#CoronaVirus. Soyons plus attentifs

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Online-deutschlandweit! Heute beginnen die > 37. Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart – 28. 10. bis 4.11 2020


> Le Président de la République Emmanuel Macron s’est adresse aux Français et il a annoncéde nouvelles mesures
28. Oktober 2020


Bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Merkel am Mittwoch, 28. Oktober mit den Ministerpräsidenten wurden laut SPIEGEL Kontaktbeschränkungen ab dem 2. November vereinbart: „Gastronomiebetriebe sollen geschlossen werden, in der Öffentlichkeit sind nur noch Treffen von zehn Personen erlaubt.“ Kindergärten und Schulen, Groß- und Einzelhandel dürfen geöffnet bleiben.


#CoronaVirus: Emmanuel Macron – Couvre-feu en France und die Maßnahmen der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

Couvre-feu en France : In Frankreich wurde das nächtliche Ausgehverbot auf 38 Departements ausgeweitet:


> Der Terrorangriff in Conflans-Sainte-Honorine


Aus aktuellen Anlass, Stand 17.10.2022 – Website der Bundeskanzlerin: > www.bundeskanzlerin.de

Albert Camus : « La seule mesure qui sembla impressionner tous les habitants fut l’institution du couvre-feu » Albert Camus, La Peste, in : Œuvres complètes, tome II (1944-1948), Paris: Gallimard, 2006, pp. 153-154. (Zitiert vom > Philososphie Magazine)


Gerade meldet der Spiegel: > Neue Sperrstunde in NRW „Die Lage wird wieder ernst“

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf hat mitgeteilt, dass das Landeskabinett für die Gastronomie eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eingeführt habe. Die Sperrstunde gilt in Kommunen mit 50 oder mehr Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen.


Am Mittwochabend, 14. Oktober 2020, hat Staatspräsident Emmanuel Macron den Franzosen Einschränkungen wegen der > Corona-Krise angekündigt:

Corona Virus:

> #CoronaVirus – COVID-19-Krise

> #fbm20: Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

>#Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien

Zum Vergleich: Am Mittwochabend wurden in Berlin in der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 14. Oktober 2020 die Maßnahmen vereinbart, die die steigenden Infektionszahlen bekämpfen sollen. Das Ergebnis ist, vor dem Hintergrund, unbedingt, einen neuen allgemeinen Lockdown zu vermeiden – > ein sieben Seiten langes Dokument mit vielen Einzelmaßnahmen, u.a.: „Deshalb appellieren sie an die Bürgerinnen und Bürger, gerade jetzt in den Herbst und Wintermonaten sehr konsequent auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5m zu achten, die Hygieneregeln stets einzuhalten und dort, wo es geboten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmasken) zu tragen. Hinzu kommt die dringende Empfehlung, die Corona-Warn-App nach Möglichkeit zu nutzen und beim Aufenthalt mit mehreren Personen

in geschlossenen Räumen regelmäßig zu lüften. Die Einhaltung dieser AHA+AL Regeln ist die wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Eindämmung des Infektionsgeschehens und dient nicht nur dem eigenen Schutz, sondern erfüllt eine gesellschaftlich wichtige Funktion.“ In dem Dokument wird zuerst die aktuelle Lage beschrieben, so wie Präsident Macron dies gestern abend auch in seinem Interview gemacht hat. In Deutschland heißt es nach der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten: „Bund und Länder halten an den getroffenen Beschlüssen zur Hotspot-Strategie fest und rücken diese ins Zentrum des Infektionsschutzes.“ Das macht Frankreich auch, nur wird das Ausgehverbot länger gelten. Frankreich erlaubt nur 6 Personen während in der Konferenz mit der Bundeskanzlerin festgehalten wurde, dass „Bei steigenden Infektionszahlen und spätestens ab einer Inzidenz von 35 soll eine Teilnehmerbegrenzung bei 25 Teilnehmern im öffentlichen und 15 Teilnehmern im privaten Raum gelten“ solle.

