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Archiv für die Kategorie 'Web 2.0'

Diskutieren Sie über den Rapport Jules Ferry 3.0 …

Mittwoch, 29. Oktober 2014

french german 

… das haben Staatspräsident Hollande, Premierminister Manuel Valls, die Erziehungsministerin Najat Belkacem und die Secrétaire d’Etat au Numérique, Axelle Lemaire, heute morgen auch gemacht:

Wann gab es in Deutschland einen Bericht zur Zukunft der Schule, der vom Bundespräsidenten, dem Kanzler/der Kanzlerin und den zuständigen Ministern uns Staatssekretärin mit dem Präsidenten einen Nationalen Rates für die Digitale Welt gemeinsam erörtert worden ist?

Um es hier nochmal zu sagen:

Tweets über “Jules Ferry 3.0″ :


Frankreich und Deutschland: Der Vergleich V
Web 2.0 in der Schule

Montag, 27. Oktober 2014

Jetzt setzen wie die Serie Der Vergleich fort:

> Deutschland-Frankreich – Vergleich (IV): Fragestunden an die Regierungen

> Vergleich (III): September 2014: die Außenpolitik Frankreichs und Deutschlands

> Der Vergleich II. Deutsch-französische Kooperation. Eine Woche im August 2014

> Der Vergleich (I). 28 août 2014 : La Conférence des Ambassadeurs à Paris – 25. August 2014: Botschafterkonferenz in Berlin

Die Beiträge dieser Serie Der Vergleich haben etwas Aperçuhaftes. Kein strenger, ausgewogener Vergleich mit präzisen Zahlen, eher zwei Eindrücke. Einer aus Frankreich, einer aus Deutschland, hier einfach mal nennen, um zu zeigen, hier so, dort so. Natürlich hat der Autor hier einen Hintergedanken. Mal gucken, wie es beim Nachbarn läuft, oder gar seine Position einnehmen und dann mal hierher gucken. Manchmal beobachten wir dabei auch Akteure der Zivilgesellschaft, Politiker… Die Reihe Karambolage von ARTE zeigt auch Vergleiche. Hier auf dem Blog geht es manchmal aber noch kürzer zu: Ein Vorgang in Frankreich erinnert uns an einen Zeitungsartikel in Deutschland, und schon wird verglichen. Nicht unbedingt im Sinne von bei uns ist das so, in Frankreich anders, sondern auch auf der Ebene, die gleichen Probleme werden aufgrund anderer Einstellungen anders beurteilt, bewertet, gelöst oder nicht gelöst.

Gerade haben wir über den Bericht Jules Ferry 3.0 berichtet, den die Membre pilote Sophie Pène auf unserem Blog per Interview kürzlich uns gegenüber erläutert hat: > Nachgefragt: Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0. Der Bericht empfiehlt mit Nachdruck den Einsatz der Digitaltechnik in der Schule – auch aus schulpolitischen und vielen anderen Gründen.

Hier behauptet Moritz Seyffarth am 25.10.2014 in der WELT > Lehrer warnen vor der “totalen Computerisierung” und berichtet darüber, dass der Lehrerverband skeptisch sei: “Er sorgt sich um Konzentrationsfähigkeit und die Grundeinstellung zum Lernen,” steht im Aufmacher zu seinem Artikel. Natürlich gibt es auch Befürworter der Digitaltechnik. Seyffarth zitiert Schulleiterin Catherine Prahm der Berliner Albrecht-Haushofer-Schule in Berlin mit den Worten:”Durch den Einsatz von Laptops ist der Unterricht flexibler geworden und wir sparen viel Zeit, indem Tafelbilder nicht abgeschrieben werden müssen.” Die Sache ist noch keineswegs entschieden, und jede Seite glaubt, gute Argumente vorlegen zu können. Dennoch, bei uns fehlt eine Didaktik des computer- oder Internetgestützten Unterrichts. Die Rahmenbedingungen beispielsweise des Französischunterrichts haben sich durch Mitmach-Internet, das Web 2.0, dramatisch verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0. Der Lehrer muss sich über Mediennutzungsgewohnheiten seiner Schülerinnen uns Schüler informieren, und er muss sie nicht nur begleiten, sondern das Nutzen der Medien, die Kommunikation per Internet, das Erstellen, Pflegen und teilen von Inhalten begleiten, er muss es inszenieren. Ein Stapel Laptops reicht dafür nicht aus. Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht, die in einer Grafik in diesem Artikel voon Seyffarth, genannt werden lautet: “Knapp die Hälfte von Deutschlands Lehrern wünscht sich, dass mehr neue Medien im Unterricht eingesetzt werden.” Würde es nach den Ergebnissen des Berichts Jules Ferry 3.0 gehen, müssten viel mehr, wenn nicht alle Lehrer den Einsatz der Neuen Medien verlangen.


Victor Hugo schreibt in der Préface von Hernani (1830): “à peuple nouveau, art nouveau.” Neue Technik, neue Didaktik. Seit dem ersten Artikel auf diesem Blog über > Web 2.0, dem bisher 217 folgten, denken wir immer wieder über die Grundlagen, die Eckwerte einer Didaktik nach, die Lehrer für einen sachgerechten Einsatz der digitalen Welt im Unterricht können. Der > Rapport Jules Ferry 3.0 geht auf eine vielversprechende Art und Weise in diese Richtung.Er lobt nicht nur technische Möglichkeiten, sondern nimmt das Umfeld Schule in den Blick und fragt, wie schulischer Erfolg mit der Digitaltechnik beförert werden kann.

