Archiv für die Kategorie 'Internet'

Êtes-vous nomophobe ?

Dienstag, 17. Dezember 2019
1. Ecouter > “Je me sens en insécurité sans mon téléphone”
2. Résumez les propos des participants vgl. > Aufgaben…
3. Votre point de vue ?
4. Discutez dans votre classe

Wie schnell gucken Sie nach dem Aufwachen morgens auf Ihr Smartphone? Jede/r, der auf einer Rolltreppe nicht das Gesicht auf sein Smartphone richtet, ist wenigstens schon im Begriff es gerade mit dem so eingeübten Griff aus der Tasche zu holen, um es sogleich zu konsultuieren – meistens aus purer Langeweile oder um seinen Gemütszustand per Whatsapp wegzuschicken. Bloß nichts verpassen – immer erreichbar sein. Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche bringt Glück und Segen und viele neue Gefahren: s. hier unten den letzten in diesem Artikel zitierten Tweet. Das ist z. B. die Nomophobie, das ist die Angst von seinem geliebten mobilen Empfangsgerät getrennt zu werden: “no mobile-phone phobia”, fomo aus dem Englischen “fear of missing out”.

France-Culture hat dazu jüngst in eine Sendung betroffene zu Wort kommen lassen: > “Je me sens en insécurité sans mon téléphone” Und es kommt noch schlimmer, Serge Tisseron : “les outils numériques révèlent des pathologies déjà existantes”.

Auf unserem Blog: > Kein Smartphone mehr in der Schule – 20. Januar 2019

Im Doppelheft PSYCHE, > Digitaliserung, September 2019 untersucht Alessandra Lemma die Bildung sexueller Identität im digitalen Zeitalter. Johannes Döser betreibt eine (kultur-)psychoanalytische Recherche über den kindlichen Gebrauch des Smartphones. Elfriede Löchel stellt psychoanalytische Überlegungen zum Subjekt des digitalen Zeitalters an. Sherry Turkle hinterfragt die Implikationen für den Körper in einer Welt, in der sich immer mehr Menschen auf »Empathie-Maschinen« stützen. Vera King, Benigna Gerisch, Hartmut Rosa, Julia Schreiber, Charlotte Findeis, Diana Lindner, Benedikt Salfeld, Micha Schlichting, Maike Stenger & Stella Voigt gehen den psychischen Bedeutungen des digitalen Messens, Zählens und Vergleichens nach. Martin Altmeyer versucht unter dem Stichwort der »Resonanz« eine Zeitdiagnose der digitalen Moderne. Jürgen Hardt sieht die Psychoanalyse im Widerstreit mit der digitalen Welt. Jürgen Thorwart entwickelt Anmerkungen zu ethischen Fragen der Nutzung digitaler Kommunikationsmedien.

Auf unserem Blog: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016

Und noch mehr auf France-Culture >Information et réseaux sociaux

und dann ist da noch die fast schon perfekte Überwachung:

Éditorial: Warum sollten Schüler unseren Blog lesen?

Montag, 16. Dezember 2019

Immer wieder wird in Gesprächen über unseren Blog die Befürchtung geäußert, die Inhalte auf diesem Blog > Aufgaben auf diesem Blog seien für Schüler/innen zu schwer. Solche Hinweise sind nicht unbegründet, denn zu schwere Aufgaben schrecken die Adressaten leicht ab, lassen diese sich aber darauf ein, merken sie schnell, dass sie viel lernen können und überhaupt, dass sie das bisher Gelernte keinesfalls nicht umsonst gelernt haben – genau darauf richtet sich die Formulierung unserer > Aufgaben, die die Schüler/innen zu möglichst viel Selbständigkeit anleiten wollen.

Eine der schwierigsten Fragen in der Fachdidaktik lautet, > Warum wählen so viele Schüler/innen am Ende der Sek. I Französisch ab? Sicher, man macht ihnen das zu leicht. Man lässt sie über ein Fach und seine Inhalte entscheiden, bevor sie wichtige Autoren kennengelernt haben und durch Vergleich mit dem Nachbarland den eigenen Horizont erweitert haben. Daraus folgt, dass auch in der Mittelstufe die deutsch-französischen Beziehungen und die Literatur ein viel stärkeres Gewicht erhalten müssen. Mit allen Methoden des eigenverantwortlichen Lernens müssen dort die Schüler auch an schwierigere Themen herangeführt werden: vgl. dazu: Andreas Nieweler, Methoden sinnvoll einsetzen, in: id. Fremdsprachen unterrichten, S. 113-139.

