Seit 2008 lädt die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes und die mitorganisierenden Institutionen, jedes Jahr im Herbst zum Französischlehrertag an der Universität des Saarlandes ein.
In diesem Jahr gibtt ganz besonderen Französischlehrertag, der nächstes Jahr zu einer anderen Zeit und in einem anderen Format stattfinden wird, wie zu Beginn des Jahres bereits angekündigt: Vom 28. September bis zum 1. Oktober 2016 wird an der Universität des Saarlandes der nächste Kongress des Frankoromanistenverbandes ausgerichtet. Das Thema des Kongresses lautet: „Grenzbeziehungen – Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)“. Es verweist auf die Grenzsituation, die für das Saarland eine so besondere Rolle spielt, auch und gerade im Kontext des Französischunterrichts in der Grenzregion und vor dem Hintergrund der Frankreichstrategie.
In den 20 Sektionen des Kongresses und den Plenarvorträgen wird das Rahmenthema aus linguistischer, literaturwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und natürlich fachdidaktischer Perspektive bearbeitet werden. Nicht nur in den fachdidaktischen Sektionen werden dabei Fragen berührt, die auch für den Französischunterricht von zentraler Bedeutung sind. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 29. und/oder 30. September 2016 am Frankoromanistentag teilzunehmen und die Sektionen sowie die Plenarvorträge zu besuchen. Wie der Französischlehrertag der vergangenen Jahre wird Ihnen auch diese Veranstaltung mit einer Bestätigung als Fortbildung anerkannt. Informationen zum Programm und zur Anmeldung werdenim Frühjahr 2016 vorliegen.
Im Jahr 2017 wird dann wieder ein Französischlehrertag im gewohnten Format stattfinden. Der Termin wird der 1. Februar sein.
Zum Schulstart 2015/2016 schreibt der > Ernst Klett Verlag erstmalig den Découvertes-Theaterwettbewerb aus. Gesucht werden kleine Theaterszenen auf Französisch, deren Inhalte frei erfunden sein dürfen und die in der Gruppe erprobt worden sind.
Entscheidend sind die Idee sowie die kreative und sprachliche Umsetzung.
Mitmachen können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I bis zum 2. Lernjahr. Die Stücke sollten nicht länger als eine geschriebene DIN 4 Seite sein und können auch durch Fotos belegt werden.
Eine Jury der Französisch-Redaktion des Ernst Klett Verlages entscheidet über die besten Arbeiten.
Zu gewinnen gibt es Geld für die Klassenkasse: 200 € für Platz 1, 100 € für Platz 2 und 50 € für Platz 3. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und alle Siegerarbeiten hier veröffentlicht.
Einsendeschluss ist der 15.12.2015. Zur > Anmeldung
Sieben französische Autoren, unter ihnen Azouz Begag und Wilfried N’Sondé, schildern anhand von Anekdoten ihre erste Begegnung mit Deutschland. Man sagt, die Franzosen bewundern Deutschland, aber lieben sie das Nachbarland auch? Jeder von ihnen hatte ganz andere Gründe, nach Deutschland zu kommen: ein Schüleraustausch, der Job, das Studium, bloße Neugier, das Land, die Menschen und gar DIE große Liebe.
Und www.france-blog.info hat einige von ihnen schon einmal getroffen – sie lassen auch hier in Bild und Ton ihre Deutschlandbegeisterung erkennen. Und jeder von ihnen sieht Deutschland aus einer anderen Perspektive – so kann man bei der Lektüre ihrer Texte nicht nur nebenbei wichtige Beobachtungen zu kulturellen Unterschieden machen. Noch ein Tipp. Zeigt dieses Buch auch vor allen den französischen Freunden, die noch ein wenig zögern, die Reise über den Rhein zu machen.
Für Lorène Lemor war das Erlernen der deutschen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Auch ihre beiden Brüder hatten Deutsch gelernt. hat die deutsche Sprache die Tür zu einer reichen Kulturwelt geöffnet. (S. 6) Sie erinnert sich an ihrer Mutter, die kam an einem 14. Dezember zum Ball Sainte Barbe der Feuerwehrleute: „Foulez-fous danser avec moi, mademoiselle?“ fragte einer von ihnen… Horst. Dann der Besuch in Konstanz. Aufregend. Später lernt Lemor in Deutschland einen Franzosen kennen, der kein Deutsch spricht….
