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Archiv für die Kategorie 'Politik'

Das Zeitzeugenprojekt des DFI

Montag, 17. Juni 2013

Seit dem Frühjahr 2011 organisiert das Deutsch-Französische Institut im Rahmen des Projektes „Bildungskoffer: Die Anfänge der Europäischen Einigung – die großen Etappen der deutsch-französischen Verständigung“ Begegnungen von Zeitzeugen mit Schülern.

Themen dieser Gespräche können zum Beispiel

- die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend 1962 in Ludwigsburg,
- die Entstehung des Schumanplans 1950,
- das Saarland zwischen 1945 – 1955 oder auch
- Städtepartnerschaften

sein.

Das > dfi stellt außerdem Materialien zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die Lehrstunden mit den Zeitzeugen vorzubereiten, zu strukturieren und zu moderieren.

Die Zeitzeugenbegegnungen können sowohl vor Ort in den Schulen als auch im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg stattfinden. Bei einem Besuch in Ludwigsburg bietet sich die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend als Thema an, da man hier die Begegnung mit dem Zeitzeugen mit einem Besuch des Schlosshofes, in dem de Gaulle gesprochen hat, verbinden kann.

Die Mittel für die Übernahme der Kosten der Zeitzeugenbegegnungen stehen noch bis zum Jahresende 2013 zur Verfügung. Die Organisation der Gespräche ist unkompliziert und relativ kurzfristig möglich.

Falls Sie Interesse an einem Gespräch noch in diesem Schuljahr oder Anfang des nächsten Schuljahres haben, wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut (villinger@dfi.de, 07141-930335).

> Informationen sowie Berichte von Gruppen, die bereits an ein Zeitzeugengespräch geführt haben.

Manfred Kaut, Lehrer für Geschicht und Französisch im Ruhestand, war 21 Jahre als, als er die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend hörte. Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Französischen Instituts erinnert er sich an den 9. September 1962 und teilt seine Erfahrung mit Schülern des Gymnasiums Durlach.

Zitate aus Berichten zum Zeitzeugenprojekt:

“Der Vortrag von Herrn Kaut war sehr beeindrucken und emotional, da man sehr gut seine Gefühle und Gedanken nachfühlen und sich besser in die damalige Lage hineinversetzen konnte. Da wir die Geschichte von jemanden hörten, der sie selbst durchlebt hatte, wurde es für uns viel realer.”
Lea Schwoerer und Tiana Zoric, Salier-Gymnasium, Waiblingen

“Le témoin a parfaitement parlé français et décrit le contexte de l’époque, nous avons bien compris que depuis le discours de Charles de Gaulle les relations franco-allemandes sont devenues plus intenses et que c’était le point de départ de la réconciliation franco-allemande”
Schüler des Lycée Ribeaupierre, Ribeauvillé

“Der Besuch der Zeitzeugin wurde bei den Schülerinnen und Schülerin allgemein positiv aufgefasst, da es für diese etwas Neues war, jemanden kennen zu lernen, der aus der im Unterricht behandelten Zeit erzählt. So wurde den Schülern nicht nur die Geschichte vermittelt, sondern man erfuhr auch etwas von den Gefühlen und Eindrücken der Zeitzeugin und von der Wichtigkeit des historischen Ereignisses für die Menschen in der damaligen Zeit. Frau Bergan ging auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler intensiv ein und schaffte es, allen ein klares Bild von der damaligen Zeit und ihrer Bedeutung für die Jugend zu verschaffen.”
Katja Krebs Fachlehrerin Französisch am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf/Eifel

> dfi

Frankreich: Neue Bildungs- und Forschungsstrategie „France Europe 2020“

Mittwoch, 29. Mai 2013

Allmählich beginnt in Frankreich das Zeitalter der Reformen. Nach so vielen Rapports > Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français kommen jetzt die Gesetze. Zunächst sind die Hochschulen dran. In diesem Beitrag zitieren wir ausführlich einen Beitrag von Kooperation-International zum Thema Hochschulreform. Geht nicht anders, der Frankreichblog ist auf dem Sprung zu einer Interviewreise nach Berlin

> Adoption du projet de loi relatif à l’enseignement supérieur et à la recherche par l’Assemblée nationale – Website des Ministère de l’enseignement supérieur et de la recherhce

> Recherche : le retour de l’Etat stratège – LE MONDE, 21 5. 2013

> Text von Kooperation International: Die französische Ministerin für Bildung und Forschung, Geneviève Fioraso, hat am 21. Mai im traditionsreichen Institut de France die zentralen Inhalte der neuen Strategie „France Europe 2020“ vorgetragen, die Frankreich zu mehr Wettbewerbsfähigkeit führen soll. Zum ersten Mal wird diese Strategie für die Bereiche Bildung und Forschung gemeinsam angelegt, und zum ersten Mal wird sie gesetzlich verankert.

