Motivation – oder
das Interesse für den Französischunterricht wecken

Ein Freund erzählte mir gestern, dass wieder eine Konfirmation einer seiner Nichten bevorstehe. Danach fahre er mit Ihr zusammen wie mit den beiden anderen ein paar Tage ins benachbarte Elsaß. Viel genützt habe das allerdings bei den beiden anderen nicht. Englisch sei leichter und die Begeisterung für die französische Sprache wolle nicht so recht aufkommen. Das sei schließlich eine Herzenssache. Da hat er recht. So viele verschiedene Umstände spielen eine Rolle, bis bei Schülern plötzlich die Begeisterung für Frankreich entsteht. Und dann ist es meistens wieder nur ein bestimmtes Ereignis, das die Passion für die französische Sprache vermittelt, ein besonders gelungener Urlaub, ein Schüleraustausch, der perfekt gelungen ist, vielleicht auch eine bestimmte Lektüre, eine Brieffreundschaft, also meistens ein Ereignis, das sich im Gedächtnis der Schüler als Programm eingegraben hat. Bei mir war es ein Freund, der mit Camus‘ Le mythe de Sisyphe mitgebracht hatte, als wir in der Schule damals Camus‘ L’étranger lasen. Die fünf Seiten mit meinem Referat und das Thesenpapier zu diesem Essai, das ich damals in der Klasse verteilt hatte, habe ich heute noch. Und > was daraus gemacht habe ich auch.

Die Schule läßt viele Schülerinnen und Schüler Französisch abwählen, bevor sie sich ein richtiges Bild von der Sprache und der mit ihr verbundenen Kultur Frankreichs machen können. Die aktuellen Lehrpläne räumen zwar einen gewissen Platz für längere Texte wieder ein, aber die kulturelle Vielfalt und der außerordentliche Beitrag der französischen Geschichte für Europa kann damit kaum gewürdigt werden. > 48 Beiträge zur Geschichte gibt es > auf diesem Blog. Über > 150 Artikel zur Politik sind hier schon geschrieben worden.

TGV: Auf nach Paris.

Auf nach Paris.

Immer wieder, wenn ich mit Schülern, die Französisch lernen, zusammentreffe und sie frage, wann sie das letzte Mal in Frankreich waren, dann fällt oft auf, dass viele von ihnen das Land höchstens von einer Stippvisite oder sogar gar nicht kennen. Genauso erstaunlich ist es, dass die meisten von ihnen, noch nie etwas vom > Deutsch-französischen Jugendwerk gehört haben. Das DFJW hat seine unbestreitbaren Erfolge, und ein Beitrag wie dieser sollte Schüler einladen, die Website des DFJW zu besuchen und für sich selber eine Liste der Möglichkeiten machen, wie man sich mit Hilfe des DWJF im deutsch-französischen Dialog engagieren kann. Die Möglichkeiten sind so zahlreich wie spannend. Und ich verzichte hier darauf, eine Liste der Angebote des DFJW zu erstellen, ich würde dann den längsten Beitrag der hier bereits fast 1000 geschriebenen Beiträge verfassen.

Pont des Arts

Pont des Arts

Legt die Hände nicht in den Schoss und wartet nicht darauf, bis jemand eine gute Idee für Euch hat. (Lest aber, was Helmut Schmidt Euch zu sagen hat!) Mit Hilfe eines Austauschs auch für die ganze Klasse, am besten noch mit der Dokumentation auf einem Blog nehmt Ihr Eure Französischkarriere selber in die Hand. > Französischunterricht 1.0 => 2.0 ! Und informiert Euch über das Studium in Frankreich und über die deutsch-französischen Studiengänge. Der Beginn meines Studiums in Frankreich (Paris III und das Institut d’Études politiques) war das beste Sprungbrett zum 1. und 2. Staatsexamen.

Petit déjeuner

Place de la Sorbonne

> Warum soll man Französisch lernen? Diese Frage habe ich auf diesem Blog schon mehrmals beantwortet, und ich möchte eigentlich, dass das ganze Frankeich-Blog diese Frage ständig beantwortet. Wieviele der hier vorgetragenen Themen sind schon mal in Euren Französischunterricht angespochen worden? Nein, ich möchte den keinesfalls abwerten, darum geht es hier nicht. Im Französischunterricht lernt Ihr wichtige Grundlagen, aus denen Ihr selber was machen könnt und müsst, und dafür gibt es hier > einige Anregungen. Und die > Argumente für Französisch habe ich auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

Diagnostizieren und Fördern

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Consolider la compréhension orale et écrite
oder mischen Sie Ihre Klasse mal so richtig auf.

