Pour préparer une émission sur Albert Camus, qui a reçu le prix Nobel, il y a bientôt, en décembre prochain, 50 ans, un journaliste m’a récemment interrogé sur l’actualité de Camus aujourd’hui. Voilà ma réponse en quelques phrases:
La prétention esthétique des œuvres d’Albert Camus dépasse de loin le simple constat que le monde est absurde. (1) L’absurde dans ses œuvres n’est pas plus qu’une sorte de diagnostic qui concerne le rapport de l’homme au monde; ce rapport est la base des réflexions qui conduisent aux obligations de l’artiste de s’engager pour la liberté et l’indépendance.
La fermeté des ses adversaires des années 50 l’encourageait à se méfier des doctrines morales et des idéologies. L’art et la littérature ne peuvent préserver leur autonomie que s’ils se défendent contre les idéologies tout en les refusant.
Ses > œuvres (L’étranger, Le mythe de Sisyphe, La peste, L’homme révolté, L’été, La chute) possèdent aujourd’hui encore une si grande actualité car elles posent d’une manière si pressante des questions fondamentales qui concernent et la liberté et la responsabilité de l’homme. Les réponses à ces questions n’appartiennent pas au domaine des idéologies, car ce ne sont que les artistes, les écrivains et les intellectuels qui gardent une indépendance suffisante pour y répondre. Malgré ses rapports bien évidents de Camus avec sa propre époque, > son esthétique, je veux dire l’importance de l’art, accorde à son œuvre une actualité particulière qui n’a rien perdu de son intensité.
1. Cf. A. Camus, Le discours de Suède, Paris 1959.
Kürzlich hat mich ein Journalist im Zuge seiner Vorbereitungen für eine Sendung über Albert Camus, der vor 50 Jahren den Nobelpreis für Literatur erhalten hat, gebeten, Camus‘ Aktualität kurz zusammenzufassen. Hier ist meine Antwort:
Der ästhetische Anspruch der Werke Albert Camus’ (1) ist der bloßen Feststellung, dass die Welt absurd sei, weit überlegen. Das Absurde in seinen Werken ist nur eine Art Diagnose, die die Stellung des Menschen zur Welt betrifft; danach folgen die Überlegungen, aus denen die Verpflichtung des Künstlers, sich für die Freiheit und Unabhängigkeit einzusetzen, entsteht.
Die Unbeugsamkeit seiner Gegner in den 50er Jahren bestätigte ihn darin, moralischen und ideologischen Lehrsätzen zu misstrauen. Die Kunst und die Literatur können ihre Autonomie nur dann wahren und zur eigenen Verteidigung einsetzen, wenn sie ideologische Vorgaben verweigern.
Seine > Werke (u.a. Der Fremde, Der Mythos vom Sisyphos, Die Pest, Der Mensch in der Revolte, Der Fall) sind heute noch so aktuell, weil sie in so eindringlicher Form fundamentale Fragen nach der Freiheit und der Verantwortung des Menschen stellen. Die Antworten auf diese Fragen wollte er keinesfalls den Ideologien überlassen, den es sind nur die Künstler, Schriftsteller und Intellektuellen, die über die notwendige Unabhängigkeit verfügen, um diese Fragen beantworten können. Trotz der offenkundigen, im übrigen unaufhebbaren Zeitgebundenheit verleiht > Camus’ Ästhetik – ich meine damit die besondere Bedeutung der Kunst – seinem Werk eine Aktualität, die nichts von ihrer Intensität verloren hat.
Jamais un Président de la République en France qui vient d’être élu n’a pu, en si peu de jours, s’assurer d’une position de force si considérable. Alain-Xavier Wurst, dans son > Blog tricolore se déclare choqué non à cause de la défaite des socialistes, non à cause de la victoire de Sarkozy mais parce que celui sort si tout-puissant des élections. Et vous rappelez-vous François Bayrou et son nouveau parti Mouvement démocratique dont j’ai parlé plusieurs fois sur ce blog ? Eh bien ces chances se réduisent chaque jour, de sorte qu’on se demande s’il pourra constituer un groupe parlementaire (20 députés) après les élections législatives à L’Assemblée nationale ? A.-X. Wurst résume en une phrase les perspectives de la politique en France: Sarkozy a profité de la faiblesses des socialistes et il a „détruit l’espace vital politique de Jean-Marie Le Pen et de François Bayrou“. C’est dur comme jugement, n’est-ce pas ? Mais ce résultat des élections confirme rétrospectivement encore une fois l’attention que nous avons accordée aux élection, dont le résultat est beaucoup plus qu’un simple changement de locataire de l’Elysée, nous vivons un grand tournant de la Ve République, un Président qui se prête à ajouter la politique intérieure et l’économie à son > domaine réservé et donc la naissance d’un d’un système présidentiel, la naissance d’un bipartisme, et nous pouvons observer comment la France, selon la promesse de Sarkozy, revient à L’Europe. Le Non des Français à la Constitution européenne, Sarkozy en profitera pour introduire un changement de cap de la politique européenne de la France et cela nous concerne tous.
