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Archiv für die Kategorie 'Politik'

François Hollande : Sommet des Entreprises pour le Climat

Freitag, 22. Mai 2015

Die > 21. UN-Klima-Konferenz wird vom 30. November bis 15. Dezember 2015 in Paris stattfinden.

Die Rede von François Hollande anlässlich der Eröffnung « Sommet des Entreprises pour le Climat »(Unesco) am 20. Mai 2015 ist auch für Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, sich mit dem Vokabular vertraut zu machen. > PONS hilft dabei:

“Vous y avez répondu à travers un certain nombre de grandes initiatives qui ont été lancées par de nombreuses organisations d’entreprises, de sociétés financières qui sont toutes convaincues que ce qui se joue, c’est l’avenir de la planète. Et de ce point de vue, quelle que soit sa place dans l’entreprise ou sa place dans la société, nous sommes tous concernés. Mais ce qui se joue à Paris, c’est aussi la transformation du monde, (Hervorhebung. d. Red.) soit parce que nous n’aurons pas été capables de trouver un accord, et alors nous serons sur une planète qui sera de plus en plus difficile à vivre, de plus en plus dure pour ses habitants, avec des risques de conflit majeur et de déplacements de populations, et avec aussi des défis industriels à relever de plus en plus difficiles à traduire par des réponses rationnelles.”

DIE ÜBUNG: Am besten zweimal anhören und dann eine kurze Zeitungsmeldung verfassen.

Und dann den Text der Rede Hollandes > Discours lors de l’ouverture du « Sommet des Entreprises pour le Climat ».(Unesco) lesen oder vorher mal reingucken… Wie gesagt > PONS hilft dabei.

La réforme du Collège

Donnerstag, 21. Mai 2015

Die letzten Einsätze unseres
> transportablen TV-Studios

> Thibaut de Champris: Bismarck
> Ministerpräsidentin A. Kramp-Karrenbauer
> Prix des lycéens allemands 2015
> Michel Sicard et Mojgan Moslehi
> Michel Sicard. L’art
> Michel Sicard / Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne
> Christine Lazerges, CNCDH
> Benoît Thieulin, CCNum
> Jacques Toubon, Défenseur des droits:
> Christian Schubert, F.A.Z. in Paris
> Faire le mur
> Tania Sollogoub : Jaurès
> Véronique Garczynska : Déclic
> Florence Rizzo : SynLab
> Sophie Pène: JULES FERRY 3.0
> S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne
> Sina Raddatz, DFJW-Juniorbotschafterin
> François Taddei : CRI
> Martial Pinkowski
> Muriel Epstein : TRANSAPI
> Caroline Moisan: FranceMobil
> Till Meyer
> Was ist WikiStage?
> Serge Bouchardon
> Christian Lequesne,CERI de l’IEP
> Nachgefragt: Jean-Noël Jeanneney

Am Mittwoch, 20. Mai 2015 ist das Dekret bezüglich der Reform des Collège in Frankreich zum Schulanfang 2016 von der Regierung im > Journal officiel veröffentlicht worden: > Décret n° 2015-544 du 19 mai 2015 relatif à l’organisation des enseignements au collège – > Download.

Im Newsletter 2/2015 des > DFI in Ludwigsburg hat der Direktor des Instituts eine Analyse dieser Reform mit ihren Schwerpunkten und eine Einschätzung ihrer Auswirkungen auf den Deutschunterricht vorgelegt: > www.dfi.de/pdf-Dateien/Veroeffentlichungen/dfi-aktuell/2015/dfi_aktuell_02_15D.pdf.
Die große Aufmerksamkeit, die z. Zt. in Frankreich dem Deutschunterricht gewidmet wird, lässt ein Interesse für Deutsch erkennen, das die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die zur Zeit in den bilangue-Klassen Deutsch lernen, überragt. Die Befürworter des Deutsch-Unterrichts in Frankreich nenne u. a. auch bessere berufliche Perspektiven als Grund für die Schüler Deutsch zu lernen. Zwischen 2003 und 2013, so zitiert das DFI die offizielle französische Statistik, sei Anteil der Schüler, die in der 6ème in Frankreich Deutsch lernen, von 10 au 12 % gesteigert worden. Die Kritiker der Reform befürchten den Stop dieses Aufwärtstrends.

> Deutschunterricht in Frankreich. Najat Vallaud-Belkacem: “plus que « préserver » l’allemand, je souhaite le promouvoir.”

