Archiv für die Kategorie 'Politik'

Enseigner l’allemand – Französisch unterrichten

Donnerstag, 26. Mai 2016

Ein Editorial > aus Verdun an diesem Wochenende:

Es ist nicht einfach, die genauen Zahlen herauszufinden: wieviele Schüler lernen Deutsch in Frankreich, wieviele lernen Französisch in Deutschland. Ca 18 % in Franrkreich, ca 22 % in Deutschland… aber man müsste genauer hinsehen, z. B. um herauszufinden, wieviele Schüler in Deutschland Französisch schnell wieder abbrechen, das Fach Französisch aufgeben, bevor sie mit der französischen Literatur in Berührung gekommen sind. Trotz der offiziellen Bemühungen seitens der Regierung in Frankreich und seitens der Landesregierungen in Deutschland, es sieht nicht allzu rosig mit beiden Fächern aus.

1986 wurde uns in NRW drei Monate vor dem Staatsexamen erklärt, dass kein Lehrer, geschweige denn mit dem Fach Französisch auf absehbare Zeit eingestellt werde. Leider gab es damals keinen vergleichbaren Aufstand wie heute in Frankreich, sobald es Anzeichen gibt, die Regierung wolle den Deutschunterricht kürzen. Erst viele Jahre danach kamen wieder junge Französischlehrer in die Schulen. Und im Nachhinein wundert man sich, dass die Attraktivität des Faches stetig zugunsten anderer Sprachfächer abgenommen hat. Ein oder zwei Französisch-Lehrer-Generationen hat man nicht in die Schule felassen. Die Enttäuschung war 1986 nach der Rieseninvestition des Studiums in Paris und Bonn einschließlich der Referendarzeit ganz erheblich. Das Fach wurde von der Politik nicht mehr ernst genommen, stattdessen wurden in NRW großzügig-ideologisch Gesamtschulen gefördert.

Das OFAJ/DFJW leistet eine vorbildliche Arbeit, alle Jugendlichen die in irgendeiner Form bei seinen vielen Projekten dabei waren, besitzen einen unschätzbaren Gewinn für ihr ganzes Leben; viele Schulkarrieren sind von Erlebniseen mit dem OFAJ/DFJW neu orientiert worden. Und dabei ist das Erfolgsmodell OFAJ/DFJW ist zu wenig bei den Französischschülern bekannt. Man könnte auch sagen, dass bei den Schülern, die noch nicht die Tragweite der deutsch-französischen Beziehungen begriffen haben, auch kein Verlangen nach einer Förderung durch das OFAJ/DFJW besteht. > Viel Werbung für das OFAJ/DFJW machen? Das machen wir auf unserem Blog sehr gerne. Allein aus finanziellen Grün den scheint es so, dass das OFAJ/DFJW eine steigende Nachfrage wegen nicht ausreichender Mittel gar nicht positiv beantworten könnte.

> Die Eröffnungsrede von Professor Kolboom auf dem VDF-Bundeskongress in Bochum – 4. März 2013

> Was können Sie mit Französisch machen ? Die Antworten von Bernd Schmidt – 21. März 2016

> Das Fach Französisch verdient mehr Aufmerksamkeit – 15 September 2011

Bevor wir mehr Werbung für die beiden Fächer machen werden, müssen wir viel weiter oben anfangen. Und jetzt sind die Politiker gefragt. Wir brauchen wieder ein Projekt, dass den Jugendlichen in beiden Ländern die Augen öffnet für die deutsch-französischen Möglichkeiten und die gemeinsame Verantwortung für Europa. Machen wir Europa wieder für Jugendliche attraktiver! Ein Blick in die europäische Geschichte. So lange Frieden, das ist der Supererfolg von Europa, und das muss gerade > an diesem Wochende in Verdun als besondere Botschaft an die Jugend in Europa und in der Welt mehrmals, sehr laut und deutlich gesagt werden. Also wir brauchen ein neues europäisches Projekt. Ein echter deutsch-französischer Freiwilligendienst, – Austausch, Praktika, Sozialdienste, das andere Land kennenlernen – das Erfolgsmodell OFAJ/DFJW vergrößern – der den anderen Mitgliedsstaaten offensteht, ferait l’affaire. Nota bene: Frankreich und Deutschland setzen den anderen Mitgliedern der EU nichts vor, le franco-allemand als Geschenk beider Staaten für Europa und die Welt ist eine Dauerwerbeveranstaltung für eine gelungene Aussöhnung, um die uns alle ähnlich hart betroffenen Länder in der Welt beneiden. In welchen Regionen der Welt flattern die > Fahnen der einstigen Gegner zusammen in einer Stadt, die und deren Region in so ensetzlicher Weise unter dem mörderischen Krieg gelitten hat?

