aix-les-Bains, Chambéry, Modane, Turin, Pise et Roma Termini). Henriette in Pparis und Cécile in Rom: „les cheveux autrefois noirs Henriette“ (p. 17) und „la triomphante joie de Cécile“ (p. 38) Der Erzähler spricht den Mann im Abteil ständig an und erzählt was er macht, was er tun wird, woran er denkt, wie er abschweift, was er sich vorstellt, nein der Mann erzählt eigentlich selber sich siezend.

Quelle: > https://twitter.com/Inafr_officiel/status/768535667156590592

Immer wieder Henriette oder Cécile (cf. p. 42 s.) Über was haben Sie alles nachgedacht auf einer Fahrt von Paris nach Rom? Erinnern Sie sich noch? Nun, der Roman hat 308 Seiten: „Ce voyage devrait être une libération, un rajeunissement, un grand nettoyage de votre corps et de votre tête : ne devriez-vosu pas en ressentir déjà les bien-faits de l’exaltation ?“ (p. 26)

Und dann steht hier im Regal Michel Butor, Essais sur les modernes, >Paris 1960. Eine Sammlung von Aufsätzen über die Modernen: Charles Baudelaire, Jules Verne, Stéphane Mallarmé, Marcel Proust, Raymond Roussel, James Joyce, Ezra Pound, William Faulkner. Kurze nicht lange Reflexionen über die Werke dieser modernen Autoren. Über Marcel Proust (cf. > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016) schreibt, um die „moments magiques rayonnants“ in À la Recherche du temps Perdu wiederzufinden. Und dann gibt es einen weiteren Aufsatz von Butor: „Les Œuvres d’art imaginaire chez Proust“, (p.129-197) in dem er auf Bergotte, Elstir und Vinteuil eingeht, die in der Recherche eine besondere Bedeutung haben. Pflichtlektüre für alle, die sich mit der Kunst im Werk von Proust beschäftigen. Hier geht es um philologische Feinarbeit, wie führt Proust die Kunstwerke ein, welchen Platz haben sie in der Recherche?

Entretien. > La loi de l’oeuvre et de la demande. Par Frédérique Roussel et Claire Devarrieux — 18 mai 2006

> http://perso.wanadoo.fr/michel.butor/ – nur der Link > essais.html funktioniert.

Le dictionnaire Butor : > http://perso.wanadoo.fr/henri.desoubeaux/ ****

Michel de Montaigne. Gallica digitalisiert das Exemplaire de Bordeaux

23. August 2016 von

Michel de Montaigne (1533-1592) war Schriftsteller, Jurist, Politiker und hat mit seinen Essais ein bedeutendes Werk der Weltliteratur und zugleich eine neue Literaturgattung geschaffen. Seine Essais umkreisen viele verschiedene Themen, nehmen immer neue Blickwinkel ein, schweifen ab und kommen wieder (oder auch nicht) zu ihrem Gegenstand zurück und lassen auch oft das Ende der Betrachtung offen.

Montaigne - Heiner WittmannMontaigne hat die Essais von 1572 bis 1592 verfasst.

> Montaigne vor dem Musée de Cluny in der Rue des Écoles gegenüber der Sorbonne. >>>>

Am 1. März 1580 erscheinen die ersten beiden Bände in Bordeaux. Der dritte Band folgt sechs Jahre später. Im Dezember 1581 bis 1585 wird Montaigne Bürgermeister von Bordeaux und vermittelt zwischen den zerstrittenen Parteien der Reformation. Danach widmet er sich wieder seinen Essais. Im sogenannten Exemplaire de Bordeaux EB trug Montaigne zahlreiche Korrekturen und Ergänzungen handschriftlich ein, auf dessen Grundlage Marie de Gournay 1595, drei Jahre nach Montaignes Tod, eine erste Gesamtausgabe anfertigte. Die Editionsgeschichte der Essais ist kompliziert. Nicolas Barbey berichtet am 6. Juli 2016 auf der Website von Gallica > Comment Montaigne écrivait ses Essais : l’Exemplaire de Bordeaux.Montaigne - Heiner Wittmann1802 entstand auf der Grundlage des Exemplaire de Bordaux eine neue Gesamtausgabe, die aber Lücken aufwies, hatte doch ein ahnungsloser Buchbinder einfach von Montaigne vollbeschriebene Ränder beschnitten, daher wird die Ausgabe von 1595 als Textgrundlage bevorzugt. Zudem lassen die Unterschiede vermuten, dass es noch ein weiteres Exemplar oder Korrekturexemplar aus der Feder Montaignes gegeben haben muss, dass heute verschollen ist. Dennoch hat das jetzt digitalisierte Exemplaire de Bordeaux einen großen Wert, da es einen Einblick in die Schreibwerkstatt des Autors vermittelt:

