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Archiv für die Kategorie 'Didaktik'

Das Zeitzeugenprojekt des DFI

Montag, 17. Juni 2013
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Seit dem Frühjahr 2011 organisiert das Deutsch-Französische Institut im Rahmen des Projektes „Bildungskoffer: Die Anfänge der Europäischen Einigung – die großen Etappen der deutsch-französischen Verständigung“ Begegnungen von Zeitzeugen mit Schülern.

Themen dieser Gespräche können zum Beispiel

- die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend 1962 in Ludwigsburg,
- die Entstehung des Schumanplans 1950,
- das Saarland zwischen 1945 – 1955 oder auch
- Städtepartnerschaften

sein.

Das > dfi stellt außerdem Materialien zur Verfügung, die dabei helfen sollen, die Lehrstunden mit den Zeitzeugen vorzubereiten, zu strukturieren und zu moderieren.

Die Zeitzeugenbegegnungen können sowohl vor Ort in den Schulen als auch im Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg stattfinden. Bei einem Besuch in Ludwigsburg bietet sich die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend als Thema an, da man hier die Begegnung mit dem Zeitzeugen mit einem Besuch des Schlosshofes, in dem de Gaulle gesprochen hat, verbinden kann.

Die Mittel für die Übernahme der Kosten der Zeitzeugenbegegnungen stehen noch bis zum Jahresende 2013 zur Verfügung. Die Organisation der Gespräche ist unkompliziert und relativ kurzfristig möglich.

Falls Sie Interesse an einem Gespräch noch in diesem Schuljahr oder Anfang des nächsten Schuljahres haben, wenden Sie sich bitte an Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut (villinger@dfi.de, 07141-930335).

> Informationen sowie Berichte von Gruppen, die bereits an ein Zeitzeugengespräch geführt haben.

Manfred Kaut, Lehrer für Geschicht und Französisch im Ruhestand, war 21 Jahre als, als er die Rede Charles de Gaulles an die deutsche Jugend hörte. Im Rahmen des Projekts des Deutsch-Französischen Instituts erinnert er sich an den 9. September 1962 und teilt seine Erfahrung mit Schülern des Gymnasiums Durlach.

Zitate aus Berichten zum Zeitzeugenprojekt:

“Der Vortrag von Herrn Kaut war sehr beeindrucken und emotional, da man sehr gut seine Gefühle und Gedanken nachfühlen und sich besser in die damalige Lage hineinversetzen konnte. Da wir die Geschichte von jemanden hörten, der sie selbst durchlebt hatte, wurde es für uns viel realer.”
Lea Schwoerer und Tiana Zoric, Salier-Gymnasium, Waiblingen

“Le témoin a parfaitement parlé français et décrit le contexte de l’époque, nous avons bien compris que depuis le discours de Charles de Gaulle les relations franco-allemandes sont devenues plus intenses et que c’était le point de départ de la réconciliation franco-allemande”
Schüler des Lycée Ribeaupierre, Ribeauvillé

“Der Besuch der Zeitzeugin wurde bei den Schülerinnen und Schülerin allgemein positiv aufgefasst, da es für diese etwas Neues war, jemanden kennen zu lernen, der aus der im Unterricht behandelten Zeit erzählt. So wurde den Schülern nicht nur die Geschichte vermittelt, sondern man erfuhr auch etwas von den Gefühlen und Eindrücken der Zeitzeugin und von der Wichtigkeit des historischen Ereignisses für die Menschen in der damaligen Zeit. Frau Bergan ging auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler intensiv ein und schaffte es, allen ein klares Bild von der damaligen Zeit und ihrer Bedeutung für die Jugend zu verschaffen.”
Katja Krebs Fachlehrerin Französisch am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf/Eifel

> dfi

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Comment les TIC peuvent soutenir l’enseignement
Die neuen Medien im Französischunterricht

