Tübingen und Stuttgart: Die Föderation Wallonie-Bruxelles zu Gast bei den Französischen Filmtagen

Die Föderation Wallonie-Bruxelles ist der Ehrengast der 35. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart. Schon immer war das belgische Kino mit seinen ungewöhnlichen, skurrilen, witzigen, melancholischen, sozialkritischen Filmen ein heimlicher Star der Filmtage – in diesem Jahr hat es seinen großen Auftritt mit acht Filmen, einer Auswahl Kurzfilme von INSAS (Institut national supérieur des arts du spectacle et des techniques de diffusion de la Fédération Wallonie-Bruxelles) und einer Diskussionsveranstaltung rund um den Film „Oui mais non, le compromis à la belge“ von Marie Mandy, die auch Mitglied der Internationalen Jury der 35. Französischen Filmtage ist. Zum traditionellen Cinéconcert kommt ein belgisches Sextett und natürlich laden die Filmtage und Wallonie-Bruxelles International auch zu einem stilvollen Empfang.

> www.filmtage-tuebingen.de
> www.festivaltv.filmtage-tuebingen.de

Die Filme
Ist Belgien ein Land in der Identitätskrise? Sind hässliche Häuser, Regierungskrisen, Arbeitslosigkeit, oder Kriminalität und Suizidgedanken wirklich das einzig Prägende dieses Landes? Belgien ist klein, mehrsprachig, hier und da zerstritten aber doch großartig. Global, multikulturell, humorvoll und ausgesprochen widerstandsfähig. Die Belgier haben für dieses kantig-komödiantische Lebensgefühl einen Namen: „die Belgitude“ und die färbt seit jeher auf das Kino und das belgische Filmschaffen ab. Mit großem Erfolg, nicht nur für die Dardenne-Brüder oder Jaco van Dormael. Auf den 35. Französischen Filmtagen gibt es die passenden Filme dazu.

Der Beitrag der Föderation Wallonie-Bruxelles zum Internationalen Wettbewerb um den Filmtage Tübingen Preis ist Seule à mon mariage von Marta Bergman. Eine junge Roma sucht über eine Partnervermittlung einen ausländischen Ehemann, um mit ihrer Tochter Armut und Elend zu entkommen und reist zu ihrer Hochzeit nach Belgien.

Ebenfalls im internationalen Wettbewerb stehen die beiden franko- bzw. schweizer-belgischen Koproduktionen Fortuna und Ceux qui travaillent. Germinal Roaux erzählt in eindrücklichen Schwarz-Weiß-Bildern vom Schicksal einer 14-jährigen Äthiopierin in einem Schweizer Klosterhospiz. Antoine Russbach bringt das Drama eines arbeitslosen Familienvaters auf die Leinwand.
In Continuer von Joachim Lafosse reist Sybille (gespielt von der hinreißenden Virginie Efira) mit ihrem 18-jährigen Sohn Samuel zu Pferde durch die kirgisische Prärie.
Eine lebensmüde Schauspielerin beschließt, an ihrem 35. Geburtstag ihrem Leben ein Ende zu setzen und organsiert mit Hilfe des Bestatters Alex ihre Beerdigung (Le Suicide d’Emma Peeters von Nicole Palo).
Mon Ket, der „Sohnemann“ ist das Wichtigste im Leben des Knastbruders Dany Versavel, der aus dem Gefängnis ausbricht, um sich um sein Kind zu kümmern. Regisseur und Komiker François Damiens drehte viele Szenen des Films mit versteckter Kamera.
Anne Gruwez ist Untersuchungsrichterin in Brüssel. Die Dokumentarfilmer Yves Hinant und Jean Libon begleiten sie durch ihren Berufsalltag: Ni juge, ni soumise ist ein bizarrer Dokumentarfilm, der zeigt, dass die Realität weitaus schräger sein kann als jede Fiktion.
Filmtagefreunde erinnern sich an Keeper, das eindrucksvolle Drama um einen zu jungen Vater. In Nos batailles erzählt der franko-belgische Regisseur Guillaume Senez die Geschichte von Olivier, der plötzlich alleine für Kinder, Haushalt und Job zuständig ist.
Auch ein echter Thriller kommt aus Belgien: Als der rundum nette David mit Frau und Kindern aus dem Urlaub kommt, gerät er in die Mühlen einer Mordfallermittlung. Samuel Tilman zeigt in Une Part d‘Ombre die tönernen Füße fester Überzeugungen.
Im Internationalen Kurzfilmwettbewerb ist ein belgischer Film am Start: In Eastpak von Jean-Benoît Ugeux lädt eine gruppe Mittdreißiger einen jungen Araber zum Essen ein. Während des Essens verschwindet ein Rucksack.