Literarische Themenhefte Französisch
Möchten Sie in dem Buch blättern?: Danielle Rambaud, Wolfgang Bohusch (Hrsg.), > Les relations franco-allemandes dans la littérature française
Buch – B2/C1
978-3-12-591586-2 (3-12-591586-4)
> Klassensatzbestellungen

Kurzfassung: Zum Ausdrucken und Verteilen:Der Frankreich-Blog www-france-blog.info

Europas größter Trumpf ist die kulturelle Vielfalt: “La refondation de l’Europe passe par la culture”: >#fbm17 #FRAFRA2017 Le discours d’ouverture d’Emmanuel Macron. Daraus folgt, dass mindestens zwei Fremdsprachen bis zum Abitur eigentlich selbstverständlich sein müssten. Die deutsch-französischen Beziehungen sind meist für Schüler/innen höchstens eine Angelegenheit besonderer Fest- oder Gedenktage, auch nur dann, wenn sie im Französischunterricht daran erinnert werden: z.B. : > Präsident Emmanuel Macron hielt am 18.11.2018 im Deutschen Bundestag die Gedenkrede an die Kriegstoten – Sonntag, 18. November 2018. Fast könnte man davon sprechen, dass Französischunterricht kaum mehr als eine Elite erreicht: nur rund 20 % in der Sek. II lernen Französisch, darunter auch diejenigen, die in einem bilingualen Zweig fast zweisprachig das deutsche und französische Abitur gleichzeitig machen und im optimalen Fall gleich mit einem Studiengang der > Deutsch-französischen Hochschule weitermachen. – 2017/18 lernten 1 440 521 Schüler in den allgemeinbildenden Schulen Französisch. 2018/19 ist ihre Zahl um 2,7 % auf 1 401 189 zurückgegangen. (> Schüler/-innen mit fremdsprachlichem Unterricht – Statistisches Bundesamt) Zum Vergleich > Les élèves germanistes en France – Website des Goethe-Instituts.

Wir benötigen in Frankreich und Deutschland eine große gemeinsame Initiative für den Deutsch- bzw. für den Französischunterricht.  Ist das föderale System in Deutschland der einzige Hemmschuh für eine solche Initiative? Finanzen? Die Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen hängt auch von den Sprachkenntnissen und den Kenntnissen über das Nachbarland ab. Alle Politiker nicken dabei immer, aber auch der > Aachener Vertrag vom Januar 2019 macht nur wenige Vorgaben: “Artikel 10. Beide Staaten führen ihre Bildungssysteme durch die Förderung des Erwerbs der Partnersprache, durch die Entwicklung von mit ihrer verfassungsmäßigen Ordnung in Einklang stehenden Strategien zur Erhöhung der Zahl der Schülerinnen, Schüler und Studierenden, die die Partnersprache erlernen, durch die Förderung der gegenseitigen Anerkennung von Schulabschlüssen sowie durch die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung sowie integrierter deutsch-französischer dualer Studiengänge enger zusammen.” Schon wieder wird zuerst der Föderalismus indirekt aber dafür umso deutlicher formuliert, so also ob alle weitergehenden Maßnahmen im Keim erstickt werden sollen, man will fördern… gar “Exzellenzinstrumente” einsetzen und die Berufsausbildung verbessern, das ist alles zu wenig und man riskiert es, dass alles beim Alten bleibt und Französisch und Deutsch weiter an Boden verlieren.

