Le 23 juin 2026, Marc Bloch entre dans le Panthéon.

Mit einer großen Zeremonie werden am Dienstag, 23. Juni 2026, der Historiker Marc Bloch und seine Ehefrau Simonne Bloch (geb. Vidal) im Pantheon beigesetzt. Eine „Panthéonisation“, über die der Staatspräsident entscheidet. Im Juli 1944 wurde Marc Bloch von der Gestapo ermordet. Seine Frau starb Anfang Juli 1942 in Lyon.

> Assistez à la panthéonisation de Marc Bloch – www.paris.fr – site de la Ville de Paris

Une bonne introduction :

et

Marc Bloch wurde am 6. Juli 1886 in Lyon geboren. Als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg erhielt er mehrere Auszeichnungen, darunter das Croix de guerre und wurde in die Ehrenlegion aufgenommen. 1921 wurde er Professor für für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Straßburg. 1936 bekommt er einen Ruf als Professor für Wirtschaftsgeschichte an die Sorbonne in Paris. 1939 wurde er wieder Soldat und war bis zur Niederlage Frankreichs im Juni 1940 Offizier. Im Oktober 1940 gelingt es ihm, in der freien Zone wieder in die Universität von Stra8burg, die nach Clermont-Ferrand übergesiedelt war, aufgenommen zu werden. 1943 schließt er sich der Résistance in Lyon an. Am 8. März 1944 wird er von der Gestapo verhaftet und gefoltert. Am 16. Juni 1944 wurde er nahe bei Lyon von der Gestapo ermordet.


> L’exposition de l’artiste Annaëlle Vanel est à découvrir au Centre Marc Bloch du 29 avril au 6 juillet, avec un vernissage suivi d’une table ronde avec Yaëlle Biro, Jan Hüsgen, Mary-Ann Middelkoop et d’une réception le 29 avril à 16h30.


1924 erschien Les Rois thaumaturges / Die wundertätigen Könige mit dem Bloch beschrieb, wieso den Königen heilende, magische Kräfte zugesprochen wurden. 1939 erschien La société féodale / Die Feudalgesellschaft von Marc Bloch.

Marc Bloch
Übersetzer: Eberhard Bohm und Kuno Böse
Stuttgart: Klett-Cotta 2/2019
ISBN: 978-3-608-98209-1

Es wurde zu einem Meilenstein der französischen Historiographie. 1929 hatte zusammen mit Lucien Febvre die Zeitschrift „Annales. Histoire, Sciences Sociales“ gegründet. Es handelte sich um eine Neuorientierung der Geschichtsschreibung, die nun wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Strukturen in den Blick nahm. Das Stichwort, wie Fernand Braudel, es formulierte lautet die „longue durée“, das Individuum trat zurück, im Mittelpunkt stand die Geschichte der Massen über einen längeren Zeitraum hinweg. Blochs „Feudalgesellschaft“ war eine ersten Illustration dieser neuen Geschichte und sicherte ihr große Aufmerksamkeit

An der L’apologie de l’histoire ou Métier d’historien/ Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers (1944): „Sag mir Papa! Wozu dient eigentlich die Gechichte?“ ( S. 5) arbeitete Bloch bis zu seiner Ermordung. Es blieb ein Fragment. Nach der Entdeckung weiterer Manuskriptteile, erschien 1997 eine ergänzte Ausgabe. Dieses Buch bietet grundlegende Einblicke in das Selbstverständnis und die Denkweisen moderner Geschichtsforschung. Marc Bloch stellt die Ziele und Grenzen historischer Erkenntnis dar und führt die Methodik der Geschichtsschreibung ein.