Thierry Sète sollte auch einen Beitrag für dieses Buch liefern: Von einem, der auszog, Neuland zu entdecken lautete sein Titel. Die Redaktion war begeistert, wollte aber dann doch den Text auf Französisch haben: Le goût de l’Allemagne. Wer ihn und seine Begeisterung für die deutsche Sprache und Kultur kennt, weiß dass das ihm nicht schwer-, aber ein bisschen missfiel. Dann hat er sich aber doch hingesetzt und eine wunderbare, ganz individuelle Geschichte über sein Deutschlernen, wie er Deutschland entdeckt hat, geschrieben – ein wunderbarer Text, den man, er ist ja auch auf Französisch, all denen zur Pflichtlektüre schicken müsste, die in Frankreich auch nur eine Minute Deutschunterricht einsparen wollen. – Thierry Sète war lange Zeit als Attaché linguistique im Institut français de Stuttgart tätig. > Avez-vous déjà passé une épreuve du DELF?
Échange lautet der Titel des Beitrags, den Mfa Kera geschrieben hat. Sie kommt nach Hamburg zu einem Schüleraustausch. Jeder Austausch ist immer ganz was ganz Individuelles. Jede/r erlebt immer was ganz anderes. Nichts kann vorhergesehen werden. Für jede/n ist Deutschland immer Neuland. Und stimmt meist mit nichts im Lehrbuch überein. Jede/r entdeckt die kulturellen Unterschiede, man isst anders, geht anders miteinander um, andere Wohngewohnheiten. So auch in der Erinnerung von Mfa Kera, die das Wort gemütlich erklärt. Sie kommt nach Hamburg-Blankenese zur Famile Schönneck. Und dann die Schule aus roten Klinkern gebaut. Dann abends die Reeperbahn. Besser als ein Abenteuerroman. So was darf man einfach nicht verpassen.
Wilfried N’Sondé schreibt Histoire berlinoises und berichtet von Mademoiselle Lemoine, die die Aufgabe hatte, die Schüler im Zug nach Berlin zu bändigen. Wir wussten eigentlich nichts über unseren deutschen Nachbarn, gesteht N’Sondé. Dann die Fahrt nach Deutschland, am Kölner Dom vorbei. Ende 1989 am Bahnhof ankommen! Und dann die Überraschung der deutschen Schüler, die auch einmal die farbigen Gäste neben sich auf der Bank sitzen sahen. Sie betrachteten uns wie Außerirdische und merkten schnell, dass wir ihnen doch sehr ähnelten. Ein aufregender Besuch, gerade weil sie such noch die Auswirkungen der jüngst erfolgten Öffnung der Mauer mitbekommen haben. > N’Sonde à Stuttgart und > Souvenirs d’Allemagne.
Et tranquille, coule le Rhin lautet der Titel des Beitrags von Azouz Begag, Minister a.D. In der sixième begann er Deutsch zu lernen. Viele Worte bestimmten seine Vorurteile: Blitzkrieg, Kartoffel, Danke, Bitte. Er vergleicht die deutschen und französischen Wörter, merkt, dass die Wörter viel von der Kultur ihres Landes in sich eingebunden mitbringen, berichtet von seiner Lehrerin Madame Zapoit. Dann kommt Ursula Müller aus Stuttgart, die Sparachassistentin aus Deutschland, Azouz ist sofort in sie verliebt und sofort kann er alle Verbformen von aimer. Sein Deutsch machte Riesenfortschritte, dass die anderen staunten und nicht merkten, woran das lag: Es bleibt uns nichts andres übrig, als ein Taxi zu nehmen. > Lesung mit Azouz Begag, „ein Brückenbauer“, im Schulzentrum Marienhöhe und > Azouz Begag im Institut français de Stuttgart:
Stéphane Paroubek erzählt von seinem Besuch in Stuttgart: Ma tante de Stuttgart. List man seinen Text könnte man zuerst den Eindruck bekommen, Stuttgart ist so weit von Frankreich. Was man dort isst. Fast wie auf der anderen Seite der Erdkugel: Maultaschen oder Kohlrouladen. Aber dann hat er bei seinem Praktikum die Arbeit in der Redaktion kennengelernt. Franzosen, die für Deutsche dei Französischbücher schreiben. Und er lernt das deutsche Weihnachtsfest zusammen mit Griechen und Türken kennen.