Noch niemals hat sich ein gerade frisch gewählter Präsident der Republik in so wenigen Tagen eine solch starke Position verschaffen können. Auf seinem > Blog tricolore zeigt sich Alain-Xavier Wurst schockiert nicht wegen der Niederlage der Sozialisten, auch nicht wegen des Sieges von Sarkozy, sondern vor allem weil dieser so allmächtig aus den Wahlen hervorgegangen ist. Die Leser dieses Blogs erinnern sich doch sicher noch an François Bayrou und seine neue Partei Mouvement démocratique, von der ich einige Male hier berichtet habe? Nun seine Chancen verringern sich jeden Tag, und es schon gar nicht mehr sicher, dass er überhaupt eine Gruppe (20 Abgeordnete) in der Nationalversammlung stellen kann. A.-X. Wurst resümiert in eine Satz die politische Situation in Frankreich: Sarkozy hat von der Schwäche der Sozialisten profitiert und er hat „den politischen Lebensraum von Bayrou und Le Pen zunichte gemacht.“ Ein hartes Urteil, nicht wahr? Aber dieses Ergebnis der Prsäidentschaftswahl bestätigt im nachhinein die Aufmerksamkeit, mit der wir den Wahlkampf und die beiden Wahlgänge verfolgt haben. Das Ergebnis ist nicht bloß ein Mieterwechsel im Elyséepalast, wir erleben eine außerordentlich wichtigen Wendepunkt der V. Republik, die Akzentverschiebung zu einem Präsidialsystems, in dem der Präsident die Innenpolitik und die Wirtschaftspolitik zu seinem > domaine réservé hinzufügt, die Geburt eines Zweiparteiensystems, und wir können beobachten, wie das Frankreich Sarkozys gemäß seiner Ankündigung nach Europa zurückkehrt. Das nein der Franzosen zur Europäischen nutzt Sarkozy für einen Kurswechsel der französische Europapolitik – nach innen wie außen – und das betrifft uns alle.
Es gibt bestimmt viele gute Gründe für diesen Titel. Meiner ist ganz einfach. Dieses Schulbuch soll Euch helfen beim Französisch-Lernen Entdeckungen zu machen. Ich kann Euch versprechen: Viele Schüler und Freunde, Austausch- und Briefpartner erwarten Euch in Frankreich. Und außerdem ist Frankreich auch ein wunderbares Ferienland. Berge, Wanderungen, der Strand, Paris, so viele Urlaubsorte und Ausflugsziele erwarten Euch dort. Natürlich muss man sich am Anfang ein bisschen anstrengen, aber bald in der 8. oder 9. Klasse könnt Ihr mit Hilfe des > Programms Brigitte Sauzay nach Frankreich fahren, um Leute kennenzulernen, Freunde zu finden, andere Denkweisen zu entdecken und eines Tages werdet Ihr das Glück haben, dort Schüler treffen, die – und das wird eine echte Überraschung sein – mit dem gleichen Geschichtsbuch arbeiten wie Ihr in Deutschland. Ihr wisst bestimmt, dass die deutsch-französische Aussöhnung ganz besonders vom Staatspräsidenten General de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer geprägt worden ist, die 1963 zusammen den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet haben, der auch unter dem Namen Elyseevertrag bekannt ist. Mit diesem Vertrag haben sich Frankreich und Deutschland verpflichtet, sich künftig regelmäßig zweimal im Jahr auf höchster Ebene zu treffen. Und in einem Zusatz zu diesem Vertrag wurde im gleichen Jahr das > Deutsch-Französische Jugendwerk gegründet. Ihr wisst auch, dass beide Länder eine bewegte Geschichte im 20. Jahrhundert hinter sich haben. Zwei lange Kriege haben viele Menschenleben gefordert und unendlich viel Leid verursacht. Jedes Land interpretiert seine Geschichte natürlich auf seine eigene Weise. Aber es gibt doch einen wunderbaren Erfolg: In Frankreich und Deutschland haben Historiker zusammen für die Schüler in unseren beiden Ländern ein > gemeinsames Geschichtsbuch geschrieben.
Also trotz einer Vergangenheit, die reich an Missverständnissen jeder Art war, gibt es also heute eine gemeinsame Basis für das Verständnis und die Interpretation unserer Geschichte. Und kaum etwas anders ist so spannend, wie die Lektüre dieses Buches in einer deutsch-französischen Gruppe von Schülern. Natürlich sind die die Unterschiede zwischen unseren beiden Ländern allen geläufig. Aber die französischen Schüler, die Deutsch lernen, und die deutschen Schüler, die Französische lernen, entdecken schnell die unglaublichen Chancen, die die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern für uns alle bereithalten.
