Archiv für April 2015

L’enseignement de l’allemand en France

Dienstag, 7. April 2015

french german 

Ergänzung zu diesem Beitrag, 8. April 2015:

Auf Ihrem Blog antwortet die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem am 5. April 2015 ihren Kritikern: > Un enseignement de l’allemand conforté > und schreibt u.a.:

“Vous avez été quelques uns à me dire votre crainte de voir l’enseignement de l’allemand fragilisé avec la future mise en place du Collège 2016.
Je souhaite vous dire ici qu’au contraire l’enseignement de l’allemand sera conforté, renforcé.

L’amélioration des compétences en langues vivantes étrangères des élèves français est l’une de mes priorités essentielles. L’apprentissage des langues vivantes étrangères tient non seulement en effet une place fondamentale dans la construction de la citoyenneté, dans l’enrichissement de la personnalité et dans l’ouverture au monde, mais il est également, comme vous le soulignez, un atout dans l’insertion professionnelle des jeunes, en France comme à l’étranger.” >


Der Frankreich-Blog ist auch eine Reiseagentur: > Für einen Tag nach Paris | 38 Artikel über Paris | > Sommerplanung 2014 gilt auch für 2015 |


Aktualisiert: Die Antwort der Erziehungsministerin: > Réforme du collège et apprentissage de l’allemand : la réponse de la Ministre … et ma réponse à sa réponse (1er avril 2015) auf der Website des Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn’:


Pour télécharger : / Zum Herunterladen:

allemand

La Maison d’Izieu. Vor 71 Jahren wurden 44 jüdische Kinder vom Lyoner Gestapo-Chef Klaus Barbie verschleppt

Montag, 6. April 2015

Präsident François Hollande ist heute nach Izieu gereist, um dort der 44 jüdischen Kinder zu gedenken, die am 6. April 1944 vom Lyoner Gestapo-Chef Klaus Barbie zusammen mit ihren sieben Betreuern verhaftet und verschleppt und in Auschwitz ermordet wurden. Zwei ältere Kinder und ein Betreuer wurden in Reval ermordet:


Pierre-Yves le Borgn’ > A la mémoire des enfants d’Izieu – 5 avril 2014 :
“Je me souviens encore des paroles de Sabine Zlatin lors du procès Barbie, de son émotion, de sa dignité, de sa rage, de son combat pour que chacun connaisse cette épouvantable tragédie et se souvienne. Ces paroles résonnent encore en moi. C’est à son initiative et à celle de la communauté juive de Lyon que fut fondé le Musée mémorial des enfants juifs exterminés, situé dans la maison et les dépendances ou vivaient les enfants, et inauguré par le Président François Mitterrand en avril 1994. C’est un lieu poignant, où vit la mémoire des enfants. C’est un lieu de souvenir, avec des écrits, des dessins, des photos. Un lieu qui raconte l’innocence et le bonheur. Un lieu qui bouleverse à jamais.”


La Maison d’Izieu, 80 km von Lyon entfernt war von Mai 1943 bis April 1944 das Heim für Kinder, deren Eltern von Nazis deportiert worden waren. Nur León Reifmann und eine ihrer Betreuerinnen, Lea Feldblum konnten sich in Sicherheit bringen. Feldblum konnte 1987 im Prozess gegen Klaus Barbie als Zeugin gegen Barbie auftreten.

«La barbarie n’a pas d’âge, de limite et de couleur, le repli et l’isolement sont toujours des poisons mortels pour une nation … Dans notre civilisation de l’image, tout doit être fait pour que la mémoire trouve sa place. L’école doit s’ouvrir aux témoins, aux artistes, aux scientifiques et lutter contre les préjugés.Tous les aspects de notre passé doivent être enseignés dans nos établissements scolaires: l’esclavage, la colonisation, la Shoah», erklärte François Hollande.

> Mémorial des enfants d’Izieu

LE FIGARO zeigt das Telegramm, mit dem Barbie über das Verbrechen berichtete:
> Hollande à Izieu : «Tous les aspects de notre passé doivent être enseignés à l’école» LE FIGARO, 6 avril 2015.