Freitag, 22. März 2013
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Man könnte meinen, dass die TIC
> Technologies de l’information et de la communication – Wikipedia, immer noch nicht richtig in der Schule angekommen sind. Jürgen Wagner, Referent für E-Learning und Mediendidaktik Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Saarbrücken, hat kürzlich dem Cyber-Magazine Bonjour de France ein Interview gegeben: > Les TIC au service de l’enseignement, in dem er den Mangel an Fortbildung kritisiert: “Les TIC évoluent très rapidement, mais les usages pédagogiques des TIC évoluent lentement, pourquoi ? [Wagner:] C’est principalement du à l’absence de formations continues ainsi que l’ignorance de modèles pédagogiques (qui existent bel et bien – voir notre guide des bonnes pratiques). Malheureusement la formation aux TIC joue toujours un rôle mineur, même si les instances réclament des compétences dans ce domaine.”

Eine Anmerkung. Ist man in Facebook angemeldet, erscheint automatisch das eigene Foto, das man als dort als Erkennungsmerkmal im Titel verwendet, oben rechts auf der Website von Bonjour de France. Solche Verfahren sind ärgerlich. Sie sind als nettes Features gemeint, aber es bleibt dennoch der Eindruck, dass das Cyber-Magazine auf meinem PC guckt, was ich gerade mache. Hier wäre ein wenig mehr Diskretion vorzuziehen.

50 ans Traité de l’Élysée
31 articles sur ce blog

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Ob Fortbildung zu bestimmten Themen aus dem Bereich der Neuen Medien wirklich weiterhilft ? Später wir man immer Probleme haben, wenn man händeringend Themen sucht, die man mit den Neuen Medien vermitteln kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb der Einsatz der Neuen Meden im Unterricht immer wieder ins Stocken kommt. Und dann gibt es auch die völlig unbegründete Angst, vor den Schülern dumm dazustehen: Wagner: “Certains (professeurs, H.W.)ont peur de la perte de contrôle, de la panne devant les élèves, de la perte d’autorité, puisqu’ils croient que ceux-ci sont supérieurs en la matière et n’osent pas faire appel à l’aide des élèves qu’ils valoriseraient ainsi.” Der Einsatz der Neuen Medien ist eine perfekte Gelegenheit, Schüler an der Unterrichtsplanung zu beteiligen, sie Referate mit und über die Neuen Meiden anfertigen zu lassen. Geschickt können Lehrer sich so ihre eigene Fortbildung ganz einfach organisieren. Man muss nur die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über das Internet und die sozialen Netzwerke, Blogs etc. in den Klassenraum holen, am besten anlässlich eines Austauschs mit einer Klasse in Frankreich. Auf unserem Blog gibt es genügend Anregungen: > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

Auf unserem Blog:

> France-Culture : L’irrésistible ascension du numérique
> Frankreich-Blog: Acht Stunden Video in 42 Sendungen
> Romanistik und Neue Medien
> Download des Artikels: > Romanistik und Neue Medien. Vom Nutzen digitaler Informationen für das Studium und die Schule.
> Apprendre le français et Web 2.0: Notre petit projet de recherche
> Le monde numérique, les lettres et l’écriture
> Französischunterricht und das Web 2.0
> Web 2.0: Blogs, réseaux sociaux. encouragent-ils la créativité et l’imagination ?
und > 180 weitere Artikel rund um Web 2.0 auf diesem Blog.

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Mehr Stoff für die Schüler: “Damit guter Unterricht noch besser wird”

Dienstag, 12. März 2013
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Ende letzter Woche kam wieder ein > Klett-Cotta-Paket mit Lesestoff für den Blog von Klett-Cotta an. Und eben habe ich angefangen, das neue Buch von Christoph Eichhorn, > Chaos im Klassenzimmer. Classroom-Management: Damit guter Unterricht noch besser wird durchzublättern. Dazu erscheint ganz bald ein Lesebericht (mein durchaus auch kritischer Eindruck beim Lesen) (keine > Rezension, die würde woanders erscheinen und nicht von den Büchern des eigenen Hauses handeln).

