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Archiv für die Kategorie 'Politik'

Ein neuer Twitter-Account des Palais de l’Élysée

Montag, 30. März 2015

french german 



Vokabelfragen? PONS hilft immer:

> Communication Élysée, 20 mars, 22 h 25:
Tweets 12 – Folge ich 107 – Follower 7.684

22 h 26 : Follower 7.803

22 h 28 : Follower 7.878

22 h 31: Follower 7.900

22 h 35 : Follower 8.035

23 h 08 : Follower 8.563

31. März, 00 h 08: Follower 8.627

Der Vergleich: Deutschland und Frankreich. Facebook und die Politik

Montag, 30. März 2015

Die folgende vier Accounts könnten miteinander verglichen werden. Um den Vergleich abzurunden könnten noch andere Facebook-Accounts dazu genommen werden. Anzahl der Likes, Konzeption: worüber wird geschrieben? Handelt es sich um eigene Beiträge? oder soll die Aufmerksamkeit auf andere Websites oder die eigene Website gelenkt werden? Welche politischen Themen werden angesprochen? Welche Themen werden diskutiert? Welche Unterschiede in der politischen Kultur werden deutlich?

> Account des Palais de l’Élysée auf Facebook
> Französische Regierung auf Facebook

> Angela Merkel – auf Facebook
> Bundesregierung auf Facebook

Auf diesem Blog:

Der Vergleich…

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (III)

Sonntag, 29. März 2015

> Die Wahlergebnisse des Zweiten Wahlgangs am 29. März 2015 MYTF1

Das rechte Lager hat die Departementswahlen gewonnen und kann mit 64 bis 74 der Departements rechnen. Allier, Nord und die Côtes d’Armor mussten die PS, die um die 28 Departements verlieren wird, an die Rechte abgeben. Nur das Departement Lozère wurde von den Linken neu dazu gewonnen. Der Front National erhält kein Departement.

> La carte des départements qui basculent – LE MONDE


Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

In unserem gestrigen Artikel > Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II) waren wir ungenau, das müssen wir jetzt korrigieren. Also wie heißt das Wahlsystem, das bei den Departements-Wahlen angewendet wird? Es heißt: “scrutin binominal mixte majoritaire” und es fehlt noch “à deux tours”. Was verbirgt sich dahinter?

> Quel mode de scrutin dans quelle circonscription électorale lors des départementales ? – Website www.vie-publique.fr

Die neuesten Interviews und Gespräche auf unserem Blog:

> Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer
> Michel Sicard. Trois entretiens sur l’art
> Michel Sicard parle de Jean-Paul Sartre (I/II)
> S.E. Philippe Étienne, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland
> Christine Lazerges, Présidente de la CNCDH
> Benoît Thieulin, CCNum
> Le Défenseur des droits: Jacques Toubon
> Jan Krewer, CNNum
> Pierre-Yves Le Borgn’,député des Français de l’étranger

Es wurde zum ersten Mal in dieser Form angewendet, und das ist auch ein Grund dafür, weshalb die Wahlvorhersagen so unscharf waren und einen großen Erfolg des FN vorausgesagt haben. So ist es nicht gekommen, wenn auch der FN immer noch bedauerlicherweise so stark ist. Gewonnen haben die Kandidaten der UMP deren neuer Präsident Nicolas Sarkozy auf diese Weise einen Erfolg für sich verbuchen kann. Dass die Opposition bei Regionalwahlen die Nase vorne hat, ist nicht ungewöhnlich. Bemerkenswert ist das Aufkommen des “Tripartisme”.

“scrutin binominal mixte majoritaire à deux tours”:

“Chaque canton élit un binôme composé d’une femme et d’un homme. Leurs suppléants doivent également constituer un binôme de sexe différent. Une fois élus, les deux membres du binôme exercent leur mandat indépendamment l’un de l’autre.” > Quel mode de scrutin …


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

> Aufgaben zu dieser Twitterwall

Ein > “Binôme” sind also zwei Kandidaten unterschiedlichen Geschlechts, die nach der Wahl unabhängig voneinander ihr Mandat ausüben.

Lesen wir auch die vier nächsten Absätze: > Quel mode de scrutin …

“Pour être élu au premier tour de scrutin, un binôme doit recueillir la majorité absolue des suffrages exprimés et un nombre de suffrages au moins égal au quart des électeurs inscrits. Au second tour, la majorité relative suffit. En cas d’égalité de suffrages, l’élection est acquise au binôme qui comporte le candidat le plus âgé.”