Am Mittwochabend, 14. Oktober 2020, hat Staatspräsident Emmanuel Macron den Franzosen wieder neue Einschränkungen wegen der > Corona-Krise angekündigt: In Paris, der Ile-de-France und acht weiteren Großstädten wird von Samstag an von 21 h – 6 h eine Ausgehverbot zunächst für vier Wochen gelten und kann mit Zusstimmung des Parlaments um 2 Wochen verlängert werden. Auch wenn ihm vorgeworfen wird „«Macron est en train de tuer les salles de spectacle», stupeur et désespoir de la culture face au couvre-feu“ = Überschrift des Figaro, so ist beim Stand der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Frankreich diese Einschränkungen wohl angemessen, um die Ansteckungsmöglichkeiten drastisch zu reduzieren:Eine Nichtbeachtung des Ausgangsverbot werde mit 125 Euro sanktioniert, nach dreimaliger Wiederholung 6 Monate Gefängnis und 3750 Euro Bussgeld (LE MONDE, 17 Oktober 2020). Bei privaten Feiern jeder Art dürfen nicht mehr als sechs Personen teilnehmen.Überall, auch im privaten Rahmen, wird das Tragen der Maske empfohlen.

> Covid-19 : le point sur le couvre-feu et les nouvelles mesures à Paris – Ville de Paris

Wo möglich, soll im Homeoffice gearbeitet werden.Dossier > Coronavirus – Covid19 – site du Palais de l’ÉlyséeAlle haben sich dem Virus beschäftigt: Die einen weil sie zu Hause im Home-Office sitzen müssen, die anderen aus beruflichen Gründen ist, die Journalisten, die Politiker, die Psychologen, die Ökonomen, die Präsidenten, natürlich auch die Schriftsteller. Die einen sinnen über die wirtschaftlichen Folgen nach, die anderen untersuchen die Folgen des Lockdowns für die Seele, die einen sprechen vom Krieg, andere denken sich Zukunftsszenarien für das Leben mit dem Virus aus. Da kommt der Zwischenruf, der Tract, eines Historikers gerade richtig, um die Perspektiven zurechtzurücken: Jean-Noël Jeanneney, der frühere Direktor der Nationalbibliothek (2002 bis 2007) und frühere Präsident von Radio-France hat sich jetzt dazu geäußert: > Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020.

#CoronaVirus et und Covid-19 im Herbst 2020

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Immer noch nicht wieder zu Hause: #CoronaVirus. Auf den Philippinen gestrandet und zurückgeblieben: Gilles Floret und Johnny Paul Mendoza

Dank der Hilfe der Französischen Botschaft in Berlin ist Gilles Floret am Samstag 13. Juni wohlbehalten wieder in Stuttgart angekommen. Sein Mann wird so bald wie möglich nachkommen.

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> Alle Artikel zur Corona-Krise auf unserem Blog

Luftlinie rund 10500 km von Stuttgart entfernt sind Gilles Floret – > Gilles Floret chante Amour de Jeunesse und > Gilles Floret chante Chanson d’automne – und sein Ehemann Johnny Paul Mendoza immer noch auf den Philippinen. Ursprünglich sind sie dort hingeflogen, um Urlaub zu machen. Dann kam das Virus und bis heute haben beide es nicht geschafft, wieder nach Stuttgart nach Hause zu kommen.

Unsere Redaktion hat mit Gilles Floret heute ein E-Mail-Interview geführt:

Gilles Floret, Sie und Ihr Ehemann Johnny Paul Mendoza sind noch immer auf den Philippinen. Wann haben Sie dort vom Lockdown erfahren?

Gilles Floret: Wir haben vom  Lockdown ca. in der 2. Woche unseres Urlaubs erfahren. Das war ein Schock, weil wir nicht wussten was zu tun ist. Bleiben und warten oder sofort aufbrechen? Aber die Umbuchung von den Flugticket war das erste Problem. Wir haben erst mal versucht, uns auf der Homepage des Auswärtigen Amtes anzumelden,was sehr schwierig ist ohne WLan. Dauerte 3 Stunden lang. Wir wurden immer rausgeworfen aus der Homepage, als es darum ging, eine deutsche Passnummer einzutragen.

