home

Archiv für Juni 2011

Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre

Mittwoch, 29. Juni 2011

french german 

Share Button
Share Button

Véronique Taquin, Un roman du réseau

Mittwoch, 29. Juni 2011
Share Button

La littérature en Web 2.0, c’est collaborer à la naissance d’un texte, soit par des commentaires, soit par des messages Twitter ou des comptes rendus sur un blog. Laurent Loty en a inventé une forme inédite au vrai sens du terme d’une autre forme participative.

Oui, Mediapart est payant, (cela restera-t-il vrai? w.) mais je voudrais surtout attirer votre ettention sur le caractére Web 2.0 que Laurent Loty vous propose : Il organise à partir du vendredi 1er juillet l’édition, sur le journal en ligne Mediapart, d’un roman intitulé Un roman du réseau, de Véronique Taquin. Le texte sera diffusé et commenté, au fur et à mesure de sa publication, chaque vendredi durant les deux mois de l’été. Ce devrait être des commentaires très libres (quelques lignes, des images, etc.), mais l’expérience d’interprétation collective se poursuivra peut-être après l’été sous la forme d’articles sur l’ensemble du roman.

Un roman du réseau est un texte dense et énigmatique, sur l’imaginaire contemporain, qui devrait intéresser des lecteurs prêts à s’engouffrer dans les profondeurs du psychisme humain et à lire, en même temps, une représentation de la construction des identités par l’enchevêtrement des imaginaires en réseau. L’histoire est d’abord celle d’individus qui s’envoient des récits de vie sur un site, les réécrivent et les réinterprètent avant de se rencontrer physiquement. L’expérience promet des mises en abyme vertigineuses, à l’intérieur du texte, mais aussi du fait de l’invitation à le commenter sur Internet.

> Le texte (ainsi qu’un entretien écrit, une présentation et une vidéo) est en accès libre.

> Tous les abonnés peuvent le commenter (cet été à 9€ pour les 3 mois)

> Un site sur les oeuvres de Véronique Taquin, qui présente cette aventure
> http://lejeudetaquin.free.fr/Odds.htm.

Share Button

Michel Sicard, professeur et artiste

Dienstag, 28. Juni 2011

french german 

Share Button
Share Button

Blog, Medien und Massage

Mittwoch, 22. Juni 2011
Share Button

“Heute können wir die gesamte menschliche Umwelt zu einem Kunstwerk machen, einer Bildungsmaschine, die die Wahrnehmung ins Extreme steigert, und alltägliches Lerrnen zur Entdeckungsreise werden lässt,” schreibt > Marshall McLuhan in > The medium ist the Massage.Was liegt näher, als dies auf einen Blog zu beziehen.? Ein Blog? Was ist das? Wofür? Wer liest denn das? Immer wieder diese Fragen. Und viele sagen, zum Bloglesen habe ich keine Zeit. Andere fragen, wie mache ich mein Website besser bekannt? Wie spreche ich Kunden oder schlicht Interessenten besser an? Das Frankreich-Blog versucht seit September 2006 mit mittlerweile rund 1300 Beiträgen Schüler von der Abwahl des Faches Französisch abzuhalten, indem hierüber vieles geschrieben wird, wozu es im Unterricht oft keine Zeit gibt. Im wesentlichen geht es hier um die > Argumente für das Fach Französisch. Die Gelegenheit ist günstig an die Beiträge auf diesem Blog zum Thema > Französischunterricht im Web 2.0 zu erinnern. inmitten der Medienvielfalt noch ein weiteres Medium nutzen und einen Blog schreiben? Wird der überhaupt gelesen? Und ob! > Ein bisschen Blogstatistik. Immerhin die > 12. Ausgabe der Diktate mit Gilles Floret wurde hier auf diesem Blog schon 14242 aufgerufen. Und der Beitrag > Apprendre le français: comment motiver les élèves ? Motivation im Französischunterricht

Gerade ist bei Klett-Cotta der Band von McLuhan/Fiore, > The Medium is the Massage erschienen. Kurzgefasst.Wir entkommen den Medien nicht, aber wir können eine bessere Welt, wenn wir die Medien zu unserem Vorteil nutzen. Wie viele Medien werden von Schülern passiv genutzt?