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Französisch-Lektüre für Sek I :
Nicolas Sconza : Sous le ciel de Marseille

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10 bonnes raisons d’apprendre le français

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Parlez-vous ciné? Sprachen lernen durch Filme machen

Pour les passioné du film et de la technique, l’Institut français de Stuttgart organise des ateliers autour du film: Parlez-vous ciné? – Sprachen lernen durch Filme machen – Deux ateliers au choix
– Regisseur / Reporter – April / Juni 2009. Die Teilnahme ist kostenlos.
– Für alle Altersstufen:
– Schüler, Studenten, Lehrer, Rentner.

Workshop 1: Regisseur vom 29. April bis 8. Mai 2009
Entdeck den Regisseur in dir!
Sie realisieren einen Kurzfilm auf Französisch.
Beim „Sprechen Sie Film – Endeck den Regisseur in dir“ übernehmen die Lernenden aktiv verschiedene Rollen (Regie, Schauspiel, Kamera, usw.) in dem sie die unterschiedlichen Phasen des Filmemachens in Team zusammen durchführen. Sie müssen sich über Technik, Inhalt, Organisatorisches und Gestaltung verständigen. Das gesamte interdisziplinäre Projekt wird in französischer Sprache umgesetzt. Dazu wird die Arbeit in 5 Module aufgeteilt.
Modul 1: 29. April 2009, Kurzfilmseminar: Einführung in die Filmanalyse
Modul 2: 30. April 2009 Atelier Drehbuch schreiben
Modul 3: 04. Mai 2009 „Silence, on tourne!“, Filmdrehen auf Französisch
Modul 4, 05. und 06. Mai 2009: Montage, Postproduktion, Musikauswahl
Modul 5: 07. bzw. 08 Mai 2009: Präsentation, Reflexion und Diskussion über das Filmemachen auf Französisch

Sprachniveau: Mittelstufe und höher (ab B2)

Jeden Tag wird voraussichtlich vom 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr gearbeitet. Es ist jedoch empfohlen, sich viel Zeit außerhalb dieses Zeitfensters freizuhalten. Eine Stunde Mittagspause ist geplant. Die Zwischentage sollen freigehalten werden, da sich die Gruppe wahrscheinlich selbständig treffen wird. Es kann etwa vom 01.05 bis 03.05 am Drehbuch weitergearbeitet werden.

Workshop 2: Reporter vom 21. April bis 30. Juni 2009
Entdeck den Reporter in dir ! Sie berichten als Journalist über das Filmemachen.

Sie lernen sowohl an Ort und Stelle als auch im Unterricht. Sie schauen sich nämlich an, wie ein Kurzfilm gemacht wird, interviewen die Mitwirkenden des Projekts und andere Fachleute und nehmen gleichzeitig am Unterricht teil, wo alles vorbereitet und bearbeitet wird. Zum Schluss werden die geschriebenen Artikel auf einer Website veröffentlicht.

Und das Alles auf Französisch ! Für Kinointeressierte wie Technikunbegabte

Sprachniveau: Fortgeschrittene (Niveau B2)
Dienstags von 18:00 bis 21:00 Uhr + Zusatztermine
21. April 2009, 28. April 2009, IfS: Einführung; technische Begriffe im Bereich Film ; Vorbereitung auf den Besuch an der HdM – Filmdreh, Schnitt, Interviews – ; Aufgabenverteilung.
29. April 2009, 04. Mai 2009, 05.Mai 2009, 08. mai 2009, HdM: Treffen an Ort und Stelle (in Zweier- oder Dreiergruppen pro Aufgabe). Andere Termine für Interviews werden im Mai und Juni vereinbart.
05. Mai 2009, 12. Mai 2009, IfS, 19. Mai 2009: Ergebnisse der Besuche und Interviews. Mündliche und schriftliche Aufgaben: etwas vorstellen, etwas Technisches im Filmbereich erklären, von Ereignissen berichten.
09. Juni 2009, 16. Juni 2009, 23. Juni 2009, IfS: Mündliche und schriftliche Aufgaben über den Kurzfilm: eine Sequenz beschreiben und erzählen, Anfang und Ende des Kurzfilms vergleichen, seine Meinung äußern
30. Juni 2009, IfS: Redaktionsschluss des Presseberichts. Bilan

Der Kurs findet am Institut français de Stuttgart und an der Hochschule der Medien in Stuttgart-Vaihingen statt.

Film- und Französischdozenten: Sonia Labeyrie und Willy Rollé. Begrenzte Teilnehmerzahl

Info & Anmeldung:
Institut français Stuttgart
0711 23 925 10
Emai: Info.stuttgart@institut-francais.fr
Betreff: Sprechen Sie Film?

exil production. Hochschule der Medien Nobelstraße 10 www.hdm-stutgart.de

Institut français de Stuttgart Diemershaldenstr. 11 www.institut-francais.fr/-stuttgart-.html

Nicolas Sarkozy : „L’entente, l’amitié entre l’Allemagne et la France, ce n’est pas simplement un choix, c’est un devoir.“

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Français-Allemand : Ein Internet-Gipfel

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