Sprache ist nur ein Mittel. Und der eigentliche Zweck wird beim Erlernen der Nachbarsprache gar nicht so deutlich. Für deutsche Schüler wäre das die innige Verbindung zwichen Literatur und Poltik in Frankreich, das Gewicht der deutsch-französischen Beziehungen, le rayonnement de la langue française via der Frankophonie in der Welt, Frankreich als Heimat und Ursprung der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte… Sicher das kommt alles in Découvertes vor, aber wird das alles auch von der Politik den Schülern im Rahmen eines europäischen Projektes angeboten? Fortsetzung folgt.

Ohne Abstimmung gültig: 49-3 (II)

Mittwoch, 11. Mai 2016

Abstimmung über das Misstrauensvotum, Do., 16 h: Direkt aus der Nationalversammlung
> Les agendas de l’Assemblée nationale


Premierminister Manuel Valls hat> Artikel 49 Abs. 3 der Verfassung eingesetzt. Es geht um die Abstimmung über die > Loi travail:

> Ohne Abstimmung gültig: 49-3 – 18. Januar 2015

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Wenn die Regierung weiß, dass sie für ein Gesetzesprojekt in der Nationalversammlung keine Mehrheit bekommt, kann sie mit dem Artikel 49/3 den Abgeordneten sagen, ich stelle die Vertrauensfrage und verknüpfe sie mit diesem Gesetzesvorhaben. Wenn die Abgeordneten dann mit der absoluten Mehrheit aller Stimmen in der Nationalversammlung für den Entzug des Vertrauens stimmen, muss der Premierminister beim Präsidenten die Demission der Regierung einreichen. Wird die Mehrheit für den Entzug des Vertrauens nicht erreicht, bleibt die Regierung natürlich im Amt, und das Gesetz? Gilt als von den Abgeordneten – ohne Abstimmung – als angenommen. Umgangssprachlich: Die Regierung sagt zu den Abgeordneten, wenn Ihr das Gesetz nicht haben wollt, müsst ihr mich stürzen, wenn Ihr das nicht tut, gilt das Gesetz. Es könnte auch passieren, wenn die Regierung auf diese Weise eine Niederlage erleidet, dass nach dem Rücktritt der Regierung, der Präsident sich auf den Artikel 12 besinnt, die beiden Präsidenten vom Senat und der Nationalversammlung konsultiert, und dann die Nationalversammlung auflöst. Doch dies steht aktuell nicht zur Debatte.

> Le 49-3, kézako ? – site de l’Ècole de journalisme à Sciences Po

> kézako sagt PONS.

> Qu’est-ce que l’article 49-3 ? – LE MONDE – 10.5.2016

Ein schönes Thema für Studenten in Sciences-Po: „Faut-il conserver l’article 49-3 de la Constitution ?“

En principe, les adversaires de cette procédure sont toujours libres de déposer une motion de censure sous d’autres conditions, p. ex. selon l’art 50 de la constitution. L’art 49 al 3 s’adresse aux hésitants qui n’osent pas vraiment dire non, 49-3 introduit un peu de vote entre oui et non obligatoire, on veut garder le gouvernement, on le garde au prix de la loi… une fois la loi votée par la procédure du 49-3 qui en est politiquement responsable ? Le gouvernement ou les députés ? Il est magnifique cet article, il fournit des sujets de dissertations dans tous le sens et à toutes les générations d’élèves, notamment à Sciences-Po – ahhh les heures passées sous les toits rue de la Chaise en réfléchissant sur les intentions du gouvernement et les hésitations des députés, comme Allemand, cela m’a fait un grand plaisir de participer ainsi à la vie française.

