Archiv für die Kategorie 'Web 2.0'

Schüler bloggen für die Philosophie: www.philosie.eu

Mittwoch, 27. Juli 2016

educavoxIn unserem > Pressedienst = Twitter haben wir einen interessanten > Tweet von Hubert Lalande aus Ottawa/Kanada gefunden. Lalande berichtet über das Blogprojekt von François Jourde > Exploration des potentialités d’un blogue d’élèves gefunden. In einem Beitrag für die Website Educavox stellt Jourde den Blog > www.philosie.eu vor. Verfasst Par les élèves du cours de philosophie de l’École Européenne de Bruxelles 1 vor. Ein richtiger Schülernblog, wo diese unter Anleitung Artikel verfassenphilo-blog.

Ohne viel Technik, mit ein bisschen „on line“, ist es Jourde offenbar gelungen, für seine Schüler ein interessantes Online-Projekt aufzusetzen. François Jourde fasst bekannte Untersiuchungsergebnisse aus der Forschung bezüglich Schülerblogs zusammen: „(cf. Mario Asselin): „• les conditions affectives : les blogues sont appréciés et motivent les élèves • les différents contextes d’utilisation : leur utilisation est rapide et flexible, en plus de fournir une ouverture intéressante sur le monde ; • le déroulement de l’apprentissage : les élèves ont tendance à s’impliquer davantage dans leur écriture lorsque celle-ci s’effectue sur un blogue ; • les performances : les élèves écrivent davantage (mais la qualité des écrits demeure un enjeu).“

Der Blog mit WORDPRESS > www.philosie.eu begann im Mai 2016.

Zuerst gab es einige klassische Schreibregeln. Die Schüler bereiten ihre Beiträge mit Google Docs vor. Ist der text „druckreif“ kopiert der Schüler ihn in WordPress, wo er nach Durchsicht vom Lehrer auch von ihm veröffentlicht wird.

Nach und nach hat Jourde das System ausgebaut und nutzt > MyCred, ein Punktesystem, mit dem die Aktivitäten der Schüler auf dem Blog honoriert werden.

Françaois berichtet über positive Erfahrungen: „Le fait d’écrire dans le cadre d’une réelle publication donne un enjeu particulier à l’activité : la présence d’un public — au moins potentiel — incite à soigner le propos.“ Und er hebt die Bedeutung der Interaktionen mit Schülern und mit Experten hervor. Außerdem wird die Diskussionskultur in der Klasse gefördert:“Les échanges dans les discussions ont été généralement de qualité, mais ils ont parfois pris un tour pénible, du fait d’une poignée d’élèves cultivant un style de critique ampoulée — amusante la première fois, mais devenue vite un frein à la critique constructive et aux échanges réfléchis.“

Site de François Jourde : > Carnet d’un enseignant de philosophie au secondaire

Das Gesetz zur Digitalwirtschaft / loi numérique wird im Oktober verkündet

Dienstag, 5. Juli 2016

french german 

> Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France – 22. März 2016

> La République numérique en actes : Le projet de loi pour une République numérique – 18. Oktober 2015

> La nouvelle grammaire du succès: Rapport Lemoine sur la «Transformation numérique de l’économie » – 29. Dezember 2014

> Le Conseil national du numérique CNNum (I) – 11. Dezember 2014

Enseigner avec le numérique

Freitag, 22. April 2016

french german 

Zur Diskussion gestellt:

Les dossiers. Carrefour éducation – École branchée
> La technologie au service de la lecture, *.pdf, RÉCIT, Commission scolaire des Découvreurs

Ergänzung:
Jean-François Cauche , > Numérique et prévention : interdire ou éduquer ? 26 avril 2016

ORME:


L’écart entre / Der Unterschied zwischen l’enseignement 1.0 / dem Unterricht 1.0 et > l’enseignement 2.0 / dem Unterricht 2.0 paraît être toujours assez considérable / ist immer noch ganz beachtlich.

