La remise du Prix des lycéens allemands 2019 à Leipzig

26. März 2019 von

War das eine gelungene Zeremonie! Die Bundesjuroren haben am 21. März 2019 bei einer Sitzung im Institut français in Leipzig zusammen debattiert, auf sehr hohem Niveau, wie der Attaché pour la coopération pour le français pour le Bade-Wurtemberg et la Sarre im Institut français, Stuttgart, > Georges Leyenberger,  unserer Redaktion anerkennend berichtete: Die Debatte sei nicht nur ein Austausch von Meinungen, sondern

n eine beeindruckend seriöse Diskussion um Standpunkte gewesen. Und das zeigte sich dann auch bei der Preisverleihung am Freitag, 22. März, die unter Regie u.a. von > Bruno Girardeau, ( >>>) Attaché pour la coopération pour le français pour la Hesse et la Rhénanie-Palatinat, stattfand.

S.E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in Deutschland begrüßte die Juroren und die Gäste dieser Veranstaltung:

Großen Respekt vor dem sprachlichen Niveau der Schüler/innen, die fast alle frei vortrugen. Vor einem so großen Publikum war das eine besondere Glanzleistung:

Unser > TV-Team muss noch am Ton arbeiten, es ist nicht einfach bei so einer so großen Veranstaltung den Ton perfekt aufzuzeichnen.

[Die Fotogalerie wird noch von unserem Fotografen vorbereite und wird hier erscheinen.]

Hier folgen die Videos der Ansprachen, zwischen denen die Bundesjuroren die nominierten Bücher vorstellten:



Aus gutem Grund heißt es „Made in Germany“ und nicht „Made by Germans“, denn täglich geben Mitarbeiter/innen aus aller Welt bei uns ihr Bestes. Damit das so bleibt, stehen wir auch weiterhin für ein weltoffenes Deutschland. Eine Initiative deutscher Familienunternehmen.

Klett ist Teil der Kampagne „Made in Germany – Made by Vielfalt“. Weitere Informationen: www.klett-gruppe.de/ueber-die-klett-gruppe/verantwortung: “Familienunternehmen setzen gemeinsam ein Zeichen zur Förderung von Toleranz und Weltoffenheit: Insgesamt 50 Unternehmen sprechen sich unter dem Motto „Made in Germany – Made by Vielfalt“ für mehr Toleranz und Weltoffenheit aus. Die gemeinsame Kommunikationsmaßnahme wird im März 2019 umgesetzt. Sie umfasst die Veröffentlichung einer Anzeige in ausgewählten Printmedien sowie auf Plakatflächen in 15 Städten Deutschlands. Das Bildungsunternehmen Klett beteiligt sich an der Initiative.”

Auf unserem Blog: > La CNCDH a publié son 27e rapport sur la lutte contre le racisme sous toutes ses formes – 13. April 2018

> Prévenir la radicalisation des jeunes / Der Radikalisierung von Jugendlichen vorbeugen – 26. September 2016

> Nachgefragt. CNCDH: Le rapport sur la lutte contre le racisme, l’antisémitisme et la xénophobie – 6. Mai 2016


25 mars 2019: L’assemblée parlementaire franco-allemande

25. März 2019 von

Das klingt wie Zukunftsmusik. Aber sie ist ganz reell und wird von nun an zweimal im Jahr gespielt:

> Assemblée parlementaire franco-allemande : Signature de l’accord parlementaire franco-allemand par M. Richard Ferrand, Président de l’Assemblée nationale, et M. Wolfgang Schäuble, Président du Bundestag allemand – Website der Assemblée nationale

> Deutsch-französische Versammlung – Website des Deutschen Bundestages

Heute ist ein wichtiger Tag für die deutsch-französische Kooperation.

