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Populismus

Freitag, 31. Januar 2020
Paula Diehl > Was ist Populismus? – bpb Bundeszentrale für politische Bildung, 28.1.2018: “Populismus kann als eine besondere politische Logik definiert werden. Im Zentrum steht die Idee, dass die Macht dem Volke gehört und dass die Politik Ausdruck des Volkswillens sein soll. Populismus idealisiert das Volk und baut Feindschaft zur Elite auf. Hier fungiert der Führer als Stimme des Volkes. Populismus erzählt die Geschichte des von der Elite betrogenen Volkes:…”.

Ergänzt am 31.1.2020.

Kaum ein anderes Wort in den letzten Jahren
hat die Parteienlandschaft in vielen Ländern der EU oder auch in den USA, sowie beim Brexit so geprägt, wie das des Populismus. Wenn Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise) auf seinem Blog mit dem Titel > L’ère du peuple die Wut des Volkes ausdrücken will, so zeigt er, wie es sich die Populisten gerne für sich in Anspruch nehmen, das Volk zu vertreten, an das sie sich nicht nur wenden, sondern in dem sie möglichst häufig so tun, als wenn sie seine Stimme wären. Dazu gehören u. a. auch Halbwahrheiten, aus denen politische Forderungen abgeleitet werden.

Am 14.1.2020 steht auf Mélenchons Blog unter dem Titel > Retraites : La France insoumise propose une motion de censure contre le gouvernement: “Depuis 40 jours, le pays connaît un mouvement social sans précédent. La réforme des retraites proposée par le gouvernement rencontre un rejet massif de la population. Les Français ne sont pas dupes. Ils savent que le système par points proposé par Macron n’est ni universel, ni juste. Il ne répond pas aux problèmes qui se posent : les gens partent trop tard et trop pauvres en retraite.” Der erste Satz “Depuis 40 jours…” ist eine Aussage. Der zweite Satz behauptet, die Rentenreform würde massiv abgelehnt werden… der dritte Satz: “Les Français ne sont pas dupes,” gibt zu verstehen, wer zustimme, sei > “dupe“, das will doch  niemand sein: die Versuchung ist dann groß das zu glauben, was der Betrug sein soll. Der vierte Satz “Ils savent…” gibt vor, dass ganz Frankreich wissen, dass das von Macron vorgeschlagene Punktesystem ungerecht sei… und dann folgt eine Verdrehung aller Perspektiven: Zu spät gehen die Leute in Rente und sie seien viel zu arm. Alle Forderungen nach frühem Renteneintritt und hoher Rente sind zweifelsohne populär. Populistisch werden sie, wenn unrealistische Versprechungen gemacht werden, oder Forderungen aufgestellt werden, die auf falschen Voraussetzungen beruhen. Die Forderungen bringen Stimmen, füllen aber nicht die Rentenkassen.

> Die Rentenreform in Frankreich und der Streik ab 5. Dezember 2019 – 6. Januar  2020
> Faktencheck: 61 % fordern in Frankreich die Aufgabe der Rentenreform – 26. Januar 2020

Die Prekarität der Renten ist ein zweifellos ein brisantes Thema – auch für die Regierung. Die Herabsetzung des Renteneintrittsalters auf 60 Jahre unter François Mitterrand und dann auch noch die Einführung der 35 Stundenwoche unter Lionel Jospin haben zu der heutigen Schieflage der Rentensysteme in Frankreich beigetragen, wobei die 40 unterschiedlichen Rentensystem ihren Teil dazu beisteuerten. Jede Wiederheraufsetzung ist unpopulär aber von der Füllhöhe der Rentenkassen geboten. Am 17. Dezember 2014 hatte auch der heutige Rassemblement national erkannt, dass ein Defizit der Rentenkassen droht und gab eine Pressemitteilung heraus: > Trou de 11 Milliards en 2018 : les déficits des régimes de retraite se résorberont quand le nombre d’emplois augmentera: “En cela, la solution d’attendre depuis 2008 que la croissance revienne comme par miracle n’a aucun sens. Il est nécessaire d’être courageux et de retrouver nos moyens de relance de l’économie que sont la monnaie nationale, un Etat stratège, un patriotisme économique et un protectionnisme intelligent. Sans cela, l’âge de départ à la retraite ne cessera d’être augmenté et les retraites seront sans cesse rognées.” Das klingt nach Zuversicht und Engagement… allerdings ohne konkrete Maßnahmen, denn “ein “patriotisme économique” ist nur eine Worthülse. In ihren > Les 144 engagements présidentiels schrieb Marine Le Pen noch: ” 52: Fixer l’âge légal de la retraite à 60 ans avec 40 annuités de cotisations pour percevoir une retraite pleine.” Diese Vorschläge sind auch interessant hinsichtlich Le Pens Vorstellungen bezüglich der EU: “1. Retrouver notre liberté et la maîtrise de notre destin en restituant au peuple français sa souveraineté (monétaire, législative, territoriale, économique). Pour cela, une négociation sera engagée avec nos partenaires européens suivie d’un référendum sur notre appartenance à l’Union européenne. L’objectif est de parvenir à un projet européen respectueux de l’indépendance de la France, des souverainetés nationales et qui serve les intérêts des peuples.” Das klingt nach den britischen Populisten, die auch von neuer Bewegungsfreiheit gesprochen haben. Und wieder wird das Volk gerufen, dem seine Souveränität zurückgegeben werden soll, die im folgenden Satz als Ziel seines Strebens erklärt wird.

