La rentrée 2022

24. August 2022 von

Au revoir les vacances, bonjour la rentrée.
> Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich

> Sommer 2019: Auf nach Frankreich

> Auf nach Frankreich: Planen mit www.france-voyage.com

> Vacances en France (VI) : Maguelone et Aigues Mortes

> Vacances de Pâques en Alsace : album photo

> Vacances en France (VI) : Montpellier (III)

Ferien in Frankreich (IV): Le Berry

> Préparons les vacances (I) : Partons en Provence

> Für einen Tag nach Paris (geht immer)

> John Locke und seine Didaktik für Französisch

> Enseigner et apprendre avec Twitter

> Nachgefragt: Tele-Tandem

> La Rafle du Vélodrome d’Hiver et à Pithiviers

> Europa – EU

> Europa und die Kultur

> Ein vereintes Europa auf dem Weg zu einer Konföderation

> Fremdsprachen unterrichten

Der #Klimawandel kommt

> Klimawandel. Nachgefragt. Wir fragen Pierre-Yves Le Borgn’

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation


> Die Veröffentlichungen unserer Redaktion auf einen Blick

Blogs

Blog von KLett-Cotta Freunde des Instituts français in Stuttgart Sartre-Gesellschaft Hans-Mayer-Gesellschaft www.romanistik.info

Nachgefragt: Katharina Schicketanz (DFJW) berichtet über Tele-Tandem

24. August 2022 von

| John Locke und seine Didaktik für Französisch | Partons en France  | Commémoration du 80ème anniversaire de la Rafle du Vélodrome d’Hiver et à Pithiviers | Enseigner et apprendre avec les tweets sur Twitter | Emmanuel Macron verliert die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung | Les articles autour de la #presidentielle2022 | Radio | Eine neue politische Konföderation in Europa? | Französisch-Leistungskurs bis zum Abitur | 222 Argumente für Französisch | Apprendre le français et faire des exercices |


Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit, die seit 1963 über 9 Millionen jungen Menschen aus Deutschland und Frankreich die Teilnahme an über 376.000 Austauschprogrammen und Begegnungen ermöglicht hat.

Das OFAJ bietet eine Online-Lernplattform an, bei der Klassen aller Schulformen und Jahrgangsstufen aus Deutschland und Frankreich – von der Grundschule bis zum Berufskolleg mitmachen können. Schüler/innen können sich mit mit gleichaltrigen Schüler/innen aus Frankreich in einem virtuellen Klassenraum – in einer geschützten digitalen Lernumgebung – auf der Tele-Tandem plaTTform.e zusammenarbeiten,durch handlungsorientierte Projektarbeit in authentischen Kommunikationssituationen ihre Fremdsprachenkenntnisse anwenden und erweitern und in einem binationalen Lernkontext interkulturelle Kompetenzen erwerben und so ihre Medienkompetenz verbessern. Im Schuljahr 2021/22 haben 400 Klassen aus Frankreich und Deutschland an 200 Projekten im Rahmen von Tele-Tandem an Projekten teilgenommen. Was für ein beeindruckender Erfolg.

Heute war die Projektleiterin des Tele Tandems Katharina Schicketanz zu Besuch in unserem Homeoffice und wir konnten ihr einige Fragen stellen:

Auf unserem Blog:  > TeleTandem. Mit Unterstützung des DFJW/OFAJ: Deutsch-französische Schulprojekte digital – 25. Mai 2022

> Was ist Tele Tandem?

> Anmelden auf der Plattform

Im Lehrerzimmer kann ein Kursraum eröffnet werden.Hier wird auch die Schülerregistrierung für die Kursräume eingetragen. und es gibt Fortbildungen für Lehrer/innen. Hier finden Sie auch für die Schritte zu einem eigenen Projekt. Zur Inspiration: > Projektbeispiele. Es gibt Foren und eine Partnerbörse.

Für ausführlichen plaTTform.e Support ist gesorgt. Dazu gibt es ein Nutzerhandbuch für Lehrkräfte, FAQ, Videotutorial, Ideensammlung für Aktivitäten und einen Email Suppport.