Kurzfilme von INSAS
Das „Institut national supérieur des arts du spectacle et des techniques de diffusion de la fédération Wallonie-Bruxelles“ (INSAS) ist eine Kunstschule, die 1962 gegründet wurde und zur Französischen Gemeinschaft Belgiens gehört. Die INSAS vereint eine Theater- und eine Filmhochschule unter einem Dach. Auf den Französischen Filmtagen präsentiert sich der cineastische Nachwuchs der Föderation Wallonie-Bruxelles mit einem komplexen und innovativen Kurzfilmprogramm.

Oui mais non – le compromis à la belge
Alle wollen nur das Beste: Wallonen, Flamen, die Region Brüssel und die Deutschsprachige Gemeinschaft sind ständig auf der Hut, weil das Beste eben nicht immer das Beste für alle ist. Deshalb müssen Mittel und Wege für Mittelwege gefunden werden: belgische Kompromisse, ein ständiges Oui, mais non. In dem Dokumentarfilm von Marie Mandy führt die Promenadenmischung Zinneke – ein Kompromisshund! – durch Brüssel und lehrt uns Belgien und den belgischen Kompromiss lieben.

Mit Marie Mandy, der Regisseurin des Films Oui mais non, le compromis à la belge, sowie dem Diplomaten und Leiter der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin, Alexander Homann, diskutieren wir über die belgische Mentalität und das Kino. Die Diskussion wird begleitet von Studierenden der Universität Tübingen unter der Leitung von Sprachdozentin Catherine Brillot.

Montag, 5. November
20.00 Uhr
Tübingen, Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25

Das OST Ensemble im Cineconcert
Mittlerweile haben sie gute Filmtagetradition: Die Cinéconcerts, Stummfilme mit Livemusik, die auf den 35. Französischen Filmtagen in Stuttgart und in Tübingen als Live-Performance aufgeführt werden. Zu sehen ist in diesem Jahr Le Dernier des hommes (1924) von F. W. Murnau.
Die Musik macht dazu das OST Ensemble, ein Sextett aus Belgien. Unter der musikalischen und künstlerischen Leitung von Stéphane Orlando, Komponist und Pianist / Improvisator der Cinémathèque Royale von Belgien, schaffen Flöte, Klarinette, Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass einen cineastischen Klangraum aus Jazz, Klassik und Neuer Musik.
Le Dernier des hommes – Der letzte Mann – ist ein melancholisches Drama über einen alten Hotelportier, der vom Empfangschef zum Toilettenmann degradiert wird und niemandem seinen Abstieg eingestehen kann. Ein sozialkritischer Film mit bitter-ironischem Happy End, der als einer der zehn besten Filme aller Zeiten gilt.

Freitag, 2. November
20.00 Uhr
Tübingen, Sparkassen Carré

Samstag, 3. November
20.00 Uhr
Stuttgart, VHS, Rotebühlplatz

Der Eröffnungsempfang
Gefeiert wird natürlich auch, und zwar gleich zur Eröffnung der 35. Französischen Filmtage. Nach dem Eröffnungsfilm En liberté bitten die Föderation Wallonie-Bruxelles International und die Französischen Filmtage zu einem Empfang mit Mitternachtssuppe in die Oberen Säle des Museums.

Mittwoch, 31. Oktober
Ca. 22.00 Uhr
Tübingen, Museum, Obere Säle

23. Französischen Filmtage Leipzig – Journées du cinéma français

Vom 22. bis 29. November 2017 finden die „23. Französischen Filmtage Leipzig – Journées du cinéma français“ einschließlich der „Cinéfête – Französisches Jugendfilmfestival“ statt. Schauplätze sind wieder die „Passage Kinos“ und die „Schaubühne Lindenfels“.

Gezeigt werden nicht nur Filme aus Frankreich, sondern auch aus dem frankophonen Kanada!

Ein zusätzliches Augenmerk erhalten die französischen Regionen, also auch die Bretagne. So steht auf dem Programm der Film „Ôtez-moi d’un doute – Eine bretonische Liebe“, dessen Vorführung mit einer kleinen Einführung in die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft beginnt … und nach dem Film gibt es kleine Spezialitäten aus der „Brasserie Frederic“.

