Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Mademoiselle Chambon

Dienstag, 17. August 2010

Der Film Mademoiselle Chambon ist am 12. August in unseren Kinos angelaufen. Oliver Heilwagen hat den Film unter der Überschrift > Gazeschleier der Melancholie kommentiert. Mit Sandrine Kiberlain, Vincent Lindon, Aure Atika. Regie: Stephane Brizé.

Am Donnerstag ins Literaturhaus Stuttgart:
Marie Darrieussecq und Alissa Walser

Montag, 5. Juli 2010

Donnerstag, 08.07.2010, 20.00 Uhr
Marie Darrieussecq und Alissa Walser
Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe CARTE BLANCHE
im Literaturhaus Stuttgart
Frage, Antwort und Gespräch – Moderation: Martin Ebel

Auf die langjährige deutsch-französische Veranstaltungsreihe J’accuse…! folgt nun Carte Blanche. Ein deutschsprachiger Schriftsteller hat »freie Hand«, darf sich einen französischen Gast wünschen und ihm eine Frage stellen. Beantwortet wird diese in Form eines Kurzbeitrages, an den sich ein Gespräch anschließt. Den Anfang macht die Autorin und bildende Künstlerin Alissa Walser, von der im Frühjahr der Roman Am Anfang war die Nacht Musik erschien. Gewünscht hat sie sich Marie Darrieussecq, eine der bedeutendsten Vertreterinnen der französischen Gegenwartsliteratur. Alissa Walser: »Einer Frau kommt der Mann abhanden – sie erfährt einen großen Verlust (nicht nur des Mannes). Oder: Eine Frau verwandelt sich in ein Schwein – die Erfahrung einer Verwandlung. Marie Darrieussecq macht das Metaphorische zum Zentralmotiv des Textes. Um ihn in der Folge mit Details, mit Feinstofflichem, Erfahrenem anzureichern, ihm Leben einzuhauchen (Schöpferischen Odem). Als blase sie einen Luftballon auf. Würde sie das als Metapher für ihr Schreiben gelten lassen? Einen Luftballon aufblasen? Klein und opaque zu Beginn, dann groß und transparent. So groß, dass sie selbst darin Platz hat? Groß genug, aber eben nicht zu groß? Nicht so, dass er platzt? Dass die Fetzen des Motivs (eine Möglichkeit der Schöpfung) ins Auge stechen? Was bedeutet es für den Text, wenn man ihm ein so zentrales Bild zugrunde legt? Schreibt sie im Schatten des leuchtenden Bildes? Oder im Licht des dunklen Bildes? In Gespenster sehen habe ich kurz vor dem Ende eine Zeichnung gefunden, die die Verlorenheit der Protagonistin auf den genealogischen Punkt bringt. Wird hier der selbst auf einem Bild ruhende Text noch einmal durch ein gezeichnetes Bild rückverdichtet? Atmet der Ballon am Schluss einfach aus?«
(Text aus der Programmankündigung)

In Zusammenarbeit mit dem Institut Français de Stuttgart

Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

> www.literaturhaus-stuttgart.de/veranstaltungen.html

Zweisprachiges Theater in Montbéliard und Ludwigsburg

Dienstag, 29. Juni 2010

> Ludwigsburg und Montbéliard haben kürzlich das 60-jährige Jubiläum der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaft gefeiert.

> Pioniere feiern eiserne Hochzeit – Ludwigsburg Die erste deutsch-französische Partnerschaft wird 60. Dafür reist eine große Delegation zu einem großen Fest nach Montbéliard. Von Verena Mayer Kornwestheimer Zeitung vom 08.05.2010

> Deutsch-Französische Städtepartnerschaften Website der Deutschen Botschaft in Paris

Im Rahmen der Veranstaltungen zu diesem Jubiläum wurde ein zweisprachiges Theaterstück einstudiert und aufgeführt. Wolfgang Bohusch hat uns folgenden Bericht geschickt:

Schon wieder ein runder Geburtstag: Im vergangenen Jahr feierten das Mörike-Gymnasium und das > Lycée Cuvier in Anwesenheit des Ministerpräsidenten 50 Jahre Schulpartnerschaft, am 8. und 9. Mai 2010 begingen die beiden Städte in Montbéliard den 60. Geburtstag ihrer Verbindung.

Dazu war eine ansehnliche Delegation aus Ludwigsburg angereist: Stadtverwaltung, Gemeinderat, Schulen, Vereine, Gründerväter der Partnerschaft. Das Mörike-Gymnasium war durch Schulleiter, Elternsprecherin, aktive und ehemalige Lehrer(innen) sowie zwei Schülergruppen vertreten. Die eine präsentierte mit ihren Partnern vom Lycée Cuvier württembergische Spuren in Montbéliard und französische Spuren in Ludwigsburg, die andere führte gemeinsam mit französischen Schülern eine zweisprachige Bühnenfassung der Novelle Boule de suif von Maupassant auf.

