Archiv für Juni 2020

@franceculture · 1 Std. “L’Estival Albert Camus”

Mittwoch, 24. Juni 2020

La première édition de ce festival, qui se propose de célébrer chaque année à Lourmarin (Vaucluse) la vie et l’oeuvre du Prix Nobel 1957, devait avoir lieu du 25 au 28 juin 2020. En raison des circonstances sanitaires, les organisateurs (la famille Camus, en collaboration avec les Rencontres Méditerranéennes Albert Camus, soutenues par la Région Provence-Alpes-Côtes-d’Azur et leConseil départemental de Vaucluse) ont été contraints d’annuler l’événement tel qu’il était prévu. Cette première édition aura néanmoins lieu dans une déclinaison radiophonique sur les ondes de France Culture les 26, 27 et 28 juin prochains. Les informations à ce sujet seront communiquées à temps.

En attendant, une exposition photographique est visible à Lourmarin dans le cadre de la visite du Château de Lourmarin – Fondation R. Laurent-Vibert à compter de ce jour et ce jusqu’au 31 octobre.

> www.rencontres-camus.com/agenda

Albert Camus auf unserem Blog (Auswahl):

> Wiedergelesen: Albert Camus, Die Pest – 23. März 2020

> Camus, die Kunst, die Freiheit, die Revolte – 4.  Januar 2020

> Albert Camus 7.11.1913-4.1.1960 – 4. Januar
2020

> Vergleich: Sartre oder Camus? – 3. September 2018

> Lesebericht: Albert Camus, L’hôte (BD) – 12. März 2018

> Emmanuel Macron et Albert Camus – 19. April 2017

DFJW: Lehrerfortbildung

Mittwoch, 24. Juni 2020

Ausschreibungen der zwei deutsch-französischen Fortbildungen für Lehrkräfte die im Oktober 2020 in Berlin:

> Deutsch-französische Lehrkräftefortbildung für Tutor*innen des Voltaire- und des Brigitte-Sauzay-Programms

> Deutsch-französische Lehrkräftefortbildung „Schulaustausch als Projekt“-2020

Überblick über die im Schuljahr 2020/21 geplanten Fortbildungen:

25.-29.10.2020, Berlin Fortbildung für Tutorinnen und Tutoren des Voltaire- und des Brigitte-Sauzay Programms
25.-30.10.2020, Berlin Fortbildung « Schulaustausch als Projekt »
15.-18.10.2020, Lille Fortbildung „Schulaustausch für alle“ 2. Teil (keine Anmeldung mehr möglich)
28.10.-01.11.2020,  Sainte-Croix (bei Lyon) Sprachanimation in Kinderbegegnungen
06.01.-31.03.2021 Tele-Tandem® Basismodul (Blended Learning)
Februar 2021 Fortbildung “Schulaustausch von Anfang an“ (Grundschule+Sek1)

Mehr Informationen und Bewerbung: www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/lehrerfortbildungen.html

 Webinare

Das DFJW bietet regelmäßig Webinare zum Thema Schulaustausch. Die nächsten Webinare:

www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/die-webinare-des-dfjw.html

Nächste Termine:

24.06.2020 15:00 Uhr Vorstellung des Programms „IN-Projekte“

24.06.2020 17:00 Uhr Vorstellung der deutsch-französischen KinderkisteWdh. am 2.8.2020 17:30 Uhr

Ausschreibungen

Das Deutsch-Französische Jugendwerk vergibt jedes Jahr den Tele-Tandem®- Förderpreis, um besonders innovative, kreative und interaktive deutsch-französische Schulprojekte auszuzeichnen und die Arbeit mit neuen Medien besonders zu würdigen. Der Preis ist mit 1000 € dotiert, die je zur Hälfte an die beteiligte Partnerschule in Deutschland und Frankreich gehen. Mehr Informationen und Bewerbung: > www.tele-tandem.net/foerderpreis/

Unterrichtsprojekt in Zusammenarbeit mit dem DFJW und Educ’ARTE

Das DFJW und Educ’ARTE möchten für das Schuljahr 2020/2021 zehn deutsch-französische Tandem-Klassen (10 französische und 10 deutsche Klassen) bei der Umsetzung eines gemeinsamen Projekts begleiten. Ein Treffen der Klassen während der Umsetzung des Projekts ist möglich, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Das Projekt kann also auch gänzlich auf Distanz realisiert werden: > Informationen und Bewerbung

Open Closed Borders – Grenzgängerfestival

Dienstag, 23. Juni 2020

Grenzgänge zwischen Realität und Fiktion #1

24. Juni 2020 19:00 h: > Gespräch: Erinnerung, Imagination und biographische Konstruktion im Film
Mit Juliane Ebner, René Frölke und André Siegers
Moderation: Dorothee Wenner
20:15 h | Uraufführung von »Durchgangslage« & Gespräch mit Dorothee Wenner
Rahmenprogramm //open : closed borders// #4

Mit Juliane Ebners Film »Durchgangslage« beginnt eine Reihe von vier Abenden
mit im Grenzgänger-Programm geförderten Filmen und anschließenden Gesprächen zu filmischen Formen zwischen Dokumentation und Fiktion sowie zu der (Re-)Konstruktion von Biographie und Geschichte. Im Juli folgen die Filme »Le Beau Danger« von René Frölke, »Souvenir« von André Siegers und »Havarie« von Philip Scheffner.

