Online #Französischlernen III – Literatur

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In seiner >Adresse aux Français sagte Staatspräsident Emmanuel Macron am 16. März 2020:

Auf unserem Blog:

> Jean-Noël Jeanneney, le moment Macron. Un président et l’Histoire

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

„En restant chez vous, occupez-vous des proches qui sont dans votre appartement, dans votre maison. Donnez des nouvelles, prenez des nouvelles. Lisez, retrouvez aussi ce sens de l’essentiel. (Hervorhebung, d. Red.) Je pense quec’est important dans les moments que nous vivons. La culture, l’éducation, le sens des choses estimportant. Et évitez l’esprit de panique, de croire dans toutes les fausses rumeurs, les demi-experts oules faux-sachants. La parole est claire, l’information est transparente et nous continuerons de la donner. Mais croyez-moi, cet effort que je vous demande, je sais qu’il est inédit mais les circonstances nous y obligent.“

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 23. März 2020 von

Also werden wir heute uns der Literatur zu wenden:


13. Gustave Flaubert, Madame Bovary

France Culture bietet Gustave Flaubert (1821-1880) in einer Gesamtaufnahme seines Romans Madame Bovary zu Hören an: > Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province – 19. November 2019

„Flaubert liebte im Grunde genommen, was er auch sagen mochte, was er auch niederschrieb, um ihr Bild vor aller Idealisierung zu bewahren: er liebte dies Emma Bovary geborene Rouault aus dem Pachthof in der Normandie. Er liebte Emma Bovar als sein Geschöpf – und als Verkörperung eigenen Erlebens.“ Hans Mayer, Anmerkungen zu Flaubert. ‚Madame Bovary‘, in ders., Weltliteratur. Studien und Versuche, Frankfurt/M. 1989, S. 241-263, hier S. 249

Gustave Flaubert
> Madame Bovary, Stuttgart: Ernst Klett Sprachen.
255 Seiten
ISBN 978-3-12-597362-6

2009 hat unsere Redaktion das Glück, Gustave Flaubert besuchen zu dürfen, und wir haben ihn natürlich nach seinem Roman Madame Bovary gefragt:: > Une visite chez Gustave Flaubert

Die Auswahl der Artikel auf diesem Blog für diesen Beitrag über Literatur ist wirklich nicht einfach, Auf unserem Blog gibt es über 350 Beiträge ganz speziell zur > Literatur.

Unterrichten von Zuhuase mit Klett


14. Michel de Montaigne, Les Essais

2009 konten wir Michel de Montaigne (1533-1592) auf seinem Anwesen in der Nähe von Bordeaux besuchen: > Une visite chez Michel de Montaigne und wir durften ihm Fragen stellen zu seinen Essais.

> Welches Buch solle man lesen? Montaigne, Les Essais – 19. Januar  2020

> Michel de Montaigne. Gallica digitalisiert das Exemplaire de Bordeaux – 23. August 2016

> Michel de Montaigne est-il le précurseur des blogueurs ? – 14. Februar 2009


15. Sartre oder Camus?

Wen sollte man im Französischunterrricht lesen? > Jean-Paul Sartre (1905-1980) oder > Albert Camus (1913-1960). Was für eine Frage! Natürlich beide. Jede/r, die/der sich mit Literatur beschäftigt, sollte unbedingt: von Sartre: Qu’est-ce que la littérature?, Paris 1948, gelesen haben: Kap I: „Qu’est-ce qu’écrire?“, Kap. II „Pourquoi écrire?“ und Kap. III „Pour qui écrit-on?“ – Danach weiß man, wie Literatur funktioniert: „C’est l’effort conjugué de l’auteur ett du lecteur qui fera surgir ce tobjet concret et imaginaire qu’est l’ouvrage de l’esprit. Il n’y a d’art que pour par autrui.“ S. 55

Und dann kommt sogleich die alte Diskussion, ob im Französischunterricht von Albert Camus, > L’étranger (1942) oder Les Justes (1949) oder von Jean-Paul Sartre, La Nausée (1938) oder Huis Clos (1944) gelesen werden sollte. Keine Frage, jeder dieser Titel. > Existenzialismus – 29. Januar 2017. In guter Erinnerung ist mir in La nausée die Antwort des Autodidakten in der Bibliothek von Bouville, als Roquentin ihn nach dem Sinn des Lebens fragt: „La vie a un sens si l’on veut bien lui en donner un.“ (Sartre, La nausée, Paris 1938, S. 159)



16. Die interessanteste und vielleicht auch die beste Website im Netz

ist die der Online-Bibliothek > Gallica der Französischen Nationalbibliothek.