Am 20. April hat in einem > Brief an den Ersten Bürgermeister in Hamburg Olaf SCHOLZ – Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit geschrieben:”En réalité la réforme du collège que je prépare pour la rentrée de septembre 2016 a vocation de faire bénéficier tous les collégiens des vertus avérées de dispositif jusqu’à présent dérogatoires qui ne concernaient que quelques uns.” “In Wirklichkeit soll die Reform des Collège, daas ich für den Schulanfang im September 2016 vorbereite, alle Jugendlichen von den erfolgreichen Möglichkeiten profitieren lassen, die zur Zeit nur einige betreffen.” (übers. v. H. W.)

> Argumente für Deutsch
> Argumente für Französisch

> Un soutien pour l’allemand en France – et qui soutient le français en Allemagne ?

Die Debatte in Frankreich richtet sich in erster Linie gegen die Reform des Collège. Die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem (Ihr Blog: > www.najat-vallaud-belkacem.com/) betont, dass der Deutsch-Unterricht unter der Reform nicht leiden werde, zugleich will sie aber mehr für gleiche Bildungschancen erreichen. Gerade in Bezug auf das Sprachenlernen wäre ein beiderseitiger Vergleich im Rahmen der Analyse und gemeinsame Maßnahmen gut geeignet, um in Frankreich und Deutschland das Interesse für das Erlernen der Nachbarsprache zu stärken. Unser Blog berichtet über viele Themen, die Schülerinnen und Schüler vor der Abwahl der französischen Sprache und auch sonst in der Schule kaum in Berührung kommen.
> Un soutien pour l’allemand en France – et qui soutient le français en Allemagne ?

Institut français de Stuttgart
Diskussion – Nach Charlie!?

Sonntag, 3. Mai 2015

Mittwoch, 6. Mai, 20.00 Uhr | Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Die Karikatur – sie pointiert, sabotiert, provoziert. Nach den Anschlägen auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo solidarisierten sich weltweit Menschen, Organisationen, Institutionen für Presse- und Meinungsfreiheit und die Freiheit der Kunst. Nun ist ein Vierteljahr vergangen, und wir fragen jenseits des unmittelbaren Schocks und reflexartiger Reaktionen in unübersichtlicher Lage nach den mittelbaren Auswirkungen der Anschläge auf unser Grundverständnis von Demokratie. Drei Experten laden wir zur Diskussion ein: Was bedeuten die Morde für die zukünftige und weitere Arbeit von Journalisten, Karikaturisten und Juristen? Was verstehen wir unter Freiheit, über welche Freiheit sprechen wir? Wie kann und sollte sich eine Presselandschaft in Europa gestalten? Welche juristischen Auflagen sind für diese Freiheit notwendig?

e-pierratr-poertner

Emmanuel Pierrat, Anwalt beim Barreau de Paris, (links) ist auf das Recht am geistigen Eigentum spezialisiert. Insbesondere hat er Michel Houellebecq zum Thema Islam in der Zeitschrift Lire im Jahr 2001 verteidigt. Pierrat ist ebenso Schriftsteller und Essayist. Er verfasst unter anderem den juristisch-literarischen Blog der Zeitschrift Livre Hebdo. Axel Veiel begann im Anschluss an sein Jurastudium 1985 seine journalistische Karriere bei der Stuttgarter Zeitung. Nach mehreren Jahren als SZ-Korrespondent in Madrid wechselte Veiel 2004 nach Paris. Katharina Greve arbeitet als freie Karikaturistin, unter anderem für die Satirezeitschrift Titanic.

Die Moderation übernimmt Rainer Pörtner, Chefredeakteur und Ressortleiter Politik der Stuttgarter Zeitung.
Eintritt: 9,-/7,-/4,50 €

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Französisch statt
Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart. In Zusammenarbeit mit der Stuttgarter Zeitung.