Auf der Seite Inter@ctions: Ville à vivre, ville à rêver // Lebensräume, Lebensträume gibt es ein Beispiel-Modul mit verschiedenen Aktivitäten: C’est ici que je vis // Hier lebe ich – C’est par où ? // Wo geht’s lang? – J’adore cet endroit // Hier bin ich am liebsten – La ville de nos rêves // Die Stadt unserer Träume – Ville en mouvement // Stadt in Bewegung – Villes du futur // Städte der Zukunft.

Zur Durchführung Ihres gemeinsamen Projektes mit der Partnerlehrkraft und beiden Klassen auf der Tele-Tandem plaTTform.e müssen Sie zunächst einen eigenen Kursraum eröffnen. Hierzu füllen Sie bde Fragebogen aus, in dem die Angaben zu Ihren beiden Einrichtungen abgefragt werden. Ist der Kursraumeinmal angelegt, werden die Schüler/innen eingeschrieben!

Sie suchen eine Partnerklasse, um gemeinsam auf Tele-Tandem zu arbeiten? Dann stöbern Sie doch mal in der DFJW-Partnerbörse DOMINO oder geben dort selbst ein Gesuch auf! Im Feld “Art der Begegnung” kreuzen Sie “Tele-Tandem” an.

Haben Sie schon Projektideen für das kommende Schuljahr 2022/23? Lassen Sie sich inspirieren von der neuen Projektausschreibung von DFJW und Educ’ARTE zu dem aktuellen Thema „Die deutsch-französische Freundschaft“ und profitieren Sie von einem individuellen Coaching für Ihr Projekt! Mehr Informationen finden Sie hier.

Fortbildung: Tele-Tandem® Fortbildungsmodul „Projektpädagogik“

Jetzt bist Du dran! Halte eine Rede an die Europäische Jugend

24. August 2022 von

french german 

Auf unserem Blog:

> Fotos vom Staatsakt in Ludwigsburg am 22. September 2012 – 23. September 2012

> > Gemeinsame Pressekonferenz von Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel in Ludwigsburg am 22. September 2012 – 23. September 2012

DFJW : Werdet Juniorbotschafter/in 2022/23!

10. August 2022 von

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Unbedingt hier mitmachen und einen tolle Aufgabe bekommen! Jugendbotschafter für das DFJW? Warum? Weil unsere Beziehungen zu Frankreich so eng, so vielfältig und ehrlich gesagt auch so aufregend sind: > Macht doch mal eine Liste aller deutsch-französischen Organisationen…. Mein akademischer Lehrer Alfred Grosser sagt immer: “Erklären, erklären, immer wieder erklären…” und meint damit die Pflege der deutsch-französischen Beziehungen auf allen Ebenen. Nun 4000 Artikel auf diesem Blog sind auch ein Ergebnis seiner Lehre. Vorurteile, na die gibt es immer noch, aber passt mal auf, Eure Freunde werden schon anfangen zu staunen, wenn ihr denen mal erzählt, warum Ihr Euch als Jugendbotschafter bewerben wollt.  Also worauf wartet Ihr noch? Ihr seid schon 18? Dann mal los. Hier entlang: Werdet Juniorbotschafter:in 2022/23!

Die Bewerbungsfrist wurde  verlängert bis zum 14.8.2022.

> Nachgefragt: Juniorbotschafter Patrick Pulsfort – 31. Mai 2016.

John Locke und seine Didaktik für Französisch

28. Juli 2022 von

Unsere Redaktion hat gerade den jüngst bei Klett-Cotta erschienen Band von John Locke (1632-1704) gelesen und dazu einen > Lesebericht: John Locke, Einige Gedanken über Erziehung – zuerst 1693 erschienen – verfasst.

Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Klett-Gruppe (Ernst Klett Verlag) erscheinen bei Klett-Cotta ab 2022 eine Reihe zeitlos-aktueller Werke der Pädagogik und Erziehungsphilosophie.  Zuerst wurde die Große Didaktik von Johann Amos Comenius (1592-1670) mit dem Untertitel Die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren in der Übersetzung von Andreas Flitner bei Klett-Cotta vorgelegt: Lesebericht: Johann Amos Comenius, Große Didaktik. Der Generalherausgeber dieser Reihe ist Jürgen Overhoff (Universität Münster), der hat auch den Band von Comenius herausgegeben hat. Mit ihm hat unsere Redaktion kürzlich gesprochen: Nachgefragt: Jürgen Overhoff, Hrsg., Johann Amos Comenius, Große Didaktik.