Einige > Zahlen: Rund 800.000 Bücher zum heurnterladen, 3,8 Mio. Zeitungen und Zeitschriften, 1,5 Mio. Bilder, 50.000 Musiknoten, 51.000 Tonaufnahmen, usw.

> Bibliotheken weltweit – 19. Januar 2020


17. Lektüren für denFranzösischunterricht

Lektüren: Romanische Sprachen 2018

Das Angebot an > Lektüren für Französisch von Ernst Klett Sprachen ist riesig.

Wir empfehlen die Lektüre des Service-Magazins von Ernst Klett Sprachen. Hier stehen die früheren Ausgaben von > Lesen fürs Leben.


18. > Die 101 Romane der Leser von LE MONDE – 2. Januar 2020

Wann haben Sie zuletzt in Ihrer Bibliothek nachgesehen? Welche Roman haben Sie am meisten bewegt? Welche dürfen in Ihrer Bibliothek an bevorzugter Stelle stehen bleiben? Welche nehmen Sie immer mal wieder zur Hand, um etwas nachzulesen, sie nochmal zu lesen oder ein oder mehrere Kapitel daraus vorzulesen? Nicht alle finden hier ihre Lieblingsbücher wieder. Darum geht es auch nicht. Ist die Umfrage ein getreues Abbild der aktuellen literarischen Vorlieben der Franzosen? In jedem Fall ist sie eine wunderbare Anregung, schnell wieder in einen Buchladen zu eilen, um die eigene Romansammlung zu vervollständigen. Bonne lecture.  > Bitte weiterlesen.

Nota bene. Literatur ist gefährlich:



19. Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre

> Nachgefragt: Dennis Fender, Depuis notre dernière rencontre – 20. März 2019

Auf dem Stand von Ernst Klett Sprachen auf der Didacta 2019 in Köln hatte unsere Redaktion – unser > TV-Team war mit dabei – am 21.2.2019 die Gelegenheit, Dennis Fender > Burgau-Gymnasium, Düren – nach dem Literaturunterricht im Fach Französisch zu befragen. Der Ort des Interviews vor dem > Regal der Lektüren für Französisch war dazu prima geeignet. > Bitte weiterlesen


20. Honoré de Balzac, La Comédie humaine

Was für ein Universum! Auch Honoré de Balzac (1799-1850) haben wir in einer seiner seltenen Schreibpausen einmal besucht: > Une visite chez Honoré de Balzac.

Jetzt gibt es die ganze > Comédie humaine en ligne.

Dazu: > Relire Balzac à l’ère des humanités numériques – theconversation.com

Noch mehr?

Auf unserem Blog > #lire III Französische Literatur für Schüler/innen

> Paul est devenu bouquiniste  – 16. April 2018

> Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016

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Hommage national à Jean Daniel (1920-2020) aux Invalides

> Grand témoin du XXe siècle, journaliste et fou de débat, Jean Daniel est mort 3 minutes:

Der Journalist und Schriftsteller Jean Daniel ist am 19. Februar 2020 verstorben. Er gründete 1964 den Nouvel Observateur, eines der wichtigsten politischen Magazine in Frankreich. er wurde u. a. auch durch seine Kriegsreportagen aus dem Algerienkrieg einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Jean Daniel setzte sich ab 1956 für die Unabhängigkeit Algeriens ein. Albert Camus antwortete ihm im Januar 1956: „Man gebe sich zu einfach mit der Fatalität zufrieden.“ („On se résigne trop facilement à la fatalité“, zit. bei : G. Pervillé, La Communauté algérienne des écrivains face à la guerre d’Algérie, in: Jauffret, J.-Ch., Ageron, Ch.-R., Des hommes et des femmes en guerre d’Algérie, Actes du colloque international des 7 et 8 octobre 2002, Paris 2003, S. 104) Daniel klagte die Folter an, unterzeichnete aber nicht das Manifest der 121, („On se résigne trop facilement à la fatalité“, zit. bei : G. Pervillé, La Communauté algérienne des écrivains face à la guerre d’Algérie, Paris 2002, S. 104.) in dem 1960 zum Ungehorsam in Algerien aufgerufen wurde. Er begann eine Karriere bei L’Express, der von Jean-Jacques Servan-Schreiber 1953 gegründet worden war. In seiner Biographie Le temps qui reste berichtet Daniel über seine erste Reportage aus Algerien, für die 1955 nach Algerien reiste: „Meine erste Reportage aus Algerien löste einen Skandal aus.“ (J. Daniel, Le temps qui reste, Paris 1973, S. 77, vgl. im Folgenden, ib. S. 77 ff.) André Rosfelder (1925-2011) begleitet ihn durch Algerien. Sie entdeckten die Armut und die Gründe für den Terrorismus und bemerkten, die wie französischstämmigen Bauern Waffen horteten. In seiner Jugend konnte er sich eine Unabhängigkeit Algeriens überhaupt nicht vorstellen, aber er berichtet, dass die Araber eben nicht wie die Franzosen behandelt wurden. Als er sich der FLN zuwandte, kam es zu Meinungsverschiedenheiten mit Camus. 2006 erschien Daniels Buch über Camus: 2006 : Avec Camus : Comment résister à l’air du temps, Paris, Gallimard/NRF. Sein letztes Buch Mitterrand l’insaisissable erschien 2016 im Verlag Le Seuil. Aus einem Aufsatz, der demnächst erscheint H.W., „…die Ausübung und das Erleiden des Terrors verweigern“ (Camus). Die Intellektuellen und der Widerstand im Algerienkrieg. Voir aussi : > Jean Daniel et Albert Camus : l’envers et l’endroit, in: LE Matin d’algérie -31.10.2013.

Jean Daniel über Albert Camus: „J’étais l’une de ses créatures…“> Proche d’Albert Camus, Jean Daniel : le journalisme en partage – Victor De Sepausy – 20.02.2020 – mit einem Videoauszug.

> Discours du Président de la République lors de l’hommage national à Jean Daniel aux Invalides :

Staatspräsident Emmanuel Macron sagte: „« Croyez ceux qui cherchent la vérité, doutez de ceux qui la trouvent ». Ces mots d’André GIDE, que Jean DANIEL considérait comme son professeur de doute, fait la boussole intellectuelle et morale de son existence et de ses engagements. [] L’amour des lettres, de la langue et des idées cultivé au pied de l’Atlas sous le soleil d’Algérie ne quittèrent plus dès lors Jean DANIEL.Puis Parisien par le tragique de l’Histoire il s’imposa dès 1947 comme le jeune ordonnateur de la revue Caliban où SARTRE, MOUNIER, GUILLOUX et celui qui allait devenir son ami, Albert CAMUS, tenaient rubrique. Il devient l’un des leurs, l’un des piliers de cette République des lettres qui alors se reconstituait. Avec son style resserré et au fond si stendhalien, sa plume fut un passeport pour entrer dans ce cercle de penseurs, de poètes. Surtout, la haute idée qu’il se faisait de la littérature en fit d’emblée l’un des leurs.“

France-Culture, 15.12.2012:

> Série Camus et moi (5 épisodes) Épisode 2 : Camus, par Jean Daniel

France-Culture, 21.2.2020: > Disparition de Jean Daniel : un siècle de journalisme

> Jean Daniel : „J’ai vécu l’Algérie comme humiliation de mes amis musulmans“

Professor Dr. Dirk Hoeges (1943-2020)

