Archiv für die Kategorie 'Didaktik'

La classe inversée – Offener Unterricht

Freitag, 25. Januar 2019

Aus Anlass des Tags der Classe inversée:

“#CLISE 2019, la semaine de la classe inversée 2019 aura lieu cette année du 28 janvier au 2 février”

über den Fidel Navamuel hier La semaine de la classe inversée 2019 se prépare partout en France am 24. Januar 2019 berichtet hat, holen wir den folgenden Artikel vom 12. Februar 2015 aus den Tiefen des Blogs nochmal ganz nach oben.

UPDATE. > CL!SE 2020 (CLasse !nversée : la SEmaine)

Früher hockten wir in Zweier-Bänken, abschreiben war natürlich verboten, und die vielen, ständigen Ermahnungen, nicht mit dem Nachbar zu reden, sind uns gut in Erinnerung. Frontalunterricht, 70 Lehrer-Fragen pro Schulstunde, Strecken! Rumlaufen, das wurde gar nicht gerne gesehen. Unter dem Tisch gab es keine Smartphones und statt zu twittern oder uns auf FB zu tummeln, tippten wir die Artikel für unsere Schülerzeitung auf der elterlichen Schreibmaschine, spielten wir nachmittags Fußball oder gingen in die Tanzstunde. Eigentlich lernten wir nicht weniger als heute. Wir hatten unsere Schülerbibliothek und die Abzüge, die mehr oder weniger fein nach Alkohol rochen, die unserer Lehrer in Nachtarbeit erstellt hatten. Damals lasen wir noch viele Texte, das Wort Internet war noch unbekannt. Gruppenarbeit war noch etwas Neues und kam in der Referendarausbildung dran, wo wir manches Mal den Tageslichtschreiber mit schleppen mussten.

Heute heisst das Unterrichten in der Klasse > classe inversée, auf der Website > Actualité du numérique éducatif de Hauts-de-Seine steht ein Artikel mit dem Titel > Mercredis du Numérique : Projet de classe inversée, in dem eine Präsentation von Sami Chérif, professeur d’Histoire-Géographie au Collège Jean Moulin à Chaville (92) zitiert wird, der ausführlich die Idee der > Classe inversée erläutert und > viele Beispiele für Inhalte und Internet-Angebote für die Classe inversée nennt. Wird mehr gelernt als früher? Es wird anders gelernt, Vergleiche sind wirklich müßig. Aber die Neuen Medien schulen die Selbständigkeit der Schüler, und sie lernen, wenn auch erst in einem kleinen Kreis, die Bedeutung des Publizierens, so wie wir damals im Keller der Schule die Schülerzeitung, Auflage 1000, geschrieben haben und in der häuslichen Dunkelkammer die Fotos für unsere Zeitung entwickelt haben, deren Seiten wir, wenn die Werbeeinnahmen wieder reichten, zum Offsetdrucker trugen.

Wir verdanken den Hinweis auf Sami Chérif diesem Tweet:

Auf unserem Blog stehen auch schon > 236 Artikel zum Thema Web 2.0, aber der Beitrag von Sami Chérif hat zusammen mit seiner Präsentation den Vorteil das gesamte notwendige Vokabular zu bieten und er systematisiert die Angebote, die für diesen offenen Unterricht geeignet sind.

Im übrigen möchten wir auch an die Artikel auf unserem Blog zum > Rapport Jules Ferry 3.0 erinnern, der en somme eine Pädagogik und damit fachdidaktische Überlegungen zum Einsatz der Digitaltechnik im Unterricht enthält.

Lesebericht : Französisch heute 4/2018

Montag, 7. Januar 2019

Die VdF – Vereinigung der Französischlehrerinnen und –lehrer e.V. hat ihr letztes Heft für 2018: Sprachpolitik: zum Unterrichtsfach Französisch in Deutschland veröffentlicht: Gerade rechtzeitig, um auch den Autoren des > Elysée-Vertrags 2.0 damit ins Gewissen zu reden, damit darauf geachtet wird, dass im neuen Vertrag die Förderung des Französischunterrichts in Deutschland, bzw. des Deutschunterrichts in Frankreich noch besser verankert wird.

