“Rassismus ist ein Gift,” sagte Bundeskanzlerin Merkel nach dem Attentat von Hanau

26. Februar 2020 von

Unser Blog wendet sich auch Schüler/innen, wie es in der > Konzeption zu diesem Blog beschrieben wird. Unsere Redaktion hat sich umgesehen und wir wollen hier auf Initiativen in Frankreich und Deutschland hinweisen, die sich gegen jede Form von Rassismus wenden.

Unsere Frage für Schüler/innen, die Stoff für Referate suchen: Wie äußern sich die Commission nationale consultative des droits de l’homme in Paris und das Institut für Menschenrechte in Berlin gegen den Rassismus?

Voir aussi: > La lutte contre le racisme et l’antisémitisme, priorité de la coopération franco-allemande en 2020 – 28. Januar 2020 von

In ihrer Ansprache nach dem Attentat von Hanau, bei dem am 20. Februar neun Menschen und die Mutter des mutmaßlichen Attentäters, der sich selbst tötete, ermordet wurden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel: Der Rassismus ist ein Gift. Der Hass ist ein Gift.” Deutliche Worte.

Rassismus in jeder Form, der offene Rassismus wie auch der schleichende Rassismus wie auch der >  Antisemitismus dazu: – > Lesebericht: Jean-Paul Sartre, Überlegungen zur Judenfrage –  26. November 2019 – nähren mit ihrem Gift den Hass, der seinerseits wieder Gift erzeugt. Die wirren Phantasien des Hanauer Mörders waren ganz offenkundig von rechtsextremen Parolen genährt worden, sie haben seinen Hass in die Irre geleitet, ihn ausgelöst, verursacht oder verstärkt, so genau wird man das vielleicht nie klären können.

Aber jedwede Art von Mobbing, zuerst manchmal nicht so gemeint, wird sehr oft und schnell Ernst. Wie leicht stimmen manche in den Chor derer ein, die sich über Andersaussehende oder wegen ihrer Gewohnheiten in welcher Form auch immer echauffieren: ( > Harcèlement scolaire : le Président a un message pour les jeunes – 15. November 2019). Zivilcourage ist gefragt. Nicht mitmachen und Rassismus in jeder seiner Arten entschieden entgegentreten. Es nicht zulassen, wenn andere sich über Mitbürger oder über Migranten in abfälliger Weise äußern. Das ist nicht einfach, wenn es bei uns Parteien gibt, die Angst vor Migranten verbreiten, die vor “Bevölkerungsaustausch” – das Wort sollte eigentlich nicht auf unserem Blog erscheinen – warnen. Aber da ist ja auch der “demographische Umbau“, vor dem gewarnt wird, der Angst erzeugen soll. Umbau suggeriert große Bevölkerungsbewegungen und im selben Schriftzug wird der Bundesregierung vorgeworfen, aus der Legalität Illegalität machen zu wollen.

Reni Eddo-Lodge
> Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche
Aus dem Englischen von Anette Grube
Orig.: Why I‘m No Longer Talking To White People About Race
3. Druckaufl. 2019, 263 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-608-50419-4

Jedwede Form von Ausgrenzung verhindern, meiden und denen, die durch Worte Rassismus verbreiten, die sich verächtlich über andere Gruppen oder Minderheiten äußern ins Wort fallen. Aber da sind auch Parteien in Frankreich und Deutschland, die den Nationalismus predigen, die uns erklären wollen, dass nationale Lösungen besser als europäische Lösungen seien. Aber sie haben keine Rezepte, wie unsere großen Aufgaben wie Migration, Klima, Sicherheit und Digitalisierung mit nationalen Ansätzen gelöst werden könnten.  Rückbesinnung auf die eigene Nation, gar ein Europa der Vaterländer? > Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer” – 22. Januar 2018. – Cf. Tout un système : > 11 Reden über Europa: Macron und Europa.