Wenn aber der Lesebericht wie hier immer länger wird, bowohl das Besprechungsexemplar mit 80 Seiten eigentlich gar nicht so lang ist, dann ist es wirklich perfekt gelungen. Alle sieben Autoren berichten über einzelne Facetten ihrer „Initiation“ in Deutschland. Kulturelle Vielfalt, die erst im Vergleich mit dem Heimatland so richtig auffällt, und jedem von ihnen Erfahrungen in Deutschland beschert, die sie als Sprungbrett für neue Taten nutzen können.
Azouz Begag/Wilfried N’Sondé/Nathalie Licard/Lorène Lemor/ Mfa Kera:
> Mon premier échange
Lecture graduée – Lektüre mit Audio-CD, abgestimmt auf Découvertes. Ende des 4. Lernjahres
978-3-12-591815-3 (3-12-591815-4)
Diese Lektüre kann die Unité 3 in Band 4 von Découvertes, Série jaune und Série bleue ersetzen.
Umfang 80 Seiten
Enseigne-t-on moins l'allemand en France ? Vite, allez en Allemagne. Suivez leurs exemples > http://t.co/JtIxD4r50q
Le 21 septembre 2009, nous avons demandé sur notre blogue > Französischunterricht: Sind Klassenzimmer Web 2.0 freie Zonen? après avoir publié déjà un article > Französischunterricht 1.0 => 2.0. Qu’est-ce qui s’est changé depuis concrètement ? L’introduction des tablettes ? Est-ce que les élèves apprennent plus et mieux avec le > Web 2.0 – 253 articles sur notre blogue ? Où se sert-on secrètement des smartphones jusqu’au moment où les élèvs doivent les poser sur les rebords des fenêtres ?
Quels élèves – en Allemagne – ont appris au cours de français d’écrire un blogue ou même produire des vidéos – pas seulement secrètement – mais toute officielles pour documenter un projet ? Qui entre eux se sert d’un wiki ? Quelle classe dispose d’un wiki pour un projet ? Quels élèves ont déjà une fois enregistré un podcast ? Où y a-t-il des Twittclasses? Où intègre-t-on un enseignement des médias dans un cours de langues ? Où a-t-on déjà parlé, aux cours des langues du > Tweets ? Quels journaux français en ligne ont été présenté come lecture aux élèves ? Les médias ont beaucoup changé depuis > 1947.
Un rapport comparable comme le < Rapport Jules Ferry 3.0, qui contient beaucoup de pédagogie et de didactique n’existe pas en Allemagne.
En France, le numérique à l’école est une affaire dont le Président de la République s’occupe personnellement. Chez nous on appelle cela une Chefsache. Le président François Hollande a souligné, à maintes fois, l’importance du numérique dans les écoles en France: > 21 janvier 2015. François Hollande : Vœux au monde éducatif: „J’ai également la conviction que si l’école doit transmettre ses savoirs avec rigueur, avec méthode, avec pédagogie, il convient aussi d’utiliser toutes les nouvelles technologies. Pourquoi y aurait-il, de ce point de vue, quelques réticences ? Les enseignants d’ailleurs sont les premiers à utiliser le numérique. Le numérique, c’est une triple révolution : éducative, économique et sociétale. C’est pourquoi j’ai décidé de lancer un Grand plan numérique pour l’Éducation. (> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école, N.d.l.r.)