Aus Anlass des Erscheinens von > Das Medium ist die Massage bieten wir Ihnen hier > eine kleine Auswahl von Beiträgen auf dem Frankreich-Blog zum Thema Computer, Internet und Web 2.0 und vom > Klett-Cotta Blog > Web 2.0 als PDF-File zum Download (12 Seiten) an. Würden Sie bitte nach dem Download und der Lektüre einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben oder hier auch die Frage: Hilft das Internet im Französischunterricht? beantworten?

Wieviele Schüler nutzen die Medien und damit ihre eigene Kreativität, um selber Inhalte zu veröffentlichen? Schade, in der Schule gibt es kein Fach Medienkunde, dessen Curriculum man nach der Lektüre von McLuhans Buch an einem Nachmttag schreiben könnte. Machen Sie was aus den Medien, das ist die Botschaft McLuhans. Und dazu passt ein Blog sehr gut. Sartre empfahl 1947 den Schriftsteller, > die Massenmedien zu nutzen. Er schrieb: “Nous avons un pied dans la place: il faut apprendre à parler en images, à transposer les idées de nos livres dans ces nouveaux langages.” Und fügte hinzu: “Il ne s’agit pas du tout de laisser adapter nos œuvres à l’ecran ou pour les missions de Radio-France: il faut écrire directement pour le cinéma, pour les ondes…” Mit dem Blog ist es ähnlich. Die spontane und aktuelle Vielfalt würde so nicht in einer Zeitung oder in einem anderem Medium auftauchen.

»Das Medium ist die Botschaft« Das ist wohl eines der berühmtesten Zitate aus Understanding Media (1964) – und dann in The Medium is the Message: An Inventory of Effects (1967) – von > Marshall McLuhan (1911-1980).
Douglas Coupland
> Marshall McLuhan
Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner
(Orig.: Marshall McLuhan)
1. Aufl. 2011, 222 Seiten,gebunden
ISBN: 978-3-608-50306-7

Share Button

Nachschlagen und Lernen:
PONS Wörterbücher auf dem IPAD

Montag, 20. Juni 2011
Share Button

Gerade ist das Buch von Marshall McLuhan, > Das Medium ist die Massage auf deutsch bei Klett-Cotta erschienen. Wir entkommen den Medien nicht mehr. 1947 riet Sartre noch den Schriftstellern > immer einen Fuß in der Tür zu haben, also immer darauf zu achten, dass man mit den Medien in Kontakt bleibt, und um seinen Gedanken heute fortzuführen, könnte man hinzufügen, heute soll man oder muss man soviel mit den Medien von sich aus machen, damit man sich nie von ihnen vereinnahmen lässt. Mit anderen Worten, auch Schüler müssen lernen, kreativ damit umzugehen, und das geht mit den Apps von PONS besonders gut, wenn sie alle Funktionen echt ausreizen.

Ein Buch ist ja eigentlich auch ein Medium, man macht es auf, kann Eselsohren reinmachen, reinschreiben, Restaurantquittungen als Lesezeichen benutzen, und beim Nachschlagen sich der eigenen Neugier hingeben und um den Eintrag herumlesen, sich im Wörterbuch verirren, Sprachen sind so spannend und manchem Krimi überlegen. Soweit mein Lob für das gedruckte Buch. Dabei bleibe ich auch. Aber man kann ja mal gucken, was es sonst so gibt:

Seit ein paar Monaten reist immer ein IPAD in meinem Fotokoffer mit. Und die grünen Lexika stehen hier im Büro und zu Hause.

Letzte Woche konnte ich nicht mehr widerstehen und habe drei der neuen Apps-PONS-Wörterbücher geladen. Per ITunes.

Auf dem IPAD von Apple sind nun die „sprechenden” Übersetzungs- und Lern-Tools von PONS für Französisch (auch für Englisch, Deutsch, Griechisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch erhältlich), die PONS zusammen mit Paragon Software Group, dem führenden Hersteller im Bereich der Software-Entwicklung für mobile Geräte und Desktop-PC entwickelt hat.

Zuerst das große Lexikon > App: Wörterbuch Französisch <-> Deutsch PREMIUM von PONS für Apple (iOS) mit 750.000 Stichwörtern, Wendungen und Übersetzungen. Die PONS Wörterbücher für iPads nutzen optimal die iPad-Funktionen. Cool ist das Hin- und Herspringen zwischen den Einträgen im Wörterbuch. Nicht nur zwischen den Einträgen, natürlich auch zwischen französischen und deutschen Einträgen, um sich des richtigen Sinns zu vergewissern. Damit wird eine Anwendungseschwindigkeit erreicht, die einfach unschlagbar ist.

