Deutsches Literaturarchiv in Marbach: Ausstellungseröffnung – Die Erfindung von Paris

Über Jahrhunderte hinweg wird die französische Hauptstadt gelesen, erdacht und erschrieben. Als Sehnsuchtsort, Projektionsfläche und Metropole zieht sie Neugierige und Landflüchtige, Künstler und Lebenskünstler, die Avantgarden und die Archäologen an. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Paris-Bilder deutscher Autoren wie Siegfried Kracauer, Walter Benjamin, Ernst Jünger, Paul Celan, Undine Gruenter und Hans Magnus Enzensberger.

Ausstellung – Die Erfindung von Paris Mittwoch, 13. Juni bis Sonntag, 31. März 2019 | DLA Marbach

Zur Ausstellungseröffnung am 13. Juni 2018, 19.30 Uhr, sprachen Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, und Ulrich Wickert:

Ulrich Wickert berichtet von seinen Erinnerungen an den Jardin de Luxembourg. Eine gute Gelegenheit hier nochmal unseren Artikel über den > Jardin de Luxembourg zu zeigen.

Paris:

Fotos:

> Paris April 2018

> April 2015. Auf nach Paris – 24. April 2015

> Juni 2017 in Paris: Vom Panthéon zum Palais Royal und wieder zurück – 27. Juni 2017

> Für einen Tag nach Paris – 17. Oktober 2011

#französischeLiteraturlesen

Hier wächst unsere Tweet-Sammlung zu > #französischeLiteraturlesen.

Wie gesagt Lesen verändert alles: Die eigenen Sichtweisen, den eigenen Horizont, die Sicht auf Andere und Anderes, die Einstellung zu…, das Nachdenken über die verpassten Chancen und die künftigen Möglichkeiten. Lesen ist so aufregend, dass es auch gefährlich werden kann. Es schürt den Mut zur Veränderung, dann denken wir gleich an Albert CamusL’homme révolté (1951) oder an Jean-Paul Sartre, der Roquentin im Zug nach Paris, als er über ein neues Buch nachdenkt, über das, was er schreiben will, sagen lässt: „Eine Geschichte, zum Beispiel, wie sie gar nicht vorkommen kann, ein Abenteuer. Sie müsste schön sein und hart wie Stahl und sie müsste den Leuten die Schamröte wegen ihrer Existenz ins Gesicht treiben. » Sartre, La Nausée, 1938. damit resümiert Sartre seine Literaturästhetik, also seine Maßstäbe, was gute Literatur ausmacht. Und weil > gute Literatur (Unsere Besprechungen bei Klett-Cotta) eigentlich immer so vehement auf Veränderung dringt, weil sie so viel Neues zeugt, das Bestehende oft in Frage stellt, weil sie auch mal ganz radikal Neues zeigen kann, und deshalb auch mal gefährlich sein kann, liegt in vielen Regalen der >Stadtbibliothek in Stuttgart ein Feuerlöscher:

> Französisch-Lektüren bei Ernst Klett Sprachen

Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen

Neue Themen auf unserem Blog:

> Le projet de loi asile-immigration

> Tintoretto und Sartre Vortrag in Köln am 18.1.2018

> Literatur der Immigranten in Frankreich:
Vortrag am 16.1. in Stuttgart

> FranceMobil et mobiklasse.de
Bewerben bis 18.2.2018

Schon gesehen?
> Froodel.eu

> Fachdiaktik

Oft „betten“ wir Videos ein, die z. B. der Elyseepalast mit Reden oder Interviews des Staatspräsidenten zeigt. Dann kann man zuerst das Video ansehen und danach den Text der Rede – der dazu oft angezeigt wird – lesen und damit vielfältige Aufgabe verknüpfen. Viele der Reden Macrons zu Europa werden hier angezeigt: > Rappel : Les discours du Président de la République et l’Europe.

Fast alle > Videos auf unserem Blog, die in unserer Ein-Mann-Redaktion entstehen, gehören in die Reihe „Nachgefragt…“ : z. B. Im Institu d’Etudes politiques de Paris haben wir Christian Lequense nach Frankreich, Deutschland und Europa gefragt: > > „L’Europe ne doit pas se faire dans le silence.“Entretien avec Christian Lequesne, Professeur à Sciences po à Paris – 18. Dezember 2017. Im Januar 2017 hat der Professor am Collège de France Alain Mabanckou uns Fragen zur Literatur beantwortet: > Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? – 23. Januar 2017.

Die Konzeption unserer Interviews enthält die Überlegung, für die Tagespolitik aktuelle Interviewpartner zu finden, aber auch hier Interviews zu zeigen, die noch eine längere Zeit auch für den Französischunterricht eingesetzt werden können: > > Nachgefragt: Juniorbotschafter Patrick Pulsfort – 31. Mai 2016

Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit diesen > Videos im Französischunterricht zu arbeiten. Man kann sie auch zur Bearbeitung als Hausaufgabe stellen: 1. Seht Euch das Video … auf dem Frankeich-Blog an 2. Schreibt eine kurze Zusammenfassung. Man könnte die Klasse oder den Kurs in drei Gruppen aufteilen und verschiedene Videos ansehen lassen: > Fête de la Francophonie 2017 au Centre français de Berlin : Les interviews und mit diesen Inforamtionen beginnt dann eine Unterrichtsreihe über die Frankophonie. Oder die Gruppen des Kurses gucken verschiedene Interviews zu den deutsch-französischen Beziehungen, mit diesen Informationen kann dann viel Wissen über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern zusammengetragen werden:

> Der Vergleich (XII) : L’allemand en France, Französisch in Deutschland (II) – 18. Juli 2016
> Nachgefragt: Zu Besuch im Deutsch-Französischen Sekretariat für den Austausch in der beruflichen Bildung – 9. Februar 2017
> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes -22. März 2015

PONS online nachschlagen

PONS hilft immer.

