Monsieur Chanson, Gerd Heger, nous rappelle „En France, tout finit par une chanson. „

5. Januar 2026 von

SR Kultur feiert (ganz leise) nächste Woche 30 Jahre neue Frankreichmusikarbeit beim Saarländischen Rundfunk (am 15.1.1996 gab es zum ersten Mal ein Bistrot-Musique-Konzert). Voraussichtlich gibt es im Laufe des Jahres noch ein Jubiläumskonzert – das wird dann rechtzeitig mitgeteilt.

Das RendezVous Chanson ist weiterhin im ganzen Südwesten (www.srkultur.de/rendezvous-chanson) und in der ARD-Audiothek zu hören (immer Dienstagabend ab 20h03 – außer am 1. Dienstag im Monat). Die beiden Sendungen zu Weihnachten (mit „Weihnachtsquébec“) und mit einem sehr subjektiven Jahresrückblick sind ebenfalls dort zu finden: https://www.ardaudiothek.de/sendung/rendezvous-chanson/urn:ard:show:d0a65b5cec4785fb/ – sowie jeweils die aktuellen Sendungen und die Episoden von vorher (immer ein Jahr lang ab Sendezeitpunkt).

Auch die Sendung „Lieder und Chansons“ von SR3 Saarlandwelle (Samstag, 18h-20h) ist übrigens seit kurzem nachhörbar, wenn auch nicht als Podcast, und zwar hier: https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=8&sen=SR3_LUC

In Saarbrücken geht es Ende Januar weiter mit der Konzertreihe „Laisse chanter les filles“, mit „La Chanson à l’École“ kombiniert. Auch die Reihe „Ziemlich beste Chansons“ im bis dahin hoffentlich vom traurigen Wasserschaden gereinigten Theater im Viertel (Spenden: www.dastiv.de) in Saarbrücken wird fortgesetzt. Vom 3. bis 5. Juli ist das Saarbrücker Altstadtfest geplant – weiterhin mit dem deutsch-französischen SongpoetInnentreffen im Innenhof der Stadtgalerie. Und das sind nur drei Beispiele für die Möglichkeiten, Chanson auch in echt und auf der Bühne zu hören in Saarbrücken und der näheren und weiteren Umgebung.

So ist also auch 2026 dafür gesorgt, dass Erinnerungen an klassisches Chanson im Radio in Deutschland wieder aufleben, dass über Neues in der frankophonen Musik informiert wird – und dass Ihr/Sie sich in die Klangwelt der Menschen vertiefen können, die uns mit ihren Geschichten, Kurz“filmchen“ oder ihrer Poesie und ihrer Musik die Welt einfangen, uns trösten, zum Lachen bringen, rühren oder aufrütteln.

Eigentlich müsste unsere Redaktion das > Interview mit Monsieur Chanson von 2021 aktualisieren.

Emmanuel Macron : Vœux aux Français pour 2026.

1. Januar 2026 von

Zum vorletzten Mal hat Staatspräsident Emmanuel Macron am Silvesterabend seine Neujahrswünsche präsentiert.

Der Präsident dankt allen, die auch am Jahresende das Land ihre Berufe und Ausgaben ausfürhen, und verspricht den Einsamen, Kranken und Bedürftigen seine Solidarität. Er betont die Stabilität Frankreichs dank starker Institutionen, Armee, Wirtschaft, Forschung und internationalem Engagement. Aber er warnt auch vor einer härter werdenden Welt mit Kriegen, geopolitischer Instabilität und insbesondere dem anhaltenden Krieg in der Ukraine.

Er versichert, dass er die innere Probleme wie gesellschaftliche Spaltungen, Unsicherheit, sinkende Geburtenrate und Kaufkraftverluste im Blick habe. Er drückt seinen Wunsch aus, dass die Regierung rasch handeln möge, etwa beim Haushalt, zur Unterstützung der Landwirtschaft, zur Stärkung der Wirtschaft, zur Bekämpfung von Kriminalität und illegaler Migration sowie zur Reform von Bildung, Gesundheit und Verwaltung. Für 2026 kündigt er wichtige Vorhaben an, darunter den nationalen Jugenddienst, besseren Schutz von Kindern vor sozialen Medien und Fortschritte bei der Gesetzgebung zum Lebensende in Würde. Er dankt den Bürgermeistern und weist auf die anstehenden Kommunalwahlen hin.

Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2027 verspricht er, sein Mandat verantwortungsvoll bis zum Ende auszuüben und faire Wahlen zu sichern. Als große Hoffnung nennt er nationale Einheit, den Kampf gegen Diskriminierung und mehr Menschlichkeit im Alltag. Weitere Wünsche sind ein starkes und unabhängiges Europa sowie Zuversicht, Fortschritt, Kultur, Solidarität und Frieden für Frankreich und kommende Generationen.

> Vœux aux Français pour 2026 – *.pdf – site du Palais de l’Élysée

Comment mieux promouvoir la lecture ? – Wie kann man das Lesen besser fördern?

30. Dezember 2025 von

french german 

Die Demokratie unter dem Druck der sozialen Netzwerke und ihrer Algorithmen | Sinn und Unsinn der KI | Appel à communications du Groupe d’Etudes Sartriennes pour le colloque de 2026. |  Présidentielle 2027 : Rendre la confiance aux Français. Un entretien avec Pierre-Yves Le Borgn’ | Die Debatte zum Jahresende: Surfen mit Klarnamen? | Conférence en ligne : L’art comme référence. Sartre et les artistes | Essai. Lernen und Studieren mit dem InternetGipfel zur europäischen digitalen Souveränität in Berlin | Éditorial – Jugendliche und soziale Netzwerke | IA/KI – L’intelligence artificielle au lycée / Künstliche Intelligenz in der Schule | IA / KI : Verlieren wir unsere Identität? | Der Bericht über die Auswirkungen der Bildschirmzeiten auf Jugendliche | Die Zeit vor den Bildschirmen ist für Kinder verlorene Zeit… ? | Partons en France – Reisen wir nach und durch Frankreich | Apprendre des mots – Dictionnaires en ligne |

Vos tâches :

Des tâches pour les élèves : > Regardez le mode d’emploi.

> Parlez de vos habitudes de lectures ? Où lisez-vous ?

> Actuellement, avez-vos un livre de chevet ?

> Combien d’heures par jour passez-vous sur les réseaux sociaux ou penché sur un livre ?

> Prenez quelques notes pour répondre à ces questions.

> Organisez un débat dans votre classe

> Pour aller plus loin: Lire – 5 épisodes – En savoir plus

PONS vous soutient toujours :

Die Debatte zum Jahresende: Surfen mit Klarnamen?

27. Dezember 2025 von

french german 

Présidentielle 2027 : Rendre la confiance aux Français. Un entretien avec Pierre-Yves Le Borgn’

20. Dezember 2025 von

french german 

> Nachgefragt, Pierre-Yves le Borgn‘, Président du Groupe Ouest, antwortet auf unsere Fragen – 24. Juni 2025

Appel à communications du Groupe d’Etudes Sartriennes pour le colloque de 2026.

11. Dezember 2025 von

Appel à communications du Groupe d’Etudes Sartriennes pour le colloque annuel qui se tiendra à Paris les vendredi 19 et samedi 20 juin 2026:

> Le Groupe d’Études Sartriennes (GES) lance son appel pour le colloque annuel qui se tiendra les vendredi 19 et samedi 20 juin 2026 à Paris.

L’objectif du GES, qui réunit chaque année une soixantaine de spécialistes de Sartre (universitaires ou non), est de soutenir le développement des perspectives nouvelles sur cette œuvre majeure, de permettre aux enseignant·e·s et aux chercheur·euse·s de présenter leurs travaux en cours et de promouvoir les études sartriennes à un niveau national et international.

Le GES propose aux enseignant·e·s et chercheur·euse·s débutant·e·s ou confirmé·e·s de soumettre une proposition de communication scientifique originale portant sur la pensée et les écrits de Sartre (littérature, philosophie, textes politiques), ou dont l’objet (auteur, question) est en relation directe avec ceux-ci.