Frank Dikötter
> Diktator werden
Populismus, Personenkult und die Wege zur Macht
Aus dem Englischen von Heike Schlatterer (Orig.: How to be a Dictator)
1. Aufl. 2020, ca. 368 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98189-6
Erscheint am 22.2.2020 bei Klett-Cotta

Heute sieht das Wahlprogramm von Marine le Pen so aus: Jetzt heißt es > Pour une Europe des nations, und “Alliance Européenne des Nations” (S. 3.): Das altbekannte Gedankengut ist immer noch da:”L’Union Européenne a fait de l’Europe le laboratoire de l’idéologie mondialiste et de son corollaire le libre échangisme, la doc-trine qui fait du nomadisme planétaire, de la mobilité économique, du déracinement des hommes, de la concurrence généralisée les fondements d’une société marchande universelle.” (S. 12)  Der Vergleich dieser 175 Seiten von 2019 mit den 144 Vorschlägen von 2017 ist lehrreich. Die Forderung nach einem Frexit ist aufgegeben: “L’Europe n’est pas une construction idéologique au service d’un projet mercantile mais une réalité vivante au sein de laquelle les citoyens de chaque pays doivent trouver avec la sécurité, la capacité d’agir, d’entreprendre, de s’épanouir et de transmettre”. Trotz einer augenscheinlich so gemäßigt erscheinenden Ansichten: Die Standardthemen des RN sind nicht aufgegeben. Auf Seite 54: “Elle (la civilisation européenne, w.) est menacée par l’idéologie du nomadisme dont l’immigration de masse en est une manifestation, idéologie qui impose un modèle déraciné d’exploitation des territoires sans transmission et sans responsabilité.” Und auf S. 10: ” La paix en Europe procède de la Guerre froide, de l’équilibre nucléaire et du désarmement de l’Allemagne. C’est l’échec de l’Union Européenne à défendre les peuples européens dans la mondialisation et son mépris des identités nationales qui, au contraire, réveillent passions nationales et rivalités historiques.”  Der Erfolg der langen Friedensicherung in Europa ist auch der deutsch-französischen Aussöhnung geschuldet. Und der Appell an ein diffuses Gefühl, man bezahle immer zuviel, wird auf S. 23 Europa verantwortlich gemacht: “Trop de citoyens ont le sentiment de payer pour tout et tous. Trop d’Européens ressentent que la justice, la vérité, le respect, tout ce qu’ils croient et tout ce qu’ils aiment, sont bafoués au nom même d’une Union qui rend l’Europe folle. Cette colère des peuples est juste, salvatrice et nous enjoint de libérer l’Europe des puis-sances qui l’exploitent, des logiques qui l’asservissent, des idéologies qui ont décidé sa dilution.”

Zum Populismus gehören einfache politische Aussagen, die als wahre Behauptung daherkommen und durch Wiederholung nicht wahrer werden. Die Ankunft der Migranten in großer Zahl 2015, allgemein in den Medien als Flüchtlingskrise bezeichnet, gipfelte in dem vielfach wiederholten Vorwurf, Bundeskanzlerin Merkel habe die Grenzen geöffnet. Offene Grenzen kann man nicht öffnen und das einfache Schließen, dessen Unterlassung man der Bundeskanzlerin hätte vorwerfen können, ging ohne Rechtsbruch auch nicht so einfach. Aber der komplizierte Sachstand wurde von den Populisten gerne vereinfacht und so entstand die Mär von der Grenzöffnung. > Nachgefragt: Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis, Die Zauberlehrlinge. Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch

Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis
> Die Zauberlehrlinge
Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch
1. Aufl. 2019, ca. 176 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-96430-1