Französisch lernen bedeutet nicht nur Vokabeln und Grammatik lernen, es geht vor allem um Entdeckungen, die Ihr machen werdet, sowie Ihr das Schulbuch Découvertes aufschlagen werdet. Sicher, Ihr werdet Französisch im Unterricht gemäß der Reihenfolge der Lektionen lernen. Aber es bleibt Euch unbenommen, Eure ganz persönlichen Entdeckungen machen. Auch dieser Blog gibt Euch dafür viele Anstöße und Gelegenheiten. Schreibt uns doch mal hier Eure schönsten Entdeckungen beim Erlernen der französischen Sprache als Kommentar hier auf dem Blog oder als Mail an die Redaktion – redaktion@france-blog.info – und teilt so mit anderen das Vergnügen, eine Sprache zu sprechen, die andere nicht können, weil man ihnen immer zu Unrecht sagt, dass es eine schwere Sprache ist und weil man ihnen so jedes Vergnügen an der französischen Sprache und Kultur vorenthält.
Hier soir, j’ai écrit ce billet et j’ai demandé à Gilles Floret, le chanteur, de lire ce texte. Ecoutez les raisons pourquoi on a appelé votre manuel Découvertes, sans lire le texte. Et qu’est-ce que vous avez compris ? Peut-être vous réécoutez encore une fois le texte en prenant quelques notes. D’autres textes lus par Gilles Floret suivront ici.
Bon, maintenant, allez-y, cliquez, écoutéz et faites un petit exercice de compréhension.
Pourquoi notre manuel de français s’appelle-t-il ‘Découvertes’ ?
Il y a sans aucun doute beaucoup d’explications à ce titre. La mienne est toute simple. Ce manuel vous aide à faire des découvertes en apprenant le français! Soyez sûr, beaucoup d’élèves, d’amis, de correspondants vous attendent en France. La France est un pays merveilleux pour les vacances. Les montagnes, les randonnées, la plage, Paris, tant d’autres lieux de vacances vous y attendent. Bien sûr, avant, il faut faire un petit effort, mais bientôt, vous pourrez partir en France par exemple avec > le programme Brigitte Sauzay pour connaître des gens, se faire des ami(e)s, découvrir d’autres manières de penser, et un jour, vous aurez peut-être la chance de rencontrer des camarades qui, oh surprise!, travaillent avec le même manuel d’histoire que vous en Allemagne. Vous savez sans doute, que la réconciliation franco-allemande a été beaucoup inspirée par le Président de la République, le général de Gaulle, et le chancelier Konrad Adenauer qui ont signé, en 1963, le traité d’amitié franco-allemande, connu sous le nom de « Traité de l’Elysée ». Par ce traité, les deux gouvernements ont promis de se rencontrer chaque année deux fois au plus haut niveau. Ce traité était aussi la base de la fondation de > l’Office franco-allemand pour la jeunesse.
Vous n’ignorez certainement pas, que nos deux pays ont connu une histoire très mouvementée au XXe siècle. Deux longues guerres très meurtrières qui ont causé beaucoup de pertes en vies et en matériel sans parler des drames humains. Or, chaque pays interprète souvent son histoire à sa manière. En ce qui concerne les relations franco-allemandes, il s’agit donc là d’un très beau succès : la France et l’Allemagne ont su faire > un seul manuel d’histoire pour nos deux pays.
Malgré un passé riche en malentendus de toutes sortes, il existe aujourd’hui une base commune pour interpréter en commun notre histoire. Rien de plus passionnant que de travailler avec ce livre au sein d’un groupe franco-allemand. Il est évident que même les jeunes d’aujourd’hui connaissent les différences entre nos deux pays. Mais les élèves français qui apprennent l’allemand et les élèves allemands qui apprennent le français découvriront vite les richesses que des relations entre nos deux pays leur révèleront très bientôt.
Apprendre le français, ce n’est pas simplement apprendre des mots ou de la grammaire, c’est aussi faire des découvertes, dès que vous ouvrez la première page de votre manuel scolaire « Découvertes ». Certes, vous suivrez le manuel et l’enseignement à l’école. Mais, vous êtes libre de faire vos propres découvertes, vos propres expériences. Ce blog vous en fournit beaucoup d’occasions. Ecrivez-nous – sous forme de commentaire sur ce blog où par courriel à l’adresse suivante à la redaktion@france-blog.info – vos meilleures découvertes en apprenant le français et partagez avec d’autres le plaisir d’apprendre une langue que d’autres ne parlent pas parce qu’on leur a dit, qu’il s’agissait d’une langue difficile en leur cachant tous les plaisirs de la langue française.