Wie haben Sie ersten Wochen des Lockdowns überstanden?

Gilles Floret: Die ersten Woche war erst mal nicht so schlimm. Nur das wir unseren Garten für 2 Wochen nicht verlassen konnten. Wir sind in > San Antonio in der Nähe von Ozamiz City. Aber zum Meer durften wir auch nicht mehr. Zu viele Checkpoints überall. Ozamiz ist auf der Insel Mindanao. Alle Wege per Schiff und Luft wurden sofort eingestellt

 

Wie haben sie versucht auszureisen?

Gilles Floret: Das Auswärtige Amt konnte nicht antworten, weil es unsere Meldung nie bekommen hat. Dann habe ich schnell das Konsulat in Palau kontaktiert. Keine Antwort. Dann die französische Botschaft in Manila. Keine Reaktion. Erst als sich meine Cheffin Frau Dr. Christa Weck sich in der Französische Botschaft in Berlin gewandt und um Hilfe gebeten hat, hat sich die Französisch Botschaft bei uns gemeldet.

Aber die Französische Botschaft in Berlin hat dann einen Weg gefunden Ihnen zu helfen?

Gilles Floret: Erst wollte die Botschaft nur für mich was unternehmen. Ich habe aber darauf gepocht, dass unsere Ehe aber in in der Botschaft in Berlin registriert ist und somit mein Mann auch unter dem Schutz des französischen Staates steht. Nach mehreren Interventionen von Frau  Christa Weck haben wir schließlich Passierscheine von der Botschaft bekommen. Blieb die Frage, wie kommen wir nach Manila? Die Botschaft meldete uns jedes Mal, wenn ein Rettungsflug von USA ab Cagayan nach Manila geflogen ist. Aber zu viele Hürden und Komplikationen. Ich war erst mal froh, einen Passierschein zu haben, denn der 15. Mai nahte. Ich wurde 60 und hätte wieder in Quarantäne gehen sollen.

Schließlich am 21. Mai ein hoffnungsvoller Rettungsflug….gescheitert. Annulliert. Dann eine anderer Flug am 26. Mai. Schade kein Platz drin. Reserviert für Australier und US-Bürger.

Isolation seit Anfang März? Das ist eine lange Zeit. Was hat sich für Sie verändert?

Gilles Floret: Ja,  ich hab stark abgenommen. Unsere Schwiegereltern dürfen nicht mehr zu uns. Wir leben also von Hühnern und Mangos vom Garten. Es klingt traumhaft. Aber wir fühlen uns ein bisschen wie im Gefängnis. Erste Alpträume nachts. Hier herrscht Kriegsrecht. Nach 20 Uhr Feierabend

So weit weg? Das klingt ein bisschen nach Urlaub… aber ich habe den Eindruck, dass Sie im Augenblick ganz und gar nicht Urlaubsgefühle haben?

Gilles Floret: Das stimmt langsam sind wir ausgelaucht und einfach müde.

Et j oubliais – nous remercions nos employeurs et en particulier le Kett Verlag, la Personalabteilung et les collègues du fond du coeur et ma cheffe Dr. Christa Weck en tout premier.

Gilles Floret dankt ausdrücklich Rudolf Hildebrandt der dazu beigetragen hat, dass die Stuttgarter Nachrichten heute über Floret und seinen Ehemann berichtet haben: > Urlaub und Coronavirus Zwei Stuttgarter hängen noch immer auf den Philippinen fest – Stuttgarter Nachrichten – 26.5.2020

#coronavirus – Der Brief von Emmanuel Macron: „La concorde nationale“

Ergänzung:

https://twitter.com/RichardFerrand/status/1278725031439237122

Außergewöhnliche Zeiten verlangen offenbar außergewöhnliche Maßnahmen. Gestern haben die Präsidenten der Senats Gérard Larcher, der Nationalversammlung Richard Ferrand, und des Conseil économique, social et environnemental Patrick Bernasconi Post von Staatspräsident Emmanuel Macron bekommen.