Die Warnung vor Migration, die bei der AfD schnell zur “Massenmigration” wird, verbindet Beatrix von Storch (MdB, AfD) mit ihrer Kritik am Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung (22.1.20120) im Zusammenhang mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft treten soll: Von Storch > Beatrix von Storch: Merkel will jetzt ganz offiziell Deutschland zu einem Einwanderungsland machen:  “„Merkels Masseneinwanderung soll jetzt mit dem Aktionsplan der Bundesregierung als Zukunftslösung für Deutschland verkauft werden. Die GroKo nennt es einen ‚Paradigmenwechsel‘. Das wäre er auch, wenn es uns als AfD nicht gelänge, die Massenmigration zu stoppen. Woran Deutschland jetzt schon leidet, würde dann völlig außer Kontrolle geraten: Parallelgesellschaften, Clans, Kinderehen, Ehrenmorde, Niedriglöhne und unzumutbare Belastungen für unsere Schulen und Sozialsysteme.” Angstmacherei und unrealistische Lösungsvorschläge: “Durch die Rationalisierung und Digitalisierung werden in den kommenden Jahrzehnten Millionen von Arbeitsplätzen verschwinden. Auch Tätigkeiten, die bisher als nicht ersetzbar galten, können von Robotern übernommen werden, wie auch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung feststellt.”

Gleichmal ein Faktencheck:

> Die Digitalisierung wirkt sich regional unterschiedlich aus IAB aktuell, 12.9.2019: “Mit der fortschreitenden Digitalisierung können immer mehr berufliche Tätigkeiten von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden. In den letzten Jahren haben sich diese Substituierbarkeitspotenziale in fast allen Berufen erhöht. Allerdings gilt dies für die Regionen in Deutschland in höchst unterschiedlichem Maße. So ist in Berlin jeder siebte, im Kreis Dingolfing-Landau jeder zweite Arbeitsplatz potenziell betroffen. Ein hohes Substituierbarkeitspotenzial weisen vor allem die Regionen auf, in denen viele Menschen im Verarbeitenden Gewerbe tätig sind. […] Dies bedeutet allerdings nicht, dass tatsächlich ein Viertel der Arbeitsplätze wegfallen wird. Denn dass eine Tätigkeit als substituierbar eingestuft wird, heißt nicht automatisch, dass sie künftig nur noch von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt wird. Das Substituierbarkeitspotenzial sagt lediglich etwas über die technische Machbarkeit aus. Ob dieses Potenzial auch ausgeschöpft wird, hängt von einer Reihe anderer Faktoren ab.

Ethische oder rechtliche Hindernisse, Kostenüberlegungen oder Präferenzen auf Kundenseite können den Einsatz neuer digitaler Technologien verhindern. So wird es weiterhin Handwerksbäckereien geben, wenn Verbraucher ein handgebackenes Brot mehr wertschätzen als ein maschinell gefertigtes. Zudem entstehen mit der Digitalisierung neue Produkte und Dienstleistungen. Dadurch können neue Arbeitsplätze geschaffen werden, weil die neuen Maschinen und Roboter gebaut und gewartet werden müssen. Außerdem kann die Nachfrage nach Produkten steigen, weil durch den Einsatz neuer Technologien Preissenkungen möglich sind.”


 

La Grande table idées par Olivia Gesbert – 13.1.2020:
> Populisme, l’affaire du siècle ?
“Il s’intéresse à la théorie manquante du “populisme”, une culture politique originale qu’il convient d’analyser de manière critique : Pierre Rosanvallon, Professeur au Collège de France et auteur de l’essai “Le siècle du populisme” (Seuil, 2019), est notre invité:”

Pierre Rosanvallon ist Professeur am Collège de France, wo er den Lehrstuhl > Histoire moderne et contemporaine du politique (2001-2018) innehat. Er ist Heraugeber in Kooperation mit Le Seuil von > La République des idées

Le Tour du monde des idées par Brice Couturier
> La rhétorique du populisme – France-Culture -28.1.2019

> Nachgefragt: P. Leo, M. Steinbeis, D.-P. Zorn, Mit Rechten reden – 21. Februar 2018

Mit ihnen reden, sie stellen, ihre Argumente untersuchen, ganz einfach ihnen zeigen, dass sie mit ihren Parolen nicht durchkommen, unaufgeregt aber hart in der Sache mit ihnen streiten und dabei unsere Streitkultur renovieren, die auch unter der GroKo gelitten hat, das alles wird die Neurechten am besten wieder zurückdrängen. Das ist die Quintessenz aus diesem Buch und aus unserem Gespräch, in dem Per Leo sehr einleuchtend seine und die Argumente seiner Mitautoren Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn erklärt hat: > Nachgefragt: P. Leo, M. Steinbeis, D.-P. Zorn, Mit Rechten reden – 21. Februar 2018  – Von Heiner Wittmann
Per Leo, Maximilian Steinbeis, Daniel-Pascal Zorn