Zum ersten Mal tagt die Deutsch-französische parlamentarische Versammlung in Paris. So eine Versammlung ist einzigartig in der Welt. Symbolkraft ist auch mit dabei, aber man darf davon ausgehen, dass die 100 Parlamentarier sich keinesfalls nur zum Vergnügen treffen. U. a. geht es auch um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, deren Tore bereits mit dem > Aachener Vertrag geöffnet werden: > Sylvain Waserman hat der Regierung seinen Bericht über “Die deutsch-französischen grenzüberschreitenden Beziehungen” überreicht – 22. Mai  2018

Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt – 24. März 2019

> > Die Nationalversammlung stimmt der Einrichtung einer Deutsch-französischen Parlamentsversammlung zu – 12. März 2019

Ein Ausschnitt aus dem Interview mit Henrik Uterwedde > Deutsch-französisches Institut, Ludwigsburg:

Pierre-Yves Le Borgn’: Frankreich, Deutschland und Europa

24. März 2019 von

Anlässlich einer Mitgliederversammlung Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz / 4er-etzwerk e.V. im Landtag von Rheinland-Pfalz hat Pierrre Yves le Borgn’ am 22. März 2019 einen Vortrag über “Frankreich, Deutschland und Europa” gehalten:

“Mehr als alles andere weiß ich, dass das Zusammentreffen der französischen und deutschen Unterschiede nicht nur für unsere beiden Länder notwendig ist, sondern auch als entscheidender Motor für den Aufbau Europas nützlich ist.”

En français :

> La France, l’Allemagne et l’Europe

Lesen Sie auf unserem Blog:
> Pierre-Yves Le Borgn’: “L’Europe doit retrouver le lien citoyen. “ – 28.1.2019

> Nachgefragt: Pierre-Yves Le Borgn’ : « Il faut un récit européen en complément du récit national » – 17.11.2018

Le Borgn’ erläuterte “wie ist es möglich, dass es zwei so unterschiedlichen Länder – auch in ihren Visionen von Europa – gelingen konnte, eine gemeinsame Rolle spielen, um ihre Entwicklung zu gewährleisten?” Außerdem hat er die künftigen Herausforderungen Europas, von denen einige mit dem Rest der Welt geteilt werden dargelegt, um auf die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehung im Rahmen der zu ergreifenden Maßnahmen um zu handeln zu können.

Seien These: “Frankreich und Deutschland haben unterschiedliche Vorstellungen von dem europäischen Projekt”
“In Paris war die Idee lange Zeit – und sie ist noch ein bisschen –, dass Europa zwangsläufig Frankreich in Groß sein muss. Während in Berlin das Ziel darin bestand, wieder einen Platz in der internationalen Gemeinschaft zu finden.
Diese unterschiedliche Sichtweise zeigt sich auch in der Funktionsweise Europas. Für Frankreich bedeutet der zwischenstaatliche Ansatz: es geht darum, die Rolle der Mitgliedstaaten bei supranationalen Institutionen der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament in den Vordergrund zu stellen. In Deutschland dominiert dagegen die föderalistische Logik mit der Stärkung der Befugnisse des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission, um das gemeinsame Interesse und die kleinen Staaten gegen die Hegemonie großer Staaten zu schützen.”
… “Auch Frankreich und Deutschland haben nicht die gleichen Standpunkte zum geografischen Gebiet der Europäischen Union entwickelt. Bis wohin muss Europa reichen?”

Nachdem Le Borgn’ diese und weitere Unterschiede erläutert hat, fragt er: “Wie konnte die deutsch-französische Beziehung für Europa trotz oder aufgrund dieser Unterschiede nützlich sein ?” und seeine Anworten hören sich wie eine Interpretation des > Aachener Vertrages an. Ein Neubeginn für die deutsch-französische Kooperation:

“Visionen und letztlich divergierende Interessen können ein Vorteil sein, wenn der ursprüngliche Antagonismus als produktiv angesehen wird. Es ist das Geheimnis des deutsch-französischen Motors für Europa‚ den man in verschiedenen kritischen Momenten der Geschichte der Europäischen Union in Aktion beobachten konnte. Diese Unterschiede ermöglichen es Frankreich und Deutschland, die unterschiedlichen Standpunkte und Interessen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union weitgehend zu vertreten. Es muss noch dafür gesorgt werden, dass diese Unterschiede bei der Suche nach einem Kompromiss überwunden werden und der europäische Kontext sich dazu eignet. Dies ist heute weniger der Fall, als es unter den Kanzler-und-Präsidenten-Paaren Mitterrand- Kohl und Giscard-Schmidt war.” …