Regardons les projets numériques dans les collèges et lycées en France. Désormais, ici, nous présentons des projets collèges et lycées en France qui se servent du Web 2.0 – l’Internet participatif – pour moderniser l’enseignement :
La > Délégation Académique Numérique DANE de l’Académie de Dijon organise pour ses collèges et lycées un concours de blogs. La proposition pour ce concours ne vaut naturellement pas pour nos lycées en Allemagne (n.b. ce serait une prochaine étape ?), or, l’idée de base et l’organisation du concours pourraient inspirer nos professeurs d’imiter ce projet… ? La vidéo de présentation de ce projet propose son idée initiale:
Cet article pourrait inspirer des collèges et lycées en France et en Allemagne de commencer ou d’affprodndir leur dialogue en ligne et de trouver plus facilement des partenaires pour les échanges d’élèves ou de classe.
Am 21. September 2009 fragten wir hier auf unserem Blog > Französischunterricht: Sind Klassenzimmer Web 2.0 freie Zonen? nachdem schon vorher hier ein Artikel > Französischunterricht 1.0 => 2.0 erschienen war. Was hat sich seitdem im Französischunterricht in Deutschland konkret geändert? Wird mit dem > Web 2.0 – 253 Artikel auf unserem Blog – mehr und besser gelernt? Oder werden die vielen Smartphones nur heimlich unter der Bank benutzt, bis sie schließlich auf die Fensterbank verbannt werden?
Welche Schülerinnen und Schüler haben im Französischunterricht gelernt zu bloggen, oder gar Videos herzustellen – nicht nur heimliche – sondern ganz offiziell zum Sichern von Lerninhalten? Wer von ihnen hat ein Wiki eingerichtet? Welche Klasse hat für die Projektarbeit ein Wiki? Wo werden auch schon mal Podcasts hergestellt? Wo gibt es Twitterklassen? Wo wird eine Art Medienkunde in den Unterricht integriert? Wo wurde im Unterricht überhaupt schon mal > Vom Zwitschern und Twittern gesprochen? Welche französischen Zeitungen haben die Schüler schon mal online gelesen? Es hat sich bei den Medien viel geändert seit > 1947.
Etwas Vergleichbares wie den Rapport Jules Ferry 3.0, der wesentlich mehr Pädagogik und Diaktik als Technik enthält, gibt es in Deutschland nicht.
In Frankreich ist das digitale Lernen Chefsache. Präsident François Hollande hat in der letzten Zeit bei mehreren Anlässen die große Bedeutung des digitalen Lernens in den Schulen Frankreichs hervorgehoben: > 21 janvier 2015. François Hollande : Vœux au monde éducatif: „Ich bin überzeugt, dass die Schule das Wissen mit Strenge, Methode und Pädagogik lehren muss; es ist auch notwendig, dass [dazu] die neuen Technologien eingesetzt werden. Warum gibt es denn in diesem Punkte einige Bedenken? Die Lehrenden sind doch die ersten, die die digitalen Werkzeuge benutzen. Die digitale Welt (= le numérique), das ist eine dreifache Revolution, sie betrifft das Erziehungswesen, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Deshalb habe ich beschlossen, einen Grand plan numérique pour l’Éducation vorzulegen. (> Chefsache: Un grand plan numérique pour l’école, H.W.)…“
Was geschieht aber konkret im Unterricht an den Schulen in Frankreich? Künftig werden wir hier Schul-Internet-Projekte aus Frankreich vorstellen, mit denen das Web 2.0 – das partizipative Netz oder Mitmach-Internet – für das Lernen genutzt wird:
Die > Délégation Académique Numérique DANE der Académie de Dijon hat für Ihren Bereich einen Blogwettbewerb ausgeschrieben. Die Ausschreibung gilt oder reicht natürlich nicht für oder bis zu unseren Schulen (das wäre mal eine nächste Etappe), aber die Idee und die Ausschreibung des Wettbewerbs, die wir hier vorstellen, bietet einen kurzen aber interessanten Überblick über die Möglichkeiten von Blogs im Schulunterricht: Hier das Präsentationsvideo für den Wettbewerb:
Wie soll der Wettbewerb organisiert werden?
Der Wettbewerb soll anlässlich der > Université Numérique de l’automne, die am 16. Sepotember 2015 in Dijon stattfindet, gestartet werden.