Oder die Schüler/innen gucken diesen Film über Proust an und entdecken einen wunderbaren Autor: > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016

Medien im Französischunterricht > Lesebericht: Andreas Nieweler (Hrsg.), Fachdidaktik Französich. Das Handbuch für Theorie und Praxis

Die Fotos. LITTÉ-RAD-TOUR. Französische Literatur in Stuttgart 15. – 17. September 2017 im Großraum Stuttgart

2017 ist Frankreich Gastland der Frankfurter Buchmesse – eine große Ehre und zugleich ein Anlass, die Vielfalt der frankophonen Literatur zu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem für den Frankreich-Auftritt zuständigen Kommissariat, der Stadt Stuttgart und der Stadt Straßburg laden das Institut français Stuttgart und das Literaturhaus Stuttgart dazu ein, an drei Tagen französischsprachige Literatur in Stuttgart zu entdecken. Wir waren bei der Vernissage im Institut français und bei den gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Literaturhaus Stuttgart mit dabei und zeigen hier in einem Fotoalbum die Fotos dieser Veranstaltungen:

Freitag, 15.09.17 18.30 Uhr
> Vernissage und Festivaleröffnung im Institut français:

Freitag 15.09.17 19.30 Uhr
> Karambolagen: fremd/étranger.
Claire Doutriaux, Hinrich Henkel-Schmidt, Hédi Kaddour, Gila Lustiger
Veranstaltungsreihe: Karambolagen. Film, Gespräch und Lesung
Moderation: Hinrich Henkel-Schmidt

Samstag 16.09.17 19.00 Uhr
> L’esprit des mots / Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben
Geneviève Létang, Philippe Arlaud, Iris Radisch, Elisabeth Edl
Veranstaltungsreihe: Litté-Rad-Tour. Französische Literatur in Stuttgart
Szenische Lesung, Buchpremiere und Gespräch
Moderation: Martin Ebel
L’ESPRIT DES MOTS
Die Straßburger Ausnahmekünstler Geneviève Létang (Harfe) und Philippe Arlaud (Dramaturg und Opernregisseur) vereinen ihre Leidenschaft zu Musik und Wort und entführen uns auf eine musikalische Reise durch ausgewählte Werke der französischen Literatur.
WARUM DIE FRANZOSEN SO GUTE BÜCHER SCHREIBEN
Jean-Paul Sartre hat einst eine ganze Generation in Europa politisch geprägt. Michel Houellebecq beschreibt inzwischen Frankreich als Land in der Krise. Die französische Literatur der Nachkriegszeit war stets Programm, mal existenzialistisch, mal politisch, mal verführerisch. Die Camus-Expertin Iris Radisch widmet sich, inspiriert durch ihre eigenen Treffen mit zahlreichen namhaften AutorInnen, in ihrem druckfrischen Buch unter dem Titel „Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben“ eben dieser Frage und gibt einen Überblick über die Welt von Jean Paul Sartre und Marguerite Duras bis zu Patrick Modiano, Yasmina Reza und Michel Houellebecq.

Gut, das ein Buch mit der Erklärung, warum Franzosen so gute Bücher schreiben mit > Jean-Paul Sartre und > Albert Camus anfängt. Eine Rezension des Buches von Iris Radisch folgt bald.

LITTÉ-RAD-TOUR.
Französische Literatur in Stuttgart
15. – 17. September 2017 im Großraum Stuttgart

Das ausführliche Programm mit einer Karte > LITTÉ-RAD-TOUR – Französische Literatur in Stuttgart

2017 ist Frankreich Gastland der Frankfurter Buchmesse – eine große Ehre und zugleich ein Anlass, die Vielfalt der frankophonen Literatur zu entdecken. In Zusammenarbeit mit dem für den Frankreich-Auftritt zuständigen Kommissariat, der Stadt Stuttgart und der Stadt Straßburg laden das Institut français Stuttgart und das Literaturhaus Stuttgart dazu ein, an drei Tagen französischsprachige Literatur in Stuttgart zu entdecken. Bei einem literarischen Parcours durch die „Fremde“ ziehen Groß und Klein mit dem Rad durch Stuttgart, treffen in mehreren Etappen auf bedeutende frankophone Autoren

(Ken Bugul, Hédi Kaddour, Sylvain Prudhomme, Fiston Mwanza Mujila, Shumona Sinha), große Namen der Weltliteratur (Honoré de Balzac, Albert Camus, Arthur Rimbaud …) und auf wichtige Brückenbauer zwischen Deutschland und Frankreich (Philippe Arlaud, Claire Doutriaux, Gila Lustiger, Iris Radisch, Hinrich Schmidt-Henkel).