> Coronavirus : Emmanuel Macron en quête de « concorde nationale » – LE MONDE 4.6.2020

> Der Brief von Emmanuel Macron vom 3.6.2020

Für die Gewohnheiten der V. Republik ist das ein sehr ungewöhnlicher Vorgang. Der Staatspräsident möchte das Programm für die Zeit nach der Corona-Krise oder besser gesagt für die verbliebenen Monate seiner Amtszeit neu definieren. Und dazu sollen möglichst alle Beteiligten – auch Vertreter der Opposition befragt werden. Cédric Pietralunga formuliert dies in LE MONDE so: „le chef de l’Etat les oblige à descendre dans l’arène avec lui et à faire preuve d’une certaine solidarité avec l’exécutif. Difficile de critiquer une politique dont on a participé à l’élaboration…“ „Der Staatschef bringt sie dazu, sich zu äußern und eine gewisse Solidarität mit dem Staatschef zu beweisen. Es wird schwierig werden, eine Politik zu kritisieren, an der man mitgearbeitet hat…“ Man hat Macron eine gewissen Abgehobenheit vorgeworfen, liest man diesen Brief, ist der Vorwurf eigentlich nicht  haltbar. In der Tat hat u. a. die Coronakrise dazu beigetragen, dass eines seiner großen Vorhaben, die Rentenreform – ein Leuchtturmprojekt seiner Amtszeit -erst einmal gescheitert ist. Jetzt soll das Regierungsprogramm neu definiert werden

Auch ungewöhnlich ist es, dass der Staatspräsident den Präsidenten der drei Versammlungen eine Frist setzt: In einem Monat möchte er Vorschläge bekommen « pour contribuer à l’élaboration indispensable du nouveau dessein français » – „Die für einen neuen französischen Entwurf unabdingbar sein werden“.

« Pour servir au mieux nos compatriotes, … » / „Um auf die beste Weise unseren Bürger zu dienen“, bittet der Staatspräsident die drei Präsidenten so umfassende Konsultationen wie möglich durchzuführen um, die anstehenden Prioritäten zu formulieren, die sich auf einen möglichst breiten Konsens der Bürger stützen sollen. Das heißt, so sagt man doch, erst einmal sind alle Optionen auf dem Tisch. Es liegt nun an den Präsidenten, die Themen, die die weitesten Übereinstimmungen auf sich vereinen können, zu präsentieren. « Répondre à cette nécessité appelle à une démarche de concorde nationale, de dépassement des ordres établis, de mobilisation de toutes les bonnes volontés », – „Eine Antwort auf diese Notwendigkeit verlangt eine Vorgehen in nationaler Eintracht, ein Überschreiten der gesetzten Ordnungen sowie eine Mobilisierung des guten Willens“.

Es stehen noch andere Projekte auf der Agenda des Präsidenten, u. a. die Reduktion der Zahl der Abgeordneten in der Nationalversammlung und den Umbau des Conseil économique, social et environnemental zu einem « Conseil de la participation citoyenne ».

Die früheren Präsidenten und Premierminister sowie wichtige Vertreter der Opposition werden im Elysée-Palast empfangen werden. Möglicherweise wird sich dann der Staatspräsident mit seinen Entscheidungen an die Franzosen wenden? Um den 14. Juli. Das militärische Défilé ist übrigens bereits abgesagt und wird durch eine kleine militärische Zeremonie ersetzt werden.

Cédric Pietralunga  in LE MONDE hat dazu einen Kommentar vom Élysée-Palast aus dem Kabinett des Präsidenten erhalten: « Le président entend s’appuyer sur deux piliers pour la suite : un souverainisme réinventé, protecteur de l’économie, des emplois, de l’environnement ; et un girondisme rénové, avec une nouvelle étape de déconcentration voire de décentralisation, pour un Etat plus efficace et plus proche des gens » – „Der Präsident möchte sich jetzt auf zwei Pfeiler stützen, eine neu erfundene Souveränität (souverainisme), die die Wirtschaft , die Arbeitsplätze und die Umwelt schützen soll und ein verbesserter „Girondisme“ mit einer neuen Etappe der Dekonznetration, sogar einer Dezentralisierung, um einen wirksameren Statt der näher an den Bürgern ist, zu erreichen.“