Das Gesetz hat laut Aussagen der Ministerin zwei Ziele:

- Das Qualifikationsniveau der Jugend anzuheben sowie deren Berufsorientierung und Beschäftigungsaufnahme zu unterstützen, um zu einer Hochschulabschlussquote von 50% für jede Generation zu kommen; seit Jahren habe sie kaum 40% erreicht.
- Der Forschung in Frankreich zu einem neuen Ehrgeiz zu verhelfen, um sich den großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Zunächst sei die unabdingbare Stetigkeit der Grundlagenforschung zu bewahren, aber vor allem sei die technologische Forschung und der Technologietransfer zu fördern, Frankreichs gegenwärtige Schwachpunkte im Verhältnis zu vergleichbaren Ländern.

In Wissen und Forschung zu investieren bedeute, sich in einer Welt der großen technologischen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Veränderungen dem Wettbewerb um Qualität zu stellen. Frankreichs Nachbarn sowie die Schwellenländer seien sich dessen bewusst und hätten Bildung und Forschung in den Rang nationaler Prioritäten erhoben. Frankreichs Präsident, François Hollande, habe trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen entschieden, Bildung und Forschung zu schützen. Dies sei eine gemeinsame Investition, zu der es dem Staat als Stratege obliege, seine Rolle im Bereich der Orientierung und Programmgestaltung zu übernehmen. Das Einrichten der strategischen Agenda “France Europe 2020″ für Forschung, Technologietransfer und Innovation sei das Abbild dieses neuen Ehrgeizes. Sie werde die neuen Prioritäten definieren; die spezifischen Maßnahmen zur Förderung von Transfer und Innovation werde Frankreich seinen Platz im Europäischen Forschungsraum sichern.

> Frankreich formuliert seine neue Bildungs- und Forschungsstrategie „France Europe 2020“

Jean-Marc Ayrault: Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit

Mittwoch, 29. Mai 2013

Unter der Überschrift > Jean-Marc Ayrault : “la bataille pour l’emploi se gagnera si chacun prend sa part” wird auf der Website der Regierung in Paris wird über die Maßnahmen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit berichtet.

Zu den Maßnahmen zählen u.a.
> Le contrat de génération entre en vigueur
> Sécurisation de l’emploi : des solutions nouvelles en faveur de l’emploi
und der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit (a suivre).

Hollande: Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Schnell handeln

Mittwoch, 29. Mai 2013

Staatspräsident Françaois Hollande hat anlässlich der Eröffnung des Kolloquiums “Europe : les prochaines étapes” in Sciences Po mehrer Initiativen zugunsten der Beschäftigung von Jugendlichen angekündigt und auf die Dringlichkeit dieser Aufgabe hingewiesen, die zusammen mit Deutschland anpacken will: “Nous sommes d’accord avec la Chancelière Angela MERKEL pour parvenir à un véritable plan pour l’emploi des jeunes, dès cette année. C’est une initiative importante qu’Allemands et Français ont décidé d’engager.”

> Intervention du président de la République au colloque “Europe : les prochaines étapes”

Wieder ein excellente Hörverstehensübun für Schüler. Es geht auch um Euch in Europa! Sehen Sie sich den Film an und schreiben Sie eine kurze Zeitungsmeldung oder einen Kommentar. Was sagt der Präsident über die Jugendarbeitslosigkeit und welche Maßnahmen schlägt er vor? Es gibt so viele Möglichkeiten mit diesem Video zu arbeiten. Wird genug zugunsten der Beschäftigung vo Jugendlichen gemacht?

Relations franco-allemandes. Le Premier ministre répond sans ambages

Mittwoch, 29. Mai 2013

french german 

Eine neue Etappe für Europa und die deutsch-französische Kooperation?

