La XXXIV-e édition du Festival AMIFRAN : 24 -30 octobre 2026 à Arad en Roumanie

Nous avons le plaisir de vous informer que la XXXIV-e édition du Festival AMIFRAN, Festival International de Théâtre Jeunes Francophones, aura lieu du samedi 24 octobre au vendredi 30 octobre 2026 dans la grande salle du Théâtre Classique « Ioan Slavici ». Vous y êtes chaleureusement conviés. L’arrivée des troupes est prévue pour le samedi 24 octobre avant 17 heures et le départ, pour le vendredi 30 octobre.
Nous tenons à vous rappeler certains principes que chaque groupe est invité à observer :
> âge des participants: 14-19 ans, élèves pratiquant le théâtre en français, en milieu scolaire;

Lisez > l’invitation *.pdf > Conditions de paiement 2026.E

Rezension: Tobias Bütow, Corine Defrance, Ulrich Pfeil: 63 Orte der deutsch-französischen Geschichte. Von 1870 bis heute

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Tobias Bütow, Corine Defrance, Ulrich Pfeil
> 63 Orte der deutsch-französischen Geschichte. Von 1870 bis heute
Freiburg, Basel, Wien: Herder 2026
ISBN 9783451036422

Auf unserem Blog:

Nicolas Eybalin, Quand les lieux racontent l’Histoire de France – 29. August 2016

Bibliographie: Erinnerungskultur

Die Baden-Württemberg-Stiftung fördert deutsch-französische Zusammenarbeit

Die Baden-Württemberg-Stiftung möchte zur gerechtere Bildung beitragen, indem sie die Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich stärkt:

WIr zitieren von Ihrer Website: „Neben grenzüberschreitenden Projekten aus Deutschland und Frankreich werden im Programm Nouveaux horizons trilaterale Projekte gefördert, bei denen ein baden-württembergischer Akteur mit einem Projektpartner aus Frankreich und einem dritten internationalen Projektpartner zusammenarbeitet.

> https://www.bwstiftung.de/de/programme/nouveaux-horizons

Das Programm ist in zwei Komponenten aufgeteilt:

Die Förderkomponente A unterstützt kleinere gemeinnützige Projekte mit 2.000 Euro bis maximal 10.000 Euro pro Projekt Das Gesamtprojektvolumen kann höher sein. ….

Die Förderkomponente B unterstützt gemeinnützige Projekte mit 10.000 Euro bis maximal 50.000 Euro pro Projekt Das Gesamtprojektvolumen kann höher sein. Die maximale Fördersumme beträgt 75% der Gesamtprojektkosten, der Eigenanteil beträgt mind. 15%. …“

Nachgefragt: Julien Jeanneney, La fièvre américaine. Choisir les juges de la Cour suprême

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L’actualité : Julien Jeanneney : « La décision invalidant les droits de douane prouve que, pour les juges de la Cour suprême, la Constitution l’emporte sur les intérêts partisans ». Propos recueillis par Thomas Wieder et Jérôme Gautheret, Le Monde 2 mars 2026

US-Präsident Trump darf seine Zölle nicht so verhängen, wie er es gerne möchte, hat heute der Oberste Gerichtshof geurteilt – er schäme sich für die Richter, soll Trump gerade eben in seiner Pressekonferenz gesagt haben. Unsere Redaktion hat vor knapp einem Jahr mit Julien Jeanneney über sein Buch La fièvre américaine. Choisir les juges de la Cour suprême gesprochen:

Julien Jeanneney,
> Une fièvre américaine.
Choisir les juges de la Cour suprême

Prix Olivier Debouzy de l’agitateur d’idées juridiques de l’année 2024

Grand Prix Charles-Aubert Droit de l’Académie des sciences morales et politiques 2024

Editeur: CNRS éditions
ISBN: 9782271151346
Sortie: Mai 2024
Format: 145 x 223 cm
Pages: 220 Pages

Auf unserem Frankreich-Blog: > Rezension und Nachgefragt: Julien Jeanneney, Contre la proportionnelle
24. November 2024

Die deutsch-französische Aussöhnung

| Der Brief an alle Schülerinnen und Schüler: Französisch-Leistungs- oder Grundkurs bis zum Abitur |


Die deutsch-französische Aussöhnung, also das Wissen, wie  man das macht, besonders zwischen zwei Staaten, die seit 1870 drei blutige Kriege miteinander geführt haben, ist unser wichtigstes Exportgut. In vielen Artikeln auf unserem Blog: Le Centenaire des Erste Weltkrieges (70 Artikel), der ÉLysée-Vertrag oder der Aachener Vertrag gehören alle zur Aussöhnung, zur Erinnerungskultur und zum gemeinsamen Fundament der deutsch-französischen Beziehungen.

Ulrich Pfeil, Professor an der Université de Lorraine in Metz und Nancy, hat in einer Sendung des WDR am 7. Februar 2026 an die deutsch-französische Aussöhnung seit 1945 erinnert:

Auf unserem Blog:

> Bibliographie: Erinnerungskultur

> Alfred Grosser

> Am 9. Mai ist Europatag

> Lektüreempfehlung: Ein Jahrhundert später. Der Erste Weltkrieg und die deutsch-französische Aussöhnung (1914-2014)

> Die Reden von Emmanuel Macron über die Europa


Der Hörtipp unserer Redaktion:

La Constitution démythifiée

Appel à communication – 11-23 mars 2027: L’univers sonore de Rétif de La Bretonne

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„Under Destruction“: Die Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. – 15. Februar 2026: Die Rede von Emmanuel Macron

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Dazu:

Anreas Stamm, > „Wir wollen diese EU schneller und besser machen“ – ZDF-heute

> Europa marschiert mit zwei Geschwindigkeiten – Stuttgarter Zeitung, 11. 2. 2026

> Ursula Von der Leyen plaide pour une Europe à deux vitesses avant le sommet européen de jeudi – EuroNews, 9.2.2026

Ruckelt der deutsch-französische Motor?