Pour l’édition 2026, le GES souhaite encourager trois séries de communications, portant sur « Matière, matérialité et matérialismes », Sartre et la Guerre froide (1945-1964) et les > Réflexions sur la question juive.

Toutes les propositions sans rapport avec les thèmes ci-dessus sont également les bienvenues, au titre de « varia ».

Pour télécharger: > Appel à communications du Groupe d’Etudes Sartriennes – *.pdf

Les propositions de communication sont à faire parvenir à l’adresse du secrétariat du GES (ges.secretariat@gmail.com) avant le 15 décembre 2025. Prière d’utiliser cette adresse également pour toute demande de précision.

> www.sartre-gesellschaft.de

Sinn und Unsinn der KI

11. Dezember 2025 von

Fragt man Google nach „Sartre Camus Kunst“, weiß Google per KI folgendes zu berichten:

Übersicht mit KI

Sartre und Camus, zwei Giganten des französischen Existenzialismus, hatten eine komplexe Beziehung zur Kunst: [Diese Aussage ist Unsinn… beide Autoren haben sich intensiv mit der Kunst beschäftigt. Im Werk von Sartre könnte man sogar sagen, dass die Kunst der zentrale Bezugspunkt in einem Werk ist: vgl. H.Wittmann, Sartre et la liberté de la création: l’art entre la philosophie et la littérature. in : G. Farina, M. Russo, (Hg.), Sartre et l’arte contemporanea. Immagini e imaginari, dans: Gruppo Ricerca Sartre, > Studi Sartriani, Anno XV / 2021, S. 83-102. „Komplexe Beziehung“ klingt nach schwieriger Beziehung… ]  Sie sahen Kunst als zentrale Antwort auf das Absurde und als Mittel zur Sinnstiftung und moralischen Verpflichtung, wobei Camus die Autonomie der Kunst betonte [dann muss aber auch gesagt werden, was die „Autonomie der Kunst“ bei Camus bedeutet: Man könnte es so sagen “ Die Notizen in seinen Tagebüchern und seine eher beiläufigen Reflexionen über Kunst sind ein Hinweis darauf, dass in seinem Schaffen das Schreiben selbst und nicht eine Ideologietheorie im Vordergrund stand. Dies gilt übrigens auch für seine Vorstellung von der Autonomie der Kunst, die Camus gegen die Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts ins Feld führte.“ H.W: Vortrag 2008 in London] und Sartre das politische Engagement hervorhob, was schließlich in ihrem berühmten Bruch gipfelte, als Sartre Camus‘ „Der Mensch in der Revolte“ kritisierte und ihre unterschiedlichen Ansichten zur Rolle des Künstlers im politischen Kampf (Revolte vs. Revolution) aufeinanderprallten. [So ein Durcheinander, hier wird alles miteinander miteinander vermischt: Camus wird die Autonomie der Kunst zugeschoben, bei Sartre geht es um das „politische Engagement“, da kann man nur noch sagen, die KI rechnet Wortnachbarwahrscheinlichkeiten aus und kreiert irgendwelche Aussagen… von Zusammenhängen mag man gar nicht sprechen. Ja es gab den Bruch, der bezog sich aber auf Camus‘ Kritik „Der Mensch in der Revolte“ aufgrund politischer Differenzen, aber nicht wegen ihren unterschiedlichen Aussagen zur Rolle des Künstlers.]

Gemeinsamkeiten & Positionen

  • Kunst als Antwort auf das Absurde:Beide sahen Kunst nicht nur als ästhetische Schöpfung, sondern als fundamentale menschliche Reaktion auf die Sinnlosigkeit der Welt, wie Camus es in „Der Mythos des Sisyphos“ darlegte. [Bei Camus ist das Absurde eine Art Diagnose, dann folgen bei ihm die Aufgaben des Künstlers…. Die „Sinnlosigkeit der Welt“? Die Welt hat den Sinn, den sie ihm geben, sagt der Autodidakt zu Roquentin in La Nausée.]
  • Existenzialistische Wurzeln:Ihre Kunst und Philosophie waren tief im Existenzialismus verwurzelt, der die Freiheit und Verantwortung des Individuums betont.