Schule und Politik: Vom Twittern in Frankreich und Deutschland

Mittwoch, 20. April 2016

Ergänzung:

> Répertoire de Balises d’activités pédagogiques sur Twitter

Ergänzung:

„Boîtiers électroniques, quiz, pédagogie inversée, liens vers des vidéos… Les amphis poursuivent leur révolution. Les innovations se multiplient non seulement dans les établissements mais aussi dans les disciplines,…“ Nathalie Brafman, > En amphi de droit, Twitter remplace la main levée, LE MONDE, 20.04.2016

Noch eine Ergänzung: > Twitter in der Schule ****

> Répertoire de Balises d’activités pédagogiques sur Twitter – Blog de Benoit Wautelet qui enseigne depuis 2004 la méthodologie de la langue française en formation initiale des instituteurs en Belgique francophone (Haute Ecole Louvain en Hainaut – Braine-le-Comte)


U-Entwurf: Wenn Schüler einen Text in 140 Zeichen zusammenfassen sollen, kann jeder seine Aufgabe vorlesen. Danach sind so viele Aspekte des Texte bekannt, auf dass prächtig diskutiert werden kann.


| Politik | Twitter-Anleitungen | Twittern für Französisch | Twitter in der Schule | Twitter im Austausch? | Das Vokabular für Twitter | Twitter-Bibliographie-Sitographie |



<<<< Das ist die > Timeline unseres Twitter-Accounts FranceBlogInfo

Beim Arbeiten mit Twitter bietet PONS seine Hilfe an

pons-woerterbuch


>140 Zeichen und wahnsinnig viel Banales in vielen Tweets, wo jeder seine Befindlichkeit in die Welt hinauszwitschert. Irgendjemand wird das schon hören. Ist das alles? Twitter, nein damit kenne ich mich nicht aus.

Und dennoch Twitter hat sich als sehr praktische Unterstützung > für unsere Pressearbeit rund um unseren Blog erwiesen.

Zwei Beispiele mögen hier genügen, um das beeindruckende Lern- und Lehrpotenzial von > Twitter für den Französischunterricht anzudeuten, wo Twitter von Schülern genutzt werden kann, um Französischkenntnisse auszubauen und zu trainieren : z. B. > La Semaine de la langue française et de la francophonie – 12.-20. März 2016. Oder der Vergleich der „Timelines“ französischen Botschaft in Berlin und der deutschen Botschaft in Paris senden: > Französisch-deutsches Twittern, so kann man in kurzer Zeit eine Liste der Themen erstellen, die zur Zeit im Rahmen der deutsch-französischen Kooperation besonders diskutiert werden.


Rappel:

mcluhan-massage„Ungefähr ab der Mitte des letzten Jahrhunderts haben die neuen elektronischen Medien die Schrift mit ihrer Leitfunktion bei der Übermittlung von Botschaften und Inhalten abgelöst, will man Marshall McLuhan und der Einleitung von Regine Buschauer in das Werk von McLuhan (> NZZ, 19. Januar 2001) Glauben schenken. In Bezug auf die elektronischen Medien ist das sicher richtig, aber Fotos und Bilder, Gemälde aller Art haben schon viel früher der Schrift ihren Rang streitig gemacht. Beschränken wir uns aber tatsächlich auf die elektronischen Medien, dann stimmt die Beobachtung von McLuhan, und Klett-Cotta hat eine gute Idee gehabt, sein Buch > The Medium ist the Massage (1967/1969) auf deutsch zu veröffentlichen.“ > Bitte weiterlesen.

Marshall McLuhan, Questin Fiore,
> Das Medium ist die Massage
Zusammengestellt von Jerome Agel, aus dem Amerikanischen von Martin Baltes und Rainer Höltschl (Org.: The Medium is the Massage)
1. Aufl. 2011, 160 Seiten,broschiert, mit zahlreichen Abbildungen und Illustrationen
ISBN: 978-3-608-50311-1


Beide Artikel enthalten Fragen/Aufgaben zu den Tweets – mit Hilfe von > PONS. In unseren Artikel über viele Themen werden immer wieder mal die dazugehörigen Tweets/Tweetline hier zitiert. Sie bieten willkommene Gelegenheiten für Aufgaben:

Man kann den Eindruck gewinnen, dass Twitter in französischen Schulen mehr eingesetzt wird als im deutschen Schulunterricht. Vielleicht täuscht der Einduck? Dennoch erinnern wir immer wieder an die ungenutzten Möglichkeiten > Französichunterricht 2.0.