1946 erschien der Band L’ètrange defaite. Témoignage écrit en 1940, in dem er du.a. die Gründe für die Niederlage 1940 untersucht. Im Juni 2026 wird der Historiker und Widerstandskämpfer Marc Bloch (1886–1944) in das Panthéon aufgenommen. Das Centre Marc Bloch – Ein deutsch-französisches Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften – bietet im Radio Marc Bloch eine Reihe von Podcasts unter dem Titel „Marc Bloch im Panthéon!“ an. In der siebten Folge der Podcast-Reihe „Marc Bloch im Panthéon!“ kommt die in Deutschland lebende Künstlerin Anaëlle Vanel zu Wort: > #7 Dialogue avec Anaëlle Vanel, artiste Photographe In diesem Gespräch geht es um das Schicksal des Manuskripts von „L’Étrange défaite“, um Marc Bloch ausgehend von einem „Nicht-Ort“ der Erinnerung zu beleuchten und die Geschichte vom Rand her zu betrachten.

Marc Bloch: Apologie der Geschichtswissenschaft oder Der Beruf des Historikers. Mit einem Vorwort von Jaques Le Geoff.
Herausgegeben von Peter Schöttler.
Übersetzt aus dem Französischen von Wolfram Bayer.
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002.
280 Seiten.
ISBN-10: 3608941703

La panthéonisation :

> Marc Bloch. Der französische Historiker wird von der Gestapo ermordet – Deutschlandfunk, 16. Juni 2024

Bibliographie:

Peter Schöttler (Hg.),
Marc Bloch. Historiker und Widerstandskämpfer
Campus Verlag, Frankfurt am Main – New York 1999
ISBN 9783593363332

Mazel,Florian. Yann Potin, (Hg.)
> Marc Bloch. L’histoire en résistance
Paris: Seuil 2026

Das Verteidigungsunternehmen KNDS ist künftig ein deutsch-französisches Unternehmen

Deutschland will sich mit bis zu 40 Prozent am Panzerbauer KNDS beteiligen. Mit der Einigung von Berlin und Paris soll ein führendes Rüstungsunternehmen entstehen. Deutschland und Frankreich werde künftig einen jeweils gleichen Anteil an dem Unternehmen halten, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Die Bundesregierung wolle später die Bundesregierung den Anteil wieder verringern. Allerdings muss das Vorhaben noch den Haushaltsausschuss des Bundestages passieren. KNDS wird die Streitkräfte beider Länder beliefern.Es ist geplant, dass das restliche Kapital wird im Rahmen einer Doppelnotierung in Paris und Frankfurt, die in den nächsten Tagen erwartet wird, an der Börse an Investoren verkauft wird. Der plan sieht vor, dass Frankreich, das die Hälfte des Kapitals von KNDS hält, beim Börsengang 10 % des Kapitals verkauft. Wegmann & Co, die Holding der deutschen Familien Bode und Wegmann, nimmt ebenfalls 10 % auf dem Markt auf. Danach wird Berlin, sobald die Zustimmung des Bundestages vorliegt, die restlichen 40 % der Holding zurückkaufen. Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche rechnet mit „intensive(n) Verhandlungen mit den KNDS-Aktionären“.

> La France et l’Allemagne ont conclu un accord sur la stratégie et la gouvernance de KNDS – site du Palais de l’Élysée, 22 juin 2026

> Bundesregierung strebt Beteiligung an Rüstungskonzern KNDS an – Pressemitteilung der Bundesregoerung, 22. Juni 2026

Regierungssprecher Stefan Kornelius teilte am 22.6.2026 mit:

„Die Bundesregierung strebt daher eine Beteiligung in Höhe von 40 Prozent der Anteile an KNDS an. Mit dieser Beteiligung beabsichtigt die Bundesregierung, den Interessen des Bundes angesichts der Bedeutung des Unternehmens Rechnung zu tragen. Eine Beteiligung Deutschlands an KNDS wird den langfristigen Einfluss auf ein für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit strategisch bedeutendes Unternehmen sichern. Zugleich werden die nationale industrielle Wertschöpfung sowie die technologische Souveränität und der Schutz von Sicherheitsinteressen und Schlüsseltechnologien in Deutschland gestärkt.“

KNDS produziert Waffensystemen wie dem Kampfpanzer Leopard 2 und der Panzerhaubitze 2000. Das Unternehmen beruht auf einer Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter, die 2015 erfolgte. Noch ist KNDS im Besitz der deutschen Familie hinter Krauss-Maffei Wegmann und des französischen Staates.