IS Propaganda: Sprache, Text und Poesie
Lesung und Gespräch:

Sonntag, 8. Mai 2016

Nicolas Hénin und Sabin Damir-Geilsdorf

Freitag, 13. Mai, 20.00 Uhr | > Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart

Nicolas Hénin war als Nahostjournalistn Frankreichs zehn Monate lang Geisel des Islamischen Staats. Er sagt: „Was dem IS viel mehr Sorgen bereitet als Bomben, sind Appelle zum Frieden. Sie wollten aus mir einen Rache-Propagandisten machen – und was tue ich? Ich rufe nicht dazu auf, sie zu töten. Worte und Ideen sind in diesem Krieg wirksamer als Armeen und Bomben.“ Seine jüngst erschienene Analyse Der IS und die Fehler des Westens: Warum wir den Terror militärisch nicht besiegen können. Sabine Damir-Geilsdorf, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Köln, untersucht die Bedeutung von Frauen in der Propaganda-Maschinerie des IS. Überraschend ist dabei die Popularität von Poesie als Propaganda, von zahlreichen verklärenden Erfahrungsberichten, verfasst von Frauen, häufig als Fortsetzungsgeschichte konzipiert und erfolgreich über Kanäle der social media verbreitet – Dichtung und Geschichten als Instrument der IS-Politik.

Moderation: Jörg Armbruster (ARD)

Eintritt: 10,-/ 8,-/ 5,- €. Kartenreservierung in der Buchhandlung im Literaturhaus oder unter www.reservix.de, für Literaturhausmitglieder unter Tel. 0711 22 02 17 47 oder > info@literaturhaus-stuttgart.de.
Veranstalter: Institut français Stuttgart & Literaturhaus Stuttgart.

Dazu empfiehlt der Blog von Klett-Cotta.

> In unserem > Lesebericht: Gerhard Schweizer, Syrien verstehen hieß es u. a.: „Wie kann die Wiederherstellung des Friedens in Syrien gelingen? Es gibt unmittelbare Gründe für den Ausbruch des Bürgerkriegs, der sich am Widerstand des Regimes gegen die Bewegung des Arabischen Frühlings entzündet hat. Er zeigt, wie die Probleme des Nahen Ostens durch die Lage in Syrien noch weiter verschärft werden. Die Befriedung Syriens ist heute die allererste Aufgabe. Zu ihr gehören umfassende Kenntnisse vor allem der Geschichte, der Politik und der Gesellschaft in Syrien. Die hat Gerhard Schweizer in seinem Buch > Syrien verstehen. Geschichte, Gesellschaft und Religion, das in der 2. Auflage bei Klett-Cotta erschienen ist, vorgelegt.“ > Bitte weiterlesen.

Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie

Freitag, 6. Mai 2016

french german 

Colloque « La Gauche et le pouvoir »
Le discours de François Hollande

Mittwoch, 4. Mai 2016

War das schon die erste Wahlrede? da bekommt man richtig Lust, wieder eine Wortanalyse zu machen, um festzustellen, wo die Reise hingehen wird. Ist Hollande sich treu geblieben, könnte man auch fragen: > Encore un peu de lexicométrie: Comptons des mots.Les discours de François Hollande et de Nicolas Sarkozy. Bei der Lektüre dieser Rede kann man die Themen notieren und lernt nebenbei das Vokabular, das man für den kommen Wahlkampf brauchen wird, bevor am 23. April und am 7. Mai 2017 der neue Präsident gewählt werden wird. Die Reduktion seines Mandats von 7 auf 5 Jahre, und der zeitlich parallele Verlauf zum Mandat der Nationalversammlung, falls diese nicht vorher ihrem Mandatsende aufgelöst wird, hat die Autorität seines Amtes beeinträchtigt. In gewisser Weise scheint der Präsident jetzt noch mehr von der Nationalversammlung und ihrer Mehrheit abhängig zu sein. Ein völlige Entkoppelung vom Wahltermin der Abgeordneten, gab den früheren Präsidenten der V. Republik die Chance über den Parteien zu stehen. Der Präsident sorgt für die besonderen Aufgaben, während der Premierminister – im Schatten des Präsidenten – lt. Art. 20 das Tagesgeschäft übernimmt. Die Doppelköpfigkeit er Exekutive ist mit der Reduktion der Amtszeit auf 5 Jahre noch viel auffälliger geworden. In jedem Falle hat die Reduktion auf 5 Jahre die Institutionen mehr verändert als man damals vielleicht vermutet hat.