Zum Anklicken: Die Themen auf diesem Blog

Das Durchblättern dieses Bandes, den ich damals schon in der Referendarzeit gerne gehabt hätte, erinnert an einen der wichtigsten Beweggründe für diesen Blog. Als Lehrer spürt man, wenn – nennen wir ihn – Felix, der sonst in der letzten Reihe mit seinen Gedanken immer ganz woanders ist, aufguckt und sogar mitmacht. Dann hat man nicht nur ihn, sondern auch die ganze Klasse. Oder wenn man den Schülern die > Nobelpreisrede von Albert Camus vorspielt und statt sofort mit Fragen loszupreschen, erst mal gar nichts sagt, alles sacken lässt, und geduldig wartet, bis die Schüler anfangen, über das Gehörte zu sprechen. Man kann den Moment greifen ganz präzise beschreiben, zwischen dem Ende der Rede und den ersten Sätzen der Schüler wird gelernt, behalten, nachgedacht, überlegt, auch mal gestaunt, aufgeguckt, memoriert. Wie sagte vor vier oder fünf Jahren die Lehrerin nach einer Doppelstunde, wo ich als Lehrer zu Gast war? Sie sei sehr irritiert gewesen, weil ich nichts gesagt oder gefragt habe, aber die Schüler hätten mehr als sonst gesprochen. Sie sei sehr erstaunt. Je nach Leistungsstand bekommen die Schüler vor dem Hören oder erst vor dem 2. Hören den Text der Rede. Und wenn es sein muss steht auf der Rückseite der deutsche Text.

Schüler sind für Inhalte dankbar, – viele pädagogische Probleme könnten sich von alleine lösen – besonders für Inhalte, die ihnen vermitteln, das das Vokabelpauken einen sehr viel tieferen Sinn hat. Wie oft habe ich in der Referendarzeit gehört, das sei zu schwer für die Schüler… Und heute? > Und heute schreiben französische und deutsche Schüler zusammen einen Blog. das finde ich obercool. Sollte/würde/müsste mein Leistungskurs auch machen. > Deutsch-französische Themen (300 Artikel auf diesem Blog) gibt es genug. Oder sie anlysieren ihren Literaturunterricht. Oder sie analysieren deutsch-französische Blogs. Oder sie dokumentieren und kommentieren eine Woche lang ausgewählte Themen der Politik in Paris und Berlin. Die Schüler meines Französischkursus bräuchten sich über Langeweile nicht zu beklagen. Das mit den pädagogischen Problemen stimmt nicht? Dort wo es im Französichunterricht richtige Probleme gibt, würde ich die Schüler fragen, kennt ihr das Angebot des > DFJW?

Schüler brauchen viel interessanten Stoff, damit sie so früh wie möglich lernen, sich in der Fremdsprache auszudrücken. Sie müssen sobald wie möglich merken, dass sie die gelernten Vokabeln immer neu zusamensetzen können, wobei die Wörter oft viele andere Bedeutungen in immer neuer Umgebung entwickeln. Wörter leben und verkümmern bei langweiligen Vokabeltests. je schneller sie mit > Sachthemen aus dem Nachbarland bekannt gemacht werden, umso eher lernen sie die Notwendigkeit des Vergleichs. Eine Fremdsprache lernen, heißt immer auch Mittler werden. Das gilt für alle Fremdsprachen. Für Französisch ganz genauso, noch ein kleines bisschen mehr als für andere Sprachen, weil Frankreich unser unmittelbarer Nachbar ist und > weil die Aussöhnung nach 1945 Geschichte, aber eine sehr aufregende und erfolgreiche Geschichte ist

Christoph Eichhorn
> Chaos im Klassenzimmer
Classroom-Management: Damit guter Unterricht noch besser wird

1. Aufl. 2013, 201 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-94497-6

A propos vergleichen: In Frankreich wird seit heute über das neue Schulgesetz in der Nationalversamlung debattiert: > Loi sur l’école: ce qui va changer – Und was passiert bei uns?

