Archiv für Februar 2021

Das Deutschlandbild der Franzosen.
Nachgefragt: S. E. Dr. Hans-Dieter Lucas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paris antwortet auf unsere Fragen

Samstag, 13. Februar 2021

| Aktuelle Themen auf unserem Blog | Online #Französischlernen I ff. | 14 février, 19 h : > Soirée littéraire II: Rétif de la Bretonne |


“Seine Exzellenz, der deutsche Botschafter Dr. Hans-Dieter Lucas in Paris, hat die Veröffentlichung der Umfrage zum Deutschlandbild der Franzosen von @IFOPOpinion (46 Seiten) mit einem Tweet angezeigt. Vom 17.-24. November 2020 wurden 1.002 Personen, die repräsentativ für die französische Bevölkerung im Alter von 18 Jahre alt und älter, nach ihrem Bild von Deutschland befragt…” so fing unser Bericht auf diesem Blog am 16. Januar 2021 an: >2021: Das Deutschlandbild der Franzosen – ermittelt von IFOP.

Gestern hatten hat der Botschafter S. E. Dr. Lucas uns per Videoübertragung in der Deutschen Botschaft in Paris empfangen und wir konnten mit ihm zu dieser Umfrage ein Gespräch führen und nachfragen:

Wir wollten wissen, ob S. E. mit dem Ergebnis der Umfrage zufrieden ist und ob die Antworten der Franzosen seine Erwartungen entsprechen? Oder ob es Antworten, die ihn besonders überrascht haben? Und ob die Botschaft bei einzelnen Themen signifikante Änderungen feststellen konnte?

Die deutsche Botschaft in Paris: >>>
Foto: © Deutsche Botschaft Paris

Danach haben wir uns einzelne Ergebnisse der Umfrage angesehen und unserer Redaktion hat den Herrn Botschafter nach seiner Interpretation der Ergebnisse befragt.

Auf die Frage:„Würden Sie sagen, dass Deutschland ein Land ist, das Sie sehr gut, ziemlich gut, nicht sehr gut oder gar nicht gut kennen?“gaben 73 % der Befragten an,  Deutschland als Nachbar nicht sehr gut oder gar nicht zu kennen? Ist das nicht besorgniserregend? Sei es nicht, so der Botschafter ,weil doch auf die nächste Frage, ob sie Deutschland lieben würden 54 % zustimmen würden, was ein sehr guter Wert sei.

Die „Ihrer Meinung nach ist der Einfluss Deutschlands heute vor allem…?” führt zu einer Überraschung: Kultur, Sport, Intellektuelles Leben, Sprache und Kunst sind auf den hinteren Plätzen, wenn es um das Außenwerbung Deutschlands geht, haben wir da etwas versäumt?

Die Frage zum wirtschaftlichen Einfluss Deutschlands in der Europäischen Union wird von einer knappen Mehrheit positiv entschieden, wenn auch 26 % das Gewicht Deutschlands als zu stark empfinden. Aber diese Frage wurde zu einem Zeitpunkt gestellt, als die Deutsche Ratspräsidentschaft noch nicht abgeschlossen war.

Es ist bemerkenswert, dass die IFOP-Umfrage eine deutliche Verbesserung im deutsch-französischen Verhältnis nachweisen kann: Wir haben den Botschafter gefragt, ob er das aus der Erfahrung mit seinen Gesprächen in Frankreich bestätigen könne?

Das Ergebnis dieser Frage „Welches Land engagiert sich Ihrer Meinung nach derzeit am stärksten, um die europäische Integration voranzutreiben?“ hat mich ein wenig gewundert: Trotz des Engagements von Präsident Macron zugunsten Europas bekommt Frankreich von den Befragten nur 11 %… aber Frankreich und Deutschland zusammen 53 %, ist eine der interessantesten Ergebnisse dieser Umfrage, bestätigt er doch zumindest indirekt den Ansatz der Europapolitik Macrons:

Auf unserem Blog:

Eine Dokumentation der Reden von Staatspräsident Emmanuel Macron zur Neugründung Europas:

> L’Europe nous protège: Les discours d’Emmanuel Macron sur l’Europe + le bilan (21 juillet 2020)
Juli 8th, 2020>