Sollen wir den Vergleich noch weiter führen? In Frankreich gibt es einen Conseil national du numérique und bei uns die Kompetenzen von 16 Bundesländern…

In Frankreich ist die Entwicklung der digitalen Welt in der Schule > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école.

Nachgefragt:
Sophie Pène spricht über den Bericht JULES FERRY 3.0

Freitag, 24. Oktober 2014

french german 

JULES FERRY 3.0
Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique

Donnerstag, 16. Oktober 2014

| Jaron Lanier erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels | Contribuez à l’ambition numérique de la France (I) |

Dieser Bericht ist viel mehr als eine bloße Bestandsaufnahme. Viele Spezialisten betrachten mit ihrem Spezialwissen von außen den Zustand der Schulen und des Schulsystems in Frankreich. Sie vermuten, dass eine Veränderung der Unterrichtsmethoden eine Verbesserung des gleichen Chancen für alle bewirken könnte. Sie versuchen zu definieren, welchen Anteil der digitale Unterricht an diesen Veränderungen haben könnte.

Auf unserem Blog:
> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école

Der Conseil national de numérique (CNNum) hat vor ein paar Tagen einen Bericht über die Zukunft des Computereinsatzes in der Schule vorgelegt. 2013 hatte der CNNum eine Arbeitsgruppe gegründet , der Sophie Pène als Leiterin, Serge Abiteboul, Christine Balagué, Ludovic Blecher, Michel Briand, Cyril Garcia, Francis Jutand, Daniel Kaplan, Pascale Luciani Boyer, Valérie Peugeot, Nathalie Pujo, Bernard Stiegler, Brigitte Vallée angehörten. Die Arbeitsgruppe hat mehrere Monate lang mahr als 500 Gespräche Gespräche geführt und zahllose andere Berichte ausgewertet.

Sitographie: > Französischunterricht im Web 2.0

> Web 2.0 – 207 Artikel auf unserem Blog

>Ecrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ?
Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?

> Französischlernen mit dem Computer (I)

In der Einleitung des Berichts (vgl. S. 4) erwähnen die Autoren zwei wesentliche Schlussfolgerungen ihres Berichts: Ihrer Meinung nach ist der Bereich der “Education nationale” nicht von Konservativismus geprägt.Die Schüler sind sich bewusst, dass die Lehrer die besten Wege für den Unterricht suchen und dass sie bemerkenswert gut ausgebildet seien, von der Primarschule bis zum Gymnasium. Allerdings gehe es dem Schulsystem nicht gut. Es möchte Gleichheit, produziere aber mehr Ungleichheit als als in den anderen Ländern der OECD. Der Erfolg steh im Vordergrund und 20 % der Schüler erlebten Schulversagen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe fragen sich, woran das liegen könnte? Leidenschaftliche Investition seitens der Lehrer und mäßiger Erfolg des Systems? Kann digitaler Unterricht dazu beitragen, die schulischen Ungleichheiten zu reduzieren? Kann er die Qualität des Unterrichts und des Lernens verbessern?


> Le numérique à l’école. Nouvel Eldorado? Quels outils… – France Inter


Digitaler Unterricht heiße aber nicht, nur vom PC zu sprechen. Digitaler Unterricht bedeute eine Veränderung des Wissens, eine Gesellschaft die Fragen stelle vielmehr als bloße Antworten zu geben. Und die Schule solle eine horizontalere Organisation bekommen, die von mehr Kooperation, Solidarität und Kreativität geprägt sei.

Die Forderungen der Arbeitsgruppe, S. 5 f.:

“1. Enseigner l’informatique
… enseigner la pensée informatique pour mieux comprendre le monde numérique qui nous entoure et être pleinement un citoyen actif dans la société…

2. Installer à l’école la littératie de l’âge numérique
La littératie numérique, c’est non seulement des savoirs, des compétences mais aussi des méthodes qui
font qu’un individu peut être acteur de sa vie dans une société numérique. Ancrer l’école dans cette dynamique, c’est inviter les élèves à participer à une culture et à une économie, fondée sur l’échange des savoirs, la coopération, la création.

3. Créer un nouveau bac généraliste, le bac HN Humanités numériques
Ce nouveau bac s’inscrirait dans son époque. Il reflèterait l’aventure de la jeunesse et revitaliserait les études secondaires avec la création numérique, le design mais aussi la découverte des big data, de la datavisualisation, des métiers informatiques et créatifs. La mise en oeuvre de ce bac pourrait démarrer
très rapidement avec des lycées volontaires pour l’expérimenter, et pourquoi pas à distance.

4. Concevoir l’école en réseau dans son territoire
Il faut changer les établissements avec un management réel, une vie d’équipe, des projets, de l’interdisciplinarité….

5. Lancer un vaste plan de recherche pour comprendre les mutations du savoir et éclairer les politiques publiques
Via une politique volontariste, 500 thèses nouvelles seraient lancées chaque année sur des sujets interdisciplinaires pour mieux décrypter les changements fondamentaux induits par la société numérique sur la transmission des savoirs et les méthodes d’apprentissage.