Vielleicht inspiriert dieser Beitrag französische und deutsche Schulen eine Online-Kommunikation zur Vorbereitung von Besuchs- und Austausch-Projekten zu starten.
Twitter… 140 signes. Pas de place pour beaucoup écrire, mais suffisamment de place pour faire des exercices qui soutiennent l’apprentissage du français, qui soutient la communication et qui crée des contacts. Nous avons déjà parlé beaucoup de > Twitter sur notre blog en proposant son emploi pour faire des recherches, mais Twitter peut serrvir, avant tout, à la commmunication: > le site > Twittclasses.francophones recense actuellement (21 août 2015) recense acteullement 394 twittclasses.
> 59 dans des Centres de Documentation et d’Information au collège et au lycée,
> @CDI_Apollinaire– Espace Tweet du Centre de Documentation et d’Information du Lycée Guillaume Apollinaire à Nice
> 59 dans des Centres de Documentation et d’Information au collège et au lycée,
> @CDI_Apollinaire– Espace Tweet du Centre de Documentation et d’Information du Lycée Guillaume Apollinaire à Nice
Le site > Twittclasses.francophonesfournit cette carte que nous citons ici : Pas de Twittclasses en Allemagne ?
> SchuleTwitter-Unterricht. Twittern im Unterricht? Klar, sagen einige Pädagogen und setzen das Internet gezielt ein, um Wissen zu vermitteln und Diskussionen anzustoßen. von Tomasz Kurianowicz – DIE ZEIT
Twitter… 140 Zeichen. Nie genug Platz, um wirklich etwas Sinnvolles zu schreiben? Aber genügend Platz, um Übungen zu machen, die beim Französischlernen helfen und die obendrein noch die Kommunikaiton fördern und Kontakte knüpfen. Wir haben > Twitter auf unserem Blog erwähnt und Übungen mit Twitter vorgeschlagen. ABer Twitter hilft vor allem bei der Kommunikation: > die Website > Twittclasses.francophones listet (21 août 2015) 394 twittclasses auf.
> 59 dans des Centres de Documentation et d’Information au collège et au lycée,
> @CDI_Apollinaire– Espace Tweet du Centre de Documentation et d’Information du Lycée Guillaume Apollinaire à Nice
> 59 dans des Centres de Documentation et d’Information au collège et au lycée,
> @CDI_Apollinaire– Espace Tweet du Centre de Documentation et d’Information du Lycée Guillaume Apollinaire à Nice
> SchuleTwitter-Unterricht. Twittern im Unterricht? Klar, sagen einige Pädagogen und setzen das Internet gezielt ein, um Wissen zu vermitteln und Diskussionen anzustoßen. von Tomasz Kurianowicz – DIE ZEIT
Die Debatte über den Deutschunterricht in Frankreich geht weiter. Gestern sind 25 Abgeordnete der Nationalversammlung von der Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem zu einem Gespräch empfangen worden. Die Ministerin hat ihr Projekt verteidigt und mit Zahlen versucht zu belegen, dass der Deutschunterricht in Frankreich nicht in Gefahr sei, sondern mit Zuwächsen rechnen könne. Der Abgeordnete Pierre-Yves Le Borgn‘, der über das Treffen auf seinem Blog > Rencontre avec la Ministre de l’Education nationale (25 mai 2015) heute ausführlich berichtet, scheint indessen nicht überzeugt zu sein.
Pierre-Yves le Borgn‘ gibt auf seinem Blog an, dass am Donnerstag, 11 Juni in der Nationalversammlung auf Antrag des Abgeordneten Bernard Accoye in Namen der UMP-Fraktion über eine Resolutionsantrag bezüglich des Deutschunterrichts in Frankreich debattiert werde.
Christoph Vatter und Elke Christine Zapf haben den Band > Interkulturelle Kompetenz. Erkennen – verstehen – handeln verfasst.
