Unterrichten in einer Fremdsprache

Während des Referendariats habe ich das Fach Geschichte im bilingualen Zweig des > Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Bonn auf französisch unterrichtet. Das war eine tolle Erfahrung besonders auch aufgrund der bemerkenswerten sprachlichen Kompetenz der Schüler, die ich damals dort kennengelernt habe. Als wir im Freanzösichunterricht über die Verfassung der V. Republik sprachen und einige Artikel davon gelesen haben, meldete sich eine Schülerin und erklärte mit feinstem Französisch, das alles, Präsident vom Volk gewählt, Artikel 16 etc. hätten sie heute morgen schon in einer anderen Stunde mitbekommen. Auf die Nachfrage, worum ging es, erklärte sie: Wir haben über die Republik von Weimar gesprochen, und deren Verfassung sei so ähnlich gewesen, nur dass der Artikel 16 dort die Ziffer 48 getragen habe… Erkenntnis: der bilinguale Unterricht trägt dazu bei, die künstlichen Grenzen zwischen den Fächern transparenter werden zu lassen. Das hat mich am fremdsprachigen Unterricht besonders fasziniert. Soviel zur unwillkürlichen Erinnerung als eben in einem Newsletter von EMILANGUES der Hinweis auf das Kolloquium des Erziehungsministeriums in Paris vom 31. Mai bis 1. Juni 2012 in meinem elektronischen Postkasten landete. Jetzt sind die Ergebnisse dieses Kolloquiums veröffentlicht worden:

> Enseigner les sciences en langues vivantes étrangères : pourquoi ? comment ?

8. Kongress des Frankoromanistenverbandes in Leipzig
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle

Sie finden 130 Fotos vom > Staatsakt in Ludwigsburg am 22. 9. 2012 und von der gemeinsamen > Presse-konferenz mit Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel auf diesem Blog.

Anlässlich der Eröffnung des 8. Kongresses des Frankenromanistentages in Leipzig (19.9.-21.9.2012) unter dem Motto [R]Evolution der Medien hat Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, die Vorsitzende des Verbandes auf unsere Fragen gantwortet.

Frau Professor Oster-Stierle hat einen Lehrstuhl an der Universität Saarbrücken inne und ist dort auch Vizepräsidentin für Europa und Kultur. Der Verband trägt die Bezeichnung Frankoromanistenverband im Deutschen Romanistenverband e.V. Wir haben über diese Bezeichnung gesprochen, und ich habe sie gefragt, wofür ihr Verband steht?

Der Vorschlag für die diesjährige Tagung enthielt eine historische und aktuelle Perspektive. Medien waren in jeder Form schon immer ein Thema romanistischer Forschung. Aber unter dem Eindruck der Neuen Medien rücken die Medienrevolutionen vergangener Jahrhunderte in ein neues Licht? Die Neuen Medien mit ihren Inhalten können selber ein Studienobjekt sein. Zugleich darf man auch fragen, wird in dem Fach Romanistik das Angebot der Neuen Medien bisher zum Vorteil des Faches wirklich genutzt? Blogleser sind manchmal kritisch und finden, dass universitäre Forschung zu weit vom Schulunterricht weg ist. Tatsächlich dauert es lange, bis Forschungsergebnisse in der Didaktik oder gar in den Schulbüchern wirklich angekommen sind. Andererseits möchte ihr Verband die Aufmerksamkeit nicht ur auf die Universität, sondern überhaupt auf das Fach Französisch ziehen. Wie wird das gemacht?

Der Lesetipp:

Patricia Oster-Stierle, > Wir haben genug von euch, und ihr habt genug von uns. Fünfzig Jahre deutsch-französische Freundschaft: Wer erlernt heute noch die Sprache des Nachbarn, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Juli 2012.

In Ludwigsburg wird an diesem Wochenende der 50. Jahrestag der Rede de Gaulles an die deutsche Jugend mit einem > Staatsakt gefeiert. Wie will und kann der Romanistenverband zu einer Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen etwas beitragen?