> Initiative franco-allemande pour la relance européenne face à la crise du coronavirus / Deutsch-französische Initiative “Europa muss zusammenstehen” – 19. Mai 2020

#CoronaVirus – COVID-19-Krise

> Die Corona-Pandemie in Deutschland und Frankreich – 3 décembre 2021

> Stiko empfiehlt Corona-Impfung für 12- bis 17-Jährige – DER SPIEGEL, 16.8.2021

Covid19 und der Pass sanitaire

> COVID-19 – Kann ich nach Frankreich einreisen? – Französische Botschaft in Berlin>

> Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise – Auswärtiges Amt

> Französische Corona-App „TousAntiCovid“

> Info Coronavirus Covid-19 – « Pass sanitaire » – Gouvernement.fr

> Certificat COVID numérique de l’UE – Commission européenne

> www.adac.de/news/frankreich-urlaub-corona/

Corona Virus:
> #CoronaVirus – COVID-19-Krise> Wiedergelesen: Albert Camus, Die PestAlbert Camus : « La seule mesure qui sembla impressionner tous les habitants fut l’institution du couvre-feu » Albert Camus, > La Peste, in : Œuvres complètes, tome II (1944-1948), Paris: Gallimard, 2006, pp. 152. (Zitiert vom > Philosophie Magazine)

> #Corona-Virus, #Covid19 und die Verschwörungstheorien

> Coronavirus in Deutschland – Website der Bundesregierung

> Sich noch immer privat zu treffen, ist gefährlich egoistisch – Der Tagesspiegel – 4.4.2021

> Informations Coronavirus – Site du Gouvernement français

> Coronavirus COVID-19 – Site www.elysee.fr

> 31 mars 2012 : Le Président de la République Emmanuel Macron s’est adressé aux Français.

La situation en France

Das Ministère de l’Éducation nationale, de la Jeunesse et des Sports folgende Informationen veröffentlicht:

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 15 avril 2022 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 18 mars 2022 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 11 mars 2022 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

LE POINT de situation covid-19l – 3 mars 2022

LE POINT de situation covid-19l – 22 février 2022

> LE POINT de situation covid-19 – 11 février 2022

> LE POINT de situation covid-19 – 28 janvier 2022 *.pdf

> CP 14012022 chiffres_covid_national
LE POINT de situation covid-19 – 21 janvier 2022 *.pdf

> LE POINT de situation covid-19 – 14 janvier 2022 *.pdf

> LE POINT de situation covid-19 *.pdf – 6 janvier 2022

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 17 décembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 10 décembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 3 décembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 26 novembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 26 novembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 19 novembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 19 novembre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 15 octobre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 8 octobre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Informationen über das Coronavirus – Französische Botschaft in Deutschland

> Informationen in deutscher Sprache über die geltenden Regelungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus – Deutsche Vertretungen in Frankreich

Auf dieser Website der Europäischen Kommission > ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/health/coronavirus-response_de finden Sie immer alle aktuellen Informationen zur Reaktion der EU auf die COVID-19-Krise.

> Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete – Robert Koch Institut

Die Tweets vom > Ministère des Solidarités et de la Santé und vom > Bundesministerium für Gesundheit – sind eine gute Gelegenheit, sich allerlei Aufgaben – Zeitungsartikel, verfassen, Diskusssionsrunde: Die Krise in Frankreich und in Deutschland etc. – auszudenken – bis hin zu einer Vokabelliste rund um die Pandemie. PONS wird sicherlich helfen dabei:


Das Coronavirus und die Sprache…

> « Lundimanche », « apérue », « coronabdos »… les nouveaux mots du confinement – Chronique par William Audureau – Le Monde 27 avril 2020 à 1

> Dire, ne pas Dire – Académie française

> >Le Petit Robert 2021 et ses mots nouveaux

> #21 La langue française à l’heure du coronavirus – Médiateur Radio France

> Neuer Wortschatz rund um die Coronapandemie – > OWID – Leibniz-Institut für deutsche Sprache


