Archiv für die Kategorie 'Europe'

Macht Bildung!
Nachgefragt: Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur

Dienstag, 23. April 2013

Ulrich Commerçon ist Minsiter für Bildung und Erziehng im Kabinett II von > Annegret Kramp-Karrenbauer. Er stammt aus Homburg/Saar Ausbildung und hat Slawistik, Politik, Philosophie und Neueren Geschichte studiert.

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Herrn Minister Commerçcon in seinem Ministerium einige Fragen zu stellen.

Wir haben ihn nach dem Programm seines Ministeriums für die Feierlichkeiten rund um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags gefragt. Minister Commerçon hat von einer „Frankreich-Strategie“ seines Ministeriums gesprochen: Was möchte er damit erreichen? Er spricht von individueller Mehrsprachigkeit an den Schulen im Saarland. Was meint er damit? Sein Ministerium will Kooperationen im Vorschul-, Schul- und Ausbildungsbereich verstärken. Was wird unternommen? Außerdem erwähnt Minister Commerçon Auf- und Ausbau binationaler Qualifizierungs- und Weiterqualifizierungsmaßnahmen für Berufe im Erziehungs- und Bildungsbereich. Welche Initiativen gibt es zu diesem Thema? – Minister Commerçon erwähnte auch die erfolgreiche Arbeit mit dem deutsch-französischen Geschichtsbuch.

Außerdem haben wir auch gefragt: > Herr Minister, Ihr Blog im Internet trägt die Überschrift Macht Bildung! An wen richtet sich dieser Aufruf? Wir wollten auch wissen: Welche Bedeutung haben die sozialen Medien für die Politik?

> Ulrich Commerçon – Twitter

Politik- ganz nach dran:

oder

> http://www.macht-bildung.de/

> Ministerium für Bildung und Kultur | Saarland.de

Damit ist das Saarland auf diesem Blog mit drei interviewten Mitgliedern der Landesregierung allen anderen Bundesländern voraus.

Interview: Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten

Dienstag, 23. April 2013

Am vergangenen Freitag hatten wir eine Gelegenheit, Fragen an Frau Helma Kuhn-Theis, Bevollmächtigte der Landesregierung im Saarland für Europaangelegenheiten stellen zu dürfen. Wir haben mit ihr über Europaangelegenheiten und die Großregion, über die Förderung des Französischunterrichts und über das 85 km entfernte Atomkraftwerk Cattenom gesprochen.

Bei Ihrer Ernennung im Mai 2012 hat Frau Kuhn-Theis gesagt: „Ich möchte unsere Großregion mit nach Brüssel nehmen, aber auch Brüssel mit in die Großregion tragen.“ Wir haben sie gefragt, wie sie das im politischen Alltag macht?

In diesem Jahr wird 50-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages gefeiert. Die Regierungen in Berlin und Paris feiern ein deutsch-französisches Jahr. Was passiert konkret in einem Bundesland wie im Saarland? Wie können die Beziehungen zu Frankreich gefördert werden?

Beim > Besuch der Eichenlaubschule in Weiskirchen (Website der Eichenlaubschule) hat Frau Kuhn-Theis kürzlich Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der deutsch-französischen Aussöhnung erklärt. Der Beginn dieser Wiederannäherung 1945 und dann der Vertrag von 1963, der diese Aussöhnung besiegelte sind heute für Schüler weit weg, wie kann man ihnen heute die Bedeutung des Élyséevertrags verständlich machen? Und wir haben sie auch gefragt, wie kann man Schülern am besten überzeugen, Französisch zu lernen? Reichen Appelle? – In Dillingen hat sie Schülerinnen und Schülern gesagt: „Die gelebte deutsch-französische Zusammenarbeit ist eine historische Einzigartigkeit und alles andere als selbstverständlich. Diese Errungenschaft müssen wir uns täglich neu bewusst machen.“ Findet das wirklich statt?

Europapolitik kann in der EU kein Land, keine Region alleine machen. Wir haben Frau Kuhn-Theis gefragt, wo sie für Ihre politischen Pläne die besten Partner hat?

83 km fährt man von Saarbrücken zum Atomkraft Cattenom, ein Reizthema dies und jenseits der Grenz, hier der Atomausstieg – alleine kann man nicht aussteigen?, in Frankreich ist davon keine Rede, kann man da überhaupt von einer europäischen Energiepolitik sprechen? In diesem Zusammenhang haben wir Frau Kuhn-Theis nch ihren Vorstellungen gefragt.