In ihren Antworten kommt klar und eindeutig der Wunsch zum Ausdruck, mit dem ganzen Gewicht des Verbandes zu einer substantiellen Aufwertung des Französichunterrichts in den Schulen beitragen zu wollen.

In unserem Gespräch wurde die Agenda 2020 genannt.
Wir haben den > Aufruf von Professor Nerlich und seinen Kollegen erwähnt.

Letzter Aufruf: XXe. Festival AMIFRAN du 27.10 au 2.11.2012 à Arad en Roumanie

En Roumanie, on regrette vivement et avec raison qu’aucune troupe allemande participera au XXe. festival AMIFRAN du 27.10 au 2.11.2012 à Arad en Roumanie.

Des troupes de théâtre de

1 Pecs, Hongrie
2) Lycée Scientifique “ Galileo Galilei “ Catania, Italie
3) Lycée “ Xelmirez I “ Saint- Jacques- de- Compostelle, Espagne
4) Club Français de Moscou, Russie
5) Lycée Classique Européen de Catania, Italie
6) Lycée Français de Vienne, Autriche
7) Université de Smolensk, Russie
8) Lycée Elaios de Zaragoza, Espagne
9) Ecole Saint-Louis, Montréal, Québec, Canada
10) Ecole-des- Enfants- de- la- Terre, Waterville, Québec, Canada
11) Heilig Hart & College, Halle, Belgique

participent à ce Festival. Et les Allemands?

En absence d’une troupe allemande, les organisateurs se demandent si une petite délégation, professeurs et élèves, ne serait pas interessée à venir participer à leur festival (27 oct-2 nov) en qualité de „spectateurs actifs“ c’est à dire partager avec l’expérience du festival, participer à toutes les activités sans présenter un spectacle. Ce serait une excellente opportunité de découvrir et „d’attraper le virus du théatre en français“. Les organisateurs savent que cette info paase un peu tard sur le blog, or, “ qui ne tente rien n’a rien“. Il y des courses regulières Stuttgart-Timisoara et Timisoara est à 50 km d’Arad.

> Inscriptions au XX e festival.

> Le Festival – Les éditions – 1994-2011

> Asspociation Roumaine pour la Défense et l’illustration de la langue française

Romanistik und Neue Medien

[wp-cumulus]
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Man darf davon ausgehen, dass heute nahezu jeder Schüler und jeder Student online ist. Zumindest in Facebook. Und zumindest mit der Handhabung von Suchmaschinen mehr oder weniger vertraut ist. Wer aber arbeitet wirklich mit den Angeboten im Internet? Wer schreibt eigene Inhalte für das Internet? Gar einen eigenen Blog. Wer macht mehr als nur Videos ins Mitmachnetz hochladen? Wer nutzt die Webinhalte, den ungeheuren Reichtum der Online-Bibliotheken und Datenbanken, um effizienter und interessanter zu lernen? Wer merkt, dass Wikipedia nicht die Welt ist? Warum sollen Studenten zielführende Recherchemöglichkeiten erst in der Uni lernen?

Der „Eingangstest“ vor einem Vortrag Romanistik 2.0. – Das Mitmach-Internet und die Wissenschaft vor über 100 Studentinnen und Studenten der Romanistik in einer deutschen Universität endete mit einem ernüchternden Ergebnis: Wer hat schon mal eine Suchmaschine bedient? (Alle) Wer hat schon mal in Wikipedia gesucht? (Alle) Wer hat dort schon mal einen Artikel korrigiert? (2) Wer hat schon mal einen Artikel für Wikipedia Artikel verfasst? (0) Wer hat eine Facebook-Seite? ca. 70 %. Wer hat auf Facebook mehr Freunde als im realen Leben? Fast alle. Wer hat schon mal einen Blog gelesen, (ein paar wenige), wer hat schon mal einen Blogartikel kommentiert? (1) Wer hat einen eigenen Blog? (1) Wer hat in Facebook mehr Freunde als im realen Leben? (Fast alle) Wer kennt Gallica.fr? (1). Vielleicht war der Vortrag über Romanistik und moderne Medien für diese Studenten ganz nützlich, weil doch nur einer von ihnen > Gallica – meine Lieblingsseite im Netz – das Online-Portal der Pariser Nationalbibliothek kannte.