L’abolition de la peine de mort

Montag, 20. April 2015

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La Nation française, un héritage en partage

Mittwoch, 15. April 2015

Schade, www.france-blog.info war nicht mit dabei, aber wir zeigen hier das Foto vom Twitter-Account von Gérard Larcher, dem Präsidenten des Senats:

Am Ende des Berichts, den wir hier vorstellen, steht ein Auszug aus den Mémoires d’espoir de Gaulles: « La France vient du fond des âges. Elle vit. Les siècles l’appellent. Mais elle demeure elle-même tout au long des temps. Ses limites peuvent se modifier sans que changent le relief, le climat, les mers qui la marquent indéfiniment. Y habitent des peuples qu’étreignent, au cours de l’Histoire, les épreuves les plus diverses, mais que la nature des choses utilisée par la politique, pétrit sans cesse en une seule nation. »

Öffentlich geförderte oder Arbeiten, die aufgrund öffentlicher Aufträge zu historischen Themen entstanden sind, bieten immer reichlich Stoff für Diskussionen.

<<< Download

Heute haben der Präsident des Senats, > Gérard Larcher und der Präsident der Nationalversammlung > Claude Bartolone Präsident Hollande den Bericht « La Nation française, un héritage en partage » übergeben, um den dieser die beiden Präsidenten nach den Attentaten im Januar am 20. Januar 2015 gebeten hat. Dahinter steht die Frage, wie kann das Zusammengehörigkeitsgefühl in der französischen Nation verbessert werden: Es geht um die Rolle der Schule, die Bevölkerungsbewegungen, die Verhältnisse zwischen Frankreich und und seinen überseeischen Territorien, das Verhältnis zwischen Staat und Religion und besonders zum Islam. Die Fragen, wie kann man sich für die Nation engagieren und das Netzwerk der lokalen gewählten Politikern werden untersucht.

> La Nation française, un héritage en partage – Documentation française

Download > La Nation française, un héritage en partage – Documentation française

“Ces évènements vous ont amené à me demander de réfléchir au « renforcement de l’appartenance républicaine » et à formuler une série de propositions susceptibles de raffermir le lien civique au sein de la nation. Tel est l’objet du présent rapport,” (S. 5) schreibt Gérard Larcher in seinen “Propos liminaire”. er erklärt u.a.: “Dans un contexte de crise persistante de la représentation et de montée de l’antiparlementarisme, il est donc primordial de replacer au coeur de la réaffirmation du contrat républicain le renforcement indispensable de la confiance de nos concitoyens dans leurs institutions représentatives.” (S. 6)

In seiner Einleitung erwähnt Larcher eine Verarmung der Sprache mit identifizierbaren Folgen für die Politik:

“Car, la pratique d’une novlangue, politiquement correcte, a affaibli la force des valeurs et des principes qui constituent le ciment de notre Nation et a conduit, progressivement, à détourner, d’abord le verbe, puis ensuite le regard, de situations qui devraient appeler, conformément pourtant à notre tradition historique, des réponses fermes et résolues.

Mon propos sera donc sans concession. Il s’attachera à « nommer » les problèmes et les voies de solution qui s’offrent à nous. Il pourra étonner, me concernant, par son ton peu habituel, mais les moments que nous vivons ne se prêtent plus à la tiédeur.”

Vgl. > Novlangue – Wikipédia

Die Themen dieses Berichts machen ihn zu einer interessanten Lektüre:

1. L’impérieuse urgence de restaurer nos repères
2. Le rôle de l’école
3. Le nécessaire contrôle des flux migratoires et l’accès à la nationalité française
4. La France « d’à côté »
5. Les cultes et l’idéal républicain
5.1 Les signes d’une crise profonde
5.2 La responsabilité des pouvoirs publics dans la gestion du fait religieux
5.3 Le rôle des États étrangers
5.4 La science et l’engagement des intellectuels musulmans, un motif d’espoir
6. Valoriser l’engagement républicain

Einige der Schlussfolgerungen: Übersetzung. s. u.