Archiv – Frühere Informationen:

> (Dé)Confinement2 en France l Teil-Lockdown in Deutschland – 26. November 2020

> Emmanuel Macron : Adresse aux Français, 24 novembre 2020

> #confinement2:Le Président de la République Emmanuel Macron s’est adresse aux Français et il a annoncé de nouvelles mesures – 28. Oktober 2020

> #CoronaVirus. Soyons plus attentifs – 26. Oktober 2020

CP 01102021 chiffres_covid_national

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 2 ocotbre 2021 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 4 décembre 2020 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

> Le point de situation hebdomadaire Covid – 19 ce vendredi 27 novembre 2020 – Délégation à la communication – Ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse

Weitere Informationen:

> I. Einreisevorschriften für Deutschland und Frankreich – DFKR

> #CoronaVirus: Emmanuel Macron – Couvre-feu en France und die Maßnahmen der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder – 15. Oktober 2020

> Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland – Website des Bundesgesundheitsministeriums


Alle haben sich dem Virus beschäftigt: Die einen weil sie zu Hause im Home-Office sitzen müssen, die anderen aus beruflichen Gründen ist, die Journalisten, die Politiker, die Psychologen, die Ökonomen, die Präsidenten, natürlich auch die Schriftsteller. Die einen sinnen über die wirtschaftlichen Folgen nach, die anderen untersuchen die Folgen des Lockdowns für die Seele, die einen sprechen vom Krieg, andere denken sich Zukunftsszenarien für das Leben mit dem Virus aus. Da kommt der Zwischenruf, der Tract, eines Historikers gerade richtig, um die Perspektiven zurechtzurücken: Jean-Noël Jeanneney, der frühere Direktor der Nationalbibliothek (2002 bis 2007) und frühere Präsident von Radio-France hat sich jetzt dazu geäußert: > Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020.


> Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise – Auswärtiges Amt

> Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus – Die Bundesregierung

> ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/health/coronavirus-response_de – Website der Europäischen Kommission.

Alles über Ihre Reiseziele: > reopen.europa.eu/de

> Vous partez en voyage à l’étranger ? Ayez le réflexe Ariane !

> Coronavirus disease (COVID-2019) situation reports – WHO

> Coronavirus Covid-19 – auf Deutsch – Ministère de l’Europe et des Affaires Étrangères

> Coronavirus Covid-19 – Ministère de l’Europe et des Affaires Étrangères

> Innenministerium, Paris

> Innenministerium, Berlin

> Fallzahlen – Robert-Koch-Institut

> Coronavirus et pandémie de Covid-19 – LE MONDE

> Conférence du Pr Philippe Sansonetti : Covid-19 ou la chronique d’une émergence annoncée – Collège de France – 16 mars 2020

> Infection au nouveau Coronavirus (SARS-CoV-2), COVID-19, France et Monde – Santé publique, France

> Coronavirus: Schutzmaßnahmen und Bedingungen für Umtausch-und Rückerstattung von Bahntickets – OUI – SCNF

Initiative franco-allemande pour la relance européenne face à la crise du coronavirus / Deutsch-französische Initiative „Europa muss zusammenstehen“

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> Deutsch-französische Initiative “Europa muss zusammenstehen” – Nachgefragt: Prof. Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen – 22. Mai 2020

#Confinement # CoronaVirus und die Literatur I

> Online #Französisch-lernen I ff.: Die Übersicht

> #ondoitrelire

> Die Konzeption unsere Blogs: Pädagogik, Fachdidaktik und auch Journalismus

Wir haben hier schon einen Lesebericht zu dem 1947 erschienenem Roman von Albert Camus (1913-1960), Die Pest > Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest angezeigt. Nicht nur in Krisenzeiten hat die Literatur eine gar nicht zu überschätzende Bedeutung für Orientierungen in sozialer, politischer, wirtschaftlicher, historischer wie auch philosophischer Hinsicht. Damit ist ihre Tragweite aber keinesfalls erschöpft. Die Literatur hat auch eine besondere Bedeutung mit der ihr innewohnenden Kraft der Vorhersage.