Berlin und Paris wollen KNDS zu einem führenden europäischen und globalen Verteidigungsunternehmen ausbauen, das die französischen Streitkräfte und die Bundeswehr beliefert.

In der gemeinsamen Erklärung werden die Ziele dieses Vorhabens hervorgehoben:

„Diese Initiative verfolgt sechs zentrale Ziele:

  • die stark steigende europäische Nachfrage zu bedienen, insbesondere die der französischen und deutschen Streitkräfte entsprechend ihren jeweiligen Anforderungen;
  • die deutsch-französische Zusammenarbeit zu vertiefen;
  • technische und kommerzielle Synergien bei bestehenden und zukünftigen Produkten zu nutzen, wo dies sinnvoll ist;
  • Innovationen voranzutreiben, um Produkte an die Entwicklungen des Sektors anzupassen;
    die europäische Lieferkette zu sichern und zu stärken;
  • sich als wettbewerbsfähiger und bedeutender Akteur auf dem europäischen Verteidigungsmarkt zu etablieren.

Die Vereinbarung unterstreicht den gemeinsamen Willen Frankreichs und Deutschlands, Europas Verteidigungs- und Industriekapazitäten auszubauen, ihre Streitkräfte zu unterstützen und die europäische Souveränität langfristig zu stärken. Für KNDS eröffnet sie ein neues Kapitel und schafft eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Angesichts der beschleunigten Aufrüstung und des technologischen Wettbewerbs stellt sie einen wichtigen Schritt hin zu einem souveräneren Europa dar.“

­VivaTech 2026: Die Deutsch-Französische Hochschule an der Spitze der Zukunftstechnologien

Im 10. Jubiläumsjahr der VivaTech, Europas größter Startup- und Technologiemesse, präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr neues akademisches Portfolio zu strategischer Autonomie in den Bereichen Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz. Dabei stellte sie erfolgreiche Kooperationsprojekte aus ihrem Netzwerk in den Vordergrund und veranschaulichte die Schwerpunkte dieser Programme. Die innovativen Ansätze für Forschung und Wissenstransfer in Zukunftsfeldern stießen bei vielen Standbesuchern, darunter Philippe Baptiste, französischer Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt, und Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, auf großes Interesse.

> Deutsch-Französische Hochschule
Die DFH ist ein Netzwerk von 210 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die insgesamt 183 integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten. Aktuell sind rund 6.000 Studierende eingeschrieben.

Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“, der Präsenz Deutschlands als „Country of the Year“, stellte die DFH an ihrem Stand an jedem Messetag eine andere Kooperation in den Mittelpunkt: Vorgestellt wurden die Themen „Digitale Souveränität“ (17. Juni, Kooperation IRIXYS, Universität Passau – INSA Lyon), „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“ (18. Juni, Kooperation European School of Materials/EUSMAT –Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH) sowie „Smart City und Resilienz“ (19. und 20. Juni, Kooperation Universität der Bundeswehr München COMTESSA – Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge e.V./DKKV – Association Française pour la Prévention des Catastrophes Naturelles et Technologiques/AFPCNT).

Foto: V. l. n. r.: Andrea von Hülsen-Esch, Philippe Baptiste, Dorothee Bär und Philippe Gréciano © Inshorefilms

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, unterstreicht: „In Zeiten geopolitischer Spannungen steht die deutsch-französische Partnerschaft für Fortschritt und Zukunftszuversicht. Als Gründungsmitglied des French-German Tech Labs bei VivaTech hat die DFH in den letzten Jahren ihre Vorreiterrolle beim Aufbau eines souveränen Europas in wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Hinsicht unter Beweis gestellt. Ich bin sehr stolz, dass diese internationale Institution heute einen so großen Impact in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft hat!“

Der DFH-Stand empfing einen Rekord an Besucher*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die Delegationen mit Dr. Karsten Wildberger, deutscher Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Gabriel Attal, ehemaliger französischer Premierminister, sowie Xavier Bettel, stellvertretender Premierminister Luxemburgs. Die Gespräche boten die Möglichkeit, zentrale Anliegen und Projekte der Institution einem prominenten Publikum vorzustellen und die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Hochschulbereich für die technologische Zukunft Europas hervorzuheben.