6. Mettre en place un cadre de confiance pour l’innovation
Toutes les parties prenantes (éditeurs scolaires, pure players du numérique, constructeurs, éditeurs logiciels, pôles de compétitivité) ont besoin de ce cadre pour innover et tester ensemble, avec les établissements et les collectivités locales. …

7. Profiter du dynamisme des startups françaises pour relancer notre soft power
L’éducation numérique, c’est aussi un nouveau champ de l’économie, l’Ed- tech. L’économie numérique a commencé à réorganiser l’éducation de l’extérieur avec des initiatives disruptives comme l’école 42, les Moocs, la Khan Academy. …

8. Ecouter les professeurs pour construire ensemble l’école de la société numérique
Aujourd’hui on achète des équipements et on demande aux professeurs de s’y adapter. Pour développer le numérique scolaire, il faut changer de méthode, rompre avec la logique de l’offre et de l’assignation, étudier avec les professeurs leurs besoins réels, pour qu’ils travaillent avec aisance et conservent le temps de la relation avec les élèves.”

Les 40 recommandations du CNNum pour bâtir une école créative et juste dans un monde numérique, S. 106-114.

S. 107:
Recommandation 7 : Apprendre et permettre aux élèves de publier (au sens de rendre public sur le Web) et diffuser
· Encourager et systématiser les expériences de publication dans les établissements notamment autour de sites Web, de blogs, de réseaux sociaux pérennes, d’ENT…
· Former les élèves à l’usage des licences ouvertes (de type Creative Commons) et aux décisions éditoriales qu’elles impliquent (ré-utilisation, partage, circulation) et en regard à réfléchir aux usages de documents sous régime de propriété exclusive.

Download > Jules Ferry 3.0, Bâtir une école créative et juste dans un monde numérique

Siehe auch:
> Discours de Benoit Thieulin pour le lancement de la concertation numérique

Auf unserem Blog:
> Le numérique à l’école
> Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht
> Französischlernen mit dem Computer (I)

Jaron Lanier erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
Contribuez à l’ambition numérique de la France (I)

Sonntag, 12. Oktober 2014

In diesem Beitrag berichten wir über ein Ereignis und eine > online-concertation. Das Ereignis fand heute in der Paulskirche in Frankfurt statt – unsere Blogs waren mit dabei. Die Online-Befragung findet zur Zeit auf Initiative des Premierministers Manuel Valls in Frankreich statt.

Beide Vorgänge hängen eng miteinander zusammen. Wie wollen wir morgen mit dem Internet umgehen, wie verhindern wir, dass es nur noch oder man mit uns umgeht? Natürlich ist die Idee, aus diesem Ereignis und dieser > Befragung in Frankreich ein Schulprojekt zu machen, das beide Vorgänge miteinander vergleicht sehr komplex. Betrachten wir also erstmal nur die inhaltliche Seite: Es geht darum, die Kritik am heutigen Internet und besonders seiner ungebremsten Gratiskultur – mit allen ihren schädlichen Auswirkungen auf die Wirtschaft durch Jaron Lanier ernstzunehmen und dann die Vorschläge und Themen, die im Verlauf der Befragung in Frankreich von den Befragten in die Debatte eingebracht werden, damit zu vergleichen. Man könnte das Projekt in einem ersten Anlauf auch auf die Themen reduzieren, die bei der > Online-Befragung in Frankreich angeschnitten werden. Richtig, das alleine wäre schon eine sehr spannende Aufgabe. PONS hilft immer. Natürlich könnte man dann bei der Bundesregierung nach vergleichbaren Themen suchen… – auch das werden wir bald im Rahmen unserer Reihe auf diesem Blog > Der Vergleich tun. Frankreich und Deutschland. Warum eigentlich getrennt gehen? Das Internet ist sowieso keine nationale Angelegenheit. Europa würde gut daran tun, amerikanischen Daten-Einsammlern, ob kommerziell oder hoch-offiziell endlich die Stirn zu bieten.

Misserfolg: > QUAERO in Frankreich und THESEUS in Deutschland – 20.9.2006 auf unserem Blog

Heute morgen war www.france-blog.info zusammen mit blog.klett-cotta.de in der Frankfurter Paulskirche, wo Jaron Lanier im Rahmen eines Festaktes der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen wurde.

Die Lektüre des letzten Buches von > Jaron Lanier, Wem gehört die Zukunft. Du bist nicht der Kunde der Internet-Konzerne, du bist Ihr Produkt (Joffmann und Campe, Hamburg 2014, Éd. Le Pommier, Paris 2014) – eine Rezension wird auf unserer Website noch folgen- , dessen Untertitel schon soviel über die Hauptthese von Lanier verrät, zeigt allerdings, dass Lanier heute in seiner Dankesrede in der Paulskirche nicht alles angedeutet hat, was er für eine gedeihliche Zukunft des Internets vorschlägt: “Wie sich die Zeiten ändern,” schreibt er, “Vielleicht missfällt Ihnen die Idee einer allgemeinen Online-Identität, aber wenn sie nicht von amtlicher Seite eingeführt wird, wird sie irgendwann von einem Unternehmen wie Google oder Facebook durchgesetzt.” (S. 322) Dahinter steckt die Idee, dass jeder, der Inhalte ins Internet hochlädt, dafür bezahlt werden soll, sei es für das Hochladen, oder für die Nutzung anderer durch Verlinken der hochgeladenen Inhalte, was schon in die Nähe unserer Leistungsschutzrechtes (< Le bilan des discussions avec Google en Allemagne : “Leistungsschutzrecht”) kommt.