Was bedeutet es heute für Schriftsteller oder Intellektuelle fremd zu sein? Wie ist es möglich, sich in einer Zeit, in der die Akzeptanz des Anderen erneut in Frage gestellt wird, als Weltbürger zu betrachten oder zu leben? Wie definieren wir fremd sein auf der jeweils anderen Seite des Rheins? Wie können wir diesen Begriff der Abgrenzung durchlässiger machen und beweglich halten? In Lesungen, Diskussionen, Film, Musik und Spielen erfahren die Besucher, welches Potenzial dabei den Begegnungen innewohnt. Die Litté-Rad-Tour ist demnach weit mehr als ein Literaturfestival – sie feiert nicht nur den 200. Geburtstag des Fahrrads und rückt somit auch die Frage nach der Mobilität in einer Stadt in den Fokus, sondern zeugt auch von dem lebendigen Austausch zwischen den Städtepartnern Stuttgart und Straßburg.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017

Veranstalter: Institut français Stuttgart, Kommissariat „Frankfurt auf Französisch“, Literaturhaus Stuttgart, Stadtbibliothek Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung durch: Institut français, Landeshauptstadt Stuttgart, Ville de Strasbourg, Robert Bosch Stiftung, Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung, Alleo, Verein der Freunde des Institut français, Decathlon, Ernst-Klett Verlag

Medienpartner: Arte, Stuttgartmagazin LIFT

Programm
Festivaleröffnung/Vernissage
L.I.R. – LIVRE IN ROOM (Joris Mathieu, Nicolas Boudier)
PLUMES (Vincent Muller)
DIE MAGIE DER WORTE (Klaus D. Bertl)
Freitag, 15. September, 18.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Festivaleröffnung mit offizieller Begrüßung der Veranstalter und anschließender Vernissage dreier Ausstellungen, die den Betrachtern auf unterschiedliche Weise die Welt der Literatur nahebringen: über die ideale Bibliothek, große Autoren und ihre Leser.

L.I.R. – LIVRE IN ROOM
Ausstellungsdauer: Dienstag, 5. September bis Freitag, 6. Oktober

Nehmen Sie Platz. Sie sind umgeben von Regalen voller Bücher, die unter dem Aspekt der „Bibliothèque idéale“ ausgewählt wurden. Suchen Sie eines davon aus, das Ihre Neugierde weckt und machen Sie es sich gemütlich. Alsbald erwacht das Buch vor Ihren Augen zum Leben: als virtueller, menschlicher Vorleser. In Form einer Lesekabine bietet die Installation von Joris Mathieu und Nicolas Boudier den Besuchern die Möglichkeit, für einige Augenblicke der Realität zu entfliehen und in die imaginierten Welten der Autoren einzutauchen. Das Buch steht im Zentrum dieser literarisch-digitalen Installation, in der das Scannen eines Barcodes ein visuelles und akustisches Erlebnis auslöst, das zu einer immersiven literarischen Reise einlädt.

PLUMES
Ausstellungsdauer: Freitag, 15. September bis Freitag, 6. Oktober

Für die Ausstellung „Plumes“ (dt. „Federn“) hat der Straßburger Fotograf Vincent Muller große frankophone Schriftsteller wie u. a. Jean Teule, Alain Mabanckou, Leïla Slimani, die in der berühmten Librairie Kléber in Straßburg zu Gast waren, porträtiert.

DIE MAGIE DER WORTE
Ausstellungsdauer: Freitag, 15. September bis Freitag, 6. Oktober

Das Großstadtleben in Paris mit allen Sinnen wahrnehmen und mit Momenten der Vertiefung in eine Lektüre vereinbaren? Die Faszination der Bücher in verschiedenen Situationen soll in dieser kleinen Fotoausstellung von Klaus D. Bertl aufgezeigt werden. Sie sind seit 2008 entstanden, zum Teil auf gemeinsamen Frankreich-Reisen mit dem fotoclub stuttgart 1938 e. V.

Eintritt frei

Ausstellungsöffnungszeiten: Di-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr 10.00 – 16.00 Uhr

Das ausführliche Programm mit einer Karte > LITTÉ-RAD-TOUR – Französische Literatur in Stuttgart

> Plakat zum Download

> Postkarte zum Download
Diskussion
AUFTAKT VERANSTALTUNGSREIHE „KARAMBOLAGEN“
Freitag, 15. September, 19.30 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Literarischer Fahrradparcours durch die Stadt
WERKSCHAU/COMICAUTOREN & ILLUSTRATOREN
Samstag, 16. September, 11.00 Uhr | Stadtbibliothek Stuttgart, Mailänder Pl. 1, 70173 Stuttgart

DÉJEUNER SUR L‘HERBE
Samstag, 16. September, 12.00 – 15.00 Uhr | Stadtgarten S-Mitte,
bei Regen: Passage am Tagblattturm

LITERARISCHE FÜHRUNG TEIL I
Samstag, 16. September, 14.30 | Treffpunkt Ecke Calwer Straße / Alte Poststraße

FILM: „KEN BUGUL – PERSONNE N’EN VEUT“
Samstag, 16. September, 15.00 | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

LESUNG: JULIE CHAUVET „DRAPEAU ROUGE“
Samstag, 16. September, 15.15 | Treppe am Feuersee