»Durchgangslage« erzählt von den Exzessen der Gewalt im Zuge der postjugoslawischen Kriege: Der auf Tuschezeichnungen basierende Animationsfilm sucht nach dem Punkt, an dem hätte verhindert werden können, was nicht hätte geschehen dürfen. Ausgangspunkt ist die bebende Gegenwart, die ungewisse Zukunft, die Frage nach Wiederholungen und der Blick auf persönliche Begegnungen. Nicht von offizieller Geschichtsschreibung, sondern individueller Wahrnehmung erzählend geht der Film auf Spurensuche.

»Durchgangslage«
Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Serbien 2020 | Länge: 30 min | Regie, Kamera, Drehbuch, Zeichnung, Animation, Sprache: Juliane Ebner | Postproduktion: Manfred Miersch | Musik: Alma Luise Schnoor | Lektorat: Friedemann Stengel

Die letzte Veranstaltung am 29.7. ist HAVARIE von Philipp Scheffner, Pong-Film. Das ist eine deutsch-französische Produktion.
Am 15.7. läuft LE BEAU DANGER von René Frölke.
Morgen findet das Live-Gespräch auch mit René Frölke statt.

Pierre Lemaître, Trois jours et une vie

Montag, 22. Juni 2020

Gerade ist bei Ernst Klett Sprachen das > Dossier pédagogique zu Pierre Lemaître – die Lektüre ist ebenfalls bei Ernst Klett Sprachen erhältlich – > Trois jours et une vie  erschienen.

<<< Pierre Lemaitre,  > Trois jours et une vie
Lektüre 219 Seiten ISBN 978-3-12-592337-

Der beste Rat unserer Redaktion, den wir gerne in jedem Blogbeitrag wiederholen würden, lautet, sobald wie möglich einen ganzen Roman lesen! Bei unserem Redaktionsleiter war das damals Albert Camus, Le mythe de Sisyphe, woraus ein Referat entstand, 2 Schulstunden mit reichlicher Diskussionsgelegenheit bekam er dafür. Ein Ereignis – abgesehen von diesem Blog – mit Fernwirkung: Das Ergebnis u. a. : H. W: > Albert Camus. Kunst und Moral.

Verena Plomer, Pierre Lemaitre > Trois jours et une vie – für Lehrer/innen ->>>
> Dossier pédagogique von Verena Plomer + Klett-Augmented
111 Seiten – ISBN 978-3-12-592340-9

Das so frühzeitig wie mögliche Lesen eines ganzen Romans prägt die Französisch-Schullaufbahn und ist eine Versicherung gegen lustloses Abwählen des Faches Französisch, bevor man wirklich mal ein ganzes Buch gelesen hat. Dazu > Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun? – 24. März 2019.

Und mit dem Roman von Pierre Lemaitre, > Trois jours et une vie geht das besonders gut. Weil die Geschichte so wahnsinnig spannend ist. Bei Krimis zeichnet sich ja immer irgendwie die Lösung ab, der Milchmann, der Zeitungsmann oder dieser und jener, man merkt schnell dass der Autor freundlicherweise einige Spuren gelegt hat, die schnell zum Täter und zur Lösung des Falles führen. Lemaitre legt auch Spuren, die überlesen aber alle, die nicht extrem hellwach sind. (1) Und > Pierre Lemaitre bedauerte in unserem Gespräch – daraus hat Ernst Klett Sprachen eine Übung gemacht: > Dossier pédagogique , S. 95 f. -, dass die Lösung im vorletzten Satz steht, sie hätte im letzten Satz stehen sollen.

Wie wird zum ersten Mal ein ganzer Roman gelesen? Man fängt an und > schlägt nur die Wörter nach, die man wirklich zum Verständnis des Textes braucht – also keineswegs nicht alle nachschlagen, viele Vokabelfragen werden sich von selbst klären… und es gibt ja auch die Annotationen. Im Übrigen, wird die Blicke auf die Annotationen und in das PONS-Wörterbuch immer seltener werden, erstens weil das relevante Vokabular schon sitzt und zweitens, weil die Geschichte den Leser so derartig in ihren Bann zieht, dass man schnell weiterkommen will, man wird in die Geschichte buchstäblich hineingesaugt: Es ist auch gar nicht so einfach > über die Geschichte zu schreiben, ohne dem Leser den Gang der Dinge oder sogar die Lösung zu verraten. Aber man kann schon mal sachte notieren und berichten, wie Lemaitre diese unglaublich elektrisierende Spannung aufbaut. Zunächst ist es eine Geschichte und welche Umstände, Personen, Ereignisse, Gefühle, etc. führen dazu, dass Spannung entsteht?

