Der Terrorangriff in Conflans-Sainte-Honorine

21. Oktober 2020 von

Hommage national à #SamuelPaty dans la Cour d’honneur de la Sorbonne mercredi, 21 octobre 2020, à 19 h en présence du Président de la République


Jérôme Fenoglio, Directeur du « Monde » > Ne plus mourir d’enseigner, Éditorial , 19 octobre 2020


Im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine hat am Freitag, 16.10.2020, ein Mann den 47-jährigen Lehrer Samuel Paty des Collège in Bois-d’Aulne mit einer 30 cm langen Stichwaffe angegriffen und enthauptet. Der Mord wurde nach den ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft als islamistischer Terrorakt eingestuft. Der mutmaßliche aus Moskau stammende Mörder russischer und tschetschenischer Herkunft, als Flüchtling anerkannt, veröffentlichte noch kurz vor 17 h ein Foto seines Opfers auf Twitter – sein Twitter-Konto wurde ziemlich schnell von Twitter gesperrt – und wurde in Éragny-sur-Oise von der Brigade Anti-Criminalité (BAC) gestellt. Bei seinem Versuch, die Beamten anzugreifen, wurde er von der Polizei erschossen. Im Lauf der Ermittlungen und Durchsuchungen der Polizei wurden zehn Personen festgenommen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kam zum Tatort: “Sie werden damit nicht durchkommen:”


Solidarität mit Frankreich nach Anschlag auf Lehrer: „Wir müssen als offene Gesellschaft zusammenstehen“

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Frankfurter Buchmesse sind erschüttert von dem tödlichen Angriff auf einen Lehrer in Frankreich. Nach Medienberichten war der Lehrer aus einem Vorort von Paris zunächst bedroht worden, nachdem er im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Gestern wurde er auf offener Straße getötet.

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse:

„Von der Frankfurter Buchmesse aus senden wir unser Mitgefühl und ein Zeichen der Solidarität an die Angehörigen des brutal ermordeten Lehrers, an die Lehrer*innen und Schüler*innen seiner Schule und an alle Bürger*innen Frankreichs. Dieser grausame und feige Anschlag ist auch ein Angriff auf die Freiheit des Wortes, auf die Werte unserer Demokratie – und damit auf uns alle. Es ist erschütternd, wenn ein Mensch, der sich für die demokratische Bildung von Schüler*innen stark macht, mit dem Leben dafür bezahlen muss. Wir dürfen trotzdem die Hoffnung und den Mut nicht aufgeben: Wir müssen als offene Gesellschaft zusammenstehen und uns für die Wahrung unserer Freiheiten einsetzen.“


> Ce que l’on sait de l’enquête au lendemain de l’assassinat d’un enseignant à Conflans – LE MONDE

> Staatsanwaltschaft gibt Details zum Täter bekannt – DER SPIEGEL

Auf unerem Blog:

> “La République en actes” : Discours d’Emmanuel Macroncontre sur la lutte contre les séparatismes aux Mureaux.
22. Oktober 2020

#CoronaVirus: Emmanuel Macron – Couvre-feu en France und die Maßnahmen der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

20. Oktober 2020 von

Couvre-feu en France : In Frankreich wurde das nächtliche Ausgehverbot auf 38 Departements ausgeweitet:


> Der Terrorangriff in Conflans-Sainte-Honorine


Aus aktuellen Anlass, Stand 17.10.2022 – Website der Bundeskanzlerin: > www.bundeskanzlerin.de

Albert Camus : « La seule mesure qui sembla impressionner tous les habitants fut l’institution du couvre-feu » Albert Camus, La Peste, in : Œuvres complètes, tome II (1944-1948), Paris: Gallimard, 2006, pp. 153-154. (Zitiert vom > Philososphie Magazine)


Gerade meldet der Spiegel: > Neue Sperrstunde in NRW “Die Lage wird wieder ernst”

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf hat mitgeteilt, dass das Landeskabinett für die Gastronomie eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eingeführt habe. Die Sperrstunde gilt in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen.