Rolf Beck, der Vorsitzende der VdF, kann berichten, dass der Französischunterricht in Deutschland “gemessen an den Zahlen der Lernenden in der zweiten Fremdsprache eine Erfolgsgeschichte” Dank der Französischlehrer/innen und zahlreicher Projekte der französischen Botschaft, des DFJW, der VdF, der VDFG und anderer Mitspieler/innen (sicher meint er auch den Klett-Verlag > Unsere Projekte rund um den Französischunterricht einschließlich DELF) eine Erfolgsgeschichte ist. Aber Rolf Beck unterstreicht auch die Notwendigkeit, “Französisch im Wettstreit der Sprachfächer attraktiv zu gestalten.” (S. 11) Und er mahnt “neue zielkulturelle relevante Inhalte und die Vorbereitung auf ein Berufsleben in einer globalisierten Welt” an. Außerdem solle die “Wahrnehmung des Französischen als stark wachsende Weltsprache” stärker betont werden. Mit einer ausführlichen Bibliographie: S. 11.

Philipp Krämer, Sprachwissenschaftler an der FU in Berlin, berichtet über die Erfolge des Saarlandes: Von der Mehrsprachigkeit zum français sarrois – Meinungen zur Mehrsprachigkeitspolitik im Saarland. Insgesamt ergibt sich ein positives Bild. Trotz aller verstärkten Anstrengungen sind aber die meisten Schulbegegnungen immer noch eher einmalige Erlebnisse im Lauf der Schulzeit. In diesem Sinne steckt die Umsetzung Frankreich-Strategie noch in den Anfängen, Sprache findet immer noch da “draußen” statt. Es ist noch ein weiter Weg, damit auch Französisch in den Schulen und dann auch in der Region zu Hause ist, aber die Richtung ist jetzt bekannt.

> Frankreichstrategie im Saarland – Website von Philipp Krämer

Auf unserem Blog:

> Die Frankreich-Strategie des Saarlandes, 18. Januar 2017

> Nachgefragt: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer spricht über die Frankreich-Strategie des Saarlandes, 22. März 2015

Julia Fritz, Doktorandin an der Universität Gießen, hat sich das Fach Französisch im fremdsprachlichen Fächerkanon an Gymnasien unter Sprachenpolitischen Rahmenbedingungen, Lernerzahlen und die Sicht der Schüler/innen angesehen. Der Rückgang des FU in der Oberstufe ist erschreckend: S. 19. Französisch wird als schwer empfunden und die Abwahl hängt oft vom Notenkalkül ab: “Die Anwendungsmöglichkeiten der zweiten Fremdsprachen Französisch und Spanisch sind vielen Schüler/innen ebenso wie die Vorteile mehrsprachiger Kommunikation häufig nicht bewusst und wenn, dann richten sich diese nur vage auf noch ungewisse berufliche Perspektiven.”

Hier bietet > www.france-blog.info Abhilfe: Mindestens hinter jedem 10. Beitrag verbergen sich in irgendeiner Form auf Berufsbilder, die zeigen, was man im deutsch-französischen Bereich oder in Europa mit Französisch in Organisationen, Parteien und Medien aller Art mit guten Kenntnissen von mindestens zwei Sprachen machen kann. Europa lebt von der kulturellen Vielfalt: > Lesebericht: Frédéric Delouche (Hrsg.), Das europäische Geschichtsbuch. Schüler/innen, denen die Abwahl der 2. Fremdsprache erleichtert wird, haben das nicht verstanden. Folglich wäre die Pflicht, zwei Fremdsprachen bis zum Abitur zu erlernen, eine gute Abhilfe. Wie oft erlebt unsere Redaktion auf Messen im Kontakt mit Französischlehrer/innen, dass unser Blog unbekannt ist oder wie seltsam ist es doch, dass Schüler/innen oft noch nie etwas vom DFJW gehört haben, kaum Texte der französischen Literatur gelesen haben, aber darüber urteilen können, dass Französisch für sie keine Bedeutung hat. Wer erzählt ihnen, das Französisch wie eine Arbeitsversicherung wirken kann, wenn ein Kandidat von 20 streckt und sagt, ich kann Französisch. Und er berichtet ihnen von der für Französisch so besonderen Verbindung von Literatur, Geschichte und Politik? > #französischeLiteraturlesen – 4. Mai 2018 oder > Videos im Französischunterricht: Literatur, Geschichte, Politik, deutsch-französische Beziehungen – 17. Januar 2018.