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Bundeskongress VdF 2013: 28. Februar bis 2. März 2013 in Bochum

Sonntag, 24. Februar 2013
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Im Jahr des 50. Jubiläums des Elysée-Vertrages veranstaltet die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer (VdF) unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters in Deutschland, S. E. M. Maurice Gourdault-Montagne, vom Donnerstag, den 28. Februar bis zum Samstag, den 2. März 2013 einen Bundeskongress in Zusammenarbeit mit dem Romanischen Seminar an der Ruhr-Universität-Bochum.

Der Kongress steht unter dem Motto „Faire vivre le français – Vielfalt im Französischunterricht“ und bietet Interessierten aus Schule, Lehrerbildung, Wissenschaft und Bildungspolitik ein Forum für didaktische Fragen aller Art. Es werden über siebzig interessante Vorträge (u. a. über Albert Camus) und Ateliers angeboten. Gesprächsrunden und kulturelle Angebote ergänzen die Veranstaltung.


Der Kongress findet in der Ruhr-Universität Bochum im ganz neuen Gebäude ID (Elektrotechnik) statt.
Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, Gebäude ID (Universität Ost)
> Hinweise zur Anreise > Download *pdf


Kongresseröffnung

Donnerstag, 28. Februar 2013
14:00 bis 15:30 Uhr mit Grußworten und Plenarvortrag:
> Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom, Professor emeritus für Frankreichstudien an der TU Dresden
(Faire) vivre le francais – Was bedeutet das für uns Deutsche?
Der Historiker und Politikwissenschaftler Kolboom lehrte von 1994 bis 2012 an der TU Dresden und zeitweilig als Gastprofessor an der Université de Montréal (UdM), davor leitete er elf Jahre das deutsch-französische Programm im Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von 1993 bis 2009 war er Mitglied im Deutsch-Französischen Kulturrat und von 1999 bis 2004 Präsident der Association internationale des études québécoises (AIÉQ). Zur Zeit ist er Senior Fellow an der Université du Québec à Montréal (UQÀM). Kolboom wurde mit zahlreichen deutschen und internationalen Orden geehrt.

table ronde beim VdF-Bundeskongress am 2. März 2013, Ruhr-Universität Bochum

Thema: „50 Jahre deutsch-französische Freundschaft – ein Blick zurück und ein Blick nach vorn. Wie soll die Jugend von heute für Französisch gewonnen werden?“

Die Podiumsdiskussion am Samstag, den 2. März findet von 11.00 bis 12.00 Uhr
im Hörsaal HID statt, im Gebäude ID (Elektrotechnik), statt.

An der table ronde nehmen teil:

Frau PD Dr. Béatrice Durand, Autorin

Frau Christine Klos, Leiterin des Büro 2 der > Bevollmächtigten für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit

Herr Emmanuel Suard, Kulturrat der Französischen Botschaft

> Herr Prof. Dr. Henrik Uterwedde, stellv. Direktor des > Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg

Moderation: Andreas Nieweler, stellv. Bundesvorsitzender der VdF

Die folgenden Themenbereiche sind Gegenstand der Diskussion:

Ein Blick zurück: Wie ist die Bedeutung des Elysée-Vertrages aus heutiger Sicht einzuschätzen?

Ein Blick nach vorn: Wie können wir die Jugend von heute für Französisch gewinnen? Welchen Beitrag können Politik, Kulturinstitute und Hochschulen leisten?

Wie können wir den Französischunterricht an Schulen stärken?

> Flyer: Bundeskongress des VDF zum Download

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Lesebericht: Christian Ollivier et Lauren Puren,
Le web 2.0 en classe de langue

Freitag, 15. Februar 2013

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Das Fotoalbum: Französischlehrertag 2013 in Esslingen

Montag, 4. Februar 2013
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Am 1. Februar 2013 fand in Esslingen ein Französischlehrertag statt zum Thema “Anfänge der Europäischen Einigung”. Michel Charbonnier, Generalkonsul Frankreichs in Baden-Württemberg, der neue Kultusminister des Landes Baden-Württemberg, Andreas Stoch, und Professor Frank Baasner, der Direktor des > DFI, begrüßten die Tagungsgäste.