Links der Eintrag “écire”, Berührt man “stylo” mit dem Finger erscheint der Eintrag “stylo”.

Sound-Dateien kann man zur Verbesserung der Aussprache abspielen. Wortformen, ähnliche Wörter, Wildcard-Suche (= Suche mit Platzhaltern) bei Unsicherheiten in der Schreibung des Suchwortes: “?” ersetzt ein, “*” mehrere Zeichen Ein Vokabel-Quiz gehört zur Ausstattung mit dazu. Die History-Funktion zeigt die letzten 100 nachgeschlagenen Wörter. Das Morphologie-Modul findet Wörter in allen grammatischen Formen.

Das > App: Wörterbuch Französisch <-> Deutsch BUSINESS von PONS für Apple (iOS) ist von PONS besonders für die Kommunikation im Berufsalltag konzipiert worden und bietet 600.000 Stichwörtern, Wendungen und Übersetzungen. Business bietet Wortschatz von der Allgemeinsprache bis zur modernen Fachsprache mit vielen Kontextbeispielen, die das Lernen erleichtern, Informationen zum Sprachgebrauch und viele andere wichtigen grammatischen Informationen. Ausserdem enthält es den länderspezifischen Wortschatz aus Belgien, Kanada, Österreich und der Schweiz. Mit Mit Lautschrift nach IPA.

Und für die Schule gibt es > App: Wörterbuch Französisch <-> Deutsch SCHULE von PONS für Apple (iOS) fürs IPAD als zuverlässigen Begleiter mit 260.000 Stichwörtern, Wendungen und Übersetzungen. Für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse bis zum Abitur.

Französischsprachige Texte werden mit dieser Hilfe und dem Hin-und Herspringen viel leichter geschrieben. Das Prüfen von Vokabeln, Wortformen und Bedeutungen. Obercool. Da werden Vokabeln nicht mehr nur für den nächsten Test gelernt, sondern wirklich für die Anwendung in der Fremdsprache! Das PONS Wörterbuch Französisch SCHULE – enthält den Wortschatz, den die Schüler in Schule wirklich brauchen.

PONS bietet für jeden Bedarf > die richtige Wörterbuchgröße auch fürs IPAD.

Kompatibilität: Unsere Apps sind immer aktuell und immer auf dem aktuellen iOS installierbar.
PONS Wörterbücher für iPad, iPhone and iPhone touch sind ab sofort per Download im AppStore erhältlich.

Share Button

La Gréce: Le sommet franco-allemand du 17 juin 2011

Montag, 20. Juni 2011
Share Button

Es nicht ganz einfach herauszubekommen, was wirklich beim letzten deutsch-französischen Gipfel in Berlin gesagt worden ist. Auf dem Le MONDE-Blog “L’Elysée côte jardin” wurde > Merkel recule face à Sarkozy et la BCE sur la dette grecque gemeldet,und deutsche Medien wie der FOCUS sehen eine Erfolg von Angela Merkel: > Griechenland-Hilfe: Bundeskanzlerin Merkel verteidigt ihre Linie. DER SPIEGEL schreibt > Euro-Einigung Madame Non sagt ein bisschen oui. Offensichtlich ist die Bundeskanzlerin aufgrund der französischen Haltung von ihrer Position abgewichen. Die Banken sollen sich nur freiwillig an der Rettung Griechenlands beteiligen. Keiner der letzten deutsch-französischen Gipfel hat in so kurzer Zeit wo viele Artikel entstehen lassen. Wie schon früher bei ähnlichen Anlässen bietet dieses Ereignis einen spannenden und realen Übungsanlass für die Oberstufe. Lesen Sie die Originalquellen und vergleichen Sie die mit den Kommentaren in den > Medien.

In der Politik geht kaum etwas freiwillig. Politik ist ein Machtspiel. Freiwillig würden wir kaum Steuern bezahlen. Betrachtet man die Reaktionen in beiden Ländern, gewinnt man den Eindruck, dass das gemeinsame Interesse für Europa, wenn es wirklich ernst wird, besonders bei den Kritikern dieser Gipfelergebnisse nicht 100% angekommen ist.