LITERARISCHE FÜHRUNG TEIL II
Samstag, 16. September, 16.00 | Treffpunkt Hasenbergsteige 10

FILM: „DIE MACHT DER BÜCHER“
Samstag, 16. September, 16.00 & 17.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

GESPRÄCH: FOKUS AFRIKA
Samstag, 16. September, 16. 45 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

LITERARISCHE FÜHRUNG TEIL III / APÉRITIF LITTÉRAIRE
Samstag, 16. September, 18.00 | Schillerplatz, Weinhandlung Kreis

SZENISCHE LESUNG: „L’ESPRIT DES MOTS“
Samstag, 16. September, 19.00 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

BUCHPREMIERE UND GESPRÄCH:
„WARUM DIE FRANZOSEN SO GUTE BÜCHER SCHREIBEN“
Samstag, 16. September, 20.30 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

2 x Frühstücksmatinee – Begegnung mit den Trägern des Internationalen Literaturpreises des Hauses der Kulturen der Welt
LESUNG UND GESPRÄCH I:
FISTON MWANZA MUJILA „TRAM 83“
Sonntag, 17. September, 11.00 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart
LESUNG UND GESPRÄCH II:
SHUMONA SINHA „GESCHICHTEN DER WUT“

Das ausführliche Programm mit einer Karte > LITTÉ-RAD-TOUR – Französische Literatur in Stuttgart

Internationales Literaturfestival in Berlin 2017
Azouz Begag liest aus Béni ou le paradis privé

Der Frankreich-Blog begleitet den Blog von Klett-Cotta vier Tage lang ab morgen zum > 19. Internationalen Literaturfestival 6. – 19. September 2017 nach Berlin.

Und wir treffen dort: (Programmheft:) AZOUZ BEGAG wurde 1957 in Lyon geboren, wo er 1984 auch seinen Doktor in Wirtschaftswissenschaften machte. In seinen hochgelobten Büchern wie LE GONE DU CHAÂBA [1986] und LA FORCE DU BERGER [1991] reflektiert er u. a. seine Erfahrungen als Gastarbeiterkind. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen gehören der Prix Sorcières [1987] und der Europäische Kinderbuchpreis [1993]. 2005 bis 2007 war er in Frankreich beigeordneter Minister für die Förderung von Chancengleichheit und 2013 bis 2014 Direktor des Institut Français in Lissabon. Begag lebt in Paris. Er war seit 2002 zehnmal Gast des ilb, tritt in diesem Jahr auf dem »Internationalen Kongress für Demokratie und Freiheit« auf und spricht dort u. a. über seinen Roman BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ [1989].

> twitter.com/azouzbegag

Sonntag, 10.9.2017, 11 h 30
Islam und Demokratie mit Azouz Begag, Seyran Ateş, Fehti Beslama, Esra Küçük, Moderation: Stefan Weidner
Oberes Foyer

MO 11.9. 12 h 30 Haus der Berliner Festspiele — Große Bühne
Gespräch und Lesung | in Französisch | Veranstaltung im Rahmen
des »Internationalen Kongresses für Demokratie und Freiheit«
Gast: Azouz Begag | Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

Kl. 8—13 |

AZOUZ BEGAG [Text] REGINA KEIL [Übersetzung aus dem Französischen]
Frankreich, 1989 Le Seuil 173 S., Schweiz 2000 Nagel & Kimche, 185 S
BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ. FAST ÜBERALL — DIE GESCHICHTE EINES ALGERISCHEN JUNGEN IN FRANKREICH | Jeder ist ein
Fremder, fast überall auf der Welt, nur zu Hause nicht. Doch wie fühlt man sich, wenn man auch zu Hause ein Fremder ist? Der 15-jährige Béni wurde im Gegensatz zu seinen algerischen Eltern in Lyon geboren. Er möchte so sein wie die Jungs seiner Klasse – ein Franzose. Damit nicht jeder weiß, dass seine Eltern keine Franzosen sind, hält er seinen richtigen Namen geheim. Und doch prallen französische und arabische Traditionen aufeinander. Der Roman thematisiert Toleranz, Rassismus und die Suche nach Normalität und beruht teilweise auf persönlichen Erfahrungen des Autors. Azouz Begag war seit 2002 zehnmal Gast des ilb, tritt in diesem Jahr auf dem »Internationalen Kongress für Demokratie und Freiheit« auf und spricht in diesem Zusammenhang u. a. über BÉNI OU LE PARADIS PRIVÉ.

Und hier zeigen wir nochmal das Video, das wir im Oktober 2016 in Stuttgart aufgezeichnet haben:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich?