Montag, 20. Mai 2013

Sind die Umfragewerte erstmal im Keller, ist es schwierig, wieder Land zu gewinnen. Alle Medien wiederholen überall die schlechten Ergebnisse der Meinungsunfragen und suchen dafür auch verschiedene Gründe.

Mit der > Pressekonferenz vom 16. Mai hat François Hollande auch seinen Kritikern geantwortet. In einem gewissen Sinn hat er ihnen vermittelt, ich habe verstanden, und er wolle jetzt, Europa zu einer neuen Etappe führen.

Der Leitartikel vom 18. Mai 2013 in LE MONDE: > Hollande : une offre française pour l’Europe, enfin ! würdigt die Perspektiven, die der Präsident vorgeschlagen hat:

“Ce fut une adresse. Aux Européens et à l’Allemagne.” Die ersten beiden Sätze des Leitartikel klingen wie Glockenschläge.

In Anpielung auf de Gaulles > Politik des leeren Stuhls zeigt sich der Autor des Leitartikels zufrieden, dass Hollande die Politik des leeren europäischen Stuhls endlich aufgebe.

” Mon devoir est de sortir l’Europe de sa langueur “, hat der Präsident erklärt.

“Finalement, François Hollande a sauté le pas.” Geht es jetzt richtig los?

Wettbewerbsfähigkeit, die Linke dürfe nicht als Steuererhöhungspartei betrachtet werden: Innere Reformen und ein starkes europäisches Projekt, so lauten jetzt die Vorgaben.

Frankreich solle eine “trait d’union” zwischen Nord- und Südeuropa sein. Das ist einfach ausgedrückt und meint, dass es eine Koalition der lateinischen Länder gegen Deutschland nicht geben wird.


Vielleicht schon wieder Vergangenheit:

> In DIE WELT: Wolf Lepenies: “Frankreichs Linke träumt von Anti-Deutschland-Bund”
entre le nord et le sud de l’Europe, le chef de l’Etat renonce à fédérer les pays latins contre


Und um sich wieder in die Mitte Europas zu begeben, muss/will Hollande die verdeckten Angriffe auf Berlin aufgeben, so wie es damals Sarkozy und auch Chirac gemacht hätten, als dieser das “Kriegsbeil” begrub und sich mit Kanzler Schröder in der Frage der gemeinsamen Landwirtschaftspolitik einigte.

Jetzt muss schnell aus dem Vorschlag einer europäischen Finanzregierung eine gemeinsame deutsch-französische Initiative werden, mit der beide Länder demonstrieren, dass sie die versprechen, stets zum Wohle Europas zu arbeiten, demonstrieren können.

Fängt jetzt ein neues Kapitel für Europa an? Eine echte Aufgabe für so manchen Französischkurs:
Jetzt würden meine Schüler ein Dossier anlegen, in dem – oder noch besser eine Website, auf der – die Fortschritte der Initiative Hollandes, der sich und Europa einen Erfolg innerhalb von zwei Jahren wünscht verfolgen. Vor einem Jahr hat Angela Merkel eine Politische Union vorgeschlagen. Damals habe Hollande den Vorschlag kritisiert, heute gebe er ihm einen “Inhalt”, so Le Monde.

Lire:
Romain Gubert, > L’Europe version François Hollande – LE POINT, 22 mai 2013

La conférence de presse du Président de la République François Hollande

Donnerstag, 16. Mai 2013

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Jeudi 16 mai, 16 heures : #ConfPR – les twitteurs ont la parole

Donnerstag, 16. Mai 2013

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Jeudi 16 mai, 16 heures : La conférence de presse de François Hollande

Dienstag, 14. Mai 2013

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Jean-Marc Ayrault, Premier ministre, engage 107 millions pour la recherche

Dienstag, 14. Mai 2013

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La lutte contre le chômage des jeunes / Der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Dienstag, 14. Mai 2013

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Rapports, feuilles de route, mémoires: Les projets du gouvernement français