> Emmanuel Macron: “Jour historique pour l’Europe !”– 21. Juli 2020

> Studieren in Europa. Macron und sein Vorschlag, “Europäische Universitäten” aufzubauen
28. Dezember 2020

Soirée littéraire II: Rétif de la Bretonne – dimanche, 14 février 2021 – 19 h – mit Laurent Loty

Donnerstag, 11. Februar 2021

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Das Deutschlandbild der Franzosen. Nachgefragt: S. E. Dr. Hans-Dieter Lucas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paris antwortet auf unsere Fragen | Aktuelle Themen auf unserem Blog | Online #Französischlernen I ff. |


Bibliographie :

Laurent Loty, ” L’invention du transformisme par Rétif de la Bretonne (1781 & 1796) “,
Alliage, n°70 : « L’imaginaire dans la découverte », sous la direction de Sylvie Catellin et de Xavier Hautbois – Juillet 2012, mis en ligne le 26 septembre 2012.
URL : http://revel.unice.fr/alliage/index.html?id=4055

Safe Internet Day 2021

Dienstag, 9. Februar 2021

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Das Deutschlandbild der Franzosen. Nachgefragt: S. E. Dr. Hans-Dieter Lucas, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paris antwortet auf unsere Fragen

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Nachgefragt: le Directeur de la revue Grand Continent Gilles Gressani répond à nos questions.

Donnerstag, 4. Februar 2021

Une version allemande de cet article avec une interview an allemand suivra bientôt.

En novembre 2020, le président de la République Emmanuel Macron avait accordé un entretien à la revue Grand Continent. Sur notre blog: > L’entretien que le président de la République a accordé au Grand Continent. Belle occasion de découvrir > Un journal en ligne: Le Grand Continent – sur notre blog – 5 janvier 2021.

Aujourd’hui, notre rédaction a eu le plaisir de recevoir le Directeur du Grand Continent Gilles Gressani et nous avons pu lui poser quelques questions.  Il nous a expliqué le concept le positionnement du Grand Continent. Gilles Gressani est Directeur du Groupe d’études géopolitiques > @GEG_org, fondé à l’@ENS_ULM. Le le Groupe d’études géopolitiques s#applique à la recherche fondamentale à partir de la notion d’échelle. M. Grisani et également Directeur de la revue Grand Continent et Maître de conférence à SciencesPo:

Gilles Gressani nous a raconté les origines du Grand Continent et comment ses fondateurs se sont trouvés pour réaliser ce beau projet. cette année le Grand Continent va paraître aussi en allemand, espagnol, italien et polonais. C’est donc une vraie vocation européenne de ctte revue ? Sur son site, on nous explique l’intention de mieux rendre compte de l’intégralité des questions politiques. C’est cette vue d’ensemble qui nous intéresse. En effet,l’Europe mérite d’être mieux expliquée: > Perspectives sur l’actualité.

Nous avoans demandé à M. Gressani comment choisit-on les thèmes, les sujets? Son groupe d’études a raison, de constater dans son A propos – de vouloir expliquer, je cite -«un monde de moins en moins compréhensible” et on souhaite d’”enrichir les questions techniques du politique contemporain avec une exigence intellectuelle adaptée aux singularités de l’environnement européen.” Pour cela: on veut “faire émerger un critère pour envisager à l’échelle pertinente”. Pourriez-vous préciser ce «critère»?. On cherche donc une nouvelle méthode eue le Groupe appelle “multiscalaire, interdisciplinaire et plurilingue”. Vous promettez“d’articuler les transformations sur plusieurs échelles, en croisant plusieurs disciplines, et favoriser la richesse permise par la différence et la diversité?

Ce programme semble très vaste, néanmoins, pouvez—vous citer quelques exemples? 2. Le Groupe permet de procéder d’une manière “Structurante, non structurée”. Qu’est-ce que cela veut dire? 3. “Plus, mieux, autre chose” prend pour cible “la surabondance de l’information”. Le groupe souhaite “voir plus loin, en profondeur”. Creuser davantage des sujets choisis? 4. Vous avez deux perspectives, Une fois Le Grand Continent veut être “Une revue pour le XXIe :” D’autre part vous souhaitez de “répéter le geste des grandes revues des Lumières”? Le Grand Continent se veut être “une revue dans le temps” : “Dans une temporalité sortie de ses gonds, le Grand Continent entend réconcilier le temps du tweet avec le temps du livre.”