Wir zeigen hier das Video mit der Ansprache von Präsident Hollande am 3. Mai 2016:


Discours lors du colloque « La Gauche et le… von elysee

Der Präsident hat über die Linke gesprochen und über sein Amt. Natürlich möchte jeder Zuhörer wissen, ob Hollande eine zweite Amtszeit anvisiert. Die Rede ist auch interessant, weil der stark in der Kritik stehende Präsident eine positive Bilanz der letzten vier Jahre vorweisen möchte. Hollande ereinnerte an Léon Blum „il connaissait le prix de l’exercice du pouvoir, longtemps il avait essayé d’en dissuader, y compris ses propres amis, mais il savait qu’arrive un moment où l’exercice lucide et courageux du pouvoir s’impose. Voici ce qu’il exprimait le 10 mai 1936 : « Je ne viens pas ici en vous disant : éloignez de moi ce calice, je n’ai pas voulu cela, je n’ai pas demandé cela » au sujet du pouvoir.“ Und Hollande antwortet heute: „Au pouvoir, je vous en fais la confession, il n’y a pas plus de calice qu’il n’y a de délice. Il y a simplement une exigence qui s’appelle le progrès. S’il y a un fil rouge qui relie toutes les périodes où la Gauche a gouverné, c’est bien celui-là. Je ne vais pas ici dresser un inventaire mais rendre justice à une constance.“

> Le texte du discours

LE MONDE > Élection présidentielle 2017

> Elire le Président au suffrage universel – 29. Juni 2007

> Der Staatspräsident – 30. November 2006

> Le Président de la République: un roi élu ? – 9. April 2007

Le rapport de la CNCDH :
La lutte contre la traite des êtres humains

Sonntag, 24. April 2016

french german 

François Hollande répond au Bild-Zeitung

Mittwoch, 6. April 2016

Aktuell: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)


Eine gute Übung für Schüler. Dieses interview ein-zweimal Lesen und eine Zusammenfassung von einer Seite verfassen: PONS hilft dabei.

Aus Anlass des deutsch-französischen Ministerrates, der morgen in Metz stattfinden wird, hat M. Hollande der Bild-Zeitung ein Interview gegeben: > http://www.elysee.fr/interviews/article/interview-dans-le-journal-allemand-bild/. In diesem Interview wurden die wichtigen Fragen der vergangenen Monate behandelt. Zu der Flüchtlingsfrage und der „Willkommenskultur“ in Deutschland sagte der Präsident: „…il fallait mettre un terme à cet afflux tout en respectant le droit d’asile. L’Europe se serait déshonorée si elle avait confondu les migrants économiques et les personnes relevant de la solidarité internationale. Il était important d’envoyer ce message. Et c’est ce que le Conseil européen a fait en revenant aux règles de Schengen c’est-à-dire à l’enregistrement et à la vérification de la situation de chaque personne se présentant à nos frontières,“ und lässt damit erkennen, was er möglicherweise der Bundeskanzlerin bei Ihrem Treffen mit dem anschließenden Pressestatement > Hollande und Merkel: Die Rettung des Schengen-Raums Anfang März gesagt hatte. Für Hollande kann die Antwort auf die Flüchtlingsströme, die nach Europa drängen nur eine Antwort der ganzen EU sein: „« La réponse ne peut être qu’européenne. Sinon ce sera la fin de Schengen et le retour aux frontières nationales, c’est à dire une régression historique. Ce risque était réel jusqu’à ces derniers jours. Et plusieurs pays avaient déjà pris des décisions sous la pression. C’eut été la fin de l’Union européenne telle que la France et l’Allemagne la conçoivent, c’est à dire un espace de responsabilité et solidarité. Il y a partout des forces politiques qui veulent mettre en cause Schengen et qui jouent sur les peurs. Nous ne devons pas les laisser prospérer. Et si je regrette que l’Union européenne ait tardé, elle a fini par trouver, de façon unanime, une réponse globale. »