Denken wir gleich einmal weiter: Natürlich ist die Idee, dass jeder gelesene Beitrag auf diesem Blog mit einer Summe von 20 Cent bis 50 Cent je nach Länge und das Betrachten eines Videos auf unserem Blog – das dann nicht mehr per YouTube hier erscheinen würde, sondern im backend unseres Blogs gespeichert würde- mit 1 Euro honoriert würde.
Ein Link auf unseren Blog würde 20 Cent erbringen. Der Erlös würde den Erhalt des Blogs garantieren, eine Mitarbeiterstelle schaffen und die Unkosten für die Reisen zwecks der Interviews begleichen helfen. Oder jeder Besucher bezahlt für den Besuch 1 Euro, damit könnten die direkten Kosten und ein Teil der indirekten Kosten finanziert werden.

> Friedenspreis für Jaron Lanier – buchmesse.ard.de
> Vom Vordenker zum Kritiker des Digitalen – tagesschau.de
> Friedenspreis des Deutschen Buchhandels: Verleihung an Jaron Lanier
– ARD-Mediathek – wird wahrscheinlich nicht lange online sein…?


Contribuez à l’ambition numérique de la France (I)

Le 4 octobre, le Premier Ministre Manuel Valls a lancé une concertation nationale sur le numérique. En effet, il a appelé les citoyens à participer à un débat, qui devrait aider l’État à réussir sa mutation en République numérique.

> #contribuez : “le numérique est une révolution pour nos vies”

Am 4. Oktber hat Premierminister Manuel Valls die Franzosen zu einer Debatte über die Zukunft der Digitalen Welt (Le numérique) aufgerufen:

Auf einer eigens zu diesem Projekt eingerichteten Website > http://contribuez.cnnumerique.fr können die Franzosen ihre Vorschläge einreichen, die dann online von anderen diskutiert werden können:

Pour l’heure, les consultations sont ouvertes sur les deux premiers thèmes

> Croissance, innovation, disruption Ouvert – [5 consultations ouvertes du 4 octobre au 19 novembre 2014]

> La loyauté dans l’environnement numérique Ouvert [7 consultations ouvertes du 4 octobre au 28 novembre 2014]

Hier werden 5 Themen angeboten, darunter: > 10 ans après la LCEN, les nouvelles responsabilités

Puis, début novembre, s’ouvriront les deux autres plateformes : ” La transformation numérique de l’action publique” et ” La société face à la métamorphose numérique”.

Le numérique à l’école

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Alain Juppé, Maire de Bordeaux, et François Hollande, président de la Répuublique, soutiennent le développement du numérique à l`école :

> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école – 2 septembre 2014

Nicht mehr sprachlos sein:
Les termes du monde numérique

Mittwoch, 1. Oktober 2014
> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Nein, ich bin kein Freund von Twitter. Hunderte von Meldungen im 140 Zeichen-Format, deren Autoren meistens nur auf ihre tollen Inhalte verweisen wollen. Jedes Tweet verlangt. Ein Nachdenken, was das denn nun wieder soll. Es werden kaum Tweets, pardon Kurzmeldungen in Form eines netten Aperçus geschrieben, eine nette Bemerkung, eben in Form eines Aphorismus. Aber wenn die Abgeordneten in der Nationalversamlung Fragen an die Regierung stellen und man kann zumindest als Zaungast per Twitter > 10. September 2014 – 15 h : Questions au gouvernement #QAG an diesem Geschehen kommentierend teilnehmen, dann hat dieser Kurznachrichten-/Kommentardienst auch wieder seine guten Seiten und sogar der Bundestag kann daran etwas lernen. Oder Shcüler könnten sich im Rahmen ihres Unterrichtsthemas Deutsch-französische Beziehungen mit geschickt gewählten Frage-/Suchwörterkombinationen einen Überblick dar´über verschaffen, was die 140-Zeichen-Gemeinde gerade so zu der > deutsch-französischen Kooperation zwitschert. Guckt man das Gezwitscherei durch, hat man nach 50 -80 Tweets eine ganz ansehnliche Liste der Themen, die gerade en vogue sind.

Manchmal finden sich auch interessante Meldungen in dieser Flut; diese hier passt zu dem Workshop, den wir gerade vorbereiten:

> Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

Werkzeuge für das Web 2.0 im Französischunterricht

Montag, 29. September 2014
> Web 2.0 im Französischunterricht

Referent: Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

Unterrichten mit > Web 2.0? Web 2.0 ist die Bezeichnung für das Internet, das Angebote und Websites bereitstellt, auf denen Besucher ihre Inhalte einstellen können. Eine andere Bezeichnung ist das “Mitmachinternet”. 2005 stellte Tim O’Reilly > Entwurfsmuster und Geschäftsmodelle für die nächste Software Generation vor. Für den Unterricht ergeben sich mit Web 2.0 neue Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler lesen nicht nur, sondern nutzen die vielfältigen Plattformen, Websites oder Social Software (Programme, die im Internet laufen, und Teilnehmern an verschiedenen Orten erlauben, am gleichen Dokument zu arbeiten), um selber Inhalte auf Websites einzustellen, an Diskussionen teilzunehmen, oder Fotos und Videos hochzuladen.


