Der Deutsch-Französische Tag 2010

Am 22. Januar wird wieder der Deutsch-französische Tag gefeiert. Am 22. Januar 1963 haben der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer in Paris den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieser Tag ist, seitdem Jacques Chirac und Gerhard Schröder dies vereinbart haben, für die Schulen in beiden Ländern ein gute Gelegenheit, die Schüler an die Vielfalt der deutsch-französischen Beziehungen zu erinnern. Er ist mittlerweile aber auch für die Schüler und ihre Lehrer eine willkommene Gelegenheit, die Regierungen in beiden Ländern daran zu erinnern, dass blosse Versprechungen, enger miteinander zusammenarbeiten zu wollen, nicht reichen.

Journée franco-allemandeDer deutsch-französische Tag ist jedes Jahr wieder eine gute Gelegenheit, an die notwendige Aufwertung des > Französischunterrichts zu erinnern. Viele Schüler wählen Französisch ab, bevor sie einen Eindruck von der Vielfalt der französischen Literatur bekommen haben. Und dabei ist es so leicht das Interesse für den Französischunterricht wecken: Die Auswahl an Lektüren ist riesig und Klett bietet eine richtige > Lektüresuchmaschine. Mit dem Lesen beginnen, heißt, sich das > Lesevirus einfangen. Man muss einmal ein ganzes Taschenbuch gelesen haben, dann kommt gleich das nächste dran. Und wie fängt man dann an zu schreiben? Erst lesen, dann schreiben, so lauten die beiden Kapitelüberschriften in den Wörtern von Sartre, seiner Autobiographie, Les Mots (1960), in der er erklärt, wie er zum Schreiben gekommen ist. Und danach, in der Oberstufe, lohnt es sich echt, mal in sein Buch Qu’est-ce que la littérature? (1947) zu gucken: Warum schreibt man, für wen schreibt man? Mit diesem Buch kann man unglaublich viel über die Bedeutung der Literatur und über den Anteil des Lesers lernen.

In den den letzten beiden Jahren haben wir einige Schriftsteller besucht und sie nach ihren Büchern befragt. Demnächst wird diese Reihe hier fortgesetzt. Rousseau, u.a. warten auf uns.

Les interviews imaginaires:

> Une visite chez Gustave Flaubert
> Une visite chez M. Zola
> Une interview avec François Guizot, Ministre de l’instruction publique et des cultes>
> Une visite chez Michel de Montaigne
> Une visite chez Honoré de Blazac

Und hier steht auch was über Bücher:

> La littéature française III: Stendhal
> La littérature française (II): Gustave Flaubert
> La littérature française (I): Charles Baudelaire

Und Gilles Floret hat die Diktate gesprochen, mit denen man hier auf dem Blog seine Französischkenntnisse trainieren kann.

Am besten man fängt mit dem ersten an. Wenn man alle durchgemacht hat, kann man sich an seinen eigenen Erfolgen echt freuen:

Diktate mit Gilles Floret:

> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (XII)
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (XI)
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (X)
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret (IX)
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VIII
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VII
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VI
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret V
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret IV
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret III
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret II
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret I

Zu allen Diktaten gibt es auch immer den Text – aber erst hören, dann schreiben.

Und auf diesem Blog gibt es insgesamt 1050 Beiträge zu den deutsch-französischen Beziehungen, zur Literatur, zu den > Medien, zur Politik in Frankreich, zu > Web 2.0 (131 Beiträge). Und hier gibt es eine > Anleitung für dieses Blog zum Ausdrucken.

Wenn Schüler mal ein wenig genauer die Zeitungen der letzten Monate auswerten (Was wird wo zu welchem Thema über das Nachbarland geschrieben? > Google News Archiv-Suche oder > Recherche dans les archives de Google Actualités), zum Beispiel hinsichtlich der vielen französischen Vorschläge zur Intensivierung der deutsch-französischen Zusammenarbeit, dann dürfen sie doch schon mal fragen, was für sie dabei herauskommt. Die französische Idee eines > ministre franco-allemand / deutsch-französischer Ministers ist in Berlin offenbar nicht gut angekommen, jedenfalls gewinnt man den Eindruck, man zieht es dort vor, lieber nichts mehr zu diesem Thema zu hören. Stattdessen treffen sich weiterhin die beiden > Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit Staatsminister Hoyer und Europastaatssekretär Lellouche und bereiten u.a die nächste Sitzung der Deutsch-Französischen Ministerrats vor.