NEU. Der Blog von Ernst Klett Sprachen : >Lesen fürs Leben

Nicht dass sie die Zukunft vorhersagen könne, aber ihre Autoren können sehr wohl die Zukunft beeinflussen; das war auch die Grundidee für die 2004 erschienene Festschrift für > Prof. Dr. Dirk Hoeges >> Literarische Autonomie und intellektuelles Engagement. Der Beitrag der französischen und italienischen Literatur zur europäischen Geschichte (15.-20. Jh.). Auf der 4. Umschagseite steht: „Wie kann Literatur einen Beitrag zur Geschichte leisten, ohne ihre ästhetische Autonomie preiszugeben?“ Darum geht es.  Wie können Autoren die einen Einfluss auf die Geschichte ihrer zeit ausüben? Dinge einordnen aber auch künftige Entwicklungen erkennen, einschätzen ja auch anstoßen. Auf diesen Weise vermitteln Schriftsteller Orientierung. Auch in dieser vom > Corona-Virus so sehr bewegten Zeit hält die Literatur für uns einen Orientierungsrahmen beriet. Viele Autoren vermitteln Einblicke in die sozialen Auswirkungen des Eingeschlossenseins, sie untersuchen die Reaktionen der Menschen auf Pandemien, sie vermitteln Hoffnung auf Besserung. Die Pest in Oran war vorbei, genauer gesagt, das Virus verlor an Viruenz, als die Menschen begannen, wieder Hoffnung zu schöpfen.

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire une lecture française en temps de confinement

 

Arthur Rimbaud (1854-1891) hat über seine Dichtkunst in seinen so berühmten Brief („Seherbrief“) am 15. Mai 1871 an Paul Demeny geschrieben: „_ Voici de la prose sur l’avenir de la poésie -[…] Le Poète se fait voyant par un long, immense et raisonné déréglement de tous les sens.[…] Il arrive à l’inconnu, et quand, affolé, il finirait par perrdre l’intelligence de ses visions, il les a vues.“ (A. Rimbaud, Œuvres complètes, éd. A. Adam, Paris 1972, p. 250 s.) Schade, diesen Brief und noch einen anderen an Georges Izambard vom 13.5 1871 (a.a.O., S. 248 f,) würde ich Ihnen jetzt gerne ganz vorlesen. Henri Michaux (1899-1984) hat in „L’avenir de la poésie sich ähnlich konkret über die Poesie ausgedrückt, das klingt ein wenig drastisch, aber es ist ja nur ein Bild: „Le rôle du poète consiste à être le premier à la sentir, à trouver une fenêtre à ouvrir, ou plus exactement à ouvrir un abcès du subconscient. -C’est peut-être en ce sens qu’on dit ‚Le poète est un grand médecin‘, comme le comique d’ailleurs. Ainsi manifeste-t-il sa deuxième tendance que j’ai appelée exorcisante. Il fait disparaître l’envoûtement de l’époque précédente, de sa littérature, et en partie de l’époque présente. – Ces deux tendances se conjuguent du reste en une seule poussée vers l’avenir.“ (H. Michaux, Œuvres complètes, ed. R. Bellour, Y. Tran, t. I., Paris 1998, p. 970.). genug. Zur Poesie und ihrer Zukunftsgestaltung könnten wir gleich anfangen, einen eigenen Blog zu schreiben. Wir kommen darauf zurück.