Vous voulez vivre une vraie aventure? C’est par ici …

Donnerstag, 4. Februar 2021

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Nachgefragt: 25 Jahre Arbeit mit frankophoner Musik beim SR / Ein Gespräch mit Monsieur Chanson Gerd Heger

Dienstag, 2. Februar 2021

| Aktuelle Themen auf unserem Blog | Online #Französischlernen I ff. |


Das Corona-Virus hat die Musikszene schwer getroffen, Festivals fallen aus, Musiker müssen sich umstellen. Wie Maïwenn Bordron am 13/01/2021 auf France-Culture berichtet, sind die Verkaufszahlen für Musik 2020 in Frankreich gar nicht so schlecht, die Streaming-Dienst sollen 2020 sogar um 19 % gegenüber 2019 zugelegt haben. Das ist aber ein Effekt, der nicht unbedingt mit der Krise zusammenhängt, und schon immer nur wenig Einkommen ermöglicht. Probleme scheinen sich für 2021 in Frankreich abzuzeichnen, da so etwas wie ein Überproduktion ich abzeichnet, da 2020 die Veröffentlichung von neuen Alben auf 2021 verschoben wurde. Es ist jetzt noch nicht erkennbar, wie der Musikmarkt sich von der Absage der Tourneen und Festivals hauptsächlich von April bis September erholen wird.

Gestern gab es eine Möglichkeit genauer nachzufragen. Gerd Heger vom Saarländischen ist in unser Homeoffice gekommen. Gerd Heger, Pfälzer aus der Nähe von Oggersheim, auf halbem Weg nach Paris in Saarbrücken gelandet. Dort Radiomann, also Journalist, Moderator und Musikprogrammgestalter, seit 1988, nebenbei Autor, Musiker und (Nicht-ganz-) Dichter. Als Monsieur Chanson ist er ein profunder Kenner der aktuellen frankophonen Musik, deren Vielfalt er in seiner wöchentlichen Sendung RendezVous Chanson auf SR2 KulturRadio präsentiert. Er hat vor 25 Jahren das Bistrot Musique mitbegründet, daraus ist Rendezvous-chanson geworden:

Die ganze Vielfalt der frankophonen Musik jeden Dienstag um 8 unter RendezVous Chanson.

Gerd Heger haben wir gestern zur frankophonen Musik im saarländischen Rundfunk und weit darüber hinaus befragt: 1996 ging es los mit so unterschiedlichen Gruppen wie Evasion oder Marie-Jo Thério, mit Belgiern, Kanadiern und vielen Franzosen. Stars wie Isabelle Boulay, Enzo Enzo oder Francis Lemarque waren genauso zu Gast wie völlig Unbekannte, die sich später einen Namen machten: les Ogres de Barback zum Beispiel.

Gerd Heger: > Ami(e)s de la Bonne Chanson, bonjour! – Website des Ernst Klett Verlags

Am 15. Januar 2021 gibt es beim Saarländischen Rundfunk ein besonderes Ereignis: Das Bistrot Musique besteht dann seit 25. Jahren. Wie haben Sie diesen Jahrestag gefeiert? Schon am 30. September 2016 haben Sie mit einem Jubiläumskonzert im Studio eins des Funkhaus Halberg mit der Comedy-Chanson-Truppe Triwap aus der Bretagne und Geneviève Morissette mit rockigen Chanson aus Québec die 20 Jahre von Bistrot Musique gefeiert. Können sie sich daran erinnern, wieviel Konzerte Sie mit dem Bistrot Musique in den letzten beiden Jahrzehnten präsentiert haben? 250 Konzerte – über 350 Gruppen und Künstlerinnen – über 3000 Chansons… !

Wir haben auch darüber gesprochen, welche Ausstrahlung diese beeindruckende Engagement für die frankophone Musik hat – nach Frankreich und Deutschland hat.

Gerd Heger bietet schon lange unterschiedliche Gattungen und Gattungen an: chanson festive, nouvelle scène, Pop, natürlich viel mehr? Sein Archiv ist ein ganzes Lexikon zur Geschichte des französischen Chansons. Wir haben ihn nach Namen gefragt, die man unbedingt wiederhören müsste? Francis Lemarque / Marie-Jo Thério / Romain Didier / Ogres de Barback vielleicht / Enzo Enzo und Kent / Isabelle Boulay – eigentlich mindestens 20 andere.  Aber auch viele, die selbst in Frankreich kaum einer kennt, ob aus Québec oder aus Berlin.