> Mitschrift Pressekonferenz – Website der Bundesregierung
Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Staatspräsidenten der Französischen Republik, Nicolas Sarkozy

Das Video:

Share Button

DER Tipp fürs Wochenende
Auf nach Saarbrücken zum Chansonfestival:
17. bis zum 19. Juni

Freitag, 17. Juni 2011
Share Button

> Bistrot Musique spezial Altstadtfest/Fête de la Vieille Ville 2011

Programm bis Sontagabend. Cool

Ein dreitägiges Fest voller frankophoner Musik steigt vom 17. bis zum 19. Juni im Innenhof der Saarbrücker Stadtgalerie: Dort findet mit dem “Bistrot Musique spezial” das größte Chansonfestival im Süden Deutschlands statt – moderiert von “Mr. Chanson” Gerd Heger

Share Button

L’énergie nucléaire (IV)
Kernenergie – eine tragende Säule der französischen Energiepolitik

Mittwoch, 15. Juni 2011
Share Button

Hinsichtlich der Nutzung der Atomenergie gibt es in Frankreich und Deutschland mittlerweile voneinander abweichende Perspektiven. > Nachgefragt: Robert Spaemann, Nach uns die Kernschmelze (blog.klett-cotta,de). Ein Land in Europa kann zwar alleine seine Atommeiler abschalten, eine partielle Verringerung des Gefahrenpotentials für die deutsche Bevölkerung wird allerdings erst nach 2022 wirksam, wobei für die atomaren Hinterlassenschaften noch nicht mal heute ein sicheres Endlager gefunden ist. Vielleicht will man sogar die Suche künftigen Generationen aufbürden?

Die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke ist zunächst eine politische Absichtserklärung, die Energiepolitik in Deutschland zu überdenken. Hat die deutsche Regierung sich dabei mit Frankreich abgestimmt? Wirtschaftliche und energiepolitische nationale Alleingänge in Europa haben keine guten Zukunftsaussichten. In Frankreich misst man die Unabhängigkeit mit Atomkraft. Eine “Unabhängigkeit von 78 % der Stromerzeugung” heisst es in der unten zitierten offiziellen Stellungnahme, die andersherum bedeutet, dass Frankreich Stromerzeugung zu 78 % von der Atomenergie abhängt. Aber in Frankreich kennt man die Bedeutung der erneuerbaren Energien: “2020 werden 27 % des Strombedarfs durch erneuerbare Energiequellen abgedeckt (2010 waren es 15%).” Wenn Staaten in Europa, und besonders Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten, könnte dieser Umbau der Energieerzeugung nicht effizienter und schneller gehen? Warum setzen Deutschland und Frankreich nicht zusammen ein Zeichen? Hat man da ein Wort übersehen? Aber in der > Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Energiepolitik “Der Weg zur Energie der Zukunft” (Mitschrift) kommt das Wort Frankreich nicht vor. Stattdessen sagt die Bundeskanzlerin: “Die Bundesregierung wird sich – das sage ich hier zu – mit aller Kraft in Brüssel dafür einsetzen, dass unsere Unternehmen faire Wettbewerbsbedingungen in Europa erhalten.” Hm… Und das Wort Europa kommt noch einmal in ihrer Regierungserklärung vor: “Energieeffizienz soll nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa ein neues Markenzeichen werden.” Eine überzeugende Energiewende in Deutschland und Europa hätte mit dem Satz: “Zusammen mit Frankreich wollen wir oder werden wir…” begonnen.

(Text der Französischen Botschaft:) Die Entscheidung Frankreichs für Kernenergie ist eine strategische Entscheidung. General de Gaulle schuf nach dem Zweiten Weltkrieg die Voraussetzungen dafür. Die strategische Entscheidung für Kernenergie als einen Grundpfeiler des französischen Energiemix wurde 1974 nach der Ölkrise getroffen: Angesichts der stark ansteigenden Energiepreise wollte Frankreich bei der Energieversorgung seine Abhängigkeit von Importen deutlich verringern und nicht auf fossile Rohstoffe (Kohle, Öl und Gas) angewiesen sein, deren Vorkommen endlich sind. In der aktuellen Situation zeigt sich die Richtigkeit dieser Entscheidung deutlicher als je zuvor. Sie wurde von einem breiten Konsens getragen, der seither von keiner Regierung wieder in Frage gestellt wurde.