Unterschiede & Konflikt

  • Camus‘ Ästhetik:Für Camus war Kunst eine Form der Revolte gegen das Absurde, die Freiheit und Moral vermittelte. Er suchte nach einer Ästhetik der Autonomie, die sich von Ideologien abgrenzte, wie in „Der Fremde“ oder „Die Pest“.  [Die letzten Kapitel von „Der Mythos der Sisyphos“ oder „Der Mensch in der Revolte“ sowie zahlreiche Aufsätze wie auch seine Nobelpreisrede von Camus müssten hier genannt werden.]
  • Sartres Engagement:Sartre betonte stärker die politische Verpflichtung des Künstlers (Engagement). Seine Kunst, wie in „Der geschlossene Garten“, sollte aktiv die Welt verändern und die Freiheit des Menschen verwirklichen. [„Die politische Verpflichtung des Künstlers (Engagement)“: Viel ist über das Engagement in Sartres Werk geschrieben worden, in „Was ist Literatur?“ sagt er , wenn der Schriftsteller zu schreiben beginnt, ist er bereits engagiert, d. h. er hat einen Verantwortung für das, was er schreibt, er ist engagiert…man könne sich nicht „engagieren“. – Meint die KI „Hinter verschlossenen Türen“? Kunst im Werk von Sartre? Die Flaubertstudie oder seien Studien zu Tintoretto… aber davon hat die KI nichts gefunden.]
  • Der Bruch:Der Bruch 1952, ausgelöst durch Sartres Kritik an Camus‘ „Der Mensch in der Revolte“, entzündete sich an der Frage, ob der Künstler in der Revolte verharren oder eine revolutionäre, gewalttätige Handlung eingehen sollte, was ihre unterschiedlichen Kunstverständnisse widerspiegelt. [Hier wird Politik mit Kunst einfach vermischt… ohne dass daraus ein Sinn entsteht. Wie gesagt, die KI rechnet lediglich auf statistischer Ebene Wortnachbarwahrscheinlichkeiten aus, wobei die Intelligenz auf der Strecke bleibt.]

Fazit zur Kunst

Für beide war die Kunst ein existenzieller Akt: Bei Camus eine Form der Rebellion und Sinnstiftung innerhalb des Absurden, bei Sartre eine Form der Freiheit und politischen Einflussnahme; doch ihre Wege trennten sich in der Frage nach der Art und dem Ziel dieses künstlerischen Engagements. “ [Was für ein Durcheinander! Der Bruch zwischen beiden hat mit der Darstellung der Kunst in ihren Werken gar nichts zu tun.]

Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit

Immerhin, Google nennt als Beleg für seine Ausführungen den Link zu meinem Buch: https://romanistik.info/albert-camus-kunst-und-moral, nennt aber nicht das Buch über Sartre und Camus: https://romanistik.info/sartre-camus-und-die-kunst-die-herausforderung-der-freiheit

Auf unserem Blog: Artikel zur KI


Jens Olaf Koch ist es mit dem Buch > Prompting kurz & gut richtig gut gut gelungen, LLMs zu erklären, sie verständlich zumachen und zu erklären, wie man ChatGPT & Co professionell nutzen kann. Koch weckt keine übertriebenen Hoffnungen, sondern erklärt präzise und sachgerecht, wie man die LLMs anspricht, ihnen Fragen stellt oder Aufgaben erteilt (prompten). Koch hat durchaus auch eine kritische Haltung zu diesen KI-Angeboten und weiß, dass z.B. das Reasoning (S. 148) noch fehlerhaft ist und auch das Problem mit den Wortnachbarwahrscheinlichkeiten erklärt er (S. 40 ff.).


 

Die Demokratie unter dem Druck der sozialen Netzwerke und ihrer Algorithmen

10. Dezember 2025 von

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Ab heute in Australien: > Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Kraft – Tagesschau, 10.12.2025

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