Bernard Friot hielt zwei Vorträge La traduction littéraire en classe de français, ou comment lier enseignement de la langue et des faits culturels und Poésie et grammaire.

50 ans Traité de l’Élysée
31 articles sur ce blog

Martin Villinger, Deutsch-Französisches Institut stellte die Website des DFI > De Gaulle Rede 1962, eine pädagogische Website zur Entwicklung der deutsch französischen Beziehungen und die > Sammlung deutsch-französischer Karikaturen des DFI vor.

Der musikalische Rahmen wurde von dem Chansonnier Jean-Michel Brac und der Violinistin Patricia Steinhoff gestaltet.

In der Pause lud der Ernst Klett Verlag zu einem Sektempfang ein.

47 Fotos im Fotoalbum: Mit einem Klick auf ein Foto öffnen, weiter mit einem Klick auf den Pfeil am rechten Rand.

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Une petite didactique de dictionnaire en ligne
Travailler avec le dictionnaire en ligne de PONS (II)
Consulter et apprendre

Freitag, 1. Februar 2013

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Der Gipfel in Brüssel, der Euro, das Wachstum und die Schulden

Donnerstag, 28. Juni 2012
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… bieten für jeden LK und GK eine Gelegenheit par excellence an einem bestimmten Thema die Recherche und das Redigieren von kurzen Artikeln zu üben. Wer sind die Teilnehmer? Welche Positionen vertreten Sie? Wo kann man Kompromisslinien erkennen? Und dann die Ergebnisse betrachten. Welche > Medien berichten wie und mit welchen Schwerpunkten über dieses Ereignis? Und nebenbei lernen sie > ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und lernen viele neue Vokabeln. Danach wären meine Schülerinnen und Schüler für jedes Praktikum bei den Pressemedien fit. Und sie hätten etwas über die Bedeutung der deutsch-französischen Kooperation gelernt.

Auf diesem Blog: > Wirtschaft (23), > deutsch-französische Beziehungen (263)

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Merkel und Sarkozy: Hörverstehensübung

Donnerstag, 18. August 2011
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Das > Video von der Website des Elysée-Palastes eignet sich vorzüglich für eine Hörverstehensübung. Am besten den letzten Beitrag einmal durchlesen, dem einen oder andern Link zu einem Zeitungsartikel folgen und dann das Video einmal angucken, Notizen machen, vielleicht nochmal angucken. Dann mit einem Text, ca 30. Zeilen auf französisch zusammenfassen, und dann erst den Text der Pressekonferenz nachlesen: Auf Deutsch und Französisch: > Conférence de presse franco-allemande (Paris, 16.08.2011).

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Avez-vous déjà passé une épreuve du DELF?

Donnerstag, 28. April 2011
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Das DELF ist eine internationale Sprachprüfung für all jene, die ihre Französischkenntnisse bewerten möchten. Gegenstand der Prüfung sind die ersten vier Kompetenzstufen des Gemeinsamen Europäischen Rahmens, GeR (A1 bis B2). Für die verschiedenen Prüfungsstufen gibt es von Klett in Kooperation mit der Französischen Botschaft Badges:

Von links nach rechts: Delfin-Abzeichen DELF Prim Stufe A1.1, DELF scolaire Stufe A1, DELF scolaire Stufe A2, DELF scolaire Stufe B1, DELF scolaire Stufe B2

Mit dem Bestehen des DELF gibt es ein Zertifikat mit dem man seine Sprachkenntnisse nachweisen kann.

Gestern gab es eine Gelegenheit, Thierry Sète, Attaché de coopération pour le français en Bade-Wurtemberg et en Sarre vom Institut Français d’Allemagne – Stuttgart nach dem DELF zu fragen:

Und > Gilles Floret erklärte, wie die Lehrwerke von Klett bei der DELF-Prüfung helfen:

DELFBeim Ernst Klett Verlag gibt es sepezielle auf die DELF-Prüfungn abgestimmte > Übungshefte.