Der Kernenergie verdankt Frankreich heute:

- eine Unabhängigkeit von 78% bei der Stromversorgung,

- niedrigere Stromkosten als seine europäischen Nachbarn,

- die Fähigkeit, seine Verpflichtungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen einzuhalten, die gemeinsam mit unseren weltweiten Partnern in Kyoto eingegangenen und in Kopenhagen bekräftigt wurden,
- 100 000 direkte Arbeitsplätze auf französischem Staatsgebiet und 100 000 indirekte Arbeitsplätze in der Kernindustrie.

Sicherheit – eine unerlässliche Bedingung für die Kernenergie

- Frankreich und seine Nachbarstaaten sind davon überzeugt, dass die Zukunft der Kernenergie nur mit immer höheren Sicherheitsstandards einhergehen kann.

- Nach der Katastrophe in Fukushima hat Frankreich bei der Atomenergiebehörde eine Überprüfung gefordert, aus der Frankreich die entsprechenden Konsequenzen ziehen wird. Alle französischen Kernkraftwerke werden Simulationstests unterzogen, wobei die simulierten Ereignisse auf den Erfahrungen aus Japan beruhen.

- Premierminister François Fillon hat am 17. Mai 2011 den Rechnungshof mit der Erstellung eines Gutachtens über die Kosten der Kernenergie beauftragt. Der entsprechende Bericht wird im Januar 2012 erwartet.

Nukleare Sicherheit setzt auch internationale Zusammenarbeit voraus

- Frankreich und seine G8-Partner haben am 26. und 27. Mai 2011 ihre Absicht bekräftigt, höchste Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke einzuführen. Diese sollen für alle Länder gelten, die auf die zivile Nutzung der Kernenergie zurückgreifen wollen.

- Auf Initiative Frankreichs fand am 7. Juni 2011 in Paris eine vom Umweltministerium organisierte Ministertagung statt, die darauf abzielte, die Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Sicherheit zu verstärken und die Beschlüsse des G8-Gipfels zu vertiefen. Sie diente zudem der Vorbereitung des IAEO-Treffens am 20.-24. Juni in Wien.

- Die Europäische Union hat am 25. März beschlossen, die 143 Kernkraftwerke in Europa einem Stresstest zu unterziehen. Zu den Testkriterien gehören Erdbeben und Überschwemmungen, um die Lehren aus der atomaren Katastrophe in Fukushima ziehen.

Eine breit gefächerte Energiepolitik

Ausbau erneuerbarer Energien

- Frankreichs Energiepolitik umfasst sowohl Kernkraft als auch erneuerbare Energien.

- Das Umweltschutzgesetz (grenelle de l’environnement) und unsere auf europäischer Ebene eingegangenen Verpflichtungen sehen eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 23% bis 2020 vor. Der Stromsektor muss dazu einen besonderen Beitrag leisten: eine Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energie zwischen 2005 und 2020.

- Frankreich hat in den letzten 4 Jahren seine Windenergie-Kapazität um das 20-fache gesteigert. Die Solarenergie-Produktion stieg in den letzten zwei Jahren sogar um das 50-fache. Im Januar 2011 wurde ein Programm zum Ausbau der Windenergie entlang der französischen Küsten angekündigt: Die Projektausschreibung kommenden Monat umfasst den Bau von Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 3000 MW; das entspricht der Hälfte der französischen Zielsetzung bis 2020.

- Frankreichs Energiepolitik zielt folglich auf eine breitere Fächerung der Energiequellen ab, die Wirtschaftsaufschwung, Innovationen und Arbeitsplätze mit sich bringt. 2020 werden 27 % des Strombedarfs durch erneuerbare Energiequellen abgedeckt (2010 waren es 15%). Damit stellen erneuerbare Energien 34% der gesamten installierten Leistung. (Fin)

Liens:

> Dossier : Tour du monde de l’atome civil – Les Echos

> Lauvergeon: la France ne peut pas se passer du nucléaire

> L’énergie nucléaire (III) : Deutschland steigt aus
> L’énergie nucléaire (II) : “Un référendum sur le nucléaire en France !”
> L’énergie nucléaire (I) : La visite de M. Sarkozy à Gravelines

Share Button

Attention: un doigt d’honneur. Cela ne se fait pas.