Auf unserem Blog:

> Deutsch-französische Freundschaft – Wie steht es um die Partnersprache? – 18. März 2018 von H. Wittmann

> Unser Handbuch zum Französichlernen auf Twitter

Anna Schröder-Sura, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Rostock, hat den Französischunterricht heute – mehrsprachigkeitsdidaktisch durch plurale Ansätze analysiert und berichtet u.a. über den Referenzrahmen für plurale Ansätze zu Sprachen und Kulturen (REPA), die den FU mit großem Gewinn für Schüler/innen in eine mehrsprachige Perspektive platziert.

Ulrike C. Lange, Studiendirektorin in Castrop-Rauxel und Fachleiterin in Bochum stellt in diesem Heft ihre ganz persönlichen Gedanken Für einen erfolgreichen schulischen Französischunterricht: Gedanken, Ideen, Forderungen und Wünsche vor. Am besten gefällt uns ihr Gedanke, dass Lehrer/innen durch Zuhören von ihren Schüler/innen “eine kostenlose Dauerfortbildung” (S. 31) bekommen können. Schüler/innen mit Gewinn ernster nehmen, so resümieren wir ihren klugen Beitrag, den Bibliographie viele Anregungen dazu gibt.

> Motivation im Französischunterricht – 5. Mai 2018

> Motivation – oderdas Interesse für den Französischunterricht wecken – 17. Mai 2009

Und jetzt nach… Island! Maik Böing, Fachleiter in Köln berichtet über Une véritable découverte: Auf den Spuren der Islandfischer. Wo die französische Fahne hoch über den isländischen Fjorden weht…: “Begonnen hat alles im Jahr 1614…”

Bérnegère Aubineau, Musikberaterin für Destination Düsseldorf und Projektbeauftrage im Institut français Düsseldorf: hat genau hingehört: La nouvelle scène francophone : Les artistes incourtounables du moment.

Michel Gribinski rezensiert Christine Michel, Daniel Reimann (Hg.), Sehverstehen im Fremdsprachenunterricht, Tübingen: Narr und bezeichnet den Band anerkennend einen Werkzeug- und Ideenkasten.

Deutsch-französische Fortbildungen und Grundschullehreraustausch 2019

Montag, 5. November 2018

In der ersten Jahreshälfte 2019 bietet das DFJW deutsch-französische Fortbildungen für Lehrkräfte an:

14.01–14.04.2019: Tele-Tandem® Basismodul (blended Learning)
> TT Basiskurs 2019 *.pdf

17.-22.2.2019, Berlin: Schulaustausch von Anfang an (Grundschule, Sek1)
> Schulaustausch von Anfang an 2019 *.pdf

22.-26.5.2019, Straßburg: Sprachanimation – Basiskurs
> Sprachanimation Basiskurs 2019 *.pdf

Zum > Anmeldeformular.

Der deutsch-französische Grundschullehreraustausch für das Schuljahr 2019/20 ist ausgeschrieben.
Interessenten aus den beteiligten Bundesländern finden die Bewerbungsunterlagen hier:
> www.dfjw.org/programme-aus-und-fortbildungen/deutsch-franzosischer-grundschullehreraustausch.html

Zwölfter Französischlehrertag – Grenzüberschreitender Sprachenlehrertag am 17.11.2018 in Metz

Montag, 5. November 2018

Dem Französischunterricht kommt im Saarland ein ganz besonderer Stellenwert zu. Die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes organisiert daher in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrerbildung und den Lehrerfortbildungsinstituten LPM und ILF, der VdF im GMF Saar sowie mit Unterstützung der wichtigsten Schulbuchverlage seit 2008 einen Französischlehrertag, der alle Lehrenden des Französischen ansprechen soll.