Auch auf der großen Gemeinschaftsbühne der „Germany@VivaTech“-Fläche prägten Mitglieder des DFH-Netzwerks das Programm entscheidend: Am ersten Messetag hielt Stefan Pickl (Professor an der Universität der Bundeswehr München COMTESSA, Vizepräsident des DKKV e.V. und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der DFH) mit Unterstützung von Caroline Iliadi (Universität der Bundeswehr München COMTESSA) einen Vortrag über die Rolle von KI für die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit von Europas kritischen Systemen. Am vierten Messetag gestaltete die DFH am Mittag eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die deutsch-französische akademische Zusammenarbeit als Motor für die digitale Zukunft Europas“, moderiert von DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch. Auf dem Podium sprachen Demian Wassermann (INRIA de Saclay, DATAIA Institute Université Paris-Saclay) und Paul-Guilhem Meunier (Institut Mines-Télécom). Am Nachmittag referierte Caroline Iliadi in einem Startup-Pitch mit dem Titel „Virtuelle Praxis & echte Sicherheit: KI-gestützte Hygiene-App im Gesundheitswesen“.

„Die VivaTech hat uns eine hervorragende Plattform geboten, unsere Themen sichtbarer zu machen, neue Partnerschaften anzustoßen und die Innovationskraft der deutsch-französischen Hochschullandschaft zu präsentieren. Die wertvollen Gespräche haben gezeigt, dass der Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Bereich neuer Technologien und KI größer denn je ist“, betont Andrea von Hülsen-Esch.

Philippe Gréciano fasst abschließend zusammen: „Die Teilnahme der UFA an der VivaTech ist Teil ihrer Strategie zur Weiterentwicklung und verdeutlicht ihren Erfolg auf europäischer und internationaler Ebene.“

Fête de la musique – 21 juin 2026

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Fête la musique - 21 juin 2026

Die Ergebnisse des G7-Gipfels vom 15. bis 17. Juni 2026 in Évian

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Les tâches pour les éléves :

> Dressez une liste des thèmes évoqués pendant le Sommet G7.

> Faites un tableau: Sujet – Résultat – Source (Mot clé)

> Essayez d’écrire un article de deux pages qui résume les résultat du Sommet G7

> Faites une recherche: comment le chancelier Friedrich Merz apprécie-t-il les résultats du sommet ?

Général de Gaulle : L’appel du 18 juin

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Les tâches pour les élèves :1. Lisez et écoutez l’appel du 18 juin

2. Résuméz l’appel du 18 juin

3. Écrivez un article. Dans quelle circonstance Charles de Gaulle a-t-il lancé l’appel du 18 juin? Qu’est-ce qu’il a proposé ? Pourquoi célèbre-t-on aujourd’hui le 18 juin en France ?

> Charles de Gaulle 22 novembre 1890 – 9 novembre 1970


> Charles de Gaulle 22 novembre 1890 – 9 novembre 1970

> Hörensagen: “Das Europa der Vaterländer”

> Vor 60 Jahren: Charles de Gaulle hält in Ludwigsburg seine berühmte Rede an die deutsche Jugend

> Nachgefragt: De Gaulle, Mitterrand, Macron und die Idee einer Europäischen Konföderation

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle – Documents, manuscrits et vidéos : www.charles-de-gaulle.org

> Manuscrit de l’appel du 18 juin

> Article du Petit Provençal reprenant l’appel du général « de Gaule », 19 juin 1940

> Affiche « A tous les Français » placardée sur les murs de Londres, 3 août 1940

> Le général de Gaulle au micro de la BBC, octobre 1941

> Enseigner 1940


> 18 juin : Journée nationale commémorative de l’Appel du général de Gaulle à refuser la défaite et poursuivre le combat contre l’ennemi – www.defense.gouv.fr