Unsere Artikel über die > Commission consultative des droits de l’homme CNCDH >>>>>>>>

“Der Rassismus ist ein Gift,” in mehrerer Hinsicht, er schadet den Betroffenen, die ausgegrenzt und in ihrer Menschenwürde verletzt werden.  Wer sich rassistisch äußert, spielt auf niederste Instinkte an, offenbart seine Unkenntnis, vermittelt Angst, zeigt, wie er Ideologien verfallen ist, die dem Gemeinwesen schaden. Und schließlich ist der Anstieg des Rassismus in einer Gemeinschaft, wie groß sie auch immer sein mag, ein lautes Alarmzeichen. Wie leicht wird entsteht ein zunächst verdeckter Rassismus, hinter Personen wird getuschelt, hinterhergezischt. o.ä., der dann sich ausbreitet, zu offener Gewalt bis zu Terror und Mord übergeht. Die kleinen Anfänge gilt es in den Blick zu nehmen und zu verstehen, was es bedeutet, wenn gegen Migranten gehetzt wird und zum x-ten der Bundeskanzlerin die Schließung der (offenen) Grenzen vorgeworfen wird: >  Nachgefragt: Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis, Die Zauberlehrlinge. Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch – 20. Mai 2019.

In Frankreich gibt es u. a. viele  staatliche, universitäre oder private Initiativen gegen den Rassismus: s. auch unsere Bibliographie zum > Rassismus auf der Seite > Erinnerungskultur:

> Lancement du réseau de recherche sur le racisme et l’antisémitisme
Le Réseau de recherche sur le Racisme et l’Antisémitisme est une structure contractuelle de recherche portée administrativement par l’Université de Picardie Jules Verne. – Il associe, pour le premier contrat 2019, huit universités françaises ainsi que des associations de lutte contre le racisme et l’antisémitisme qui exercent une mission citoyenne et un travail socio-éducatif de proximité. Une centaine de chercheurs et partenaires ont rejoint le RRA.

> Vigilance Universités – Réseau universitaire de veille contre le racisme et l’antisémitisme, contre le racialisme et le communautarisme, et pour la défense de laïcité

Zum Rassimus und Hass gehören auch Verschwörungstheorien, die als dünne Halbwahrheiten getarnt Unwahres in die Welt setzen wollen bis zum Leugnen des Holocaust. Allein schon die Behaupting für das Volk zu sprechen, ist > Populismus – 21. Januar  2020, so wie Jean-Luc Méleanchon die Überschrift “Lère du peuple” für seinen Blog gewählt hat.

Der Tipp unserer Redaktion:
L’observatoire du conspirationnisme : > www.conspiracywatch.info ***

Valérie Igounet, Histoire du négationnisme en France, Paris, Le Seuil, coll. « La Librairie du XXe siècle », 2000, 691 p.
—,  Robert Faurisson : portrait d’un négationniste, Paris, Denoël, 2012, 464 p.
—,  Le Front national de 1972 à nos jours : le parti, les hommes, les idées, Paris, Le Seuil, 2014.
—, Les Français d’abord, Paris, Inculte, 2017, 160 p.
—, L’Illusion nationale : deux ans d’enquête dans les villes FN (photogr. Vincent Jarousseau), Paris, Les Arènes, coll. « Enquêtes », 2017, 168 p.
—, Le négationisme en France, Que sais-je?, Paris 2020.

Conseil nationale consultative des droits de l’homme: > Rapport 2018 sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie. La CNCDH est le Rapporteur national indépendant sur la lutte contre toutes les formes de racisme depuis près de 30 ans, la CNCDH rend public le 28e rapport annuel sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie.

Unsere Artikel über die > Commission consultative des droits de l’homme CNCDH

In Deutschland: Ist unsere Gesellschaft, unsere Demokratie  vor den Auswüchsen des Rechtsextremismus gefeit?