Am Mittwochabend, 14. Oktober 2020, hat Staatspräsident Emmanuel Macron den Franzosen Einschränkungen wegen der > Corona-Krise angekündigt:

Corona Virus:

> #CoronaVirus – COVID-19-Krise

> #fbm20: Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

>#Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien

Zum Vergleich: Am Mittwochabend wurden in Berlin in der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 14. Oktober 2020 die Maßnahmen vereinbart, die die steigenden Infektionszahlen bekämpfen sollen. Das Ergebnis ist, vor dem Hintergrund, unbedingt, einen neuen allgemeinen Lockdown zu vermeiden – > ein sieben Seiten langes Dokument mit vielen Einzelmaßnahmen, u.a.: “Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen

in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion.” In dem Dokument wird zuerst die aktuelle Lage beschrieben, so wie Präsident Macron dies gestern abend auch in seinem Interview gemacht hat. In Deutschland heißt es nach der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten: “Bund und Länder halten an den getroffenen Beschlüssen zur Hotspot-Strategie fest und rücken diese ins Zentrum des Infektionsschutzes.” Das macht Frankreich auch, nur wird das Ausgehverbot länger gelten. Frankreich erlaubt nur 6 Personen während in der Konferenz mit der Bundeskanzlerin festgehalten wurde, dass “Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten” solle.

Am Mittwochabend, 14. Oktober 2020, hat Staatspräsident Emmanuel Macron den Franzosen wieder neue Einschränkungen wegen der > Corona-Krise angekündigt: In Paris, der Ile-de-France und acht weiteren Großstädten wird von Samstag an von 21 h – 6 h eine Ausgehverbot zunächst für vier Wochen gelten und kann mit Zusstimmung des Parlaments um 2 Wochen verlängert werden. Auch wenn ihm vorgeworfen wird “«Macron est en train de tuer les salles de spectacle», stupeur et désespoir de la culture face au couvre-feu” = Überschrift des Figaro, so ist beim Stand der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Frankreich diese Einschränkungen wohl angemessen, um die Ansteckungsmöglichkeiten drastisch zu reduzieren:Eine Nichtbeachtung des Ausgangsverbot werde mit 125 Euro sanktioniert, nach dreimaliger Wiederholung 6 Monate Gefängnis und 3750 Euro Bussgeld (LE MONDE, 17 Oktober 2020). Bei privaten Feiern jeder Art dürfen nicht mehr als sechs Personen teilnehmen.Überall, auch im privaten Rahmen, wird das Tragen der Maske empfohlen.

> Covid-19 : le point sur le couvre-feu et les nouvelles mesures à Paris – Ville de Paris

Wo möglich, soll im Homeoffice gearbeitet werden.Dossier > Coronavirus – Covid19 – site du Palais de l’ÉlyséeAlle haben sich dem Virus beschäftigt: Die einen weil sie zu Hause im Home-Office sitzen müssen, die anderen aus beruflichen Gründen ist, die Journalisten, die Politiker, die Psychologen, die Ökonomen, die Präsidenten, natürlich auch die Schriftsteller. Die einen sinnen über die wirtschaftlichen Folgen nach, die anderen untersuchen die Folgen des Lockdowns für die Seele, die einen sprechen vom Krieg, andere denken sich Zukunftsszenarien für das Leben mit dem Virus aus. Da kommt der Zwischenruf, der Tract, eines Historikers gerade richtig, um die Perspektiven zurechtzurücken: Jean-Noël Jeanneney, der frühere Direktor der Nationalbibliothek (2002 bis 2007) und frühere Präsident von Radio-France hat sich jetzt dazu geäußert: > Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020.

Ein Jahr in Frankreich unterrichten!

20. Oktober 2020 von

Mit dem Élysée-Prim-Programm (ehem. Grundschullehrkräfteaustausch) geht es ein Jahr nach Frankreich. Dabei ist nicht nur der Name neu: Für das Schuljahr 2021/22 können sich jetzt auch Lehrer*innen der 5. und 6. Klasse bewerben!