french german 

FR 3 : Les vies d’Albert Camus

Es ist keinesfalls das ersten Mal, dass unsere Blog-Redaktion hier über Albert Camus berichtet. Anlässe gibt es aber aufgrund der bestechenden Aktualität seines Werkes genug. Camus hat sich zu seiner Zeit mit einer erstaunlichen Hellsichtigkeit Fragen gestellt, die uns heute beschäftigen: > Rupert Neudeck (1939-2016) parle de La Peste – 2. Oktober 2015. Seine Werke wie > L’Étranger (1942), Les Justes (1949), > L’Hôte (1957) oder La peste (1947) wurden zu den meistgelesenen Schulklassikern. Er, wie Sartre, hatte Kunst und Freiheit untrennbar miteinander verbunden. Ihr Streit, den Francis Jeanson mit einer von Sartre beauftragten Rezension in den Temps  modernes einleitete und die Antwort Sartres auf die Entgegnung Camus, mit der Sartre ihre Freundschaft beendete, hat viele Autoren beschäftigt. Ihr Streit entzündete sich an unterschiedlichen Auffassungen bezüglich des Marxismus, die Sartre so, zu einer Zeit, wo er auf die PCF einwirken wollte, nicht teilen konnte. Spätestens 1956 als Sartre mit einen Freunden, den sowjetischen Schriftstellern brach, weil sie den Einmarsch der UdSSR in Ungarn nicht verhindert hatten, war auch seine Rolle als Comagnon der PCF vorbei. Was bleibt ist das unbedingte Eintreten beider für die Unabhängigkeit des Intellektuellen, für die Freiheit und die Kunst.

Mit einem Zitat aus der Nobelpreisrede von Albert Camus beendete Emmanuel Macron am Ostermontag 2017 seine > Rede in Bercy: “Jede Generation sieht zweifellos ihre Aufgabe darin, die Welt neu zu erbauen. Meine Generation jedoch weiß, dass sie sie nicht neu erbauen wird.“ > Emmanuel Macron et Albert Camus – 19. April 2017.

FR3 sendet am kommenden Mittwoch einen Film über Albert Camus von Philippe Torreton:

> Les vies d’Albert Camus
diffusé le mercredi  22.01.20 à 21h05 – disponible jusqu’au 21.02.20

Histoire – 98 min – 2020

> À la poursuite d’Albert Camus par François-Guillaume Lorrain
Un documentaire diffusé le 22 janvier sur France 3 réussit à redonner vie à la multiplicité d’existences d’un des destins français les plus fascinants du siècle.
LE POINT 55/01/2020

> Albert Camus, „entier avec le monde“ – 20/01/2020 – France Culture:
„Avec Georges-Marc Bénamou,producteur, réalisateur du documentaire Les Vies d’Albert Camus diffusé sur France3 mardi 21 janvier.

Auf unserem Blog:

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte – 4. Januar 2020

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar 2020

> Relire : Albert Camus, L´Étranger – 22. August 2018


Heiner Wittmann
Albert Camus, Revolte und Kunst
Albert Camus konzentriert sich in seinem Gesamtwerk keineswegs nur auf die Beschreibung einer absurden Welt. Sein Werk enthält nicht nur in Der Mensch in der Revolte. Essai. (1951) dezidierte Aufforderungen, mit einer Revolte dem Absurden zu begegnen. Genauso wie innerhalb des Gesamtwerks ein präziser Plan erkennbar ist, der die Abfolge seiner Werke erläutert , so belässt er es nicht einfach bei einer bloßen Revolte, sondern gibt ihr in seinen Werken auf ganz unterschiedliche Arten präzise Formen, die zusammen eine umfassende Antwort auf das Absurde formulieren. Es ist – und das wird oft übersehen – die Kunst im Werk von Camus, die eine wesentliche Aufgabe im Rahmen der Revolte einnimmt.

Welches Buch sollte man lesen? Montaigne, Les Essais

french german 

Bibliotheken weltweit

Liste der größten Bibliotheken der Erde – Wikipedia

Bibliothek weltweit – Bibliotheksportal

Liste der größten Bibliotheken der Erde – Wikipedia

Der größte Bibliothekskatalog der Welt – WorldCat: Goethe-Institut

KIT-Bibliothek | Karlsruher Virtueller Katalog KVK – Deutsch

UB Bielefeld: Bibliotheken / weltweit

Retronews – Le site de presse de la BnF | L'histoire au quotidien

Notre-Dame : la recherche s’organise | CNRS Le journal

HAL-SHS – Sciences de l'Homme et de la Société – Accueil

Minerv@, bibliothèque numérique de la Bibliothèque de l'Institut

Histoire du temps présent et culture mémorielle en Europe | Cairn.info

Livres en ligne dans toutes les langues – Bibliothèque LEXILOGOS >>

Rosalis, Bibliothèque numérique de Toulouse

Les collections en ligne des musées de la Ville de Paris

UB Heidelberg: Digitalisierte Literatur weltweit

Digital Public Library of America

Digitale Sammlungen – Wikisource

Relire Balzac à l’ère des humanités numériques

Sartre im Französischunterricht


> 19. Französische Wochen im Großraum Stuttgart

Montag, 7.12.2020 – 18 h 30 – online:
Buchvorstellung: Heiner Wittmann, > Sartre, Camus und die Kunst. Die Herausforderung der Freiheit