Auf unserem Blog:
> Französischunterricht im Web 2.0 – Linkliste
> Französischunterricht und das Web 2.0 – ein bisschen Theorie


Die Angebote zum Mitmachen im Internet sind längst unüberschaubar geworden: Soziale Netzwerke, Blogs, Wikis, Kolloborative Angebote (= Aufforderung zur Teamarbeit), Aggregatoren (= Seiten die Inhalte verschiedener sozialer Netzwerke zusammenfassen), Websites zur Herstellung von Bildpanoramen, Webkonferenzen, Quizsoftware bis zur Online-Erstellung von E-Books. Da kommt eine Webographie de sites gratuits avec une interface en français > Outils 2.0 en français, die das > Portails Skoden mit Hilfe von > Zeef hergestellt hat, gerade richtig.

18. September 2014: Die Pressekonferenz von Staatspräsident François Hollande

Donnerstag, 18. September 2014

Heute, am 18. September 2014, wird Staatspräsident François Hollande die Journalisten im Elysée-Palast zu einer Pressekonferenz empfangen.


Vor den Fragen derJournalisten hat der Staatspräsidenten in einer 50-minütigen Ansprache die Pressekonferenz eingeleitet:

> Propos liminaire de la conférence de presse du président de la République – PDF

F. Hollande: “Nos amis allemands ont parfaitement raison de nous rappeler, à chaque occasion, de faire des réformes. Nous en avons faites. Souvent, ils nous disent : « Faites les réformes que le Chancelier SCHRÖDER, un social-démocrate, avait engagées en son temps. » C’est une bonne référence, mais pas forcément traduisible dans toutes ses dimensions. Ce n’est pas le même système social… Et que l’on ne nous demande pas de faire en cinq ans – nous n’en sommes pour l’instant qu’à deux ans et demi – de faire en cinq ans ce que nos amis allemands ont réalisé en plus de dix ans, dans un environnement économique bien plus favorable, et sans aucune contrainte de déficit public. Nous sommes très forts, les Français, mais nous ne pouvons pas quand même faire deux fois mieux que les Allemands et deux fois plus vite !”

F. Hollande: “Avec l’Allemagne – Manuel VALLS va se rendre bientôt en Allemagne, avec une partie du gouvernement – nous sommes prêts à dire que nous sommes favorables à une Europe à plusieurs vitesses, où le couple franco-allemand doit être le moteur de cette intégration, notamment sur cette question de la transition énergétique.”


Die einführende Ansprache hatte zwei Teile. Zuerst ging der Präsident ausführlich auf die aktuellen großen Krisen in der Welt ein. Im zweiten Teil stellte er seine Positionen zur wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und zu den Reformen in Frankreich vor. à suivre

La vidéo des réponses aux journalistes:

Ca. 30. Minute: Sehen Sie sich die Antwort des Präsidenten auf die Frage nach dem Front National an.

Wieder fordert der Élysée-Palast die > Twitterer auf, die Pressekonferenz von heute nachmittag mit dem > Hashtag (man sagt: mot-dièse) zu verfolgen und zu kommentieren.


Schulaufgabe für die Oberstufe:

1. Wieviele Tweets wurden mit Hashtag #ConPR wurden vor/während der heutigen Pressekonferenz verschickt?

2. Wer hat wieviele Tweets verschickt? Abgeordnete (Partei?), Minister (Ressort?), Medien, etc.

3. Welche Themen werden behandelt?

4. Wieviele Tweets enthalten Kritik /konstruktive Vorschläge?

5. Verfassen Sie einen kurzen Zeitungsbericht, in dem Sie die wichtigsten Antworten des Präsidenten zusammenfassen. Vergessen Sie nicht Où est donc Ornicar? = Verwenden Sie Konjunktionen

6. Hilfe für das Vokabular?


Eine Anleitung für Twitter im Unterricht:

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren


Wir haben dem Präsidenten schon mal einige Fragen gestellt:

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/512511031395237888

> Apprentissage des jeunes en Allemagne -L’Institut de Recherches Economiques et Fiscales

PONS unterstützt uns:

Französischlernen mit dem Computer (I)

Donnerstag, 11. September 2014

Wir notieren und kommentieren hier in lockerer Reihenfolge einige wichtige Funde zum Lernen mit dem PC, die uns bei der Vorbereitung unseres Workshops Web 2.0 im Französischunterricht auffallen:

Ein Blick auf die Website > éduscol, die in Deutschland ihresgleichen vergeblich sucht. Kürzlich hat Präsident Hollande bei der Einweihung eines Collège an die heraussragende Bedeutung des Lernenes mit digialen Medien erinnert: > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école


spickwoerterbuch-franzoesisch

Erinnert Ihr Euch immer an alle Vokabeln? Manchmal muss auf oder unter der Bank doch mal nachschauen, wenn man sein > Online-Lexikon auf Smartphone gerade nicht zur Hand ist oder der digitale Begleiter schon wieder einmal eingesammelt worden ist. Gibt es auch für >Englisch.

PONS-Spickwörterbuch für die Schule: Französisch. >>>>>>>>>>

5.000 Stichwörter und Wendungen werden durch Spickzettel ergänzt, die die wichtigsten Informationen zu Schlüsselthemen des Sprachunterrichts wie Verben, Falsche Freunde oder Aufsatzformulierungen abdecken. Einfach lernen – oder ausschneiden, mitnehmen und immer parat haben!
Im kleinsten Format: Für Schulweg, Schulbank und Schultasche, passt überall rein und ist schnell versteckt. Französischtest? Kein Problem! Spickzettel decken die häufigsten Themen ab. Schnell nachschlagen und immer punkten – in der Schule, unterwegs und zu Hause.

