Bald ist wieder Messezeit, und wir treffen uns vom 16.-20. Februar bei der Didacta in Köln und dann vom 17.-20. März auf der > Buchmesse in Leipzig. Es ist ja gar nicht schlimm, wenn wir dann wieder Lehrer treffen, die unseren Blog noch gar nicht kennen. Neulich sagte mir ein Lehrer, ach ich hab gar keine Zeit, soviel zu lesen, ein anderer, da ist zu viel Politik, und noch ein anderer meinte, für meinen Unterricht passt das nicht so recht.
Dann gibt es die andere Fraktion, die regelmäßig fast alle Beiträge liest und sich bei unseren Treffen immer wieder über die Vielfalt freut, mit der sie ihren Schülern einen Ausschnitt der ungeheuren Themenvielfalt, der so beeindruckenden Möglichkeiten der deutsch-französischen Beziehungen zeigen können. Alle Schüler haben ein Smartphone und können mit den deutsch-französischen Medien in buchstäblich jeder Hinsicht wunderbar jonglieren. Man muss ihnen nur ein bisschen die Tür öffnen, hineingucken müssen sie selber.
Nun, sie finden die deutsch-französischen Beziehungen vielleicht auch einfach nur als normal. Ich finden sie immer noch sehr aufregend, die deutsch-französische Aussöhnung, die Verfassungsgeschichte in Frankreich und Deutschland und den so intensiven Einfluss der Literatur auf die Politik. Und dann die Wahlen aller Art in Frankreich. Hier ein Beispiel, wie man darüber berichten und sie analysieren kann: > Regionalwahlen in Frankreich am 6. und 13. Dezember 2015. Zitieren wir einen Absatz aus diesem Beitrag: „In Frankreich > eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.“
Freitag, 29. Januar 2016 um 14:00 Uhr im Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
Zwei Vorträge und drei Ateliers:
Michel Boiron, Directeur du centre de français langue étrangère CAVILAM
L’interculturel en classe au quotidien
et
La bande dessinée contemporaine, oeuvre artistique et support pédagogique
Prof. Dr. Jürgen Mertens, PH Ludwigsburg,
« Théâtraliser le texte littéraire »
Dr. Stefan Seidendof, dfi Ludwigsburg
Migration und Integration in Frankreich
Martin Villinger, dfi Ludwigsburg,
Développement durable et transition énergétique en France
Vor, nach und zwischen den Programmpunkten konnten die Teilnehmer sich am Stand des dfi sowie an Büchertischen der Verlage Cornelsen, Klett und Reclam informieren.
Erst erklären wir Grundsätzliches zu Twitter und dann gibt es einen Hinweis auf eine Chronologie de la presse française, den wir mit Twitter gefunden haben:
Wie schon öfters gesagt, Twitter ist unser Pressedienst. Trotz unserer Zurückhaltung gegenüber diesem 140-Zeichen-Gezwitscher, müssen wir doch zugeben, dass viele Tweets uns nützliche Informationen für unseren Blog liefern. Interessant ist der vergleich der „Timelines“ also der Tweets die die französische Botschaft in Berlin und die deutsche Botschaft in Paris senden: > Französisch-deutsches Twittern – eine Schnelligkeit und Vielfalt, die kaum je von einem Archiv dokumentiert werden kann.
Auf unserem Blog haben wir schon oft über Twitter geschrieben: > Vom Zwitschern und Twittern – 17. April 2015
Twitter gehört zu den Internet-Angeboten, die dazu beitragen können dem > Französisch-Unterricht 1.0 zu einem Unterricht 2.0 zu machen. Web 2.0, das nennt man auch das partizipative Internet oder ein bisschen besser auf Deutsch das Mitmach-Internet. Mit 2.0, den sozialen Diensten bekommen Schüler zusätzliche oder neue Impulse im Französischuntericht mitzumachen.