> Lesebericht: Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera: Mon premier échange

Das französischsprachige Literaturprogramm auf der Leipziger Buchmesse – Eine Auswahl

In Leipzig: Französischsprachige AutorInnen des Gastlandauftritts Frankreichs auf der Frankfurter Buchmesse

> Auteurs dans la délégation française sur la foire du livre à Francfort 2017

Auch hier als Downlaod: Das französische Literaturprogramm in Leipzig – Eine Auswahl

Mathias Enard
Der diesjährige Preisträger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung nimmt an verschiedensten Veranstaltungen, Diskussionen und Lesungen teil.
Mathias Enard, geboren 1972 in Niort (Frankreich) ist ausgewiesener Experte für Orientalistik. Er studierte Arabisch und Persisch, lebte in Damaskus, Beirut und Teheran. Er ist einer der renommiertesten Autoren Frankreichs, ausgezeichnet mit verschiedenen Preisen, unter anderem dem Prix Goncourt für seinen Roman Kompass. Für eben diesen Roman erhält er den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Mathias Enard auf der Leipziger Buchmesse:
Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung
23. März 2017 | 12:30 – 13:00 Uhr, Ort: Das Blaue Sofa Glashalle, Stand 04
23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: ARD-Forum Halle 3, Stand B400
Eröffnung Café Europa
23. März 2017 | 10:30 – 11:30 Uhr, Ort: Café Europa Halle 4, Stand E401
Kompass
23. März 2017 | 13:30 – 14:00 Uhr, Ort: LVZ-Autorenarena Halle 5, Stand C100
Ein Kompass für Orient und Okzident?
23. März 2017 | 19:00, Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Str. 6, 04109, Leipzig (Zentrum) u.a.

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017 Marie Darrieussecq
Marie Darrieussecq, 1969 in Bayonne geboren, studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris. Marie Darrieussecq ist Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. 1988 erhielt sie den Prix des jeunes écrivains. Ihr Roman Schweinerei (1997) machte sie in Deutschland mit einem Schlag berühmt.
Bücher: Il faut beaucoup aimer les hommes, P.O.L; Man muss die Männer sehr lieben, Hanser
Marie Darrieussecq auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur auf Hausbesuch. 25. März 2017 | 16:00 – 17:00 Uhr, Ort: Forum International und Übersetzerzentrum, Halle 4, Stand C500

Krimi à la française > Krimi à la française – Veranstaltungen des Instititut français in Leipzig während der #lbm17

Paul Colize
Paul Colize, geboren 1953 in Brüssel, lebt heute in Waterloo. Paul Colize wurde einem breiteren Publikum durch seine Krimis bekannt. Mit Back up gelang dem Autor sein Durchbruch und für den Titel Un long moment de silence (erschienen 2013) erhielt er den Prix du Boulevard de l’Imaginaire 2013, Prix Landerneau Polar 2013 und den Prix Polars Pourpres 2013.
Bücher: Back up, Gallimard; Back up, Nautilus
Paul Colize auf der Leipziger Buchmesse:


Erste frankophone Kriminacht
25. März 2017 | 20:30 Uhr, Ort: Telegraph-Club, Dittrichring 18–20, 04109, Leipzig (Zentrum):

Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt

Caryl Férey
Caryl Férey, geboren 1967 in Caen, verfasst hauptsächlich Kriminalromane. Für den Roman Zulu bekam er den französischen Literaturpreis Grand prix de littérature policière 2008. Zulu wurde von Jérôme Salle und Julien Rappeneau verfilmt. Die französisch-südafrikanische Koproduktion lief 2013 im Kino.
Bücher: La jambe gauche de Joe Strummer, Gallimard; Blindgänger, Blanvalet
Caryl Férey auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française : 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

> Frankreich wird Gastland auf der Frankfurter Buchmesse 2017Sophie Hénaff

Sophie Hénaff, 1972 geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. Ihre Kolumne in der französischen Ausgabe der Cosmopolitan erfreut sich großer Beliebtheit und ist dadurch einem großen Publikum bekannt. XY ist ihr Krimidebüt. Das Buch war ein Bestseller in Frankreich und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Jérôme Leroy > Stuttgarter Kriminächte: Jérôme Leroy – „Der Block“ – 21. März 2017 von H. Wittmann
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Bevor er sich dem Schreiben widmete, war der Autor als Französischlehrer tätig. Le Bloc wurde 2011 mit dem Prix Michel Lebrun ausgezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt veröffentlichte Leroy die Kriminalromane L’Ange gardien (2014, Prix des lecteurs Quais du polar) sowie Jugan (2015). Der Block ist der erste Roman Leroys, welcher ins Deutsche übersetzt wurde. 2017 erscheint in Frankreich Un peu tard dans la saison über die Charlie Hebdo Attentate.

Dominique Manotti
Dominique Manotti, mit bürgerlichem Namen Marie-Noëlle Thibault, wurde 1942 in Paris geboren und ist Historikerin. Seit dem Algerienkrieg engagiert sie sich politisch. Erst mit 50 Jahren begann sie Romane zu schreiben Sie begreift sich selbst als Rätekommunistin in der Tradition von Gramsci und Rosa Luxemburg. 1968 verließ sie im Zuge der Mai-Revolte die kommunistische Partei, doch ihre Romane sind nach wie vor von ihren politischen Überzeugungen stark geprägt.
Bücher: Or noir, Gallimard; Schwarzes Gold, Argument + Ariadne Verlag
Schwarzes Gold: 25. März 2017 | 16:00 – 16:30 Uhr, Ort: Die Bühne Halle 5, Stand E402

Quentin Mouron
Quentin Mouron ist der Sohn des Schweizer Künstlers Didier Mouron, wurde 1989 in Lausane geboren und wuchs in dem Dorf Notre-Dame-de-la-Merci auf. Der Autor ist für verschieden Zeitungen und diverse Fernsehsendungen tätig. 2011 erschien sein erster Roman Au point d’effusion des égouts, für den er ein Jahr später den Prix Alpes-Jura der Association des écrivains de langue française erhielt.
Bücher: Notre-Dame de la merci, Olivier Morattel; Notre-Dame de la merci, Bilger

