Kategorie: Europe
L’interview de François Hollande du 14 juillet 2015
La crise en Grèce et les relations franco-allemandes (IX)
La crise en Grèce et les relations franco-allemandes (VIII)
www.france-blog.info ist noch in Berlin unterwegs… Das Schreiben auf dem Tablett ist nicht so komfortabel wie am Büro-PC…
Eben hat unser Blog getwittert:
https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/620873652976939013
Das sind 140 Zeichen, damit kann man ungefähr in Worte fassen, was in Brüssel passiert ist, und wie das Ergebnis interpretiert werden könnte. David Revault d’Allonnes, Jean-Pierre Strobants und Cécile Ducourtieux haben in der heutigen Ausgabe von LE MONE, 14. Juli 2015, die gestern mittag in Paris erschienen ist unter dem Titel „La nuit où l’Allemagne a fait plier Tsipras“ über die Vorgänge berichtet, die in Brüssel in den Morgenstunden des 13. Juli zu der Einigung der Eurogruppe geführt haben. U. a. schreiben die drei Journalisten über die Rolle Frankreichs „L’accord a été arraché au finish, grâce à l’obstination des Français.“ In der Uberschrift steht aber, Deutschland habe Tsipras zum Nachgeben gebracht, hat am Ende Frankreich Deutschland überzeugt, dass ein Grexit unter allen Umständen zu vermeiden sei.
Da erinnert sich der Blogger gerne daran, dass er Historiker ist. Wie est denn nun gewesen? Werden uns einst die Archive oder heute die Augenzeugen erzählen, dass es doch eine deutsch-französische Arbeitsteilung gab. Deutschland drohte umissverständlich mit dem Grexit, auch wenn das Schäule-Papier vielleicht nur ein älteres Papier, das das Denkspiel unternahm, was wäre wenn, und dann „zufällig“ am Samstag auftauchte… ? Und Frankreich betonte genauso unmissverständlich den europäischen Faktor, den Zusammenhalt Europas, die Mitglieder lassen kein anderes fallen… Offensichtlich war die Europa-Vision, der Zusammenhalt bei den griechischen Reformern bisher nicht angekommen? Man könnte auch bei der deutschen Verhandlungsführung Unterschiede zu Frankreich erkennen. Aber soweit waren wir schon letzte Woche mit einem Tweet des Frankreich-Blogs (wird hier zitiert, wenn www.france-blog.info wieder vor einem PC sitzt). Hollande betonte die Zugehörigkeit Griechenlands zum Euro, und Deutschland pochte auf die Einhaltung der Regeln. Hätten alle nur die Historie der bisherigen Rettungsversuche und das griechische Nein im Kopf gehabt, wäre der Grexit ganz nahe gewesen. Haben die Visionen für die europäische Einigung gesiegt? Wie > Fredéric Lemaître, LE MONDE, im Interview mit unserem Blog gestern bestätigte, la messe n’est pas encore dite.
Meine Schülerinnen und Schülern würden jetzt ihre Linkliste mit den französischen und deutschen Medien hervorkramen, und nachgucken, welch ein Meinungsbild sich zur deutsch-französischen Kooperation bei diesem Gipfel ergibt. > PONS hilft dabei sehr gerne.
La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (VII) – Interview mit Frédéric Lemaître, LE MONDE
La conférence de presse du président de la République à l’issue du Sommet de la Zone Euro :
Nachgefragt: www.france-blog.info hat heute vormittag Frédéric Lemaître, Korrespondent von LE MONDE in Berlin, nach seiner Einschätzung der Ergebnisse von Brüssel befragt. Wir haben unter die unterschieldiche Ansätze Frankreichs und Deutschlands gespochen: Bei seiner Ankunft in Brüssel sagte Präsident Hollande „L’enjeu, ce n’est pas seulement la Grèce, l’enjeu, c’est l’Europe. La France va tout faire pour trouver un accord ce soir“, während Frau Merkel erklärt, es werde harte Diksussionen geben es werde keine Einigung um jeden Preis geben.
Wenn das Parlament in Athen und der Bundestag bei Ihren Abstimmungen die Verhandlungsergebnisse vom 13. Juli akzeptieren und umsetzen, könnte, so F. Lemaître, die deutsch-französische Kooperation gestärkt daraus hervorgehen: Aber la messe n’est pas encore dite.
Frédéric Lemaître hatte zusammen mit zwei Kollegen nach dem Treffen am 6. Juli in Paris von Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merker in LE MONDE eien ausführliche Interpretation ihres Pressestatements verfasst, das wir hier dokumentiert haben: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV).