Wir wollten eigentlich hier berichten, was wir heute morgen mit Hilfe von Twitter gefunden haben:
Mit WORDPRESS geht das „Einbetten eines Tweets“ ganz einfach: Man klickt mit der rechten Maustaste auf die Uhrzeit des Tweets und im Kasten der sich neben dem Mauszeiger öffnet, klickt man auf Linkadresse kopieren, und dann wird der Link in den Artikel im Blog kopiert und der Tweet mit allen Funktionen erscheint auf dem Blog. Wenn Fotos im Tweet sind, erkennt man gleich, wer das Foto gesendet hat…
Also, heute morgen hat das Portail national des professionnels de l’éducation > Eduscol *** (> EDUSCOL – enseigner avec le numérique) auf eine Chronologie der Presse aufmerksam gemacht:
> Chronologie de la presse française. Cette chronologie retrace l’histoire de la presse française depuis 1631. Les données sont issues de l’ouvrage de Francis Balle, Médias & Société (LGDJ, 16e édition août 2013). Hergestellt von > www.inaglobal.fr/
Beaucoup parmi vous proposent un exposé lors de la prochaine journée franco-allemande. Vous allez certainement chercher des informations, les collectionner, les structurer et réfléchir comment on pourrait les présenter.
Et les mots? Une liste des mots pour la présentaton de vos résultats de recherche sera certainement très utile. Et une liste de vocabulaire pour la discussion, n’est-ce pas? P. ex. pour discuter > „#Toutchanger face au FN…“ : La France et l’Allemagne, devraient-elles fusionner ?
Les éditions PONS qui ont publié un dictionnaire en ligne > www.pons.com, ont édité un cahier > Referate halten. Französisch avec de précieux conseils pour vos exposés. Vous apprenez avec ce livre à faire un plan de travail, comment préparer le matériel, votre présentation devant la classe, inventer ou établir un plan de votre exposé, l’ordre de vos arguments, comment citer les experts, comment discuter etc. Et le cahier est accompagné d’un CD avec les mots et expressions des listes des mots de ce cahier. Bonne chance.
Viele von Ihnen werden sicherlich ein Referat oder eine ähnliche Arbeit für den 22. Januar 2009 vorbereiten. Sie werden Informationen suchen, diese dann strukturieren, und Sie werden darüber nachdenken, wie man sie am besten vortragen könnte.
Und das Vokabular? Eine Wortliste für den Vortrag Ihrer Ergebnisse würde sicher sehr nützlich sein. Und eine Liste mit dem Vokabular für die Diskussion, nicht wahr?. Zum Beispiel könnte man über die > Reformen in Frankreich und in Deutschland diskutieren. PONS, der Verlag der ein > Online-Wörterbuch – www.pons.com anbietet, hat für Sie das Buch > Referate halten. Französisch mit wertvollen Hilfen und Tipps herausgegeben. Mit diesem Buch lernen Sie, eine Arbeitsplan zu machen, das Material für das Referat vorzubereiten, sich selbst vorzustellen, eine Gliederung für Ihr Referat anzulegen, Ihre Argumente in eine sinnvolle Ordnung zu bringen, wie Experten zitiert werden, wie diskutiert wird, etc. Und dem Buch liegt eine Audio-CD bei, die die Wörter der Wortlisten zum Hören und zum Üben enthält. Bonne chance.
Seit 2008 lädt die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes und die mitorganisierenden Institutionen, jedes Jahr im Herbst zum Französischlehrertag an der Universität des Saarlandes ein.
In diesem Jahr gibtt ganz besonderen Französischlehrertag, der nächstes Jahr zu einer anderen Zeit und in einem anderen Format stattfinden wird, wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt: Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 wird an der Universität des Saarlandes der nächste Kongress des Frankoromanistenverbandes ausgerichtet. Das Thema des Kongresses lautet: „Grenzbeziehungen – Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)“. Es verweist auf die Grenzsituation, die für das Saarland eine so besondere Rolle spielt, auch und gerade im Kontext des Französischunterrichts in der Grenzregion und vor dem Hintergrund der Frankreichstrategie.
In den 20 Sektionen des Kongresses und den Plenarvorträgen wird das Rahmenthema aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und natürlich fachdidaktischer Perspektive bearbeitet werden. Nicht nur in den fachdidaktischen Sektionen werden dabei Fragen berührt, die auch für den Französischunterricht von zentraler Bedeutung sind. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 29. und/oder 30. September 2016 am Frankoromanistentag teilzunehmen und die Sektionen sowie die Plenarvorträge zu besuchen. Wie der Französischlehrertag der vergangenen Jahre wird Ihnen auch diese Veranstaltung mit einer Bestätigung als Fortbildung anerkannt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werdenim Frühjahr 2016 vorliegen.