Das persönliche Exemplar von Montaigne mit seinen Anmerkungen (1588-1592): > Exemplaire de Bordeaux.

Montaigne, Michel de, Essais de Michel seigneur de Montaigne. Cinquiesme edition, augmentée d’un troisiesme livre et de six cens additions aux deux premiers. A Paris, Chez Abel L’Angelier, au premier pillier de la grand Salle du Palais. Avec privilege du Roy. 1588

Seit 1991 ruht das Buch in einem Tresor der Bibliothek in Bordeaux. Anlässlich der Ausstellung « Montaigne Superstar » in Bordeaux vom 20. September bis 17. Dezember 2016 wird es der Öffentlichkeit wieder gezeigt.

> La page Facebook animée par Montaigne lui-même

„Les Essais“
haben wohl die meisten ihrer Leser tief geprägt. In der allerersten Vorlesung, die ich nach meiner Rückkehr aus Paris an einer deutschen Universität hörte – es war in Bonn, die Vorlesung von > Prof. Dr. Hoeges hieß „Montaigne, Les Essais“. Prof. Hoeges kam in den Hörsaal, nannte das Thema der Vorlesung und verteilte den Text des Vorwortes der Essais > Au lecteur und ließ mich übersetzen: „…lecteur, je suis moi-même la matière de mon livre…“. Aber es geht gar nicht nur um Montaigne selbst, es geht um seine Beobachtungen, so wie er sich sieht, aber auch wie er alles um sich herum, ganz subjektiv empfindet, beobachtet, bewertet. Er zitiert viele antike Autoren, erinnert an ihre Einsichten, verbindet und vergleicht sie mit den Ereignissen seiner Zeit. Kurz, mit der Übersetzung von „Au lecteur“ hatte das Leseabenteuer begonnen.

Im ersten Kapitel Par divers moyens on arrive à pareille fin des Ersten Buches heißt es: „Certes, c’est un subject merveilleusement vain, divers, et ondoyant, que l’homme.“ Im dritten Kapitel Nos affections s’emportent au-delá de nous steht: „Nous ne sommes jamais chez nous, nous sommes tousjours au delà.“ Wir sind uns ständig voraus. Les Essais sind bei weitem kein ungeordnetes Buch. Es genügt, die zahlreichen Exempla zu verfolgen, die vielen Begebenheiten aus der Geschichte, an die der gewiefte Historiker Montaigne erinnert, die er aufzählt, um zu gegebener Zeit eine Schlussfolgerung daraus zu ziehen, bevor er diese wieder mit einem neuen Exemplum kontrastiert. Lesen Sie Montaigne, und Sie werden das Argumentieren lernen, so wie das lange Kapitel XIV Que le goust des biens et des maux dépend en bonne partie de l’opinion que nous en avons eigentlich auch ein Traktat über die Methode, einen Essay zu schreiben genannt werden könnte. Wenn Sie die Exempla, die Montaigne hier nennt, am Rand nummerieren, werden Sie die Struktur dieses Kapitels leicht durchschauen und nebenbei vermittelt uns der Autor wichtige Einsichten: „La fortune ne nous fait ni bien ni mal; elle nous en offre seulement la matière et la semence, laquelle nostre âme, plus puissante qu’elle, tourne et applique comme il luy plaît, seule cause et maîtresse de sa condition.“