> “l’école de la République: L’école doit être au service de l’émergence d’un citoyen rationnel s’affranchissant de sa communauté. Cette ambition suppose certaines conditions, à commencer par l’autorité du maitre face à l’élève et la primauté de la transmission des savoirs sur tout pédagogisme.” S. 55 f.
> “Les politiques d’immigration doivent désormais être clairement revisitées au risque que les communautarismes ne disloquent la nation.” S. 55
> “Il est essentiel de mieux s’assurer de la capacité d’intégration sociale, économique et civique des demandeurs lors de l’admission au séjour.” S. 56
> “Pour le Sénat qui est avant tout le représentant des territoires, la restauration de ce sentiment d’appartenance nationale passe aussi par la résorption d’une scission territoriale qui s’opère entre une France des métropoles où se concentre les richesses et les savoirs, et une France « d’à côté » qui se dessinerait en creux.” S. 56
> “Le renforcement de la cohésion nationale passe aussi par l’instauration d’un dialogue franc et ouvert avec toutes les religions, et particulièrement avec l’Islam. Ce n’est pas à l’Etat de réformer l’Islam, mais il doit dire quel Islam il reconnaît, un Islam qui promeut ce sentiment d’attachement à la nation
au travers du respect de ses lois.” S. 57
> “L’engagement républicain, c’est d’abord l’engagement électif. Être élu, c’est en effet consacrer une partie de son temps et de sa volonté au service
des autres. Les 550 000 élus locaux que compte notre pays sont un atout formidable pour notre démocratie, pour le lien social et pour le maintien d’un aménagement concerté du territoire.” S. 57
> “La défense de la communauté nationale s’inscrit clairement dans la modernité face aux communautarismes qui nous replient les uns par rapport aux autres. C’est contre cela que nous devons nous dresser avec force.” S. 58

Einige der Schlussfolgerungen: Übersetzung H.W.

> “Die Schule der Republik: Die Schule muss der Ort sein, wo der vernunftbegabte Bürger sich aus seiner Gemeinschaft lösen kann ( = bei uns würde man sagen, er soll selbständig werden… N.d.l.r.) Diese Absicht verlangt verschiedene Voraussetzungen, angefangen von der Autorität des Lehrers bis zum Vorrang des Wissens vor allen Pädogogismen.” (Da bekommt man richtig Lust, den ganzen Bericht zu übersetzen! N.d.l.r.) S. 55 f.
> “Die Einwanderungspolitik muss künftig klar hinsichtlich der Gefahren der Gemeinschaften, die den Zusammenhalt der Nation gefährden, überdacht werden.” S. 55
> “Man muss unbedingt die Fähigkeit der Antragsteller zur sozialen, wirtschaftlichen und bürgerlichen Integration bei der Aufenthaltsbewilligung sichern” S. 56
> “Für den Senat, der vor allem ein Repräsentant der Territorien ist, bedeutet die Wiederherstellung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Nation, die Aufhebung der territorialen Spaltung, die sich zwischen Frankreich der Metropolen, qo sich die Reichtümer und das Wissen konzentrieren und dem Frankreich “nebendran” abzeichnet.” S. 56
> “Die Verstärkung des nationalen Zusammenhalts erfolgt auch durch die Einrichtung eines offenen Dialogs mit allen Religionen und vor allem mit dem Islam. Der Staat muss nicht den Islam reformieren, aber er muss sagen, welchen Isalm er anerkennt, ein Islam, der dieses Gefühl der Bindung an die Nation qua Respekt ihrer Gesetze fördert.” S. 57
> “Das republikanische Engagement, das ist in erster Linie das Engagement der gewählten Abgeordneten (élu=gewählte Volksvertreter in Frankreich: Sénateurs,députés, conseillers, etc.). Gewählt zu werden, das heißt, man widmet einen Teil seiner Zeit und seines Willen zugunsten des Dienstes an anderen. Die 550.000 lokalen Abgeordneten/Volksvertreter, die es in unserem Land gibt sind ein hervorragender Trumpf für unsere Demokratie, für das soziale Band und für die Beibehaltung einer abgestimmten Ordnung unseres Territoriums.” S. 57
> “Die Verteidigung des nationalen Gemeinschaft ist Teil einer Modernität gegenüber den “communautarismes” / “Vergemeinschaftungen” die uns alle betreffen. Gegen sie müssen wir mit aller Kraft vorgehen.” S. 58

Mit einer Liste der Gespräche, die die der Autor dieses Berichts geführt hat: S. 59 ff. und einer Bibliographie: S. 61 ff.


Zum Vergleich:
> Dialog über Deutschlands Zukunft – Projekt der Budnesregierung

L’enseignement de l’allemand en France

Dienstag, 7. April 2015

french german 

Ergänzung zu diesem Beitrag, 8. April 2015:

Auf Ihrem Blog antwortet die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem am 5. April 2015 ihren Kritikern: > Un enseignement de l’allemand conforté > und schreibt u.a.:

“Vous avez été quelques uns à me dire votre crainte de voir l’enseignement de l’allemand fragilisé avec la future mise en place du Collège 2016.
Je souhaite vous dire ici qu’au contraire l’enseignement de l’allemand sera conforté, renforcé.