> Rassismus: Strategieentwicklung und Maßnahmen gegen Rassismus – Institut für Menschenrechte, Berlin >>>>

Die Bundesregierung > Nationaler Aktionsplan gegen Rassismus Positionen und Maßnahmen zum Umgang mit Ideologien der Ungleichwertigkeit und den darauf bezogenen Diskriminierungen – Juni 2017

> Rassismus: Strategieentwicklung und Maßnahmen gegen Rassismus – Institut für Menschenrechte, Berlin

> Antidiskriminierungsstelle des Bundes

> Schule ohne Rassismus

> Themenseite: Rassismus – Bundeszentrale für politische Bildung

Eigentlich ist dafür ja die > Erinnerungskultur zuständig? Aber schaut man genauer hin, darf man sich fragen, wie nachhaltig es den großen Gedenktagen gelingt, die Erinnerung an die Vergangenheit wachzuhalten?

Sarah Gensburger, Sandrine Lefranc, À quoi serrvent les politiques de mémoire ?, Paris: Sciences Po Les Presses 2018.


Primärtexte:

> Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte – 26 août 1789

> Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen,  26. August 1789

> Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, [10. Dezember 1948] Berlin o. J.

> Convention européenne des droits de l’homme – 4. November 1950 Website: > European Court of Human Rights

> Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – Website des Deutschen Bundestages

Grundgesetz – Website des Deutschen Bundestages

> Verfassung der Französischen Republik von 1958 – Site Internet du Conseil Constitutionnel

Carcassonne, Guy, Guillaume, Marc, La Constitution, 13e éd.,Paris 2016.

Fassbender, Bardo, Hg., Quellen zur Geschichte der Menschenrechte. Von der Amerikanischen Revolution zu den Vereinten Nationen, Stuttgart 2014.

Marguénaud, Jean-Pierre, La Cour européenne des droits de l’Homme, 7e éd.,  Paris 2016.

Morange, Jean, La Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen (26 août 1789), Que sais-je? 2408, Paris 1988.

Rials, Stépane, Hg., La déclaration des droits de ‘homme et du citoyen, Paris 1988.

Wetz, Franz Josef, Hg., Texte zur Menschenwürde, Stuttgart 2011.


Auf unserem Blog:

> Bibliographie: Erinnerungskultur *** – 24 octobre 2019

> Der Erste Weltkrieg und die Erinnerungskultur. Ein Interview mit Nicolas Offenstadt: “Der Historiker muss sich das Staunen bewahren können…” – 3. Dezember 2014

 

Zum Weiterlesen:

Das > Doppelheft PSYCHE – Heimat Fremdheit Migration – September 2016:
“Mit der Überschrift zu seinem Editorial zu dieser Ausgabe hat Werner Bohleber die richtigen Worte gewählt: „Die Psychoanalyse in einer globalisierten Welt“. Es geht in diesem Heft um Migranten und Flüchtlinge, die zwischen ihrer Heimat und den Aufnahmeländern unterwegs sind. In erster Linie geht es gemäß des Titels dieser Zeitschrift um ihre Psyche und um die Ursachen der Migration, zu denen auch die Globalisierung gehört, die als Fakt nicht einfach wie eine Fluchtursache zu bekämpfen ist. Das klang auch im > Interview mit dem Défenseur des droits, Jaques Toubon an, als wir ihn danach fragten, ob ob England per Referendum die Migration stoppen könne, sagte der Défenseur Nein, das sei eine Illusion. Zäune, Einreiseverschärfungen, das alles nützt nichts, globale Migrationsbewegungen werden eher zunehmen als abnehmen, da hilft auch kein Zurückrudern wie Sigmar Gabriel das versucht, der zuerst sagte, „Wir schaffen das.“ Auch wenn die Rechtspopulisten sich dagegen wehren, ihre einfachen Rezepte der Abgrenzung werden nicht funktionieren, das Tempo und die Zahl der Migranten werden eher zunehmen. Da wäre es besser, darüber nachzudenken, wie diese Situation > gemäß unserem Anspruch an die Menschenrechte bewältigt werden kann.  ….”  > Bitte weiterlesen

Nachgefragt: Bertrand Pulman, Salons. rencontres et surprises

25. Februar 2020 von

Im September 2019 ist bei Dunod in Paris der Band von Bertrand Pulman, > Salons. Rencontres et surprises erschienen.