Im > Programmheft steht eine kommentierte Übersicht über alle Filme. Dieses PDF können Sie für Ihr Filmarchiv abspeichern. Darin finden Sie auch alle notwendigen Informationen, wenn Sie die Filmtage in Leipzig – die Stadt ist immer einen Besuch wert – besuchen wollen. Bonne lecture.

> 23. Französischen Filmtage Leipzig – Journées du cinéma français“

34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart und die Filmpreise

Die Französische Filmtage vom 1.-8.11.2017 sind vorbei. Eine Woche lang gab es viele großartige Filme zu sehen und viel zu diskutieren

Alle Preise und Preisträger der 34. Französischen Filmtage Tübingen Stuttgart:

Internationaler Wettbewerb

Filmtage-Tübingen-Preis: 5000 Euro, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen
„Carré 35“ – Éric Caravaca
Die Begründung der Jury (Christine Houard, Arnaud Dumatin, Dominique Dugas):

„Der Filmtage Tübingen Preis geht an den Film „Carré 35“ von Éric Caravaca. Es ist die Geschichte eines schmerzlichen, von der Erinnerung ausgelöschten Ortes.
Die Erzählung ist die einer Zurückeroberung. Ausgehend von sehr intimem Bildmaterial, erschüttert der Regisseur, indem er trotzdem eine Form der Universalität schafft. Sein Film ist eine mit großer Eleganz durchgeführte Untersuchung, durchweg beseelt und pulsierend. Eine Untersuchung, die poetisch, grenzüberschreitend vorangeht mit vielfachen Spiegelungen zwischen persönlicher Geschichte und Zeitgeschichte, zwischen Intimität und Verfremdung.“

Kurzfilmwettbewerb: 1000 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen. Die internationale Jury (Christine Houard, Arnaud Dumatin, Dominique Dugas) prämiert den innovativsten Kurzfilm.

„Les petites mains“ von Rémi Allier
Für seine ergreifende Erzählung , in der sich gesellschaftliche Erschütterungen in der persönlichen Erschütterung der Hauptfigur wiederspiegeln, für die einzigartige Perspektive, aus der die Geschichte erzählt ist, für seine lebendige Inszenierung und starke Verankerung in der sozialen Realität, erhält der Film „Les petites mains“ von Rémi Allier den internationalen Kurzfilmpreis.

Stuttgarter Drehbuchpreis: 1.000 €, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart

„Le Semeur“ – Marine Francen
Es ist die Geschichte einer Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu einem Mann und ihrem Bedürfnis nach Loyalität zu den anderen Bewohnerinnen eines Dorfes, dem der Krieg seine Männer genommen hat. Für ihre so einfache und klare filmische Umsetzung, für die facettenreiche Darstellung des weiblichen Verlangens in einem intelligenten und präzisen Drehbuch, erhält Marine Francen mit ihrem Film „Le semeur“ den Stuttgarter Drehbuchpreis.

Stuttgarter Publikumspreis: 1.000 €, gestiftet von Arthaus Filmtheater Stuttgart
„Cherchez la femme“ – Sou Abadi

Französischer Wettbewerb
Tübinger Publikumspreis: 2.500 €, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen
Verleihförderpreis: 21 000 Euro, gestiftet von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Unifrance und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ). Das Geld erhält derjenige deutsche Verleih, der den Gewinnerfilm des Tübinger Publikumspreises in die deutschen Kinos bringen wird.
„Patients“ – Grand Corps Malade, Mehdi Idir

Preis der Jugendjury Tübingen: 1000 Euro, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen
„Cherchez la femme“ – Sou Abadi

Die Begründung der Jury:
wir haben uns für „Cherchez la femme“ entschieden, da es eine sehr witzige Komödie ist, die jedoch auch eine gewisse Tiefe mitbringt, die zum Nachdenken anregt. Die Witze werden nicht ausgeschlachtet und sind nie albern. Auch die Handlung überzeugt, da sie unerwartet und authentisch ist. Die Darsteller spielen immer überzeugend und mit einem bestimmten Charme.

Preis der Jugendjury Stuttgart: 1000 Euro, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart:
„Et au pire on se mariera“ – Léa Pool

Die Begründung der Jury
Eine realitätsnahe Geschichte aus einer nicht ganz wahrheitsgetreuen Erzählung eines jungen Mädchens aus schwierigen Verhältnissen.
« Et au pire on se mariera », dem Titel ganz entsprechend, erzählt von der unerwiderten Liebe zu einem doppelt so alten Mann, die ein tragisches Ende nimmt. Dieser Film überzeugt durch hervorragende schauspielerische Leistungen, einer fesselnden Geschichte aus einer sehr interessante Perspektive, und einer einmaligen Darstellung eines pubertierenden Mädchens.