Um im ersten Wahlgang gewählt zu werden, benötigen die Kandidaten die absoulute Mehrheit der Stimmen und ein Viertel der stimmberchtigten Wöhler. Im 2. Wahlgang genügt die relative Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gewinnt der “binôme” mit dem ältesten Kandiadaten.

“Pour qu’un binôme puisse se présenter au second tour, il doit avoir obtenu au premier tour un nombre de voix au moins égal à 12,5% du nombre des électeurs inscrits dans le canton.”

Um in den 2. Wahlgang zu kommen, muss der “binôme” 12,5 % der stimmberechtigten Wähler auf sich vereinigen.

“Si un seul binôme de candidats remplit cette condition, le binôme ayant obtenu le plus grand nombre de suffrages après lui peut se maintenir au second tour. Si aucun binôme ne remplit cette condition, seuls les deux binômes arrivés en tête peuvent se maintenir au second tour.”

Wenn nur ein “binôme” diese bedingung erfüllt, darf der “binôme” mit den meisten Stimmen nach ihm am 2. Wahlgang teilnehmen. Efült kein “binôme diese Bedingung, dann dürfen die beiden erfolgreichsten “binômes” am 2. Wahlgnag teilnehemn.

Das ist noch nicht alles:

“Si au moins deux binômes remplissent les conditions ci-dessus mais qu’un seul de ces binômes fait acte de candidature pour le second tour, cette circonstance ne libère pas une place au second tour pour un binôme présent au premier tour mais ne remplissant pas les conditions pour se présenter au second tour.”

Vielleicht kann man so etwas nur machen, weil es schon Computer gibt, die bei diesen Zahlen noch durchblicken.

In Frankreich eine so große Zahl unterschiedlicher Wahlen werden die Franzosen viel öfters als die Deutschen an die Wahlurnen gerufen. Entspricht das auch einer stärkeren Politisierung des öffentlichen Lebens? Mehr Demokratie in Frankreich? Auf jeden Fall kann die Berliner Republik viel von Frankreich lernen. Vielleicht will sie das aber nicht. Denn dann würden die geliebten sicheren Listenplätze verloren gehen und jeder Politiker müsste sich regelmäßig dem Votum seiner Wähler und nicht nur seiner Partei stellen. In Frankreich gibt es mehr Blogs von Politikern, die mit ihren Wählern auf diese Weise öffentlichen Kontakt halten. Die Distanz der über Listen in den Bundestag eingezogenen Politiker zum Wähler in Deutschland ist bei uns nicht zu übersehen.


Fast alles über die Politik in Frankreich: > http://www.france-politique.fr/


Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten… hätten seien Schüler schon längst eine Website zu den Wahlen in Frankreich hergestellt… und sie würden den Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis zu einer Diskussion darüber eingeladen haben. Ein paar Anregungen genügen. Das könnte sein Kurs alles alleine organisieren. Vielleicht käme ja auch ein französischer Politiker oder ein Journalist mit dazu.

> Les nouvelles règles du scrutin départemental de mars 2015 – Le courrier des maires et des élus locaux

Vokabelfragen? PONS hilft immer:

L’enseignement de l’allemand en France

Donnerstag, 26. März 2015

french german 

Pour télécharger : / Zum Herunterladen:

allemand

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (II)

Dienstag, 24. März 2015

Um das notwendige Vokabular für den zweiten Wahlgang zu erklären bietet France-Info ein Video an:

Das geht schon bei der Bezeichnung des Wahlmodus los: ein “scrutin binominal mixte majoritaire”. Es ist also ein Mehrheitswahlrecht. Am kommenden Sontnag sind 325 Triangulaires möglich, d . h. die drei am besten platzierten Kandidaten kommen auch in den zweiten Wahlgang. Früher, als noch die beiden großen Blöcke, Links und Rechts die Wahlen bestimmten, waren Triangulaires sehr selten. Jetzt, wo das Wahlergebnis dem Front national 25,12 % beschert hat, kommen Triangulaires sehr häufig vor. Mit dem Ergebnis, dass es Situationen geben wird, wo sozialistische Kandidaten sich zurückziehen wird, (Le désistement) und sie gleichzeitig dazu aufrufen werden, für Sarkozy zu stimmen, damit ein Sieg des FN in dem entsprechenden Departement verhindert wird. Sarkozy soll schon angekündigt haben entsprechende Hilfen der PS nicht gewährten zu wollen.