> Mit Rechten reden
Ein Leitfaden
1. Aufl. 2017, 183 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-96181-2
> Nachgefragt: Daniel-Pascal Zorn, Logik für Demokraten

Unsere Fragen:Angesichts des Erstarkens der Rechtspopulisten wie die AfD, möchten Sie die Demokraten stärken bei uns für den Dialog vonn neuem fit machen. > Logik für Demokraten lautet der Titel Ihres jüngst bei Klett-Cotta erschienenen Buches. Sie verstehen es als eine Anleitung – wozu?
Wie lautet Ihre Diagnose, wenn sie die Qualität des demokratischen Diskurses in der Bundesrepublik betrachten?
Auf dem Klappentext Ihres Buches steht: „Demokratie verpflichtet. Uns alle. Offen sein, zuhören, argumentieren!“ Reicht das?

Daniel-Pascal Zorn
> Logik für Demokraten. Eine Anleitung
Stuttgart: Klett-Cotta, 1. Aufl. 2017, 314 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-96096-9

Auf unserem Blog:

Bibliographie > Populismus:

Der Tipp unserer Redaktion:
L’observatoire du conspirationnisme : > www.conspiracywatch.info ***

La lutte contre le racisme et l’antisémitisme, priorité de la coopération franco-allemande en 2020

Dienstag, 28. Januar 2020

french german 

Faktencheck: 61 % fordern in Frankreich die Aufgabe der Rentenreform

Sonntag, 26. Januar 2020

french german 

Institut français de Berlin: Les jeudis de la philo – Rechtspopulismus

Dienstag, 14. Januar 2020

french german 

Charles de Gaulle 1890-1970

Donnerstag, 9. Januar 2020

Ergänzt, 10.1.2020: 2020 erinnern wir  an die > Geburt von Charles de Gaulle 1890 vor 130 Jahren, an  seinen > Appel du 18 juin 1940 vor 80 Jahren und an seinen Tod vor 50 Jahren. Er war von 1958 bis 1969 französischer Staatspräsident. 1965 bei seiner Wiederwahl musste er erst die Stichwahl mit François Mitterrand überstehen. Danach war er dann der zweite vom Volk gewählte Staatspräsident – der erste war… > Louis-Napoléon, der spätere Napoleon III.

Im August 1944 marschierte General de Gaulle bei der Befreiung von Paris an der Spitze der Franzosen über die Champs-Élysée. Nach seinem Rücktritt am 20. Januar 1946 zog er sich nach Colombey-les-Deux-Églises zurück, ließ aber 1958 wissen, dass er wieder bereitstände. Am 16. Juni 1946 hat er in einer > Rede in Bayeux die Grundlagen der späteren V. Republik vorgestellt. Er wurde der letzte Ministerpräsident der  IV. Republik und kurz darauf der erste Staatspräsident der neugegründeten V. Republik.

Das wichtigstes Buch über Charles de Gaulle auf unserem Bücherregal stammt von Ernst Weisenfeld. Um 1984 lernte ich > Ernst Weisenfeld (1913-2009) >>> bei der Jahrestagung des Arbeitskreises deutscher Frankreich-Forscher im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg kennen. Als Auslandskorrespondent hat er 1961 das Pariser Studio für das Deutsche Fernsehen aufgebaut. Von 1988 bis 1991 habe ich als freier Redakteur bei > DOKUMENTE. Zeitschrift für den deutsch-französischen Dialog mitgearbeitet. Ernst Weisenfeld war damals bis 1993 ihr Chefredakteur. 1990 drückte er mir sein > neuestes, gerade erschienenes Buch mit dem schönen Titel Charles de Gaulle. Der Magier im Elysee, München: Beck 1990, in die Hand: “Dies Buch will berichten, wer Charles de Gaulle war und warum er die Menschen seiner Zeit in ungewöhnlicher Weise beschäftigte, viele faszinierte, nicht wenige empörte…. Wenn man sagt “le style c’est l’homme”, dann trifft das auf wenige Menschen so zu, wie gerade auf ihn.” S. 8 Das 3. Kapitel hat die Überschrift “Im Anfang war das Wort”, das Motto, das de Gaulle 1938 seinem Büchlein über soldatisches Führertum voransetzte: “Im Anfang war das Wort? – Nein, im Anfang war die Tat.” (Faust – eigentlich statt – …) “Vom Atlantik bis zum Ural”, Der Platz der USA und die NATO, Eine westeuropäische Union… Die Franzosen wollen mit Träumen regiert werden, Das Werben um die Deutschen. Ihr Bild und die Rolle… so lauten einige der Überschriften und Sie verstehen, dass dieses Buch auf dem Frankreichregal in unserer Redaktion einen Ehrenplatz einnimmt. Ernst Weisenfeld, mit seiner schwarzen Hornbrille, war der erste Korrespondent, an den ich mich erinnern kann. In unserem ersten Schwarz-weiß-Fernseher (Telefunken) tauchte er abends in den Nachrichten auf, stand am Rand der Champs-Elysées und berichtete über Charles de Gaulle, das war kurz vor dem > Mai 68.