Interkulturelle Begegnungen jeder Art fangen mit einem Vergleich an. Bei denen ist alles anders als bei uns, berichtet der Schüler nach dem ersten Tag in der Austauschfamilie seinen Eltern nach Hause. Auch unser Blog lebt von dem > Vergleich. Es genügt aber keinesfalls, nur die Unterschiede festzustellen, es geht darum die Eigenheiten anderer zu verstehen und damit umgehen zu können. Mit dem kulturellen „Eisberg“ (Kapitel 2) kann man lernen umzugehen. Bei Begegnungen mit Menschen sieht man nicht alles sofort. Visionen, Erfahrungen religiöse Einstellungen, Werte und Geschichte prägen uns und unsere Kommunikationspartner. Wenn das Gefühlt für diese Umstände geschärft ist, kann es weitergehen: Was ist typisch deutsch / Was ist typisch französisch. Aber Vorsicht. Nicht von den Deutschen oder den Franzosen sprechen, Verallgemeinerungen können in eine falsche Richtung führen. Es geht gerade auch bei der Kommunikation immer um Differenzierungen. Kapitel 4. Die Gesten! Mit denen kann man eine ganze Unterhaltung führen: Von „Chut“ bis „La barbe“. Faux amis im Kapitel 6 gehören auch dazu und können misslungene Kommunikation erklären. Kulturelle Vorlieben, das Wahrnehmungsrad, Standpunkt, oder aus welcher Perspektive, der verrückte Stadtplan, der Ton macht die Musik. Kommunikationsstile und Fallstudien aus dem Partnerland, die nach einem Auslandsaufenthalt beliebig ergänzt werden können vervollständigen das Angebot dieses Bandes, der ganz nebenbei die große Bedeutung des Fremdsprachenunterrichts den Schülern so eindringlich und sachgerecht erläutert. Kapitel 20. Deutsch-französische Zusammenarbeit ist besonders gut geeignet, auf dieser Grundlage die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Nachforschungen im deutsch-französischen Bereich anzuleiten.
Organisatorisches zur Gestaltung des Unterrichts ergänzt in jedem Kapitel die Unterrichtsthemen
Der Band enthält 30 Unterrichtsvorschläge für das Erlernen interkultureller Kompetenzen im Französischunterricht. Die Einführung mit fachwissenschaftlichen Hinweisen (S: 4-15) erklärt die Grundbegriffe interkultureller Kommunikation und erläutert ein Kommunikationsmodell für interkulturelle Begegnungen. Die CD-ROM enthält Arbeitsblätter für den Einsatz im Unterricht.
A Paris, lundi, 25 novembre, Alfred Grosser a répondu à nos questions.
En 1975, il a reçu le prix de paix des libraires allemands. Lors de ce disccours, il a dit qu’en 1945, il aurait été bien étonné si l’on lui avait dit qu’il reproche, en 1975, à l’Allemagne, de ne pas avoir une politique mondiale. Nous voulions savaoir, si aujourd’hui, Berlin, est-il à la hauteur des exigences qui se présentent à la politique allemande ?
En 1975, à Francfort, il a parlé de la paix, de la vérité et l’objectivité, qui, tous les trois, n’existent pas dans leurs formes absolues. Aujourd’hui, la paix, pas seulement au Proche Orient, mais aussi en ce qui concerne les relations est-ouedt, est à nouveau mise à de rudes épreuves. Nous avns demandé Alfred Grosser, si selon lui, Paris et Berlin s’engagent-ils d’une manière suffisamment active dans des régions des crises ? Fabius et Steinmeyer voyagent de plus en plus ensemble… ?
Expliquer… C’est un verbe important pour Grosser. Le mot apparaît en 1972 dans le titre de son livre L’explication politique, expliquer veut dire car…, ce verbe est suivi par une cause… Mais cela n’est pas l’explication toute court. Il faut en tant que médiateur patiemment expliquer, tout en faisant comprendre que les causalités sont multiples. Cela est toujours son point de vue?
< Alfred Grosser, Discours, 4. Französischlehrertag, Ludwigsburg 15. 11. 2014.