Klett engagiert sich für Französisch


> Le réseau franco-allemand des écoles maternelles bilingues « Élysée 2020 » Rapport IGEN – Décembre 2018

> Échange franco-allemand des enseignants du premier degré 2020-2021 -Eduscol

Bruno Studer, > 8 propositions pour un enseignement bilingue ambitieux au service du territoire – Octobre 2018

> Die französische Sprache an meiner Schule fördern – Website des DFJW

> Certifications DELF DALF – Website des Institut français in Deutschland – Mit Unterstützung von Klett

Aktuell:

À suivre


Diese kulturelle Vielfalt betrifft auch den Vergleich mit Frankreich und Deutschland. Eine großer Teil unserer rund 4000 Blogartikel seit 2006 geben einen Eindruck von dieser Vielfalt und begründen direkt und indirekt wieso der Vergleich eine gute Kenntnis beider Länder voraussetzt, wieso die Unterschiede so groß sind und weshalb beide Länder so viel voneinander lernen können. Die > Erinnerungskultur ist eine historische Ebene, die literarische Ebene wird allenfalls mit der > Lektüre französischer Literatur gestreift, erschwert doch die Fächertrennung gemeinsame Projekte mit dem Fach Deutsch. Bedenkt man das große > Angebot an Lektüren für alle Jahrgangsstufen im Fach Französisch kann es um den > Literaturunterricht  im Fach Französisch nicht schlecht bestellt sein:

Lektüren für den Französischunterricht

…allerdings sind die positiven Antworten auf die Frage: Habt Ihr schon mal einen ganzen französischen Roman gelesen eher selten. Und doch ist der Zugang über die Literatur der beste Türöffner zur französischen Kultur. Auch wenn > L’étranger und > L’hôte von > Albert Camus weiterhin zu den Spitzenreitern im Französischunterricht gehören, so sollte man sich auch fragen, ob nicht auch Werke von > Jean-Paul Sartre zur Unterrichtslektüre gehören sollten.

Heiner Wittmann, Existenz, Freiheit und Kunst
Ausgewählte Werke Jean-Paul Sartres im Überblick
in: > Sartre. Unterricht Französisch Nr. 162/2019, S. 9-11.

Die Interviews auf diesem Blog > Nachgefragt:Alain Mabanckou, Une littérature-monde ? oder >Nachgefragt: Boualem Sansal, 2084 oder > Lesung und Interview: Philippe Grimbert, Un secret. Erwähnen wir hier auch Marcel Proust > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Nicht zu vergessen ist die ungeheure Vielfalt der Literatur, die der Francophonie – 58 Artikel – zuzurechnen ist:  Magnier, Bernard, Journalist, Direktor der Reihe «Afriques» beim Verlag Actes Sud hat ein beeindruckendes Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne vorgestellt: 150 Autoren mit 250 Werken werden auf 150 Seiten präsentiert: > Panorama des littératures francophones de l’Afrique sub-saharienne *.pdf.

Und dann ist Französisch auch so eine Art Arbeitsversicherung. Bewerber, die gute Französischkenntnisse mitbringen, haben immer die Nase vor allen anderen Bewerbern: Unser Topartikel hinsichtlich der Zahl der Aufrufe seit 2 Jahren ist der Artikel über die berufliche Fortbildung: > Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie. Mit Videos haben wir auf unserem Blog viele Artikel begleitet:  > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen. Ein andere Schwerpunkt unseres Blogs – diesmal an die Adresse der Französischlehrer/innen ist > Fortbildung und > Fachdidaktik und > Online-Lernen.

> Grundwissen La France
Klasse 11/12 (G8) Klasse 12/13 (G9)
Umfang: 184 Seiten
ISBN: 978-3-12-521006-6

Vokabeltests schrecken ab, weil sie den Schülern ihr Unwissen vor Augen führen. Texte schreiben, das ist es! Mit Konjunktionen – Mais où est donc Ornicar? – Interessante Inhalte diskutieren, entdecken, dass die Lebenswirklichkeit ihrer Altersgenossen in Frankreich so unterschiedlich ist

NEU > www.horizons21.fr – Schauen Sie sich an, wie weit man mit Srpachkenntnissen kommt!

und herausfinden, mit welcher Schule ein Austausch organisiert werden kann: > Haben Ihre Schüler schon eine Partnerschule in Frankreich? – 7. Dezember 2019 von . Über Themen auf dem Frankreich-Blog berichten… etc.

Schüler/innen die Französisch lernen, sollten den Frankreich-Blog kennen, weil er ihnen alle Möglichkeiten für die Anwendung ihrer Sprachkenntnisse demonstriert:  > Twittern für die deutsch-französische Kooperation.

Institut français in Stuttgart:
Game over? Kann die EU die Digitalisierung überhaupt (noch) gestalten?