Ernst Weisenfeld, Welches Deutschland soll es sein? Frankreich und die Deutsche Einheit seit 1945, München, Beck, 1986.
—, Die Geschichte Frankreichs seit 1945. Von de Gaulle bis zur Gegenwart. 3. Aufl. München, Beck, 1997

Die Gelegenheit nutzt unsere Redaktion, um an die wunderschönen Teestunden in Hamburg zu erinnern: > Zum Tee bei Ernst Weisenfeld – 21. Januar 2008, war er es doch, der nach dem Vortrag über > Albert Camus im 2005 im Institut français in Hamburg, während der einstündigen Diskussion die meisten Fragen gestellt hatte.

Wie kann man besser an de Gaulle erinnern, als eine seiner Pressekonferenzen zu zeigen: hier die > Pressekonferenz vom 4. Februar 1965: Eine Pressekonferenz des Generals, das war immer eine Zeremonie. An diesem Tag gab es neun Fragen, die vorher einzureichen waren. Die 2. Frage kam von Dominique Pradalie (rédacteur en chef de “l’Aurore”) : “Monsieur le Président, comment vous portez-vous ? ” Réponse : “Je ne vais pas mal, mais rassurez-vous, un jour je ne manquerai pas de mourir…” – Sozialpolitik, Internationales Währungssystem, Krise der UNO und die deutsche Frage, Beziehungen mit Großbritannien waren die weiteren Themen an diesem Tag. Die von unserer Redaktion ausgewählte Pressekonferenz ist so interessant, weil sich der General hier ausführlich zur deutschen Einheit äußerte: Der Text der Pressekonferenz von 1965: Pressekonferenz des Staatspräsidenten de Gaulle vom 4. Februar 1965, vgl. De Gaulle, Discours et messages, Bd. 4, S. 325–342. Und auf der Seite > De Gaulle. Paroles publiques *** vom Institut Nationale de l’audiovisuel > Conférence de presse du 4 février 1965: (bei 52′ 29” geht es los:) De Gaulle: “On m’a posé plusieurs questions sur l’Europe et en particulier par rapport à l’Europe, le problème allemand, la réunification de l’Allemagne. Je voudrais qu’on veuille bien me les répéter.” Journaliste: “[inaudible] dans la conjoncture internationale comme la meilleure solution, le meilleur chemin pour arriver à la réunification de l’Allemagne. Et quelles sont de votre avis les chances réelles pour résoudre ce problème d’une manière efficace et équitable ?” De Gaulles lange Antwort auf diese Frage ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Zuerst skizziert er einen Rückblick in die Geschichte und nennt dann seine Vorstellungen für eine deutsche Wiedervereinigung:

–>

Julia Roth > Frankreich und die deutsche Wiedervereinigung. Perzeptionen und Reaktionen im Spannungsfeld der deutsch-französischen Beziehungen. Wissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien im Fach Französisch der Hessischen Lehrkräfteakademie, Prüfungsstelle Kassel, Kassel 2018, S. 14: “Charles de Gaulle äußerte sich bei einer Pressekonferenzim März 1959 zur Deutschen Frage wie folgt: ‘La réunification des deux fractions en une seule Allemagne, qui serait entièrement libre, nous paraît être le destin normal du peuple allemand, pourvu que celui-ci ne remette pas en cause ses actuelles frontières, à l’ouest, à l’est, au nord et au sud et qu’il tende à s’intégrer.'”