Expliquez-nous… le vocabulaire du second tour von FranceInfo


Bücher für Lehrer von Klett-Cotta:

eichhorn-schlechte-noten

eichhorn-classroom-2

eichhorn-klassenregeln

johann-rock-n-roll

Les élections départementales, 22 et 29 mars 2015 (I)

Montag, 23. März 2015

Spannend: Le Figaro titelt jetzt am Sonntagabend um 20 Uhr 14: “L’UMP devance le FN au 1er tour, le PS en échec.”

Mit Recht darf der drohende weiter Zuwachs zugunsten des Front National unter Marine le Pen mit Sorge betrachtet werden, zumal bei lokalen Wahlen oft anders als bei nationalen Wahlen abgestimmt wird. Lokale Wahlen werden immer gerne las Denkzettelwahl für die Regierung in Paris genutzt. Die Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik und die steigenden Arbeitslosenzahlen schüren die Ungeduld im Land und verhindern eine Unterstützung für die Reformpolitik der Regierung, die unter Manuel Valls viele Maßnahmen auf den Weg gebracht haben, die in die richtige Richtung weisen, aber keine sofort messbaren Resultate zeigen.


<<<< Die Tweets zu den Departementswahlen 2015
> Es gibt auch eine Twitterwall mit > #dep2015.

Eine Schulaufgabe:
1. Wieviele Tweets #pepartementales2015 wurden am 22.März 2015 12 und 13 Uhr verschickt? etc.
2. Wer hat die Tweets verschickt? Politiker? Von welcher Partei? Journalisten? … ?
3. Erstellt eine Liste mit den Themen der Tweets.
4. Welche Fragen wurden beantwortet?
5. Wie oft wurden in diesem Zeitraum Tweets retweeted?
6. Hilfen für das Vokabular?


Eine Anleitung für Twitter im Unterricht:

> Twitter: Communiquer en 140 signes – Mit 140 Zeichen kommunizieren


Noch behauptet die PS 61 Departements, bei diesen Departementswahlen könnte sie die Hälfte verlieren, und der FN würde sogar möglicherweise 2 oder 3 Departements übernehmen können. Die Haltung > Manuel Valls’ gegenüber dem FN ist eindeutig.


Expliquez-nous… les candidats aux… von FranceInfo

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Würde www.france-blog.info in einem Oberstufenkurs unterrichten, dann würde sein LK oder GK eine Übersicht über die Wahlen in Frankreich und Deutschland erstellen.

Wie oft werden Franzosen an die Wahlurnen gerufen? > Les différentes élections.

Zitieren wir gleich mal den letzten Absatz des Artikels aus LE MONDE > Départementales : tout savoir sans bouger de chez vous (ou presque) über die Elections déaprtementales: “Post-scriptum adressé aux Parisiens, aux Lyonnais, aux Guyanais et aux Martiniquais : vous ne votez pas. Oubliez tout et allez plutôt voir la mer. Il paraît que la marée sera historique ce week-end sur la côte atlantique.”


Comprendre le scrutin des départementales en 5… von lemondefr

Wie oft werden Deutsche an die Wahlurnen gerufen? > Wahlen in Deutschland.

Eine gute Gelegenheit, die Vor- und Nachteile von >Wahlsystemen (> Site du > http://www.vie-publique.fr/) zu untersuchen. Das Mehrheitswahlrecht in Frankreich: scrutin majoritaire uninominal – > modes de scrutins hat immense Vorteile. Jeder Abgeordnete der Nationalversammlung hat seinen eignen Wahlkreis, auch der Staatspräsident, nur seiner ist recht groß. Es gibt keine abgesicherten Listenplätze, auf die die Wähler keinen Einfluss haben.

Das Verhältniswahlrecht und das Mehrheitswahlrecht haben nicht nur Vorteile. Sind bei uns Politiker auf den ersten Listenplätze vom Wahlvolk praktisch nicht abwählbar, werden bei dem Mehrheitswahlrecht die unterlegenen Stimmen im Wahlkreis nicht in der Versammlung repräsentiert.

Hier stehen > Künftige Wahltermine in Deutschland.

Also, welche Wahlen gibt es in Frankreich, welche gibt es in Deutschland? Wie oft wird in Frankreich (darandenken, es gibt oft zwei Wahlgänge pro Wahl!), wie oft wird in Deutschland gewählt? Ist ein Land demoratischer als das andere, wenn die Bürger öfters abstimmen können?

Vokabelfragen? PONS hilft immer:


Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes

Sonntag, 22. März 2015

Nachdem wir auf unserem Blog über die neue Frankreich-Strategie des Saarlandes > Bis 2043 wird Französisch Verkehrssprache im Saarland geschrieben haben, wurde heute unser Blog in der Staatskanzlei von der Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer zu einem Interview empfangen.