D’où vient son optimisme inébranlable? Au même paragraphe « L’auteur et son livre » dans votre livre Au nom de quoi ? A la recherche d’une éthique politique, Grosser évoquez aussi son compréhension pour les autres ce que les caractérologues appellerait « extraversion ». Cet optimisme et cette extraversion vont pour lui toujours ensemble ?
Pourquoi considère-t-il la politique d’un point de vue éthique ? Y a-t-il une morale dans la politique?
Dans le même livre, il évoque la contradiction, vous l’avez toujours aimée. Non pas une contradiction de principe, mais une contradicton sur la base des faits, qu’on peut analyser d’un côté ou d’un autre, ce qu’on doit sans doute expliquer à ses interlocuteurs. Cela n’a pas changé ?
En cette année 2014, on a commémoré le début de la Grande Guerre. En France, le gouvernement a organisé plusieurs évènements, comme celui du > Hartmannswillerkopf, où la France et l’Allemagne construisent en commun un historial ou le 11 novembre, lorsque François Hollande a inauguré le > mémorial international en face de la cimetière de l‘église Notre-Dame-de-Lorette à Ablain-Saint-Nazaire près d’Arras. Quelle façon de commémoration préfére-t-il ?
On sait bien qu’Alfred grosser est un partisan fervent de l’unification européenne. La France et l’Allemagne étaient longtemps très occupées avec la crise de l’Euro, ne devraient-ils s’occuper davantage de l’avenir de l’Europe ?
Toute discussion, le moindre désaccord entre Paris et Berlin apparaît dans les médias comme une brouille, le moteur franco-allemand ne tourne pas rond, se plaignent les journalistes. Or, les exploits remarquables de la societé civile passent inaperçus par les médias. N’ont-ils pas une lourde responsabilité ?
Il a toujours insisté sur la comparaison. Il érit en tant que Français sur l’Allemagne. Pour la comparaison, vous abrz aussi des principes de bases, toujours valable pour lui, en quqlques sortes des outils pour l’analyse politique. De quels principes s’agit-il ?
Il y a beaucoup d’initiatives privées en faveur de l’apprentissage du voisin, il y a l’admirable travail de l’OFAJ. Tout cela suffit-il pour une politique de langues réussie ? Nos hommes politiques, excepté p. ex. Jean-Marc Ayrault et Ursula von der Leyen, ne sont pas de vrais modèles en ce qui concerne leurs connaissances de langues ?
Es gibt viele private Initiativen zur Förderung des Erlernens der Nachbarsprache, zu denen auch das FranceMobil und das DeutschMobil gehören und überhaupt die Arbeit des OFAJ/DFJW. Reicht das alles für eine erfolgreiche Sprachenpolitik? Unsere Politiker sind in dieser Hinsicht – außer Jean-Marc Ayrault und Ursula von der Leyen ja nicht gerade die rechten Vorbilder.
Comment expliquez-vous à des élèves français pourquoi ils devraient apprendre l’allemand ?
Wie erklären Sie deutschen Schülern, warum sie Französisch lernen sollten?
Dans votre discours à Francfort en 1975, Grosser évoquee la fonction du médiatuer. Pourquoi les professeurs de français devraient-ils être des médiateurs ?
In Ihrer Rede zum Friedenspreis sprachen Sie von Ihrer Mittlerfunktion zwischen Deutschland und Frankreich, daran hat sich nichts geändert. Warum sollten Französischlehrer auch Mittler sein?
Am 25. November hat Alfred Grosser den Frankreich-Blog in Paris zu einem Interview empfangen.
Seit seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 1975 in der Frankfurter Paulskirche hat Alfred Grosser angedeutet, dass er 1945 sehr erstaunt gewesen wäre, hätte man ihm gesagt, er würde 1975 Deutschland vorwerfen, keine Weltpolitik zu haben. Und heute, ist Berlin auf der Höhe der Forderungen, die man weltweit an die deutsche Politik richtet?