“Le problème allemand c’est le problème européen par excellence. […] Pour la France tout se ramène à trois questions d’ailleurs étroitement liées. Faire en sorte que l’Allemagne devienne un élément certain de la paix et du progrès. Sous cette condition, aider à sa réunification, prendre la voie et choisir le cadre qui permettrait de l’accomplir. […] D’ailleurs au fond de leur malheur nos voisins Allemands ne nous semblant plus menaçant, beaucoup ressentait à leur égard et en dépit de tout, l’attrait élémentaire que mérite leur qualité et enfin et par-dessus tout, l’Union de l’Europe qui est une condition indispensable de son indépendance et de son développement exigeait la réconciliation et la coopération de l’Allemagne et de la France. […] Mais il est certain que la paix réelle entre l’Est et l’Ouest et a fortiori des rapports féconds ne saurait s’établir tant que durent les anomalies allemandes, les incertitudes qu’elles suscitent et les souffrances qu’elles entraînent. […] En vérité c’est seulement par l’entente et par l’action conjuguée des peuples qui ont été de tout temps, qui sont aujourd’hui, qui resteront principalement intéressés au sort de leur voisin germanique, c’est-à-dire les peuples européens, que peut être trouvée la solution d’une question qui est essentiellement européenne. Que ces peuples-là envisagent un jour d’examiner ensemble et puis de régler en commun et enfin de garantir conjointement ce qui doit être fait, voilà la seule voie qui puisse permettre et voilà le seul lien qui puisse maintenir une Europe en état d’équilibre, de paix et de coopération d’un bout à l’autre du territoire que lui attribue la nature.”

> Alle Pressekonferenzen von de Gaulle

Internet:

> charles-de-gaulle.org

> Charles de Gaulle – Mémorial
Le Mémorial est actuellement fermé. Réouverture le samedi 1er février 2020.

Auf unserem Blog:

> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018

> Europa – EU – 5. Juni 2019

> Ein vereintes Europa – Une Europe unie – auf dem Weg zu einer Konföderation – 16. Mai 2019

> Rappel. Bilan et programmes : Les voeux de Mitterrand en 1994 – Les voeux de De Gaulle en 1962 – 31. Dezember  2018

> Charles de Gaulle, Discours de Bayeux, 16 juin 1946 – 16. Juni 2016

> Charles de Gaulle (22.11.1890-9.11.1970) – 11. November  2014

> Staatsakt in Ludwigsburg anlässlich des 50. Jahrestages der Rede General de Gaulles an die deutsche Jugend – 22. September 2012

> Il y 50 ans : Le 9 septembre 1962: Le discours du Général de Gaulle à la jeunesse allemande – 9. September 2012

> Discours lors de la céremonie du 50e anniversaire de la rencontre du Général de Gaulle et de Konrad Adenauer à Reims – 8. Juli 2012

> La journée franco-allemande: De Gaulle et l’Allemagne – 21. Januar 2011

Nicolas Sarkozy: Hommage au Général de Gaulle – 10. November  2010
Leider ist der text der Rede von Präsident Sarkozy nicht mehr online.

Die Rentenreform in Frankreich

Montag, 6. Januar 2020

Ergänzung:

Le débat à l’Assemblée Nationale :

> Portail vidéo de l’Assemblée nationale

17 février 202 : > 1ère séance : Système universel de retraite (projets de loi ordinaire et organique)

17 février 2020 : > 2ème séance : Système universel de retraite (projets de loi ordinaire et organique) (suite)

Ergänzung:

Heute, am 17. Februar 2020, beginnt die Debatte über die Rentenreform in der Nationalversammlung:

> Réforme des retraites : « Ce n’est pas la première ni la dernière fois qu’un gouvernement veut aller vite »

Ergänzung:
Dosser législatif : > Système universel de retraite – Projet de loi – Website der Assemblée nationale

> hwww.reforme-retraite.gouv.fr – site du gouvernement

Ergänzung:

Heute hat der Ministerrat die Rentenreform verabschiedet:

Compte rendu du Conseil des ministres du 24 janvier 2020 > Système universel de retraite


Nebenwirkung:

Der Fahradverkehr in Paris hat während dieser vielen Streiktagen um 40 % zugenommen.

> Mit dem Fahrrad durch den Streik – ZDF 13.2.2020

> Pistes cyclables et balades à vélo autour de Paris

Le plan des pistes cyclables à Paris: der Plan > Zum Herunterladen und der Streckenrechner für Frankreich: Wieviel % auf Radwegen?

Aktuelles:

Nacch den Gesprächen mit den Gewerkschaften signalisiert die Regierung ein Entgegenkommen:


> Conseil d’orientation des retraites

> www.reforme-retraite.gouv.fr

> participez.reforme-retraite.gouv.fr

Aktuell:

Nachtrag:

À lire > Retraites Articles du journal Les Échos

> Réforme des retraites. Version Macron Ce qu’il faut savoir – Les Échos – 6 janvier 2020

Nachtrag: 12 Tage wird nun schon in Frankreich gestreikt und heute, am 16.11. hat der Hochkommissars für die Rentenreform in Frankreich Jean-Paul Delevoye wegen seiner Nebentätigkeiten, die er nicht angegeben hatte, sein Amt niedergelegt. ALs Nachfolger hat Präsident Macron den Abgeordneten Laurent Pietraszewski (LRM) ernannnt.