Mittwoch, 15. Juni 2011
Share Button

Le député socialiste Henri Emmanuelli a échappé à une sanction plus grave. Il paraît qu’on a pu voir son > doigt d’honneur pendant un débat.

> Henri Emmanuelli rappelé à l’ordre après son doigt d’honneur au premier ministre Le Monde 15 juin 2011

Share Button

Sorbonne, Paris 2011
Le Colloque du Groupe d’Etudes Sartriennes

Dienstag, 14. Juni 2011

french german 

Share Button
Share Button

Anmeldeschluss: 27. Juni 2011:
Das Studieren ausprobieren:
Sommeruniversität in Rinteln – 30.7.-5.8.2011

Dienstag, 14. Juni 2011
Share Button

Sommeruniversität RintelnDas Studieren ausprobieren und üben! Auch mal in ein ganz anderes Fachgebiet reinschnuppern und gucken, was da abgeht. In Rinteln treffen sich im Sommer rund 300-400 Studenten und studieren eine Woche lang alle möglichen Fächer. Z. B. einen Tag lang Romanistik, dieses Jahr ist Charles Baudelaire dran. Eine Vorlesung, eine Übung und ein Seminar. Danach ist man schlauer.

Die Anmeldefrist zur Sommeruniversität in Rinteln läuft bis zum 27.6.2011.

Wo ist > Rinteln?

Mit rund 100 Vorlesungen und Seminare zus allen gängigen Studienfächern: Geschichte, Philosophie, Psychologie, Pädagogik, Jura, Politik, Theologie, Wirtschaftswissenschaften, Kunst, Musik und Naturwissenschaften/ Technik ist die Sommeruni Rinteln schon ein traditionelle Veranstaltung für Schüler der Oberstufe, die das Studieren ausprobieren wollen.

> Vorlesungsverzeichnis.

Zum Beispiel:

Einführung in die Literaturwissenschaft – Charles Baudelaire.
Der Dichter des modernen Lebens

Diese Veranstaltung vermittelt eine Einführung in das Studium der Romanistik. Verschiedene Studieninhalte werden am Beispielen aus der Literatur- und Kulturwissenschaft erläutert. Diese Veranstaltung stellt Lehrformen der Universität, wie Vorlesung, Übung, Pro- und Hauptseminar vor. Die Veranstaltung beginnt mit einem Vorlesung über das Werk von Charles Baudelaire (1821-1867) als Dichter und Kunstkritiker. Diese Vorlesung vermittelt Grundlagenwissen und ausgewählte wissenschaftliche Positionen. In einem zweiten Teil dieser Vorlesung geht es um das Fach Romanistik und die dazu passenden Berufsaussichten. Danach lesen wir im Rahmen einer Übung Texte und Gedichte aus dem Werk von Charles Baudelaire. Dabei werden verschiedene Methoden der wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem literarischen Werk erläutert. Nach einer Einzel – oder Gruppenarbeit lesen die Teilnehmer verschiedene Textauszüge und stellen sie ähnlich wie in einem Pro- oder Hauptseminar den anderen Teilnehmern vor.
Für diese Veranstaltung bringen Sie bitte ein zweisprachiges französisch-deutsches Lexikon mit.
Heiner Wittmann – Ort: VHS, Raum 2/3 – Termin: Montag, 01.08.11 – V.-Nr.: 16J812

Die deutsch-französischen Beziehungen

Dieser Vortrag erläutert verschiedene Ansätze des Fachs Politikwissenschaften anhand der deutsch-französisches Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg und stellt Meilensteine der Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland bis heute vor. Einige ausgewählte Ereignisse der letzten Monate sollen dazu beitragen, die Rolle, die Perspektiven und die Chancen des deutsch-französischen Motors in Europa zu untersuchen. Im zweiten Teil des Vortrags werden Arbeitsfelder für Politikwissenschaftler vorgestellt.
Literatur:
Thilo Schabert, Wie Weltgeschichte gemacht wird. Frankreich und die deutsche Einheit, Stuttgart: Klett-Cotta 2002, 592 S.
Der Band ist leider vergriffen.
Referent: Dr. Heiner Wittmann – Ort: VHS, Raum 2/3 – Termin: Sonntag, 31.07.11, 17.00 – 18.30 Uhr

Und unter vielen anderen Veranstaltungen:

Was soll man studieren? Naturwissenschaften oder Geisteswissenschaften?