Digital lernen mit Unterstützung von Klett :

klett-e-book


Twitter-Anleitungen:
Christoph Dernbach: > Anleitung: Twitter für Einsteiger – Tipps und Tricks für den Microblogging-Dienst (1): „Für alle, die Twitter bislang noch nicht ausprobiert haben oder noch ganz frisch dabei sind, will ich hier möglichst verständlich erklären, was Twitter eigentlich ist und welche Regeln man bei Twitter beachten sollte. Twitter ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst oder auch Mikroblogging-Service. Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten („Tweets“) mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen.“


Mit Twitter kann man Schüler anleiten, sich zielgerecht mit der französischen Politik vertraut zu machen, wobei der deutsch-französische Vergleich immer wieder im Mittelpunkt steht:

Politik und Twitter: Bei uns findet man in Twitter mit dem Stichwort Bundesregierung > twitter.com/search?q=bundesregierung&src=typd&lang=de keinen eigenen Zwitscher-Account der Bundesregierung, sondern an erster Stelle die > Tweets von Regierungssprecher Steffen Seibert. Hingegen in Frankreich findet man mit > Stichwort „Gouvernement“ die > Tweets der französischen Regierung: > tweets-gouvernement-francais

Auch Marianne twittert ständig.

www.elus20.fr/classement-partis-politiques-twitter-facebook/

Performances des Partis Politiques sur Twitter – gemessen von Digidust

Mit 140 Zeichen verbreitet der > CNCDH wichtige Infos:

Philipp Seibt, Datenlese. Die-140-Zeichen-Macht – SPIEGEL-ONLINE, 30.07.2015

www.parteigefluester.de/



Twitter in der Schule:

Die Vielfalt des digitalen Unterrichts. Hier das Fach Philosophie:


Das sind die > Tweets von @Edu_Num – > Le compte officiel de la > Direction du Numérique pour l’Éducation >>>>>>>>>>>>>:
„Elément clé de la refondation de l’École, la diffusion des usages du numérique dans l’enseignement constitue un puissant levier de modernisation, d’innovation pédagogique et de démocratisation du système scolaire. Elle est également un formidable outil d’inclusion des enfants en situation de handicap. La direction du numérique pour l’éducation assure la mise en place et le déploiement du service public du numérique éducatif.“ Hier ist die Quelle für die ganze Vielfalt der digitalen Ressourcen im französischen Schulwesen.

Zur Erinnerung:

> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école


| Politik | Twitter-Anleitungen | Twittern für Französisch | Twitter in der Schule | Twitter im Austausch? | Das Vokabular für Twitter | Twitter-Bibliographie-Sitographie |


Utiliser Twitter en cours de langues vivantes – Académie de Versailles

Un voyage scolaire « tout numérique » ****

Décrypter l’actualité en allemand avec Twitter 2016D **** – Expérithèque

http://henrimatisse.arsene76.fr/projets/twittclasse-allemand/

Enjeux et apports de Twitter en classe

Aus Kanada: > recit.csdps.qc.ca/recit/IMG/pdf/Actions_a_poser_Twitter.pdf

Friedrich, Björn, Twittern in Schule und Jugendarbeit

wikis.zum.de/zum/Twitter

Twitter – im Unterricht? – Privater Weblog (?) zum Einsatz des iPad in Schule und Unterricht an einem Kölner Gymnasium.