Für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, die ein kleines handliches Wörterbuch zum schnellen Nachschlagen haben möchten.


Auf unserem Blog: > EDUSCOL – enseigner avec le numérique

> L’éducation aux médias au défi du numérique – Website éduscol Portail national des professionnels de l’éducation: “Retrouvez en ligne les actes vidéos du séminaire national 2014 ‘l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique’.”

Jede Konzeption einer Didaktik für den computergestützten Unterricht muss sich mit den digitalen Vorliebe und Gewohnheiten der Jugendlichen auseinandersetzen. Wenn sie ihre Hausaufgaben so schnell, geistreich und flink wie die SMS schreiben, oder so intensiv wie sie die anderen Online-Kommunikationskanäle bedienen, verfassen, wäre viel gewonnen:

Was machen Jugendliche heute online?

Laurence Allard, maître de conférences en science de la communication, chercheure à l’université Paris 3 > Les usages numériques des adolescents, Conférence inaugurale > Séminaire national 2014 “l’éducation aux médias et à l’information au défi du numérique”.

bei-schlechten-noten-helfen-gute-eltern

> Diaporama de la conférence de Laurence Allard (pdf)

> Le Wiki de Laurence Allard

Dabei steht ein deutsch-französischer Vergleich noch aus. Wir arbeiten ständig daran.

Die folgenden Beiträge des Table ronde “Regards croisés sur l’éducation aux médias et à l’information (EMI) möchten wir hier auch zitieren:

Jean-Louis Durpaire, inspecteur général de l’éducation nationale > Le cadre français de l’EMI (l’éducation aux médias et à l’information)

Divina Frau-Meigs, directrice du Centre de liaison de l’enseignement et des médias de l’information (CLEMI), enseignante-chercheure, université Sorbonne-Nouvelle > L’EMI augmentée par le numérique

Dazu:

Divina Frau-Meigs, professeur, Université Sorbonne nouvelle : > La situation de l’éducation aux médias et à l’information (EMI) en Europe : vers une nécessaire convergence entre EMI et les usages et apprentissages pédagogiques du numérique > http://emiconf-2013.ens-lyon.fr/ “Ce site veut mettre à disposition des acteurs de l’éducation les ressources issues de la conférence nationale Cultures numériques, éducation aux médias et à l’information qui s’est déroulée les 21 et 22 mai à l’Institut français de l’Éducation (ENS de Lyon).”

Die geballte Informationsflut dieser Vorträge kann auch Besorgnisse auslösen vor einem so stark technikzentrierten Unterricht, bei dem sich zunächst alles um die Bereitstellung der Geräte, des Internets und der Software dreht: > Langues : Comment déployer une flotte de tablettes dans son établissement ? – Website des Café Pédagogique. Wie oft saß unser Französischlehrer im Gymnasium abends, gar nachts zu Hause an seinem Schreibtisch und hat für uns Matritzen mit französischen Texten getippt, deren Abzüge so fein nach Alkohol dufteten, lang waren und Zeilennummer vorwiesen. Das war um 1970, zu einer Zeit, als die ersten Taschenrechner in unserem Klassenzimmer auftauchten. Die heutigen Möglichkeiten des > Französischunterrichts Web 2.0 enthält früher ungeahnte Chance für die Didaktik des Sprachunterrichts und es Literaturunterrichts. Die Gretchenfrage bleibt: Wird heute besser gelernt?


eichhorn-klassenregeln

Gehen Ihre Schülerinnen und Schüler manchmal über Tisch und Bänke? Jede Stunde der gleiche Lärm, bis die mal zur Ruhe kommen! Kaum drehen Sie sich zur Tafel, geht das schon wieder los? Thomas kommt immer zu spät? Stuhlkreis und andere Sitzordnungen sind Fremdwörter für Ihre Zöglinge? Heute was erklärt, morgen wieder vergessen? Hat der Klassenkaspar schon wieder die Lacher auf seiner Seite? Treffen einige Aussagen auf Ihre Klasse zu? Hm… Wir hätten da was für Sie: >>>>>>>>>>>

Christoph Eichhorn
> Die Klassenregeln
Guter Unterricht mit Classroom-Management
1. Aufl. 2014, 93 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-98040-0


Wird gar mehr gelernt? Nutzt der heutige Französischunterricht die atemberaubenden Kommunikationsmittel des Web 2.0? Wird heute mehr gelesen? Wird mehr geschrieben als im FU 1.0? Wir haben auf unserem Blog immer wieder nach interessanten Web 2.0 Projekten im Französischunterricht gefragt. > h.wittmann@klett-gruppe.de. Trotz der hohen Besucherzahlen auf diesem Blog gab es dazu keine Vorschläge.