Oft sind es die Lieblingsfächer in der Schule, vermutete Eignungen oder gar nur ein mehr oder weniger diffuses Bauchgefühl, das den Ausschlag gibt. Vielleicht sind es die großen Bücherstapel der Geisteswissenschaftler, die manche zu den Naturwissenschaften führen, auf der anderen Seite ist es vielleicht gar die Furcht vor Mathe und Statistik, die andere in die Hörsäle der Geisteswissenschaftler führt.
Die Naturwissenschaften untersuchen Vorgänge und Erscheinungen in der belebten und unbelebten Natur. Ihre bevorzugten Arbeitsmittel sind die Beobachtung und das Experiment. Die Geisteswissenschaften untersuchen die Welt, die Handlungen der Menschen, politische oder gesellschaftliche Ereignisse, Perspektiven und Alternativen.
Dieser Einführungsvortrag stellt ausgewählte Inhalte der Naturwissenschaften und der Geisteswissenschaften vor.
Ort: Termin: Samstag, 30.07.11, 16.15 – 17.30 Uhr

Medienwissenschaften und Wirtschaftsinformatik Web 2.0, soziale Netzwerke und digitale Geschäftsmodelle

In dieser Veranstaltung werden Grundkenntnisse über die Inhalte dieses Faches vermittelt: Was ist ein Medium? Die Arbeitsformen dieser Veranstaltung sind die an der Universität üblichen Lehrformen wie Vorlesung, Seminar und Übung. Im Rahmen einer Vorlesung werden Studieninhalte anhand von Beispielen aus dem Bereich der Neuen Medien (Internet, Web 2.0, das Internet zum Mitmachen) vorgestellt, wobei die Grundlagen für die Erläuterung eines Geschäftsmodells für digitale Inhalte erläutert werden.

Grundlagen zum Bloggen: > Blogs in Frankreich und Deutschland
> Medien, Geschäftsmodelle und Web 2.0
Termin: Dienstag, 20.07.10 V.-Nr.: 16F512

> Erwachsenenbildung UNI-WISSEN

Share Button

Auf in die Bretagne… oder doch in die Normandie?

Dienstag, 14. Juni 2011
Share Button

Allmählich fangen die Sommerplanungen an. Eine Kollegin erzählte mir, Sie werde in die Provence reisen. Ich habe gleich damit begonnen, meine Provencediaschätze einzuscannen, die Reiseführer bereitzulegen: Arles, Orange, Gagnagobie, Roussillon, Apte, Carpentras, > Mont Ventoux etc. Dann hieß es gestern, es geht doch in die Bretagne… oder doch lieber in die Normandie? Mit dem Auto von Stuttgart aus. Also doch. Normandie. Hier sind meine Reisevorschläge. So wie schon mal auf diesem Blog: Partons en vacances oder die > Strecke nach Biarritz.

Normandie: Zuerst zu einem Etappenziel. Nach Saint-Benoît-sur-Loire:


Größere Kartenansicht

Relativ weit für den ersten Tag. 759 km. Dafür gibt es dort die große romanische Abteikirche Abtei von Fleury aus dem 12. Jh. zu bewundern.

Führungen gibt es auch auf exzellentem Deutsch von Frère Jean-Marcel. > Abbaye de Fleury – Saint Benoît sur Loire


Und das passende Hotel dazu:

“Le > Logis Hôtel du Labrador, est situé en plein coeur de la vallée des Rois, face à la Basilique romane du XIème siècle, à 300 mètres des bords de Loire.”

Und am besten vor den ersten Sonnenstrahlen aufstehen, in die Basilika eilen und die allerersten Sonnenstrahlen auf der rechten Seitenwand am Chor miterleben. Ist auch gut so früh aufzustehen, denn es geht an diesem Morgen weiter zum Mont Saint Michel:


Größere Kartenansicht

Entweder geht es jetzt weiter in die Normandie und nach > Cérisy-la-Forêt: 156 km…


Größere Kartenansicht

… oder doch in die Bretagne? Aber der Name der Stadt Bayeux fiel auch… Also auf nach Bayeux. Sind nur 22 km:


Größere Kartenansicht

Bevor wir die berühmte > Tapisserie de Bayeux ansehen, ein Gang in die Kathedrale:

Noch ein bisschen Kultur, bevor wir nach Caen kommen? Dann gucken wir uns das Institut Mémoires de l’édition contemporaine (IMEC) an…


Größere Kartenansicht

das um die alte Abtei Ardenne herum befindet:

In das Kloster ist eine Bibliothek eingebaut worden.