Twittern im Austausch? Karte mit Twitterklassen*****

www.twittclasses.fr

Les „twittclasses“ mettent Twitter à l’heure francophone


Bibliographie/Sitographie: > Weitere Hinweise auf Websites zu Twitter

10 définitions pour maîtriser le vocabulaire de Twitter
Noch mehr zur Bibliographie/Sitographie rund um Twitter
Vocabulaire Twitter : 15 Mots et Symboles à Connaître !
Vocabulaire indispensable pour bien utiliser Twitter (20 mots)
Le vocabulaire Twitter

Formet, Bertrand, Des „Twittclasses“ ? savoirs-cdi – janvier 2012

Fontdecaba, Stéphanie, La chronique d’é.l@b du numéro 509, « Ce qui fait changer un établissement » 140 caractères

Half, Robert, Le petit lexique utile de la twittosphère – 6 novembre 2015

Kurianowicz, Tomasz, Twitter-Unterricht. Twittern im Unterricht? Klar, sagen einige Pädagogen und setzen das Internet gezielt ein, um Wissen zu vermitteln und Diskussionen anzustoßen – DIE ZEIT, 22. Juni 2011

Raymond, Jean Luc, Apprendre Twiter @ApprendreTwiter

Spang, A. J., Twitter in Schule und Unterricht -www.lehrer-online.de, 05.05.2014.

Spang, A. J., (?), Twitter im Unterricht – Web2-Unterricht, 9. März 2014.
–, Twitter Grundlagen – Web2-Unterricht, 9. März 2014.

Vanssay, Stéphanie, Exposé sur Twitter. Est-il intéressant d’utiliser Twitter avec des élèves ? *.pdf

Wittmann, H., Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren – www.france-blog.info, 28. Feb. 2014 und > Twittern in der Schule


| Politik | Twitter-Anleitungen | Twittern für Französisch | Twitter in der Schule | Twitter im Austausch? | Das Vokabular für Twitter | Twitter-Bibliographie-Sitographie |

Ergänzung:

Künftig gemeinsam und digital:
Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD

Freitag, 1. April 2016

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)
– 31. März 2016
> Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I)
– 7. März 2016


Vor 10 Tagen haben wir unsere Serie Der Vergleich (I- ) auf unserem Blog weitergeführt und über die jüngste Digitale Agenda 2025 der Bundesregierung berichtet und an das Gesetz Loi numérique erinnert: > Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France, das sich gerade in Frankreich im Gesetzgebungsverfahren befindet. Schon im Juni 2015 haben wir nach den Gemeinsamkeiten zwischen Frankreich und Deutschland gefragt. Wer aber immer wieder fragt, hat auch Erfolg:

Gerade hat aber Maximilian Weingartner in der FAZ (30.3.2016) wohl ganz zu Recht „Die digitale Verzettelung“ bei uns beklagt. Seinen Artikel kann man prägnant resümieren mit „Disharmonie statt digitaler Fortschritt in der Bundesregierung“. Man spricht zwar auf SPD-Seite über eine Digitalagentur, die Missbräuche von Unternehmen verfolgen solle – mehr fällt einem für eine solche Agentur nicht ein ? – von der Alexander Dobrindt (CSU) nichts wissen möchte. Dabei haben wir aber doch eine Meldung des Wirtschaftsministeriums in Berlin übersehen, die zunächst nur nach einer Randnotiz aussah, bei näherer Betrachtung aber die Perspektiven für die digitale Wirtschaft in Frankreich und Deutschland nun doch verändert. Sah es bis vor kurzem so aus, als wenn beide Länder ihre digitalen Wege strikt getrennt beschreiten, so werden nun doch von beiden Seiten große Gemeinsamkeiten betont. Erinnern wir uns: Am 29. September 2015 berichteten wir über eine gemeinsame deutsch-französische Initiative > Der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel beauftragen zusammen den BJDW und den CNNum mit einer Studie zur Stärkung des digitalen europäischen Binnenmarktes. Zuerst durfte man denken, es habe sich im September um ein kollegiales Treffen ohne konkrete Folgen gehandelt. Mittlerweile wissen wir mehr.