“Wie funktioniert das deutsch-französische Paar im europäischen Raum? Es schließt die Konfrontation aus und sucht nach einem Kompromiss zu mehreren Themen, indem es regelmäßig vor den europäischen Debatten und Beschlüssen diskutiert wird. Diese Methode bewies zum ersten Mal den Nachweis ihre Wirksamkeit in den Amtszeiten von Georges Pompidou und Willy Brandt, als Präsident Pompidou das französische Veto im Hinblick auf den Beitritt des Vereinigten Königreichs zur EWG aufgehoben hat, nachdem die anderen Mitgliedstaaten die Anwendung des Grundsatzes der gemeinsamen finanziellen Verantwortung in der gemeinsamen Agrarpolitik übernommen haben. Ebenso wurde durch einen deutsch-französischen Deal mehr als 20 Jahre später die französische Ablehnung der Erweiterung der Europäischen Union im Osten zu beendet, als die EU die Garantie für die Finanzierung der gemeinsamen Agrarpolitik durch die erweiterte Union übernommen hat.

Um erfolgreich zu einem solchen Kompromiss zu gelangen, muss in Paris und in Berlin der Wille vorhanden sein, über die Meinungsverschiedenheiten hinauszugehen und sie in einen größeren Rahmen zu stellen, in dem ein Paket miteinander kombiniert wird, das mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbindet und auch den Erwartungen der anderen Mitgliedstaaten Rechnung trägt.”

Lesen sie den ganzen Vortrag von Pierre-Yves Le Borgn’ : > Frankreich, Deutschland und Europa *.pdf

Michaela Wiegel: Ungeliebter Französischunterricht – und was können/müssen wir tun?

24. März 2019 von

Am 21. Januar 2019 haben die Pariser Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Michaela Wiegel und Thomas Jansen in einem Beitrag für ihre Zeitung über den Stand des Französischunterrichts in Deutschland und des Deutschunterrichts in Frankreich berichtet: > Ungeliebtes Französisch berichtet: 2016/2017 lernten noch 62,6 Prozent der Schüler Französisch, ein Jahr später schon 7 Prozent weniger. 1992/1993 waren es noch 68,6 Prozent. von 8,4 Mio. Schüler lernten 2016/17 1,5 Mio. = 17,6 Prozent Französisch, ein Rückgang um einen Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. In Frankreich lernten 201/18 rund 530.000 Schüler Deutsch in der Mittelstufe rund ein Prozent mehr als im Vorjahr: 15,6 Prozent.

Französisch heute, die Zeitschrift der > Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer e.V. hat in ihrer Ausgabe 1/2019, S. 42 f., einen Artikel über unseren Blog veröffentlicht, der hier als *.pdf-Datei heruntergeladen kann:

> “Expliquer, expliquer, toujous patiemment expliquer”: Der Frankreich Blog

Sie können dann alle im Artikel genannten Links einfach anklicken.

Angesichts des jüngst unterzeichneten Aachener Vertrags, der Liste der prioritären Vorhaben, des Entwurfs für ein deutsch-französisches Parlamentsabkommens und sogar eine deutsch-französischen Manifestes zugunsten der gemeinsamen Industriepolitik (Deutsch-Französisches Manifest für eine europäische Industriepolitik (Englisch)  Manifeste franco-allemand pour une politique industrielle européene)  ist es echt peinlich, dass in Deutschland die Zahl der Schüler/innen, die Französisch lernen, kontinuierlich zurückgeht. Es gibt die Konkurrenz durch andere Sprachen, die Schüler/innen manchmal wegen der damit verbundenen Reiseperspektiven bevorzugen, oder aber nur ganz einfach, weil Französisch als schwerer oder zu schwer empfunden wird, wobei der Vergleich mit anderen Sprachen eher unscharf ist und der Eindruck der Schüler/innen auch kaum begründet werden kann, das Eindrücke, persönliche Vorlieben – mehr nicht. Unerklärlicherweise nehmen sie es in Kauf, Englisch leichter zu finden, obwohl es dreieinhalb mal so viele Wörter wie die französische Sprache vorweist.

Werbung für Französisch in der Schule: Man kann es drehen und und wenden wie man will, es gibt bei uns in der Mittelstufe nicht genügend Werbung für das Fach Französisch. Die einfachen Abwahlangebote sind ein Desaster für das Fach und die Zukunft der Schüler/innen.