> Helma Kuhn-Theis – Facebook

Auf der Website der Landesregierung des Saarlandes:

> Das Saarland in Europa
Die Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten des Saarlandes Helma Kuhn-Theis
> EU-Bevollmächtigte Kuhn-Theis zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags: Die Jugend für die deutsch-französische Zusammenarbeit neu gewinnen.

Auf unserem Blog:
> L’interview (I): Hervé Kempf, LE MONDE, répond à nos questions sur l’énergie nucléaire
> L’énergie nucléaire en France et sa pérennité

„SaarLorLüx“ am 15. April 2013 um 18.50 Uhr im SR Fernsehen

Donnerstag, 11. April 2013

Nicht verpassen! SaarLorLüx SR Fernsehen

· Arbeit: Jobs auf der anderen Seite der Grenze

In Kehl hat das erste deutsch-französische Arbeitsamt eröffnet. Es ist spezialisiert auf die Vermittlung von Jobs auf der anderen Seite der Grenze. I Interview: Frédérique Genton, Personal- und Unternehmensberaterin

· Sport: Fußball-Liebe kennt keine Grenzen

Seit 1998 besteht eine Fan-Freundschaft zwischen dem 1. FC Saarbrücken und dem AS Nancy. Die Lothringer spielen zurzeit in der ersten französischen Liga, die Saarländer sind drittklassig. Trotzdem feuern regelmäßig Nancy-Fans den FCS im Stadion an – nicht nur im Ludwigspark, sondern auch bei Auswärtsspielen.

· Ausflug: Frühlingsaktivitäten an der Mosel

Der Frühling beginnt bei uns immer zuerst an der Mosel, da ist es meist am wärmsten.Die Ausflugsschiffe fahren, und auch die Wanderer und Radler bevölkern wieder das Moselufer. „SaarLorLüx“ zeigt besonders schöne Mosel-Landschaften, radelnde ‚Römer’ und gibt Ausflugstipps.

· Übernachtung: Historisches Ambiente in Straßburg

Das „La Célestine“ in Straßburg liegt mitten im historischen Stadtzentrum, nicht weit vom ehemaligen Straßburger Hafen.

Moderation: Susanne Gebhardt

N.B. Wiederholung am 20.04.13 um 17 Uhr

Doch verpasst? > SaarLorLüx SR Fernsehen

La visite du Président de la République à Berlin
La conférence de presse

Montag, 18. März 2013

Conférence de presse conjointe à l’issue de la rencontre avec Mme Angela Merkel, Chancelière de la République Fédérale d’Allemagne, M. José Manuel Barroso, président de la Commission Européenne et des entreprises de l’«European Round Table» (ERT).

> Conférence de presse – site du Palais de l’Élysée

Wird noch ergänzt.

Staatspräsident François Hollande:
Intervention devant le Parlement européen:

Dienstag, 5. Februar 2013

50 ans Traité de l’Élysée
31 articles sur ce blog

Der Sätze aus der Rede des Staatspräsidenten, der schon seit heute vormittag von den Medien zitiert wird, lautet: S’il est vrai que la crise de la zone euro est désormais largement derrière nous, nous sommes loin d’en avoir tiré toutes les conséquences, et ce qui nous menace aujourd’hui n’est plus la défiance des marchés, c’est celle des peuples, et qui ne voit, à travers une suite de déclarations, que l’intérêt national est en train de prendre le pas sur l’intérêt européen.“ Es gilt, gemäß Hollande, einer sochce Tendenz zu begegnen. Seine Rede liest sich, wie ein neuer Aufbruch: „Le moment est venu de lancer le grand chantier de l’approfondissement de l’Union économique et monétaire, la France y est prête. Elle a deux principes, l’intégration et la solidarité.“ Und er fügt u. a. auch hinzu: „Je souhaite que les élections européennes de l’année prochaine, soient l’occasion d’un grand débat sur l’avenir de l’Europe, qui permettra de déterminer les politiques que nous aurons à conduire – sans doute – et surtout l’architecture que nous aurons à proposer.“

„Depuis trop longtemps, l’Europe doute d’elle-même, hésite sur ces choix. Elle met trop de temps à prendre des décisions majeures“, erklärte Hollande. Wenn auch die Eurokrise an Schärfe verloren habe, so weiß der Präsident doch, dass die Zustimmung zu Europa erkämpft werden muss: „S’il est vrai que la crise de la zone euro est désormais largement derrière nous, nous sommes loin d’en avoir tiré toutes les conséquences, et ce qui qui nous menace aujourd’hui n’est plus > la défiance des marchés, c’est celle des peuples, et qui ne voit, à travers une suite de déclarations, que l’intérêt national est en train de prendre le pas sur l’intérêt européen.“