L'appel du 18 juin

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle : texte et circonstances – www.charles-de-gaulle.org

Die Zeitungen in Frankreich veröffentlichten den Aufruf am folgenden Tag, er wurde zur Gründungsurkunde der Résistance. Das Originalband der Sendung gilt als verloren, er wurde am 22. Juni noch einmal aufgezeichnet:

Le refus de l’armistice et l’appel du 18 juin – site de La Fondation Charles de Gaulle 2020:

Zur Erinnerung:

> La Marseillaise – site du Palais de l’Élysée

Le texte: > Le Chant des Partisans 1943

> Le chant des partisans

> Le chant des partisans – Les Stentors

> Le chant des partisans – www.histoire-image.org

Exposition: > Le Chant des partisans, création et diffusion -cwww.ordredelaliberation.fr

> Rétrospective : appel du 18 Juin

> Appel du 18 juin 1940 du général de Gaulle : texte et circonstances – www.charles-de-gaulle.org

Michel Rybalka (1933-2026)

Den Namen von Michel Rybalka habe ich zum ersten Mal gehört, als um 1984 eine Mitarbeiterin der Universitätsbibliothek in Bonn mir den Weg in den Nebenraum der Katalogabteilung wies, damit ich dort in einem Regal der Personalbibliographien das Buch „Les écrits de Sartre. Chronologie, bibliographie commentée“, (Paris: Gallimard 1970) den Michel Contat und Michel Rybalka herausgegeben haben, einsehen konnte. Der Band enthält ein Schriftenverzeichnis von Sartre und im Anhang eine große Zahl sehr wichtiger bis dahin unveröffentlichter Texte von Sartre.

Ab etwa 1994 habe ich Michel Rybalka bei den jährlichen Treffen der Groupe d’études sartriennes kennengelernt und regelmäßig wiedergetroffen. Und dann waren wir auch zusammen bei der Tagung, der Dekade anlässlich des 100. Geburtstages von Sartre in Cérisy-La Salle 2005.

Er studierte Englisch und Russisch an der Universität von Nancy und wurde 1966 im Fach französische Literatur an der University of California, Los Angeles, promoviert. Als Dozent lehrte er von 1962-1964 an University of California in Santa Barbara. Nach weiteren Stationen bekam er 1972 einen Ruf als Professor für französische Literatur an der Washington University in St. Louis. Er gehörte zu den bedeutendsten internationalen Experten für Jean-Paul Sartre.

Er hat den Band „Théatre complet“ (Paris: Gallimard 2005) und zusammen mit Michel Contat mehrere Werke von Sartre herausgeben, darunter die „Ecrits de jeunesse“ (Paris: Gallimard 1990) und die „Qeuvres romanesques“ (Paris: Gallimard Pléiade 1981).

Am 8. Juni 2026 ist Michel Rybalka im Alter von 92 Jahren in Ascain im Département Pyrénées-Atlantiques verstorben.

Erinnerungen an die Dekade in Cérisy-la-Salle 2005 zusammen u. a. mit Maurice de Gandillac (1906-2006), Olivier Todd (1929-2024), Michel Contat, Michel Sicard, Vincent von Wroblesky, Bernard-Henry Lévy und Pierre Verstraeten (1933–2013), der 1965 ein Interview mit Sartre geführt hat: j.-P. Sartre, L’Écrivain et sa langue, in: id. Situations, IX, Paris: Gallimard 1972, S. 40-82, zuerst erschienen in: Revue d’esthétique, juillet-décembre 1965. Texte recueilli et retranscrit par Pierre Verstraeten:

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Festival Rétif de la Bretonne à Sacy du 23 au 26 juillet 2026

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Télécharger et distribuer :> Programme Nuits de Sacy 2026

Jeudi 23 juillet : OUVERTURE DU FESTIVAL
Réception d’inauguration
15h-16h : Grange éphémère à Sacy –

16h30 : LECTURES ET MUSIQUE 115 Grande Rue à Sacy
Monsieur Nicolas de Sacy – promenade littéraire à travers le village: Sur les traces de Rétif de la Bretonne