> Am 22. Januar feiern Deutschland und Frankreich zum 8. Mal den deutsch-französischen Tag. Der Ernst Klett Verlag hat für Sie > passende Arbeitsblätter und Spiele für den Unterricht zusammengestellt. > Und es gibt ein Gewinnspiel! Gewinnen Sie für Ihre Schule einen Besuch von Azouz Begag!

> Deutsch-Französischer Tag 2010

> Deutsch-französischer Entdeckungstag

> Invitation à la journée franco-allemande 2010

> Deutsch-französischer Tag – Journée franco-allemande

Publié, il y a un an:
> Appel pour la Renaissance des relations franco-allemandes- Von der Normalisierung zur Entfremdung? Aufruf zum Deutsch-Französischen Verhältnis

> Les relations franco-allemandes et la société civile

FAN hat eine neue Seite

Das Projekt Französisch am Nachmittag FAN hat bei den Intitut français eine neue Website:

„Die Kulturabteilung der französischen Botschaft bietet in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und dem Klett-Verlag das Projekt „FaN“ – „Französisch am Nachmittag“ –. Es handelt sich um eine Auswahl von französischen Kinderbüchern und pädagogischen Dossiers, die sich zum Ziel setzen, die französische Sprache auf spielerische Art und Weise zu fördern. Junge Schüler sollen anhand von Lernspielen in der Zielsprache Französisch entdecken und darüber hinaus Freude am Lesen bekommen.“

L’enseignement du français

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Lernen mit Neuen Medien im Fremdsprachenunterricht

Anlässlich der Vortragsreihe Fremdsprachendidaktik, zu der Dr. Wolfgang Pütz, Fachdidaktik Französisch, in Kooperation mit > IBIS und der Koordinatorin Lehrerbildung in Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln einlädt, ist die Seite > Online-Lernen mit Web 2.0 überarbeitet worden.

Computerlernprogramme werden daran gemessen, welche Rückmeldung sie dem Schüler geben können. Lernprogramme, die nicht Wissen abfragen, sondern neues Wissen vermitteln wollen, sind oft sehr starr oder erinnern an programmiertes Lernen. Seit dem Beginn des Web 2.0 öffnen sich auch für die Fremdsprachendidaktik neue Perspektiven. Beobachtet man die neuesten Trends, wie z.b. Holger Schmidt, > Netzwerke ersetzen starre Internetseiten (FAZ, 1.12.2009, leider nicht ohne einen Obolus von 2 EUR online nicht zu haben), die davon berichten, dass 70 % der Jugendlichen Kontakte über Netzwerke knüpfen, und nur noch 55% von ihnen E-Mails verschicken, dann wird erkennbar, dass Web 2.0 bei ihnen angekommen ist. Und wie sieht es im Französischunterricht aus? > Sind Klassenzimmer Web 2.0 freie Zonen? Die Frage ist berechtigt, weil die Suche im Netz nach Web 2.0 Angeboten für den Fremdsprachenunterricht nur sehr wenig Ergebnisse zeigt. Aber es gibt auch Ausnahmen, die Seite des Landesbildungsservers Baden-Württemberg > Blogs und Blogger ist vorbildlich. Und Listen zu Blogs gibt es auch: > Blogs etc. für den Französischunterricht. Auf unserem Blog steht auch einiges über > die Nutzung von Blogs im Französischunterricht.