Er hat 1975 in der Paulskirche von Frieden, Wahrheit und Objektivität gesprochen, alle drei gibt es ihrer absoluten Form nicht. 1975 konnten wir die Zeitenwende von 1989 noch nicht ahnen. Es gibt immer noch keinen Frieden im Nahen Osten, und die Ost-West Beziehungen sind neuen Spannungen ausgesetzt. Wenn wir heute zurückblicken, haben Frankreich und Deutschland sich zusammen genügend für den Frieden in der Welt eingesetzt, oder gibt heute noch ungenütztes Potential beider Länder?
Erklären… das ist für Grosser ein so wichtiges Wort, dass es 1972 in seinem Buchttitel Politik erklären, ‑ (München: Hanser 1973) ‑ auftauchte. Erklären heißt „weil… sagen“ auf das Verb erklären folgt also ein Grund, aber das ist noch nicht die Erklärung schlechthin. Man muss als Mittler dauernd erklären, und gleichzeitig immer anklingen lassen, dass Kausalitäten immer vielfältig sind. Würde er das heute noch genauso schreiben?
< Alfred Grosser, Rede anlässlich des 4. Französischlehrertags in Ludwigsburg am 15. 11. 2014.
Woher kommt eigentlich sein unerschütterlicher Optimismus ? Im Abschnitt "Der Autor und sein Buch" in seinem Band "In wessen Namen. Auf der Suche mach einer Ethik in der Politik", erinnert er an sein Verständnis für die anderen, was Charakterologen Extraversion nennen. Optimismus und Extraversion, das gilt für ihn heute auch noch?
Warum bevorzugt er es, die Politik von einem ethischen Standpunkt aus zu betrachten? Gibt es eine Moral in der Politik?
Im gleichen Buch erwähnt er den Widerspruch, nicht um aus Prinzip zu widersprechen, sondern es handelt sich um einen Widerspruch aufgrund der Tatsachen, Dinge, die man von verschiedenen Seiten sehen kann, woran man seine Gesprächspartner von Zeit zu Zeit erinnern muss. In dieser Hinsicht habt er sich nicht geändert?
2014 ist das Gedenkjahr an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die französische Regierung hat beretis mehrer Gedenkzeremonien veranstaltet, wie die auf > Hartmannswillerkopf, wo Franzosen und Deutsche zusammen ein gemeinsamses Museum bauen, oderr am 11. November, als François Hollande die > Internationale Gedenkstätte gegenüber dem Friedhof der Kriche Notre-Dame-de-Lorette bei Ablain-Saint-Nazaire in der Nähe von Arras eingeweiht hat. Wir wollten wissen, welche Art von Gedenken Grosser bevorzugt.
Es ist bekannt, dass Grosser ein überzeugter Anhänger der europäischen Einigung ist. Deutschland und Frankreich haben sich lange mit der Euro-Krise beschäftigt, müssten sie sich nicht mehr um die Zukunft Europas kümmern?
Jegliche Diskussion, kleine Meinungsverschiedenheiten zwischen Paris und Berlin werden von dem Medien genussvoll zum Streit und Stottern des deutsch-französischen Motors hochstilisiert, aber den täglichen Austausch auf der Ebene der Zivilgesellschaft, von der die Politiker und die Medien so viel lernen könnten, bleibt unerwähnt.
Grosser hat oft wiederholt, dass er als Franzose über Deutschland vergleichend schreibt. Auch für den Vergleich hat er Grundsätze, die immer für ihngültig waren, der Vergleich gehört zu seinem Werkzeugkasten, er brauchen ihn für alle politische Analysen?
Es gibt viele private Initiativen zur Förderung des Erlernens der Nachbarsprache, zu denen auch das FranceMobil und das DeutschMobil gehören und überhaupt die Arbeit des OFAJ/DFJW. Reicht das alles für eine erfolgreiche Sprachenpolitik? Unsere Politiker sind in dieser Hinsicht – außer Jean-Marc Ayrault und Ursula von der Leyen ja nicht gerade die rechten Vorbilder.
Wie erklären Sie deutschen Schülern, warum sie Französisch lernen sollten?
In Ihrer Rede zum Friedenspreis sprachen Sie von Ihrer Mittlerfunktion zwischen Deutschland und Frankreich, daran hat sich nichts geändert. Warum sollten Französischlehrer auch Mittler sein?