Der 12. Französischlehrertag am 17. November 2018 wird dieses Jahr in einem ganz besonderen Format stattfindet. Von der Fachrichtung Romanistik, dem Zentrum für Lehrerbildung und dem Frankreichzentrum der Universität, dem LPM sowie der VdF im GMF Saar wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen saarländischen und französischen Behörden unter der organisatorischen Federführung des Goethe-Instituts Nancy-Strasbourg erstmalig ein grenzüberschreitender Sprachenlehrertag organisiert. Das Rahmenthema lautet „Nachbarsprache & Mehrsprachigkeit / Langue du voisin & plurilinguisme“. Damit soll einerseits der Bedeutung der beiden Sprachen Französisch und Deutsch gerade hier im Grenzraum Rechnung getragen werden; andererseits möchten wir den Blick auf grundlegende Aspekte des Sprachenlehrens und -lernens lenken, die den aktuellen Fremdsprachenunterricht bestimmen.

In über vierzig Ateliers besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit französischen Lehrkräften Herausforderungen des Unterrichts der jeweiligen Partnersprache zu diskutieren oder sich über innovative Inhalte und Formate zu informieren. Das breite Spektrum an Themenstellungen umfasst für jede Schulform zentrale und aktuelle Angebote. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Partner(innen) für grenzüberschreitende Schülerprojekte und Schulpartnerschaften zu finden.

Die Veranstaltung findet statt im Lycée de la Communication in Metz. Für einen kostenlosen Bustransport ab Saarbrücken ist gesorgt, ebenso für einen Mittagsimbiss vor Ort. Verschiedene Schulbuchverlage und Institutionen aus Deutschland und Frankreich werden ein attraktives Ausstellungsprogramm bereithalten.

Angesichts des besonderen Formats bitten wir Sie um möglichst frühzeitige Anmeldung (Anmeldeschluss ist der 26.10.2018). Die Anmeldung erfolgt in diesem Jahr mittels eines Formulars, das auf der Website des > 12. Französischlehrertags zur Verfügung gestellt wird. Das Ausfüllen nur möglich mit Adobe Acrobat Reader.

Bitte senden Sie dieses an das Goethe-Institut unter: bildung-nancy@goethe.de. Alle Informationen über die Ateliers und die entsprechenden Referent(inn)en sowie Informationen zum genauen Ablauf und zum Veranstaltungsort finden Sie ebenfalls auf der Homepage.

Eine Kooperationsveranstaltung von:
Académie de Nancy-Metz, Reims, Strasbourg | ADEAF | Centre franco-allemand de Lorraine | DAAD | DFJW/OFAJ | ESPÉ de Lorraine, site de Nancy-Maxéville | Goethe-Institut Nancy/Strasbourg | Institut d’études françaises Saarbrücken | Institut français Stuttgart | Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland | Lycée de la Communication Metz | Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes | Réseau Canopé | Universität des Saarlandes: Fachrichtung Romanistik, Frankreichzentrum, Zentrum für Lehrerbildung | Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. (VdF)

Le Rapport sur l’apprentissage des langues vivantes a été remis à Jean-Michel Blanquer, ministre de l’Éducation nationale

Freitag, 14. September 2018

Stellen wir uns mal vor, die Bundesregierung würde einen Journalisten und einen Beamten aus dem “Bundeserziehungsministerium” beauftragen, einen Bericht über das Erlernen der Fremdsprachen in den bundesdeutschen Schulen anzufertigen. Das wird es natürlich nie geben, oder es würden 16 Berichte dabei verfasst werden… In Frankreich gibt es den Zentralismus und bei uns den Föderalismus und auf die Kulturhoheit achtet jedes der 16. Bundesländer. Da muss unsere Redaktion keinen weiteren > Vergleich schreiben, die Unterschiede sind nur zu gut bekannt.

Rapports/Berichte sind in Frankreich wie bei uns praktische Politikberatung.

Beispiele, über die wir auf unserem Blog berichtet haben:

> Bericht von Frau Annegret Kramp-Karrenbauer und Herrn Jean-Marc Ayrault zur Förderung der Integration in unseren Gesellschaften – 9. April 2016

> La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Un rapport de l’Institut Montaigne : Un islam français est possible – 28.September 2016

> La nouvelle grammaire du succès: Rapport Lemoine sur la «Transformation numérique de l’économie » – 29. Dezember 2014

> Le rapport Jules Ferry 3.0 – 2014 -Lernen mit digitalen Medien

Am 11. September haben Chantal Manes-Bonnisseau, Inspectrice générale de l’éducation nationale, und der Journalist Alex Taylor ihren Bericht > “Propositions pour une meilleure maîtrise des langues vivantes étrangères, oser dire le nouveau monde dem Erziehungsminister Jean-Michel Blanquer übergeben:

Télécharger : > Rapport “Propositions pour une meilleure maîtrise des langues vivantes étrangères, Oser dire le nouveau monde”

Der Bericht enthält drei Abschnitte: Eine Plan zur Modernisierung der Fremdsprachen, für eine wirksame Sprachenpolitik und Vorschläge, um den Sprachunterricht neu zu ordnen, zu dynamisieren und um den Schülern mehr Selbstvertrauen zu geben.

“Une initiative intéressante, et qui montre la façon dont on peut valoriser cette richesse autant linguistique que culturelle, nous a frappés en Irlande. Il s’agit d’un speed-dating international en début d’année. Chaque élève doit enseigner et apprendre un mot, une expression dans toutes les langues représ entées dans la salle. La remarque d’une élève montre tout l’intérêt de cet exercice. Sa langue maternelle est le farsi. Elle nous a confié à la fin de cette expérience : « c’est la première fois que je ne me suis pas sentie différente des autres. »
> Rapport “Propositions pour une meilleure maîtrise des langues vivantes étrangères…”, S. 23

Um es gleich zu sagen, Deutsch als Fremdsprache kommt hier ein wenig zu kurz: (vgl. dazu Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet? – 2. August 2018). Viele Gründe sprechen für die natürliche Dominanz der englischen Sprache: Mondialisierung etc. Aber dennoch wäre dieser Bericht eine gut Möglichkeit gewesen, die Bedeutung der Nachbarsprache Deutsch wesentlich mehr hervorzuheben.

“Recommandation: Inscrire l’anglais comme langue obligatoire dans le parcours de tous les élèves, en langue vivante 1 ou 2.” S. 27

Das Kapitel “Pour une politique des langues plus efficaces” (S. 22 ff) ist interessant, beginnt aber mit dem Abschnitt “Reconnaître la place de l’anglais dans un contexte résolument plurilingue,” der allerdings gleich den Hinweis auf zwei Fremdsprachen nennt, so wie es Emmanuel Macron in seiner Sorbonne-Rede am 26. September 2017 > Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique gefordert hatte. Außerdem hatte Macron ganz ausdrücklich auf die Verbindung zwischen den Fremdpsprachen und dem Gefühl, ein Europäer zu sein, hingeweisen: « Mais je veux surtout vous faire toucher du doigt que vos générations ont à conjuguer cette Europe en plusieurs langues ! L’Europe du multilinguisme est une chance inédite. L’Europe, ça n’est pas une homogénéité dans laquelle chacune et chacun devraient se dissoudre. Cette sophistication européenne, c’est cette capacité à penser les fragments d’Europe sans lesquels l’Europe n’est jamais tout à fait elle-même. Mais c’est ce qui fait que partout, quand un Européen voyage, il est un peu plus qu’un Français, qu’un Grec, qu’un Allemand ou qu’un Néerlandais. Il est un Européen parce qu’il a déjà en lui cette part d’universel que recèlent l’Europe et son multilinguisme. » Die Berichterstatter stellen fest: “L’apprentissage des langues ne peut être séparé de la notion de citoyenneté et de la place qu’auront les futurs adultes dans un monde de plus en plus ouvert.” S. 23 Es ist aber nicht zu übersehen, dass dieser Bericht sich mehr auf die Evaluation von Kompetenzen stützt. die natürlich notwendig sind, als ganz praktische Folgen des Fremdsprachenlernens in Europa als Bürgerpflicht zu begründen. Wesentlich mehr Schüleraustausch, eine verbesserte Ausbildung der Fremdsprachenlehrer gehen in diese Richtung:

“Recommandation: Mettre en place un plan de montée en charge des compétences des professeurs des écoles sur cinq années, en développant notamment le recours aux locuteurs natifs formés à la pédagogie.” S. 34

Dazu zählt auch die angemahnte Verstärkung der “Sections européennes” (S. 43).