Sie unterrichten Deutsch an französischen Grundschulen, erhalten einen Einblick in das französische Schulwesen und verbessern ihre Kompetenzen in der Fremdsprache. Das DFJW unterstützt Sie bei diesem Projekt mit einer Einführungsveranstaltung, einer pädagogischen Fortbildung, einem Sprachkurs, einer Zwischentagung und einem Auswertungsseminar.

Haben Sie Lust mitzumachen? Besuchen Sie die Internetseite www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/elysee-prim-programm.html und nehmen Sie am 17.11. an einem Informations-Online-Seminar teil ofajdfjw.edudip.com/lp/375588.

37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart – 24.10.-4.11.2020: Auszüge aus dem diesjährigen Programm

19. Oktober 2020 von

Der Ernst Klett Verlag gehört u.a. zu den Kooperationspartner der 37. Französische Filmtage – Tübingen und Stuttgart

Die 37. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart werden anders als alle anderen – aber sie finden statt! Im Kino. Und online. Seien Sie dabei. Wir freuen uns auf Sie!

Preise u.a.: > „Corona“ Schüler*innen- und Publikums-Kurzfilmpreis: 750 € gestiftet von dem Verbund-unternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, den Stadtwerken Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag.

Auszüge aus dem diesjährigen Programm:

| Wahlen in den USA | Ariols Welt im Institut français | Internationales Trickfilmfestival Stuttgart |


Das Rote Kreuz, Ariol und die Wahlen in Amerika

Wir sind nicht allein! Die Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart arbeiten seit vielen Jahren gut und gerne mit anderen (Kultur-)einrichtungen zusammen. Dabei entstehen jede Menge interessanter Projekte rund um Film, Musik, Geschichte, Literatur, Politik in bester internationaler und interkultureller Zusammenarbeit. In diesem Jahr freuen wir uns besonders auf gemeinsame Veranstaltungen in der Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren – und damit den Beginn einer wunderbaren deutsch-französischen Freundschaft! -, auf eine amerikanische Wahlnacht und ein französisches Frühstück. Außerdem machen wir schon ein bisschen Reklame für das Internationale Trickfilmfestival, das im Mai 2021 in Stuttgart stattfindet.Les Filles de l’escadron bleu

Das ist schon fast eine Legende: Als der Schweizer Kaufmann Henry Dunant auf einer Geschäftsreise im Jahr 1859 die vielen verletzten Soldaten aus der Schlacht nahe der italienischen Stadt Solferino sah, beschloss er, eine „Hilfsgesellschaft für die Verwundetenpflege“ zu gründen. Für sein Engagement erhielt er 1901 den ersten Friedensnobelpreis überhaupt und das von ihm initiierte Rote Kreuz wurde in allen folgenden Kriegen als neutrale Organisation eingesetzt um die Folgen dieser Barbarei für die Leidtragenden zu mildern.

Es sind übrigens vor allem Frauen, die den Kriegswahnsinn der Männer zu bewältigen helfen.

Deshalb zeigt das Deutsch-Französische Kulturinstitut Tübingen gemeinsam mit den Französischen Filmtagen einen Dokumentarfilm zur Arbeit des französischen Roten Kreuzes nach dem zweiten Weltkrieg.

Les Filles de l’escadron bleu 

Emmanuelle Nobécourt, Frankreich 2020

Echte Heldinnen: In der unmittelbaren Nachkriegszeit übernimmt eine Gruppe junger Französinnen eine riskante Mission. Bekannt unter dem Spitznamen „L’Escadron bleu“ bilden sie die mobile Einheit Nr. 1 des französischen Roten Kreuzes. Ihre Aufgabe ist es, die Rückkehr französischer Soldaten aus dem zerstörten europäischen Kontinent zu koordinieren, was den Frauen mit unglaublicher Chuzpe, Solidarität und Willensstärke auch gelingt. Eine großartige Hommage an großartige Frauen!

Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung von Regine Koch-Scheinpflug und freuen uns, dass das Deutsche Rote Kreuz es ermöglicht hat, den Film mit deutschen Untertiteln zeigen zu können.

Zu allen Vorführungen sind anschließend Podiumsdiskussionen mit dem Produzentenpaar Philippe und Barbara Maynial geplant. Philippe Maynial ist der Neffe von Madeleine Pauliac, der Protagonistin des Films.