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Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Hinsichtlich der Verteidigungspolitik in Europa hatt Holande nach seiner Rückkehr aus Mali auf eine europäische Verteidigung hingewsen. Er ist der Auffasssung, dass die Europäer angewiesen seien auf eine „lucidité indispensable pour élaborer une stratégie pour conduire une véritable politique extérieure commune, pour avoir une défense européenne“. „La France y est prête“ erklärt er «il est temps d’en finir avec la dispersion des initiatives, de rassembler nos forces et nos moyens, de rapprocher nos industries, d’harmoniser aussi nos positions dans les instances internationales où L’Europe doit parler d’une seule voix“. Hollande ruft Europa zum Handeln auf: „pour résoudre les conflits qui heurte les consciences humaines – je pense à la Syrie -, pour éviter la > prolifération nucléaire – je pense à l’Iran -, pour peser sur les négociations entre Israéliens et Palestiniens. L’Europe ne doit pas attendre les Etats-Unis mais l’Europe doit être déjà là pour hâter la reprise de ces discussions“.

> Staatspräsident François Hollande: Intervention devant le Parlement européen > Site du Palais de l’Élysée

Neben allen politischen Aussagen zu Europa, hat Hollande auch ein klares Bekenntnis zur Europäischen Kultur abgelegt:
„C’est l’Europe de la connaissance, c’est l’Europe des universités, de la recherche, de la culture, qui est attendue. Nous, Européens, nous portons une culture qui va bien au-delà de nous-mêmes. Nous ne devons pas la considérer comme un patrimoine à protéger, mais comme un mouvement à promouvoir. C’est le principe de l’exception culturelle, c’est l’idée que les Å“uvres de l’esprit ne sont pas des marchandises comme les autres, c’est la conviction que l’identité culturelle de nos nations est essentielle, et que le pluralisme, la liberté, doivent être défendus à l’échelle du monde.“

Und er fügte eine Anmerkuing Urheberrecht hinzu: „Une fois encore, à cette tribune, j’appelle, après d’autres, la construction européenne de se donner une dimension culturelle. Ce qui exige de garantir la propriété intellectuelle et les droits d’auteur, de définir ensemble les règles économiques et fiscales pour que les artistes soient rémunérés davantage que ceux qui font circuler leurs Å“uvres, c’est-à-dire les fournisseurs d’accès, de faire que nous ayons une Europe du numérique, où les technologies soient au service d’un projet de civilisation.“

Dieser Artikel wird hier auf dem Blog zweisprachig erscheinen, sobald die Übersetzung der Rede durch die Französische Botschaft in Berlin vorliegt.

> Hollande : „L’intérêt national est en train de prendre le pas sur l’intérêt européen“ – LE MONDE 5.2.2013
> Europe : le grand oral de Hollande à Strasbourg – Les èchos, 5.2.2013
> A Strasbourg, Hollande livre sa conception de l’Europe – France-Info

Wieder – nicht nur Schüler – eine exzellente Hör- Sehverstehensübung: Hören Sie die Rede an und notieren Sie auf einer Seite, was der Präsident gesagt hat. Eventuell nochmal hören, Wörter auf > www.pons.eu nachschlagen und später den Text der Rede lesen, der auf der Website des Élyséepalastes angezeigt wird und auch als PDF-Datei heruntergeladen werden kann:

> Intervention du Président de la République devant le Parlement européen *.pdf

Der Europäische Rat tagte am 18. und 19. Oktober in Brüssel

Samstag, 20. Oktober 2012
[wp-cumulus]
Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Unter der Überschrift > A Bruxelles, M. Hollande et Mme Merkel s’accordent sur un compromis minima LE MONDE, 18.10. 2012, berichten David Revault d’Allones und Philippe Ricard vom Treffen mit François Hollande und Angela Merkel:  „un affrontement musclé“ soll stattgefunden haben.  Hollande macht Druck auf dem Weg zu einer  Bankenunion, während Frau Merkel sich für eine Verschärfung der Haushaltsdiziplin einsetzt.  Diese unterschiedlichen Positionen klangen schon im Interview an, dass der französische Präsident LE MONDE gegeben hatte (LE MONDE,  18. 10.2012)

