Studieren in Europa. Macron und sein Vorschlag, “Europäische Universitäten” aufzubauen

16. Juli 2020 von

Unsere Redaktion hofft, dass alle Studenten den Artikel von Victor Sattler ganz genau lesen:

in einer seiner 16 Reden zu Europa  Tout un système > Emmanuel Macron: 16 Reden über Europa hat sich Päsident Emmanuel Macron am 26. September 2017 in der Sorbonne mit seiner > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique die Gründung von Europäischen Universitäten vorgeschlagen: “Nous devons créer des Universités européennes, réseaux d’universités qui permettent d’étudier à l’étranger et de suivre des cours dans deux langues au moins. Au lycée, nous devons mettre en place un processus d’harmonisation ou de reconnaissance mutuelle des diplômes de l’enseignement secondaire (à l’instar de l’enseignement supérieur).”

Initiative für Europa – Die Rede von Staatspräsident Macron im Wortlaut – Website der Französischen Botschaft in Berlin:
“Ich schlage die Einrichtung europäischer Universitäten vor, die ein Netzwerk von Universitäten aus mehreren Ländern Europas bilden und die einen Studienverlauf schaffen, in dem jeder Studierende im Ausland studiert und Seminare in mindestens zwei Sprachen belegt. Europäische Universitäten, die auch Orte pädagogischer Neuerung und exzellenter Forschung sind. Wir müssen uns das Ziel stecken, bis 2024 mindestens zwanzig dieser Universitäten zu errichten. Doch schon mit Beginn des nächsten akademischen Jahres müssen wir die ersten Universitäten mit echten europäischen Semestern und europäischen Abschlüssen ausstatten. ”

Das Ergebnis seiner Initiative ist beeindruckend:

Unter der Überschrift > Blockseminar in Paris hat Victor Sattler über Macrons Idee der Europäischen Universitäten berichtet: “Seit vergangener Woche gibt es mehr als vierzig Allianzen. Sie sollen Europa von unten aufbauen.” – 15. Juli 2020

Manchmal weiß man nicht ganz so genau, wohin europäische Visionen führen. Aber der Anstoss, “Europäische Universitäten” von Macron ist schon in der Realisierungsphase. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, vollzieht mehr als nur ein Reformprogramm: Hier wächst Europa zum Vorteil der Jugend zusammen. Deshalb finden wir in unserer Redaktion, dass der Artikel von Vistor sattler eine Pflichtlektüre für alle Studenten ist. Sattler schreibt: “Am Donnerstag kürte die EU-Kommission zum zweiten Mal solche Allianzen. 24 weitere kamen zu den 17 existierenden hinzu. Damit hat die Kommission Macrons Pläne nicht bloß gedeutet, sondern sie bei weitem übertroffen: Schon bald kann man an 41 Europäischen Universitäten studieren oder das zumindest von sich behaupten.”

Man spricht von gemeinsames Studienprogrammen mit „Mobilitätsfenstern“. Die Studenten können studierend in den Netzwerken ihrer Unis mit ihren Dozenten herzumreisen. Sattler zitiert Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Er sehe im studentischen Alltag sogar eine Blaupause für die EU


> Die Veröffentlichungen unserer Redaktion auf einen Blick

Blogs

Blog von KLett-Cotta Freunde des Instituts français in Stuttgart Sartre-Gesellschaft Hans-Mayer-Gesellschaft www.romanistik.info

Premiere im Stuttgarter Literturhaus: Sanary Exil im Paradies – Orage en plein soleil

15. Juli 2020 von

Eine deutsch-französiche Lecture-Performance basierend auf Briefen, Texten, Essays und Interviews.
Literaturhaus Stuttgart –  22.7.2020 –  20 Uhr
Die Karten können ausschließlich online über die webside des Literaturhauses gebucht werden > www.literaturhaus-stuttgart.de. Es wird gibt keine Abendkasse geben! Der Einheitspreis beträgt € 15,- Die Platzzahl ist begrenzt.