Bei dem Treffen sind offenbar die Grundlagen für eine Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD vereinbart worden. Wie unser Blog vorab aus dem Ministerium erfuhr – der Kontakt kam über den Like zustande, mit dem das Ministerium unseren Tweet zur Kenntnis genommen hatte -, wird die DFKDF noch in diesem Monat auf einer Pressekonferenz gleichzeitig in Berlin und Paris der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die wesentliche Aufgabe der DFKDF wird die Koordinierung der beiden Digital-Strategien der französischen und deutschen Regierung sein. Tatsächlich wollen beide zuständigen Ministerien in Paris und Berlin für beide Länder eine gemeinsame Digitalstrategie formulieren und mit Billigung beider Regierungen soll sie als Feuille de route für alle Ministerien in Paris und Berlin verbindlich werden. Bewährt sich die Strategie, soll die DFKDF noch im nächsten Jahr das erste deutsch-französische Ministerium werden, womit frühere > Überlegungen zu einer gemeinsamen Verfassungsreform wieder aufgegriffen werden. Damit werden Pläne einzelner Ministerien in Paris und Berlin das Internet als Imagewiese zu hegen, obsolet.

Bei uns wird leicht übersehen, welche besondere Bedeutung der Conseil National du Numérique CNNum in Frankreich hat:

Auf unserem Blog:

> Nachgefragt: Benoît Thieulin, CNNum

> Conseil National du Numérique CNNum

> 15 deutsch-französische Vorschläge für das digitale Europa

> Elysée, 27 octobre 2015 : Grande conférence numérique franco-allemande présidée par Angela Merkel et François Hollande

Das Vorhaben enthält Verabredungen über den sofortigen, schnellen Ausbau der Breitband- und der Glasfasernetze zwischen Frankreich und Deutschland, Regelungen für den Zugang zum Internet in beiden Ländern gemeinsam zum Inlandstarif, Sicherheitsbestimmungen für ein ausgeklügeltes deutsch-französisches Clouding-Security-System DFCSS, Milestones für ein gemeinsames Bürgerinformationsystem zu den deutsch-französischen Beziehungen mit einem Archiv aller Ereignisse seit 1963, das in weiteren Schritten noch weiter zurückreichen soll, ein deutsch-französisches soziales Netzwerk, das den Teilnehmern die grundsätzliche Hoheit über ihre Daten sichert, für Spezialisten ein > deutsch-französisches Twitter-Analyse-Tool DFTAT, in dem in Echtzeit der deutsch-französische Austausch minütlich registriert und ausgewertet wird. Für die Einrichtung öffentlicher W-Lan-Netze wird ein neuer deutsch-französischer Standard geschaffen, der ihre Realisierung beschleunigen wird und unverzüglich in den Eisenbahnen beider Länder und in den Innenstädten eingeführt werden. Das Vorhaben enthält auch Grundsätze für eine deutsch-französische Suchmaschine mit semantischer Logik und User-Partizipation, das den Usern Daten liefern aber sie ihnen nicht entwenden soll, ein Abkommen über eine aufwändig gestaltete Lernplattform für Deutsch und Französisch, die von einem Deutsch-französischen Institut für digitale Bildung DFIGB, das das schon früher geplante > Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum ersetzen, soll, erstellt wird. Außerdem werden gemeinsame deutsch-französische Rahmenbedingungen zur nachhaltigen Stärkung des Urheberrechts vereinbart – wir berichteten bereits über die Diskussion in Frankreich > Gare à la gratuité scientifique – mit denen das Kopierverbot vor allem zugunsten des Papierkonsums und der Autoren erheblich ausgeweitet werden wird! Des weiteren soll die Plattform > https://www.service-public.fr/ vor allem wegen ihrer vorbildlichen Gestaltung auf Deutschland ausgeweitet werden, wobei sie die erste Internet-Seite werden wird, die die neue franco-allemand – deutsch-französische Top-Level-Domain TLD .fadf nutzen darf. Schwerpunkt des neuen gemeinsamen Bürger-online-Angebots ist der Grundsatz, der Staat dient den Bürgerinnen und Bürgern und nicht umgekehrt. Diese gemeinsame deutsch-französische Digitalstrategie enthält auch die Verabredung, für die Weiterentwicklung eines Digitalen Bürgerdiskussionsforum DBDF nach dem Vorbild der > Online-Befragung zum neuen Digital-Gesetz in Frankreich einzurichten.