Wir haben Sie nach ihrer Bilanz als Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit, ein Amt das sie turnusgemäß Ende 2015 an den Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz abgegeben hat, gefragt.

Zum Herunterladen:
<<< > Umsetzung der Frankreichstrategie: „Feuille de route“ verabschiedet – Saarländische Landesregierung stellt Fahrplan für 2015/2016 vor

Französische Version: > France-Stratégie

Außerdem hat die Ministerpräsidentin uns die Frankreichstrategie des Saarlandes erläutert, mit der bis 2043 Französisch als Verkehrssprache im Saarland eingeführt werden soll; nicht als 2. Amtssprache, aber Französisch soll im Saarland dennoch einen bemerkenswerten Status erhalten, der in vergleichbaren Nachbarsituationen in Europa seinesgleichen bisher vergeblich sucht:

In diesem Zusammenhang muss man daran erinnern, dass das Saarland schon längst keine bloße Grenzregion mehr ist. Man fährt von Saarbrücken nicht einfach über die deutsch-französische Grenze, sondern man reist im Saarland, in Rheinland-Pfalz, im Grenzgebiet zu Frankreich, in Lothringen oder in Luxemburg durch eine > www.granderegion.net.

Das Saarland fängt also in Sachen deutsch-französischer Kooperation keineswegs bei Null an, aber es gibt in den letzten vier Jahren eine bemerkenswerte Zahl von Initiativen zugunsten der ganz praktischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit Frankreich und besonders mit der Region Lothringen, die, und das ist ein erstes bemerkenswertes Ergebnis der saarländischen Frankreichstrategie, jetzt auch an einer Deutschlandstrategie arbeitet, die im kommenden Juni vorgestellt werden soll.

> Bis 2043 wird Französisch Verkehrssprache im Saarland

Interviewvorbereitung. Termin bei Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer

Mittwoch, 11. März 2015

www.france-blog.info reist Mitte März nach Saarbrücken, um die Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nach ihrer Bilanz als > Bevollmächtigte für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit und zu der jüngst vorgestellten > Frankreich-Strategie des Saarlandes zu befragen:

Und unser Blog freut sich, dass unser Besuch in der Staatskanzlei schon von der Ministerpäsidentin favorisiert wurde:

La réponse du Premierministre Manuel Valls à Marion Maréchal-Le Pen

Dienstag, 10. März 2015


Manuel Valls à Marion Maréchal-Le Pen : "Vous n… von LCP

> Manuel Valls à Marion Maréchal-Le Pen : «Vous n’êtes ni la République, ni la France» Les Echos | Le 10/03

La réponse à Marion Maréchal-Le Pen, mardi 10 mars à l’occasion des Question au gouvernement, était claire, nette et précise.

La loi Macron: Die Reform der Niederlassungsfreiheit der Notare

Donnerstag, 5. März 2015

Mit dem Scheitern des Misstrauensvotum gegen die Regierung ist das Loi Macron am 17. Februar 2015 in der Nationalversammmlung von den Abgeordneten verabschiedet worden: > Ohne Abstimmung gültig: 49-3 Über das Gesetzespaket, das den Namen sees Verfassers trägt, Loi Macron, und offiziell > Le projet de loi pour la croissance, l’activité et l’égalité des chances économiques – Website der französischen Regierung - genannt wird, brauchten die Abgeordneten nicht extra abzustimmen, da kurz vor der angesetzten Abstimmung Premierminister Manuel Valls die Vertrauensfrage nach Artikel 49 Abs. 3 der Verfassung gestellt hat. Wird der Regierung das Vertrauen nicht entzogen, gilt der Gesetzesvorschlag als angenommen.


Es geht um die Reform dieses Artikels des > Gesetzes vom 25 ventôse an XI:

Article 4 “Chaque notaire devra résider dans le lieu qui lui sera fixé par le Gouvernement. En cas de contravention, le notaire sera considéré comme démissionnaire ; en conséquence, le grand-juge, ministre de la justice, après avoir pris l’avis du tribunal, pourra proposer au Gouvernement le remplacement.”


Vorab. Was ist ein Notaire?

Lisons sur le site > www.notaires.fr/fr :

“Le notaire est un juriste investi d’une mission d’autorité publique qui prépare des contrats sous la forme authentique pour le compte de ses clients. Il exerce ses fonctions dans un cadre libéral.”