Flüchtlinge. Gemeint sind immer die Anderen. Aber auch Deutsche waren immer wieder Flüchtlinge. Bedeutende Schriftsteller wie Thomas Mann, Lion Feuchtwanger, René Schickele, Franz Werfel 
und ihre Frauen strandeten in den 1930er Jahren auf der Flucht vor der NS-Diktatur in Südfrankreich. Exil bedeutet Verlust von Sprache und kreativer Identität. Auch unter Palmen. Gestern. Heute. Morgen.
Von und mit: Petra Weimer / Stuttgart, Catherine Javaloyès / Strasbourg, Boris Ben Siegel / Mannheim
Design Konzept: Roxana N.G. Kreis / Tongestaltung: StePHan Schmidt
Wir bedienen uns der Worte folgender Autoren: Sybille Bedford / Bertold Brecht / Albert Camus / Jean-Claude Capèle / Lion Feuchtwanger / Marta Feuchtwanger / Manfred Flügge / Max Hoka / Michèle Kahn / Katia Mann / Klaus Mann / Thomas Mann / Ludwig Marcuse / Julius Maier-Graefe / Ingrid Müller-Münch / Magali Nieradka-Steiner / René Schickele / Marie-Louise Staiber / Wilhelm von Sternburg / Paul Valéry / Franz Werfel / Alma Mahler-Werfel
Informationen über Facebook: Sanary Exil im Paradies
> https://www.facebook.com/exil.paradies/?modal=admin_todo_tour

14 juillet 2020

14. Juli 2020 von

Une Nation engagée, unie et solidaire, lautet das Leitmotiv für den heutigen Tag auf der Website des Élyséepalastes.

> Suivez la cérémonie du 14 juillet – Site du Palais de l’Élysée

> Cérémonie militaire du 14 juillet – heute ab 10 h 30 live

Nach der Zeremonie wird Staatspräsident Emmanuel Macron von Léa Salamé et de Gilles Bouleau auf France 2 und TF1 um 13 h 15 interviewt werden:

> l’interview du Président Emmanuel Macron > https://youtu.be/ojdZ7VGbqSw

Auf unserem Blog:

> 14 juillet – 13. Juli 2020

> Die Vorbereitung auf das Fernsehinterview mit Emmanuel Macron am 14. Juli 2020 – 9. Juli 2020

Arthur Rimbaud

13. Juli 2020 von

Vous ne partez pas ? Alors, passez > Un été avec Rimbaud – Du lundi au vendredi à 8h55 France Inter par Sylvain Tesson.

1. Sendung am 29. Juni 2020 und dann > jeden Morgen.

Écoutez aussi :

Arthur Rimbaud à la croisée de la bibliothèque (> 4 épisodes)
La Compagnie des oeuvres par Matthieu Garrigou-Lagrange

Épisode 1 : > La vie errante d’Arthur Rimbaud

14 juillet

13. Juli 2020 von

french german 

N’oublions jamais :

> Nice. Cérémonie d’hommage national aux victimes de l’attentat du 14 juillet 2016

> 14 juillet 2016: Terror in Nizza (II) – Causes et conséquences

> 14 juillet 2016: Terror in Nizza

Deutsche Ratspräsidentschaft: Die Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Europaparlament

9. Juli 2020 von


> Online #Französischlernen – Die Übersicht


Video: ARD extra: > Merkels Rede vor dem Europaparlament 08.07.20 | 50:23 Min. | Verfügbar bis 08.07.2021

Tout un système :

> Emmanuel Macron:
15 Reden über Europa

> “Dieses Europa ist zu Großem fähig” – Website der Bundesregierung

> Europäisches Parlament – Website

> Deutsche Ratspräsidentschaft – Offizielle Website

> Rede von Bundeskanzlerin Merkel zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 vor dem Europäischen Parlament am 8. Juli 2020 in Brüssel Website der Bundeskanzlerin

Bundeskanzlerin Merkel hat am 8.7.2020 das Programm der Deutschen Ratspräsidentschaft im Europäischen Parlament vorgestellt: Als erstes Thema nannte sie die Menschen- und Bürgerrechte als wertvollstes Gut Europas: „Das sind die Rechte, die für alle gelten. Sie gelten nicht für die einen mehr und die anderen weniger. Sie gelten nicht für die einen immer und für die anderen nur manchmal. Sie gelten.“

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Jean-Marie Burguburu, Président de la CNCDH répond à nos questions  – 4. Juli 2020