Der Vergleich X: Digitale Agenda 2025 in Deutschland und die Loi numérique en France

Dienstag, 22. März 2016

Ergänzung:

> Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Forschungsgipfel 2016 am 12. April 2016 – Berlin, 12. April 2016

Voir aussi: > Les grandes étapes du plan numérique – 11 mars 2016

Die deutsch-französischen Beziehungen leben vom ständigen Vergleich. Dabei geht es nicht um einen Wettbewerb, wer sich besser darstellt. Es geht darum, ständig voneinander zu lernen und gemeinsam besser zu werden. Beide Länder verfügen auf ihre Weise über Vorteile, die es zu verstehen gilt, um voneinander zu profitieren. Es macht überhaupt gar keinen Sinn auf irgendwelche Defizite beim Nachbarn hinzuweisen. Zum Beispiel kann man den ständigen deutsch-französischen Austausch am besten beobachten, wenn man die beiden Twitter-Konten der Französischen Botschaft in Berlin und der Deutschen Botschaft in Paris nebeneinanderstellt: > Deutsch-französisches Twittern.

Die Serie „Der Vergleich (I- )“:

> Der Vergleich IX: Digitale Agenda 2014 – 2017 und die Stratégie numérique du Gouvernement français

Der Vergleich VIII. L’Internet des objets en France – Das Internet der Dinge in Deutschland.

> Der Vergleich VII: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

> Frankreich und Deutschland Der Vergleich VI: Was wird gerade gesucht?

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Auf diesem Blog werden einige Beiträge explizit als > Vergleiche ausgewiesen. Die große Zahl der Beiträge aus Frankreich z. B. über die Arbeiten des > Conseil national du numérique auf unserem Blog und über das > Digitalgesetz, das gerade im französischen Parlament das Gesetzgebungsverfahren durchläuft, zeigen große Unterscheide in der politischen Kultur unserer beiden Länder. Wird so oft der Stillstand und die Reformunfähigkeit in Frankreich beklagt, so kann man in digitaler Hinsicht ganz andere Beobachtungen machen. In Frankreich werden breit angelegte öffentliche Anhörungen durchgeführt und sogar eine Online-Konsultation der Bürger durchgeführt, bevor das Gesetz zur digitalen Wirtschaft auf den Weg gebracht wird: > Les résultats de la consultation en ligne : > Projet de loi pour une République numérique, zu dem wir > eine Präambel vorgeschlagen haben und uns online an der Anhörung beteiligt haben. Von solchen Verfahren können wir in Deutschland echt etwas lernen. Aber bei uns ist die Bundesregierung auch nicht untätig. Es gibt eine eine neue Digitale Strategie 2025, die um 9 Jahre vordatiert wird, um ihre Modernität und lange Gültigkeit zu unterstreichen:

Auf unserem Blog gibt es zum Stichwort > „le numérique“ eine sehr große Zahl von Artikeln der letzten Monate, die über eine große Zahl ganz unterschiedlicher Anhörungen berichtet hat, die mit einer Analyse des Berichts >Jules Ferry 3.0 begann, der das digitale Lernen eingehen untersuchte. Bei uns hingegen bekommen wir lediglich ein Tweet des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, der uns die > Digitale Strategie 2025 wird uns verkündet:

> Digitale Gesellschaft 2016 – Digitale Strategie 2025: „Wie bauen wir eine effiziente Steuerung der digitalen Transformation in Deutschland auf? Für eine Aufgabe dieser Komplexität und Tragweite brauchen wir nicht nur eine groß angelegte Strategie, sondern auch ein unabhängiges Kompetenzzentrum für alle Fragen der Digitalisierung.“

Natürlich hat das Ministerium ganz sicher auch Experten befragt, aber eben ohne große öffentliche Debatte wie in Frankreich. Und überhaupt, warum jeder von unseren beiden Staaten immer das Rad auf seine Weise neu erfinden? Und weil die Position des Autors dieses Blogs Online-Koordinator heißt, bekommt er umso mehr Lust, die beiden Ansätze beiderseits des Rheins miteinander zu vergleichen.