Tübinger/Stuttgarter Schülerkurzfilmwettbewerb: 1000 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen und von der Finanzgruppe BW

“Bon Voyage” – Dietrich- Bonhoeffer-Gymnasium Filderstadt, Klasse 8d
In der Kategorie Klassen 5 bis 8.
Lobende Erwähnung: “(In)justice – Eric l’enfant malade” – Theodor-Heuss-Gymnasium Esslingen, Klasse 8f

“Sans Contact” – Kepler-Gymnasium Tübingen, Klasse 10b
In der Kategorie Klassen 9 bis 13.
Lobende Erwähnung: “Chocolat” – Friedrich List-Gymnasium Reutlingen Klasse 10d

Cineslam: 500 Euro, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen

„Make war not love“– Simon Fleck

Neu im Kino in Frankeich: La mélodie – Der Klang von Paris

Gestern abend wurde im Delphie „La Mélodie“, von Rachid Hami gezeigt. Der Film kommt heute in Frankreich in die Kinos. La Mélodie ist sein zweiter Spielfilm als Autor und Regisseur.

La mélodie – Der Klang von Paris
Frankreich 2017 | von Rachid Hami | 102 Min. | OmdU

Der einst so erfolgreiche Violinist Simon hat Probleme mit seiner Karriere, aber er hat schon ein neues Projekt: er wird Musik in einer chaotischen sechsten Klasse eines Pariser Collège lehren. Die Schüler sind wild, laut, unbändig aber auch voller Talent, Letzteres vor allem der schüchterne Arnold. Simon erkennt sein Talent, was ihn auf eine ambitionierte Idee bringt. Er will die Klasse dazu brigen, in der Philharmonie zu spielen. Also wird geübt und wieder geübt.
Mit: Kad Merad, Samir Guesmi, Alfred Renely, Jean-Luc Vincent, Tatiana Rojo

Nach dem Film disktutierte Rachid Hami mit Christopher Buchholz, dem Festivalleiter, und dem Publikum:

34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart: L’Assassinat du Père Noël – Mord am Weihnachtsmann

french german 

34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

Gestern war Eröffnung in Stuttgart mit dem wunderbaren Film von Sou Abadi Cherchez la femme:
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> Die Eröffnung in Tübingen als Video
Das FestivalTV, ein Ausbildungsprojekt am Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen, hat alles aufgezeichnet.


Wir sind noch nicht mit der Auswertung aller Bilder und Videos fertig, die wir von der Frankfurter Buchmesse > Frankreich war diesmal Gastland – mit nach Hause gebracht haben, da geht es mit französischer Kultur gleich direkt vor unserer Haustür weiter: Die > 34. Französischen Filmtage Tübingen und Stuttgart stehen nun auf unseren Programm: 1.-8.11.2017.

Die Organisatoren des Festivals haben schon eine unglaublich intensive Vorbreitung geleistet:

Der wichtigste Zettel für Sie in der Zeit vom 1.-8.11.2017 ist der > Spielplan der 34. Französische Filmtage Tübingen und Stuttgart, den Sie am besten jetzt sofort ausdrucken und auf dem Sie Ihre Lieblingsfilme markieren.

> Alle ausgewählten Filme

Tübinger und Stuttgarter Schülerkurzfilmwettbewerb

Tübinger Schülerkurzfilm Wettbewerb/ Stuttgarter Schülerkurzfilm Wettbewerb: 1000 € gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen und von der der Finanzgruppe BW

Schülerinnen und Schüler drehen ihre eigenen Kurzfilme. Dazu erhalten sie thematische Vorgaben, an den Schulen finden zudem medienpädagogische Workshops statt. Alle Filme müssen einen klaren Bezug zu Frankreich oder der frankophonen Welt haben. Eine Jury wählt unter den eingesendeten Filmen den schönsten, lustigsten, fantasievollsten aus. Ungefähr zwölf ausgewählte Filme werden während der Preisverleihung im größten Kinosaal auf großer Leinwand gezeigt.

> www.franzoesische.filmtage-tuebingen.de

> Partner

Einladung zum Schulkino in Stuttgart, Tübingen, Reutlingen, Rottenburg und Bad Urach

Für Schüler/innen und ihre Lehrer/innen werden Vorstellungen im Schulkino in Stuttgart, Tübingen, Reutlingen, Rottenburg und Bad Urach angeboten – Informationen zu den fünf Filmen sowie den Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier in der > Einladung zum Schulkino. Alle Filme sind mit deutsche Untertitel.