L’amélioration des compétences en langues vivantes étrangères des élèves français est l’une de mes priorités essentielles. L’apprentissage des langues vivantes étrangères tient non seulement en effet une place fondamentale dans la construction de la citoyenneté, dans l’enrichissement de la personnalité et dans l’ouverture au monde, mais il est également, comme vous le soulignez, un atout dans l’insertion professionnelle des jeunes, en France comme à l’étranger.” >


Der Frankreich-Blog ist auch eine Reiseagentur: > Für einen Tag nach Paris | 38 Artikel über Paris | > Sommerplanung 2014 gilt auch für 2015 |


Aktualisiert: Die Antwort der Erziehungsministerin: > Réforme du collège et apprentissage de l’allemand : la réponse de la Ministre … et ma réponse à sa réponse (1er avril 2015) auf der Website des Abgeordneten Pierre-Yves Le Borgn':


Pour télécharger : / Zum Herunterladen:

allemand

17e Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin

Dienstag, 31. März 2015

Der Élysée-Palast hat das Pressekommuniqué, die Photos, das Video der Pressekonferenz und den dazugehörigen Text im Wortlaut, den Texte der “propos liminaire” veröffentlicht:

Le propos liminaire:

Die gemeinsame Pressekonferenz:

> Conseil des ministres franco-allemand, à Berlin – 31 Mars 2015

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Das Pressekommuniqué zeigt eine beeindruckende, wiedergefundene Überzeugung, für die gemeinsame Sache zusammen einzutreten: “La France et l’Allemagne se sont accordées sur des coopérations bilatérales visant à approfondir le partenariat franco-allemand et bénéficiant à l’Union européenne dans son ensemble. Elles procéderont à des échanges sur les réformes et les investissements auxquels elles procèdent à titre national pour renforcer la compétitivité de leurs économies. La France et l’Allemagne souhaitent ainsi contribuer aux efforts au niveau européen pour la croissance, la compétitivité, les investissements et l’emploi, combinés à des finances publiques solides.” Das Zusammenrücken kennen wir schon… Man muss auch ganz genau lesen, Ziel beider Länder ist es “… renforcer la compétitivité de leurs économies.” Nimmt man aber die Liste der vereinbarten Aktionen zur Kenntnis, ergibt sich doch ein gemeinsames Bild:

Die neuesten Interviews und Gespräche auf unserem Blog:

> Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
> Michel Sicard. Trois entretiens sur l’art
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland
> Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
> Benoît Thieulin, CCNum
> Le Défenseur des droits: Jacques Toubon
> Jan Krewer, CNNum
> Pierre-Yves Le Borgn’,député des Français de l’étranger

Zu Recht können Frankreich und Deutschland auf gemeinsame Erfolge ihrer Außenpolitik hinweisen: “Les deux parties poursuivront leur étroite coopération afin de parvenir à un règlement pacifique durable de la crise ukrainienne.”

Verteidigungspolitik:
Und sie kündigen Neues an: “Les deux gouvernements prépareront ensemble, ainsi qu’avec la Pologne, le Conseil européen de juin 2015 pour une Politique de Sécurité et de Défense Commune (PSDC) plus forte et plus efficace dans un esprit de solidarité.” Und sie erinneren an den Eisnatz der deutsch-französischen Brigade und des Eurocorps in Mali.

Beide Verteidigungsministerien werden auf dem Gebiet der Überwachungssatelliten zusammenarbeiten: “Un accord sur les détails techniques sera signé d’ici juin pour permettre l’entrée de l’Allemagne dans le système CSO en cours de réalisation et l’accès de la France aux capacités du système radar SARah. Cet accord se traduira par le lancement de la réalisation en commun d’un troisième satellite CSO améliorant les performances globales du système.”

Frankreich und Deutschland werden zusammen mit Italien eine neue Drohnengeneration entwickeln, die 2020/25 einsatzbereit sein soll.

Auf dem Gebiet des Klimaschutzes werden Frankreich und Deutschland zusammenarbeiten: L’Allemagne soutiendra activement la France cette année dans le processus de négociation. Le Dialogue de Petersberg sur le climat, qui se déroulera à Berlin le 19 mai avec la participation de la Chancelière et du Président de la République, et le Sommet du G7 à Elmau en juin donneront une forte impulsion en ce sens.”