Die Schüler(innen) aus beiden Schulen haben während zwei Jahren unter der Leitung des Referenten für Schultheater des Landes Baden-Württemberg Werner Jauch und des Schauspielers Michael Langer gearbeitet. Die Idee zu einer Bühnenfassung dieser Novelle hatten die beiden Profis beim gemeinsamen Joggen ausgeheckt. Sie passte ausgezeichnet zum Anlass, zeigt sie doch, wie sehr sich das Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland verändert hat.

M. Loiseau: Die Dame ist vorsichtiger gewesen als wir, das muss man sagen. Es gibt doch Menschen, die an alles denken!
Elisabeth: Wollen Sie etwas essen? Es ist hart, den ganzen Tag nichts zu sich zu nehmen.
M. Loiseau Offen gestanden, da kann ich nicht nein sagen. Ich halte es nicht mehr aus. Krieg ist Krieg, meinen Sie nicht?

Tout le monde est confortablement assis dans la diligence à cœur joie, sauf Elisabeth qui se trouve à l’écart, seule et désespérée. Cornudet se met à siffloter la Marseillaise.

Zur Probenarbeit trafen sich die Schüler(innen) aus den beiden Städten viermal je eine Woche in der Akademie des Landes für Schultheater, bzw. in einem deutsch-französischen Jugendzentrum – teils in den Ferien, teils in der Schulzeit.

Comte : Ma chère enfant, j’ai à vous parler. Donc, vous préférez nous laisser ici, exposés comme vous-même à toutes les violences qui suivraient un échec des troupes prussiennes, plutôt que de consentir à une de ces complaisances que vous avez eues si souvent en votre vie ? Et tu sais, ma chère, il pourrait se vanter d’avoir goûté d’une jolie fille comme il n’en trouvera pas beaucoup dans son pays !

Die Aufführung war ein so großer Erfolg, dass die binationale Theatergruppe ihr Stück auch im kommenden Schuljahr zeigen will, voraussichtlich im Oktober in Ludwigsburg und im April 2011 bei den Theatertagen am See in Friedrichshafen.
Ermöglicht wurde dieses französisch-deutsche Theaterprojekt durch finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung Ehingen, des Deutsch-Französischen Jugendwerks, des Ernst Klett Verlags, der beiden Stadtverwaltungen, des Lycée Cuvier, des Fördervereins des Mörike-Gymnasiums, und der Eltern der Schauspielerinnen und Schauspieler.
.
Pressestimmen:
Une performance vivement applaudie (L’Est Républicain)
Un des succès de la journée (L’Est Républicain)
Ein Jahr lang haben sich Schüler des Lycée Cuvier und des Mörike-Gymnasiums mit der Novelle „Boule de Suif“ von Guy de Maupassant beschäftigt, unterstützt von zwei Tübinger Theaterpädagogen. Gemeinsam haben sie das Stück geschrieben und am Samstag uraufgeführt. „Das war eine echte Tour de Force“, sagte Theaterpädagoge Werner Jauch nach der Aufführung. Mit Erfolg: Das zweisprachige Stück kam beim Publikum sehr gut an. (Ludwigsburger Kreiszeitung)

Fotos: Hartmut Schiefelbein, ehemaliger Lehrer am Mörike-Gymnasium

LatitudeFrance:
le réseau de la culture française à travers le monde

Montag, 14. Juni 2010

www.latitude-france.orgwww.latitudefrance.org est accompagné par le slogan Vivez l’actualité du réseau français dans le monde. En effet, ce nouveau site du Ministère des affaires étrangères et européennes offre un réseau mondial à la présentation de la culture française à travers le monde. Plusieurs opérateurs dont par exemple > l’Agence française de développement AFD, > l’Agence pour l’enseignement français à l’étranger AEFE ou > Culturesfrance assurent le fonctionnement du réseau. Vous y trouvez des infos pour les arts et la culture, l’économie et le développement, les enjeux planétaires et la langue française aussi bien que pour la recherche et l’enseignement supérieur. et un calendrier autour les débats d’idées. Les archives: Lettre d’informations de www.latitudefrance.org confirment la richesse remarquable dont les auteurs de ce site ont su doter ce site.

> www.latitudefrance.org/

Call for Papers: Internationale Konferenz „Existenzphilosophie und Ethik“

Dienstag, 25. Mai 2010

french german 

Literatur: Europa lesen – Europa verstehen

Freitag, 30. April 2010

Am 5. Mai um 19 Uhr in der Staatsgalerie Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart:

Europa lesen – Europa verstehen.Welche Funktion übernimmt Literatur für Europa?

> Fotos

In einem Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin und Kulturjournalistin Dr. Lerke von Saalfeld werden die Schriftsteller Martin Page (Frankreich), Cesare De Marchi (Italien), László F. Földényi (Hungarn) sowie der deutsche Autor Hans Pleschinski dieser Frage auf den Grund gehen. Im Anschluss findet eine Weinverkostung statt.