Im Kapitel XX Que Philosopher, c’est apprendre à mourir steht der Satz „La vie n’est de soy ny bien ny mal: c’est la place du bien et du mal selon que vous la leur faictes,“ der an den Autodidakten in Sartres La Nausée (1938) erinnert, als dieser Roquentin auf die Frage, was denn der Sinn des Lebens sei, antwortet, das Leben habe den Sinn, den man ihm gebe. Das Kapitel XXI De la force de l’imagination enthält wieder eine Reflexion über die Anwendung und die Bewertung der Exempla, dabei merkt man, dass die Titel der Kapitel nicht unbedingt immer mit ihrem Inhalt übereinstimmen. Im Kapitel XXIV Divers événements de même conseil steht über das Glück, über Fortuna noch etwas: „Tant c’est chose vaine et frivole que l’humaine prudence; et au travers de tous nos projects, de nos conseils et précautions, la fortune maintient tousjours la possession des événements.“ Wieder > Machiavellis Fortuna und ihr Wirken. Deshalb hatte meine Hauptseminarbeit den Vergleich von Machiavelli und Montaigne zum Thema.

Dann steht im folgenden Kapitel XXV Du pedantisme: „Il falloit s’enquerir qui est mieux sçavant, non qui est plus sçavant. Nous ne travaillons qu’à remplir la mémoire, et laissons l’entendement et la conscience vide.“ Danach geht es im Kapitel XXVI über die Kindererziehung: „Il est bon qu’il le face trotter devant luy pour juger de son train, et juger jusques à quel point il se doibt ravaler pour s’accommoder à sa force. A faute de cette proportion nous gâtons tout: et de la sçavoir choisir, et s’y conduire bien mesurement, c’est l’une des plus ardues besongnes…“ Das Kind genau beobachten und Schlussfolgerungen daraus ziehen…, das wird später auch > Jean-Jacques Rousseau in seinem „Émile ou de l’éducation“ (1762) als Schlüssel zu einer gelungenen Erziehung seinen Lesern nahelegen.

Genug. Wir könnten noch einige Tage so weitermachen, und den Digressions, den vielen Themen, und Montaignes Einsichten folgen: Aufpassen: „Nostre esprit est un util vagabond, dangereux et temeraire; il est malaisé d’y joindre l’ordre et la mesure,“ steht im XII, und längsten Kapitel Apologie de Raimond Sebond im 2. Buch. Und denken Sie daran, mangelnde Entschlußkraft ist ein Quell vielen Übels: „Je ne veux donc pas oublier encor cette cicatrice, bien mal propre à produire, en public: c’est l’irresolution, defaut tres-incommode à la negociation des affaires du monde.“ Es gibt doch etwas, was wir Fortuna entgegensetzen könne.

2009 hatten wir das Glück, Montaigne in seinem Turm besuchen zu dürfen und mit ihm zu sprechen: > Une visite chez Michel de Montaigne.

Zum Lesen:

> the montaigne project nach dem Exemplaire de Bordeaux

> Montaigne : > Les Essais – I Traduction en français moderne, Volume 1 Guy de Pernon, 2008 – 456 pages

Michel de Montaigne, > Essais (1595) Texte établi par P. Villey et V. L. Saulnier, P. U. F., 1965 (1, p. couv). – Wikisource

> Brief Montaignes an Henri IV, 2. September 1590, in: Les bibliothèques humanistes virtuelles
> Société Internationale des Amis de Montaigne

> Montaigne – Tour Historique – Site officiel

> Michel de Montaigne – France Culture

Das Dreiertreffen auf Ventotene

23. August 2016 von

Brexit, Euroschwäche, Flüchtlinge, Populisten, stagnierende Wirtschaften, Jugendarbeitslosigkeit, Schuldenberge. Es steht nicht gut um Europa. Im November wird es ein Referendum in Italien zur Abschaffung des Bikamerialismus geben. In dieser Situation hat der italienische Ministerpräsident Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande auf die Insel Ventotene vor Neapel geladen, um dort am Grab von > Altiero Spinelli (1917-1986) (Website der EU), der dort von 1940-1943 interniert gewesen war, Kränze niederzulegen. Von Spinelli stammt > Das Manifest für ein freies und vereintes Europa, das er 1941 zusammen mit Spinelli, Ernesto Rossi und Eugenio Ventotene verfasst hat, in dem u.a. steht:

„Es gilt, einen Bundesstaat zu schaffen, der auf festen Füßen steht und anstelle nationaler Heere über eine europäische Streitmacht verfügt. Es gilt endgültig mit den wirtschaftlichen Autarkien, die das Rückgrat der totalitären Regime bilden, aufzuräumen. Es braucht einer ausreichenden Anzahl an Organen und Mitteln, um in den einzelnen Bundesstaaten die Beschlüsse, die zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Ordnung dienen, durchzuführen. Gleichzeitig soll den Staaten jene Autonomie belassen werden, die eine plastische Gliederung und die Entwicklung eines politischen Lebens, gemäß den besonderen Eigenschaften der verschiedenen Völker, gestattet.“

Das Dreiertreffen folgte auf den Gipfels in Berlin, kurz nach der britischen Abstimmung für den Breixt. In erster Linie sollte dieses Treffen der Vorbereitung auf den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 27 Unionsmitglieder in Bratislava am 16. September dienen.

> Renzi, Hollande e Merkel a Ventotene – Governo Italiano Presidenza del Consiglio dei Ministri mit Videos: > L’arrivo della cancelliera tedesca Angela Merkel, L’arrivo del presidente della Repubblica francese François Hollande, Renzi, Merkel e Hollande visitano la tomba di Altiero Spinelli, Conferenza stampa


Point de presse conjoint à bord du porte… von elysee

> Fotos vom Dreiertreffen Website der Italienischen Regierung

> Video von RAI TG1

> Pressekonferenz auf dem Flugzeugträger (kurze Auszüge und Zusammenfassungen)

> Unione europea: a Ventotene la nascita di un ideale Website der Italienischen Regierung

Eine Pressekonferenz hatte es auf dem Flugzeugträger „Garibaldi“, der an Mittelmeer-Operation SOPHIA beteiligt, zu der 150 Journalisten eingeladen worden waren. Anscheinend unter schwierigen Bedingungen wie Constanze Reuscher heute morgen in der WELT schreibt > Der merkwürdig stille Gipfel von Merkel, Hollande und Renzi. Zunächst ging es um die Flüchtlingspolitik, um die innere und die äußere Sicherheit, die Überforderung der italienischen Küstenwache, und die Kanzlerin wird von der WELT mit den Worten zitiert: „Wir waren lange gegen die Europäisierung bei der Behandlung der Flüchtlingskrise. Jetzt wollen wir mehr europäische Kooperation.“ Hollande mahnte einen besseren Datenaustausch der Nachrichtendienste an und erinnerte dann an den Brexit, der für Unsicherheit sorge, die es zu beseitigen gelte. Damit war das Dreiertreffen – wieso eigentlich nur ein Dreiertreffen, um die Grundlagen und die Werte Europas zu beschwören und wieso auf einem Flugzeugträger, ziemlich unerreichbar für unseren Blog? Es gibt doch Straßburg, Brüssel oder Luxemburg, wo man viele Journalisten einladen und nicht in einem Schiffsbauch verstecken müsste?

Matteo Renzi wünscht, dass verstärkt in Arbeitsmarkt, in Ausbildung und Kultur investiert werde. Merkel erwähnte die „mutigen Reformen“ der Regierung. Diese Aussagen schienen alle ziemlich vage zu bleiben. Natürlich möchte Italien mehr Spielraum für seinen Staatshaushalt. Angela Merkel sagt nichts zu und wird von der WELT so zitiert: „Der Stabilitätspakt bietet eine Reihe von Lösungen, die wir klug anwenden können.“

> Sicherheit garantieren – Europa leben – Website der Bundesregierung

> L’isola dello spirito dei padri Renzi: l’Ue non è finita con la Brexit, scriviamo il futuro Con Merkel e Hollande a Ventotene per l’Europa dopo la decisione di Londra di usicre dall’Unione

> Déplacement à Ventotene – Diaporama auf der Website des Elyseepalastes

> Sicherheit garantieren – Europa leben – Website der Bundeskanzlerin

Sommer 2016 in Frankreich

22. August 2016 von

www.france-blog.info ist wieder in seinem Büro – der Blick ins Archiv: > La rentrée des marronniers – nach einer Tour durch Frankreich. Diesmal war das Departement Indre im Berry dran, wie wir es schon auf diesem Blog angekündigt haben. Danach Erholung pur weit oben in den Alpen, Passstraßen, Berge, Sessellifte, Schuhe im Gîte ausziehen, wunderbare Dîners mit einer französischen Familie, von denen alle Deutsch sprachen, und dann zurück durchs Rhônetal an Restitut und Chapaize vorbei.