Mit dem Digitalen Unterrichtsassistenten ergeben sich neue und faszinierende Möglichkeiten für den Französischunterricht:
> Découvertes
Série jaune (ab Klasse 6). Digitaler Unterrichtsassistent Plus (DVD-ROM), Einzellizenz

Band 1 -978-3-12-622005-7 (3-12-622005-3)
- die kompletten Materialien aus dem Lehrerband wie Kopiervorlagen, Differenzierungshinweise, Préparation en 3 minutes und vieles mehr
- das komplette Cahier d’activités mit Lösungen
- direkt aufrufbare Film- und Audiosequenzen
- Vokabeltest- und Arbeitsblattgenerator
- Vorgriffsprüfer
- interaktiver Stoffverteilungsplaner
- Minimalfahrplan, der optionale Inhalte ausblendet
- Wörterbuch und vieles mehr

Auf unserem Blog (eine kleine Auswahl): – > Web 2.0 – 211 Artikel auf unserem Blog

> Der Computer im Französischunterricht – 29. Juli 2014
> Französischunterricht im Web 2.0
> Écrivez-vous à la main ou tapez-vous au clavier ? Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur?


Web 2.0 im Französischunterricht> > Das Programmheft *.pdf

Web 2.0 im Französischunterricht

Während die Didaktik immer wieder neue Methoden sucht, um Schüler zu mehr Eigenleistung zu motivieren, bieten digitale Medien und das Web 2.0 ein beeindruckendes Angebot für mehr sprachliches Engagement und Lernerfolg. Dieser Workshop vermittelt Grundkenntnisse für eine Französischdidaktik 2.0. Nach einem einleitenden Vortrag über Web 2.0 Angebote für den Unterricht, erarbeiten und bewerten wir zusammen Aufgaben für den Französischunterricht, der auf einen möglichst hohen Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler zielt.

Hier auf unserem Blog: > Französischlernen mit dem Computer (I)
Referent: > Heiner Wittmann (Ernst Klett Verlag)
Ort Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Freitag 17.10. 2014 Uhrzeit 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Eintritt frei
Kartenreservierung h.wittmann@klett-gruppe.de
Veranstalter: Ernst Klett Verlag

PONS Wörterbuch

Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école

Dienstag, 2. September 2014

Welcher Politiker hat bei uns mit Schülern zusammen den Schulanfang gefeiert? Man könnte diesen Blogbeitrag auch so anfangen. Wiedereinmal hat ein Politiker den Schulen seines Landes eine schöne heile digitale Welt versprochen und so tun, als ahne der Präsident nicht, dass man schon früher in Frankreich über dieses Thema gesprochen habe: Vgl auf diesem Blog > EDUSCOL – enseigner avec le numérique. Wenn Sie aber das Video seiner Rede genau angucken, dann fällt schon auf, dass der Präsident mit dem Thema vertraut ist. Er fordert keinesfalls nur eine Verbesserung der digitalen Ausstattung, er wünscht “un contenu qui soit valorisé par l’équipement numérique…”. Und nicht nur nebenbei erinnert er an die Chancengleichheit in der Schule und damit indirekt an sein Projekt, die Jugend in das Zentrum seines Quinquennat zu stellen

> Auf unserem Blog: > Politik 2.0 – Wenn Politiker twittern und bloggen…

Internet und Schule, das ist in Frankreich Chefsache. Anlässlich der heutigen Einweihung des > Collège Louise-Michel in Clichy-sous-Bois (Seine-Saint-Denis), bei dem die neue Erziehungsminsiterin Najat Vallaud-Belkacem den Staatschef begleitet, hat er “un grand plan numérique pour l’école” angekündigt: Der Staat will die Ausbildung der Lehrer verbessern, für größere Übertragungsraten sorgen, auch den Verlagen helfen, damit sie die Inhalte in digitaler Form bereitstellen können, damit jeder sie erreichen könne. Hollande wünscht “un contenu qui soit valorisé par l’équipement numérique…”

N.B. Die Fotos die hier über Einträge in den sozialen Netzwerken angezeigt werden, stammen nicht vom Autor dieses Blogs.

Schauen Sie sich den Film an. Der Präsident spricht fast völlig frei, erklärt, wie gut das Collège gebaut worden ist und erklärt viele Aspekte des Unterrichts. Kurz, er feiert die Rentrée, “s’occuper des élèves en diffcultés”, “Mme la Ministre Najat Vallaud-Belkacem, c’est votre renreée, la première”, warum hat man nicht eher gedacht, eine Frau mit diesem Amt zu beauftragen? c’est une bonne idée. Sirène de joie à Clichy… !”

> Hollande annonce un “grand plan numérique pour l’école” – LE FIGARO, 2. September 2014

Wieder eine Seh- und Hörverstehensübung: Wie äußert sich der Präsident über die Rentrée? An wen richtet er seine Ansprache. Was sagt er über den digitalen Unterricht? Außerdem: Fassen Sie doch mal diese Rede auf einer Seite zusammen. Hilfe bei:

Pons en ligne

Und erst danach den Text der Rede nachlesen:

> Discours lors de l’inauguration du collège Louise Michel à Clichy-sous-Bois (Rentrée scolaire)

> Hollande annonce “un grand plan du numérique pour l’école” – EUROPE 1

Auf unserem Blog > Französischunterricht im Web 2.0

Dank der sozialen Netzwerke und hier mit Unterstützung des Präsidenten der Nationalversammlung > Claude Bartelone macht dieser Beitrag so einen Eindruck, als ob er beim Besuch von Hollande im > Collège Louise-Michel in Clichy-sous-Bois mit dabei gewesen wäre:

> Louise Michel (1830-1905)

Der Computer im Französischunterricht

Dienstag, 29. Juli 2014

Aus gutem Anlass haben wir diesen Artikel wieder nach oben geholt:

Wir suchen interessante Internet/Web 2.0/PC-Projekte für den Französischunterricht und möchten sie hier vorstellen: redaktion@france-blog.info.