Nehmen wir eine Gruppe von Schüler/innen, die sich für einen Ausbildungsplatz oder später für nach dem Studium für einen Arbeitsplatz bewerben: 2 von ihnen können Spanisch, 2 Italienisch, der Arbeitgeber zuckt mit den Schultern, eine/r spricht Französisch und die/der wird eingestellt. Das Fach Französisch ist beim Stand der Dinge eine Art Arbeitsversicherung für später. Alle diejenigen, die Französisch lernen, die die enge traditionelle Verbindung von Literatur, Philosophie und Politik in Frankreich kennen, haben die Nase vorn. Wenn die Länder statt auf die Digitalisierung in jeder Form – wo oft keine Inhalte vorhanden sind – zu setzen, mit einem ähnlichen Engagement die Literatur und die Fremdsprachen fördern würden, dann wäre die Schüler/innen auch schnell in der Lage, die Segnungen der digitalen Welt nebenher gemäß der Notwendigkeiten zu verstehen und zu nutzen.

Wir brauchen eine deutsch-französische Website, die die Werbung für das Fach Französisch unterstützt  und dabei  hilft, den Schüler/innen-Austausch zu organisieren: Individueller Austausch und Klassenaustausch. Die Angebote für > Jugendliche & Kinder, > Schulen, Hochschulen und Berufsschulen oder für > Vereine, Verbände, Institutionen und Unternehmen auf der Website des Deutsch-französischen Jugendwerks DFJW sind unglaublich vielfältig, zeugen von nahezu unschlagbaren Knowhow und bieten Schüler/innen, wenn die sich auf dieses Angebote einlassen, einen Neustart für Französisch und Bekanntschaften in Frankreich, die sie nie vergessen werden. Ihr Austauscherlebnis ist gelebte deutsch-französische Kooperation, vgl. > Liste deutsch-französischer Städte- und Gemeindepartnerschaften.

Fragt man aber Schüler/innen, die sich mit Französisch in der Schule quälen, ob sie das DFJW kennen, zucken sie mit der Schulter. Viele von ihnen gerade auch aus der Gruppe, die Französisch abwählen wollen, waren noch nie in Frankreich, noch haben sie einen ganzen Roman gelesen, sie kennen auch www.france-blog.info nicht. Hier muss die Werbung für das Fach einsetzten:

Die Diagnose ist eindeutig, wer noch nicht in Frankreich war und schlechte Noten im Vokabeltest bekommt, wem ständig Fehler vorgehalten werden, wer keine Gelegenheit hat, sich mit dem Gelernten für das Kennenlernen der französischen Lebenswelt zu begeistern, wer nicht lernt, dass sie/er mit ihren/seinen Sprachkenntnissen nicht nur in Frankreich wunderbar durchkommt, sondern seinen eigenen Horizont ganz entscheidend erweitert, wird für die Sprache nicht gewonnen.

Hier müssen wir ansetzten, wenn wir in Deutschland die Förderung der französischen Sprache wirklich ernst nehmen wollen, dürfen wir nicht länger warten. Der Föderalismus darf als Bedenkenträger zugunsten regionaler Unterschiede und Gewohnheiten nichts ausbremsen. Wie wäre es, wenn die KMK zusammen mit dem französischen Kulturministerium und den beiden Botschaften (die Attaché/(e)s pour la coopération pour le français der Französischen Botschaft in Deutschland) mit dem OFAJ eine Website bauen, auf der sich alle Französischklassen (geschützt unter allen Vorgaben des Datenschutzes) in Deutschland und alle Deutschklassen in Frankreich registrieren könnten – man muss gucken, wo die passwortgeschützten Bereiche beginnen müssen -. Das Ergebnis wäre ein deutsch-französisches Netzwerk für Schüler/innen und Lehrer/innen: befreundete Klassen in Deutschland und Frankreich können dort Blogs für den gemeinsamen Austausch und Unterricht einsetzen, die deutschen Schüler/innen schreiben, die französischen Freunde korrigieren und schalten frei und umgekehrt.