Les résultats du sommet de la Zone EURO 12 / 13 juillet 2015
et la coopération franco-allemande
Interview avec Frédéric Lemaître Le Monde, correspondant à Berlin
enregistrée pour www.france-blog.info par Heiner Wittmann :
Diese Fragen haben wir Frédéric Lemaître heute gestellt:
Comment interprétez-vous le résultat et la portée du référendum en Grèce du 5 juillet? Le 7 juillet, vous constatez au MONDE :
„Entre la Grèce et l’Allemagne , le divorce est prononcé.
Une sortie de la Grèce de l’euro aurait des conséquences graves? Ce serait un echec pour l’europe, pourquoi le Présient Hollande tient absolument à l’éviter?
Aujourd‘ hui, lundi 13 juillet, Un compromis-accord au tout dernier moment. La France et l’Allemagne peuvent-elles en être satisfaits?
S’agit-il d’un compromis ? Ou plutôt d’un accord, les membres opposés au compromis ont finalement suivi la France ?
Le 12 juillet, vous avez ecrit au MONDE : „L’Allemagne, contrairement à la France, ne fait pas confiance à Athènes pour la mise en œuvre de ses réformes. De plus, elle les juge insuffisantes.“
François Hollande a dit en arrivant à Bruxelles: „L’enjeu, ce n’est pas seulement la Grèce, l’enjeu, c’est l’Europe. La France va tout faire pour trouver un accord ce soir“ tandis que Merkel disait: „Il y aura des discussions dures, et il n’y aura pas d’accord à tout prix.“ Des divergences, des dissonances franco-allemandes ?
Le 12 juiller, vous constatez,au MONDE „Le dossier grec divise Paris et Berlin, “ pour ajouter tout de suite : „Le gouvernement allemand ne voit pas d’un mauvais œil l’aide apportée par Paris à la Grèce pour que le gouvernement d’Alexis Tsipras formalise ses propositions. «
Tout ce qui permet de rapprocher Athènes des demandes de ses partenaires européens est une bonne chose“ dit-on à Berlin. – Berlin
insistait sur les règles que la Grèce doit observer, tandis que la France s’appuyait sur une vision de l’Europe ?
Qu’est-ce qui a rendu les négociations à Bruxelles cette nuit si difficiles?
La coopération franco-allemande est-elle sorti indemne de cette nuit ?
Ce sommet et ses résultats va-t-elle modifier la gestion De l’euro ? Ce serait enfin une occasion de réformer les structures… Introduire une gestion europénne de la monmaie qu’on omis/oublié, il y a 25 ans.
La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (VI)
Vgl. > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)
Die vielen Reden, die vielen Meinungen, die vielen Tweets, die vielen Stellungnahmen, das Durcheinander der vielen Stimmen zur Griechenlandkrise werden in diesen Tagen oft aus nationaler Sicht verbreitet, und es geht immer wieder nur um Zahlen und das Geld, der EURO steht im Mittelpunkt, und dabei wird der Beweggrund für die Einführung des EURO in Griechenland vergessen. Es ist die Geschichte Griechenlands, die Geschichte der Demokratie, die es unumgänglich machen, dass dieses Land zu Europa und der EU dazugehört. Solidarität und Verantwortung hat Präsident Hollande von allen angemahnt, von allen Beteiligten. Ohne Zweifel gab es Unstimmigkeiten beim Beitritt Griechenlands zum Euro 2000, aber alle Beteiligten hatten auch Zeit genug, Probleme zu erkennen und miteinander zu behandeln. Als vor fünf Jahren die Gipfelrettungspolitik einsetzte, wurde sie nur in Ausnahmefällen von europäischen Visionen begleitet. Jetzt ist es soweit gekommen, dass die Kritik an den Rettungsmaßnahmen für die griechische Wirtschaft die Parteien unterstützt, die in Bausch und Bogen den Euro überhaupt ablehnen. Europa muss sich auf seine Werte besinnen. Haben Frankreich und Deutschland im > Jubeljahr des 50. Geburtstages des Élysée-Vertrages (67 ! Artikel auf diesem Blog) nicht ständig daran erinnert, dass die deutsch-französische Kooperation im Dienst Europas und damit seiner Einigung steht? Der aktuelle Stand der Griechenlandkrise ist DIE Bewährungsprobe für Berlin und Paris. „Angela Merkel va jouer un rôle décisif et devra expliquer pourquoi on doit soutenir la Grèce,“ schreibt Thibaut Madelin in Les Échos: > Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42.