An zweiter Stelle unterstrich die Kanzlerin den Zusammenhalt in Europa und bezeichnete die Europäische Solidarität als eine nachhaltige Investition, womit sie einen leidenschaftlichen Appell an alle verband, sich in den EU-Finanzfragen in diesem Sommer zu einigen:

Auf unserem Blog:

> Initiative franco-allemande pour la relance européenne face à la crise du coronavirus / Deutsch-französische Initiative “Europa muss zusammenstehen” – 19. Mai 2020

Merkel: “Dieser Überzeugung folgt auch die deutsch-französische Initiative von Mitte Mai. Gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron habe ich einen europäischen Aufbaufonds in Höhe von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. Ich freue mich, dass die Europäische Kommission viele Aspekte dieser deutsch-französischen Initiative in ihrem Vorschlag zum Mehrjährigen Finanzrahmen und zum Aufbauprogramm berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wird derzeit im Europäischen Rat unter Leitung von Charles Michel diskutiert.” Vielleicht mit Blick auf mögliche Kritiker bemerkte die Kanzlerin, dass „die wirtschaftlich Starken nicht über Gebühr“ belastet würden.

Angela Merkel wünscht, Europa muss Vorreiter beim Klimaschutz sein und erinnerte an das Klimaschutzprogramm, das Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor einem halben Jahr vorgestellt hat. Europas Klimaneutralität müsse bis 2050 rechtlich festgeschrieben sein.

Auf unserem Blog:

> Die Vorschläge des Bürgerkonvents für das Klima/Les propositions de la Convention Citoyenne pour le climat – 29. Juni 2020

Die Bundeskanzlerin betonte, der digitale Wandel sei die große Herausforderung, die verlange, „dass wir unsere Art zu wirtschaften und leben nachhaltig ändern“.

Auf unserem Blog:

> Conférence de presse du Président de la République, Emmanuel Macron, lors du sommet du numérique à Tallinn, Estonie – 2. Oktober 2017

Mit Nachdruck warnte die Bundeskanzlerin vor den Gefahren für die Demokratie – nun auch anlässlich der Corona-Pandemie: „Mit Lüge und Desinformation können wir die Pandemie nicht bekämpfen, so wenig wie mit Hass und Hetze.“

Auf unserem Blog:

> #Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien – 13. Mai 2020

>Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020. – 22. Juni 2020

Die Rolle Europas in der Welt verändert sich: „Wir leben in einer Zeit der globalen Umbrüche, in der sich die Kraftfelder verschieben,“ Merkel betonte die Einbindung in das transatlantische Bündnis, ließ aber auch durchblicken, dass Europa mehr auf sich selbst gestellt sei. Die Gretchenfrage: Es komme darauf an, „ob wir ein Europa wollen, das seine Freiheit und seine Identität auch in Zeiten der Globalisierung bewahrt“.

Auf unserem Blog:

> Die Zukunft Europas: Emmanuel Macron und Armin Laschet auf der Sicherheitskonferenz 2020 in München – 17. Februar 2020

> Bundeskanzlerin Merkel, Staatspräsident Macron und die NATO – 25. November 2019

> Emmanuel Macron: Discours sur la stratégie de défense et de dissuasion devant les stagiaires de la 27ème promotion de l’Ecole de guerre – 14. Februar 2020

Außer diesen Themen nannte die Kanzlerin auch die Verhandlungen zum künftigen Verhältnis zum Vereinigten Königreich, die Beitrittskonferenz mit Nordmazedonien und möglicherweise mit Albanien, die Beziehungen zu Afrika und der Afrikanischen Union sowie bei der Migrations- und Asylpolitik wie auch die Beziehungen zu China.

Man müsse weiter darüber nachdenken, so die Kanzlerin, ob man bei der Außen- und Sicherheitspolitik am Einstimmigkeitsprinzip festhalten müsse oder nicht: „Diese Debatte sollten wir auch im Rahmen einer Konferenz zur Zukunft Europas führen, die von der Europäischen Kommission im vergangenen Jahr vorgeschlagen wurde und zu der Sie mit Ihren Entschließungen viele Ideen entwickelt haben“, sagte sie.

Mit Blick auf Beethovens 9. Sinfonie: „Welche Botschaft könnte passender sein als die, dass dieses Europa zu Großem fähig ist, wenn wir einander beistehen und zusammenhalten?!“


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