Nach dem Ende meiner Referendarzeit (mit Sprachlabor, Tageslichtschreiber, Kreide und Kassettenrekorder) ist der Computer in die Schule und dann in die Klassenzimmer gekommen. In den letzten Jahren haben sich die didaktischen

Rahmenbedingungen für den Französischunterricht stark verändert: > Französischunterricht und das Web 2.0.


<<<< Horizons Dossier > La France, l’Allemagne et l’Europe
Kopiervorlagen mit CD-ROM – Oberstufe
978-3-12-521014-1 (3-12-521014-3)


Romanistik und Neue Medien.1 Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule, von Heiner Wittmann
Dieser Beitrag erschien zuerst im Bulletin des Frankoromanistenverbandes 1/2012, S. 22-35.


Die Bilanz

Trotz aller teils berechtigten digitalen Euphorie darf man doch nach einer Bilanz fragen. Stellen wir uns eine Schulklasse oder Kurs mit 12 Schülern in der Oberstufe vor. Teilen wir die Klasse. Die eine Hälfte (Gruppe 1) erhält zwei oder drei interessante Texte zu den deutsch-französischen Beziehungen, vielleicht aus dem Horizons Dossier Relations franco-allemandes das Büchlein Mots en Contexte und die Aufgabe, einen Text in Form eines Éditorial zu verfassen, um einige Grundprobleme der deutsch-französischen Beziehungen darzulegen. – Die Schüler der anderen Hälfte (Gruppe 2) bekommen Laptops mit Internet-Zugang und ebenfalls die Aufgabe, einen Text zu verfassen, wie die andere Hälfte ihn schrieben wird. Alle Schüler denken an OÙ est DONC OR NI CAR? und nutzen die Konjunktionen, um ihre Argumente in dem Text zu nennen.

> Mit dem Computer lernen? Eine Auswahl von Artikeln auf unserem Blog 2009-2010 als PDF zum Herunterladen

Welche Hälfte wird zuerst fertig sein? Welcher Teil der Schüler kann den Inhalt der gelesenen Artikel am nächsten Tag noch wiedergeben? Welche Gruppe verfasst den besser strukturierten Text? Gruppe 1 wird wohl > mit der Hand schreiben. Natürlich werden die Schüler der Gruppe 2 sofort sagen, > ohne Computer kann man die Aufgabe nicht erledigen, während Gruppe 1 keine Zeit verliert, nicht in den Untiefen des Internets stöbern muss, sich auf die Inhalte konzentrieren kann und nach einer oder zwei Stunden ihr Papier abgeben kann, während Gruppe 2 immer noch sucht, oder Texte kopiert hat, sich auf die Struktur des Textes noch nicht geeinigt hat. Vielleicht sind sie ja auch schneller als Gruppe 1? Aber den Inhalt ihrer Texte und die Argumente auf ihrem Papier ist Gruppe 1 am nächsten Tag noch bestens geläufig. Und was kann Gruppe 2 noch berichten?

Ist doch so im digitalen Zeitalter, gelernt wird durch eigenes Tun und Erleben. Gibt es hier in der Runde Leser, die Gruppe 2 bevorzugen? Sicher, Sie werden gute Gründe haben. Ihre Schüler können sich bestimmt gut im Internet orientieren. Und haben auch schon Wikipedia im Französischunterricht genutzt.


Ludwig, Luise / Narr, Kristin / Frank, Sabine / Staemmler, Daniel (Hrsg.) (2013): > Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ (PDF). Abschlussbericht der Expertengruppe der 7. Initiative. Berlin: Internet & Gesellschaft Collaboratory,


Wir wissen, dass es viele Ansätze gibt, das > Web 2.0 (198 Artikel auf diesem Blog) im Französischunterricht einzuführen: > Comment les TIC peuvent soutenir l’enseignement. Die neuen Medien im Französischunterricht, die Gretchenfrage lautet aber, wird mit der PC-Technik besser gelernt? Werden mehr Texte gelesen? Werden bessere Texte geschrieben? Mehr Informationen bedeuten nicht unbedingt mehr Wissen. Welche Strategien setzen Lehrer ein, um die ungeheure bunte Vielfalt des Internets als Wissen für ihre Schüler verfügbar zu machen? Würde nur zu gerne wissen, in wieviel Prozent der Französischstunden, die heute stattgefunden haben, der PC eine wichtige Rolle außer als Projektionsgehilfen für den Beamer gespielt hat?

Wenn aber die Schüler das Mitmach-Lexikon von PONS entdecken, dann ist natürlich alles ganz anders:

PONS Wörterbuch online

und den > PONS-Vokabeltrainer finden und nutzen, dort das > deutsch-französische Forum aufrufen, die französische Verbtabelle auswendiglernen, sich > beim Wörterbuch anmelden oder > das Wörterbuch auf der eigenen Website oder auf dem Blog einbinden… dann, ja dann sieht die Beurteilung des Einsatzes des PC im FU ganz anders aus.

Wie baut das Außenministerium in Paris seine Website?

Freitag, 2. Mai 2014

french german 

Enseigner, former, apprendre avec le numérique

Mittwoch, 30. April 2014

french german 

 

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