Janis Otsiémi
Janis Otsiémi, geboren 1976 in Franceville, Gabun. Er lebt und arbeitet in Libreville, Gabun und hat bereits zahlreiche Romane, Lyrikbände und Essays über Gabun veröffentlicht. Ausgezeichnet wurde er 2001 mit dem Prix du Premier Roman Gabonais. Seit 2007 ist er stellvertretender Generalsekretär der Union des Écrivains Gabonais.
Bücher: African tabloïd, Jigal; Libreville, Polar Verlag
Janis Otsiémi auf der Leipziger Buchmesse:

Alexis Ragougneau
Alexis Ragougneau wurde 1973 geboren. Seine Theaterstücke erhielten zahlreiche Preise. Der Autor war lange Zeit beruflich für die Kathedrale Notre-Dame de Paris tätig, er kennt sie wie seine Westentasche. Dieses Insiderwissen macht seinen Roman Die Madonna von Notre Dame umso spannender.
Bücher: La madone de Notre-Dame, Viviane Hamy; Die Madonna von Notre-Dame, List/Ullstein

Dominique Sylvain
Dominique Sylvain, 1957 in Lothringen geboren, studierte in Straßburg Kunst und arbeitete als Journalistin. In Tokio und Singapur begann sie Romane zu schreiben, die in Frankreich mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Schöne der Nacht, der erste Krimi ihrer neuen Reihe mit Lola Jost und Ingrid Diesel, erhielt den Prix de Elle.
Dominique Sylvain auf der Leipziger Buchmesse:
Krimi à la française: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Gary Victor
Gary Victor, geboren 1958 in Port-au-Prince ist einer der meistgelesenen Autoren Haitis. Er verfasst aber nicht nur Romane, sondern auch Drehbücher für Kino, Fernsehen und Radio. Gary Victor studierte zunächst Agrarwissenschaften, war dann als Journalist tätig und ist mittlerweile Chefredakteur der Tageszeitung Le Matin.
Bücher: Cures et châtiments; Suff und Sühne, Litradukt
Gary Victor auf der Leipziger Buchmesse:
Joutes de traduction 25. März 2017 | 18:30 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)


Weitere Programmpunkte
Guy Delisle
Guy Delisle wurde 1966 in Quebec geboren und studierte ab 1984 Bildende Kunst in Toronto. Von 1986 bis 1988 arbeitet er zunächst für das Zeichentrickstudio CinéGroupe, anschließend für verschiedene Studios in München, Berlin und Valencia. Seit 1991 lebt und arbeitet Guy Delisle in Montpellier. Noch während seiner Studienzeit veröffentlichte Delisle erste Comics und nahm an Ausstellungen teil.
Bücher: S’enfuir; Geisel, reprodukt
Guy Delisle auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah: 25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11
Geisel: 25. März 2017 | 15:00 – 15:30 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Alfred Grosser > Alfred Grosser auf unserem Blog www.france-blog.info
Alfred Grosser, 1925 in Frankfurt am Main geboren, ist ein deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler. Er war Professor am Institut d’études politiques de Paris. 1975 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 1998 den Grand Prix de l’Académie des Sciences morales et politiques sowie zahlreiche weitere Auszeichnungen
Alfred Grosser auf der Leipziger Buchmesse:
Le Mensch. Die Ethik der Identitäten 23. März 2017 | 15:30 – 16:00 Uhr, Ort: Forum Literatur Halle 4 Halle 4, Stand F100

Christophe André
Christophe André, 1956 in Toulouse geboren, ist Psychiater und Psychotherapeut am Hôpital Sainte-Anne in Paris. Er ist auf Angstzustände und Phobien spezialisiert und verfasst zahlreiche Sachbücher, welche sich mit diesen Themen beschäftigen. Schwerpunkt seiner Bücher ist die Psychologie der Emotionen. Zusammen mit François Lelord (Autor der Hector-Romane) schrieb er Bestseller wie Der ganz normale Wahnsinn und Die Macht der Emotionen.
Christophe André auf der Leipziger Buchmesse:
Begegnung mit Guy Delisle
24. März 2017 | 20:00 Uhr, Ort: Institut français d’Allemagne-Leipzig, Thomaskirchhof 20, 04109, Leipzig (Zentrum)
Comic hautnah
25. März 2017 | 12:00 – 12:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Karim Miské
Karim Miské, 1964 in Abidjan (Elfenbeinküste) geboren, ist ein französischer Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Er lebt und arbeitet in Paris. Für seinen Roman Entfliehen kannst du nie wurde er mit dem Grand prix de littérature policière 2012 ausgezeichnet.
Karim Miské auf der Leipziger Buchmesse:
Literatur im Tandem : 25. März 2017 | 14:00 – 14:30 Uhr, Ort: Stand ARTE Glashalle, Stand 11