> Le député Laurent Pietraszewski nommé secrétaire d’Etat chargé des retraites pour remplacer Jean-Paul Delevoye – LE MONDE – 18.12.2019

> « Ça hurle et ça klaxonne. Les gens deviennent des bêtes ! » : plongée dans le chaos urbain d’un Paris éprouvé par la grève – LE MONDE 16.12.2019

> Grève : à Paris, la ruée sur les pistes cyclables et les limites des vélos et trottinettes en libre-service – LE MODNE 13.12.2019

Die Gewerkschaften, allen voran die CGT, fordern die Zurücknahme der Reform. Heute will Premierminister Philippe mit den Gewerkschaften sprechen. Ferner drohen die Gewerkschaften damit, die Streiks über die Feiertage auszudehnen.

Aktuell:

EN DIRECT 11.12. 2019 14 h: | Système universel de #retraite: > @EPhilippePM présente le projet du Gouvernement.

> Système universel de retraite : ce qu’il faut retenir de la déclaration du Premier ministre – Site du Gouvernement français

à suivre


Claire Demesmay, Julie Hamann
> Rentenreform in Frankreich
Proteste bedrohen Macrons Image als Reformer
DGAP Policy Brief – Nr. 6 Dezember 2019

Was ist da los in Frankreich? Ratlosigkeit? Tatendrang? Aufbruch? Liest man den > Aufruf der 180 Intellektuellen ist man auch nicht klüger. Warum nennen sie das Thema des Streiks nicht? Die Reform der Renten kommt in ihrem Aufruf nicht vor. Hat man sich auf eine Kritik an dem Reformvorhaben der Regierung, das am heutigen Mittwoch, 11.12.2019, von Premierminister Edouard Philippe überhaupt erst einmal vorgestellt wird, nicht einigen können. 42 Sondersysteme! Den Rentner in Frankreich geht es vergleichsweise gut oder ein wenig besser als bei uns. Aber die Frühverrentung und die höheren Renten sind in Gefahr, einmal durch die Probleme der Demographie – da helfen Demos ziemlich wenig – und und andererseits, weil die Regierung aus guten Gründen – Stichwort soziale gerechtigkeit – die Privilegien eindämmen will.

Wie lange wird die Streikbewegung dauern? Bis die Regierung aufgibt und wie 1995 das Reformvorhaben abbläst? Oder so lange, wie die Demonstranten auf den überzogenen Privilegien beharren? Bis dahin gilt der zitierte Aufruf “Les luttes plurielles qui structurent une large partie de la société française sont une possibilité de départ vers la construction et la mise en œuvre de nouveaux paradigmes : le pouvoir vivre plutôt que le pouvoir d’achat ; la mondialité plutôt que la mondialisation ; la justice sociale plutôt que la loi du plus fort ; l’émancipation individuelle et collective plutôt que la réussite individuelle.” “Die vielfachen Kämpfe die einen großen Teil der französischen Gesellschaft strukturieren (von ihr getragen werden) sind eine Gelegenheit zu einem Aufbruch hin zu einem Aufbau und der Realisierung neuer Paradigmen: Die Macht zu leben statt der Kaufkraft, die Mondialität statt der Mondialisierung: soziale Gerechtigkeit statt des Gesetzes des Stärkeren; die individuelle und kollektive Emanzipation statt des individuellen Erfolgs.”
“C’est pourquoi nous appelons toutes et tous à s’associer à ces mouvements jaune, rouge, vert, noir ou arc-en-ciel, et à la réflexion sur l’avenir de notre société qu’ils engagent. Et, que le jeudi 5 décembre et les jours qui suivront, la colère légitime mais surtout l’espoir retrouvé chantent dans les rues de France, car notre avenir est à la portée de nos intelligences collectives.” -“Deshalb rufen wir alle auf, sich den Gelben, Roten, Grünen, Schwarzen (o je, d. Red.) und de Regenbogenfarben und dem Nachdenken über unserer Gesellschaft, das sie beginnen, anzuschließen Und dass der Donnerstag 5. Dezember und die folgenden Tage, die legitime Wut aber auch die wiedergefundene Hoffnung auf den Straßen Frankreichs singen, weil unsere Zukunft in Reichweite der kollektiven Intelligenzen ist.”