Gerade gestern diskutierte unsere Redaktion mit einer Kollegin über Literatur im Unterricht und sie meinte, anspruchsvolle Texte seien heute oft leicht zu schwer für Schüler/innen. Da mag was dran sein, weil gerade im Fall Französisch, Schüler/innen oft eine Tendenz haben das Fach abzuwählen: der Lehrer, die Vokabeln, die subjektiv als schwer empfundene Sprache spielen dabei ein Rolle. Meistens haben die Abwähler nur wenige Seiten französischer Literatur gelesen und kennen auch nur wenige Namen französischer Autoren: > Warum geben so viele Schüler/innen Französisch vor der Sek. II auf?– 4. Dezember 2019.

Es gibt viele Gründe, auch heute, für Schüler/innen Werke von > Jean-Paul Sartre (1905-1980) zu lesen. Seine Auffassung von der Freiheit und den besonderen Aufgaben der Literatur (Qu’est-ce que la littérature ? 1947) und seine grundlegenden Fragen zur menschlichen Existenz haben heute nichts von ihrer Aktualität verloren: > Huis Clos (1944 oder > Les jeux sont faits (1947).  Gerade ist  > Sartre -Unterricht Französisch Nr. 162/2019 erschienen: Andreas Nieweler empfiehlt Sartres Roman La Nausée (1938), die Geschichte von Roquentin, der sich in Bouville an der Biograhie von Rollebon versucht. Oder Sartres Essay „La République de silence“ (1944) in: Sartre, Situations, III und im vorliegenden Heft oder seien Novelle L’enfance du chef 1939.

> Inhaltsverzeichnis *.pdf

Heiner Wittmann stellt ausgewählte Werke Jean-Paul Sartres im Überblick vor.

Im Praxisteil dieses Heftes ( mit Fiches de travail) erläutert Silke Schumacher Schlamkow unter dem Titel „Das Drama der Freiheit“, wie mit dramenpädagogischen Mitteln Sartres Freiheitsbegriff bei der Lektüre von Huis Clos sinnlich erfahrbar wird: ab 5. Lernjahr I Niveau B2.

Stefanie Fritzenkötter fragt „Être libre sous l’occupation ?“ und legt eine Anleitung zum Nachdenken über Sartres Freiheitsbegriff vor. Ab 5. Lernjahr | Niveau B2.

> Jean-Paul-Sartre-en-1965 – Crédits: Wikicommons >>>>

Corlette Sarrey, „Identité et politique“ L’enfance d’un chef: le parcours de vie d’un jeune homme d’extrême-droite en 4 étapes – ab 5. Lernjahr I Niveau B1/B2

und Marie Cravageot vermittelt unter dem Titel „Et moi dans tout ca ?“ Lektürehilfen für La Nausée „Lire La Nausée pour questionner son rapport au monde“ -ab 5. Lernjahr I Niveau B1/B2

Websites:

> Jean-Paul Sartre, autoportrait à 70 ans

> Sartre en Situations – Fracne-Culture

> Sartre Gesellschaft, Berlin

Die Website der französischen Sartre-Gesellschaft > www.ges-sartre.fr

Auf unserem Blog:

> Lesebericht: Jean-Paul Sartre, Überlegungen zur Judenfrage – 26. November 2019

> Existenzialismus – 29. Januar 2017

> Vergleich: Sartre oder Camus? –  3. September 2018

> Der Künstler verkauft Visionen. Sartre und Tintoretto – 6. April 2018

> Sartre , ses voyages, la philosophie et l’esthétique. Interview de Michel Sicard, lundi 25 janvier 2016 – 4. Februar 2016

> Entretiens : Michel Sicard et Heiner Wittmann

Die 101 Romane der Leser von LE MONDE

Wann haben Sie zuletzt in Ihrer Bibliothek nachgesehen? Welche Roman haben Sie am meisten bewegt? Welche dürfen in Ihrer Bibliothek an bevorzugter Stelle stehen bleiben? Welche nehmen Sie immer mal wieder zur Hand, um etwas nachzulesen, sie nochmal zu lesen oder ein oder mehrere Kapitel daraus vorzulesen? Nicht alle finden hier ihre Lieblingsbücher wieder. Darum geht es auch nicht. Ist die Umfrage ein getreues Abbild der aktuellen literarischen Vorlieben der Franzosen? In jedem Fall ist sie eine wunderbare Anregung, schnell wieder in einen Buchladen zu eilen, um die eigene Romansammlung zu vervollständigen. Bonne lecture.