Ein Hauptaugenmerk der 34. Französischen Filmtage gilt dem für Jugendliche zentralen Thema À la recherche de l’identité. Räumlich und kulturell steht dies Jahr Québec im Fokus. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit 1:54 erstmals auch einen Quebecer Film zeigen können, der in Kanada und Frankreich sehr erfolgreich läuft und dort bereits viele Schulklassen ins Kino geholt hat.

Dazu auf unserem Blog: > Interview mit S.E. M. Stéphane Dion, Ambassadeur du Canada en Allemagne

Besonders spannend dürfte für die Jugendlichen auch der Austausch mit unseren Gästen sein. So erwarten wir mit Yan England den Regisseur des letztgenannten Films, Pablo Pauly, den Hauptdarsteller des Films Patients, Stephan Streker, den Regisseur des Films Noces sowie mit viel Glück auch Makan Nathan Diarra, den 14-jährigen Hauptdarsteller des Films Wallay.

Ein solch reichhaltiges Programm wäre nicht möglich ohne finanzielle Unterstützung. Unser Dank gilt dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, dem Ernst Klett Verlag und der Johannes Löchner Stiftung.

Die eigens zu den Filmen konzipierten Unterrichtsanregungen finden Sie wie immer ab dem 15. Oktober 2017 auf der Homepage der französischen Filmtage.

Noch Plätze frei: Kurzfilm-Atelier für Schüler/innen in Tübingen und Stuttgart

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Freundinnen und Freunde des Kurzfilms,

die erste Runde der Ateliers mit den Filmemachern und Medienpädagogen Joachim Betz und Björn Maetzing, die am 13. Mai in Tübingen und am 20. Mai in Stuttgart stattgefunden haben, war für alle Beteiligten ein großer Erfolg!

Umso mehr freuen wir uns, in beiden Städten noch ein zweites Atelier anbieten zu können, welche jedoch recht bald nach den Sommerferien stattfinden werden, nämlich am Samstag, den 23. September 2017 in Tübingen (Filmtage-Büro, Hintere Grabenstraße 20, 10:00 bis ca. 16:00 Uhr) und
am Samstag, den 30. September 2017 in Stuttgart (Institut français, Schloßstraße 51, ebenfalls 10:00 bis ca. 16:00 Uhr).

Da die bestehenden Gruppen mit ihren Kurzfilmen schon ziemlich weit sind, könnten noch ein paar Schüler*innen zusätzlich teilnehmen. Für unsere Planung wäre es allerdings wichtig, dass sich interessierte Jugendliche bis Montag, den 18. September entweder direkt oder über ihre Lehrkräfte bei uns anmeldeten mit Namen und Kontaktmöglichkeit (am besten Handynummer / E-Mail).

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, bitte weisen Sie Ihre Schüler*innen trotz all der Dinge, die es am Schuljahresbeginn zu besprechen gibt, auf diese Möglichkeit hin!

Viele von Ihnen bekommen aber erst nach den Sommerferien ihre Klassen, Kurse oder AGs und haben – so hoffen wir zumindest – Freude daran, sich mit Ihren neuen Schülerinnen und Schülern wieder zahlreich und kreativ an diesem „Concours de courts“ zu beteiligen.

Die nach Meinung der Jury besten Filme werden am letzten Sonntag der Herbstferien auf Tübingens größte Leinwand kommen. Aber auch die anderen Filme möchten wir – das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt – zeigen, und zwar an prominenter Stelle auf der Seite der Französischen Filmtage.

Auch hier wären wir aus organisatorischen Gründen natürlich froh über eine kurze informelle Info an uns, wenn Sie bzw. Ihre Schüler*innen planen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Im Anhang finden Sie / findet ihr weitere Informationen zum diesjährigen Schüler-Kurzfilm-Wettbewerb sowie zu den Ateliers.

Wir freuen uns auf produktive und vermutlich wieder quicklebendige Filmateliers, viele umwerfende Schülerfilme zu den 34. Französischen Filmtagen und Ihre / eure Nachrichten, Anregungen, Fragen…

Mit den besten Wünschen fürs neue Schuljahr und

herzlichen Grüßen
Beate Nonhoff & Christopher Buchholz

Downloads:

Filmateliers_Herbst2017

Kurzfilmwettbewerb_2017

Sternenfamilie_2017

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