Freitag, 10. Mai 2013

Alle Medien schreiben vom Meinungstief, in dem sich der Staatspräsident und die französische Regierung befinden. Diese hier folgende – noch unvollständige Liste – gehört zur Bestandsaufnahme nach der Regierungsübernahme. Action, könnte man jetzt sagen. Und man sollte bedenken, dass die schlechte Presse nicht nur durch eine missliche Sachlage verursacht wird, sondern auch einer eigentlich verbesserbaren Öffentlichkeitsarbeit geschuldet wird. Dazu zählt das deutsch-französische Zusammenarbeit -vgl. dazu den nächsten Beitrag auf diesem Blog: In DIE WELT: Wolf Lepenies: “Frankreichs Linke träumt von Anti-Deutschland-Bund” -, deren Routinearbeit mit ihren Schwerpunkten zur Zeit oder auch schon längere Zeit von den Regierungen in Paris und Berlin nicht öffentlichkeitswirksam präsentiert wird. Wie viele gemeinsame Berichte zu Regierungsvorhaben gibt es eigentlich? Das notieren wir mal als eine Aufgabe für den Autor dieses Blogs


Alle Rapports etc. der Regierung:

> Recherche : Rapports, etc. – Portail du Gouvernement

> Le Gouvernement présente la feuille de route pour le numérique :
> Feuille de route du Gouvernement sur le numérique:

“1. Faire du numérique une chance pour la jeunesse”: “À l’issue du quinquennat, tous les élèves sortant du système scolaire seront familiers des outils numériques, auront reçu une éducation à l’information et aux médias et seront sensibilisés aux enjeux historiques, culturels, artistiques, économiques et sociaux induits par la mutation numérique de la société et de l’économie.” (p. 3)

“2. Renforcer la compétitivité de nos entreprises grâce au numérique
3. Promouvoir nos valeurs dans la société et l’économie numériques”

> Communiqué du Palais de l’Élysée – Le Rapport VEDRINE

> Rapport sur la refondation de l’Ecole de la République
> Rapport de la concertation

> Le rappport Gallois – 5 nov. 2012
> Der Bericht von Louis Gallois zur Wettbewerbsfähigkeit der französischen Industrie

Voir aussi sur notre blog:
> Premierminister Jean-Marc Ayrault : “Un an d’actions en France” – un livre numérique sur les douze mois du Gouvernement
> François Hollande et ses 60 engagements pour la France : retrouvez le bilan d’une année d’action
> Le bilan: François Hollande et ses 60 engagements

Premierminister Jean-Marc Ayrault : “Un an d’actions en France” – un livre numérique sur les douze mois du Gouvernement

Mittwoch, 8. Mai 2013

Unser Blog wird kein Sprachrohr der französischen Regierung, gleichwohl ist es in diesen bewegten Zeiten sehr aufschlussreich, die offiziellen Dokumente und Versuche des Staatspräsidenten – > die neue Website von François Hollande – und der Regierung > Un livre numérique à feuilleter – zur Kenntnis zu nehmen, mit denen die Bilanzen des vergangenen Jahres seit der Wahl von François Hollande zum Präsidenten erläutert und verteidigt werden. Die Web-Präsentation des Präsidenten ist eindeutig sehr viel besser gelungen. Klar und sehr übersichtlich. Das “livre numérique à feuilleter” enthält wohl mehr detaillierte Informationen aber keine Hinweise, keine Anmerkungen zur Europapolitik. Man darf fragen, ob eine Wirtschaftspolitik, die sich auf die nationalen Grenzen beschränkt, heute in Eurozone wirklich Erfolg haben kann?

Das Tief der Meinungsumfragen lässt eine große Enttäuschung der Wähler spüren. Ein Hauptgrund ist die steigende Arbeitslosigkeit . Man muss aber auch fragen, ob die Vorschläge, die der > Rapport Gallois über die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der französischen Unternehmen vorgelegt hat, von der Regierung aufgegriffen und realisiert werden?

> “Un an d’actions en France” : un livre numérique sur les douze mois du Gouvernement de Jean-Marc Ayrault – Portail du Gouvernement

Un livre numérique à feuilleter: “Trois grandes parties: 1. Ne vivons plus au-dessus de nos moyens. 2. Redevenons un pays compétitif et créateur d’emplois. 3. Retrouvons l’égalité, “l’âme de la France”:”
> 40 pages d’actions menées depuis un an par le Gouvernement

> Download *.pdf

Le bilan: François Hollande et ses 60 engagements

Dienstag, 7. Mai 2013

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