Mit Blick auf die Terror anschläge sagte Hollande auf dei Frage „Pourquoi n’y a-t-il toujours pas de fichages européens des personnes dangereuses ?“ „Parce qu’il y a du retard. Et c’est insupportable.“ BILD fügte hinzu: „… un retard assez grand.“ Und Hollande ergänzte: „C’est le problème majeur de l’Europe. Elle prend souvent trop de temps pour décider. A la fin, l’Europe arrive toujours à trouver une solution – que ce soit sur les crises bancaires, les dettes souveraines, l’afflux de réfugiés ou même l’action contre le terrorisme. Mais le temps perdu est de plus en plus coûteux. Quelle est la conclusion qu’il faut en tirer ? Aller vite ! C’est ainsi que nous serons plus efficaces et que nous pourrons convaincre les Européens qu’ils sont réellement protégés.“

Citons une autre des questions du BILD et la réponse du Président :

„> Demain, le Conseil franco-allemand des ministres commence à Metz. Vous venez de mentionner la relation très proche entre la France et l’Allemagne. Le couple franco-allemand a toujours été le «moteur de l’unification européenne». Avons-nous raison de penser que ce moteur a quelques ratés ?

M. Hollande : « Non ! Nous avons montré que, comme nos prédécesseurs, nous étions conscients de nos responsabilités. C’est ensemble que nous avons affronté et surmonté la crise financière et porté l’Union bancaire. C’est ensemble que nous avons fixé les grandes lignes du budget européen jusqu’en 2020. C’est ensemble que nous avons travaillé à maintenir la Grèce dans la zone euro. Et même aujourd’hui s’agissant du flux de réfugiés, Angela MERKEL et moi-même avons porté la même position permettant ainsi la conclusion de l’accord avec la Turquie. Ces crises nous ont rapprochés sur le plan personnel même si nous n’avons pas les mêmes sensibilités politiques. Aussi, c’est ensemble que nous avons dans le format Normandie travaillé pour faire cesser les hostilités en Ukraine.»

Et en allemand: > http://www.bild.de/politik/ausland/francois-hollande/die-eu-entscheidet-zu-langsam-45226676.bild.html.

Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (II)

Donnerstag, 31. März 2016

Aktuell: > „Projet de loi Travail“ : la commission a auditionné Myriam El Khomri puis les partenaires sociaux – 6. April 2016

> Projet de loi El Khomri
Chaîne parlementaire, politique et citoyenne, LCP varie les écritures pour décrypter et analyser au quotidien l’actualité parlementaire et politique. LCP-Assemblée nationale offre le temps du débat et de l’explication sur les grands sujets politiques nationaux et internationaux.

Die Dokumentation des Gesetzgebungsverfahrens: > Travail : nouvelles libertés et protections pour les entreprises et les actifs


Die Regierung will das starre Arbeitsrecht reformieren und Anreize für die Unternehmen schaffen, neue Stellen zu besetzen. Im März hat die Regierung eine überarbeitete Version des Gesetzentwurfes vorgelegt: Statt 131 Seiten hat der Text nach der Überarbeitung durch die Regierung nur noch 24 Seiten:

> Le détail de la « loi travail » – PDF – LE MONDE

> http://lemonde.fr/loi-travail/.

Es gibt einen Twitteraccount der französischen Regierung zum Arbeitsgesetz: > La loi Travail @LoiTravail:


<<< Tweets des Twitteraccounts LoiTravail, der von dem Arbeitsministerium geschrieben wird. Andere Tweets mit dem Hashtag #LoiTravail tauchen hier nur auf, wenn sie von @LoiTravail retweetet werden, beziehungsweise man kann auch Tweets verfassen, die „@LoiTravail“ enthalten, dann werden diese als „Gespräch“ unter dem Reiter „Tweets & Antworten“ auf dem Twitteraccount @LoiTravail des Ministeriums angezeigt. Das ist kompliziert, bietet aber auch Stoff, um die öffentliche Diskussion via Twitter eingehender zu verfolgen.

Wiederum eine Aufgabe für Schüler: 1. Welche Themen wurden von/bis auf dem TwitterAccount der Regierung > La loi Travail @LoiTravail genannt?
2. Welche Themen wurden von/bis in den Tweets mit > Hashtag #LoiTravail genannt? In Deutschland kann man noch genauer suchen, wenn man man bei der Suchanfrage .fr dazu schreibt: #LoiTravail .fr
3. Welche Tweets wurden am 31. März 2016 / im März 2016 mit Hashtag #LoiTravail versandt?
4. Wer oder welche Gruppen hat/haben sich zustimmend /ablehnend zu welchen Bestimmungen des Gesetzesvorhaben geäußert.

pons-woerterbuch

5. > PONS hilft immer bei Vokabelfragen.