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> Église Saint-Genès de Châteaumeillant / Indre

und hier war der Blog auch:> Neuvy-St-Sépulchre / Indre

Und dann nach > Fleuriel / Allier:

Fleuriel

Und dann in die Alpen. In ein wunderbares und abolut perfektes Gîte > Le Passe-Monptagne in > Serre-Chevalier: Randonnées, weit oben, viel laufen.

Durchs Rhônetal zurück, Besuch in > Saint-Restitut:

Restitut

Auf dem Rückweg noch zu einer schönsten Kirchen in Burgund > Chapaize

Chapaize


Hier kann man alle alle Monuments historiques nachschlagen: > Présentation de la base Architecture-Mérimée

> L’inventaire général du patrimoine culturel

> Portail:Architecture chrétienne — Wikipédia

Vacances en France (IV) – Ferien in Frankreich (IV): Le Berry

2. August 2016 von

Ferienzeit!

> Voyages en France I-X
> Vacances en France (III) : Les festivals d’été
> Vacances en France (II)/a>
>
Vacances en France (I) – 2015
>
Ferien! – Wie wärs mit einem Ausflug nach Frankreich? – 29. Juli 2015
> In vier Tagen von Stuttgart nach Biarritz – 2010
> Auf nach Orléans – 2016
Grand-Est
> Weinlese im Elsass
> Vos excursions I : Vous avez déjà visité le département Meuse?

Nach dem > Grand-Est und der > Weinlese im Elsass laden wir Sie jetzt zu einer Reise und einer Entdeckungstour ins Berry ein. Berry? Die Departements Indre und Cher unterteilen heute die historische Provinz Berry. Wie wäre es mit einem Besuch bei George Sand?

> http://www.pays-george-sand.fr ***

Hier gibt es eine
> Karte des Pays George Sand:

carte-pays-george-sand

> www.berryprovince.com/


> Schickt uns Euer Foto, das Institut français de Stuttgart in Kooperation mit der DB und der SNCF schickt Euch nach Paris!

Noch schneller und noch öfter nach Paris: Stuttgart ist nur noch 3 Stunden und 10 Minuten entfernt. Das weckt Reiselust? Dann macht mit und gewinnt eine Reise in die französische Hauptstadt!

Schickt uns einfach bis zum 20. September das schönste Foto passend zum Thema „Nächster Halt: Frankreich“ über unsere Gewinnspielseite auf Facebook. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt – lasst Euch von Frankreich, > Bitte weiterlesen


Alles Aktuelle, Spanennde und Wissenswerte über das Berry finden Sie auf dem Blog > www.macampagneadustyle.com/:

Préparez vos vacances: Allons au Berry :

1. Lisez les derniers 50/60/80 Tweets. Quelles régions / villes etc. sont mentionnées?

2. Quelles manifestations/festivals sont auront lieu ?

3. Quelles spécialités régionales sont citées par les tweets?

4. Vous établissez rapidement une liste avec le vocabulaire de la promotion touristique.

pons-woerterbuch-250

PONS hilft immer beim Lesen der Tweets.

Was gibt es im Berry zu sehen? Man kann George Sand besuchen oder mit Fahrrädern den Weg vom Briefträger im Film von Tati nachfahren, Schlösser und romanische Kirchen angucken…

In > Nohant-Vic hat Georges Sand (1804-1876) gewohnt, > www.berryprovince.com/visiter-et-profiter/parcs-et-jardins/maison-de-george-sand-et-parc-nohant-vic : Sand war eine ungeheuer produktive Schriftstellerin. Von ihr stammen u.a. die Romane Indiana (1832), Mauprat (1837), Le Compagnon du Tour de France (1840), Consuelo (1842–1843), Le Meunier d’Angibault (1845), La Mare au Diable (1846), La Petite Fadette (1849).