Les résultats descertifications étrangères: “En allemand, cette certification est délivrée dans le cadre d’un partenariat avec la KMK aux élèves volontaires de seconde générale, technologique et de voie professionnelle, ainsi qu’à certains élèves de troisième. Elle a concerné plus de 37 000 élèves à la session 2017. On observe une meilleure réussite dans les compétences de production (expression écrite et orale) que de réception (compréhension écrite et orale). Les résultats sont également stables depuis plusieurs années pour le niveau A2 et en légère baisse pour le niveau B1 : 19,6 % des élèves sont au niveau B1 et 43,1 % au niveau A2.” S. 14

Die Berichterstatter waren darüber erstaunt, wie wenig die modernen Medien im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden:

Recommandation : Rompre la solitude du professeur dans la classe : encourager le travail en réseaux ; lever les obstacles aux échanges européens entre enseignants.

S. 46 ff: Die Berichterstatter wünschen mehr dynamische Methoden im Fremdsprachenunterricht:

“Recommandation : Impulser les innovations et valoriser les expérimentations qui fonctionnent : écrire des livres et des poèmes, créer des clubs de théâtre, préparer des débats, organiser des concours de chants ou d’improvisation, faire venir dans l’école des spécialistes de sujets scientifiques, techniques, ainsi que des auteurs, à l’instar des nombreuses initiatives existantes qui méritent d’être mieux connues et
partagées.” S. 46

Die Berichterstatter empfehlen eine Intensivierung für den Frühbeginn im Fremdsprachenunterricht: S. 49 ff.

Die für unsere Redaktion wichtigsten Empfehlungen lauten:

Recommandation : Développer les certifications en langues étrangères à reconnaissance internationale pour valoriser certains parcours. S. 58

Recommandation : Développer les échanges avec les locuteurs natifs : réels et virtuels Erasmus+/e-Twinning. Créer un trimestre d’études en Europe dans un établissement partenaire. S. 59

Recommandation : Labelliser les établissements particulièrement ouverts sur l’Europe et les langues. S. 61

> Ernst Klett Verlag offizieller Partner von Educ´ARTE

https://twitter.com/FranceBlogInfo/status/1040635285359476736

Zur Ergänzung auf unserem Blog

> Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich – 26. Juni  2018

> L’école à l’heure numérique – Schule im digitalen Zeitalter – 6. November 2017

> Unser Handbuch zum Französischlernen auf Twitter

Lernen mit den Aufgaben auf unserem Blog

Donnerstag, 6. September 2018

Da wären wir wieder: > Septembre 2018 : Au revoir les vacances – bonjour la rentrée.

In meiner Klasse oder meinem Kurs wüssten die Schüler/innen nach ein paar Stunden, was sie mit neuen Texten machen dürften. Sie würden wissen, dass die > Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen nur Vorschläge für Aufgaben enthalten, die sie selber umbauen und ergänzen dürfen, nein sollen. Und sie wissen auch, dass man Twitter wie eine riesige Datenbank verstehen muss, aus der man alle möglichen Information in Form von kurzen Texten herausholen kann:

> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet? – 5. Oktober 2017

Twitter ist für den Französischunterricht so gut geeignet
, weil es kurze Texte mit bis zu 280 Zeichen + oder Videos zum Lesen anbietet. Klar mein Kurs hätte natürlich einen Account, mit dem er mit der Austauschschule in Frankreich – und mit dem Rest der Welt – Verbindung halten könnte.

Und es gibt noch so viele Möglichkeiten die Informationen, die in Twitter gefunden werden auszuwerten:
Lassen Sie Ihre Schüler/innen diesen Artikel lesen und lassen Sie sich dann von ihnen erzählen, was man daraus machen könnte. Sprechanlässe schaffen… das hehre Ziel von uns Fanzösischlehrern funktioniert dann wie von selbst. Und am charmantesten finde ich, dass man dazu im Unterricht kein Tablett braucht. Diese Aufgaben können die Schüler/innen zu Hause oder in Arbeitsgruppen nachmittags erledigen: > Tastatur oder Füller? – 31. Juli 2015. Nebenbei entdecken sie, was man mit Französisch alles machen kann: 3400 Artikel auf unserem Blog.