Premierminister Tsipras ist in der wenig beneidenswerten Lage, nach dem Referendum, den Griechen sagen zu müssen, es muss gespart werden, oder andersherum, er könnte sagen, wenn das dritte Rettungspaket kommt, kann überhaupt wieder etwas ausgegeben werden, ansonsten würden die Banken geschlossen bleiben?
Beide Regierungen könnten mit wenigen Tweets dazubeitragen, dass man bei der Suche in Twitter ihre Vision zu Europa > Europe Merkel Hollande findet:
https://twitter.com/RFI/status/618160778286252034
Zur Interpretion ihrer Presseerklärung am 6. Juli: > La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)
Wenn das Abschiedstweet eines Finanzministers 18000 Mal retweetet wird, dann würden Tweets aus dem Elyseepalast und dem Bundeskanzleramt eine ähnliche Aufmerksamkeit finden:
Sind die französischen und deutschen Positionen so weit auseinander?
https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616505412473520128
> Berlin commence à entrevoir des signes positifs venant d’Athènes
Thibaut Madelin – Les Échos Le 08/07 à 18:55, mis à jour le 09/07 à 10:42
Brüssel 7. Juli 2009 „LE PRESIDENT : Que voulons-nous ? Que la Grèce reste dans la Zone Euro. C’est l’objectif. Pour y parvenir, la Grèce doit faire des propositions sérieuses, crédibles. Nous les attendons. Elles ont déjà été énoncées, elles doivent être précisées. C’est l’enjeu de la réunion de ce soir.“
Zu Beginn des Gipfels am 5. Juli in Brüssel hat sich Präsident Hollande vor der Presse geäußert: „“Nous devons faire preuve de solidarité, de responsabilité et de rapidité“ :
Wieder eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – schreiben, 10 Zeilen:
Oder vorher mal in den Text des Interviews sehen.
und dann die anschießende Pressekonferenz:
Noch eine Hörverstehensübung mit Unterstützung von PONS. Anhören, vielleicht auch zweimal anhören, dann einen kurzen Bericht – wie für eine Zeitung – auf einer Seite schreiben:
Oder vorher mal in den Text der Pressekonferenz sehen.
https://twitter.com/RegSprecher/status/618457382520291328
https://twitter.com/WELT_Economy/status/619042559470338048
Und auf der Website von ntv diskutiert Hubertus Volmer Die Frage, ob es für ein 3. Rettungspaket eine Mehrheit im Bundestag gibt:> Für ein „Ja“ braucht Merkel eine neue Story
La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (V)
> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes (IV)
> L’Europe se fixe une « ultime date butoir » pour décider du sort de la Grèce – LE MONDE 8 juillet 2015
Jetzt gibt es doch noch einen Aufschub für die griechische Regierung – bis zum nächsten Sonntag. Griechenland wird um Hilfsmittel aus dem EMS bitten, muss aber dafür bis Donnerstag Reformvorschläge auf den Tisch legen. MIttlerweile habe die Europäische Kommission schon ein Szenario für den Grexit erstellt.
https://twitter.com/tsipras_eu/status/618697884620468224
Alle 28 Staats- und Regierungschefs werden sich am nächsten Sonntag treffen.
Le Monde berichtet, der Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sehe zwei Wege: Entweder werden die grichischen Maßnahmen als serös eingeschätzt – darüber wollen die Finanzminister der Euro-Gruppe am Samstag beraten – und der EMS hilft Griechenland, damit die Banken wieder geöffnet werden können. Oder die Maßnahmen seien nciht konkret genug, dann würde es zum Grexit kommen.
Wie war das noch? In den Verträgen ist kein Exit geregelt. Kann die Kommission Griechenland einfach aus dem Euro hinauswerfen?
https://twitter.com/zeitonline/status/618285013491187717
Verschiedene Medien, wie hier die ZEIT, deuten an, dass innenpolitische Gesichtspunkte für Hollande ein Rolle spielen, um Griechenland im EURO zu behalten. So wie er ein Frohlocken der FN verhindern will, sollte auch auch die Bundesregierung einer Schwächung der Eurzone durch einen Grexit entschieden entgegentreten, um hier das Frohlocken der AfD zu verhindern.
https://twitter.com/LeHuffPost/status/618490551005020160
Präsident Holland zeigt sich entschlossen:
https://twitter.com/fhollande/status/618533335363678208
https://twitter.com/FazitBlog/status/618495099740229633
Und noch eine Stimme – DKultur, die das Verhältnis Hollandes zu Merkel untersucht:
https://twitter.com/DKultur/status/618321362692800512
Wird die Panoramafreiheit gerettet?
