Typhus
… c’est le titre d’un scénario inédit de Jean-Paul Sartre qui vient de paraître chez Gallimard. Ecrit au même moment, vers 1943, comme le scénario Les jeux sont faits, seulement le deuxième a été realisé par Jean Delannoy. Typhus est l’histoire de Nellie et Tom qui fuient l’épidémie. Michel Contat écrit: „Pour lire un scénario, il faut des yeux fertiles à partir de mots ordinaires qui ne servent qu’à indiquer. Retrouver des thèmes sartriens dans ce sombre mélodrame débouchant sur une frêle lumière d’espérance est aisé : il semble parfois que Sartre s’y parodie.“ – Ce scénario de Sartre a inspiré Les Orgeuilleux d’Ayevs Allégret.
Michel Contat: > Sartre et la tentation du cinéma, LE MONDE 6 juillet 2007
> Groupe d’études sartriennes
> Deutsche Sartre Gesellschaft
… das ist der Titel eines Drehbuchs, das aus dem Nachlaß Sartres jetzt bei Gallimard erscheinen ist. Er hat es zur gleichen Zeit um 1943 verfaßt wie Les jeux sont faits, das 1947 von Jean Delannoy verfolmt worden ist. Typhus erzählt die Geschchte von Nellie und Tom, die beide vor der Seuche fliehen. Michel Contat Schreibt: „Um dieses Szenario zu lesen, muß man wachsame Augen haben, um die entsprechenden Wörter zu finden, die weitere Hinweise vermitteln. Es ist nicht schwer, in diesem Melodrama die Themen Sartres wiederzufinden, die auf den kleinen Funken Hoffnung verweisen. Manchmal scheint es, dass Sartre sich selbst parodiert.“ – Sartres Drehbuch hat den Film Les Orgeuilleux d’Yves Allégret inspiriert.
Michel Contat: > Sartre et la tentation du cinéma, LE MONDE 6 juillet 2007
> Groupe d’études sartriennes
> Deutsche Sartre Gesellschaft




… gibt es bei Klett in einem gerade erschienenem Arbeitsheft „Activités créatives et communicatives pour le cours de français“ mit dem Titel „Les tableaux, toi et moi“, das Ghislaine Rössler Vitiello verfaßt hat. Die Gemälde von Berthe Morisot, Au bal (875), Edgar Degas, L’absinthe (1876), Pierre-Auguste Renoir, Le déjeuner des canotiers (1882-1884) und Henri Rousseau, Le rêve (1910) liegen hier als Kunstfolien mit Kopiervorlagen bei.
Nicolas Bancel analysierte den Prozess, der in Frankreich in den letzen fünf Jahren die Diskussion um die Kolonialfrage wieder aufleben ließ: Ihm geht es um die Bestrebungen zur Errichtung öffentlicher „Orte der Erinnerung“ und um die Sozialisierung kolonialer Erinnerung. Es analysierte die Schwierigkeiten der Erforschung der kolonialen Vergangenheit und berichtete vom Widerstand, der sich in Frankreich derzeit gegen die Entwicklung postkolonialer Perspektiven regt.
Am 15. März 2007 war André Glucksmann zu Gast im Literaturhaus. Er las einen Text „Darfur, unser Spiegel“, in dem er im ersten Ansatz nach unserer Einstellung zum Genozid fragte: „Wir gewöhnen uns langsam daran.Langsam, unauffällig, sachte, ohne zu leiden, aber wir gewöhnen uns daran. Genozid?“ Dann erinnerte er an die Massker, denen 1994 drei Monate lang täglich 10.000 Tutsis zum Opfer fielen.
Die Bilder der halb verhungerter äthiopischer Kinder lösten Ende 1986 zunächst eine Spendenweille aus, dann aber als die politischen Gründe für dieses Elend bekannt wurden, versiegten, so Glucksmann, die finanziellen Hilfsquellen. Und dann erinnerte Glucksmann an Krieg in Tschetschenien. „Gleichgültigkeit ist laut Ionesco die Struktur der Nashörnergesellschaft. Doppelt gepanzert gegen die äußere Welt und gegen ihre innerer Welt, sind die Nashörner, die wir sind, – weder realistisch noch sentimental – sanftmütige, ja beinahe sympathische Wesen. Kein Tierschutzverein wird das Überleben einer so kurzsichtigen, und gelehrt stummen Art sischern können,“ fügte Glucksmann hinzu.
Er warnte die Jugend Europas vor Gleichgültigkeit und erinnerte mit Nachdruck an die Arbeit von > 