> Usages pédagogiques de Twitter– > Eduscol Website des Errziehungsministeriums in Paris


Unser > Twitter-Handbuch zum Französischlernen


Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien


Meine Schüler/innen wüssten auch, ohne dass es jedesmal einer neuen Erklärung bedarf, dass sowie sie eine > Twitterabfrage formuliert haben und dann einige Ergebnisse vorliegen, diese entweder als Kurznachricht, Zeitungsartikel, Kommentar, Mail an einen Freund, etc. formuliert werden. Im optimalen Falle machen sie das zu Hause, damit wir im Unterricht die Gelegenheit haben, dass jede/r unser ca 20 Schüler/innen mindestens 3-4 Sätze sagen kann. Dann bleibt keine Zeit mehr für das Arbeiten mit dem PC, Tablett oder Smartphone: > Frankreich verbietet das mobile Telefon für nichtpädagogische Zwecke in den Schulen – 31. Juli 2018

Lernziele: Selbständigkeit fördern, Kreativität wecken, Interesse für politische Themen fördern, Kenntnisse über die Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen verbreitern:

> Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet? -2. August 2018

Der Frankreich-Blog auf

France-blog.info auf Facebook

Follow FranceBlogInfo on Twitter

> AKTUELLE Themen

> #CoronaVirus - COVID-19-Krise

> Der Autor dieses Blogs

> Konzept unseres Blogs

> Fehler auf unserem Blog

> Impressum

> Datenschutz

> Lehrerfortbildung


Immer aktuell:

> Twittern für die deutsch-französische Kooperation

> Twittern. Frankreich und Deutschland in der EU

> Deutsch-französisches Twittern, aber diesmal aus der Perspektive der Außenministerien

> Beiträge mit Aufgaben für Schüler/innen

Schüleraustausch?
> Kleinanzeigen auf der Website des DFJW/OFAJ

> Froodel.eu - Entdecke Deine französische Welt

Aktuelle Themen
auf unserem Blog:

> Argumente für Französisch

> Apprendre l’allemand: Argumente für Deutsch

> Unsere Videos

> Unsere Videos auf Twitter

> Consultations citoyennes

> Lernen mit digitalen Medien im Französischunterricht

> Für einen Tag nach Paris 128 Fotos

> D-F Unsere Lesezeichen

> Notre-Dame de Paris

> Francophonie 58 Artikel

> Die Restitution afrikanischer Kulturgüter

> Gilets jaunes

> Nachgefragt: H. Uterwedde, DFI

> Die Restitution des afrikanischen Kulturerbes

> Antisemitismus

> Fotoausstellung: Agnès Poirier, An den Ufern der Seine

> Grand débat national

> G7

> Der Elysée-Vertrag und der Aachener Vertrag

> Deutschland, Frankreich und Europa.

> Les gilets jaunes

> La lettre du Président Macron

> Pierre-Yves Le Borgn' : Europa?

> Präsident Macron vor dem Bundestag

> 1914-1918

> La souveraineté de l'Europe

> Sartre oder Camus?

> KI

> Präsident Macron devant l'UNO

> Macron und Europa

> 60 Jahre V. Republik

> Élysée-Vertrag 2.0

> arte

> Consultations européennes

> Lernen mit unserem Blog

> Migration

> Zukunft der EU

> Unterricht mit digitalen Medien in Frankreich |

> VdF-Bundeskongress an der Universität Leipzig 09. und 10. März 2018

> Themen für den Französischunterricht

> 16.1.2018
Stuttgart. Conférence Littérature des immigrés en France avec une bibliographie

> Unsere Berichte von der Frankfurter Buchmesse 2017

> Initiative pour l’Europe – Discours d’Emmanuel Macron pour une Europe souveraine, unie, démocratique. - 26. September 2017

> Rezension: Édouard Philippe, Des hommes qui lisent

> Haben Sie im Französischunterricht schon mal mit Twitter gearbeitet?

> Schriftsteller besuchen: Montaigne, Diderot, Rousseau, Stendhal, Guizot, Flaubert


> Digital unterrichten – Enseigner avec le numérique = Ein Handbuch für das digitale Lernen

> Bloggen für F und D

> Conférence à Montpellier, 28 février 2017. Emploi : L’accès au premier emploi en France et en Allemagne avec une bibliographie et une sitographie

> Existenzialismus

> Vortrag: #Brexit oder #nonBrexit?

> Brexit

> Interview mit Olaf Scholz