18h-19h30 – Vernissage : EXPOSITION Salle de la Mairie à Sacy – Sacy au fil du temps – Carol-Ann Willering I Rétif de la Bretonne
Un dialogue poétique entre les images et les mots

Vendredi 24 juillet :
PLAISIRS CULINAIRES
Déjeuner festif – Buffet & boissons
12h-14h : Grange éphémère à Sacy –

14h30-16h30 : RENCONTRE Salle des fêtes de Sacy –
Découvrir Rétif de la Bretonne – Rencontre & table ronde en complicité avec la Société Rétif de la Bretonne

Projection d’un entretien vidéo avec Pierre Testud, spécialiste de Rétif de la Bretonne, suivie d’une table ronde avec Didier Gambert et Heiner Wittmann, membres de la Société Rétif de la Bretonne.

Échanges avec le public

15h-18h : EXPOSITION Salle de la Mairie à Sacy –
Sacy au fil du temps
17h : ATELIER Grange éphémère à Sacy –
Petite leçon de lecture «comme jadis» – Lire Rétif de la Bretonne à haute voix
Pour toutes et tous, atelier dirigé par Marie-Luce Bonfanti

20h-21h45 : CINEMA Moulin de Vermenton – Le demi-mariage et L’élève de Harry Kümel – Rétif de la Bretonne vu par la Série rose. Deux histoires libertines de la célèbre série télévisuelle des années 80

Samedi 25 juillet
14h-16h :. EXPOSITION Salle de la Mairie à Sacy –
Sacy au fil du temps

15h30 . LECTURES ET MUSIQUE 115 Grande Rue à Sacy –  Monsieur Nicolas de Sacy – promenade littéraire à travers le village
Sur les traces de Rétif de la Bretonne

17h30 . ATELIER Salle des fêtes de Sacy –
Bain sonore – Un dispositif sensoriel proposé par Sophie Ramillon
Les résonances du bref écrit que Rétif de la Bretonne consacre au Bain serviront de «pré-texte» à cette initiation au Bain sonore relaxant et apaisant, rythmé par les vibrations de bols chantants

20h . LECTURE MUSICALE Lavoir de Vermenton – Les Amours de Dulis de Rétif de la Bretonne – Lecture pour 2 comédien.ne.s et 1 violoniste:
Le récit utopiste d’une polygamie vécue « dans le bonheur et la fécondité »

21h45 : CINEMA L’écran au jardin, Sacy –
Rétif de la Bretonne (Histoire de gens) de Jean Michel Meurice, film documentaire (1976) –
Petit cinéma de plein air chez Laurence et Cédric
Que reste-t-il du monde paysan d’antan si bien décrit par Rétif ? Réponse avec l’historien Le Roy Ladurie qui, en 1976, revient à Sacy, le village de son enfance.

Dimanche 26 juillet
PLAISIRS CULINAIRES
11h30-14h : Grange éphémère à Sacy –
Brunch gourmand & lectures goûtues
Bons mets et bons mots entre Grimod de La Reynière, père de la gastronomie française et Rétif de la Bretonne
14h-16h : EXPOSITION Salle de la Mairie à Sacy – Sacy au fil du temps
16h : RENCONTRE Le Salon d’Arabella, Sacy –
It’s tea time: autour de la table, «Rétif es-tu là ?» – Lectures et coups de cœur partagés
Lectures ludiques autour d’un café ou d’un thé et de biscuits… very british.

CLÔTURE DU FESTIVAL
Buffet-apéritif
18h-20h : La Métairie de la Bretonne à Sacy –

lus d’infos: programmation, lieux et adresses & réservations
sur www.helloasso.com/associations/les-nuits-de-sacy

Si vous souhaitez soutenir cette manifestation, vous pouvez participer à la campagne de financement participatif à partir de ce lien : https://www.helloasso.com/associations/les-nuits-de-sacy/collectes/devenez-ami-e-et-ou-mecene

Nota bene: réservation indispensable

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