In seinem neuen Buch, Payback, Blessing, München 2009, klagt der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, darüber, dass sein Kopf bei der Informationsflut, die uns via Internet und Computer tagtäglich erreicht, nicht mehr mitkommt. Rezension: > Wir sollen die Herrschaft über die Computer zurückgewinnen. Er meint, dass die bereits eingetretene Veränderung des Denkens irreversibel ist. Ihm geht es nicht um eine Fundamentalkritik an der Computertechnik im allgemeinen. Er fordert einen neuen Umgang mit dem Computer: „Die Befreiung, die digitale Informationen für all die Aufgaben bedeuten, die Computer besser können als wir, ist in den meisten Schulen und Universitäten noch nicht angekommen.“ (S. 216) Und dann wird er deutlich: „Stattdessen hat ein darwinistischer Wettlauf zwischen Mensch und Maschine begonnen. Nur wenige haben erkannt, dass es wichtiger ist, Hypothesen, Faustregeln (Heuristiken) und Denkweisen zu lehren und zu lernen als statistisch abfragbare Fakten.“ Und er spricht auch von den „Fehlentwicklungen wie den ‚Bologna-Prozess‘ … die Zwangsverschickung des Geistes in die Vergangenheit.“(S. 216 f.) und: „In den Schulen, Universitäten und an den Arbeitsplätzen muss das Verhältnis zwischen Herr und Knecht, zwischen Mensch und Maschine neu bestimmt werden.“ (S. 224)

Vortragsreihe Fremdsprachendidaktik

Prof. Dr. Jürgen Ott,
Université de Strasbourg:
» Handlungsorientierung im Fremdsprachenunterricht –
Theoretische Voraussetzungen und praktische Anwendung «
Do 26.11.2009, 19:30-21:00 Uhr (Hörsaal XVIII, Universität Köln)

Dr. Heiner Wittmann,
Unternehmenskommunikation, Ernst Klett AG:
» E-Learning 2.0 im Fremdsprachenunterricht «
Do 10.12.2009, 19:30-21:00 Uhr (H 80, Universität Köln)

Henny Rönneper,
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW:
» Neue Entwicklungen im Fremdsprachenunterricht
an allgemeinbildenden Schulen «
Do 28.01.2010, 19:30-21:00 Uhr (H 80, Universität Köln)

Dr. Wolfgang Pütz | Fachdidaktik Französisch | Romanisches Seminar | wpuetz@uni-koeln.de
IBIS – Initiative for Bilingual Studies | Englisches Seminar I / Historisches Seminar I | info@ibis-online.net
Myrle Dziak-Mahler | Koordinatorin Lehrerbildung | myrle.dziak-mahler@uni-koeln.de
Universität zu Köln | Philosophische Fakultät | Albertus-Magnus-Platz 1 | 50923 Köln

Die neue Website des Institut français in Stuttgart

Entdecken sie die neue Website des > Institut français de Stuttgart. Die ganze Vielfalt der französischen Kultur und Sprache in Stuttgart auf einen Blick.

Und werfen Sie gleich einen Blick auf das > Novemberprogramm: Krimis, Fortschritt, Choreographie: Da findet jeder etwas. Und nebenbei können Sie im Institut français auch gleich für einen > Sprachkurs anmelden. Schauen Sie sich das Angebot zum Französischlernen mit maßgeschneiderten Kursen jeder Art an: > Argumente für Französisch gibt es genug. Auch für Schüler: > Schülerkurse und Nachhilfe

> www.freunde-ifs.de

Vive la dictée! Es lebe das Diktat!

Diktateschreiben war früher verpönt, in der Referendarzeit hätte ich mir wahrscheinlich einen Rüffel eingehandelt, und da sie in Französisch nicht einfach sind, müssen sie geübt werden, weil bei > Diktaten das Hörverständnis exzellent geschult wird.

Prosper Mérimée (1803-1870) wusste das auch, dachte sich ein > Diktat aus, und prüfte auch den Kaiser. 75 Fehler soll Napoleon III. gemacht haben. Heute ist > Bernard Pivot für seine Diktate bekannt.

Eine treue Blogleserin hat mich daraufhingewiesen, dass die Lösungen für die >> Diktate, für die Gilles Floret auf diesem Blog seine Stimme geliehen hat, verlorengegangen waren. Sie hatte recht, jetzt sind sie wieder da. Vive la dictée. Unter den Diktaten steht jeweils der Link zu den Lösungen.

> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret XII
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret XI
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret X
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret IX
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VIII
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VII
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret VI
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret V
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret IV
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret III
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret II
> Cinq minutes de dictée avec Gilles Floret I

L’OFAJ salue l’ouverture de la Fore du livre à Francfort:
Le glossaire des métiers du livre

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Französische Woche in und um Stuttgart 2009

Französische WocheIn Ihrem Sommer-Frankreich-Urlaub haben Sie sich sicher gut auf die Französische Woche in Stuttgart vorbereiten können. Die > Programmbroschüre „Französische Woche“ ist zum Herunterladen auch schon fertig.

Auftaktveranstaltung: Les Folies d’Offenbach
Dienstag, 6. Oktober 2009, 20 Uhr im > Theaterhaus

Die Veranstaltungen der zehnten Französischen Woche , die vom 6. bis 18. Oktober 2009 in Stuttgart stattfindet, bietet allen, die sich im Großraum Stuttgart für den deutsch-französischen Austausch engagieren, ein Forum, um ihre Aktivitäten der Öffentlichkeit vorzustellen. Über die Stadtgrenzen hinaus können Bürgerinnen und Bürger deutsch-französische Kooperation aus der Praxis mitzuerleben.

Bloggen für die Politik. Workshop
Dienstag, 13. Oktober 2009:
Uhrzeit: 10.30 bis 12 Uhr
Ort: Treffpunkt Klett, Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart (West)
> Bitte melden Sie sich an.

Offenheit, Unmittelbarkeit und Spontanität kennzeichnen einen Weblog. In Frankreich hat sich dieses Medium ungleich stärker durchgesetzt als in Deutschland. Der Vortrag zeigt das Potential von Weblogs und vermittelt Ideen für deutsch-französisches Bloggen am Beispiel von > www.france-blog.info

In diesem Vortrag geht es aber nicht nur um Blogs und Web 2.0. Es geht auch um Französisch und die Politik in Frankreich: > Französisch lernen – was sonst? . Ein Vergleich der Websites der großen und kleinen Parteien in Frankreich und Deutschland zeigt, wieviel hierzulande von französischen Aktivitäten im Internet gelernt werden kann. Aber das geht wiederum nur, wenn man > Französisch kann. Und offensichtlich können bei uns viele Politiker kein Französisch, sonst würden sie vielleicht doch ein bisschen mehr von dem abgucken, was ihre französischen Kollegen auf die Beine und ins Netz stellen. Vergleichsobjekte gibt es genug. Man braucht doch nur ein bestimmtes politisches Thema sich auszusuchen, und nachzusehen, wie die > französische Regierung, der französische Staatspräsident oder die > Bundesregierung dieses behandelt.

Und man darf doch schon mal fragen,wieso das Internet im gerade vergangenen Wahlkämpfen bei uns so eine geringe Rolle gespielt hat. Und nebenbei dar man sich auch fragen, wieso im Schulunterricht das Internet immer noch eine eher untergeordnete Rolle spielt. Oder ist das ganz anders? Gibt es schon den > Französischunterricht 2.0? Bin auf die Diskussionsbeiträge der Teilnehmer echt gespannt.

Zur Vorbereitung:
> Blogs in Frankreich und Deutschland
> Die französische Blogosphäre in Frankreich
> Online lernen

Bloggen für die Politik. Workshop
Referent: Dr. Heiner Wittmann
Dienstag, 13. Oktober 2009:
Uhrzeit: 10.30 bis 12 Uhr
Ort: Treffpunkt Klett, Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart (West)
Eintritt: frei
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, verbindliche Anmeldung unter www.klett.de erbeten, > Veranstaltungsnummer ST4592.
Veranstalter: Ernst Klett Verlag
Telefon: 0711/66 72-11 60
E-Mail: > h.wittmann@klett.de
Internet: www.klett-franzoesisch.de
ÖPNV: S1 bis S6 bis Haltestelle Feuersee

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