Eigentlich wollten wir bis hierher nur eine kurze Einleitung verfassen für das was jetzt kommt:

Wir nehmen diesen Tweet von Professor William Marx am Collège de France – > William Marx Littératures comparées – hier können Sie alle seien Vorlesunge sehen! – zum Anlass, um ohne seinen so spannenden Artikel > Ce que la littérature nous apprend de l’épidémie hier zu kommentieren, einige der von ihm genannten Bücher hierr nochmal zu nennen:

W. Marx schreibt: „si les épidémies appartiennent à l’expérience universelle et immémoriale, si elles occupent à ce titre une place non négligeable dans les textes littéraires, cette place elle-même appelle notre interrogation et notre interprétation. Elle dit quelque chose des modalités sous lesquelles l’humanité tente de faire face à l’épreuve. Ainsi la littérature peut-elle éclairer notre propre rapport à l’épidémie actuelle. […] Les pandémies, quant à elles, ont ceci de particulier qu’elles font de la collectivité humaine leur victime. Elles atteignent l’homme dans sa capacité à faire société ; elles révèlent sa nature d’animal social en faisant de celle-ci à la fois la vectrice de la catastrophe et la source sinon d’un éventuel salut, du moins d’une consolation et d’un allégement des souffrances.“ Und zitert u.a.:

Sophocle (5. Jh. v. Chr.), > Ödipus der Tyrann üb. v. Friedrich Hölderlin

Giovanni Boccaccio (1313-1375), Decameron (1348-1353) dessen erste vier Bücher sie in der vorzüglichen Überrsetzung von Kurt Flasch, der ihr auch einen sehr lesenswerten Essay „Poesie nach der Pest“ beigefügt, unbedingt lesen müssen: G. erschien 1992 in der Diederich’schen Verlagsbuchandlung Mainz.

Daniel Defoe (1660-1731), > The Storm, 1704.
—, A Journal of the Plague Year, London 1722.

Vargas, Fred, Pars vite et reviens tard, Paris 2001

Poe, Edgar Allan (1809-1849), The Masque of the Red Death, 1842.
Bücher von > Poe, Edgar Allan bei Ernst Klett Sprachen.

Marc Shelley (1797-1851), The last man, 1826.

Jack London (1876-1916), > The Scarlet Plague, 1912.

Albert Camus (1913-1960), > Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest

Jean Giono (1895-1970), Le Hussard sur le toit, Paris 1951.

Jean-Paul Sartre (1905-1980), Typhus, Pais 1943, Typhus. scénario, éd. A. Elkaïm-Sartre, Paris 2007. Film: Les Orgueilleux mit Michèle Morgan und Gérard Philippe

Jean de la Fontaine (1621-1695), Les Anmaux malades de la peste, 1678

Hinzuzufügen wäre:

Xavier de Maistre (1763-1852), Oeuvres complètes, Paris o. J. mit id., Voyage autour de ma chambre, S. 11-109, und id., Expédition nocture autour de ma chambre, S. 11-209

Und noch mehr:

Girard de Caudemberg, Scaevola Charles, > Choléra, moyen d’en arrêter la propagation et d’en préserver les cités et les individus sans apporter aucune entrave aux relations internationales, Paris 1848.

> Antoine Compagnon, > La littérature face aux pandémies – Sciences sociales et humanités – >Avril 2020

Mathilde Gérard, > Epidémies et littérature, une inspiration contagieuse – LE MONDE – 11.9.2009 (!)

A l’heure où la grippe A se propage à grande vitesse, avec une virulence certes relative, les œuvres de fiction sont riches d’enseignements quant aux réactions humaines et sociales en temps de pandémie.

> L’épidémie en littérature, à travers 6 grands romans par Naomi Titti- France-Culture – 17/03/2020 ***

> Penser l’enfermement avec 5 grands philosophes – Pauline Petit – Fracne Culture – 9 avril 2020

> Confinement et littérature – les choix de l’EXPRESS

Sabine Audrerie, > Coronavirus : La littérature face à l’événement – La Croix – le 25/03/2020 – Sie zitiert Albert Camus : „Le rôle de l’écrivain ne se sépare pas de devoirs difficiles. Par définition, il ne peut se mettre aujourd’hui au service de ceux qui font l’histoire : il est au service de ceux qui la subissent », Albert Camus, Discours de Suède, 1957.

Bernard Henry Lévy > Chronique du coronavirus, 1 – La Règle du jeu, 30 mars 2020.

> Coronavirus : ces dix fictions qui avaient tout prévu – Dernières Nouvelles d’Alsace – 23 März 2020

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