Die beiden genannten Journalisten berichten ferner, der Präsident habe gesagt, es müsse etwas geschehen, während Frau Merkel „Qualität vor Geschwindigkeit“ bevorzugt. Das ist nichts Neues bei der Kanzlerin, die so immer erst mal Zeit gewinnen will. Eine wirkliches Ziel ist aus ihren Aussagen nie abzulesen, da hat Peer Steinbrück schon Recht, der mit ihr zusammen fliegen würde, aber in den letzt Wochen immer wieder am wahren Ziel der Reise, seine Zweifel zum Ausdruck gebracht hat.  Nun war der Blogger dieses Artikels leider beim Gipfel nicht mit dabei, ist also auf Informationen aus zweiter Hand angewiesen. Liest man den Artikel der beiden Journalisten, die über den Gipfel in Brüssel so präzise berichten, ganz genau, ergibt sich folgendes Bild: Wie gewohnt wurde wieder einmal ein Kompromiss erzielt. Wird es zu einer Bankenaufsicht in der  Eurozone kommen? Man werde eine rechtlichen Rahmen, damit ab Januar 2013 ein Mechanismus gefunden werden könne, die Aufsicht  über die 6000 Banken in Europa realisiert werden könne, soll, so die beiden Journalisten, in der Umgebung des Präsidenten gesagt worden sein.  Wer bremst denn da? Die Bundeskanzlerin? Weil sie die Rekapitalisierung der Banken fürchtet? Andererseits tritt sie auch unmissverständlich für die geplante Bankenaufsicht ein.

Dann nennen beide Journalisten aber doch ein Detail, das einen Einblick in das Verhältnis zwischen  Präsident und Kanzlerin erlaubt: „Signe des temps,“ schreiben sie,  ihr Austausch wirkt sofort angespannt, wenn sie die von den Diplomaten entminten Wege verlassen. Donnerstagmorgen, also am 17. Oktober, hatte Frau Merkel im Bundestag – ihrem Finanzminister Wolfgang Schäuble folgend – und die Ernennung eines Europakommissars für Wirtschafts- und Budgetfragen vorgeschlagen, was ihrem unbedingten Willen zur Kontrolle der Haushalte der besonders der Euro-Länder, die sich in Schwierigkeiten befinden, entspricht. Hollande sagte nach seiner Ankunft in Brüssel, Aufgabe der EU sei es nicht, eine Budgetunion, sondern eine Bankenunion zu schaffen. Ein Kommissar für Budgetfragen, verlange einen neuen Vertrag, soll er hinzugefügt haben. Später hat Hollande seine Ablehnung präzisiert:  Mit einer Budgetkontrolle würde man zu Eurobonds kommen und das würde noch striktere Kontrollen nach sich ziehen, soweit sei man aber noch nicht. – Hat Frau Merkel nicht schon während des Präsidentschaftswahlkampfs in Frankreich Eurobonds strikt abgelehnt? Waren die unterschiedlichen Sichtweisen in Bezug auf die Eurokrise der Grund dafür, dass die Bundeskanzlerin entgegen der ursprünglichen Planung bei diesem Wahlkampf kaum in Erscheinung trat?

In seinem Interview, das Hollande vor seiner Abreise nach Brüssel LE MONDE gegeben hat, zeigte er seine ganzen rhetorischen Fähigkeiten. Auf das angesprochen, was er von Angela Merkel lernen könne, sagte der Präsident : „Elle  est claire. Elle dit des choses… Cela  fait gagner du temps.“ Soweit zitiert, eine sehr treffende Charaktisierung des politischen Stils der Kanzlerin. Aber man muss die vollständige Antwort des Präsidenten auf die Frage der Journalisten zur Kenntnis nehmen: „Et j’ai la même démarche. Alors, ensuite, de nos points de départ, nous cherchons à trouver le meilleur point d’arrivée, C’est plus facile avec des points de départ explicites qu’avec des départ ambigus.“ Und dann folgt eine Bestätigung, von der man nicht so recht weiß, wie sie gemeint ist: „Et on ne peut pas reprocher à Angela Merkel d’être ambiguë!“ Ist sie es, und man kann es ihr nicht vorwerfen? 

„Europäisches Paket“: Frankreich will neuen Kurs für den Aufbau Europas und eine Reform der WWU

Montag, 8. Oktober 2012

Gemäß einer > Meldung der Französischen Botschaft in Berlin: „In seiner Erklärung vor der Nationalversammlung über die neuen europäischen Perspektiven betonte Premierminister Jean-Marc Ayrault die Notwendigkeit, mit der Ratifizierung des Vertrags über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion (SKS-Vertrag) „dem Aufbau Europas einen neuen Kurs zu geben“.“

> Déclaration du Premier ministre sur les nouvelles perspectives européennes au Sénat Vidéo


Hörverstehensübung:

Diese Übung ist zu lang? Stimmt, aber, wenn die folgende Aufgabe bewältigt wird, ist der Gewinn in sprachlicher und auch in inhaltlicher Hinsicht riesig:

1. Video ansehen. 2. Zusammenfassung auf einer Seite verfassen, wo wie > die französische Botschaft es auf deutsch gemacht hat. 3. Den Wortlaut der Rede zur Kontrolle lesen. Oder die Hilfestellung nutzen und die Rede nach dem Betrachten des Videos zuerst lesen, dann ein Resümee schreiben.