Für die Vorbereitung des > Frankromanistentag in Leipzig – 19.9.-22.9.2012 – hat der > Frankoromanistenverband in seinem letzten > Bulletin des Frankromanistenverbandes einen 12-seitigen Aufsatz zum Thema „Romanistik und Neue Medien. Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule“ erschienen. Dieser Aufsatz enthält viele nützliche Informationen, die Schüler in der Oberstufe und vor allem an der Schnittstelle zur Universität über das Internet und vor allem die Recherchemöglichkeiten wissen sollten.

Download des Artikels: > Romanistik und Neue Medien. Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule

Nicht mehr sprachlos mit dem Lernwortschatz
Les relations franco-allemandes

Nie wieder sprachlos mit diesem Lernwortschatz! Überall mitreden können. Dieser Band > Vokabeln und Wortschatz Abi-Thema. Thematischer Lernwortschatz Französisch. Les relations franco-allemandes von Valérie Deinert kommt gerade richtig, um ihn bei allen Gelegenheiten und allen Diskussionsrunden rund um die kommende Gedenktage zum 50. Jubiläum der > Ansprache General de Gaulles an die deutsche Jugend in Ludwigsburg im September 1962 und dann Im Januar 2013, wenn sich die Unterzeichnung des > Elysée-Vertrages zum 50. Mal jährt, immer dabei zu haben. Was sagte de Gaulle auf deutsch? „Man braucht ja nur die Flamme in Ihren Augen zu beobachten, die Kraft Ihrer Kundgebungen zu hören, und bei einem jeden von Ihnen die Leidenschaftlichkeit und in Ihrer Gruppe den gesamten Umsprung mitzuerleben, um überzeugt zu sein, dass diese Begeisterung Sie zu den Meistern des Lebens und der Zukunft auserkoren hat. Ich beglückwünsche Sie ferner, junge Deutsche zu sein, das heißt, [Applaus] das heißt, Kinder eines großen Volkes. Jawohl, eines großen Volkes, das manchmal, im Laufe seiner Geschichte große Fehler begangen hat. (…)Diese jetzt dann ganz natürliche Solidarität zwischen unseren beiden Völkern müssen wir selbstverständlich organisieren. Das ist die Aufgabe der Regierung. Vor allem müssen wir aber ihr einen lebenden Inhalt zu geben, und das ist insbesondere die Aufgabe der Jugend.“

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Diese beiden Jubiläen werden auch ein Anlass sein, eine Bilanz zu ziehen. Was ist in 50 Jahren erreicht worden? Was beabsichtigte de Gaulle, als er Bundeskanzler Adenauer 1963 diesen Freundschaftsvertrag vorschlug? Formal, hinsichtlich der regelmäßigen Treffen der Regierungschefs auf höchster Ebene ist der Vertrag erfüllt worden. Inhaltlich ist er vom Bundestag anlässlich der Verabschiedung des Ratifizierungsgesetzes, das eine Präambel vor den Vertrag setzte, mit Betonung des atlantischen Bündnisses, modifiziert worden. Möglicherweise dachte de Gaulle an eine viel engere Zusammenarbeite mit der Bundesrepublik, eine Zusammenarbeit, an die Nachfolger de Gaulles und Adenauers manchmal eher nur durch das ewige Versprechen, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen, erinnern. Aber andererseits ist es unbestritten, dass z. B. unter Giscard d’Estaing und Helmut Schmidt viele gemeinsame Initiativen Europa ganz erheblich vorangebracht haben. Diesen gemeinsamen Geist sollte man bei einer erneuten Lektüre des Deutsch-französischen Vertrages wiedererkennen und mit neuem Leben erfüllen. Eine gemeinsame Initiative zur Belebung der kulturellen Passagen des Vertrages, besonders hinsichtlich des Erlernens der Partnersprache wäre ein wichtiges Zeichen.