Als Friedrich Merz am 6. Mai 2025 Bundeskanzler wurde, schienen die Weichen für einen Neustart der deutsch-französischen Beziehungen gestellt zu sein: > Emmanuel Macron zu Besuch in Berlin – 24. Juli 2025. Trotz vieler herzlicher Treffen mit Staatspräsident Emmanuel Macron scheint ihrem gemeinsamen Motor ein bisschen Öl oder gar Treibstoff zu fehlen. Michaela Wiegel und Matthias Wyssuwa haben am 12. Februar 2026 in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt die zunehmende Entfremdung zwischen Friedrich Merz und Emmanuel Macron beschrieben:

Ein Drama in vielen Akten. Zu Beginn von Merz’ Amtszeit als Kanzler gab es große Hoffnungen auf eine enge deutsch-französische Zusammenarbeit. Doch schon bald habe sich das Verhältnis deutlich abgekühlt, da beide Politiker unterschiedliche politische Prioritäten und Vorstellungen entwickelten. Insbesondere in der Europapolitik, bei Wirtschaftsfragen und im Umgang mit den USA und Russland traten Differenzen offen zutage. Macron setzt stärker auf europäische Integration und gemeinsame Finanzinstrumente, während Merz zurückhaltender agiert und nationale Interessen betont. Es gibt wohl auch persönliche Spannungen und unterschiedliche Führungsstile, die die Kooperation zwischen Berlin und Paris erschweren. Trotz aller offensichtlich gemeinsam zur Schau getragenen Einigkeit nehmen Beobachte eine abnehmende Abstimmung zwischen Frankreich und Deutschland wahr, die gefährdet nach Ansicht von Michaela Wiegel und Matthias Wyssuwa die Stabilität und Handlungsfähigkeit der Europäischen Union gefährden. Beide warnen daher vor langfristigen politischen und wirtschaftlichen Risiken für Europa.

Vor diesem Hintergrund beginnt beginnt heute die Münchner Sicherheitskonferenz. Außerdem gab es gestern ein informelles Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs, als des Europäischen Rats auf Schloss Alden Biesen, …

> Informelle Klausurtagung der EU-Führungsspitzen, 12. Februar 2026

> Informelle Klausurtagung der EU-Führungsspitzen, 12. Februar 2026 – Einladungsschreiben von Präsident António Costa an die Mitglieder des Europäischen Rates

… die Emmanuel Macron wie folgt kommentierte:

Das kurze Pressestatement:

In diesem Zusammenhang erinnern wir an das Gespräch dass LE MONDE mit Staatspräsident Macron geführt hat: > Emmanuel Macron : « C’est le moment pour l’UE de lancer une capacité commune d’endettement, à travers des eurobonds », LE MONDE 10. Februar 2026, in dem er einen radikalen Kurswechsel für die Europäische Union orderte. Er argumentiert, dass die EU vor großen Herausforderungen stehe, wie dem Klimawandel, geopolitischer Instabilität und starker Konkurrenz durch China und die USA. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, schlägt Macron die Einführung einer gemeinsamen EU-Verschuldung durch Eurobonds vor. Diese gemeinsamen Investitionen sollen in strategische Sektoren wie Verteidigung, grüne Technologien, künstliche Intelligenz und Quantentechnologie fließen. Der frühere EZB-Präsident Mario Draghi schätzte den jährlichen Investitionsbedarf in grüne und digitale Technologien auf 800 Milliarden Euro. Macron betonte, dass dies keine Sozialisierung alter Schulden sei, sondern eine Chance, die enorme europäische Sparsumme (30 Billionen Euro) zu mobilisieren und in die eigene Wirtschaft zu lenken, anstatt sie im Ausland zu investieren. Er warnt davor, dass Europa in drei bis fünf Jahren „weggefegt“ sein wird, wenn es nicht sofort handelt und investiert. Deutschland hat diesen Vorstoß für gemeinsame Schulden jedoch bereits als „Ablenkungsmanöver“ abgelehnt.

Emmanuel Grasland > Macron-Merz : quand le couple franco-allemand retombe dans ses vieux travers – Les Échos, 12. Februar 2026:

Emmanuel Macron und Friedrich Merz haben in Belgien versucht, ihre gute Beziehung trotz anhaltender Meinungsverschiedenheiten zur Schau zu stellen. Die Divergenzen betreffen unter anderem die Forderung Macrons nach europäischer Schuldenaufnahme für Zukunftsinvestitionen, die Merz entschieden ablehnt. Während Macron lokalen Inhalt in der EU-Industrie priorisieren will, befürwortet Merz die EU-Präferenzregeln nur für kritische Sektoren. Trotz dieser wiederkehrenden Konflikte können die beiden Länder kaum aufeinander verzichten, um in Europa voranzukommen. Aber zu diesem Zietpunkt seien die Meinungsverschiedenheiten seien struktureller Natur, betont Grasland und spiegeln unterschiedliche Visionen des Wirtschaftsmodells wider. Eine mögliche Machtübernahme der extremen Rechten in Frankreich 2027 könnte jedoch die gesamte Dynamik des deutsch-französischen Verhältnisses verändern.

https://titter.com/pthibaut/status/2021658277764116913

Unsere Redaktion erinnert immer wieder an die > europapolitischen Vorstellungen von Emmanuel Macron, auf die Berlin eigentlich nie so recht eine Antwort wusste.

Auf unserem Blog:

> Éditorial : La souveraineté de l’Europe – 22. Januar 2026 von Heiner Wittmann

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