Es wird doch erst diskutiert. Eben twittert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie:


<<< Tweets mit den Worten Loi sur le numérique – Die Anhörung bekommt durch Twitter einen zusätzlichen Grad an Innovation. Die Informationen, Stellungnahmen, Links, Kritiken, Anregungen etc. die hier weitergegeben werden, lassen die Bedeutung erkennen, die dem Gesetzentwurf selber, aber auch dem von der Regierung gewählten Verfahren der öffentlichen Online-Anhörung zukommt. Eine solche Offenheit bei einem Anhörungsverfahren kennen wir in Deutschland bisher nicht.

Mit der Genüberstellung der Tweets aus Frankreich und den Tweets bei uns zum Thema > Digitale Strategie kann man auch im Schulunterricht, die Schülerinnen und Schüler dazu anleiten, Medienbeobachtung zu treiben, herauszufinden, um welche Themen geht es hüben und drüben? Wer twittert? Welche Parteien? Welche Organisationen?

pons-woerterbuch
> PONS hilft immer.
Übrigens, es gibt schon einen Hashtag
> #DigitaleStrategie, der aber noch nicht von allen Akteuren richtig genutzt wird:


<<< Tweets mitHashtag #DigitaleStrategie

Wär, das schön, wenn beide Länder eine digitale Strategie im Dialog mit den anderne EU-Staaten zusammen entwickeln würden. Zu verschieden sind die politischen Kulturen, erst > wenn die beiden Verfassungen einander angenähert oder angeglichen würden, kämen wir auch digital zusammen ein großes Stück weiter.

Man darf gar nicht verschweigen, dass es auch inhaltliche Kritikpunkte an der Loi numérique in Frankreich gibt: > Gare à la gratuité scientique !

Dieser Vergleich und die unserer Ansicht nach notwendige Kooperation setzt natürlich gute Sprachkenntnisse auf beiden Seiten voraus.

Ob jemand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Berichts >Jules Ferry 3.0 kennt?

Ist das nicht eigentlich ein Thema von Wissenschaft, Bildung und Erziehung?

Fête de la francophonie 2016 à Berlin

Freitag, 11. März 2016

french german 

Les grandes étapes du plan numérique

Freitag, 11. März 2016

plan-numerique

> ecolenumerique.education.gouv.fr

nvbDie > Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem stellt das Projekt mit einer Videobotschaft vor und betont die Vorteile, die die Digitaltechnik für das Lernen der Schüler bietet. Folglich lautet Botschaft dieser neuen Website, die alle Etappen dokumentiert, mit denen der Plan numérique in den Schulen Frankreichs umgesetzt werden soll: „Le numérique permet à chaque élève des méthodes d’apprentissage adaptées à ses besoins et favorise son autonomie.“

Wir suchen interessante Internet/Web 2.0/PC-Projekte für den Französischunterricht und möchten sie hier vorstellen: redaktion@france-blog.info.

Und wie hat sich der Französischunterricht bei uns verändert?
> Französischunterricht 2.0?

Zum Vergleich:

> Der Computer im Französischunterricht – 29. Juli 2014

> Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011

und 260 weitere > Artikel über Web 2.0 auf unserem Blog

Gare à la gratuité scientique !

Mittwoch, 9. März 2016

french german 

Les résultats de la consultation en ligne : Projet de loi pour une République numérique

Freitag, 15. Januar 2016

french german 

pons-glossar-internet-governance

fr-pons-en-ligne-dictionnaire

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