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Blog, Medien und Massage

22. Juni 2011 von H. Wittmann

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“Heute können wir die gesamte menschliche Umwelt zu einem Kunstwerk machen, einer Bildungsmaschine, die die Wahrnehmung ins Extreme steigert, und alltägliches Lerrnen zur Entdeckungsreise werden lässt,” schreibt > Marshall McLuhan in > The medium ist the Massage.Was liegt näher, als dies auf einen Blog zu beziehen.? Ein Blog? Was ist das? Wofür? Wer liest denn das? Immer wieder diese Fragen. Und viele sagen, zum Bloglesen habe ich keine Zeit. Andere fragen, wie mache ich mein Website besser bekannt? Wie spreche ich Kunden oder schlicht Interessenten besser an? Das Frankreich-Blog versucht seit September 2006 mit mittlerweile rund 1300 Beiträgen Schüler von der Abwahl des Faches Französisch abzuhalten, indem hierüber vieles geschrieben wird, wozu es im Unterricht oft keine Zeit gibt. Im wesentlichen geht es hier um die > Argumente für das Fach Französisch. Die Gelegenheit ist günstig an die Beiträge auf diesem Blog zum Thema > Französischunterricht im Web 2.0 zu erinnern. inmitten der Medienvielfalt noch ein weiteres Medium nutzen und einen Blog schreiben? Wird der überhaupt gelesen? Und ob! > Ein bisschen Blogstatistik. Immerhin die > 12. Ausgabe der Diktate mit Gilles Floret wurde hier auf diesem Blog schon 14242 aufgerufen. Und der Beitrag > Apprendre le français: comment motiver les élèves ? Motivation im Französischunterricht

Gerade ist bei Klett-Cotta der Band von McLuhan/Fiore, > The Medium is the Massage erschienen. Kurzgefasst.Wir entkommen den Medien nicht, aber wir können eine bessere Welt, wenn wir die Medien zu unserem Vorteil nutzen. Wie viele Medien werden von Schülern passiv genutzt?

Aus Anlass des Erscheinens von > Das Medium ist die Massage bieten wir Ihnen hier > eine kleine Auswahl von Beiträgen auf dem Frankreich-Blog zum Thema Computer, Internet und Web 2.0 und vom > Klett-Cotta Blog > Web 2.0 als PDF-File zum Download (12 Seiten) an. Würden Sie bitte nach dem Download und der Lektüre einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben oder hier auch die Frage: Hilft das Internet im Französischunterricht? beantworten?

Wieviele Schüler nutzen die Medien und damit ihre eigene Kreativität, um selber Inhalte zu veröffentlichen? Schade, in der Schule gibt es kein Fach Medienkunde, dessen Curriculum man nach der Lektüre von McLuhans Buch an einem Nachmttag schreiben könnte. Machen Sie was aus den Medien, das ist die Botschaft McLuhans. Und dazu passt ein Blog sehr gut. Sartre empfahl 1947 den Schriftsteller, > die Massenmedien zu nutzen. Er schrieb: “Nous avons un pied dans la place: il faut apprendre à parler en images, à transposer les idées de nos livres dans ces nouveaux langages.” Und fügte hinzu: “Il ne s’agit pas du tout de laisser adapter nos œuvres à l’ecran ou pour les missions de Radio-France: il faut écrire directement pour le cinéma, pour les ondes…” Mit dem Blog ist es ähnlich. Die spontane und aktuelle Vielfalt würde so nicht in einer Zeitung oder in einem anderem Medium auftauchen.

»Das Medium ist die Botschaft« Das ist wohl eines der berühmtesten Zitate aus Understanding Media (1964) – und dann in The Medium is the Message: An Inventory of Effects (1967) – von > Marshall McLuhan (1911-1980).
Douglas Coupland
> Marshall McLuhan
Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner
(Orig.: Marshall McLuhan)
1. Aufl. 2011, 222 Seiten,gebunden
ISBN: 978-3-608-50306-7

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