Nos > possions d’avril oder die Liste noch nicht realisierter deutsch-französischer Projekte:

2016: Französisch in Baden-Württemberg fördern. Französisch als Erste Fremdsprache in allen Gymnasien
2014: Un nouveau Centre linguistique franco-allemand – Ein neues deutsch-französisches Sprachzentrum
2012: Promouvoir la langue française en Allemagne / Mehr Deutsch lernen in Frankreich
2010: Per Sprachtest zum Schüleraustausch. Le test de langue et l’échange scolaire

Der Bundestag hat dem Deutsch-französischen Parlamentsabkommen zugestimmt

24. März 2019 von

Da richten zwei Parlamente eine gemeinsame parlamentarische Versammlung ein, um künftig die Fortschritte der deutsch-französischen Kooperation Ihrer beiden Regierungen zu kontrollieren und zu fördern. Was nach politischer Zukunftsmusik klingt, wird ab jetzt zweimal jährlich gespielt. Je 50 Abgeordnete aus Berlin und Paris treffen sich in dieser neuen Versammlung. Und die Tagesthemen haben das heute abend nicht erwähnt, so normal sind die deutsch-französischen Beziehungen mittlerweile geworden. Henrik Uterwedde hat uns kürzlich die Andeutung dieser neuen Versammlung erklärt > Nachgefragt: Henrik Uterwedde antwortet auf unsere Fragen zu den Gelben Westen, Grand Débat National und Aachener Vertrag – 26. Februar 2019. Wir zeigen hier am Ende dieses Beitrags einen Auszug aus diesem Interview:

Mit einer breiten Mehrheit hat der Bundestag am 20. März 2019 dem > Deutsch-französischen Parlamentsabkommen – Website des Deutschen Bundestages – zugestimmt: alle Reden werden per Video dort angezeigt.

> Die Nationalversammlung stimmt der Einrichtung einer Deutsch-französischen Parlamentsversammlung zu – 12. März 2019

Auftakt der Reihe „Ach, Europa“ in Stuttgart: Podiumsdiskussion „Auf der Suche nach dem verlorenen Sinn“

23. März 2019 von


Mo 25.03. | 18:00 Uhr nein, Fängt erst um 19 h an!!! | Institut für Auslandsbeziehungen | Charlottenplatz 17 (Eingang B), 70173 Stuttgart
Wenige Tage vor dem vielleicht finalen Brexit und zwei Monate vor der Europawahl ist der richtige Moment, um kurz innezuhalten. Was passiert, wenn die Briten wirklich gehen? Längst ist deutlich, dass sie nicht als Einzige mit der Europäischen Union hadern. Auch in anderen Mitgliedsstaaten werden Austrittswünsche lauter. Welche Rolle spielen kulturelle Differenzen?

Lisez sur notre blog:

> Pierre-Yves Le Borgn’: “L’Europe doit retrouver le lien citoyen. “ – 28.1.2019

> Nachgefragt: Pierre-Yves Le Borgn’ : « Il faut un récit européen en complément du récit national » – 17.11.2018

> Pierre-Yves Le Borgn’: Frankreich, Deutschland und Europa – 24.3.2019

Auf Einladung des EUNIC-Clusters Stuttgart sprechen Barbara Gessler (Leiterin des Kulturprogramms von „Creative Europe“ bei der Europäischen Kommission) und Rachel Launay (Leiterin des British Council Deutschland) über die Bedeutung von Kulturarbeit und Kulturpolitik in Europa. Welchen Platz nehmen die nationalen Kulturinstitute ein? Und gibt es Ideen und Strategien für eine europäische Kulturpolitik der Zukunft?

Moderation: Dr. Sebastian Körber, stellvertretender Generalsekretär des ifa. (Institut für Auslandsbeziehungen)

Begrüßung: Catherine Veber, Generalkonsulin Frankreichs in Stuttgart und Leiterin des Institut français | Ronald Grätz, Generalsekretär des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)

Der Eintritt ist frei | auf Deutsch

Das Gespräch bildet den Auftakt zur Veranstaltungsreihe > „Ach Europa! Auf der Suche nach einem neuen Narrativ“ des EUNIC-Clusters Stuttgart (Institut français Stuttgart, Balassi Institut-Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart, Istituto Italiano Di Cultura Stoccarda und ifa (Institut für Auslandsbeziehungen).

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