> Le discours du Premier Ministre

Download: http://www.gouvernement.fr/sites/default/files/interventions/nouvelles-perspectives-europeennes-assemblee-nationale.pdf

Erweiterung der Übung:

Vergleich der Rede des Premierministers mit der > Rede von Außenminister Guido Westerwelle zum 50. Jubiläum des Goethe-Instituts Paris 3. Juli 2012, Paris.


An der Verteidigung des Euros lässt der Premierminister keinen Zweifel zu: „Ma certitude, c’est que sans l’Europe nous serions isolés et faibles. Que pèseraient une France seule, une Allemagne seule, une Italie seule, face aux Etats-Unis ou à la Chine ? Grâce à la construction européenne, nous sommes la première puissance économique mondiale. Grâce à elle nous avons les moyens de négocier dans les instances internationales pour défendre notre économie, promouvoir nos standards sociaux et environnementaux. Sans l’euro, combien de dévaluations aurions-nous dû subir ?“

Lesen wir weiter: „L’histoire de la France s’est longtemps écrite en Europe contre nos voisins. Elle s’écrit désormais en Europe avec nos voisins, et d’abord avec l’Allemagne. Alors oui, la construction européenne cela sert à quelque chose : la France est plus grande dans l’Europe. Ma volonté, la volonté du gouvernement – et c’est aussi celle des Français qui ont élu le président de la République –, c’est cependant de réorienter le cours de la construction européenne.“

Der Premierminister erinnerte an die Entschlossenheit Frankreichs, das Haushaltsgleichgewicht wiederherzustellen und den ESM zu unterstützen:

„Le fonctionnement de l’Union économique et monétaire devra être réformé, en répondant à trois exigences.

La première, c’est la coordination des politiques économiques de la zone euro au service de la croissance. Il est clair aujourd’hui que le pilier économique et monétaire doit être renforcé. C’est le gouvernement économique que nous réclamons depuis des années. Il est maintenant à l’ordre du jour dans la perspective qui vient.

La deuxième exigence, c’est l’équilibre entre le développement de mécanismes financiers de solidarité et la vigilance budgétaire. La zone euro doit disposer d’instruments budgétaires et financiers communs pour faire face aux chocs externes et permettre aux pays qui rencontrent des difficultés de les surmonter pour retrouver la croissance. Parce qu’il n’y a pas d’Europe sans solidarité. Ca ne peut pas être le chacun pour soi qui trop souvent prévaut.

Le mécanisme européen de stabilité doit, pour commencer, voir son rôle élargi en matière de crise bancaire. Et la France est favorable à la perspective d’une mutualisation d’une partie de la dette par l’émission d’euro bonds. Et il est temps aussi qu’à l’échelle de toute l’Europe – et la France le fera elle-même, sans attendre – une nouvelle législation bancaire sépare la gestion des dépôts des activités à risque. La finance doit être au service de l’économie et non de la spéculation.

Et la troisième exigence, c’est la légitimité démocratique. Il n’y aura pas de renforcement de notre maison commune, pas d’intégration solidaire, sans adhésion des peuples. Dans le processus de décision, l’articulation entre le niveau européen et le niveau national doit faire l’objet d’une attention particulière. Il nous faut garantir l’expression démocratique de l’intérêt général quand il est en jeu.“

Zusammenfassung auf Deustsch: > „Europäisches Paket“: Frankreich will neuen Kurs für den Aufbau Europas und eine Reform der WWU

Die 1-Mann Redaktion des Frankreich-Blogs ist mit den Vorbereitungen für die Buchmesse beschäftigt > blog.klett-cotta.de, wird aber noch die Rede von Premierminister Ayrault mit der > Rede von Außenminister Guido Westerwelle zum 50. Jubiläum des Goethe-Instituts Paris 3. Juli 2012, vergleichen.

Eurozone: Gemeinsame Erklärung des französischen Staatspräsidenten François Hollande und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel

Freitag, 27. Juli 2012

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