Le 24 avril 1994, le président François Mitterrand a inauguré le Mémorial de la Maison d’Izieu :

> Le président François Hollande s’est rendu à la maison d’Izieu – Site du Palais de l’Élysée

Des projets franco-allemands non encore realisés ou
Notre collection de poissons d’avril

Donnerstag, 2. April 2015

> poisson d’avril


2019: > Das neue Tagesjournal

2018: > Le nouveau ministère franco-allemand

2017: > La réforme de la télévision française et allemande

2016: > La coopération franco-allemande et ses capacités

2016: > Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien

2016: > Künftig gemeinsam und digital: Deutsch-französische Kommission für Digitaltechnik DFKFD

2015: > Wie kommt man am besten nach Digitalien? I

2014: > Un nouveau Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum

2013: > Expertenkommission: Das Grundgesetz in Deutschland und die Verfassung in Frankreich

2012: > Promouvoir la langue française en Allemagne / Mehr Deutsch lernen in Frankreich

2011: > Die neue Deutsch-französische Kommunikationsbehörde DFKB

2010: > Per Sprachtest zum Schüleraustausch. Le test de langue et l’échange scolaire

Der erste Fisch:

2009: > La reconstruction de l’Abbaye de Cluny


> Poisson d’avril

> Le Poisson d’avril . Texte et images par Adrien Mitton Mitton, Adrien – Gallica


17. Deutsch-französischer Ministerrat: Die gemeinsame Erklärung zum Urheberrecht

Mittwoch, 1. April 2015

Anlässlich des > 17. Deutsch-französischen Ministerrates haben am 31. März 2015 in Berlin haben Fleur Pellerin, Ministerin für Kultur und Kommunikation, und Heiko Maas, Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz eine gemeinsame Erklärung zum Urheberrecht unterzeichnet. In der > Pressemitteilung: Deutsch-französische Erklärung zum Urheberrecht unterzeichnet des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz wird Bundesminister Heiko Maas mit folgenden Worten zitiert: “Ich freue mich, dass jetzt auch Frankreich für eine europäische Regelung beim Urheberrecht aufgeschlossen ist. In einer digitalisierten Welt brauchen wir europaweite Rahmenbedingungen, um das Urheberrecht als Grundlage kreativen Schaffens zu fördern und zu bewahren.”

In dieser Erklärung erinnern Frankreich und Deutschland an die herausragende Bedeutung des Urheberrechts für die Förderung von kultureller Vielfalt, Kreativität und Innovation auch in der digitalen Informations- und Wissensgesellschaft. Beide Staaten betonen, die Notwendigkeit das Urheberrecht als Grundlage kreativen Schaffens zu fördern und zu bewahren, dabei seien die neuen Technologien, Geschäftsmodelle und sich verändernden Nutzungsgewohnheiten zu berücksichtigen.

Beide Minister möchten lle Anstrengungen zu unternehmen, um in Europa “einen Digitalen Binnenmarkt zu schaffen, in dem das Urheberrecht seine Rolle als Motor für Arbeitsplätze und Wachstum spielen kann, ohne seine kulturellen und sozialen Aufgaben in Frage zu stellen, unnötige Hindernisse für den Zugang zu kreativen Werken und für neue digitale Nutzungsformen zu beseitigen; einen Rechtsrahmen zu schaffen, der sicherstellt, dass Kreative für ihre Werke angemessen vergütet werden und dass kulturelles Schaffen nachhaltig möglich bleibt. Frankreich und Deutschland bekräftigen ihre Absicht, die von der Europäischen Kommission initiierte Modernisierung des Urheberrechts aktiv und konstruktiv zu begleiten,”

Es bleiben Fragen. Welchen Wert wird das Urheberrecht behalten, “seine Rolle als Motor für Arbeitsplätze und Wachstum” behaupten soll. Zwar heißt es in der Pressmitteilung “ohne seine kulturellen und sozialen Aufgaben in Frage zu stellen” – aber auch “unnötige Hindernisse für den Zugang zu kreativen Werken und für neue digitale Nutzungsformen zu beseitigen” – was sind “unnötige Hindernisse”, das klingt schon nach den Verfechtern eines freien Zugangs zum Wissen, die Hindernisse gerne als unnötig bezeichnen. Gehört dazu etwa die Forderung, dabei seien “die neuen Technologien, Geschäftsmodelle und sich verändernden Nutzungsgewohnheiten zu berücksichtigen”?

> Urheberrecht: Gemeinsame deutsch-französische Erklärung (PDF, 788 KB)

> Droit d’auteur: Déclaration commune franco allemande (PDF, 834 KB)

Auf unserem Blog:

> Réformer le droit d’auteur ?

Wie kommt man am besten nach Digitalien?

Mittwoch, 1. April 2015

Dieser Artikel gehört in die Reihe der > Des projets franco-allemands non encore realisés.