Nachdem unsere Reaktion in Laufe der beiden letzten Jahrzehnte schon so oft Buchmessen und auch anderen Messen  – > Retroclassics 2019 in Stuttgart – besucht hat, haben wir jetzt endlich  die theoretische Grundlage für jeden Messebesuch gefunden:  Bertrand Pulman, Professeur de sociologie à l’UFR Santé, Médecine, Biologie Humaine de l’université Paris 13, Sorbonne Paris Cité lehrt die Fächer Soziologie und Anthrologie, er betreut einen master Santé, Populations, Politiques Sociales (EHESS – UP13), und er ist  Mitglied  des Conseil scientifique du Forum Européen de Bioéthique et de l’Institut de recherche interdisciplinaire sur les enjeux sociaux (Unité Mixte de Recherche 8156 CNRS – 997 Inserm – EHESS – UP13) hat kürzlich eine Studie über die Salons und Messen in Frankreich verfasst. “Ich interessiere mich für eine “sociologie d’enthousiasme” erklärt er unserer Redaktion, damit meint er Ereignisse, wo Menschen besonders viel Energie und Leidenschaft investieren – wie beim Sport  vgl.  Nachgefragt: Bertrand Pulman, Rouge est la terre -, die 365 Tage lange ein Großereignis wie einen Salon vorbereiten, dann ihn eine Woche lange betreuen, und für jeden investierten Euro etwa mit 8 Euro Umsatz rechnen dürfen.

Im Gespräch über sein Buch hat er uns berichtet, wie er das Thema entdeckt hat,  wie er geforscht hat, welche Salons er besucht hat und welche Beobachtungen in sein Buch eingeflossen sind. Wie wir beobachtet auch er gerne die letzten Vorbereitungen morgens für dem ersten Eröffnungstag und dann am Messetag die Beziehungen zwischen den Ausstellern und den Kunden. Nein, die Digitalisierung wird die direkte Begegnung der Wirtschaftspartner nicht ersetzen können. Aber mit Apps werden Termine und Treffen vorbereitet (match-making), so dass der Messebesuch optimal organisiert werden kann. Im übrgen ist der Salon, die Messe, “un fait social total”, durch Austausch ein Beitrag zum Frieden leisten: “Les échanges sont l’armature humaine” selon Claude Lévi-Strauss.

 Hier eine Auswahl von Fotoserien aus den letzten Jahren:

> Fotoalbum: #FBM18 Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 10.-14. Oktober 2018 – 15. Oktober 2018

>#FRAFRA2017 Der Pavillon des Gastlandes Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2017 – 17. Oktober 2017

> Renault ! Ein Besuch bei der Firma Schweier auf der Retroclassics in Stuttgart – 11. März 2019

> Salon du Livre in Paris 2014 – 25. März 2014

> Salon International de l’Agriculture – 25. Februar 2020

Die Fotos unseres Kollegen vom Klett-Cotta-Blog:

> Klett-Cotta, Tropen und Schattauer auf der Frankfurter Buchmesse 2019 – 23. Oktober 2019

Bertrand Pulman,
> Salons. Rencontres et surprises
Paris: Dunod, 224 pages
EAN 9782100784196

Salon International de l’Agriculture – 22. Februar – 1. März 2020

25. Februar 2020 von

Jedes Jahr findet in Paris an der Porte de Versailles der Salon International de l’Agriculture. Nach dem Interview mit Bertrand Pulman zu seinem Buch > Salons. Rencontres et surprises hat unsere Redaktion auf dem Salon die Atmosphäre eingefangen:

> Salon International de l’Agriculture – 22. Februar – 1 . März 2020

Paris – 22. – 24. Februar 2020

25. Februar 2020 von

Unsere Redaktion war am letzten Wochenende in Paris:

Auf unserem Blog:

> Office de tourisme Paris Info
> www.parisbalades.com/
> www.visitparisregion.com/

> Ortsbesichtigung: Notre-Dame de Paris – 8. September 2019

> La restauration de la cathédrale Notre-Dame de Paris – 17. Juli 2019

> Nouveau réseau bus à Paris – 24. Mai 2019

> Les trottinettes à Paris – Elektrotretroller in Paris – 4. April 2019

> Auf nach Paris – 21. Oktober 2018

> Für einen Tag nach Paris

> Paris im Juni 2018

> Paris im April 2018

> Juni 2017 in Paris: Vom Panthéon zum Palais Royal und wieder zurück

Appel à communications. Colloque international: Entre logos et engagement: Le théâtre d’Albert Camus et de Jean-Paul Sartre Colloque international. 4, 5 et 6 novembre 2020

21. Februar 2020 von

Du 4 au 6 November 2020 un Colloque international: Entre logos et engagement: Le théâtre d’Albert Camus et de Jean-Paul Sartre aura lieu au Collège d’Espagne de la Cité internationale universitaire de Paris et à la Bibliothèque nationale de France, site Richelieu:

L’appel à communications: > Argumentaire colloque Camus-Sartre nov. 2020

Conception et coordination :
Vincenzo Mazza, Université Paul Valéry – Montpellier 3
Équipe d’accueil 4414 HAR, Université Paris – Nanterre
E.S.T. Études sur le théâtre

Argumentaire

Deux auteurs qui ont marqué une génération théâtrale

Le théâtre des années quarante et cinquante en France a eu deux protagonistes majeurs : Albert Camus et Jean-Paul Sartre. S’ils sont, à cette époque, publiquement présents à la fois en tant que romanciers, penseurs philosophiques, commentateurs de questions sociopolitiques, et fréquemment mis en rapport de manière polémique, Camus et Sartre sont
également représentants d’un théâtre du logos. Leurs pièces font régner la parole – à l’égard de ses qualités de discours engagé ainsi que d’objet littéraire esthétique – et la rationalité, mise en jeu dans les conflits dramatiques.

Leur production dramaturgique est comparable autant à niveau de la quantité de pièces, ncluant pièces originelles et adaptations, qu’à la période consacrée à l’écriture pour la scène dans leurs parcours professionnels. Pour Camus, celle-ci s’étend de 1936 à 1958, et pour Sartre, de 1940 jusqu’à 1965. Leurs débuts dramaturgiques se font dans des conditions d’écriture particulières, dans un cadre de théâtre amateur marqué par les situations politiques respectives.

Parmi les questions auxquelles ces rencontres voudraient fournir des réponses :

– Quelles sont les formes et les modèles auxquels les dramaturgies de Camus et de Sartre se réfèrent ?
– Quelle est la place attribuée à leurs pièces aujourd’hui ?
– Comment envisager les conjonctures de présence et d’absence de certaines pièces au cours du 20e et au début du 21e siècle ?
– Quelles sont les nouvelles contributions que nous pouvons fournir, à partir d’une recherche dans les archives, sur les créations théâtrales des pièces de Sartre et de Camus, concernant la genèse, la mise en scène, la réception ?
– Si, dans la création contemporaine en France, l’on remarque un nouvel essor du texte verbal, quelles sont les raisons pour monter le théâtre de Camus et de Sartre aujourd’hui ?
– Quelles sont les tâches de l’historiographie théâtrale face au théâtre de cette époque ?