Am 3.2.2015 gab es in der Nationalversammlung eine Debatte über einen Artikel des Loi Macron, der hier noch eigens erwähnt werden sollte. Als das Gesetz Macron, das nach dem verantwortlichen Minister M. Emmanuel MACRON, ministre de l’économie, de l’industrie et du numérique, in die Nationalversammlung genannt wird, und von ihm im Dezember 2014 eingebracht wurde: – > N° 2447 – war es keineswegs sicher, dass es in der gleichen Form oder Wortlaut von den Abgeordneten verabschiedet werden würde. Auf der Website der Assemblée nationalee steht das Dossier der Ersten Lesung: > Economie : croissance, activité et égalité des chances économiques


Der Wortlaut der Debatte in der Nacht vom 2. auf den 3.Februar 2015, wie er auf der Website der Nationalversammlung > Liste des comptes rendus intégraux veröffentlicht wurde:

2ème séance (128e) – Développer le sommaire
> Croissance, activité et égalité des chances économiques
Ordre du jour de la prochaine séance


In dieser Sitzung ging es um die Notare. Schon in der Sitzung am 2.2. hatte Wirtschaftsminister Emmanuel Macron das ursprüngliche Vorhaben, die Bezahlung der Notare durch einen “Tarifkorridor” zu verändern, aufgeben müssen. Das ursprünglich von seinem Gesetz verfolgte Vorhaben, die Honorare der Notare einigen Bereichen flexibel zu gestalten, ließ sich nicht durchsetzen. In einer Antragsänderung konnte Mme Cécile Untermaier (PS) eine Änderung de Bestimmung durchsetzen, künftig sind Abschläge bei den Honoraren in bestimmten Grenzen, die vom Staat definiert werden, möglich, wenn es sich um Immobilentransaktionen handelt. Ansonsten werden die Notarakte auch weiterhin mit festen Sätzen honoriert.

Mit dem Artikel 13 des Loi Macron soll das Notariatswesen liberalisiert werden. In der Sitzung vom 3. auf den 4. Februar haben die Abgeordneten den Artikel 13 des Loi Macron, der die Niederlassungsfreiheit – das Justizministerium muss in bestimmten Fällen (Art. 13 bis) zustimmen – der Notare festlegt, verabschiedet. > Notaires : Macron introduit une clause territoriale d’installation 4.2.2015, damit will die Regierung, die Versorgung von Gebieten sicherstellen, wo das Notariatswesen Nachwuchs benötigt. Der Vorgang ist bemerkenswert, da hier ein sehr alter Berufszweig reformiert wird. Die Opposition stellte Anträge zur Gesetzesänderung und befürchtet juristische Wüsten, wo Notare sich nicht mehr niederlassen werden. Ihre Anträge wurden von der Mehrheit im Parlament zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass ohne dieses Gesetz aufgrund des demographischen Schwundes “des déserts juridiques” entstehen würden, wenn die Regierung nicht handeln würde. Und das neue Gesetz geht noch weiter: am 16 März 1803 legte das > Gesetz vom 25 ventôse an XI, fest, dass die Notare (Wikipedia) auf Lebzeiten ernannt werden, künftig gilt jetzt mit dem neuen Gesetz für die zur Zeit 9541 Notare eine Altersgrenze von 70 Jahren.

> VIDEOS – Loi Macron : l’Assemblée adopte la réforme controversée de l’installation des notaires Website des > www.lcp.fr/ = La chaîne parlementaire de l’Assemblée nationale

Paris präsentiert Reformen Frankreich startet Liberalisierungsoffensive
> Niederlassungsfreiheit für Notare, kürzere Arbeitsgerichtsprozesse, Geschäftsöffnung am Sonntag: Brechen in Frankreich jetzt andere Zeiten an? FAZ – 10.12.2014, von > Christian Schubert, Paris

> Loi Macron : les nouvelles règles d’installation des notaires votées à l’Assemblée – Les Échos – 4.2.2015

> Ce que la loi Macron va changer pour les notaires – Europe I, 18 novembre 2014

> Notaires : « On a du mal à voir où va la réforme » Le Monde.fr, 05.02.2015 à 17h34 – Propos recueillis par Bertrand Bissuel

Berichterstattung über das Loi Macron in LE MONDE > http://www.lemonde.fr/loi-macron/

Die Notare folgen dem Gesetzentwurf, das an den Senat überwiesen wurde:

Pour aller plus loin: l’authenticité.

> www.notaires.fr/fr

> Commission spéciale chargée d’examiner le projet de loi pour la croissance, l’activité et l’égalité des chances économiques

> Espace participatif sur le site du Sénat

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