Und die Wirklichkeit: > Wie kommt man am besten nach Digitalien? (II) – 16. November 2016 von H. Wittmann

In Frankreich gibt es landesweite Initiativen, die Einführung des digitalgestützen Lernens massiv und vor allem mit staatlicher Unterstützung zu fördern. > Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école. Wir haben auf unserem Blog in den letzten Monaten über diese Initiativen ausführlich berichtet. Ein Bericht wie > Jules Ferry 3.0 mit seinen so gut gelungenen zentralen Empfehlungen wäre in Deutschland kaum möglich, müsste man doch zuerst die Vielfalt der überall so unterschiedlichen Ansätze in den 16 Bundesländer auflisten. Landesweite Initiativen wie das > Netzwerk Canopé in allen Regionen Frankreichs oder die perfekt gestaltete Website von > Eduscol suchen in Deutschland vergeblich ihresgleichen.

Im Grunde genommen sind die digitalen Lernsituationen beiderseits des Rheins eigentlich unvergleichbar. Jeder Versuch eines Vergleichs stösst nur auf Unterschiede. Das ist aber überhaupt kein Grund zur Entmutigung, denn beide Seiten verfügen über bemerkenswerte Trümpfe, die zusammengenommen, bewertet man sie vom Standpunkt der Ergänzung aus, gemeinsam genutzt werden sollten, zumal die Ziele, Bildung durch den Einsatz der PC-Technik zu verbessern, dieselben sind.

Einheit in der Vielfalt meinte eine Gruppe von deutsch-französischen Lehrern jüngst bei einem Pädagogischen Symposium, das dem Trend der Zeit folgend virtuell sozusagen in einer deutschfranzösischen Cloud schwebend abgehalten wurde, auch wenn fehlende finanzielle Mittel ein Hauptgrund dafür gewesen sind. Rund 180 Lehrerinnen und Lehrer aus Frankreich und Deutschland haben an dem Projekt teilgenommen. In mehreren Referaten wurden viele verschiedene Aspekte des Online-Lernen hüben und drüben vorgestellt. Aufgrund der exzellenten Moderation durch den CNNum auf französischer Seite und eine Gruppe von Spezialisten aus den bundesdeutschen Landesinstituten wie z. aus Soest wurden viele wegweisende Beschlüsse gefasst, die uns vorab in einer exklusiven Pressemitteilung ohne Sperrfrist zur Verfügung gestellt wurden: Auf diesem Symposium wurde die schon vorher vorbereitete Gründung eines Vereins auf bundesdeutscher Seite und einer Association auf französischer Seite beschlossen, die sogleich aufgrund eines Antrags in eine gemeinsame Organisation, den Deutsch-französischen Rat für digitales Lernen DFRDL/Conseil franco-allemand pour l’apprentissage numérique CFAAN aufgingen. Ein Gerangel um den Sitz der Organisation wurde geschickt vermieden, da ihr Sitz in der deutsch-französischen Wolke DFW /Nuage franco-allemand NFA sein wird, die durch das Symposium bereits so vorzüglich eingeweiht worden ist. Die Zukunftsaussichten dieser Organisation sind prächtig, kann doch jede Lehrerin und jeder Lehrer aus Deutschland und Frankreich ihr beitreten. De facto entsteht so ein soziales deutsch-französisches Netzwerk, mit dessen sehr schnell wachsender Mitgliederzahl die Schulbehörden in beiden Länder künftig werden rechnen müssen: “Deutsch-französischer Vergleich. Wir nutzten das Beste gemeinsam”, so fassen die Gründungsmitglieder ihre Idee prägnant zusammen.

Regelmäßige Online-Symposien, ein gemeinsamer Blog, die Einrichtung eines gemeinsamen Twitter-Accounts, die baldige Gründung eines deutsch-französischen sozialen Schülernetzwerks, wozu das OFAJ/DFJW als kompetenter Berater gewonnen werden soll, eine Linkliste, die zu allen Initiativen zugunsten des Online-Lernens beiderseits des Rheins führt, sowie die Erarbeitung einer gemeinsamen deutsch-französischen Fremdsprachendidaktik DFFD / Didactique franc-allemande DFA gehören zu den Aufgaben, die die neue Organisation sich gestellt hat, die von > www.france-blog.info unterstützt wird.

Auskünfte:

> Deutsch-französischer Rat für digitales Lernen DFRDL
> Conseil franco-allemand pour l’apprentissage numérique CFAAN

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