Im Jahr 2017 wird dann wieder ein Französischlehrertag im gewohnten Format stattfinden. Der Termin wird der 1. Februar sein.
Zum Schulstart 2015/2016 schreibt der > Ernst Klett Verlag erstmalig den Découvertes-Theaterwettbewerb aus. Gesucht werden kleine Theaterszenen auf Französisch, deren Inhalte frei erfunden sein dürfen und die in der Gruppe erprobt worden sind.
Entscheidend sind die Idee sowie die kreative und sprachliche Umsetzung.
Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I bis zum 2. Lernjahr. Die Stücke sollten nicht länger als eine geschriebene DIN 4 Seite sein und können auch durch Fotos belegt werden.
Eine Jury der Französisch-Redaktion des Ernst Klett Verlages entscheidet über die besten Arbeiten.
Zu gewinnen gibt es Geld für die Klassenkasse: 200 € für Platz 1, 100 € für Platz 2 und 50 € für Platz 3. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und alle Siegerarbeiten hier veröffentlicht.
Einsendeschluss ist der 15.12.2015. Zur > Anmeldung
Sieben französische Autoren, unter ihnen Azouz Begag und Wilfried N’Sondé, schildern anhand von Anekdoten ihre erste Begegnung mit Deutschland. Man sagt, die Franzosen bewundern Deutschland, aber lieben sie das Nachbarland auch? Jeder von ihnen hatte ganz andere Gründe, nach Deutschland zu kommen: ein Schüleraustausch, der Job, das Studium, bloße Neugier, das Land, die Menschen und gar DIE große Liebe.
Und www.france-blog.info hat einige von ihnen schon einmal getroffen – sie lassen auch hier in Bild und Ton ihre Deutschlandbegeisterung erkennen. Und jeder von ihnen sieht Deutschland aus einer anderen Perspektive – so kann man bei der Lektüre ihrer Texte nicht nur nebenbei wichtige Beobachtungen zu kulturellen Unterschieden machen. Noch ein Tipp. Zeigt dieses Buch auch vor allen den französischen Freunden, die noch ein wenig zögern, die Reise über den Rhein zu machen.
Für Lorène Lemor war das Erlernen der deutschen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Auch ihre beiden Brüder hatten Deutsch gelernt. hat die deutsche Sprache die Tür zu einer reichen Kulturwelt geöffnet. (S. 6) Sie erinnert sich an ihrer Mutter, die kam an einem 14. Dezember zum Ball Sainte Barbe der Feuerwehrleute: „Foulez-fous danser avec moi, mademoiselle?“ fragte einer von ihnen… Horst. Dann der Besuch in Konstanz. Aufregend. Später lernt Lemor in Deutschland einen Franzosen kennen, der kein Deutsch spricht….
Thierry Sète sollte auch einen Beitrag für dieses Buch liefern: Von einem, der auszog, Neuland zu entdecken lautete sein Titel. Die Redaktion war begeistert, wollte aber dann doch den Text auf Französisch haben: Le goût de l’Allemagne. Wer ihn und seine Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur kennt, weiß dass das ihm nicht schwer-, aber ein bisschen missfiel. Dann hat er sich aber doch hingesetzt und eine wunderbare, ganz individuelle Geschichte über sein Deutschlernen, wie er Deutschland entdeckt hat, geschrieben – ein wunderbarer Text, den man, er ist ja auch auf Französisch, all denen zur Pflichtlektüre schicken müsste, die in Frankreich auch nur eine Minute Deutschunterricht einsparen wollen. – Thierry Sète war lange Zeit als Attaché linguistique im Institut français de Stuttgart tätig. > Avez-vous déjà passé une épreuve du DELF?