Und außerdem
Jürgen Strasser: Maurice Genevoix’ La Mort de près
Jürgen Strasser ist ein wichtiger Vermittler der französischen Kultur und Sprache in Österreich. Mit seinen Übersetzungen und seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Leiter des Zukunftsfonds Österreich sowie als Mitglied des Vereins France-Autriche setzt er sich für den kulturellen Austausch beider Länder ein. Seine neueste Übersetzung La Mort de près, – Gedanken über den Ersten Weltkrieg von Maurice Genevoix stellt er auf der Leipziger Buchmesse vor.
Jürgen Strasser auf der Leipziger Buchmesse:
Nahaufnahme des Todes
26. März 2017 | 11:30 – 12:00 Uhr, Ort: Forum DIE UNABHÄNGIGEN Halle 5, Stand H309

Literaturhaus Frankfurt: Litprom Literaturtage 2017 – „Weltwandeln in französischer Sprache“ – mit unserem Dossier

Vier Interviews:

> Nachgefragt: Pedro Kadivar, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Alain Mabanckou, Une littérature-monde ?
> Nachgefragt: Shumona Sinha, Apatride
> Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084

Zwei Fotoalben

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Alain Mabanckou nous avait pourtant prévenus : «Pendant longtemps, ingénu, j’ai rêvé de l’intégration de la littérature francophone dans la littérature française. Avec le temps, je me suis aperçu que je me trompais d’analyse. La littérature francophone est un grand ensemble dont les tentacules enlacent plusieurs continents. La littérature française est une littérature nationale. C’est à elle d’entrer dans ce grand ensemble francophone.»

Zitiert bei : > Pour une littérature-monde, Paris : Gallimrd 2007.

Freitag, 20.01.17, 16.00 h, Samstag, 21.1.2017, 11.00h
im Literaturhaus Frankfurt M.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Mit Alain Mabanckou, Carolin Callies, Boualem Sansal, Shumona Sinha, Anne Weber, Fiston Mwanza Mujila, Pedro Kadivar, Meriam Bousselmi, Louis-Philippe Dalembert, Linda Lê u.a.

Aktuelle Stimmen einer internationalen Literatursprache

„Im Oktober 2017 wird Frankreich nach 28 Jahren wieder Ehrengast der Frankfurter Buchmesse sein. Internationale Literatursprache ist das Französische schon seit geraumer Zeit. Es bildet ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Das rufen die Litprom-Literaturtage 2017 ins Bewusstsein und diskutieren mit international erfolgreichen Autoren über ihr poetisches und persönliches Verhältnis zur französischen Sprache. … “ Bitte weiterlesen

> literaturhaus-frankfurt.de/programm/termine/litprom-literaturtage-2017-weltwandeln-in-franzoesischer-sprache-2017-01-20/

> Programm: Litprom Literaturtage 2017 – Weltwandeln in französischer Sprache

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt. Azouz Begag: Wie steht es um die Immigration in Frankreich? – 26. Oktober 2016

> Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? – 9. Mai 2016

> Nachgefragt: Dany Laferrière „Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama“ – 28. April 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie
6. Mai 2016

> Les réfugiés, les migrants, les demandeurs d’asile et les droits de l’homme. Une interview de la Présidente de la CNCDH – 26 février 2016

H. Wittmann, Heiner Wittmann, Immigration und Literatur. Ein Beitrag zur Integrationsforschung in Frankreich, Vortrag: Ursachen und Folgen von Flucht, Exil und Migration in Vergangenheit und Gegenwart. Tagung 3. bis 5. Juni 2016 im Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin. Erscheint im Mai 2017 bei Heidi Beutin, Wolfgang Beutin, Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Herbert Schmidt, Claudia Wörmann-Adam (Hg.), Verlag Talheimer, Mössingen. Talheim.

> La littérature de l’immigration en France. Bibliographie et sitographie.

Im Programmheft schreiben die Geschäftsleiterin von Litprom Anita Djafari und der Kurator Florian Kniffka:

„Wir beleuchten den Facettenreichtum der Literaturen auf Französisch, die rund um den Globus wandeln – und dabei die französische Sprache verwandeln. So bilden sie ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika in die Karibik, vom Maghreb bis nach Vietnam erstreckt. Ebenfalls 2017 jährt sich der Beginn einer Debatte im französischen Literaturbetrieb: 2007 unterzeichneten 44 Autor*innen das Manifest >»Pour une littérature-monde en français«. Das Manifest lehnt das Konzept der Frankophonie ab, denn diese sei eine neo-koloniale Ausgrenzung einer »nur« frankophonen Peripherie. Die Befürworter halten dagegen, die vom Manifest geforderte Weltliteratur in französischer Sprache sei der Grundgedanke der Frankophonie selbst. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung des Manifests haben wir elf internationale Autor*innen zu Gast, die ihr poetisches und persönliches Verhältnis zum Französischen diskutieren: Sehen sie sich als Teil einer frankophonen Literatur? Lehnen sie diese Zuschreibung ab? Und wie finden sie ihr jeweils individuelles Verhältnis zur französischen Sprache als Werkstoff?Die Autor*innen zeigen uns mit ihren Romanen, Gedichten, Theaterstücken, kurz: ihren Texten, wie wandelbar die auf Französisch geschriebene Literatur ist. Wir laden Sie ein, dies alles mit uns genauer zu erkunden und freuen uns darauf, Sie bei den nunmehr 6. Litprom-Literaturtagen zu begrüßen.“ (Hervorhebung, H.W.)