Stichwort: > Panormafreiheit – Wikipedia
Sonder-Newsletter der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst: > Die Debatte um die Panorama-Freiheit – ein Versuch der Versachlichung
Dieser Beitrag könnte auch die Überschrift haben Twitter (III) – mit dem hier die Vorteile von Twitter demonstriert werden- , weil hier das letzte Tweet des EU-Kommissars für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther H. Oettinger zitiert wird und wir gleich in einer Antwort an ihn per Tweet nachfragen, ob er das wirklich verspricht.
> Artikel auf unserem Blog über das Twittern, gazouiller, Zwitschern.
> La crise en Grèce et les relations-franco-allemandes und Twitter
<<<< Hashtag > #urheberrecht
Auf ihrem Blog weist die Abgeordnete der Piraten im Europaparlement > Julia Reda auf die Gefahr hin, dass die Panormafreiheit – nicht zu verwechseln mit > Open Access – künftig in Europa eingeschränkt werden könnte:
> Panoramafreiheit in Gefahr. Gestern berichtet der SPIEGEL online, ein Großteil der Abgeordneten des EU-Parlaments sei für die Beibehaltung der Panoramafreiheit.
Sie berichtet über den Rechtsausschuss des Europaparlaments der am 16. Juni ihren Bericht über die Evaluation des EU-Urheberrechts angenommen hat: „Zu den meisten Punkten meines Berichts konnte ich gemeinsam mit allen Fraktionen Kompromisstexte aushandeln, zu einem Thema konnten wir uns aber nicht einigen: dem Recht, Abbildungen öffentlicher Gebäude oder Skulpturen frei zu verwenden, der so genannten Panoramafreiheit.“ Sie zeigt auf ihrem Blog eine Karte mit dem heutigen Stand der Panoramafreiheit. Ihr Ziel war es, die Panoramafreiheit, so wie sie z. B. in Deutschland exisitert, in allen EU-Mitgliedsstaaten durchzusetzen. Nun hat aber der Abgeordnete Jean-Marie Cavada (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa ) einen Änderungsantrag eingebracht, der zur Folge hätte – wenn das Europaparlament diesem Antrag, also dem Bericht von Reda folgen würde, dass alle kommerziellen Nutzung von Abbildungen öffentlicher Werke, auf eien nichtkommerzielle Nutzung eingeschränkt oder verboten werden. Das hat gravierende Auswirkungen auf alle Fotos mit Gebäuden, die auf beispielsweise auf Facebook hochgeladen wurden. Bekanntlich sichert Facebook sich das Nutzungsrecht an allen Fotos, die man dort hochlädt. Je4des Foto ist ein Geschenk an Facebook. Und mit dem Hochladen sichert man Facebook zu, dass man alle Rechte an dem Foto besitze, wenn das nicht mehr so ist, kann man sich die Folgen, nein die fotografierten Gebäude schwarz ausmalen, deren Urheber noch keine 70 Jahre tot sind.
Am 9. Juli, so berichtet Reda, werde das Plenum des Europaparlaments über ihren Bericht zur Urheberrechtsreform abstimmen. Das neue Gesetz, eine EU-Richtlinie kommt aber von der Kommission wohl im Herbst. Der wiederum wird vom Parlament und den EU-Staaten verhandelt, und beide müssen sich einigen.
Es gibt Hoffnung, so SPIEGEL online am 2. 2.2015: > Panoramafreiheit: Mehrheit im EU-Parlament offenbar gegen Foto-Einschränkungen
https://twitter.com/Senficon/status/616713997530705921
Amtlich? Eben vor 10 Minuten twitterte EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft Günther H. Oettinger:
https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/616900165786578944
> Wir brauchen ein europäisches Urheberrecht, auf das wir uns verlassen können. – Blog von Klett-Cotta
L’Europe et la Grèce
> http://bnf.libguides.com/europe **** – Page de la Bibliothèque Nationale à Paris
Photos: > Entretien suivi d’un déjeuner avec Mme Angela MERKEL, Chancelière de la République fédérale d’Allemagne. – Site du Palais de l’Élysée
Laut der letzten Meldung des SPIEGEsL > Streit mit Griechenland: Merkel schlägt moderate Töne an zeigten sich die Bundeskanzlerin und Präsident Hollande in Bezug auf Griechenland zuversichtlich.