Und jetzt nach Caen:


Ans Meer wollten Sie auch?

Also an der Küste entlang nach Berck.


Größere Kartenansicht

Das ist natürlich viel zu weit: 250 km. Aber von Berck habe ich die Fotos gerade gefunden:

Dann doch lieber von Caen gleich an die Küste nach Saint-Aubin…


Größere Kartenansicht

wo Sie abends ankommen werden:

Und dann nach Ouistreham.


Größere Kartenansicht

Km-weiter Strand:

Bon voyage. Das war der längste Beitrag von 1300 auf diesem Blog.

Share Button

La 5e Université d’été franco-allemande Sarrebruck–Nantes du 23 au 31 août 2011
H2O : Wasser, Leben, Erleben – eau, source, ressource

Freitag, 10. Juni 2011
Share Button

Du 23 au 31 août 2011, le Centre Culturel Franco-Allemand de Nantes et le Pôle France de l’Université de la Sarre organisent la 5e Université d’été franco-allemande Sarrebruck – Nantes.

Sous le titre « H2O : Wasser, Leben, Erleben – eau, source, ressource », cette édition portera sur le rôle de l’eau en tant qu’enjeu majeur du développement durable. L’Université d’été offre aux participants (étudiants avancés, doctorants et post-doctorants) un programme au croisement de différentes disciplines, de l’urbanise à la communication, en passant par l’environnement et la technologie écologique.

Dans le cadre d’ateliers, de conférences et de séminaires traduits en simultanés, ils pourront non seulement élargir leur horizon scientifique, mais également acquérir des savoirs spécialisés ainsi que des compétences sociales, interculturelles et linguistiques. Un programme complémentaire de visites et d’excursions permettra de découvrir ces deux villes jumelées situées sur les bords de la Sarre et de la Loire.

> Informations, programme et inscription – Inscription jusqu’au 15 juillet –

Share Button

Jean Daniel: “Deutschland braucht uns nicht mehr.”

Sonntag, 5. Juni 2011
Share Button

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von heute (5. Juni 2011) hat Jean Daniel (Jg. 1920), der Gründer des Nouvel Observateur und Freund von Albert Camus, sich kritisch zum deutsch-französischen Verhältnis geäußert.

Er bedauert es, dass es in der Libyen-Frage zwischen Deutschland und Frankreich keine klare Aussprache gegeben hat. Und er stellt fest, dass Europa zurzeit in Deutschland nicht populär ist. Jean Daniel glaubt eine Veränderung festzustellen: “Deutschland braucht uns nicht mehr.” Der Rückgang des Interesses für die französische Kultur in Deutschland versucht er selbstkritisch mit der Bemerkung, das Prestige Frankreichs hat abgenommen zu erklären. Und er fügt hinzu: “Ich klage euch an und uns. Das macht mich schon etwas unglücklich.”

Man wird ihm vielleicht von deutscher Seite aus antworten, er sähe das zu einer gewissen Normalität übergegangene deutsch-französische Verhältnis etwas zu pessimistisch. Aber, seine Bemerkung, erst ein großes gesellschaftliches Projekt würde uns wieder begeistern, stimmt nachdenklich, weil Jean Daniel in diesem Punkt offenbar recht hat. Stimmt es, dass Sarkozy mit seinen Europaplänen in Berlin kein Gehör fand? Das ist doch was dran! > Un ministre franco-allemand / ein deutsch-französischer Minister wurde nicht ernannt. Das wär’s doch gewesen. Stattdessen gab es verfassungsrechtliche Bedenken jeder Art. Alles nur vorgeschoben?

Und Jean Daniel erinnert an > Albert Camus und seine Briefe an einen deutschen Freund.

In den Worten Jean Daniels klingt Enttäuschung an aber auch implizit eine Aufforderung an die Akteure im deutsch-französischen Dialog, sich endlich wieder auf die gemeinsamen Perspektiven zu besinnen und mehr daraus zum Vorteil Europas zu machen.

Share Button

 

Download

Das Frankreich-Blog auf

France-blog.info auf Facebook

Follow FranceBlogInfo on Twitter