Die Insituts français bieten eine > Website zu DELF.

DELF ist noch ein weiteres > Argument, Französisch zu lernen. Prima für Bewerbungen und Eure Sprachkenntnisse. Die DELF-Prüfung ist ein echter Türöffner.

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Materialien für Fremdsprachenfrühbeginn – oder
Heute singen wir alle zusammen

Donnerstag, 10. März 2011
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Frühbeginnender Sprachunterricht in der Grundschule oder gar schon im Kindergarten? Auf dem Messerundgang bei der Didacta in Stuttgart fand ich bei > Auer diese beiden Hefte, die 2008 und 2009 erschienen sind. Genau das, wonach ich immer mal wieder gefragt worden bin: > Französische Liedsammlungen gibt es beim Ernst Klett Verlag. Aber Lieder für die Jüngsten? Das ist es hier! Für jeden Monat ein paar Lieder zur Auswahl: “Elle descend de la montagne”, “J’ai des pâquerettes”, “La pomme verte”, “Tapez des pieds”. Ein bisschen üben, und schon sitzen die Lieder. Zwei Seiten didaktische Ideen des Autors Norbert Huppertz als Einleitung in beiden Heften, und dann kann es losgehen.

Im Band > “>Französische Kinderlieder stehen bei jedem Lied reichlich, weitere Tipps zur Einführung des Liedes: Vokabeln und didaktische Ideen. Wie schon einmal früher hier auf dem Blog geschrieben: > Mischen Sie ihre Klasse mal so richtig auf. Ach, ich denke schon an das Schulfest, wo meine Klasse die Lieder der letzten Monate zum Besten geben würden. Alle Lieder sind auf der CD zu hören: Bekannte und ausgefallenere Kinderlieder für jeden Monat des Jahres und für alle wichtigen Anlässe! Die ausgewählten Lieder bringen ihren Kindern nicht nur Lust und Laune beim Singen bei, sie lernen dabei auch einiges über französische Bräuche und sie eignen sich ganz leicht einen Basiswortschatz an: das klingt nach wenig. Kinder, die “C’est Gugusse” singen können, sind einfach weiter. Oder ein Jahr später: 5-6 Jahre: “Tous les légumes”.

Norbert Huppertz ist auch der Autor des zweiten Heftes >Französische Begegnungslieder. Materialien und Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht. Didaktisch bestens vorbereitete Lieder, damit Kinder im Kindergarten oder in der Grundschule, fröhlich gelaunt die französische Sprache und Kultur kennenlernen? 61 Populäre Volkslieder zum Nachsingen und spielerische Reime dieser Sammlung drehen sich rund um das Thema Begegnung. “Bonjour, bienvenue”, “je suis là” und statt ouf die air von “Frère Jacques” “Je m’appelle”, oder “roulez chemins de fer” und “Dans mon petit jardin”. Viele Lieder für Reisen, Wanderungen und Veranstaltungen, zur Begrüßung: “Mademoiselle, voulez-vous?”, Verabschiedung und zu alltäglichen Themen wie Farben, Kleidung sowie Wochentagen sind hier versammelt. Zu allen Liedern und Texten gibt es Hinweise zu Schwierigkeitsgrad und Verwendung, Vorschläge zur Wortschatzarbeit sowie die deutsche Übersetzung. Alle Lieder können mit der CD gehört werden.

Norbert Huppertz
Französische Kinderlieder
Materialien für den Fremdsprachenfrühbeginn in Kindergarten und Vorschule, 1. Klasse/Vorschule.
Auer-Verlag, Best.-Nr.: 04606, 84 Seiten, DIN A4, mit Audio-CD

Norbert Huppertz
>Französische Begegnungslieder. Materialien und Unterrichtsideen für den Fremdsprachenunterricht.
Auer-Verlag, Best.-Nr.: 06174, 76 Seiten, mit Audio-CD.