Unsere Redaktion hätte hier in dem Text sicher einige Änderungen vorgeschlagen, er klingt nach einen Anschlag auf den Mauern des Mai 68 und nach einer Utopie, obwohl doch die soziale Gerechtigkeit auch eine Forderung ist, die die Regierung zur Rentenreform inspiriert. Ansonsten ist der Aufruf ein Rundumschlag ohne konkrete Zielrichtung und es ist nicht sicher, dass die Kollektive Intelligenz dafür eine Veranwortung auf sich nehmen kann.

> Haut-Commissaire aux Retraites – Twitter-Account

Der > Haut-Commissaire aux Retraites ruft zur Meinungsäußerung zu dem Gesetzesvorhaben auf > participez.reforme-retraite.gouv.fr und erinnert an die Eckpunkte der Reform:

Präsident Macron hat sich ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen: die 42 Sonderregime der Renten stoßen an ihre Grenzen. Jetzt soll ein einheitliches System geschaffen werden. Dabei werden naturgemäß Privilegien wie Sehrfrühverrentung abgeschafft. Noch steckt das neue Rentengesetz in der Diskussionsphase, einige Eckpunkte sind bekannt geworden: so will Macron ein Punktesystem einführen, das allen gleiche Bedingungen gewährt. Das heutige System ist an Beitragsjahren orientiert und schafft Rentenansprüche erst aber bestimmten Schwellen. Werden mit der Reform auch Altlasten in ihren Auswirkungen abgemindert? > Louis Giscard d’Estaing,

Mouvement social du mardi 10 décembre 2019
Le ministère de l’Éducation nationale et de la Jeunesse communique les taux de participation au mouvement de grève de ce jour pour la totalité des académies* :
moyenne générale pondérée 13,67 %
moyenne enseignants pondérée 16,01 %
moyenne pondérée enseignants 1er degré 12,41 %
moyenne pondérée enseignants 2d degré 19,41 %
* France métropolitaine (hors Besançon, Caen et Clermont-Ferrand) + La Réunion
Mouvement social du jeudi 9 janvier 2020
———
Mouvement social du jeudi 9 janvier 2020
moyenne générale pondérée 15,09 %
moyenne enseignants pondérée 17.62 %
moyenne pondérée enseignants 1er degré 18.81 %
moyenne pondérée enseignants 2d degré 16.49 %* France métropolitaine + La Réunion

der Bürgermeister von Chamalières, erinnerte an die Reduzierung des Renteneintrittsalter von 65 uf 6o Jahre unter François Mitterrand und die Einführung der 35 h Woche unter Lionel Jospin. Ohne diese beiden Reformen bräuchte man heute kein Reform, fügt Giscard d’Estaing hinzu.Zudem werden die Unterschiede zwischen Renten im öffentlichen Dienst und im Privatsektor abgeschafft. Das schafft Unmut, weil die Staatsbediensteten ihre Rentenansprüche aus den Gehältern der letzten sechs Monate ableiten, während in der Privatwirtschaft dafür die letzten 25 Jahre berücksichtigt werden: also befürchten die Staatsbediensteten Abschläge, eine Reduzierung ihrer Privilegien. Die Aufspaltung in Berufskassen soll ebenfalls abgeschafft werden und ein einheitlicher Rententop bereitgestellt werden.

Das Gesetz ist noch nicht geschrieben
, aber schon gehen die Kritiker auf die Straße, um den Präsidenten und die Regierung zu zwingen, die Reform zu verwässern. Die Regierung befürchtet, dass es vor allem in Paris unter dem Einfluss des scharzen Blocks un der Gelbwesten zu Gewaltexzessen kommen könnte. Nun stellt sich die Frage, ob die Regierung stark genug ist, um dagegen zuhalten und die Reform durchzuziehen.

Wir sammeln hier einige Tweets > #retraites oder > #ReformeRetraites oder zum Vergleich > Grundrente.

Nicht alle Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen:

180 Intellektuelle haben einen Appell der Zeitschrift Regards unterzeichnet: > Plus de 180 intellectuels lancent un appel en soutien à ceux qui luttent. Das Worten Rente kommt in diesem Aufruf gar nicht vor, stattdessen wird eine “écologie populaire” gefordert “L’écologie populaire se dote d’une colonne vertébrale idéologique et pragmatique ; les mouvements sociaux embrassent l’ensemble de la société. Aussi, nous devons le réaffirmer aujourd’hui : malgré l’intimidation constante et l’extrême répression devenue système, la démocratie ne doit plus avoir peur du peuple.” Der erste Satz des Aufrufs drückt eine Fundamentalopposition aus : “Face aux offensives d’un gouvernement néolibéral et autoritaire, … ”

> Grèves du 5 décembre : plus de 180 intellectuels et artistes soutiennent « celles et ceux qui luttent » – LE MONDE 5.12.2019

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