In > Sainte-Sévère-sur-Indre steht das Haus der Jour de fête
> www.maisondejourdefete.com/, das an den Film von „Jour de Fête“ de Jacques Tati, der 1947 hier gedreht wurde, erinnert.


> La châtre : „Chef-lieu de canton, commune membre de la Communauté de Communes La Châtre et Sainte-Sévère et du Pays de La Châtre en Berry, labellisée Ville et Métiers d’Art, plus beaux détours de France, Ville Fleurie, et Station Verte, La Châtre est avant tout une ville dynamique !“ dit Nicolas Forissier, Maire de La Châtre.

> Syndicat Mixte du Pays de la Châtre en Berry

> www.valleenoire.fr

Sehenswert:

> La Maison Ecole du Grand Meaulnes ist der Rahmen für den einzigen Roman Le Grand Maulnes (1913), den Alain-Fournier (1886-1914) verfasst hat. Hier hat er von 1891-1898 gelebt, Seine Eltern waren Lehrer. 1994 ist das Haus wieder restauriert worden

8, rue Alain Fournier, 18360 Epineuil le Fleuriel > www.grand-meaulnes.fr/


> La Rabouilleuse d’Issoudun ****


In > Montipouret kann die Moulin d’Angibault besichtigt werden, wo George Sand 1845 ihren Roman Le Meunier d’Angibault angesiedelt hat:

> www.moulin-angibault.fr


La Mare au diable von George Sand erscheint 1846. Das Teufelsmoor im > Wald von Chanteloup bei der Gemeinde Mers sur Indre, das in diesem Buch vorkommt, kann besichtigt werden.

cluis-theatre

Und es gibt noch ein Haus von George Sand in dieser Region > www.maisondegeorgesand-gargilesse.fr *** Lädt langsam – aber eindrucksvoll !


Alle > Sehenswürdigkeiten um Cluis.


Tazonner ?> https://twitter.com/Tazon_Nohant

> Städte und Dörfer um La Châtre herum

> Le Chateau de Sarzay ***


> Museen in und um La Châtre


berry-art-roman-70-sitesGrandios: > L’art Roman en 70 sites en Berry: **** „Avec ce guide des édifices romans en Berry, nous vous invitons à découvrir, sur le terrain, des églises tantôt importantes, collégiales ou abbatiales, tantôt plus modestes, églises de paroisses ou simples chapelles, mais qui toutes reflètent la diversité des modes de construction et d’ornementation, le choix très sûr des matériaux (calcaire, grès, granite selon les ressources locales) et des emplacements, la recherche d’une symbolique et le sens de la communication à travers chapiteaux et peintures murales, véritables richesses de notre art roman.“ page 1

> Patrimoine religieux en Berry


Ferme Auberge des Pirodelles
18600 Augy sur Aubois
Tél : 02 48 74 51 26
www.ferme-lespirodelles.fr


Den Islam verstehen

2. August 2016 von

Es geht darum, die Bezüge zwischen dem Islam und dem Dschihadismus zu verstehen. Wie kann man die Radikalisierung Einzelner oder von Gruppen erkennen und verhindern? In seinem Beitrag für das Journal du Dimanche schreibt Premierminister Manuel Valls: „Unser Land muss der ganzen Welt den eindringlichen Beweis liefern, dass der Islam mit der Demokratie kompatibel ist.“ Und er wünscht, dass Frankreich eine Exzellenzzentrum für den Unterricht der islamischen Theologie werde. Und die > Laizität muss das Schild der Republik sein:

Prädikat „Weinleser für einen Tag“ im Elsass

28. Juli 2016 von

So, der Sommer ist geplant, wenn der abgearbeitet ist, kommt der Herbst und dafür kommt hier die Planung. Wie wärs? Winzer für einen Tag
im Elsass, dort können Sie an der Weinlese teilnehmen und alles über den Weinanbau lernen. Wer schon immer mal von Beginn an mitbekommen wollte, wie ein guter Jahrgang in die Flasche kommt, fährt im September und Oktober ins Elsass. 26 Winzer der Region laden Touristen ein, gemeinsam die Weinberge zu besuchen, bei der Lese mitzuarbeiten und alles über Ernte und Weiterverarbeitung zu lernen.