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Donnerstag 27.01.2011
Dialog in Tübingen: Schule und Werte

Mittwoch, 26. Januar 2011
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Les deux conférences suivies d’un débat de plus en plus animé ont bien souligne, ce que nous pouvons tous gagner en comparant les faits en France et en Allemagne. Ceci est particulièrement vrai pour le domaine de l’école. On découvre des grandes différences et des habitudes et idées communes. Uns soirée passionnante qui suggère d’aller plus loin dans cette voie.

Im Rahmen der Dialogreihe Lust auf Werte? der Französischen Botschaft und des französischen Kulturnetzwerks in Deutschland fand gestern abend eine Veranstaltung mit Jean Houssaye und Jürgen Mertens im Institut Culturel Franco-Allemand de Tübingen statt.

Die Wertevermittlung ist eine der wichtigsten generationsübergreifenden Aufgaben: familiäre Erziehung und Schule spielen hierbei eine wichtige Rolle. Wie soll diese Rolle heute angedacht werden, vor allem in einer Zeit, in der sowohl die Werte als auch die Schule in der Krise stecken? Kann die Schule die Vermittlung der Werte auf die gleiche Weise wie in der Vergangenheit leisten oder muss sie dafür neue Methoden entwickeln? Haben sich die Werte an sich verändert? Welche Werte für welche Schule?

Jean Houssaye, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Rouen und Leiter des Forschungszentrums CIVIIC, ist einer der bekanntesten französischen Schulexperten. Er wird uns über seine bemerkenswerte Forschungsarbeit berichten. Jean Houssaye veröffentlichte unter anderem Questions pédagogiques – Encyclopédie historique, Education et philosophie – Approches contemporaines, Autorité ou éducation ?, Les valeurs à l’école.

Jürgen Mertens ist Professor für die Didaktik der französischen Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Bundesvorsitzender der Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer. Er hat bemerkenswerte Studien über den Französischunterricht, die Mehrsprachigkeit und die Integration veröffentlicht.

In französischer und deutscher Sprache mit Übersetzung.

> Institut Culturel Franco-Allemand de Tübingen
Deutsch-Französisches Kulturinstitut Tübingen e.V.
Institut Culturel Franco-Allemand
Doblerstraße 25
D-72074 Tübingen

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Lesebericht: Interkulturelles Lernen im Französischunterricht

Mittwoch, 3. November 2010
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Der Ausdruck Lesebericht folgt der Gewohnheit wie auf dem Blog von Klett-Cotta. Ees geht darum, > über ein gelesenes Buch zu berichten.
Das Erlernen einer Fremdsprache ist bereits interkulturelles Lernen par excellence. Das Lernen neuer Wörter, anderer Beschreibungstechniken, ungewohnter Ausdrucksformen erschließen für den Lerner eine neue Kultur und impliziert mehr oder weniger bewußt einen Kulturvergleich. Der Lerner bewegt sich bald wie selbstverständlich zwischen zwei Kulturen. Betrachtet man die fachdidaktische Diskussion der letzten Jahre, könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie begonnen hat, Selbstverständlichkeiten zu diskutieren, in dem sie den Begriff des Interkulturellen Lernens so stark in den Vordergrund ihrer Forschungen gestellt hat. Zugegeben, der Begriff an sich ist kaum mehr als eine Hülse für solche Ausdrücke wie Fremdwahrnehmung, kulturelles Lernen oder gar Landeskunde. Interkulturelles Lernen taugt auch nicht recht für eine ausschließlich theoretische Ortsbestimmung des Fremdsprachenlernens. Der Erfolg und die Notwendigkeit dieses Begriffs wird durch seine praktische Dimension begründet. Das Kopfschütteln über seine theoretische Verwendbarkeit ist durchaus berechtigt, denn es ist die Konzentration auf die Lehr- und Unterrichtspraxis und damit auf eine ganze Fülle von praktischen Begriffen, die unter dem Oberbegriff Interkulturelles Lernen in den letzten Jahren neu geordnet worden sind. Die Tatsache, dass die länderübergreifenden Bildungsstandards erste Fremdsprache Englisch/Französisch 2003/2004 das Interkulturelle Lernen als einen von drei Kompetenzbereichen ausweisen, belegt einmal mehr den Erfolg dieses Begriffs und der damit verknüpften fachdidaktischen Diskussion.

