Xavier-Laurent Petit à Lübeck

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Enseigner la littérature française

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Luc Ferry – Sommes-nous capables de fabriquer une doctrine sans dieu pour les modernes?

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L’Algérie de Camus

In der Stadtbücherei Stuttgart, im Wilhemspalais hielt Danièle Pujol-Neumann am 15.1.2007 einen Vortrag in französischer Sprache über „l’Algérie de Camus – une analyse, un témoignage“. Frau Pujol-Neumann ist, genau wie Albert Camus, in Algerien aufgewachsen und lebte später in Frankreich.

Der Vortrag soll Oberstufenschüler auf das Abitur vorbereiten. Die Volkshochschuldozentin betonte, dass Albert Camus klassisches Werk nach seinem Tod nicht gestorben ist, sondern es sich lohnt seine Literatur zu lesen, da seine Philosophie „le challenge du 21ième siècle“ beschreibt. Frau Pujol- Neumann vermittelte ein Verständnis für Albert Camus Geburtsland Algerien, indem nicht nur seine Romane spielen, sondern welches sein Schreiben und seine Philosophie beeinflusst hat. Seine Kindheit in Armut und das Land der einfachen, schwer arbeitenden Bevölkerung minderte nicht seine Liebe zu Algerien. Die Dozentin schwärmte von seiner „Hymne au petit peuple des Pieds Noirs et la terre natale“. Außerdem erklärte sie, was für Camus „das Absurde“ bedeutet und wie Albert Camus ein glückliches Leben definiert, nämlich ein Leben ohne Kompromisse, ein ehrliches Leben indem man stets engagiert ist.

Es finden weitere Vorlesungen im Wilhelmspalais statt, die auf die literarischen Sternchenthemen für die Sprachen Englisch, Deutsch, Italienisch und Russisch im Abitur 2007/2008 vorbereiten.

http://www.stuttgart.de/stadtbuecherei/

Cinq siècles – Rückert-Oberschule in Berlin

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Der Künstler verkauft Visionen. Sartre und Tintoretto

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Albert Camus – Caligula

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10 Euro für „Les Bienveillantes“

Das ist das Preisgeld des prestigereichen Prix Goncourt, den Jonathan Littell für Les Bienveillantes einstecken darf. Auf 900 Seiten schon 200.000 mal in Frankreich verkauft erzählt der mittlerweile 61-jährige Dr. jur. Maximilian Aue in seinen Memoiren detailreich – um hier nicht deutlicher zu werden – seine Verbrechen als SS-Obersturmbannführers während der NS-Herrschaft. Ob das Buch wegen der Werbestrategie diesen Erfolg in Frankreich hat, ob der Inhalt in dieser Form tatsächlich den Geschmack des Lesepublikums trifft, ob die Preis-Jury von den Französisch-Kenntnissen des Autors beeindruckt ist, und ob die Leser das Buch wirklich durchlesen, darüber darf gerätselt werden. Die einen wie François Beigbeider jubeln über ein Buch, das zeigt, wie es passiert sein soll. „Genau damit liegen viele durchaus auch falsch. (…) Als Amerikaner fühlt er (J. Little, W.) sich seit dem Vietnam-Krieg eher als Angehöriger einer Täter-Gemeinschaft und seine Romanfigur Max Aue versteht er als Prototyp der modernen Völkermorde,“ erklärt > Siegfried Forster in der Sendung FAZIT am 4.11.2006 im DeutschlandradioKultur und > Michael Mönninger nannte in seiner ZEIT-Rezension vom 21.9.2006 das Buch „Die Banalisierung des Bösen“. Sylvain Bourmeau, Chefredakteur des französischen Kulturmagazins „Les Inrockuptibles“, und nannte wurde noch deutlicher undsprach von einem „Monsterbuch aus Paris“. Die > FAZ hat seine Rezension am 15.10.2006 veröffentlicht. Dsa Buch wird 2007 im Berlin-Verlag auf deutsch erscheinen.

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