Nun ist der zweite Band dieser Reihe erschienen: John Locke, Einige Gedanken über Erziehung übersetzt von Joachim Kalka, den ebenfalls Jürgen Overhoff herausgegeben hat.

Es sind Lockes Bemerkungen zur Fremdsprachendidaktik, die uns hier ganz besonders interessieren. Wir zitieren hier aus unserem Lesebericht:

“Sobald der Zögling seine Muttersprache beherrscht, sollte man daran denken, ihn andere Sprachen zu lehren: Latein oder Französisch? „Doch weil Französisch ein lebende Sprache ist und mehr in der Unterhaltung gebraucht wird, sollte es zuerst erlernt werden…“ (S. 228) Und das geht in ein bis zwei Jahren, danach gehe man zum Lateinischen über. Die §§ 162-175 empfehlen wir allen Lehrplanautoren. Ob Lockes Kritik am Grammatikunterricht berechtigt ist? Wenn heute im 5. oder 6. Jahr Französisch noch immer Grammatikübungen in Form von Lückentexten von Schülern bearbeitet werden, erstaunt es nicht, würde Locke hinzufügen, dass diese Schüler keine Texte schreiben können. Sein Credo: „Sprachen sind nicht auf Regeln oder Kunstfertigkeit aufgebaut, sie sind durch Zufall und den allgemeinen Gebrauch der Menschen entstanden. Und wer sie wohl sprechen will, kennt keine andere Regel als diese, und vertraut auf nichts als sein Gedächtnis und die Gewohnheit, so zu reden wie die, denen man zubilligt, dass sie die Sprache gut sprechen, das heißt mit anderen Worten: auswendig reden.”  Nota bene  nicht Auswendiglernen (S. 238, § 168) Aus dieser Einsicht heraus, besteht Locke ganz modern auf dem Gespräch in der Fremdsprache („Sprachen kann man sich nur durch Lesen und Sprechen aneignen und nicht durch Auswendiglernen von Fetzen aus alten Schriftstellern….“ (S. 249) Hinsichtlich der  Grammatik wiederholt er seine Forderung, die eigene Grammatik müsse gut beherrscht werden: “Es wird sehr viel mehr Lärm um sie gemacht, als notwendig, und es werden die damit geplagt, denen sie gar nichts nützt, ich meine die Kinder in dem Alter, wo sie für gewöhnlich damit konfus gemacht werden in den Schulen.” (S. 239, vgl. auch S. 240) Recht hat, denn wenn Schüler weder bon noch bien bestimmen können, fehlt es auch an deutscher Grammatik. Lockes Zögling soll lernen Geschichten zu erzählen, wozu als Übungsstoff die Fabeln von Äsop sich vorzüglich eignen. (vgl. S. 263)” – und wie soll man nun eine Klassenarbeit bewerten, in der ein Schüler die Grammatiklückentextübungen fehlerfrei ausfüllt, aber im Aufsatzteil (production de texte) fast nichts schreibt, und die Arbeit, in der sein Klassenkamerad die Lücken nicht korrekt ausfüllen kann, aber im Aufsatzteil ganz viel schreibt mit vielen Fehlern,  aber wo die Lust am Ausprobieren der Sprache nur allzu offensichtlich ist. Zu dem hohen Anteil an Grammatikübungen kommt noch eine weitere Hürde: die geringe Wiederholung, die fehlende Übung macht es den Schülern doppelt schwer.