Organisiert wird die Podiumsdiskussion von der Stuttgarter Vertretung der Vereinigung europäischer Kulturinstitute EUNIC: dem Institut français, dem Kulturinstitut der Republik Ungarn, dem Italienischen Kulturinstitut und dem Institut für Auslandsbeziehungen, in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Newsletter des institut français in Stuttgart

> Freunde des Institut français

> Institut français de Stuttgart

Die Stadtplaner in Frankreich setzen auf die Tram

Dienstag, 20. April 2010

Heute geht es um einen Blick über den Rhein, der sich besonders lohnt. Guckt man sich in Stuttgart um, trifft man wie in vielen anderen deutschen Städten auf Straßenbahnen, die aber in hier besonders hohe Einstiegstüren haben und daher große erhöhte Bahnsteige Bahnsteige benötigen, um einen den Fahrgästen einen leichten Ein- und Ausstieg zu gewährleisten. Außerdem haben die Stuttgarter Straßenbahn bis auf wenige Ausnahmen immer einen stets für sie reservierten Verkehrsraum.

In > Straßburg und anderen Städten in Frankreich hat man das Glück andere Straßenbahnen zu haben, die sich viel besser in das Verkehrsgeschehen integrieren und ihren Verkehrsraum meiste, wenn sie gerade nicht da sind, anderen Verkehrsteilnehmern zu überlassen.

Der Journalist Wolfgang O. Hugo hat für > DOKUMENTE. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog, 1/2010, einen interessanten Beitrag geschrieben: > Die „Tramway“ kommt zum Zug. Immer mehr Städte in Frankreich setzen auf die Straßenbahn (*.pdf), den wir hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von DOKUMENTE als Download anbieten dürfen. Wolfgang O. Hugo erklärt, was in den letzten Jahren die Stadtplanung in Frankreich so erfolgreich macht: „Die Rückkehr der Straßenbahn in Frankreichs Städte wurde zum Motor von Stadtentwicklung und Stadterneuerung. Es kam Bewegung in Stadtplanung und Straßennetz, das Gesicht der Städte (ver)änderte sich: Man erneuerte von Fassade zu Fassade, baute vierspurige Straßen auf zwei zurück, teilte die Verkehrsfläche neu auf unter den Verkehrsträgern – dachte auch an Fußgänger und Radfahrer.“ Da fällt mir ich doch gleich an die > Hauptstätter Strasse in Stuttgart, auf die man manche Erkenntnis der französischen Stadtplaner anwenden könnte. > Die Neue Mitte Ulm hat es Stuttgart bereits vorgemacht. Und vom Großstadtverkehr in Straßburg, in Nantes oder in Bordeaux könnte deutsche Stadtväter einiges lernen.

In Paris wird gerade die > Verlängerung der Linie T3 diskutiert.

Siehe auch: > Fußgänger und Straßenbahn

Jean Ferrat une légende

Freitag, 19. März 2010

En 1996, je travaillais depuis 3 ans chez Klett et mon mentor était décédé. Il m’avait laissé en héritage en chantier énorme: un manuel scolaire pour les collèges intitulé „Ensemble“. Comme dans tout manuel, la civilisation francaise, la littérature, le théâtre et la chanson jouent un rôle important dans l’apprentissage de la langue. Mon mentor était un admirateur de Jean Ferrat et moi aussi. Rien de plus naturel, donc, que de choisir une chanson de Jean Ferrat pour illustrer un manuel scolaire. Le choix de la chanson „La paix sur terre“ s’imposa rapidement. C’est une chanson avec un choeur d’enfants qui parle de paix, de solidarité, d’humanisme, bref, tout ce qui fait cruellement défaut dans le monde actuel.

Mais cette chanson parle également de la place de la France dans le monde. Nous voulions ainsi expliquer aux élèves qu’ils avaient raison d’avoir choisi la langue francaise avec tout ce que le pays représente d’humanisme. Lors du travail de demande de droits avec la maison de disques Gérad Meys qui représente Ferrat, je suis tombé sur une équipe merveilleuse. Il y avait Gérard (Meys), le patron, Isabelle (Aubret) et Christine Durozier qui fit tout son possible pour que les Editions Klett puissent publier dans la revue „Trait d’union“ une lettre authentique de Jean Ferrat expliquant la naissance de la chanson „La paix sur terre“. je me souviens que lorsque la lettre devait être publiée, le responsable de la revue voulait dactylographier la lettre de Jeann Ferrat. Quelle étrange idée! Dactylographier une lettre de Ferrat! Heureusement, pour une fois, la raison l’emporta et voici donc la l’histoire de la lettre de Jean Ferrat aux Editions Klett. Merci Jean!

> Jean Ferrat est mort, LE MONDE, 13 mars 2010.

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