Frankreich und Deutschland setzen sich in Europa mit Nachdruck für Wachstum und Beschäftigung ein: “Elles soutiennent en particulier le plan d’investissement du Président de la Commission Européenne Jean-Claude Juncker afin d’améliorer le climat de l´investissement et de mobiliser des nouveaux investissements. Elles ont décidé de créer ensemble des coopérations dans les domaines clés de l’industrie, l’énergie et du numérique.”

Beide Länder unterstützen das TTIP: “Ils réaffirment leur attachement à la transparence des négociations commerciales.”

U.a. unterstützen Frankreich und Deutschland die Entwicklung neuer digitaler Techniken: “qui permette à l’Europe de retrouver un rôle de leadership dans le monde grâce au soutien à l’innovation ainsi qu’au développement des nouvelles technologies et des modèles commerciaux innovants…”. Im Herbst 2015 werden die beiden Wirtschaftsministerien eine gemeinsame Konferenz über die digitale Wirtschaft veranstalten.

Kultur und Urheberrecht: “La France et l’Allemagne rappellent l’importance du développement des industries culturelles et créatives qui représentent d’ores et déjà plus de 4% du PIB de l’UE. Elles soulignent le rôle crucial à cet égard du droit d’auteur qui constitue un mécanisme efficace pour promouvoir la création et la diversité culturelle. C’est pourquoi le droit d’auteur doit être promu et préservé comme le fondement de l’activité de création, tout en veillant à la prise en compte des innovations dans les technologies, les modèles économiques et les habitudes d’usage.”

“Frankreich und Deutschland erinnern an die Bedeutung des Kultur-und Kreativwirtschaft, die schon mehr als 4 % des BSP der EU beträgt. Sie unterstreichen die wichtige Rolle des Urheberrechts, das ein wichtiger Mechanismus ist, um die kulturelle Vielfalt und Produktion zu fördern. Deshalb muss das Urheberrecht gefördert und beibehalten werden als Grundlage des Kulturschaffens, während dabei auch die Innovation der Technologien, die Wirtschaftsmodelle und die Nutzergewohnheiten berücksichtigt werden sollen. übers. v. www.france-blog.info, der hofft, dass dieser Absatz wirklich die Bedeutung des Urheberrechts anerkennt und dass es nicht durch den letzten Satz des gerade zitierten Absatzes aufgeweicht wird.

Beide Länder unterstützen den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für E-Books, für Online-Presseerzeugnisse und anderen Online-Informationssystemen.

ARTE sollte mehrsprachiger werden.

Beide Staaten wünschen eine Intensivierung der gemeinsamen Forschung auf dem Gebiet der Energie und der Sicherheit der Informationssysteme.

Frankreich und Deutschland erneuern ihre Unterstützung für die Deutsch-Französische Universität.

Das Centre Marc Bloch situé à Berlin soll einen binationalen Status erhatlen.

Arbeitsrecht und Soziale Sicherheit und Zuwanderung
waren weitere Themen.

Die > saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, der frühere Premierminister, Jean-Marc Ayrault, werden beauftragt, bis zum nächsten deutschen-französischen Ministerrat gemeinsame Projekte zugunsten einer besseren Integration vorzulegen.

Ein neuer Twitter-Account des Palais de l’Élysée

Montag, 30. März 2015

french german 



Vokabelfragen? PONS hilft immer:

> Communication Élysée, 20 mars, 22 h 25:
Tweets 12 – Folge ich 107 – Follower 7.684

22 h 26 : Follower 7.803

22 h 28 : Follower 7.878

22 h 31: Follower 7.900

22 h 35 : Follower 8.035

23 h 08 : Follower 8.563

31. März, 00 h 08: Follower 8.627

Der Vergleich: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

Montag, 30. März 2015

Die folgende vier Accounts könnten miteinander verglichen werden. Um den Vergleich abzurunden könnten noch andere Facebook-Accounts dazu genommen werden. Anzahl der Likes, Konzeption: worüber wird geschrieben? Handelt es sich um eigene Beiträge? oder soll die Aufmerksamkeit auf andere Websites oder die eigene Website gelenkt werden? Welche politischen Themen werden angesprochen? Welche Themen werden diskutiert? Welche Unterschiede in der politischen Kultur werden deutlich?