Was man alles aus dieser Lektüre machen kann! Sind 20 Schüler/innen im Kurs… Da gibt es die ganze Bandbreite: Zwei schreiben ein Bericht über den Bekanntgewordene, sei es als Zeitungsnotiz oder als Bericht per Mail an einen Freund Da kann man sich anhand des> Dossier pédagogique von Verena Plomer viele weitere Aufgaben, mit denen der Fortgang der Lektüre im Unterricht erschlossen werden kann. Das wird dann ein richtiger Grundkurs zum Thema Was ist Literatur?  Denn in diesem Buch eingeschriebene Spannung erblüht erst wirklich, wenn gelesen wird; die einen merken einiges etwas früher, die anderen müssen wirklich bis zum letzten Satz – und das sind fast alle – lesen. Man muss zuerst ein wenig den Berg hinauf, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt rollt die Lektüre von selbst.

(1) Hier folgt noch ein Absatz über das Wiederlesen von Büchern:  Lemaitres Roman > Trois jours et une vie eignet sich sich ganz vorzüglich zum Wiederlesen. Ab wann legt er Spuren? Ab wann gibt es die ersten Indizien – die man überlesen hat. DAS wäre ein äußerst spannendes Referat – und ganz nebenbei lernt man, was es bedeutet ein Buch nochmal zu lesen. Jeder hat so seine > livres de chevet. bei unserem Redaktionsleiter ist es A. Camus > La chute oder Michel de Montaigne, > Les essais, > den wir 2009 besucht haben.

Französich-Lektüren - Ernst Klett Sprachen

Auf unserem Blog:

> #Confinement # CoronaVirus und die Literatur I – 10. Mai 2020

> Nachgefragt. Anne-Sophie Guirlet-Klotz: Lire une lecture française en temps de confinement – 23. April 2020

> #Confinement #ondoitrelire – 21. Juni  2020

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent – 19. September 2017

Jean-Noël Jeanneney, Virus ennemi. Discours de crise, histoire de guerres. Collection Tracts, Série Grand format, Gallimard 2020.

Montag, 22. Juni 2020

french german 

Recherches en Esthétique N° 25 : Montage et assemblage

Sonntag, 21. Juni 2020

BiRecherches en esthétiquessher sind 25 Ausgaben erschienen: > Recherches en Esthétique.

Im Januar 2020 erschien die N° 25 > Montage et assemblage

L’éditorial de Dominique Berthet: “Si d’une manière générale le montage est associé au cinéma, en tant qu’addition « de morceaux tout faits » comme disait le cinéaste soviétique Eisenstein, il concerne naturellement d’autres arts dont la peinture, le collage, le photomontage, la photographie, les happenings, le théâtre, la danse, etc. Le montage permet d’organiser des rapports inédits, de créer des liens anachroniques entre des éléments hétéroclites et étrangers les uns autres. Il suppose des passages d’un monde à un autre, des pénétrations, des glissements. Il produit aussi bien des rapprochements que des écarts, il ouvre sur une multiplicité de possibles. Il est considéré comme une caractéristique de l’esthétique de la modernité tant il a été généralisé au cours du XXe siècle.

L’assemblage de son côté suppose une non-homogénéité. Il implique la juxtaposition, la superposition, l’accumulation, la simultanéité de structures et de matériaux divers. Il affirme aussi une rupture avec la conception illusionniste et donc classique de l’art. Il relève d’un travail de construction qui passe par des choix et renvoie à l’intention de l’artiste qui met en rapport des éléments hétérogènes. L’assemblage crée des dialogues et des tensions, des relations et des échos.

Le montage et l’assemblage ont recours à des fragments divers, fragments du monde, du réel, que l’artiste combine, associe, organise dans l’objectif de produire de la surprise, de l’étonnement, du non connu. L’objectif de ces procédés est de faire surgir l’insolite, l’inattendu.  […]”

Auf unserem Blog >  Jean-Paul Sartre. Michel Sicard et ses entretiens avec Heiner Wittmann.

Heiner Wittmann, Du montage-livre aux assemblages mobiles de Michel Sicard, poète et plasticien, in : Recherches en Esthétique: Montage et assemblage,, Revue du C.E.R.E.A.P, Nr. 25, Januar 2020 (121-133).

— , Construire l’imprévisible. Une brève esthétique de l’architecture, in: > Recherches en esthétiques, Revue du C.E.R.E.A.P., > L’imprévisble Nr. 15, Novembre 2009 (73-80) >  www.france-blog.info/kultur/limprevisible-une-petite-esthetique-de-larchitecture

—, L’utopie, critique et progrès sociaux, in: > Recherches en esthétiques, Revue du C.E.R.E.A.P., > Utopies Nr. 11, Octobre 2005 (35-41)

—, La photographie de l’ailleurs: une esthétique de la vue, in: Recherches en esthétiques, Revue du C.E.R.E.A.P., > Ailleurs Nr. 10, Octobre 2004 (11-20).
La photographie de l’ailleurs : Une esthétique de la vue

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