Sonntag, 01. November 2020, 16.00 Uhr, Haus der Geschichte Stuttgart
Montag, 02. November 2020, 19.00 Uhr, ICFA, Tübingen Amerika wählt – auch auf den Französischen Filmtagen


Am 3. November wählt Amerika einen Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Ein Anlass, um gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen, d.a.i., einen Film zu zeigen, der den Beginn der Black-Lives-Matter-Bewegung zum Thema hat, bevor wir im Kino Museum in die lange Wahlnacht starten.

America Street

Joe betreibt ein kleines Geschäft in Charleston, in dem sich die immer kleiner werdende schwarze Community trifft, die langsam, aber sicher aus ihrem Stadtviertel herausgentrifiziert wird. Joe und sein Laden sind ein Spiegel für die rassistischen Strukturen in Polizei, Schule und Immobilienmarkt. Nach der Ermordung von Walter Scott durch einen Polizisten 2015 engagieren Joe und seine Nachbarn sich aktiv gegen Diskriminierung und Gentrifizierung. Black lives matter!

Montag 2. November, 14.00, Delphi, Stuttgart

Dienstag, 3. November, 20.15, Studio Museum, Tübingen

Mittwoch, 4. November, 18.15, Studio Museum, Tübingen

Podiumsdiskussion im Kino Museum

3. November 2020, 23.00 Kino 1

mit Prof. Dr. Astrid Franke, Universität Tübingen, Prof. Dr. Georg Schild, Universität Tübingen, Mark Neel, Democrats Abroad, Stuttgart, Benjamin Wolfmeier, Republicans Overseas Germany.
Moderation: Dr. Thomas Gijswijt, Universität Tübingen
Ab 00:00 Liveübertragung CNN im Kino Museum bis ca. 05:00 


Frühstücksmatinee: Ariols Welt im Institut français 

Ariol ist ein kleiner blauer Esel, der mit seinen Freunden, zu denen das Schwein Framono und die kleine Kuh Petula gehören, den Alltag eines Grundschulkindes erlebt – die Comics und Zeichentrickfilme von Marc Boutavant und Emmanuel Guibert sind eine absolut liebenswerte, zeitgemäße Antwort auf „Der kleine Nick“ von Sempé/Goscinny.

Im Rahmen der Französischen Filmtage lädt das Institut Français Stuttgart zu einer Frühstücksmatinée mit Ariol ein. Kinder ab 5 Jahren und ihre Begleitung können in einer spielerischen und farbenfrohen Ausstellung Ariols Welt entdecken und den Film „Ariol prend l’avion“ von Amandine Fredon anschauen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Mein Comic-Salon“ und der Französischen Wochen 2020-2021 statt.

01. November 2020, 11:00 – 13:00
Institut français Stuttgart
Schloßstraße 51 
70174 Stuttgart 

Der Eintritt ist frei, aber aufgrund der aktuellen sanitären Maßnahmen ist eine Anmeldung erforderlich unter mediathek.stuttgart@institutfrancais.de. Begrenzte Platzanzahl!


Internationales Trickfilmfestival Stuttgart

Nach den Französischen Filmtage ist vor dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart.

An sechs Tagen und Nächten, vom 4. bis zum 9. Mai 2021, wird die Region Stuttgart wieder zum weltweiten Zentrum des Animationsfilms. Es erwarten Sie über 1.000 Animationskurz- und -langfilme aus aller Welt, ergänzt durch Ausstellungen, Retrospektiven, Lectures, Workshops, Kultnächte, Music & Animation, Jam Sessions, Hackathons, animierte Live-Performances sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die Französischen Filmtage und das ITFS verbindet seit vielen Jahren eine wunderbare Freundschaft. Die wird 2021 besonders gefeiert: Frankreich ist Gastland des ITFS – ausgewählte Filmemacher*innen, Studios und Hochschulen stellen sich vor und feiern mit uns die Grande Nation des Animationsfilms. Mehr Informationen finden sich unter ***.****.**

Als Amuse-gueule servieren die Französischen Filmtage den zauberhaften Animationsfilm „Le voyage du prince“ von Jean-François Laguionie und Xavier Picard – die Geschichte eines alten Affenprinzen, der auf einer unbekannten Insel Tom und dessen Eltern kennenlernt, ist eine Geschichte über das Staunen, die Neugier und die Offenheit gegenüber anderen Kulturen.