Die Mitglieder der Klett Akademie für Fremdsprachendidaktik (> www.klett-akademie.de) haben in dem kürzlich erschienenen Buch von Eynar Leupold und Ulrich Krämer (Hrsg.) > Französischunterricht als Ort interkulturellen Lernens den Stand der Forschung zu diesem Thema, seine kulturwissenschaftlichen Grundlagen und seine fachdidaktische Dimension mit den Inhalten der deutschen Lehrpläne verglichen. Der Bedeutungsgewinn des Interkulturellen Lernens ist dabei völlig unstrittig, die Autoren erkennen aber die Notwendigkeit, den Kontakt mit den Nachbarwissenschaften, wie u.a. den Kulturwissenschaften und der Psychologie, zu intensivieren. Sie erkennen die geleistete Arbeit in den Lehrplanvorgaben an, diese müssen aber auch zugunsten der Lehrerinnen- und der Lehrerfortbildung intensiviert werden. Insgesamt geht es um eine Stärkung der Vermittlungskompetenz, die wiederum auch Folgen für die Lehrwerksproduktion haben wird.

“Interkulturelle Lernen” ist, wie bereits angedeutet, für eine rein theoretische Begriffsbildung ungeeignet. In diesem Sinne konzentrieren sich die Autoren dieses Bandes nach drei einleitenden Kapiteln, die bereits auf Fragen der Authentizität, auf die Auswahl der Inhalte, auf die Methoden, Medien und Lernumgebungen eingehen, auf die Vorstellung und Diskussion von Praxisbeispielen. Daniela Caspari hat die Dimension des Interkulturellen Lernens für die ersten Lernjahre untersucht. Ihr Beitrag beschäftigt sich mit den Folgen für den Unterricht zum Beispiel im Bereich Handeln/Können/Verhalten genauso wie dies für die Bewusstmachung und Veränderung von Einstellungen/Haltungen gilt. Nicht nur für Lehranfänger, sondern auch für die jahrelange Praxis gibt Caspari hier nützliche Anregungen für eine Neuorientierung. Philippe Rohange stellt das Unterrichtsprojekt “La leçon du goût” vor. A vous! Probieren Sie es aus. Lutz Küster untersucht Aufgaben zu “etre différent/e”. Alfred Holzbrecher und Yvonne D. Spindler haben ein landeskundliches Spiel mitgebracht. Lutz Küster zeigt eine Simulation globale ‘Un camp de vacances international’ und stellt einen Aufgabenzyklus zu ‘Karambolage’ vor. Daniela Caspari trägt ihre Überlegungen und Anregungen zum Thema “La fête” im Rahmen einer ganzen Unterrichtsreihe vor.

Moderne Lehrwerksarbeit – und -produktion ist praxisorientiert. Die Leser dieses Bandes erhalten hier neue Ideen (und Begründungen) für ihre Unterrichtspraxis und zugleich auch einen Einblick, wie die Spezialisten und Autoren der Verlage sich an fachdidaktischen Diskussionen beteiligen und diese für die eigene Arbeit aufgreifen. Eine Arbeit, die dem fachdidaktischen Stand der Lehrbücher zugute kommt.

Eynar Leupold, Ulrich Krämer (Hrsg.)
> Französischunterricht als Ort interkulturellen Lernens
ISBN: 978-3-7800-1071-1
Bestell-Nr: 11071
Erschienen: 2010
Friedrich Verlag
128 Seiten

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Donnerstag, 6. Mai 2010

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