Einen Tag lang durch die Weinberge streifen, die reifen Trauben ernten, die Arbeit des Winzers entdecken und einen edlen Tropfen probieren: Viele elsässische Winzer empfangen Besucher auf ihren Weingütern, um gemeinsam die Weinlese zu erleben.

winzer

Nach einer kurzen Einführung in die Lesetechniken gehen die Besucher mit dem Winzer in die Weinberge und können ein bis zwei Stunden bei der Lese mitarbeiten. Danach wird auf dem Weingut vorgeführt, wie die Traube zu Wein wird. Danach werde verschiedene Weine aus den vorherigen Jahren probiert, und die Besucher können gegen einen kleinen Aufpreis gemeinsam mit dem Winzer und anderen Weinlesern zu Mittag essen. Am Ende bekommen die Teilnehmer die Auszeichnung „Weinleser für einen Tag“ verliehen.

weinstrasse

Die Preise für einen halben Tag liegen bei 30 Euro und 45 Euro (mit gemeinsamen Essen). Reservieren kann man über die zuständigen regionalen Fremdenverkehrsämter – eine Übersicht findet sich auf www.alsace-du-vin.com (auf Französisch), weitere Informationen gibt es hier: www.elsass-weinstrasse.com/de.

Weitere Informationen zur Region Elsass finden Sie auf www.experience.alsace und www.elsass-tourismus.com.

Schüler bloggen für die Philosophie: www.philosie.eu

27. Juli 2016 von

educavoxIn unserem > Pressedienst = Twitter haben wir einen interessanten > Tweet von Hubert Lalande aus Ottawa/Kanada gefunden. Lalande berichtet über das Blogprojekt von François Jourde > Exploration des potentialités d’un blogue d’élèves gefunden. In einem Beitrag für die Website Educavox stellt Jourde den Blog > www.philosie.eu vor. Verfasst Par les élèves du cours de philosophie de l’École Européenne de Bruxelles 1 vor. Ein richtiger Schülernblog, wo diese unter Anleitung Artikel verfassenphilo-blog.

Ohne viel Technik, mit ein bisschen „on line“, ist es Jourde offenbar gelungen, für seine Schüler ein interessantes Online-Projekt aufzusetzen. François Jourde fasst bekannte Untersiuchungsergebnisse aus der Forschung bezüglich Schülerblogs zusammen: „(cf. Mario Asselin): „• les conditions affectives : les blogues sont appréciés et motivent les élèves • les différents contextes d’utilisation : leur utilisation est rapide et flexible, en plus de fournir une ouverture intéressante sur le monde ; • le déroulement de l’apprentissage : les élèves ont tendance à s’impliquer davantage dans leur écriture lorsque celle-ci s’effectue sur un blogue ; • les performances : les élèves écrivent davantage (mais la qualité des écrits demeure un enjeu).“

Der Blog mit WORDPRESS > www.philosie.eu begann im Mai 2016.

Zuerst gab es einige klassische Schreibregeln. Die Schüler bereiten ihre Beiträge mit Google Docs vor. Ist der text „druckreif“ kopiert der Schüler ihn in WordPress, wo er nach Durchsicht vom Lehrer auch von ihm veröffentlicht wird.

Nach und nach hat Jourde das System ausgebaut und nutzt > MyCred, ein Punktesystem, mit dem die Aktivitäten der Schüler auf dem Blog honoriert werden.

Françaois berichtet über positive Erfahrungen: „Le fait d’écrire dans le cadre d’une réelle publication donne un enjeu particulier à l’activité : la présence d’un public — au moins potentiel — incite à soigner le propos.“ Und er hebt die Bedeutung der Interaktionen mit Schülern und mit Experten hervor. Außerdem wird die Diskussionskultur in der Klasse gefördert:“Les échanges dans les discussions ont été généralement de qualité, mais ils ont parfois pris un tour pénible, du fait d’une poignée d’élèves cultivant un style de critique ampoulée — amusante la première fois, mais devenue vite un frein à la critique constructive et aux échanges réfléchis.“

Site de François Jourde : > Carnet d’un enseignant de philosophie au secondaire

Sainte-Étienne de Rouvray

26. Juli 2016 von

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