Mittwoch, 4. Dezember 2019

In den Reihen “Digitale Utopie?” und “Politik der Digistalisierung”
5. Dezember 2019 19:30 Uhr

Präsident Macron hat den Begriff der „digitalen Souveränität“ in die Debatte eingeführt. Doch was genau kann Politik heute überhaupt regeln? Und auf welche Weise sollte sie in die digitale Kommunikation regelnd eingreifen? Die Soziologin Jasmin Siri beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Schnittmenge von digitaler Kommunikation und Politik. Ihr geht es nicht nur um die Auswirkungen der neuen Medien auf die Politik, sondern auch um die Eingriffsmöglichkeiten der Politik auf die Digitalisierung.

Eine Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart.

Eintritt frei | Dt.

Gefördert durch: Alleo, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland und und Klett Stiftung.

Institut français Stuttgart, Schlossstr. 51, 70174 Stuttgart

> La souveraineté de l’Europe: Eine Bilanz der Sorbonne-Rede vom 26. September 2017 – Site du Palais de l’Élysée

Foto: © Yasmmin Siri

Vortrag und Gespräch : Hat Alexa Menschenrechte? Zur Lage der Menschenrechte in Zeiten Künstlicher Intelligenz

Montag, 2. Dezember 2019

Montag 9.12. | 18:30 Uhr | WeltRaum des ifa Stuttgart | Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart | Eintritt frei |
Anmeldung erforderlich vor dem 30.11. unter: veranstaltungen@landtag-bw.de

In der Reihe „Digitale Utopie?“

Die digitale Transformation wirkt sich massiv auf alle Lebensbereiche aus. Am Vorabend des Tages der Menschenrechte werden wir uns der Frage widmen, inwieweit die Entwicklung der künstlichen Intelligenz unser Menschenbild und die Wahrung unserer Grundrechte berührt. Wenn die Trennung zwischen Mensch und Maschine unscharf wird: Welche ethischen Fragen stellen sich dann hinsichtlich Freiheit und Verantwortung? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für den künstlerischen Schaffensprozess?

Mit: Alexander Mankowsky (Daimler AG), Christiane Riedel (ZKM) und der Rechtswissenschaft-lerin Annie Blandin-Obernesser (Lehrstuhl Recht und Digitalisierungsstrategie am IMT Atlantique, Mitglied des Conseil national du numérique).

Moderation: Dr. Susanne Kaufmann, Redaktionsleiterin Kunst und Landeskultur, SWR

Auf unserem Blog:

> Conseil national du numérique CNN

Institut français de Stuttgart: Gespräch „Holocaustleugnung und Rechtsextremismus, vor und nach dem Internet“

Mittwoch, 6. November 2019

Institut français de Stuttgart: Donnerstag 7. November 2019- 19 h 30 Eintritt frei

Das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in Europa beschäftigt die Öffentlichkeit. Holocaustleugnung, Verschwörungstheorien und Ausländerfeindlichkeit sind nicht neu, aber sie scheinen an Virulenz zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund lohnt ein Blick auf die historische Entwicklung in Frankreich. Die Politologin und Historikerin Valérie Igounet erforscht diese Phänomene systematisch und hat Standardwerke zum Thema vorgelegt.

L’observatoire du conspirationnisme : > www.conspiracywatch.info

Was lernen wir, wenn wir den Rechtsextremismus vor und nach der Erfindung des Internet betrachten? Wie stark sind die Kontinuitäten, wo verlaufen Brüche?

  • Histoire du négationnisme en France, Paris, Le Seuil, coll. « La Librairie du XXe siècle », 2000, 691 p.
  • Robert Faurisson : portrait d’un négationniste, Paris, Denoël, 2012, 464 p.
  • Le Front national de 1972 à nos jours : le parti, les hommes, les idées, Paris, Le Seuil, 2014.
  • Les Français d’abord, Paris, Inculte, 2017, 160 p.
  • L’Illusion nationale : deux ans d’enquête dans les villes FN (photogr. Vincent Jarousseau), Paris, Les Arènes, coll. « Enquêtes », 2017, 168 p.

Eine gemeinsame Veranstaltung des IZKT der Universität Stuttgart und des Institut français Stuttgart. Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung mit Mitteln der DVA-Stiftung Stiftung gefördert.