Échange lautet der Titel des Beitrags, den Mfa Kera geschrieben hat. Sie kommt nach Hamburg zu einem Schüleraustausch. Jeder Austausch ist immer ganz was ganz Individuelles. Jede/r erlebt immer was ganz anderes. Nichts kann vorhergesehen werden. Für jede/n ist Deutschland immer Neuland. Und stimmt meist mit nichts im Lehrbuch überein. Jede/r entdeckt die kulturellen Unterschiede, man isst anders, geht anders miteinander um, andere Wohngewohnheiten. So auch in der Erinnerung von Mfa Kera, die das Wort gemütlich erklärt. Sie kommt nach Hamburg-Blankenese zur Famile Schönneck. Und dann die Schule aus roten Klinkern gebaut. Dann abends die Reeperbahn. Besser als ein Abenteuerroman. So was darf man einfach nicht verpassen.
Wilfried N’Sondé schreibt Histoire berlinoises und berichtet von Mademoiselle Lemoine, die die Aufgabe hatte, die Schüler im Zug nach Berlin zu bändigen. Wir wussten eigentlich nichts über unseren deutschen Nachbarn, gesteht N’Sondé. Dann die Fahrt nach Deutschland, am Kölner Dom vorbei. Ende 1989 am Bahnhof ankommen! Und dann die Überraschung der deutschen Schüler, die auch einmal die farbigen Gäste neben sich auf der Bank sitzen sahen. Sie betrachteten uns wie Außerirdische und merkten schnell, dass wir ihnen doch sehr ähnelten. Ein aufregender Besuch, gerade weil sie such noch die Auswirkungen der jüngst erfolgten Öffnung der Mauer mitbekommen haben. > N’Sonde à Stuttgart und > Souvenirs d’Allemagne.
Et tranquille, coule le Rhin lautet der Titel des Beitrags von Azouz Begag, Minister a.D. In der sixième begann er Deutsch zu lernen. Viele Worte bestimmten seine Vorurteile: Blitzkrieg, Kartoffel, Danke, Bitte. Er vergleicht die deutschen und französischen Wörter, merkt, dass die Wörter viel von der Kultur ihres Landes in sich eingebunden mitbringen, berichtet von seiner Lehrerin Madame Zapoit. Dann kommt Ursula Müller aus Stuttgart, die Sparachassistentin aus Deutschland, Azouz ist sofort in sie verliebt und sofort kann er alle Verbformen von aimer. Sein Deutsch machte Riesenfortschritte, dass die anderen staunten und nicht merkten, woran das lag: Es bleibt uns nichts andres übrig, als ein Taxi zu nehmen. > Lesung mit Azouz Begag, „ein Brückenbauer“, im Schulzentrum Marienhöhe und > Azouz Begag im Institut français de Stuttgart:
Stéphane Paroubek erzählt von seinem Besuch in Stuttgart: Ma tante de Stuttgart. List man seinen Text könnte man zuerst den Eindruck bekommen, Stuttgart ist so weit von Frankreich. Was man dort isst. Fast wie auf der anderen Seite der Erdkugel: Maultaschen oder Kohlrouladen. Aber dann hat er bei seinem Praktikum die Arbeit in der Redaktion kennengelernt. Franzosen, die für Deutsche dei Französischbücher schreiben. Und er lernt das deutsche Weihnachtsfest zusammen mit Griechen und Türken kennen.
Wenn aber der Lesebericht wie hier immer länger wird, bowohl das Besprechungsexemplar mit 80 Seiten eigentlich gar nicht so lang ist, dann ist es wirklich perfekt gelungen. Alle sieben Autoren berichten über einzelne Facetten ihrer „Initiation“ in Deutschland. Kulturelle Vielfalt, die erst im Vergleich mit dem Heimatland so richtig auffällt, und jedem von ihnen Erfahrungen in Deutschland beschert, die sie als Sprungbrett für neue Taten nutzen können.
Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:
> Mon premier échange
Lecture graduée – Lektüre mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes. Ende des 4. Lernjahres
978-3-12-591815-3 (3-12-591815-4)
Diese Lektüre kann die Unité 3 in Band 4 von Découvertes, Série jaune und Série bleue ersetzen.
Umfang 80 Seiten
Enseigne-t-on moins l'allemand en France ? Vite, allez en Allemagne. Suivez leurs exemples > http://t.co/JtIxD4r50q