> Account des Palais de l’Élysée auf Facebook
> Französische Regierung auf Facebook

> Angela Merkel – auf Facebook
> Bundesregierung auf Facebook

Auf diesem Blog:

Der Vergleich…

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (III)

Sonntag, 29. März 2015

> Die Wahlergebnisse des Zweiten Wahlgangs am 29. März 2015 MYTF1

Das rechte Lager hat bei den die Departementswahlen 67 Departements gewonnen und davon 28 den Linken agbenommen. Allier, Nord und die Côtes d’Armor mussten die PS, die um die 28 Departements. Trotz eines Stimmenanteils von 22,23 % stellt der FN von 4108 conseillers nur 62.

> La carte des départements qui basculent – LE MONDE


Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In unserem gestrigen Artikel > Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II) waren wir ungenau, das müssen wir jetzt korrigieren. Also wie heißt das Wahlsystem, das bei den Departements-Wahlen angewendet wird? Es heißt: “scrutin binominal mixte majoritaire” und es fehlt noch “à deux tours”. Was verbirgt sich dahinter?

> Quel mode de scrutin dans quelle circonscription électorale lors des départementales ? – Website www.vie-publique.fr

Es wurde zum ersten Mal in dieser Form angewendet, und das ist auch ein Grund dafür, weshalb die Wahlvorhersagen so unscharf waren und einen großen Erfolg des FN vorausgesagt haben. So ist es nicht gekommen, wenn auch der FN immer noch bedauerlicherweise so stark ist. Gewonnen haben die Kandidaten der UMP deren neuer Präsident Nicolas Sarkozy auf diese Weise einen Erfolg für sich verbuchen kann. Dass die Opposition bei Regionalwahlen die Nase vorne hat, ist nicht ungewöhnlich. Bemerkenswert ist das Aufkommen des “Tripartisme”.

“scrutin binominal mixte majoritaire à deux tours”:

“Chaque canton élit un binôme composé d’une femme et d’un homme. Leurs suppléants doivent également constituer un binôme de sexe différent. Une fois élus, les deux membres du binôme exercent leur mandat indépendamment l’un de l’autre.” > Quel mode de scrutin …


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

> Aufgaben zu dieser Twitterwall

Ein > “Binôme” sind also zwei Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts, die nach der Wahl unabhängig voneinander ihr Mandat ausüben.

Lesen wir auch die vier nächsten Absätze: > Quel mode de scrutin …

“Pour être élu au premier tour de scrutin, un binôme doit recueillir la majorité absolue des suffrages exprimés et un nombre de suffrages au moins égal au quart des électeurs inscrits. Au second tour, la majorité relative suffit. En cas d’égalité de suffrages, l’élection est acquise au binôme qui comporte le candidat le plus âgé.”

Um im ersten Wahlgang gewählt zu werden, benötigen die Kandidaten die absoulute Mehrheit der Stimmen und ein Viertel der stimmberchtigten Wöhler. Im 2. Wahlgang genügt die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gewinnt der “binôme” mit dem ältesten Kandiadaten.

“Pour qu’un binôme puisse se présenter au second tour, il doit avoir obtenu au premier tour un nombre de voix au moins égal à 12,5% du nombre des électeurs inscrits dans le canton.”

Um in den 2. Wahlgang zu kommen, muss der “binôme” 12,5 % der stimmberechtigten Wähler auf sich vereinigen.

“Si un seul binôme de candidats remplit cette condition, le binôme ayant obtenu le plus grand nombre de suffrages après lui peut se maintenir au second tour. Si aucun binôme ne remplit cette condition, seuls les deux binômes arrivés en tête peuvent se maintenir au second tour.”

Wenn nur ein “binôme” diese bedingung erfüllt, darf der “binôme” mit den meisten Stimmen nach ihm am 2. Wahlgang teilnehmen. Efült kein “binôme diese Bedingung, dann dürfen die beiden erfolgreichsten “binômes” am 2. Wahlgnag teilnehemn.

Das ist noch nicht alles:

“Si au moins deux binômes remplissent les conditions ci-dessus mais qu’un seul de ces binômes fait acte de candidature pour le second tour, cette circonstance ne libère pas une place au second tour pour un binôme présent au premier tour mais ne remplissant pas les conditions pour se présenter au second tour.”

Vielleicht kann man so etwas nur machen, weil es schon Computer gibt, die bei diesen Zahlen noch durchblicken.

> Les nouvelles règles du scrutin départemental de mars 2015 – Le courrier des maires et des élus locaux

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

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