<<< #LoiTravail .fr

Die Gewerkschaften CGT und FO verlangen von der Regierung das Gesetz zurückzuziehen. Die CFDT kann sich mit der Vision des Gesetzesprojekt abfinden. Heute sollen nach Angaben der Gewerkschaften CGT und FO rund 1,2 Millionen Demonstranten in ganz Frankreich auf die Straße gegangen sein, um gegen das Arbeitsgesetz zu demonstrieren, brichtet Le MONDE und zitiert die Behörden, die von 390.000 Demonstranten sprachen: > Près de 390 000 personnes ont manifesté contre la loi travail, selon les autorités.

Die Demonstranten kritisieren vor allem die zunehmende Unsicherheit der Arbeitsplätze (« la précarisation du travail »), die eine Folge der Maßnahmen des neuen Gesetzes wären. Sie kritisieren vor allem die Deckelung der Entschädigungen nach Kündigungen die von den Arbeitsrichtern festgesetzt werden, die Erleichterung für Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen und den Vorrang der Verhandungen über Lohn und Arbeitszeit in den Unternehmen vor den Verhandlungen in den Branchen. Außerdem befürchten sie eine Aufweichung der 35-Stunden-Woche.

Auf unserem Blog: > Une réforme nécessaire et impossible? Loi travail (I) – 7. März 2016

> Loi travail – site du Gouvernement français

> travail-emploi.gouv.fr/droit-du-travail/projet-de-loi-travail/ – Site du Ministère du travail (appellé le 31 mars 2016)

> PROJET DE LOI. visant à instituer de nouvelles libertés et de nouvelles protections. pour les entreprises et les actifs NOR: ETSX1604461L/Bleue

> Loi travail : « Je suis venue défendre l’avenir des jeunes » -LE MONDE | 31.03.2016 par austine Vincent

Dans le détail, ce que contient la nouvelle version du projet de « loi travail » -Le Monde.fr | 08.03.2016 par Alexandre Pouchard et Pierre Breteau

> Frankreich will sein starres Arbeitsrecht lockern.
FAZ 24.03.2016, von Christian Schubert, Paris

Déchéance de nationalité : L’abandon de la révision constitutionnelle

Donnerstag, 31. März 2016

Lire: > De l’absolue nécessité de rejeter le projet de loi constitutionnelle de protection de la Nation – CNCDH: „L’inscription de la déchéance de nationalité est de nature à créer des catégories de Français et à les diviser. Drapée dans la lutte contre le terrorisme, cette mesure à l’inefficacité achevée, est inconciliable avec l’article 1er de la Constitution qui proclame que la France est une République qui « assure l’égalité de tous les citoyens ». La Loi fondamentale créerait ainsi, de façon permanente et en dehors de toute référence au terrorisme, des citoyens de seconde zone en stigmatisant les binationaux, alors même que, pour la plupart d’entre eux, cette double nationalité leur est imposée à la naissance.“’inscription de la déchéance de nationalité est de nature à créer des catégories de Français et à les diviser. Drapée dans la lutte contre le terrorisme, cette mesure à l’inefficacité achevée, est inconciliable avec l’article 1er de la Constitution qui proclame que la France est une République qui « assure l’égalité de tous les citoyens ». La Loi fondamentale créerait ainsi, de façon permanente et en dehors de toute référence au terrorisme, des citoyens de seconde zone en stigmatisant les binationaux, alors même que, pour la plupart d’entre eux, cette double nationalité leur est imposée à la naissance.“

Voir: > Non à la déchéance de nationalité


Cette décision du Présidente de la République a été commentée aujourd’hui par Christine Lazerges, Présidente de la Commission nationale consultative des droits del’homme (CNCDH) et ascal Perrineau, professeur à Sciences Po. A retenir que Christine Lazerges explique qu’on ne joue pas au gré des circonstances avec la Constitution et elle rappelle à quelle mesure le projet de la Déchéance de nationalité contredit les Droits de l’Homme:


Les Matins / Révision constitutionnelle : tout… von franceculture

Ce débat est intéressant à plusieurs égards, d’abord, parce Christine Lazerges rappelle aussi le travail éducatif de la CNCDH en ce qui concerne la promotion des Droits de l’homme et aussi parcequ’il reflète bien comme une photographie les thèmes majeurs de la situation politique de la France en ce mois de mars 2016. Or, si recul du Président il y a, il est facile de lui reprocher une faiblesse, qui, d’autre part est aussi la force des tous les autres institutions, le Parlement, La CNCDH, l’opinion publique incluse. Certes, nous nous gardons toujours de nous immiscer dans le débat politique en France, mais cet article pourrait aussi être lu comme un éditorial, une expression de l’intérêt que nous portons à la vie politique et constitutionnelle en France. Chez nous, une grande coalition a sensiblement réduit l’opposition avec toutes les conséquences, le Bundestag votre de plus en plus les lois au lieu de les vraiment discuter, amender etc… La complexité de la vie politique en France nous propose aussi des enseignements importants. Chaque député a sa propre circonscription… etc.

> Les droits de l’homme en France. Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH répond à nos questions

L’analyse de Daniel Cohn-Bendit

Dienstag, 15. März 2016

Écoutez les propos (entre autres) de Daniel Cohn-Bendit à loccasion des récentes élections en Allemagne en répondant à Patrick Cohen (FranceInter). Interessant, wie der die Erfolge der Partei von Frau Petry relativiert und die Zustimmung zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel unterstreicht.

D. Cohn-Bendit, Et si on arrêtait les conneries, plaidoyer pour une révolution politique Paris: Fayard 2016.


Daniel Cohn-Bendit répond aux questions de… von franceinter

Cohn-Bendit wünscht sich ein Verhältniswahlrecht für Frankreich. Hm, das Mehrheitswahlrecht in Franrkreich hat nicht zu unterschätzende Vorteile. Vergleicht man das deutsche und französische Wahlrecht miteinander, stellt man fest, dass in Frankreich heute jeder Abgeordnete einen eignen Wahlkreis hat, während bei uns die Hälfte der Abgeordneten keinen Wahlkreis hat..

Wir wiederholen hier nochmal unseren Vorschlag für eine Unterrichtsreihe – 14. April 2015 -über die vielen Wahlen in Frankreich:

In Frankreich > eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.

Fast alles über die Politik in Frankreich: > www.france-politique.fr

Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten… hätten seien Schüler schon längst eine Website zu den Wahlen in Frankreich hergestellt… und sie würden den Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis zu einer Diskussion darüber eingeladen haben. Ein paar Anregungen genügen. Das könnte sein Kurs alles alleine organisieren. Vielleicht käme ja auch ein französischer Politiker oder ein Journalist mit dazu.

Wie oft werden Franzosen an die Wahlurnen gerufen? > Les différentes élections en France.

Eine gute Gelegenheit, die Vor- und Nachteile von >Wahlsystemen (> Site du > http://www.vie-publique.fr/) zu untersuchen. Das Mehrheitswahlrecht in Frankreich: scrutin majoritaire uninominal – > modes de scrutins hat immense Vorteile. Jeder Abgeordnete der Nationalversammlung hat seinen eignen Wahlkreis, auch der Staatspräsident, nur seiner ist recht groß. Es gibt keine abgesicherten Listenplätze, auf die die Wähler keinen Einfluss haben.

Das Verhältniswahlrecht und das Mehrheitswahlrecht haben nicht nur Vorteile. Sind bei uns Politiker auf den ersten Listenplätze vom Wahlvolk praktisch nicht abwählbar, werden bei dem Mehrheitswahlrecht die unterlegenen Stimmen im Wahlkreis nicht in der Versammlung repräsentiert.

Hier stehen > Künftige Wahltermine in Deutschland.

Also, welche Wahlen gibt es in Frankreich, welche gibt es in Deutschland? Wie oft wird in Frankreich (darandenken, es gibt oft zwei Wahlgänge pro Wahl!), wie oft wird in Deutschland gewählt? Ist ein Land demoratischer als das andere, wenn die Bürger öfters abstimmen können?

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

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