Locke plädiert ganz modern für einen einsprachigen Unterricht und betont, der Knabe möge die Gewohnheit erwerben, “das Französische gut auszusprechen, was umso schwieriger ist, je länger man es aufschiebt.” recht hat er, Deutsch sollte wirklich nur in kurzen Ausnahmesituationen gebraucht werden… in Grammatikstunden wird in der Fachdidaktik im Rahmen der aufgeklärten Einsprachigkeit konzendiert.  Aber Locke spricht sich gegen die Vermittlung komplizierte grammatischer regeln aus. Seine Zöglinge sollen -heute würde man sagen – kontrastiv lernen. Die Grammatik seiner Muttersprache solle er gut beherrschen. Recht hat er, denn was nutzt eine Französischstunde, in der Adverbien und Adjektiven und gar noch deren Steigerungen erklärt wird, wenn die Schüler diese Wortarten noch nicht mal in der deutschen Sprache einordnen können?

Durch “Sprechen und Lesen” (S. 229) soll der Zögling die Fremdsprache lernen, sein Tutor solle nicht vergessen, dass auch jeden tag Englisch (= Texte in seiner Muttersprache) lese. Wieviele Minuten kann ein Schüler im normalen Französischunterricht, sagen wir eine 7. Klasse  mit 14 Schüler/innen, während einer Stunde auf Französisch sprechen? Im optimalen Fall 3 Minuten, die er durch laute Lektüre zu Hause unbedingt ergänzen muss:  Wie oft habt Ihr während der Pandemie einen Lektionstext laut zu hause vorgelesen? Schweigen.

Lockes Plädoyer für Latein wird jeden Lateinlehrer erfreuen: S. 229-239

Zur Grammatik gibt Locke wichtige Hinweise: “Sprachen, die man durch auswendiges Einprägen, Brauch und Gedächtnis lernt, können erst dann in größter Vollkommenheit gesprochen werden, wenn alle Regeln der Grammatik vergessen worden sind. Ich räume ein, dass die Regeln der Grammatik einer Sprache manchmal sehr genau studiert werden sollten, aber nur von einem Erwachsenen, der sich dem Verständnis einer Sprache kritische nähert, was eigentlich nur das Geschäft des erklärten Gelehrten ist.” (S. 234)

Ein Absatz im § 167 (bezüglich des Geschicks und der Kunst des Lehrers, sie an Neues heranzuführen, verdient unsere Aufmerksamkeit: “Das natürliche Temperament der Kinder macht ihren Geist dem Umherschweifen geneigt: Neuheit alleine macht sie aufmerksame..:” S. 235: Methodenwechsel, nicht zu lange Phasen, alles steckt hier drin: “Das große Geschick eines Lehrers liegt darin, die Aufmerksamkeit seiner Schüler zu erlangen und festzuhalten; wenn er diese hat, wird er sicherlich so rasch vorankommen, wie ihn die Fähigkeiten des Schülers mit nehmen…” heute nennt man schülerzentrierter Unterricht.

Unserer Redaktion gefällt das so moderne Plädoyer von Locke zugunsten des bilingualen Unterrichts ganz besonders:

„§ 178 Zur selben Zeit, da es Französisch und Latein lernt, mag man ein Kind, wie gesagt, auch mit Arithmetik, Geographie, Chronologie, Historie beginnen lassen und auch mit Geometrie. Denn wenn es in diesen Fächern auf Französisch oder Lateinisch unterrichtet wird, hat es einmal eine dieser Sprachen zu verstehen begonnen, dann wird es ein Wissen in diesen Fächern bekommen und die Sprache dazu.
Mit Geographie, dächte ich, sollte man beginnen:…“ (S. 253)

Vgl. LIBINGUA ist die Arbeitsgemeinschaft der Lehrkräfte, die Elternvereinigung und der Förderverein der fast 100 Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland.

Frankreich-Blog: 8. Deutsch-französischer Jugendkongress – mit einer Linkliste – 19. September 2019

John Locke
Einige Gedanken über Erziehung
Hrsg. von Jürgen Overhoff
Aus dem Englischen von Joachim Kalka
mit einem Vorwort von Jürgen Overhoff
1. Auflage 2022, 320 Seiten, Broschiert
ISBN: 978-3-608-98633-4

Lesebericht: > Lesebericht: Gerhard Roth, Michael Koop, Schule mit Köpfchen. Erlenntnisse aus der Hirnforschung für den Unterricht nutzen. Mit zahlreichen Beispielen aus der Schulpraxis.

Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich

23. Juli 2022 von

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