Gerd Heger hat es im Bistrot musique immer geschafft, neue Talente Ihren Zuhörern vorzustellen: Dazu gibt es ein eigenes Format: Chanson Live – Bistrot Musique: Im Herbst waren Lise Martin und Didier Sustrac, die noch nie in Saarbrücken waren: Sie erinnert an die große Barbara, wie sie ihrem Piano kräftige Töne und ihrer Poesie die Melancholie des Moments entlockt. Er ist ein Weltenbummler, der sich genauso in Bahia wie in Biarritz zuhause fühlt… wieso gerade die beiden?

Es gibt noch eine weitere Sendung: Lieder und Chansons. Jeden Donnerstag drei Stunden Lieder zum Anhören und zum Zuhören – mit Titeln aus Deutschland und Frankreich (und manchmal etwas weiter weg). 20.00 bis 23.00 Uhr auf SR 3 Saarlandwelle, dort stellen Susanne Wachs und Sie die schönsten Lieder und Chansons von beiderseits der Grenze vor – auch hier ist das Zuhören über Kabel, Internet und Satellit möglich. Dazu eben das RendezVous Chanson – und viel französische Musik in den sonstigen Programmen des SR (z.B. in Ici et là oder Couleurs auf SR 2 KulturRadio).

Welche Sängerin/ oder Sänger sind zur Zeit in Frankreich ganz besonders angesagt? 19 von 20 Produktionen französisch, Soft Rapper wie Jul oder Maitre Gyms, viel Elektropop, natürlich Unterhaltungsmusik: Vitaa & Slimane – alles, was man dauernd im Fernsehen sieht.

> Der Chansonkalender des SR

Aber eben auch Thomas Dutronc und die alten Herr- und Damenschaften von Eddy Mitchell, Francs Cabrel, Hugues Aufray über Pierre Perret bis hin zu – ja – Sylvie Vartan und Véronique Sanson. Und was es Neues gibt? Chantiers des Francofolies – Bonnie Banane, Chien Noir, Clara Ysé, November Ultra oder Terrier. – Karimouche, La Chica, die ganze Chansonriege um Garance Bauhain, Lily Luca, Lise Martin, Annelise Roche etc. Und viel viel viel guten Pop, gerne auch mal etwas härter.

Und am 2.März 20212 erinnern wir uns an den 30.Todestagvon Serge Gainsbourg – für Gerd Heger als Gainsbourologe ziemlich wichtig.

Die > Broschüre zu den Frankreichaktivitäten des SR (*.pdf) zum Herunterladen.

> RendezVous Chanson (SR)

Das > Archiv von RendezVous Chanson

U. a. haben wir über diese Musikerinnen und Musiker gesprochen:

Vitaa & Slimane: > www.youtube.com/watch?v=t48_vQT5Zsw erfolgreichster Popact 2020 – auch in Deutschland im Radio

Vianney: > www.youtube.com/watch?v=8yOuNrT0dOw – der erfolgreichste aus der Gruppe der Thirtysomethings, am nächsten an Chanson im Pop

Jul und ein paar Andere: > www.youtube.com/watch?v=-CVn3-3g_BI – Marseiller Rapper – sehr typisch

Agnès Bihl: > www.youtube.com/watch?v=-NZoNnxp5vw – selbstbewusste Frau wie viele, viele andere im Chanson

Jikaelle: > www.youtube.com/watch?v=tO9wDKJcg0A – Geheimtipp Folkchanson

Karimouche: www.youtube.com/watch?v=Dwz044HWl3g
– den Integrationsaspekt haben wir ganz vergessen im Gespräch

Suzane: > www.youtube.com/watch?v=_zf-xNaNHc4 die ist so Klasse)

Sinfonie Confinée: > www.youtube.com/watch?v=YDCrmxnQEj0 – Gruppe von Sänger*innen um Valentin Vander, auch Musicalleute dabei

Und was HEUTE passiert im Pop: >www.cheekmagazine.fr/culture/pop-feminismes-ancestraux/?fbclid=IwAR3DmyVQXEYf51bmE6q0hoAFBUWH764vdBMnZZIEMu8RcY5SIrTe-rwYHf0

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