Wie gesagt bei allen Diskussionen anlässlich dieser beiden Jubiläen ist es bestimmt nützlich, diesen Lernwortschatz nicht nur in der Tasche zu haben, sondern ihn auch immer wieder an der richtigen Stelle aufzuschlagen.

Der ideale Wortschatzbegleiter auf dem Weg zum Abi!
Lernen und Nachschlagen leicht gemacht:

Klare, kompakte Lerneinheiten für schnellen Lernerfolg
Mehr als 2000 Wörter und Wendungen zum Thema
Mit zahlreichen Anwendungsbeispielen für perfekte schriftliche und mündliche Formulierungen
Mit umfangreichem Anhang zu den wichtigsten geschichtlichen Ereignissen, Verträgen und Fakten

Valérie Deinert
okabeln und Wortschatz Abi-Thema. Thematischer Lernwortschatz Französisch.
> VLes relations franco-allemandes
11 – 12 / B1-B2
ISBN: 978-3-12-519530-1 (3-12-519530-6)
Titel vormerkbar, erscheint 08/2012

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/234999948977000448

Colmarer Sommermesse „La Foire aux Vins d’Alsace“

1.200 verschiedene Weine und internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene empfangen Sie vom 3. bis 15. August auf dem Colmarer Messegelände.

Seit 1948 gehört die „Foire aux Vins“, die Colmarer Weinmesse zu den Highlights des elsässischen Sommers. Was als regionale Messe für elsässischen Wein in der Colmarer Innenstadt begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einer der größten Messen und Kulturveranstaltungen in ganz Frankreich entwickelt. Mit ihren Weinen und ihren erstklassigen Konzerten ist die „Foire aux Vins“ inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Vom 3. bis 15. August stehen auf dem „Parc des Expositions“ über 1.000 Weine zur Probe bereit und viele internationale Künstler aus der Pop- und Rockszene auf der Bühne.

Die Messe ist der Treffpunkt für Weinliebhaber und Fachleute. 275.000 Besucher wurden im vorigen Jahr an nur elf Messetagen verzeichnet. Auch in diesem Jahr werden Weine von mehr als 500 Winzern neugierige Verkoster finden. Auf der technischen Fachausstellung werden 60 Aussteller mit land- und weinwirtschaftlichen Geräten sowie 280 Aussteller aus Handel und Handwerk vertreten sein.

Seit 1957 werden parallel zur Messe zudem Konzerte veranstaltet. Bekannte Pop- und Rock-Interpreten treten hier auf. So ist die „Foire aux Vins“ im Laufe der Jahre zu einem international bekannten Musikfestival geworden. Seit 1968 findet es nicht mehr in der Innenstadt, sondern im überdachten Festival-Freilufttheater auf dem Messegelände „Parc des Expositions“ statt. Auch in diesem Jahr werden die 14 Konzerte, bei denen 34 Solokünstler und Bands mitwirken, mit Spannung erwartet. Zu den Stars gehören unter anderem: Johnny Hallyday (3. August – ausverkauft), Within Temptation (5. August), Toto, Wishbone Ash (6. August), Nolwenn Leroy (7. August), Sean Paul (12. August), Gossip (13. August), David Guetta (11. August – ausverkauft), Michel Teló (14. August)… Die Tickets für die Konzerte kosten zwischen 33 und 47 Euro.

> Messe- und Konzertprogramm:

Devons-nous retourner à la nature?
Un entretien avec Jean-Jacques Rousseau

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