Die Reihe „Digitale Utopie?“ wird gefördert von: Alleo, Robert Bosch Stiftung, Dr. Karl und Elisabeth Eisele Stiftung, Freunde des Institut français Stuttgart, IF Deutschland, Klett Stiftung, Berthold Leibinger Stiftung.

> stuttgart.institutfrancais.de

Schlossstr. 51
70174 Stuttgart
T +49 711 239 25 18

Im Gespräch: Michel Desmurget, La fabrique de crétin digital

Freitag, 25. Oktober 2019

Der Streit ist keinesfalls neu. Schon vor den Zeiten des Internets gab es Klagen über zu lange Fernsehguckzeiten und man konnte als Kind oder Schüler dort gar nicht mitmachen. Heute gibt es das Internet und Web 2.0, aber in welchem Prozentsatz nutzen Schüler/innen die neuen Medien im Französischunterricht? > Französischunterricht und das Web 2.0 – 29. November 2011 – oder konsumieren sie nur beim stundenlangen Surfen und Daddeln auf viele verschiedenen Websites in Facebook, Instagramm und anderen (gar nicht so) sozialen Netzwerken?

Manfred Spitzer, der Ulmer Neurologe, hat keine so gute Presse als Redaktion auf seine Thesen zum Smartphone in Kinder- oder Schülerhand. Gleichwohl lohnt es sich, seine Thesen genauer anzusehen, ohne sie in Bausch und Bogen vorn vorneherein in Frage zu stellen. Die Gretchenfrage: Hilft die Digitalisierung Schüler/innen besser zu lernen? Der so viel diskutierte Digitalpakt enthält viele Euros aber keine Fachdidaktik, keine Aufschlüsse darüber, wie mit den gestreuten Euros besser gelernt werden kann. Solange keine Fachdidaktik zum Einsatz moderner Medien für das Lernen mit dem PC, besser gesagt für die Unterstützung des Lernens mit dem PC vorliegt, sollte man mit der Anschaffung von Geräten noch etwas warten. Aber darüber nicht die Nutzung der Vorteile des Internets aufgeben: > Arbeiten im Französischunterricht: Suchen und Lernen mit Twitter – 4. Oktober 2019.

Und wir wissen zu wenig, was die Bildschirme mit ihren Ausblicken in die weite Online-Welt mit den Gehirnen unserer Kleinen und unsere Schüler/innen machen. Noch gibt es keinen echten Nachweis, dass mit dem Daddeln besser gelernt wird. Stolz berichten Eltern, wie die Kleinen schon wischen können und mit Apps meisterhaft jonglieren. Um welchen Preis?

> Pour Michel Desmurget, le temps passé par les enfants devant les écrans est “hors normes, extravagant” – France-Inter

Michel Desmurget, Direktor für Neurowissenschaften am INSERM, war am 25. Oktober 2019 Gast in der Sendung von France-Inter zu der Nicolas Demorand um 8 h 20 geladen hatte:

> Nachgefragt: Manfred Spitzer, Die Smartphone Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
15. Oktober 2018 | Autor: Heiner Wittmann
Manfred Spitzer
> Die Smartphone-Epidemie
Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft
1. Aufl. 2018, ca. 352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96368-7

Vgl. dazu: > Essai. Lernen und Studieren mit dem Internet – 30. September 2016

> Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen – 31. Juli 2018

In seinem Buch La fabrique de crétin digital, warnt Michel Desmurget vor dem exzessiven Internet-Konsum der jugendlichen. Er nennt drastische Zahlen : Zwischen 13 und 18 ans hocken sie bis zu 6 h 45 am Tag vor dem Bildschirm in jeder seienr Formen.

Michel Desmurget glaubt, dass dieses intensive Bildschirmgucken (Daddeln) Grud für alle nur denkbaren Krankheiten (Fettleibigkeit, Kreisalaufprobleme) und Verhaltensprobleme (Aggressiviät, Depressionen und mehrals nachteilig für die Konzentration und die Spachentwicklung sei.

Ein Interview mit Michel Desmurget:
Pascale Santi et Stéphane Foucart, > Troubles de l’attention, du sommeil, du langage… « La multiplication des écrans engendre une décérébration à grande échelle » – LE MONDE, 23 octobre 2019.

Pascale Santi > Ecrans : appel des académies à une « vigilance raisonnée », LE MONDE, 9 avril 2019

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