Montag, 1. November, 16.30, Museum Kino 1 Wir freuen uns sehr über all diese großartigen Freundschaften und auf unsere gemeinsamen Projekte während der 37. Französischen Filmtage. Am 28. Oktober geht es los!

Architektur Das Haus der Erde – nachhaltiges Bauen mit alten Materialien

17. Oktober 2020 von

Fr 23.10. | 19 Uhr | nur online | Anmeldung unter: info@ccfa-ka.de
Diskussionsrunde und Auftakt des Veranstaltungszyklus’ „Frugalité créative: weniger ist genug“.

Die Architektur ist am katastrophalen Zustand unserer Umwelt in hohem Maße beteiligt. Der Bau-und Raumplanungssektor allein erzeugt mindestens 40 Prozent der Treibhausgase, 40 Prozent der Abfälle und verbraucht dabei mehr als 40 Prozent der Ressourcen. Die Antwort könnte in einem sparsameren und kreativeren Umgang mit der Bau-und Raumplanung liegen – nach dem Prinzip der „frugalité“.

Mit der französischen Architektin Dominique Gauzin-Müller und dem deutschen Architekten Michael Gies werden Fragen nach der Suffizienz im Bau-und Raumplanungswesen und wie diese angesichts der Ressourcenknappheit umgesetzt werden können diskutiert. Statt energiereichem High-Tech geht es hier um sparsame Bodennutzung, Energieeinsparungen, erneuerbare Rohstoffe und vor allem um die Verwendung von lokalen biogenen Materialien – wie Holz, Stroh, Hanf, Lehm und Stein, die traditionell in architektonischen Prestigebauten keine oder nur wenig Verwendung finden. Im Gespräch soll erläutert werden warum „low-tech“ und „traditionelle“ Materialien und Bauweisen unserem Ethos der Nachhaltigkeit bestens entsprechen. Beispiele realisierter Bauten zeigen, welcher Weg einzuschlagen wäre.

Die französische Architektin und Aktivistin Dominique Gauzin-Müller lehrt nachhaltige Architektur (Straßburg, Nancy), ist Publizistin (u.a. Verlag Museo Éditions und Mitherausgeberin des Manifests „Pour une Frugalité heureuse et créative“, des gleichnamigen Vereins (www.frugalite.org). An diesem Abend spricht sie mit dem Freiburger Architekten Michael Gies, der Projekte in Deutschland und Frankreich umsetzt. Gies war Mitbegründer der ober-rheinischen Architekturtage und von 2007 bis 2012 Vorsitzender des Architekturforums Freiburg (www.giesarchitekten.de).
Die Veranstaltung bildet auf deutscher Seite den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Frugalité créative: weniger ist genug“, die 2021 eine Wanderausstellung mit Publikumsprogramm im Grand-Est und Baden-Württemberg präsentiert. Dieser Ausstellung wird kuratiert von Dominique Gauzin-Müller, Kyra Bullert und gestalterisch umgesetzt von Thomas Rustermeyer.

Ein Projekt der Stiftung CCFA Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Verein Frugalité heureuse et créative (Paris / Straßburg / Nancy), dem Institut français Stuttgart, dem Centre culturel français Freiburg, der Maison de l’architecture Lorraine, der Europäischen Architekturtage Oberrhein und dem Architekturschaufenster Karlsruhe. Im Rahmen der Architekturtage 2020 unter deren Thema „Fait maison – Hausgemacht“.
Die Veranstaltungsreihe wird von der Baden-Württemberg Stiftung / Programm „Nouveaux horizons“ unterstüzt.

Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart – Auch online! / Festival international du film francophone de Tübingen | Stuttgart – Aussi En-ligne !

16. Oktober 2020 von

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