Axes de recherche

1) Études de cas : enjeux philosophiques et politiques du théâtre de Sartre ou de Camus.
2) Perspective historique : le théâtre de Camus et son époque.
3) Perspective historique : le théâtre de Sartre et son époque.
4) Les modèles de la dramaturgie de Camus et de Sartre, les filiations et les ruptures avec le théâtre de leurs prédécesseurs, de leurs contemporains, et de leurs successeurs.
5) Sartre et Camus en scène : analyse des créations des pièces de deux dramaturges à partir de documents inexploités ou méconnus.

Modalités de soumission

Les propositions de communication devront être adressées à theatre.sartre.camus@gmail.com

Format de la proposition : argumentaire d’environ 250 mots en explicitant l’approche méthodologique, titre de la contribution, bibliographie et 5 mots-clés. Les propositions seront accompagnées d’une brève biobibliographie et des coordonnées électroniques de l’auteur.e.

Date limite d’envoi : 30 avril 2020.

Les réponses d’acceptation seront envoyées avant fin mai 2020.

Frais d’inscription: Les frais d’inscription au colloque s’élèvent à 30 euros. Les versements seront à effectuer sur place.

Hanau – 20. Februar 2020

21. Februar 2020 von

Nach dem Terror und den Morden in Hanau am 20. Februar 2020, bei dem der mutmaßliche Attentäter neun Menschen erschoss, dann offenbar seine Mutter tötete und sich selber das Leben nahm, hat Bundeskanzlerin Merkel den “Rassismus als ein Gift” bezeichnet und meinte damit jede Form von Ausgrenzung und Hass, besonders den auf Migranten jeder Herkunft.

Der mutmaßliche Täter war selbst ein Opfer äußerst kruder Verschwörungstheorien, die ihn zu einem wirren Gedankengut mit dem Ziel der Auslöschung vieler Völker geführt haben. Auch wenn der Hanauer Attentäter sehr offenkundig geistig krank war, so ist dennoch nicht zu übersehen, dass der Rechtsextremismus mit seinen Warnungen vor Migranten, seine Hetze gegen Fremde, und den Warnungen gar vor einem “Bevölkerungsaustausch”, ein Stichwort, “le grand remplacement”, dass es auch in Frankreich gibt – dass man in vielen Statements der AfD finden kann, zu den Motiven des Täters beigetragen haben. Die Gedanken unserer Redaktion sind bei den Opfern dieser Bluttat und ihren Angehörigen.Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich in vielen deutschen Städten zu Mahnwachen zusammengefunden haben signalisieren eine klare Haltung gegen jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus, Hass und Hetze gegen Fremde.

Der Rechtsextremismus und der Hetze gegen Andere ist kein nationales Problem, er betrifft uns alle. Gemeinsam in Europa können wir und müssen wir uns gegen dieses schleichende Gift entschieden zur Wehr setzen.

> Unsere Berichte über die Commission consultative des droits de l’homme CNCDH auf unserem Blog

Nein, M. Mélenchon, den Rechtsextremismus mit seinem Hass, seiner Hetze und seinem Rassismus müssen wir alle zusammen bekämpfen:

Stichwort Verschwörungstheorien:
> L’observatoire du conspirationnisme : > www.conspiracywatch.info

Auf unserem Blog:

> La lutte contre le racisme et l’antisémitisme, priorité de la coopération franco-allemande en 2020 – 28. Januar 2020

> Der Kampf gegen Rassismus und Hass

> Erinnerungskultur

> Populismus 31. Januar 2020

> Die Attentate vom 13.11.2015 – 12. November 2016

> Éditorial : Die Attentate in Paris und der Marche républicaine – 12. Januar 2015

> 13 novembre 2015 – 13. November 2017

> Die Migranten und die Menschenrechte – 6. September 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016

> Paris et Berlin, 14 novembre 2015 – Éditorial – #NousSommesUnis – 14. November 2015

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