Dossier:

L’un des signataires de ce manifeste, Wilfried Sondé, nous a accordé une interview début mai 2016: > Un entretien avec Wilfried N’Sondé : Intégration ou assimilation ? Une bonne occasion de la reproduire ici encore une fois:

Nous avons demandé à Wilfreid Sondé ce qu’il pense aujourd’hui sur cette id´´e d’une „Littérature-monde“:

Wilfreid Sondé: „Ce que je pense de la Francophonie aujourd’hui est que c’est un concept intéressant dès l’instant oü il se limite à l’essentiel, à savoir rassembler des locuteurs de différentes langues autour du Français comme moyen de communication commun tout en respectant les spécificités de chacun.
Le manifeste Littérature Monde a permis de poser les bonnes questions, le chemin est encore long pour trouver et appliquer les bonnes réponses, mais le chemin est bon. A ce titre, la Littérature Monde ne peut pas connaître de limites ou de catégories en terme de thèmes abordés, tout ce qui touche à l’humain doit avoir sa place. En matière d’expression littéraire, seul importe la qualité…“

> Pour une „littérature-monde“ en français – Le Monde, 15.3.2007

Marc Escola > „Pour une littérature-monde en français“ -fabula.org, 18.3.2007

Collectif
Pour une littérature-monde

Ouvrage collectif d’Eva Almassy, Tahar Ben Jelloun, Maryse Condé, Dai Sijie, Ananda Devi, Chahdortt Djavann, Édouard Glissant, Jacques Godbout, Nancy Huston, Fabienne Kanor, Dany Laferrière, Michel Layaz, Michel Le Bris, Alain Mabanckou, Anna Moï, Wajdi Mouawad, Nimrod, Esther Orner, Grégoire Polet, Raharimanana, Patrick Raynal, Jean Rouaud, Boualem Sansal, Brina Svit, Lyonel Trouillot, Gary Victor et d’Abdourahman A. Waberi. Édition publiée sous la direction de Michel Le Bris et Jean Rouaud
Hors série Littérature, Paris: Gallimard 2007.

Alain Mabanckou, > Le monde est mon langage, Paris: Grasset 2016

Alain Mabanckou, > Réception critique et enseignement de la littérature africaine en France
12 avril 2016 14:00 15:00 Cours Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot

Alain Mabanckou, > Lettres noires : des ténèbres à la lumière
Écrivain, professeur de littérature à UCLA
17 mars 2016 18:00 19:00 Leçon inaugurale Amphithéâtre Marguerite de Navarre – Marcelin Berthelot
Alain Mabanckou > Lettres noires : des ténèbres à la lumière. Leçon inaugurale prononcée le jeudi 17 mars 2016 -Texte intégral

> Boualem Sansal : «L’ordre islamique tente progressivement de s’installer en France»
Par Alexandre Devecchio, Le Figaro, 17/06/2016

> Shumona Sinha et la trahison de soi. „Dans un français sauvage, l’auteur d'“Assommons les pauvres !“ décrit la fraternité haineuse des exilés. Un livre risqué qui lui a fait perdre son travail.“ LE MONDE DES LIVRES – 15.09.2011

Shumona Sinha, > Apatride, Paris Éditions de l’Olivier 2017: Texte de l’éditeur : „“D’autres nuits surgirent derrière ses paupières, mais la lumière n’y avait plus de chaleur, il ne s’en échappait aucun bruit, aucun son, aucun souffle. Elle se rendit compte que, ni ici ni là-bas, elle n’arrivait à rire, à respirer, à se sentir vivante, et qu’elle lévitait dans un mouvement aveugle, chutait dans le vide, sans terre ni ciel.“

Esha a quitté Calcutta pour s’installer à Paris, la ville dont elle rêvait. Or, d’année en année les déceptions s’accumulent, tout devient plus sombre et plus violent autour d’elle. Elle s’épuise dans d’innombrables batailles, et ne se sent plus en sécurité….“

Pedro Kadivar: > www.lesfrancophonies.fr/KADIVAR-Pedro-535

mardi 24 février 2015 L’humeur vagabonde
Kathleen Evin, > L’humeur vagabonde. Le metteur en scène et auteur iranien Pedro Kadivar
France-Inter

> Louis-Philippe Dalembert – site personnel

> Linda Lê – Editions Christian Bourgeois
> Les ouvrages de Linda Lê

> Fiston Mwanza Mujila – Éd. Matailié

Fiston Mwanza Mujila

Tous les soirs au Tram 83 on voit débouler les étudiants en grève et les creuseurs en mal de sexe, les canetons aguicheurs, les touristes de première classe et les aides-serveuses, les biscottes et les demoiselles d’Avignon, la diva des chemins de fer et Mortel Combat, bref, toute la Ville-Pays prête à en découdre sur des musiques inouïes, réunie là dans l’espoir de voir le monde comme il va et comme il pourrait dégénérer.

Lucien, tout juste débarqué de l’Arrière-Pays pour échapper aux diverses polices politiques, s’accroche à son stylo au milieu du tumulte et se retrouve sans s’en rendre compte coincé dans une mine de diamants, en garde à vue, ou dans le lit d’une fille aux seins-grosses-tomates. …“ > Bitte weiterlesen

Paris: Éd. Matailié 2015.


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