Im Juni 2019 hat LE MONDE eine Liste von 100 Romanen vorgestellt, deren Rezensionen von 1944 bis heute in LE MONDE erschienen sind. Danach entstand die Idee, die Leser nach ihren Lieblingsromanen zu befragen. 26 000 Leser haben zwischen dem 24. September und dem 6. November geantwortet und unter 70 000 Romanen – eine Liste, die von SensCritique zur Verfügung gestellt wurde -ihre bevorzugten Romane ausgewählt. Insgesamt kamen 120 000 Bewertungen zu 11 000 Romanen zusammen. Jeder Roman, der von einem Leser an die erste Stelle gesetzt wurde bekam 10 Punkte, 9 für den Dweitplazierten, 8 für den Drittplazierten LE MONDE addierte die Punkte und erstellt so die > Liste der 101 Romane der Leser von LE MONDE, die am 28. Dezember veröffentlicht wurde. Wurden unterschiedliche Bände desselben Werkes bewertet, so zählten diese Stimmen für das Gesamtwerk. Zweidrittel der Romane stammen aus dem 20. Jahrhundert, auf Französisch geschriebene Werke sind mit 48 Romanen vertreten, englischsprachige Romane sind 32 mal vertreten und auch 7 russische Romane. Camus, Gray, Dostojevski und Steinbeck sind je mit drei Romanen vertreten. 17 Romane erscheinen auf beiden Listen der der 100 Romane vom Juni 2019 und jetzt im Dezember 2019. 83 % der Leser, die mitgewählt haben, finden mindesten ein Werk ihrer Wahl auf dieser Liste wieder und 88 % einen Autor ihrer Wahl.

Die Literatur hat eine Kraft der Vorhersage, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Harry Potter von J.K. Rowling kommt auf den Platz 1. Liest man auf der gleichen Seite der Sonderbeilage von LE MONDE den Artikel von Macha Séry, kann man echt Lust darauf bekommen, auch ein Harry Potter – Fan zu werden. 2. Platz Louis-Ferdinand Céline, Voyage au bout de la nuit. 3. Platz: Marcel Proust, À la recherche du temps perdu. vgl. > Nachgefragt: Luc Fraisse, Lire Marcel Proust aujourd’hui – 3. März 2016. Tolkien kommt auf den 5. Platz, gefolgt von 6. Geroges Orwell 1984, vor 7. Albert Camus, L’Étranger, cf. > Albert Camus, L’étranger – 14. Februar 2016 und dann 8. Albert Cohen, Belle du Seigneur > Ferienlektüre: Albert Cohen, Die Schöne des Herren – 23. Juli 2014. 19. Gustave Flaubert, Madame Bovary, > Relire, écouter : Gustave Flaubert, Madame Bovary. Mœurs de province – 19. November 2019. 25. Albert Camus, La peste, > Rupert Neudeck parle de La Peste – 2. Oktober 2015. 37 Julien Gracq, Le rivage des Syrtes > Wiedergelesen: Julien Gracq, Das Ufer der Syrten – 4. Januar 2008. Vor vielen anderen Klassikern: 43. Pierre Lemaître, Au-revoir là-haut, > Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben – 16. Oktober 2014. 73: Klaus Mann, Der Zauberberg. 85. Albert Camus, La chute. Sartre kommt auf dieser Liste nicht vor – aber Joyce oder Musil sind hier auch nicht vertreten.

> De « Harry Potter » à « Voyage au bout de la nuit », les 101 romans préférés des lecteurs du « Monde » – LE MONDE – Les Décodeurs

Lire aussi :

Luc Bronner > Les 100 romans du “Monde” : « Nous voulons saluer la grande littérature, celle qui s’embellit et grandit avec les années et les décennies » – LE MONDE – 21 juin 2019

Nota bene

> #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018 von H. Wittmann

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